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Blühwiese gibt ersten Vorgeschmack auf den neuen Ruhrpark
Die Umgestaltung des Ruhrparks in Oberhausen-Alstaden im Rahmen der IGA 2027 hat begonnen: Mit der Einsaat einer rund 600 Quadratmeter großen Blühwiese an der Jahnwiese setzt die Stadt Oberhausen das erste sichtbare Zeichen für die geplante Neugestaltung. Die vorgezogenen Arbeiten sorgen dafür, dass die Fläche pünktlich zur Eröffnung der Internationalen Gartenausstellung im Ruhrgebiet im April 2027 in bunter Blüte steht.
Dabei kommt eine spezielle Regio-Sondersaatgutmischung zum Einsatz, die den Bereich ökologisch aufwertet und gleichzeitig neue Akzente im Park setzt. Bis zur weiteren Entwicklung schützt ein Bauzaun die Fläche, die den alten Dammverlauf verlängert und die Jahnwiese bildlich schließt.
Weitere 15 Hektar werden zum Jahresende umgestaltet
Der nächste Meilenstein ist der Gesamtbaustart des Großprojekts. Dabei werden weitere Bereiche des rund 15 Hektar großen Ruhrparks umgestaltet. Ziel ist es, den vor rund 120 Jahren entstandenen Ruhrpark mit seinen Wald- und Gehölzbeständen, dem Altholz, dem Ruhrparkteich und der denkalgeschützten Jahnwiese fit für die Anforderungen des Klimawandels zu machen, die Biodiversität zu stärken und die Aufenthalts- und Naturerlebnisqualität zu verbessern. Die historische Parkstruktur bleibt dabei ein wichtiger Bestandteil der Planung.
Geplant sind neben der Blühwiese auch weitere Staudenflächen, Hecken und Gehölze. Darüber hinaus entsteht ein zentraler grüner Rundweg mit Informationstafeln, ein grünes Klassenzimmer und ein Bienen- und Schmetterlingslehrpfad. Auch am Ruhrparkteich entstehen neue Möglichkeiten zur Naturbeobachtung.
Finanziert wird das Bauprojekt mit Hilfe von Fördermitteln in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) „Grüne Infrastruktur“.