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Schutz für Igel im Garten

Igel brauchen Umgebungen mit vielen Versteckmöglichkeiten und ausreichend Nahrung, vor allem Insekten. Da ihre natürlichen Lebensräume in Mitteleuropa fast verschwunden sind, leben sie heute oft im Siedlungsraum des Menschen. Naturnahe Gärten können dabei gute und geeignete Lebensräume für Igel darstellen.

29.05.2026
Animal safety: A hedgehog is about to be run over by a robotic lawnmower in action on a sunny grassy lawn, with grass clippings in the air - AI generated

SO WERDEN GÄRTEN EIN ARTGERECHTES ZUHAUSE FÜR IGEL

• Insektenfreundliche, heimische Pflanzen sorgen für genügend Nahrung.

• Auf den Einsatz von Pestiziden sollte verzichtet werden.

• Laub und kleine Äste unter der Hecke oder Ast- und Laubhaufen in einer geschützten Ecke bieten Igeln Rückzugsmöglichkeiten.

• Laub und Reisig sollten erst im April umgeschichtet werden, denn darin könnte ein Igel schlafen.

• Kleine Lücken im Zaun ermöglichen es Igeln, den Garten bei ihren nächtlichen Streifzügen ganz einfach zu betreten und wieder zu verlassen.

• Nächtliche Beleuchtung sollte möglichst reduziert werden.

NÄCHTLICHES BETRIEBSVERBOT FÜR MÄHROBOTER

Eine Gefahr für Igel stellen Mähroboter dar, denn diese erkennen Igel nicht als Hindernis. Hinzu kommt, dass Igel bei Gefahr nicht flüchten, sondern sich aus Reflex zusammenrollen. Bei Kontakt mit Mährobotern kommt es daher oft zu gravierenden Schnittverletzungen, die oftmals zum Tode führen. Verletzte Tiere haben meist erhebliche Leidenszeiten.

In Oberhausen dürfen Mähroboter daher seit April 2026 als Schutzmaßnahme nur noch tagsüber uneingeschränkt betrieben werden. Entsprechend den Hauptaktivitätszeiten des Igels, die sich auf die Dämmerungs- und Nachtzeiten erstrecken, gilt das Betriebsverbot für Mähroboter in der Zeit von einer halben Stunde vor Sonnenuntergang bis eine halbe Stunde nach Sonnenaufgang des folgenden Tages.