Stadtgespräch

Klima.Quartier Sterkrade: Vorbereitende Maßnahmen für Kanalbau in der Bahnhofstraße starten

RWW beginnt mit Verlegung neuer Trinkwasserleitungen am 27. Oktober 2025

Als Teil des blau-grünen Wandels in Sterkrade startet die Emschergenossenschaft im April 2026 mit dem Bau eines Reinwasserkanals. Parallel dazu verlegen die Wirtschaftsbetriebe Oberhausen (WBO) einen neuen Abwasserkanal unter der Bahnhofstraße.

28.10.2025
Foto: Stadt Oberhausen/Tom Thöne

Voraussetzung für den Kanalbau ist im Vorfeld die Umverlegung von Versorgungsleitungen. Diese vorbereitenden Maßnahmen für den Kanalbau stehen nun in den Startlöchern: Ab Montag, 27. Oktober 2025, macht der Wasserversorger RWW den Auftakt mit der Verlegung neuer Trinkwasserleitungen im Bereich des Center Points an der Kreuzung Bahnhofstraße/Steinbrinkstraße.

„Damit hat das Projekt einen wichtigen Meilenstein erreicht: Die Arbeiten sind die Voraussetzung für den Kanalbau der Emschergenossenschaft und der WBO. Gleichzeitig nutzen wir den Umbau der Sterkrader Innenstadt als Chance, im Vorfeld auch die Infrastruktur unterhalb der Bahnhofstraße zu erneuern. Wir stimmen die Maßnahmen eng mit den Versorgungsträgern ab, um die Beeinträchtigungen für Bürgerinnen, Bürger und Gewerbetreibende so gering wie möglich zu halten“, sagt Dr. Thomas Palotz, Beigeordneter für Stadtplanung, Bauen, Mobilität und Umwelt der Stadt Oberhausen.

Zwei Teilabschnitte für bessere Durchgängigkeit

Um die Durchgängigkeit der Bahnhofstraße im Bereich Center Point während der Leitungsverlegung weiterhin zu gewährleisten, wird der erste Bauabschnitt der RWW in zwei Teilabschnitte unterteilt. Los geht es mit dem ersten Teilabschnitt am Montag, 27. Oktober 2025, am Center Point im Kreuzungsbereich Bahnhofstraße/südliche Steinbrinkstraße. Am zweiten Teilabschnitt an der Kreuzung Bahnhofstraße/nördliche Steinbrinkstraße beginnen die Bauarbeiten von RWW im November. „Da es eine offene Baugrube geben wird, werden wir die Teilabschnitte mit Bauzäunen umranden. Links und rechts von ihnen bleibt Platz, damit Bürgerinnen und Bürger an den Baustellen vorbeilaufen können“, erklärt Christoph Zenke, Fachgebietsleiter Planung bei RWW.

Nach dem derzeitigen Bauzeitenplan plant RWW, ihre Arbeiten im ersten Bauabschnitt bis Mitte April 2026 abzuschließen.

Weitere Versorgungsträger starten ab dem Frühjahr 2026

Auch die Leitungen für Elektro, Gas und Telekommunikation werden in der Sterkrader Innenstadt verlegt und modernisiert: So werden ab dem Frühjahr 2026 zudem die Energieversorgung Oberhausen AG (EVO) an der Erneuerung ihrer Leitungen arbeiten. Daran sind auch Telekom und Westnetz beteiligt und werden in Teilbereichen ihre Leitungen erneuern. Parallel zum Kanalbau ab April 2026 werden die Arbeiten an den Versorgungsleitungen in den restlichen Teilbereichen weitergeführt – bis hin zum Zilianplatz.

Kontinuierliche Information: Bauzaungespräche

Die Stadt Oberhausen wird kontinuierlich über die vorbereitenden Maßnahmen informieren und noch in diesem Jahr zu Bauzaungesprächen einladen. Bevor der blau-grüne Wandel mit dem Kanalbau im April 2026 beginnt, wird es im Frühjahr noch einmal eine Dialogveranstaltung für Anwohnerinnen und Anwohner sowie Gewerbetreibende geben. Markus Werntgen-Orman, verantwortlicher Projektleiter bei der Stadt Oberhausen: „Jetzt, da die vorbereitenden Bauarbeiten begonnen haben, werden wir den Austausch mit den Sterkraderinnen und Sterkradern weiter intensivieren. Der Dialog mit den Menschen vor Ort ist uns wichtig – und er hat gerade erst begonnen.“

Bei Fragen rund um die Leitungsverlegungen und zum Gesamtprojekt Klima.Quartier Sterkrade können sich Interessierte jederzeit unter der E-Mail-Adresse klimaquartier@oberhausen.de melden. Alle Infos und Neuigkeiten zum Projekt gibt es unter www.klimaquartier-sterkrade.de und auf Facebook und Instagram.

Hintergrund: Klima.Quartier Oberhausen-Sterkrade

Das Klima.Quartier Oberhausen-Sterkrade ist ein Modellprojekt für die klimaresiliente Umgestaltung und Stadtentwicklung im Ruhrgebiet. Die Bahnhofstraße als Lebensader des Stadtteils und ihre Umgebung werden aktiv auf den Klimawandel vorbereitet und somit fit gemacht für die Zukunft. Durch den blau-grünen Wandel entsteht eine Innenstadt, die gegen Hitze, Trockenheit und Starkregen gewappnet ist – und letztlich zu einem lebenswerten Ort für uns alle wird. Hinter den Maßnahmen für Klimaresilienz, Stadterneuerung und Kanalbau an der Bahnhofstraße stehen die Stadt Oberhausen, die Emschergenossenschaft, die Zukunftsinitiative Klima.Werk und die Wirtschaftsbetriebe Oberhausen (WBO), die die vier Teilprojekte gemeinsam planen und aufeinander abstimmen. Die Emscher-Wassertechnik GmbH begleitet das Gesamtvorhaben als zentrale Projektsteuerung.


Stadtgespräch

Praktika öffnen Türen – Woche des Praktikums und gemeinsames Engagement stärkt die Berufsorientierung für Jugendliche

Praktika öffnen Türen – Woche des Praktikums und gemeinsames Engagement stärkt die Berufsorientierung für Jugendliche 

Praktikumsbörsen in Oberhausen und Mülheim erleichtern Jugendlichen und Betrieben den Weg zueinander 

Vom 21. bis 23. Oktober fand erstmals die Woche des Praktikums statt – eingebettet in den „Sommer der Berufsausbildung“ der Allianz für Aus- und Weiterbildung. Ziel der bundesweiten Aktion ist es, die Bedeutung praktischer Erfahrung für junge Menschen sichtbar zu machen. Denn ein Praktikum ist oft weit mehr als nur ein kurzer Einblick: Es kann der Beginn einer erfolgreichen Ausbildung und beruflichen Zukunft sein.

28.10.2025

Wie wertvoll das sein kann, zeigt das Beispiel des Malerbetriebs Palamar aus Oberhausen, der in dieser Woche mit dem 19-jährigen Hassan Tarah einen Praktikanten aufgenommen hat. Das Fazit fällt eindeutig aus: „Wir sind zufrieden hoch zehn! Herr Tarah macht sich sehr gut, ein absoluter Volltreffer“, so die beiden Geschäftsführer Elvis und Semir Palamar. Das Engagement des jungen Mannes überzeugt. Schon jetzt steht eine Ausbildungszusage für den Sommer 2026 im Raum. Der gebürtige Syrer Hassan Tarah, der erst seit einigen Jahren in Deutschland lebt, kommt mit dem Praktikum seinem Start in die Berufswelt einen wichtigen Schritt näher.

Für viele Jugendliche ist ein Praktikum die erste echte Begegnung mit der Arbeitswelt. Sie probieren sich aus, entdecken, was ihnen liegt – und merken, wie vielseitig Berufe sein können. Oft entsteht genau dabei ein Gefühl dafür, welcher Weg passt, und die Motivation, ihn weiterzugehen.

Gemeinsam für Ausbildung und Orientierung

Damit solche Erfolge noch einfacher zustande kommen, haben wichtige Netzwerkpartner in der Region ihre Kräfte gebündelt und zwei digitale Praktikumsbörsen geschaffen: die Praktikumsbörse Oberhausen https://www.praktikumsboerse-oberhausen.de/ und die Praktikumsbörse Mülheim https://www.praktikum-mülheim.de/, die seit gut einem Jahr online sind.

Diese beiden Börsen sind das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit von Agentur für Arbeit, beiden Jobcentern und Koordinierungsstellen Übergang Schule-Beruf der Städte Oberhausen und Mülheim und der Wirtschaftsförderung Oberhausen. Ihr gemeinsames Ziel: allen Beteiligten, eine zentrale Anlaufstelle zu bieten, die Praktikumsangebote und -gesuche übersichtlich bündelt – transparent, kostenlos und leicht zu bedienen.

Das ist ein echtes Gemeinschaftsprojekt, das zeigt, wie stark regionale Partnerschaften wirken können. „Nur durch die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten konnten diese Börsen entstehen – und sie bringen messbare Vorteile für alle Seiten“, betonen die Partnerinnen und Partner.

Ein Gewinn für Jugendliche und Betriebe

Jugendliche profitieren von einem einfachen Zugang zu passenden Praktikumsplätzen direkt in ihrer Stadt. Sie können sich gezielt über Unternehmen, Berufsfelder und Tätigkeiten informieren und unkompliziert Kontakt aufnehmen. Für sie wird die Suche nach dem richtigen Praktikum dadurch nicht nur einfacher, sondern auch ermutigender – weil sie direkt zu echten Chancen führt.

Auch für Betriebe lohnt sich die Teilnahme: Sie können kostenfrei Praktikumsplätze einstellen, erreichen interessierte junge Menschen ohne Umwege und erhalten so die Gelegenheit, potenzielle Auszubildende frühzeitig kennenzulernen. Viele Unternehmen berichten, dass aus diesen Begegnungen bereits feste Ausbildungsverhältnisse entstanden sind.

Die beiden Plattformen basieren auf dem Portal der Bundesagentur für Arbeit und verbinden damit einfache Handhabung, rechtliche Sicherheit und aktuelle Daten. Und die Nutzung wächst stetig, die Börsen entwickeln sich zu echten Drehscheiben zwischen Schule und Beruf. „Weniger suchen, mehr finden – die Praktikumsbörsen bringen Jugendliche und Betriebe unkompliziert zusammen. Das ist ein Gewinn für die Region“, heißt es von den Initiatoren.

Zum Hintergrund – Woche des Praktikums: Spätestens in der Abschlussklasse stehen junge Menschen vor der Entscheidung, wie es nach der Schule beruflich weitergehen soll. Praktika können dabei einen wichtigen Beitrag für eine fundierte Berufswahlentscheidung darstellen. Um diesen Prozess noch stärker zu unterstützen, hat die Bundesagentur für Arbeit (BA) erstmals die Woche des Praktikums ins Leben gerufen. Ziel der Aktionswoche ist es, Praktika bundesweit noch stärker zu bewerben, damit junge Menschen praxisnahe Einblicke in Ausbildungsbetriebe erhalten und sich damit nachhaltig für den richtigen Ausbildungsberuf und -betrieb entscheiden können. Im Rahmen des Sommers der Berufsausbildung der Allianz für Aus- und Weiterbildung fand im Oktober die Woche des Praktikums statt. Die örtlichen Arbeitsagenturen ermutigen Ausbildungssuchende zur Teilnahme an Praktika oder an einer Einstiegsqualifizierung (EQ) als Einstieg in die Berufswelt.


Stadtgespräch

Beliebter Westfield Centro Honig kehrt zurück

Verkaufsstart am 27. Oktober

Oberhausen, 23. Oktober 2025 – Der Honigverkauf im Westfield Centro geht in die nächste Runde: Ab dem 27. Oktober können Besucherinnen und Besucher die 130-Gramm-Gläser des beliebten Honigs für 3 Euro an der Rezeption erwerben. Wie in den Vorjahren spendet das Shopping-Center den Verkaufserlös des hauseigenen Bienenhonigs für den guten Zweck. Dieses Jahr geht das Geld erneut an das Netzwerk Blühende Landschaft, das sich für blühende, bienenfreundliche Landschaften einsetzt.

27.10.2025

„Wir freuen uns sehr, unseren Besucherinnen und Besuchern auch dieses Jahr wieder unseren Honig anzubieten. Die Aktion stößt jedes Jahr auf große Resonanz – und unterstützt gleichzeitig den guten Zweck. Den Erlös geben wir an eine Einrichtung weiter, die sich für den Schutz, die Verbesserung und die Schaffung von bienenfreundlichen Blühflächen einsetzt. So kommt der Erlös unseres Bienenhonigs wieder den Bienen zugute“, so Andreas Ulmer, Center Manager im Westfield Centro. „Das Projekt liegt uns sehr am Herzen, da es ökologische Verantwortung mit sozialem Engagement verbindet.“

Vom Dach direkt ins Glas: Bereits seit 2022 produzieren die Bienen auf dem Dach von Europas größtem Shopping- und Freizeit-Center ihren Honig. Die Bienenschutz-Initiative „Hektar Nektar“ kümmert sich dabei um das Wohlbefinden der fünf Bienenvölker – und die Westfield Centro Bienen mit ihrem Honig um den Schutz ihrer Artgenossen. Mit den Einnahmen des Honigverkaufs unterstützt das Westfield Centro auch dieses Jahr das Netzwerk Blühende Landschaft. Aufmerksam auf das Insektensterben geworden setzt sich die Initiative aktiv für das Nahrungsangebot von Blütenbestäubern ein, schafft nachhaltige Lebensräume und unterstützt Kommunen, Unternehmen und Privatpersonen bei der Erschaffung und Pflege blühender Flächen.

Stadtgespräch

Tagung ‚Umbaukultur – Ganz gewöhnlich!‘

Erste Tagung zur Baukultur in Oberhausen mit Schwerpunkt Umbaukultur 

Die erste Fachtagung zur Baukultur in Oberhausen fand Mitte Oktober im Zentrum Altenberg statt. Eingeladen hatten die Stadt Oberhausen und der Bund Deutscher Architekten. Im Fokus der hochkarätig besetzten Veranstaltung stand das Thema ‚Umbaukultur‘ als nachhaltige Strategie im Bauwesen. Bestandsgebäude und -bauwerke rücken damit in den Mittelpunkt der Betrachtung. Namhafte Expertinnen und Experten aus Architektur, Bauforschung und Wirtschaft, darunter Sarah Dungs (Greyfield Group), Prof. Tim Rieniets (Universität Hannover), Prof. Dr. Wolfgang Sonne (TU Dortmund), Kaspar Stöbe (Düsseldorf), Dionys Ottl (München), Melanie Kloth (NRW.BANK) und Lillith Kreiß (UmBauLabor, Baukultur NRW) diskutierten mit Moderation von Dr. Stefan Hochstadt Chancen, Herausforderungen und Praxisbeispiele.

27.10.2025
Bildhinweis: Stadt Oberhausen Auf dem Bild zu sehen v.l.n.r.: Sarah Dungs (Greyfield Group), Melanie Kloth (NRW.BANK), Christof Nellehsen (aib, Duisburg), Prof. Tim Rieniets (Universität Hannover); Dionys Ottl (Hild und K, München), Apostolos Tsalastras (Stadt Oberhausen) und Kaspar Stöbe (Stöbe Architekten, Düsseldorf)

Der Beigeordneter für Kultur und Stadtkämmerer Oberhausens Apostolos Tsalastras eröffnete die Veranstaltung mit einem Vortrag zum Strukturwandel im Ruhrgebiet und betonte die Bedeutung der nachhaltigen Nutzung vorhandener Bausubstanz in Oberhausen. Er zeigte anhand erfolgreicher Projekte wie dem Zentrum Altenberg, dem Ebertbad und dem Gasometer, wie Umbaukultur Identität bewahrt hat. Neue Perspektiven schaffen aktuelle Projekte wie die Machbarkeitsstudie für den Hochhauskomplex an der Friedrich-Karl-Straße 4, der Supermarkt der Ideen an de Goebenstraße und die Umnutzung des Hochbunkers an der Helmholtzstraße.

Sarah Dungs von der Greyfield Group zeigte eine bemerkenswerte Statistik, die nordrhein-westfälische Städte als Hochburgen der Bestandsentwicklung zeigt, mit Oberhausen deutlich in der Spitzenposition. Als Geschäftsführerin in der Immobilienwirtschaft sieht sie keinen Widerspruch zwischen wirtschaftlichem Handeln und einer Kultur des Umbauens.

Melanie Kloth, Leiterin „Wohnungsmarkt & Strategie“ der NRW Bank, stellte erfolgreiche geförderte Wohnraumprojekte vor. Weitere 1,86 Mio. zusätzliche Wohneinheiten könnten deutschlandweit durch gezielte Umnutzung des Bestands geschaffen werden.

Die Tagung machte deutlich: Umbaukultur schont Ressourcen und leistet einen wichtigen Beitrag zum klimafreundlichen Bauen. Zugleich ist sie Schlüssel für den Erhalt unserer gebauten Umgebung. Die Referenten zeigten gelungene Beispiele und motivierende Ausblicke zur Umbaukultur. Die Stadt Oberhausen und der Bund Deutscher Architekten planen die erfolgreiche Tagung als Reihe fortzusetzen.

 

Kunst & Kultur | Stadtgespräch

Jugendkulturpreis 2026: Bewerbungen ab sofort möglich

Es ist soweit – ab sofort können sich alle Kultur-Interessierten im Alter von 10 bis 21 Jahren für den Jugendkulturpreis 2026 bewerben. Die Bewerbungsfrist endet am 1. Mai 2026. Wer teilnehmen möchte, schickt sein Werk oder ein Foto seines Werkes sowie das Anmeldeformular per E-Mail an kulturbuero@oberhausen.de.

27.10.2025

Zu gewinnen gibt es fünfmal 300 Euro mit jeweils einem künstlerischen Mentoring für die künstlerische Arbeit. Diese kann sich auch außerhalb der klassischen Kunstsparten bewegen. Wer ein künstlerisches Projekt kennt, das in besonderer Weise die Eigeninitiative sowie den Selbstausdruck Jugendlicher fördert, der kann es für einen Preis im Wert von 1.000 Euro vorschlagen. Mit 500 Euro wird außerdem eine Person oder Institution geehrt, die sich besonders für die kulturelle Förderung von Heranwachsenden einsetzt. Dies können auch Jugendzentren oder Vereine sein.

Die eingereichten Vorschläge werden von einer fachkundigen und unabhängigen Jury gesichtet und bewertet.

Die Preisverleihung findet am 2. Juli 2026 statt.

Teilnahmebedingungen, Anmeldeformular sowie weitere Informationen unter www.oberhausen.de/jugendkulturpreis.


Stadtgespräch

Bürgerdialoge zur zukünftigen Wärmeversorgung Oberhausens

Um das Ziel einer bezahlbaren, sicheren und treibhausgasneutralen Wärmeversorgung bis spätestens zum Jahr 2045 zu erreichen, führt die Stadt Oberhausen derzeit die verpflichtende kommunale Wärmeplanung durch. Bis zum 30. Juni 2026 muss die Stadt den Wärmeplan verabschieden. Um bereits früh auch die Perspektive von Bürgerinnen und Bürgern einzubeziehen, sucht die Stadt mit ihnen vom 10. bis 13. November den Dialog in den drei Stadtbezirken Oberhausens.

27.10.2025

Es ist von besonderer Bedeutung, dass sich zu diesem Dialog möglichst viele Bürgerinnen und Bürger einbringen – denn die Zukunft unserer Wärmeversorgung geht alle an. Ablauf der Bürgerdialoge am 10., 12. und 13. November In jedem Stadtbezirk findet ein Bürgerdialog statt. Die Veranstaltungen bestehen jeweils aus drei Teilen: Information zum aktuellen Stand, Podiumsdiskussion zur Wärmewende und Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern. Zentrale Akteure der Wärmewende sind bei der Podiumsdiskussion vertreten – so erhalten alle Teilnehmenden einen realistischen und praktischen Einblick. Termine und Orte – Osterfeld: Montag, 10. November 2025, Gesamtschule Osterfeld, Aula, Heinestraße 22 – Sterkrade: Mittwoch, 12. November 2025, Freiherr-vom-Stein-Gymnasium, Aula, Wilhelmstraße 77 – Alt-Oberhausen: Donnerstag, 13. November, Hans-Sachs-Berufskolleg, Aula, Am Förderturm 5 Beginn ist jeweils um 17:30 Uhr, Ende um 19 Uhr. Teilnahme Anmeldungen für die jeweilige Veranstaltung per E-Mail an: kwp@oberhausen.de Vom Status Quo, ungenutzten Potenzialen und Szenarien für die Zukunft Die Stadt Oberhausen hat in Zusammenarbeit mit der Energieversorgung Oberhausen (evo) und weiteren externen Ingenieurdienstleistern ein Szenario erarbeitet, wie die zukünftige Wärmeversorgung (Wohnen, Gewerbe, Industrie usw.) zukünftig in den drei Stadtbezirken aussehen könnte. In diesem Rahmen wurde auch geprüft, welche Gebiete sich voraussichtlich für eine Versorgung über ein Wärmenetz eignen und welche Gebiete eher für eine dezentrale Versorgung geeignet sind. Der Plan dient als Grundlage für eine detailliertere technische Ausführungsplanung mit den Akteuren vor Ort. Die kommunale Wärmeplanung wird federführend von der Stadt gemeinsam mit einem externen Beratungsunternehmen (PD – Berater der öffentlichen Hand GmbH) und der Energieversorgung Oberhausen durchgeführt. Informationen auch auf der Webseite verfügbar Neben den Bürgerinformationsveranstaltungen werden auch auf der Webseite der Stadt Informationen und Zwischenergebnisse zur Kommunalen Wärmeplanung veröffentlicht. Dort finden Interessierte bereits heute Fragen und Antworten zum Ablauf und zur Bedeutung der Wärmeplanung für die Stadtgesellschaft. Informationen zur Kommunalen Wärmeplanung auf www.oberhausen.de/kwp.


Stadtgespräch

Junge Autorinnen und Autoren begeistern in der Stadtbibliothek

In die vielfältige und phantasievolle Welt der Geschichten sind elf junge Oberhausenerinnen und Oberhausener in der ersten Herbstferienwoche eingetaucht. Unter der Leitung von Kinderbuchautorin Angelika Hesse entwickelten sie fantasievolle Erzählungen, schrieben spannende Abenteuer nieder, kreierten poetische Texte. Die jungen Autorinnen und Autoren im Alter von 10 bis 14 Jahren nahmen vom 13. bis 17. Oktober in der Stadtbibliothek Oberhausen an der Schreibwerkstatt teil. Gefördert wurde das Angebot durch SchreibLand NRW, ein Projekt, das Kinder und Jugendliche landesweit zum kreativen Schreiben ermutigt und Schreibwerkstätten in Bibliotheken ermöglicht.

27.10.2025
Foto: Kinderbuchautorin Angelika Hesse mit fünf der insgesamt elf teilnehmenden Autorinnen und Autoren (v.l.n.r.: Sina, Käthe, Hidaya, Sophia und Amori).

„Viele der Kinder nehmen schon zum zweiten oder dritten Mal an einer Schreibwerkstatt teil. Das zeigt, wie wichtig solche Angebote sind, um junge Talente zu fördern und ihre Freude am Schreiben zu stärken“, freut sich Hesse.

Bei der Abschlussveranstaltung am Freitag, 17. Oktober, präsentierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer stolz ihre selbstgeschriebenen Geschichten vor Familie und Freunden. Neben den Lesungen sorgten auch die liebevoll gestalteten Buchcover für Begeisterung, ein sichtbares Zeichen für die Kreativität und den Ideenreichtum der jungen Autorinnen und Autoren.

Einige der diesjährigen Geschichten werden auf der Webseite von SchreibLand NRW unter www.schreibland-nrw.de veröffentlicht. Sie geben einen schönen Einblick in die fantasievolle Welt der jungen Schreibkünstlerinnen und -künstler.

Wer Lust bekommen hat, selbst mitzumachen, kann sich schon freuen: Auch im nächsten Jahr soll wieder eine Schreibwerkstatt in der Stadtbibliothek Oberhausen stattfinden.

Nähere Infos: Jill Wildenhayn, Bert-Brecht Bildungszentrum, E-Mail: jill.wildenhayn@oberhausen.de Homepage: www.bibliothek.oberhausen.de


Gutes Leben | Stadtgespräch

City-Adventszauber: Ausstellerinnen und Aussteller können sich noch bewerben!

Der City-Adventszauber bringt vom 27. November bis 21. Dezember 2025 festliche Stimmung in die Oberhausener Innenstadt. Auch in diesem Jahr kann die Veranstaltung dank des engagierten Zusammenspiels von OWT, City-O-Management und Indie Radar Ruhr wieder umgesetzt werden. Mit seinem kompakten, stimmungsvollen Konzept lädt der Markt über vier Wochen hinweg zum Verweilen ein – montags ist Ruhetag, an allen anderen Tagen sorgen Licht, Musik und Leckereien für vorweihnachtliche Atmosphäre auf dem Altmarkt.

21.10.2025
Tannen und Lichtdekoration sorgen für Stimmung beim City-Adventszauber. (Foto: Stadt Oberhausen/Tom Thöne)

Noch Anbieterinnen und Anbieter gesucht

Gesucht werden regionale Akteurinnen und Akteure, Kunsthandwerkerinnen und -handwerker, Vereine und Kreative, die den Markt mit besonderen Angeboten bereichern möchten. Willkommen sind hochwertige Produkte aus Handwerk, Design, Feinkost und kreativen Geschenkideen. Eine Teilnahme ist über den gesamten Zeitraum oder auch wochenweise in sogenannten Wechselhütten möglich. Die Wochenabschnitte sind: 27. – 30. November, 2.– 7. Dezember, 9. – 14. Dezember, 16. – 21. Dezember.

Bereits vergeben – und daher ausgeschlossen – sind die Angebote Crêpes, Bratwurst (Grill), Reibekuchen und Pommes.

Interessierte senden bitte eine kurze Angebotsbeschreibung und – wenn möglich – einige Fotos per E-Mail an info@indie-radarruhr.de. Rückfragen bitte ebenfalls an diese E-Mail-Adresse.

Die Öffnungszeiten des City-Adventszauber (27. November – 21. Dezember):

–       dienstags bis donnerstags 16 – 20 Uhr

Noch Anbieterinnen und Anbieter gesucht

Gesucht werden regionale Akteurinnen und Akteure, Kunsthandwerkerinnen und -handwerker, Vereine und Kreative, die den Markt mit besonderen Angeboten bereichern möchten. Willkommen sind hochwertige Produkte aus Handwerk, Design, Feinkost und kreativen Geschenkideen. Eine Teilnahme ist über den gesamten Zeitraum oder auch wochenweise in sogenannten Wechselhütten möglich. Die Wochenabschnitte sind: 27. – 30. November, 2.– 7. Dezember, 9. – 14. Dezember, 16. – 21. Dezember.

Bereits vergeben – und daher ausgeschlossen – sind die Angebote Crêpes, Bratwurst (Grill), Reibekuchen und Pommes.

Interessierte senden bitte eine kurze Angebotsbeschreibung und – wenn möglich – einige Fotos per E-Mail an info@indie-radarruhr.de. Rückfragen bitte ebenfalls an diese E-Mail-Adresse.

Die Öffnungszeiten des City-Adventszauber (27. November – 21. Dezember):

–       dienstags bis donnerstags 16 – 20 Uhr

–       freitags 16 – 22 Uhr

–       samstags 12 – 22 Uhr

–       sonntags 12 – 20 Uhr

–       montags geschlossen

–       freitags 16 – 22 Uhr

–       samstags 12 – 22 Uhr

–       sonntags 12 – 20 Uhr

–       montags geschlossen

Gutes Leben | Stadtgespräch | Tourismus & Wirtschaft

Schladviertel im Dialog: Stadt Oberhausen lädt zur Mitgestaltung ein

Das Schladviertel ist im Gespräch – und das im besten Sinne. Wenn XXXLutz wie geplant 2028 zur Neuen Mitte zieht, entsteht mitten im Viertel eine rund drei Hektar große Fläche. Eine einmalige Chance für Oberhausen-Ost, hier gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern den Stadtteil weiterzuentwickeln. Die Stadt wird die Fläche kaufen, Themen wie Klimaanpassung, soziale Infrastruktur, nachhaltige Mobilität und bezahlbarer Wohnraum werden in der zukünftigen Planungsdiskussion eine Rolle spielen. Für den Quartiersentwicklungsprozess im Schladviertel stellt die Stadt Oberhausen ab sofort sowohl digital als auch mit verschiedenen Veranstaltungen vor Ort Beteiligungsformate für eine breite Bürgerbeteiligung bereit.

21.10.2025

Bürgerinnen und Bürger gestalten mit

Auf der digitalen Plattform unter www.obhsn.de/schladviertelentwicklung können Interessierte ab sofort ihre Ideen, Hinweise und Anregungen bequem und jederzeit von zu Hause aus einbringen – zu Themen wie Freiräume, Wohnen, Spiel und Sport, Mobilität oder sozialer Zusammenhalt. Gleichzeitig finden sich dort alle Informationen, Zwischenstände und Ergebnisse zum Quartiersentwicklungsprozess.

Gemeinsam weiterdenken: Große Bürgerbeteiligung am 29. November 

Mit einer öffentlichen Bürgerbeteiligung in der Aula und im Foyer des Heinrich-Heine-Gymnasiums informiert die Stadtentwicklung über den aktuellen Stand der Planungen und lädt alle Bürgerinnen und Bürger ein, sich über den Prozess zu informieren, Ideen zu diskutieren und auch neue Impulse einzubringen. Die Veranstaltung findet am Samstag, 29. November, 10 bis 14 Uhr, Heinrich-Heine-Gymnasium, Lohstraße 29, statt.

Besondere Zielgruppen im Blick

In den vergangenen Wochen wurden bereits Personengruppen in den Prozess eingebunden, die ihre Raumbedarfe, Ideen und Vorstellungen eher selten in öffentlichen Beteiligungsverfahren einbringen. In mehreren kleinen Beteiligungsformaten wurden zahlreiche Kinder, Jugendliche, Zugewanderte, Engagierte sowie Seniorinnen und Senioren aus dem Schladviertel in den Entwicklungsprozess eingebunden. Die Erkenntnisse aus diesen Veranstaltungen werden ebenfalls auf der digitalen Plattform veröffentlicht und in der großen Bürgerbeteiligungsveranstaltung am 29. November vorgestellt.

„Die Resonanz auf die bisherigen Beteiligungsformate ist beeindruckend. Sie zeigt, wie bewusst sich die Menschen im Schladviertel mit ihrem Quartier auseinandersetzen“, betont Mario Hofmann, Fachbereichsleiter Stadtentwicklung. „Die Menschen im Schladviertel sind die besten Expertinnen und Experten für ihr Viertel. Ihre Ideen und Erfahrungen sind die Grundlage dafür, dass am Ende eine Planung entsteht, die wirklich zu den Bedürfnissen passt – und dem ganzen Stadtteil zugutekommt.“

Viele Perspektiven, viele Ideen

Einen besonderen Auftakt für die zielgruppenspezifischen Beteiligungsformate machten die drei Schulen im Quartier: Die Rolandschule, das Heinrich-Heine-Gymnasium und die Astrid-Lindgren-Grundschule beschäftigten sich im September auf kreative Weise mit der Zukunft ihres Viertels. Mithilfe einer speziell entwickelten App erkundeten die Schülerinnen und Schüler das Schladviertel, hielten fest, was ihnen gefällt, wo sie sich Veränderungen wünschen und welche Ideen sie für ihr Wohnumfeld haben. In anschließenden Workshops entwickelten sie ihre Beobachtungen weiter – mit viel Fantasie, aber auch mit einem klaren Blick für das, was im Alltag fehlt. Dabei entstanden zahlreiche Anregungen zu Spiel- und Bewegungsflächen, grünen Treffpunkten und sicheren Wegen für Kinder und Jugendliche. Die Schulen haben damit einen wichtigen Beitrag geleistet und gezeigt, wie wertvoll die Perspektive junger Menschen für die Quartiersentwicklung ist.

Beim Welcome-Dinner des Kommunalen Integrationszentrums am 12. September kamen Menschen mit Migrationsgeschichte zusammen, um den Stadtentwicklern ihre Erfahrungen und Bedarfe für das Quartier einzubringen. In zwei Runden, Ende September und Anfang Oktober, erfolgte der Austausch mit der Bürgerinitiative „Rettet die Villa-Rück“. Die engagierten Bürgerinnen und Bürger setzen sich bereits seit mehreren Jahren rund um die Entwicklungen zur Villa Rück und die Entwicklung des Areals ein.

Zudem fand am 5. Oktober in der Mensa der Rolandschule ein Bürgerforum statt, bei dem die Teilnehmenden per Losverfahren aus der weiteren Nachbarschaft ausgewählt wurden. Über 40 Anmeldungen belegen das starke Interesse der zufällig Ausgewählten, die aktiv die Zukunft des Viertels mitgestalten möchten. Den Abschluss der ersten zielgruppenspezifischen Beteiligungsrunde bildeten am 8. Oktober die Gruppeninterviews mit ausgewählten Seniorinnen und Senioren des Hauses Abendfrieden, die wertvolle Einblicke aus langjähriger Quartiersperspektive lieferten.

Begleitet wird der gesamte Prozess vom Büro Urbane Transformation aus Oberhausen, das gemeinsam mit der Stadt den Beteiligungsprozess gestaltet.

Wie geht es weiter?

„Schon nach den ersten Beteiligungsformaten zeigt sich deutlich, dass das Schladviertel viel Potenzial bietet. Nach dem intensiven Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern verdichten wir die möglichen Raumbedarfe und Vorstellungen, von Treffpunkten für Jung und Alt, über Grün-, Bewegungs- und Spielflächen bis hin zu neuen Formen des Wohnens und der Nachbarschaft“, fasst Mario Hofmann den aktuellen Stand zusammen. Die Stadt wird den Dialog mit weiteren Beteiligungsformaten fortsetzen und so die Ideen aus dem Schladviertel Schritt für Schritt in ein tragfähiges Gesamtkonzept überführen. Über die digitale Plattform können die aktuellen Planungsstände dabei fortlaufend online eingesehen werden: www.obhsn.de/schladviertelentwicklung.

Stadtgespräch

Landschaftsverband fördert 2026 Kultur mit über 77.000 Euro

Die Vielfalt und Nachhaltigkeit des kulturellen Angebots im Rheinland zu stärken und zu bewahren – dies ist Sinn und Zweck der regionalen Kulturförderung des Landschaftsverbands Rheinland (LVR). Im kommenden Jahr fördert der LVR vier Oberhausener Projekte mit insgesamt 77.200 Euro. Das hat der Landschaftsausschuss der Landesversammlung auf seiner jüngsten Sitzung beschlossen.

Kulturdezernent Apostolos Tsalastras erklärt dazu: „Damit ermöglicht der LVR neue Initiativen für die Kultur in Oberhausen sowie die Durchführung besonderer Veranstaltungen, die sonst nicht finanzierbar wären. Das ist großartig!“

17.10.2025
Oberhausen[© (c) Ekko von Schwichow, Thielallee 2d , 14195 Berlin, Tel./Fax:+49(0)30/89 09 42 -98/99, mobil 0179699 46 45, mail@ schwichow.de, http://www.schwichow.de; (Bank Details/Bankverbindung), (Account/ Konto-Nr.) DKB; IBAN: DE60 120300001064366279, BIC: BYLADEM1001; (tax number/Steuernr.) 1125/529/00830 (tax office/Finanzamt) Berlin-Zehlendorf; All rights reserved by Ekko von Schwichow .NO Model release. Contact me for any usage except editorial, Usage only with attached credit line © (c) Ekko von Schwichow/schwichow.de, voucher copy, fee and strictly under my terms and conditions. Nutzung nur gegen Honorar mit Urhebervermerk © (c) Ekko von Schwichow/schwichow.de, Belegexemplar und ausschliesslich zu meinen Liefer- und Veröffentlichungsbedingungen. Nutzung außerhalb journalistischer Berichterstattung nur nach schriftlicher Vereinbarung. Weitergabe nur mit Genehmigung. Wenn nicht anders vereinbart, gelten die Honorare der Mittelstandsgemeinschaft Foto-Marketing/MFM -www.bvpa.org. ]

Die Projekte im Einzelnen:

Sterkrader Lesesommer feiert 2026 sein zehnjähriges Bestehen

Projektträger ist der Verein Kulturflur Sterkrade e.V. Die Fördersumme beträgt 4.500 Euro.

Der Sterkrader Lesesommer dient der Förderung von Literatur und Lesekultur im Stadtteil. Darüber hinaus aktiviert er das bürgerschaftliche Engagement und fördert die Netzwerkbildung. 2026 feiert das Projekt sein zehnjähriges Bestehen. Geplant ist ein buntes Angebot von Veranstaltungen wie etwa Märchenlesungen für Kinder und Großeltern, Krimilesungen oder auch Geschichten und Gedichte to go auf dem Sterkrader Wochenmarkt. Es sollen verstärkt Oberhausener Autorinnen und Autoren teilnehmen, die sich explizit mit der Geschichte und Kultur Sterkrades und Oberhausens auseinandersetzen.

Kurzfilmtage-Geschichte in Fotografien: Ankauf von Werken von Ekko von Schwichow

Projektträger ist die Internationale Kurzfilmtage gGmbH. Die Fördersumme beträgt 15.200 Euro.

Mit dem Ankauf eines umfangreichen Konvoluts des Fotografen Ekko von Schwichow soll der Archivbestand der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen vervollständigt werden. Derzeit umfasst das öffentlich zugängliche Archiv etwa 3.000 Fotoprints sowie über 7.000 digitale Bilder seit dem Gründungsjahr der Kurzfilmtage 1954. Die Festivaljahre 1986 bis 1999 hat ausschließlich Ekko von Schwichow fotografisch dokumentiert. Mit mehr als 8.000 Bildern schließt der Ankauf eine große Lücke in der Fotosammlung des Archivs. Von Schwichows Aufnahmen zeigen Protagonisten der internationalen Filmlandschaft und Persönlichkeiten des regionalen Kultur- und Politikumfelds. Zu sehen sind zudem die Spielstätten, die Veranstaltungsorte, begleitende Ausstellungen, Vortragende, Preisverleihungen, Akteure aus Politik und Kultur in angeregtem Gespräch und nicht zuletzt Gruppenfotos der Mitglieder des Teams und der Jurys.

Umsonst & Draußen: Open-Air-Veranstaltung des Zentrums Altenberg im Sommer 2026

Projektträger ist der Verein rocko e.V. Die Fördersumme beträgt 50.000 Euro.

Acht Bands aus den Bereichen Rock, Pop, Punk, Metal und Indierock spielen live auf einer Bühne. Der Eintritt ist frei. Überregional bekannte Bands fungieren als Headliner. Um die lokale Musikszene zu fördern, wird auch unbekannten Bands und Musikern aus Oberhausen die Möglichkeit geboten, an dem Festival teilzunehmen. Auf dem Gelände werden zudem verschiedene Streetfood-Trucks ihre Speisen anbieten.

Oberhausen International – Fankultur in Oberhausen und darüber hinaus

Projektträger ist das Dezernat 1 (Finanzen und Kultur) der Stadt Oberhausen. Die Fördersumme beträgt 7.500 Euro.

Die Stadt Oberhausen plant gemeinsam mit einem jungen Künstler eine Ausstellung zur Fußball- und Fankultur in Oberhausen und darüber hinaus. Der Künstler hat viele verschiedene Fußballspiele fotografisch dokumentiert. Die Fotografien visualisieren die unterschiedlichen Blickwinkel rund um die Stadionbesuche. Dabei porträtieren sie verschiedene Emotionen, Herangehensweisen und Traditionen. Sie zeichnen ein Bild der offenen Fankultur und des internationalen und interkulturellen Austausches über den Populärsport Fußball.