Stadtgespräch

Neues Wahrzeichen für Sterkrade: Einweihung der Miniaturansicht „Stadtbronze“

Mit der feierlichen Einweihung des Stadtmodells am Donnerstag, 6. November 2025, hat Sterkrade ein neues Wahrzeichen bekommen: eine aus Bronze gefertigte Miniaturansicht, die dazu einlädt, den Stadtteil auf besondere Weise zu entdecken. Getauft wurde das Werk des Künstlers Felix Brörken auf den Namen „Stadtbronze“ und es ist ab sofort auf der Steinbrinkstraße in Höhe der Hausnummer 188 zu finden. Der Standort vor dem Alten Rathaus Sterkrade ist allerdings nur temporär, nach der Umgestaltung der Bahnhofstraße und Teilen der Steinbrinkstraße soll das Modell seinen finalen Standort im Bereich zwischen Lantermann und Schuhhaus Schmelzer erhalten.

11.11.2025
Foto: Stadt Oberhausen/Tom Thöne

„Das Sterkrader Stadtmodell macht Geschichte und Stadtstruktur Sterkrades greifbar – im wahrsten Sinne des Wortes“, sagt Oberbürgermeister Thorsten Berg. „Das Modell ist ein Zeichen der Verbundenheit und ein hervorragendes Beispiel dafür, wie gemeinschaftliches Engagement und Stadterneuerung Hand in Hand gehen.“

Idee und Entstehung der Miniaturansicht im Maßstab 1:600

Die Idee zur Aufstellung eines Stadt- und Tastmodells stammt vom Verein Ordenskapitel Sterkrader Ritter. Unter der Federführung von Dr. Stefan Welbers wurde das Projekt seit Ende 2023 im Rahmen des Stadterneuerungsprozesses im Stadtteilbeirat diskutiert. Unterstützt wurde die Umsetzung maßgeblich durch das Citymanagement Sterkrade sowie den Fachbereich Stadterneuerung der Stadt Oberhausen.

Der Startschuss fiel dann 2024 und Künstler Felix Brörken begann mit der Umsetzung des Modells. Das Werk wurde im Wachsausschmelzverfahren in einer hochwertigen 10er-Zinnbronze (sogenannte Goldbronze) gegossen und auf einem 90 cm langen, 60 cm breiten und 90 cm hohen Sandsteinsockel montiert. Das Stadtmodell bildet die Gegebenheiten der Sterkrader Innenstadt im Maßstab 1:600 ab. Historische Elemente wie das ehemalige Sterkrader Kloster sind ebenso eingearbeitet wie markante Bauwerke der Gegenwart. Durch Beschriftungen in Braille- und Normalschrift bietet das detailreiche Stadtmodell auch für sehbehinderte Menschen eine verbesserte Orientierung im Stadtraum.