Stadtgespräch

Aktionstag zum Tag der Städtebauförderung in Sterkrade voller Erfolg

Zum Tag der Städtebauförderung, der auf der Bahnhofstraße in Sterkrade bereits drei Tage vorab am Mittwoch, 6. Mai 2026, mit einem Aktionstag begangenen wurde, hat sich gezeigt: Der klimaresiliente Umbau der Bahnhofstraße bewegt die Menschen vor Ort – und bringt unterschiedlichste Akteure miteinander ins Gespräch.

12.05.2026

Wetterbedingt musste die Veranstaltung kurzfristig nach innen verlegt werden. Dank der guten Kontakte des Citymanagements zu den Immobilieneigentümerinnen und -eigentümern konnte jedoch innerhalb kürzester Zeit ein leerstehendes Ladenlokal auf der Bahnhofstraße 53 als Veranstaltungsort organisiert werden. Die spontane Lösung erwies sich als voller Erfolg: Vorab wurden die Fenster gereinigt und die Räume hergerichtet, wodurch nicht nur ein einladender Veranstaltungsort entstand, sondern zugleich ein langfristig positiver Effekt für das Straßenbild erzielt wurde. Die im Rahmen des Aktionstags gezeigten Infotafeln bleiben zunächst weiterhin im Schaufenster ausgestellt und sorgen damit auch über die Veranstaltung hinaus für Sichtbarkeit des Projekts.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Kitas und Schulen waren vor Ort

Im Laufe des Tages nutzten zahlreiche Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, sich über den geplanten klimaresilienten Umbau der Bahnhofstraße zu informieren. Besonders erfreulich war die starke Beteiligung junger Menschen: Drei Kitas besuchten die Veranstaltung mit insgesamt rund 40 Kindern. Gemeinsam mit dem BUND wurde gebastelt, gespielt und Saatgut in kleine Tütchen abgefüllt. So konnten Themen wie Biodiversität und Klimaanpassung niedrigschwellig und spielerisch vermittelt werden.

Auch die Junior Engineer Academy des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums war mit einer Gruppe von 21 Schülern der 9. Klasse vor Ort. Die Jugendlichen hatten sich bereits im Unterricht intensiv auf den Besuch vorbereitet und beteiligten sich mit vielen klugen und interessierten Fragen am Bauzaungespräch. Citymanagerin Yvonne Bleidorn erläuterte der Gruppe ausführlich die Hintergründe und Ziele des Projekts „Klimaresilienter Umbau der Bahnhofstraße“.

Infotafeln zur Gesamtmaßnahme

Großes Interesse galt außerdem den ausgestellten Vorabzügen der aktuellen Ausführungsplanung sowie den Informationstafeln zur Gesamtmaßnahme. Die Wirtschaftsbetriebe Oberhausen (WBO) veranschaulichten anhand eines Querschnitts durch die Bahnhofstraße, wie komplex die Abstimmung zwischen den zahlreichen Versorgungsträgern und beteiligten Akteuren im Untergrund ist.

Für Immobilieneigentümerinnen und -eigentümer stand zudem Martina Zbick von der Verbraucherzentrale beratend zur Verfügung und informierte zu Hitzeschutzmaßnahmen für Gebäude und Haushalte. Zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Gewerbetreibenden, Mitarbeitenden der Stadt Oberhausen und dem Stadtteilbüro entwickelte sich ein reger Austausch in angenehmer Atmosphäre. Bei Kaffee und Kuchen der kürzlich neu eröffneten Konditorei SofArs Café entstanden viele Gespräche rund um die Zukunft der Bahnhofstraße.

Erstmaliger Baustellenstammtisch im Klumpen Moritz am 28. Mai

Im Rahmen des Bauzaungesprächs berichtete der Leiter des Umweltamtes Markus Werntgen-Orman, dass derzeit die letzten Verhandlungen im Vergabeverfahren für die Beauftragung eines Generalunternehmer laufen. Gleichzeitig wurde zu einem neuen Beteiligungsformat eingeladen: Am 28. Mai findet ab 18:30 Uhr erstmals ein Baustellenstammtisch im Lokal Klumpen Moritz statt. Die Uhrzeit wurde bewusst so gewählt, dass auch Berufstätige die Möglichkeit zur Teilnahme haben.