Stadtgespräch

Ausstellungsschiff MS Wissenschaft in Oberhausen: Interaktive Ausstellung zum Thema Zukunftsenergie

Vom 24. bis 26. Juni 2025 liegt das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft in Oberhausen am Kaisergarten, Höhe Schloss Oberhausen. Die Ausstellung lädt Besucherinnen und Besucher ein, aktuelle Forschung zur Energieversorgung von morgen zu erkunden. Anschließend legt das Schiff vom 28. Juni bis 1. Juli in Duisburg an. Der Eintritt ist frei.

16.06.2025
© Foto: Ilja C. Hendel / Wissenschaft im Dialog

Wie wird Grüner Wasserstoff erzeugt? Wie können wir mit Erdwärme heizen? Was passiert in einem Fusionsreaktor? Und wie geht es mit der Energiewende in Deutschland voran? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Ausstellung im Wissenschaftsjahr 2025 – Zukunftsenergie. Die Wärme im Erdinneren spüren, den eigenen Energieverbrauch im Internet erkennen oder die Stadt der Zukunft erleben: An rund 30 Exponaten können Besucherinnen und Besucher selbst aktiv werden und die Energieversorgung von morgen erkunden. Die Ausstellung lädt dazu ein, neben technologischen auch soziale, ökologische und wirtschaftliche Aspekte der Energiewende zu betrachten und einen Blick auf Deutschlands Kurs zur Klimaneutralität bis 2045 zu werfen. Die Ausstellung wird Besucherinnen und Besuchern ab zwölf Jahren empfohlen.

Die MS Wissenschaft tourt im Auftrag des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt durch Deutschland. Wissenschaft im Dialog (WiD) realisiert die Ausstellung mit Unterstützung der hinter WiDstehenden Wissenschaftsorganisationen. Die Exponate kommen direkt aus der Forschung und werden zur Verfügung gestellt von Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft, Helmholtz- Gemeinschaft, Leibniz-Gemeinschaft, Max-Planck-Gesellschaft und DFG-geförderten Projekten, Hochschulen sowie weiteren Partnern.

Anlegestelle: Kaisergarten, Höhe Schloss Oberhausen

Öffnungszeiten: 24. bis 26. Juni 2025, 10 bis 18.30 Uhr

Weitere Informationen zu der Ausstellung gibt es unter www.ms-wissenschaft.de und www.wissenschaftsjahr.de


Stadt Oberhausen baut Wissenschaftscampus NRW auf

Die Stadt Oberhausen will sich als Standort für Wissenschaft etablieren und baut in Kooperation mit der NRW School of Governance an der Universität Duisburg-Essen und dem Institut für Journalismus und Public Relations an der Westfälischen Hochschule den Wissenschaftscampus NRW (WICA) in Oberhausen auf.

29.09.2022

Das Vorhaben, erste Programmpunkte und das Profil des Wissenschaftscampus haben Oberbürgermeister Daniel Schranz und Dr. Martin Florack, Leiter des Bereichs Integrierte Stadtentwicklung und Statistik bei der Stadt Oberhausen und des WICA, gemeinsam mit Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte, Direktor der NRW School of Governance, und Prof. Dr. Matthias Degen, Institutsdirektor an der Westfälischen Hochschule, jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt.

Der Wissenschaftscampus ist für Oberhausen eine doppelte Chance: zum einen durch zusätzlichen Input durch Lehrende und Studierende und zum anderen für die Wahrnehmung unserer Stadt in der Wissenschaft“, sagt Oberbürgermeister Daniel Schranz: „Hier sollen Wissenschaft, Verwaltung, Politik, Gesellschaft und Wirtschaft zusammenarbeiten, um die laufenden und anstehenden Veränderungsprozesse erfolgreich zu meistern.

Die sozialwissenschaftliche Analyse, Begleitung, Beratung und Erforschung am WICA widmet sich der politischen und gesellschaftlichen Dimension aktueller Transformationsherausforderungen. Der WICA will sowohl wissenschaftliche Impulse setzen als auch Praxis und Öffentlichkeit im Sinne des Wissenstransfers informieren. „Unserer Gesellschaft stehen unzweifelhaft gravierende Veränderungsprozesse bevor. Für eine nachhaltige Transformation gilt es passende Informations-, Beratungs- und Entscheidungsstrukturen zu erproben und neue Wege politischer Gestaltung zu entwickeln, die sowohl den inhaltlichen Zielen als auch demokratischen Ansprüchen gerecht werden“, so Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte. Der WICA stellt hierfür wissenschaftliche Expertise und eine Plattform für innovative Formen der Zusammenarbeit zur Verfügung.

Das WICAReallabor erprobt neue Formate der Politik- und Gesellschaftsberatung. Hierfür wird die Schnittstelle zum städtischen Bereich Integrierten Stadtentwicklung genutzt, um Praxis, Wissenschaft, Bürgerschaft und andere relevante Akteure zusammenzubringen. Ein erstes Projekt widmet sich der wissenschaftlichen Begleitung und Analyse der Quartiersentwicklung im Marienviertel der Stadt Oberhausen.

WICATransfer zielt auf Angebote der sozialwissenschaftlichen Weiterbildung. Hier entstehen Angebote für künftige Transformationslotsen aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft.

WICAResearch setzt eigenständige Forschungsimpulse.
In Zusammenarbeit mit den Partnern an der Universität Duisburg-Essen und der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen wird der WICA zu einer neuen Wissenschaftseinrichtung in Oberhausen. Die Forschungsaktivitäten zielen dabei auf Fragen anwendungsorientierter Politikforschung.

Foto: Stadt Oberhausen, Tom Thöne): v.l.: Professor Dr. Matthias Degen, Professor Dr. Karl-Rudolf Korte, Lisa Debo, Dr. Martin Florack, Oberbürgermeister Daniel Schranz