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KLEIDUNG WERTSCHÄTZEN – RESSOURCEN SCHONEN
Ob Lieblingsjeans, Winterjacke oder T-Shirt: Kleidung begleitet uns täglich. Doch was viele nicht wissen: Die Herstellung und die Logistik rund um Textilien verbrauchen enorme Mengen an Wasser, Energie und Rohstoffen. Gleichzeitig bleiben viele Kleidungsstücke im Schrank ungetragen oder werden entsorgt, obwohl sie noch lange genutzt werden könnten. Die Europäische Woche der Abfallvermeidung 2026 stellt deshalb das Thema „Ressourcenschonung“ in den Mittelpunkt – und die städtische Abfallberatung zeigt, wie jede und jeder mit einfachen Maßnahmen einen Beitrag zum Schutz von Ressourcen leisten kann.
BEWUSST STATT IMPULSIV EINKAUFEN
Der wirksamste Beitrag zur Abfallvermeidung beginnt bereits vor dem Kauf. Wer Kleidung ganz bewusst auswählt, auf Qualität achtet und sich vor dem Kauf fragt: „Brauche ich das wirklich?“, ist auf dem richtigen Weg, um Ressourcen zu sparen. Hochwertige Kleidungsstücke halten oft deutlich länger und lassen sich besser reparieren. Auch zeitlose Mode statt kurzlebiger Trends trägt dazu bei, den eigenen Kleiderschrank nachhaltiger zu gestalten. Ein guter Anlass für einen „Kleiderschrank-Check“: Welche Kleidungsstücke werden regelmäßig getragen? Was ist doppelt vorhanden? Oft wird deutlich, dass weniger manchmal mehr ist.
WEITERGEBEN STATT WEGWERFEN
Viele Kleidungsstücke sind noch gut erhalten, passen oder gefallen aber nicht mehr. Bevor sie ungenutzt im Schrank liegen, können sie anderen Menschen noch Freude bereiten. Kleiderbörsen, Tauschpartys oder Trödelmärkte bieten eine einfache Möglichkeit, Kleidung weiterzugeben und gleichzeitig selbst Neues zu entdecken. Auch Secondhand-Läden und gemeinnützige Einrichtungen freuen sich über gut erhaltene Kleidung. So bleiben Textilien möglichst lange im Umlauf – und neue Produkte müssen seltener hergestellt werden.
REPARIEREN, ÄNDERN UND KREATIV WEITERVERWENDEN
Ein loser Knopf oder eine aufgegangene Naht sind keine Gründe, um Kleidungsstücke auszusortieren. Viele kleinere Schäden lassen sich mit wenigen Handgriffen selbst beheben oder in einer Änderungsschneiderei oder einem lokalen Nähcafé reparieren. Auch Upcycling eröffnet neue Möglichkeiten: Aus einer alten Jeans wird eine Tasche, aus Stoffresten entstehen Einkaufsbeutel oder Kissenbezüge. Kreative Ideen verlängern die Lebensdauer von Textilien und machen aus vermeintlich Ausgedientem etwas Neues.
VERANTWORTUNGSVOLLES TEXTIL-RECYCLING
Wenn Kleidung oder Haushaltstextilien weder verschenkt noch verkauft werden können, gehören sie in die Alttextilsammlung, um ein fachgerechtes Textil-Recycling zu ermöglichen. Die WBO bietet im Auftrag der Stadt Oberhausen dafür einen kostenlosen Abholservice an. Alttextilien können bequem von zuhause abgeholt werden – nach vorheriger Terminvereinbarung, online oder telefonisch.
Mehr Infos hierzu auf www.oberhausen.de/alttextilien