Stadtgespräch

Mangal Döner by Lukas Podolski eröffnet im Westfield Centro

Das gastronomische Angebot im Westfield Centro bekommt Zuwachs: Ab sofort bringt Mangal Döner by Lukas Podolski authentischen Streetfood-Genuss nach Oberhausen. Der neue Store im Erdgeschoss, direkt gegenüber von Starbucks, lädt Besucherinnen und Besucher zu einer herzhaften Auszeit vom Shopping ein.

04.07.2025

„Mit Mangal Döner begrüßen wir ein kulinarisches Konzept, das Qualität, Geschmack und Persönlichkeit verbindet“, sagt Andreas Ulmer, Center Manager im Westfield Centro. „Die Marke bereichert unser vielfältiges Food-Angebot und sorgt für einen weiteren attraktiven Anlaufpunkt im Center.“

Mangal Döner steht für Döner-Genuss mit Anspruch. Das Brot wird täglich frisch in der eigenen Backstube gebacken, das Fleisch stammt aus hochwertiger Produktion und wird mit einer eigenen entwickelten Gewürzmischung verfeinert. Frischer Salat und hausgemachte Saucen runden das Geschmackserlebnis ab. Dazu gibt‘s klassischen Ayran, hausgemachte Limonade oder türkischen Çay.

Ob als kurzer Stopp beim Einkaufsbummel oder als entspannter Lunch mit Freunden – Mangal Döner ist die neue Adresse im Westfield Centro für alle, die auf Qualität und Geschmack setzen.


Stadtgespräch

Urlaubszeit: Aussetzen von Tieren ein Problem

Die Sommerferien stehen vor der Tür und die Urlaubszeit beginnt. Ein Thema in diesem Zusammenhang ist das Aussetzen von Tieren. Dazu zählen häufig exotische Wasserschildkröten, die in der Natur an Gewässern ausgesetzt werden.

 

04.07.2025
Foto: Tom Thöne

Viele Arten von Wasserschildkröten werden seit Jahrzenten als Haustiere gehalten und werden oftmals als kleine Jungtiere gekauft. Die Schildkröten werden aber teilweise sehr groß und je nach Art auch sehr alt. Des Weiteren stellen Schildkröten hohe Ansprüche an die Haltung. Diese Faktoren werden von vielen Halterinnen und Haltern unterschätzt, die die Tiere dann gedankenlos aussetzen, vielleicht sogar in der Meinung, den Tieren damit etwas Gutes zu tun.

 

Allerdings hat das Aussetzen der Tiere auch negative Auswirkungen auf unsere heimische Flora und Fauna. So können ausgesetzte exotische Wasserschildkröten u.a. den Bestand an Amphibienlarven, Insekten und Wildpflanzen dezimieren und gegebenenfalls Krankheiten auf einheimische Tiere übertragen. Daher wurden beispielsweise die Gelb- und Rotwangenschmuckschildkröte vor Jahren als invasive gebietsfremde Arten eingestuft, die nicht mehr gehandelt werden dürfen und deren Haltung konkreten Beschränkungen (Zuchtverbot, ausbruchsichere Haltung etc.) unterliegt.

 

Die Untere Naturschutzbehörde der Stadt bittet aus den oben genannten Gründen, keine exotischen Wasserschildkröten auszusetzen. Sollten Besitzerinnen und Besitzer dennoch eine Wasserschildkröte abgeben müssen, können sie sich an geeignete Einrichtungen wie z.B. Tierheime oder Auffangstationen wenden. Informieren Sie sich vor der Anschaffung über die Haltungsanforderungen, der Lebenserwartung der Tiere und ob Sie dem Tier über mehrere Jahre ein artgerechtes Zuhause geben können.


Stadtgespräch

Unwetterschäden in Oberhausen: Aufräumarbeiten im Gange

Das gestrige Unwetter, 2. Juli 2025, hat in Alstaden deutliche Spuren hinterlassen. Vor allem im Bereich der Behrensstraße, der Straße Am Ruhrufer sowie im Ruhrpark kam es zu erheblichen Sturmschäden an Bäumen. Seit den Morgenstunden wird an der Schadensbeseitigung gearbeitet.

04.07.2025
Foto: Stadt Oberhausen

In der Behrensstraße kam es bei mehreren Platanen zu Kronenbrüchen. Zwischen der Püttstraße und der Blockstraße ist die Fahrbahn wegen der Aufräumarbeiten aktuell nicht befahrbar. Auch in der Straße Am Ruhrufer gab es Kronenbrüche. Hier wird mit einem Abschluss der Arbeiten im Laufe des Tages gerechnet.

Wegen der großen Menge an Sturmholz kann der Abtransport nicht überall sofort erfolgen. In beiden betroffenen Straßenabschnitten werden eventuell Parkbuchten vorübergehend als Holzlagerfläche genutzt.

Im Ruhrpark sind mehrere Bäume entlang des Ruhrdeichs entwurzelt worden. Die Aufräumarbeiten gestalten sich aufgrund der Fläche und des Schadensausmaßes besonders aufwendig und werden voraussichtlich heute, 3. Juli, noch nicht abgeschlossen. Eine Absperrung des Bereichs ist nicht durchgängig möglich. Die beschädigten Stellen sind jedoch gut sichtbar. Die Servicebetriebe Oberhausen bitten dringend darum, diese Bereiche zu meiden, um Risiken für die eigene Sicherheit zu minimieren.

Die Feuerwehr rückte am Sturmtag insgesamt zu 33 wetterbedingten Einsätzen aus. Hauptsächlich handelte es sich um abgeknickte Äste und umgestürzte Bäume, die Straßen und Wege blockierten. Betroffen war auch der Bahnverkehr: Auf der Bahnstrecke im Bereich Hausmannfsfeld kam ein Zug infolge eines Sturmschadens zum Stillstand. In dem Zug klagten 15 Personen über Kreislaufbeschwerden. Die Feuerwehr war schnell vor Ort und betreute die Betroffenen medizinisch. Glücklicherweise musste niemand ins Krankenhaus transportiert werden. Bis 20:30 Uhr waren 87 Einsatzkräfte im Stadtgebiet im Einsatz, um Gefahrenstellen zu beseitigen und die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten. Die Lage entspannte sich in den späten Abendstunden allmählich.

Stadtgespräch

Pokale für die Königsschule und das Sophie-Scholl-Gymnasium

Absolutes Highlight des Schulsportjahres war auf lokaler Ebene der 52.  Schulwaldlauf, bei dem im Kaisergarten 2.954 Kinder und Jugendliche an den Start gingen.

04.07.2025
Foto: Stadt Oberhausen / Tom Thöne

Zum Abschluss der größten Schulsportveranstaltung in NRW sind die erfolgreichsten Schulmannschaften jetzt im Rahmen der konstituierenden Sitzung des Ausschusses für den Schulsport geehrt worden. In der Kategorie „Grundschulen“ siegte die Königsschule, der Pokal in der Kategorie „Weiterführende Schulen“ ging an das Sophie-Scholl-Gymnasium.

Das Schulsportevent wurde durch rd. 200  ehrenamtliche Helferinnen und Helfer der Gesamtschulen Weierheide und Osterfeld sowie der Elsa-Brändström- und Heinrich-Heine-Gymnasien unterstützt, die mit dem Team um Jan Nahrstedt als Verantwortlicher vom Schulsportreferat für einen reibungslosen Ablauf sorgten.


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Ökoprofit-Unternehmen zu Gast bei der Gemeinschafts-Müll-Verbrennungsanlage Niederrhein

Im Rahmen des Projekts Ökoprofit (Ökologisches Projekt für integrierte Umwelt-Technik) engagieren sich neun Oberhausener Unternehmen für mehr Umweltschutz bei gleichzeitiger Kostenreduktion. Im Rahmen ihres sechsten Workshops besuchten Vertreterinnen und Vertreter der Unternehmen die Gemeinschafts-Müll-Verbrennungsanlage Niederrhein (GMVA). Denn neben Themenschwerpunkten wie Energieeinsparung und Mitarbeitermotivation sind auch das Umweltrecht und die Vermeidung beziehungsweise die korrekte Behandlung anfallender Abfälle in ihren Firmen ein wichtiger Bestandteil von Ökoprofit.

04.07.2025
Stadt Oberhausen/Carsten Walden

In einer der größten Müllverbrennungsanlagen Deutschlands konnten sie sich von der effizienten Verwertung von Abfällen überzeugen. Sie waren sichtlich beeindruckt zu sehen, wie effizient und umweltfreundlich aus Müll Energie in Form von Strom und Wärme für rund 100.000 Haushalte erzeugt werden kann.

Im Rahmen ihres Workshops präsentierten die Unternehmen auch ihre ersten Zwischenergebnisse und stellten dabei zum Teil schon erhebliche Kostenreduktionen dar. Während der etwa einjährigen Dauer des Projekts werden die neun Unternehmen durch Fachleute und Arbeitsmaterialien auch in Sachen Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung geschult. Am Ende steht eine Zertifizierung an, womit ein deutlicher Imagegewinn für die Unternehmen einhergeht. Zudem bildet sich durch die Zusammenarbeit ein produktives Netzwerk, in dem sich die Unternehmen intensiv austauschen.

Ein positives Zwischenfazit kann die Stadt Oberhausen schon jetzt ziehen. Andy Fiedler, Klimaschutzmanager der Stadt Oberhausen, der das Projekt seitens der Stadt begleitet, kann Ökoprofit nur Gutes abgewinnen: „Es ist ein tolles Projekt, bei dem die Stadt Oberhausen die Oberhausener Wirtschaft unterstützt. Es verbindet Umweltschutz und Senkung der Unternehmenskosten. Ein Gewinn für alle Seiten. Die Stadt Oberhausen wird auch im kommenden Jahr einen neuen Aufruf zur Teilnahme am Projekt Ökoprofit starten.“ 

Folgende Unternehmen nehmen am diesjährigen Projekt teil:

–       Baustoffe-24 e.K.

–       Franken Apparatebau GmbH

–       Luise-Albertz-Halle Tagungs- und Veranstaltungszentrum Oberhausen GmbH

–       Paul Wischermann KG Parkhotel Oberhausen & Hotel Residenz Oberhausen

–       Purmetall Gesellschaft für Stahlveredlung GmbH & Co. Betriebskommanditgesellschaft

–       Ritter Technologie GmbH

–       Stadtsparkasse Oberhausen

–       Stahlbau Bruno Rattey GmbH & Co. KG

–       STOAG Stadtwerke Oberhausen GmbH

Wer sich für Ökoprofit interessiert, kann sich an Andy Fiedler unter der Rufnummer 0208 825-3569 oder per E-Mail an andy.fiedler@oberhausen.de  wenden.

Stadtgespräch

Unverzichtbarer Einsatz: Netzwerk beo dankt Ehrenamtlichen

Einmal „Danke“ sagen an all die Ehrenamtlichen, deren Engagement unverzichtbar ist für das soziale Leben und das Miteinander in der Stadt, das tut das Netzwerk beo (Bürgerschaftliches Engagement in Oberhausen) einmal im Jahr mit der Vergabe von Engagementpreisen. Die „Dankeschön-Feier“ fand am 25. Juni im Anschluss an den „Marktplatz Ehrenamt“ im Zentrum Altenberg statt.

04.07.2025
Foto: Stadt Oberhausen

Der beo-Engagementpreis wird in zwei Kategorien an ehrenamtlich tätige Gruppen in Oberhausen verliehen. Eine Kategorie lautet stets „Junges Engagement“, über die zweite wird alljährlich neu entschieden. In diesem Jahr fiel die Wahl auf „Demokratiestärkung“.

Zu den 29 Mitgliedern von beo gehört auch der Bereich Chancengleichheit der Stadt Oberhausen, der die Aktionen von beo koordiniert und auch die Vergabe der Engagementpreise organisiert. Bereichsleiterin Julia Pietrasch hob in ihrem Grußwort hervor, wie wichtig eine nachhaltige Stärkung des Ehrenamtes für die Gemeinschaft ist und betonte, dass Oberhausen ohne dieses ehrenamtliche Engagement nicht die liebens- und lebenswerte Stadt sein könnte, die sie ist. Moderiert wurde der Abend von Bereichsmitarbeiterin Malina Bardenheuer.

Neben einer Urkunde als Symbol der Wertschätzung ist der Preis mit jeweils 500 Euro dotiert. Möglich wurden die Veranstaltung und die Preisvergabe wie in den Vorjahren dank des Sponsorings durch die Rheinisch Westfälische Wasserwerksgesellschaft mbH (RWW), deren Geschäftsführerin Simone Ehlen auch als Laudatorin auftrat.

Jugendpreis ging an Sportjugend des Stadtsportbundes

Der Jugendpreis ging in diesem Jahr an die Sportjugend des Stadtsportbundes. Als deren Laudator hob Oberbürgermeister Daniel Schranz hervor, wie wichtig es in der heutigen Zeit sei, dass junge Menschen bereit sind anzupacken, zu gestalten – weil sie  Solidarität und Demokratie stärkten, passend zur zweiten Preiskategorie: „Denn wo junge Menschen lernen, Verantwortung zu übernehmen, wo Respekt, Fairness und Mitbestimmung geübt werden, wo zugehört, gestritten, diskutiert und am Ende gemeinsam entschieden wird: Dort wächst demokratische Kultur“, lobte Schranz und dankte den Mitgliedern für ihr Engagement. Die Sportjugend ist mit rund 15.000 jungen Menschen im Alter bis 27 Jahren, die in einem Sportverein aktiv sind, einer der größten Jugendverbände der Stadt. Sie gibt ihren Mitgliedern eine Stimme in der Öffentlichkeit, in der Verwaltung und auch in der Politik.

„Omas gegen Rechts“ ausgezeichnet

Ausgezeichnet für ihren Kampf gegen Rassismus, Faschismus und andere Formen von Extremismus wurden die „Omas gegen Rechts“. Die Laudatorin Simone Ehlen betonte, dass die Verteidigung der Demokratie eine Gemeinschaftsaufgabe sei und würdigte zudem das Engagement der Preisträgerinnen gegen ebenfalls wieder aufkeimende Frauenfeindlichkeit. Die Preisträgerinnen brachten ihre Position mit einer eigens getexteten Version des Steigerliedes unter dem Motto „Nie wieder ist jetzt“ musikalisch zum Ausdruck. Seit fünf Jahren in Oberhausen aktiv, zählen die „Omas gegen Rechts“ mittlerweile rund 50 Mitglieder.

Bürgerinnen und Bürger, die sich ehrenamtlich engagieren möchten oder sich als Organisation für eine Mitwirkung im beo-Netzwerk interessieren, können gerne den Bereich Chancengleichheit der Stadt Oberhausen kontaktieren. Telefon: 0208 825-8111 und 825-8116, E-Mail: ehrenamt@oberhausen.de.


Stadtgespräch

Wohnen im Alter – Bustour bot Einblicke mit Weitblick

Wie möchte ich im Alter leben? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Bustour „Wohnformen im Alter“, die am Samstag, 28. Juni 2025, stattfand. Organisiert hatte sie der Bereich Chancengleichheit der Stadt Oberhausen, der damit zahlreiche Interessierte erreichte und für das wichtige Thema sensibilisierte.

04.07.2025
Foto: Stadt Oberhausen

Nach einer kurzen Begrüßung durch die neue Leiterin des Bereiches Chancengleichheit, Julia Pietrasch, startete der Bus pünktlich um 9 Uhr am Rathaus Oberhausen. Erste Station war der „Rohlandshof“ in Oberhausen, eine Wohngemeinschaft, in der ältere Menschen selbstbestimmt und zugleich eingebunden in ein soziales Miteinander leben. In den Gesprächen mit Bewohnerinnen und Bewohnern sowie der Leitung Katja Overbeck erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen authentischen Eindruck vom gemeinschaftlichen Alltag.

Weiter ging es nach Mülheim an der Ruhr zum Verein für gemeinschaftliches Wohnen und Leben im Alter. Auch hier standen Begegnung und Austausch im Vordergrund. Vereinsmitglied Brigitte Pawlik berichtete engagiert über ihre Erfahrungen mit gemeinschaftlich organisierten Wohnformen und beantwortete die zahlreichen Fragen zur Planung, Finanzierung und Gestaltung solcher Projekte.

Nach einer kleinen Stärkung bei Snacks und Getränken führte die Route zur „WoGe“ in Bottrop, wo das Konzept „Leben aktiv gestalten im Alter“ realisiert wird. Vorstandsmitglied Brigitte Enters-Sczepan zeigte, wie durch Mitbestimmung und Engagement ein Zuhause entstehen kann, das über reines Wohnen hinausgeht.

Den Abschluss bildete das Wohnprojekt „GeparDIN“ in Dinslaken – ein Mehrgenerationenhaus, in dem ältere und jüngere Menschen unter einem Dach leben. Die Projektverantwortliche Marianne Lauhof stellte das Miteinander im Alltag vor, bei dem gegenseitige Unterstützung, Gemeinschaft und Begegnung großgeschrieben werden.

Ein besonderer Höhepunkt der Tour war die Möglichkeit, sich auch die Wohnungen selbst anzusehen. Die Besucherinnen und Besucher zeigten sich beeindruckt von der individuellen Gestaltung der Räume und nahmen viele praktische Ideen und Inspirationen für das eigene Wohnen im Alter mit. Dabei wurde deutlich: Wohnqualität im Alter bedeutet mehr als Barrierefreiheit – es geht auch um Persönlichkeit, Gemeinschaft und Lebensfreude.

Auch die Koordinatorinnen und Koordinatoren der Oberhausener Quartiersbüros nahmen an der Tour teil. Ziel war es, die gesammelten Eindrücke und Informationen im Nachgang mit in die Stadtteile zu nehmen und sie an die Besucherinnen und Besucher der Quartiersbüros weiterzugeben. So kann das neu gewonnene Wissen langfristig in die lokale Beratung und Planung einfließen.

Nese Özcelik, Mitarbeiterin im Bereich Chancengleichheit/Leben im Alter und Mitorganisatorin der Tour, zeigte sich sehr zufrieden: „Es war uns wichtig, nicht nur Informationen zu geben, sondern echte Einblicke in das Leben und Wohnen im Alter zu ermöglichen. Die positive Resonanz und die vielen Gespräche zeigen, wie groß das Interesse ist – und wie wichtig es ist, frühzeitig darüber nachzudenken.“

Mit dieser Bustour ist es dem Bereich Chancengleichheit gelungen, das Thema „Wohnen im Alter“ erlebbar und nahbar zu gestalten – ein wertvoller Beitrag für mehr Selbstbestimmung, Vernetzung und Lebensqualität im Alter.

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Schnell über Politik diskutieren: Jugendparlament lädt zum Speed-Debating

In sehr kurzer Zeit mit Politikerinnen und Politikern Themen ansprechen, ihnen Fragen stellen und eigene Argumente vortragen, das können Jugendliche am Donnerstag, 10. Juli 2025. Dann lädt das Jugendparlament der Stadt Oberhausen gemeinsam mit der Volkshochschule zum „Speed-Debating“, dem Geschwindigkeitsdebattieren, ein.

02.07.2025
Plakat zum Speed-Debating am 10. Juli.

Ab 17 Uhr treffen im Bert-Brecht-Haus (Raum 330), Langemarkstraße 19-21, Jugendliche auf Politikerinnen und Politiker unserer Stadt, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Um eine vorherige Anmeldung per E-Mail an jugendparlament@oberhausen.de wird gebeten, dabei bitte den Namen der Schule sowie die Teilnehmerzahl angeben. Oberbürgermeister Daniel Schranz hat sich ebenso zum Debattieren angesagt wie Beigeordnete der Stadt Oberhausen, Ratspolitikerinnen und Ratspolitiker sowie Akteure von lokalen Unternehmen.

Das Speed-Debating ist mittlerweile ein bewährtes Veranstaltungsformat des Jugendparlaments: Im Fünf-Minuten-Rhythmus wechseln die Jugendlichen den Gesprächspartner oder die Gesprächspartnerin, um zu diskutieren; nach maximal zwei Stunden ist die Veranstaltung zu Ende.

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Besuch aus Spanien im Rahmen des EU-Projekts EPIC-UP

Im Rahmen des EU-Projekts EPIC-UP besuchte eine Delegation aus der spanischen Stadt Salamanca sowie umliegenden Gemeinden die Stadt Oberhausen. Ziel des Besuchs Ende Juni war es, sich über erfolgreiche Projekte zur Integration von Menschen mit Migrationsgeschichte, insbesondere von Neuzugewanderten aus Drittstaaten, zu informieren.

02.07.2025
Foto: Stadt Oberhausen

Im Jobcenter sowie dem Kommunalen Integrationszentrum lernten die Teilnehmenden deren Arbeit sowie die in Oberhausen auf dem Feld der Integration bestehenden Netzwerke kennen. Die Akteure auf dem Feld der Integration sind in Oberhausen sehr gut vernetzt. Das ermöglicht es ihnen, praxisnahe Lösungen für bestehende und neu auftretende Herausforderungen zu finden und damit den nach Oberhausen zugewanderten Menschen den Weg in die Integration erfolgreich zu ebnen.

Aus der Praxis stellte die ZIB Bildungsoffensive einige ihrer Projekte vor, dazu gehörten die Brückenkindergärten, die Qualifizierung von interkulturellen Mediatorinnen sowie das Projekt Mi-Me zur Vorbereitung auf den Arbeitsmarkt. Die Mitarbeitenden von kitev – Kultur im Turm e. V. stellten ebenfalls ihr Arbeitsspektrum vor. Der Fokus lag dabei auf Projekten zur Integration von Neuzugewanderten.

Das EU-Projekt EPIC-UP wird in Oberhausen vom Büro für Interkultur der Stadt Oberhausen gemeinsam mit kitev – Kultur im Turm koordiniert und mit etwa 30 weiteren Akteuren aus Oberhausen durchgeführt. Insgesamt nehmen zwölf Projektpartner aus sechs Ländern daran teil, dazu gehören neben Deutschland auch Bulgarien, Griechenland, Italien, Polen und Spanien. Ziel ist es, sich über die Erfahrungen in den verschiedenen Ländern auszutauschen, voneinander zu lernen und abschließend ein Pilotprojekt in jedem der teilnehmenden Länder zu entwickeln.


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Neue Bereichsleitung für Pressestelle und Virtuelles Rathaus: Angela Munkert seit 1. Juni im Amt

Angela Munkert leitet seit dem 1. Juni 2025 den Bereich Pressestelle und Virtuelles Rathaus. Im Einvernehmen mit dem Rat der Stadt Oberhausen hat sie Oberbürgermeister Daniel Schranz dazu bestellt.

02.07.2025
Foto: Stadt Oberhausen/Tom Thöne

„Mit Angela Munkert gewinnt die Stadt Oberhausen eine erfahrene Kommunikations- und Digitalisierungsexpertin“, sagt Schranz: „Sie bringt umfassende Kompetenz einerseits in der kommunalen Medien- und Öffentlichkeitsarbeit mit und ist gleichzeitig versiert im Bereich der digitalen Transformation der Kommunikation für und mit Bürgerinnen und Bürger. Sie wird die externe und die interne Kommunikation der Stadt weiterentwickeln.“

Vor ihrem Wechsel zur Stadt Oberhausen war Angela Munkert in verschiedenen leitenden Funktionen tätig, zuletzt als Stadtsprecherin und Abteilungsleitung Kommunikation und Stadtmarketing in Solingen. Nach ihrem Studium der Germanistik und Informationswissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf war sie zunächst Pressesprecherin in der Landeshauptstadt Düsseldorf, bevor sie in einem Düsseldorfer Familienunternehmen strategische Kommunikations- und Transformationsprojekte in unterschiedlichen Rollen ausfüllte.