Stadtgespräch

Zwischen Frontlinie und Alltag: Jan Jessen und André Hirtz berichten über Kriegsgebiet

Im Rahmen der Ausstellung „Anja Niedringhaus – An vorderster Front“ lädt die LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen am Samstag, den 30. Mai 2026, um 16 Uhr zu einem Vortrag mit dem Journalisten Jan Jessen und dem Fotografen André Hirtz (FUNKE-Mediengruppe) ein. Beide berichten seit Jahren aus Kriegs- und Krisengebieten – darunter die Ukraine, Syrien, Israel, Afghanistan und der Irak.

Im Zentrum stehen die Erfahrungen der Menschen vor Ort: Wie verändert der Krieg den Alltag? Welche Geschichten verbergen sich hinter Bildern der Zerstörung und den Schlagzeilen internationaler Berichterstattung?

27.05.2026
André Hirtz und Jan Jessen bei einem Einsatz in Cherson, Ukraine, 2025 © André Hirtz

Jan Jessen wurde kürzlich mit dem renommierten Pressefreiheitspreis ausgezeichnet. Seine Reportagen richten den Blick vor allem auf die zivile Perspektive in Konfliktregionen. André Hirtz ergänzt den Nachmittag mit dem Aspekt seiner fotografischen Arbeiten, die das Leben in Ausnahmesituationen dokumentieren. Für diese Arbeit erhielt er den Sonderpreis des NRW-Pressefotos zum Ehrenamt.

Der Gesprächsnachmittag knüpft unmittelbar an die Fotografien von Anja Niedringhaus an, deren Bilder in der Ausstellung ebenfalls die menschliche Dimension von Krieg und Konflikten sichtbar machen. Die Teilnahme ist kostenfrei in Verbindung mit dem Museumseintritt.

Nähere Informationen zu den Begleitprogrammen der Ausstellungen und den Sonderveranstaltungen der LUDWIGGALERIE gibt es telefonisch unter 0208 41249 28 oder online unter:

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Die LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen ist eines der einundzwanzig RuhrKunstMuseen.