Privates:
Bücher und Literatur waren schon seit seiner Kindheit ein großer Bestandteil seines Lebens, es sollte seine berufliche Heimat werden. Nach einigen Stationen in dieser Branche ist er nun Inhaber einer Vertriebsfirma für Bücher und Buchaffine Artikel. Die Firma ist mittlerweile in ganz Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Luxemburg tätig.
In seiner Freizeit treibt er Sport und geht gerne joggen. Aber leider fehlt ihm dafür oft die Zeit. Stattdessen investiert er viel Zeit in sein liebstes Hobby, und das ist der Karneval.
Zum Karneval:
„Als Gründungsmitglied und 1. Vorsitzender der 2. Karnevalsgesellschaft Zomkhosi e. V. präge und entwickle ich meine Vorstellung eines zukunftsfähigen Karnevals, welcher für mich eine Mischung aus Tradition und Moderne darstellt“, so der Stadtprinz.
Neben den Paginnen Jessy, Tanja und Vanessa stehen dem Stadtprinzen der Minister Kevin und Hofmarschall Frank bei den vielen Terminen in diesen Tagen zur Seite.
Begleitet wird er meistens auch vom Kinderprinzenpaar Mila I. und Diego I., ebenfalls von der Karnevalsgesellschaft Zomkhosi. „Gemeinsam freuen wir uns auf viele bunte Feste und fröhliche Veranstaltungen, bei denen wir mit euch lachen, tanzen und Karnevalsstimmung verbreiten dürfen“, so das Kinderprinzenpaar übereinstimmend.
Mit dem Sturm der Jecken auf die Behörden der Stadt fällt am Donnerstag, 12. Februar, der Startschuss für den Straßenkarneval. Ab 11:11 Uhr bringen sich an Altweiber die Närrinnen und Narren auf dem Altmarkt in die richtige Stimmung, gegen 13 Uhr marschiert die bunte Schar dann über den Friedensplatz zum Amtsgericht und Finanzamt und schließlich zum Rathaus auf den „Galgenberg“. Wenn Stadtprinz Christian I. dort von Oberbürgermeister Thorsten Berg den Schlüssel für die immer noch klamme Stadtkasse erbeuten sollte (daran zweifelt eigentlich niemand…), darf kräftig gefeiert, geschunkelt und gebützt werden – zumindest bis Aschermittwoch.
Für Karnevalisten hier ein Überblick über den Veranstaltungsreigen an den tollen Tagen zwischen Altweiber (12. Februar) und Veilchendienstag (17. Februar) – ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
Altweiberdonnerstag
Sitzt das Kostüm, passt die Schminke? Der Feierreigen beginnt um 11.11 Uhr auf dem „närrischen“ Altmarkt. Die Alte Oberhausener Karnevalsgesellschaft (AOK Weiß-Rot) organisiert den jecken Auftakt.
Gegen 13 Uhr setzt sich dann Stadtprinz Christian I. samt Hofstaat und kostümierten Anhang in Bewegung. Denn es gilt, das närrische Kommando in Oberhausen zu übernehmen. Dafür werden die Behörden närrisch gestürmt. Zu guter Letzt wird Oberbürgermeister Thorsten Berg auf den Treppen des Rathauses – trotz der Unterstützung seiner uniformierten Leibgarde (das sind vier Verwaltungs-Azubis) – den Stadtschlüssel an Christian I. übergeben.
Vor dem Rathaus wird die Machtübernahme im Partyzelt gefeiert, in der Luise-Albertz-Halle steigt ab 15.30 Uhr die Altweiber-Sitzung der KG Weiss-Grün Hoag (zunächst nur für Frauen). Für alle Feierfreudigen öffnen sich die Türen der Stadthalle ab 18.30 Uhr.
Im Resonanzwerk (Annemarie-Renger-Weg) sind die Frauen ganz unter sich. Das Ensemble vom 1. FC WiB OB lädt Freundinnen des Frauenkarnevals zum Altweiberball unter dem aktuellen Motto „Backstage – Hinter den Kulissen“.
Um 18.30 Uhr beginnt der bunte und lustige Abend voller Karnevalsvergnügen, Musik, Sketchen, Tanzeinlagen und anschließender Party. Kostüm muss nicht, Männer dürfen nicht.
Karnevalsfreitag
Am Freitag holen die Jecken Luft. Der närrische Kalender weist mit dem Kinderkarneval der 1. KG Königshardt (15.30 Uhr, Sporthalle Oranienstraße) und dem Kostümball der KG Grün-Rot Wagaschei (18 Uhr, Haus Union an der Schenkendorfstraße) ein überschaubares Programm auf.
Nelkensamstag
Dem Nachwuchs gehört der Samstag: In Osterfeld beginnt der Kinderkarnevalszug um 15 Uhr, und er führt durch die Mitte des Stadtteils. Es folgen einige Afterzugpartys, so etwa das Kostümfest von AOK und St. Marien ab 19 Uhr im Hotel zum Rathaus oder Zomkhosi‘s Afterzugparty ab 18 Uhr im Vereinsheim am Grenzwehr.
Und auch eine Prunksitzung kann die Session noch aufbieten: Die KG Schwarz-Weiß Buschhausen lässt es in der Gaststätte Alt-Buschhausen (20:10 Uhr, Lindnerstraße) ordentlich krachen.
Tulpensonntag
In Alt-Oberhausen setzt sich der närrische Lindwurm um 14 Uhr in Bewegung. An der Friedrich-Karl-Straße geht es los, auf mehreren Kilometern Länge ziehen Wagen und Fußgruppen durch die Innenstadt.
Marcel Habendorf, Präsident des Hauptausschusses Groß-Oberhausener Karneval, verkündet für dieses Jahr Neuigkeiten: „Wir werden den Zug als großes Finale auf dem Friedensplatz enden lassen. Von der Gerichtstraße kommend wird der zentrale Platz in der City angesteuert. So soll es einen krönenden Abschluss geben“.
Nach dem Zug ist vor der Party: Im Zentrum Altenberg wird es trubelig, beim „Tohuwabohu“ wird ab 16 Uhr gefeiert. AOK Weiß-Rot und Blau-Gelb St. Marien laden hingegen ins Hotel zum Rathaus (Freiherr-vom-Stein-Straße) ein.
Rosenmontag
Klein, aber charmant: Um 11.11 Uhr setzt sich der Pöstertreck („pöstern“ heißt im Niederdeutschen „Krach machen“) in Alstaden in Bewegung. Seit 1978 bahnt sich der Zug unter Schirmherrschaft der KG Grün-Rot Wagaschei seinen Weg durchs Viertel.
Die letzte Kamelle im Oberhausener Straßenkarneval „fliegen“ durch Vondern: Ab 15 Uhr zieht dort der Veedelszug rund um die Arminstraße und die Burg Vondern durch den Ortsteil.
Veilchendienstag
Auch die schönste Zeit muss einmal zu Ende gehen. Anders als in den rheinischen Karnevalshochburgen wird der Hoppeditz in Oberhausen schon am Veilchendienstag zu Grabe getragen. Um 18 Uhr beginnen die Feierlichkeiten, zu der die AOK Weiß-Rot in den „Uerige Treff“ (Friedensplatz) lädt.
Weitere Informationen gibt es online auf der Seite des Hauptausschusses Groß-Oberhausener Karneval: www.karneval-in-oberhausen.de.