Veranstaltungskalender
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Angekommen in Europa â 65 Jahre Anwerbung türkischer Arbeitskräfte Ein Film- und Gesprächsabend am 28. Oktober 2026 in der Lichtburg
Vorträge & Diskussionen
Am 30. Oktober 1961 wurde das deutsch-türkische Anwerbeabkommen unterzeichnet. Gemeinsam mit dem Büro für Interkultur der Stadt Oberhausen laden die Kurzfilmtage aus diesem Anlass zu einem Film- und Gesprächsabend in die Oberhausener Lichtburg ein. Zur Einstimmung gibt es Live-Musik von Hayola und Snacks im Lokal Makai neben der Lichtburg, anschlieÃend zeigen die Kurzfilmtage vier Filme zum Thema, in Anwesenheit eines der Filmemacher, Klaus Helle. Den Abschluss macht ein Gespräch mit Expert*innen und Filmemacher*innen.
Beginn: 17 Uhr
Ort: Elsässer StraÃe, 46045 Oberhausen
Das Programm
17 Uhr: Live-Musik und Snacks im Makai
18 Uhr: BegrüÃung durch Bürgermeisterin Sonja Bongers in der Lichtburg, Saal Gloria
18.15 Uhr: Filmprogramm
Moderiert von Madeleine Bernstorff, künstlerische Leiterin der Kurzfilmtage
Für ausländische und deutsche Arbeiter
Regie Kurt Rosenthal, Christine Trautmann, Deutschland 1973, 13 Minuten
Kurt Rosenthal und Christine Trautmann präsentieren ein künstlerisch eindrückliches Werk, das auf Fotos von Klaus Köhler sowie einem Brief des Arbeiters Ersin Tuncelli an seinen Vater basiert. Auf bewegende Weise deckt Tuncelli in wenigen Minuten ein breites Spektrum persönlicher und politischer Themen ab â die Getrenntheit von seinen deutschen Kollegen bis hin zu der âgemeinen Schlange FlieÃbandâ, die immer schneller ist als die Hand des Arbeiters, und schlieÃlich den gemeinsamen Protest.
Ãc Bölümlü Kisa Film (Kurzfilm in drei Teilen)
Regie Ãzcan Arca, Türkei 1978, 11:20 Minuten
Der Hornist kann in Frieden sterben, wenn er die Zeichen erkannt und vor dem Feind gewarnt hat. Ein surrealistischer, stummer Aufschrei gegen die Unterdrückung. Entstanden zwei Jahre vor dem Militärputsch in der Türkei, ist der Film ein rares Beispiel politischen Kurzfilms in der Türkei. âEin stummer Film um zu schreienâ, so der Regisseur Ãzcan Arca.
Alamanya Alamanya â Germania Germania,
Regie Hans Andreas Guttner, Deutschland 1979, 22 Minuten
Einer der frühesten Versuche, sich mit der Innensicht der in Deutschland lebenden Arbeitsmigrant*innen filmisch auseinanderzusetzen. Der Film kombiniert Bilder vom Alltag der ArbeitsmigrantInnen mit Texten, die ausschlieÃlich von ihnen selbst stammen. Sie beschreiben â die zuletzt gekommenen Türken (Alamanya Alamanya) und die zuerst gekommenen Italiener (Germania Germania) als eine Art Klammer â ihre langjährigen Erfahrungen mit der bundesrepublikanischen Wirklichkeit.
Rückkehr in die Türkei,
Regie Klaus Helle, Marianne Tampl, Deutschland 1990, 44 Minuten
Klaus Helle und Marianne Tampl besuchen in Duisburg-Hüttenheim und im Osten der Türkei Familien, die im Rahmen des Rückkehrhilfegesetzes 1983, mit dem die Bundesrepublik auf die Arbeitslosigkeit reagierte, in die Türkei zurückkehrten. Neben vielem anderen ist dieser Film ein bleibendes Zeugnis unterschiedlicher Ansichten und Erfahrungen in den Familien, indem er die Ãberlegungen von Männern und Frauen einander gegenüberstellt.
Zu Gast: Klaus Helle, Filmemacher.
ca. 20 Uhr: Podiumsgespräch mit:
Ãmer Alkin (Professor an der Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach), Lale Arslanbenzer (Leiterin Kommunales Integrationszentrum Oberhausen), Paul Hofmann (Kinemathek im Ruhrgebiet), Cem Sentürk (Zentrum für Türkeistudien)
Moderation: Madeleine Bernstorff
Beginn: 17 Uhr
Ort: Elsässer StraÃe, 46045 Oberhausen
Das Programm
17 Uhr: Live-Musik und Snacks im Makai
18 Uhr: BegrüÃung durch Bürgermeisterin Sonja Bongers in der Lichtburg, Saal Gloria
18.15 Uhr: Filmprogramm
Moderiert von Madeleine Bernstorff, künstlerische Leiterin der Kurzfilmtage
Für ausländische und deutsche Arbeiter
Regie Kurt Rosenthal, Christine Trautmann, Deutschland 1973, 13 Minuten
Kurt Rosenthal und Christine Trautmann präsentieren ein künstlerisch eindrückliches Werk, das auf Fotos von Klaus Köhler sowie einem Brief des Arbeiters Ersin Tuncelli an seinen Vater basiert. Auf bewegende Weise deckt Tuncelli in wenigen Minuten ein breites Spektrum persönlicher und politischer Themen ab â die Getrenntheit von seinen deutschen Kollegen bis hin zu der âgemeinen Schlange FlieÃbandâ, die immer schneller ist als die Hand des Arbeiters, und schlieÃlich den gemeinsamen Protest.
Ãc Bölümlü Kisa Film (Kurzfilm in drei Teilen)
Regie Ãzcan Arca, Türkei 1978, 11:20 Minuten
Der Hornist kann in Frieden sterben, wenn er die Zeichen erkannt und vor dem Feind gewarnt hat. Ein surrealistischer, stummer Aufschrei gegen die Unterdrückung. Entstanden zwei Jahre vor dem Militärputsch in der Türkei, ist der Film ein rares Beispiel politischen Kurzfilms in der Türkei. âEin stummer Film um zu schreienâ, so der Regisseur Ãzcan Arca.
Alamanya Alamanya â Germania Germania,
Regie Hans Andreas Guttner, Deutschland 1979, 22 Minuten
Einer der frühesten Versuche, sich mit der Innensicht der in Deutschland lebenden Arbeitsmigrant*innen filmisch auseinanderzusetzen. Der Film kombiniert Bilder vom Alltag der ArbeitsmigrantInnen mit Texten, die ausschlieÃlich von ihnen selbst stammen. Sie beschreiben â die zuletzt gekommenen Türken (Alamanya Alamanya) und die zuerst gekommenen Italiener (Germania Germania) als eine Art Klammer â ihre langjährigen Erfahrungen mit der bundesrepublikanischen Wirklichkeit.
Rückkehr in die Türkei,
Regie Klaus Helle, Marianne Tampl, Deutschland 1990, 44 Minuten
Klaus Helle und Marianne Tampl besuchen in Duisburg-Hüttenheim und im Osten der Türkei Familien, die im Rahmen des Rückkehrhilfegesetzes 1983, mit dem die Bundesrepublik auf die Arbeitslosigkeit reagierte, in die Türkei zurückkehrten. Neben vielem anderen ist dieser Film ein bleibendes Zeugnis unterschiedlicher Ansichten und Erfahrungen in den Familien, indem er die Ãberlegungen von Männern und Frauen einander gegenüberstellt.
Zu Gast: Klaus Helle, Filmemacher.
ca. 20 Uhr: Podiumsgespräch mit:
Ãmer Alkin (Professor an der Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach), Lale Arslanbenzer (Leiterin Kommunales Integrationszentrum Oberhausen), Paul Hofmann (Kinemathek im Ruhrgebiet), Cem Sentürk (Zentrum für Türkeistudien)
Moderation: Madeleine Bernstorff
Datum: 28.10.2026
Uhrzeit: 17:00 Uhr
Adresse: Lichtburg Filmpalast
Elsässer Str. 26
46045 Oberhausen
Tel.: (0208) 82 42 90
Fax: (0208) 82 42 92 29
E-Mail: info(at)lichtburg-ob.de
Internet: zur Webseite
Haltestelle: Hbf.
Internet: zur Routenplanung
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46045 Oberhausen
Tel.: (0208) 82 42 90
Fax: (0208) 82 42 92 29
E-Mail: info(at)lichtburg-ob.de
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Haltestelle: Hbf.
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