Stadtgespräch

22 Nachwuchskräfte beginnen Ausbildung bei der Berufsfeuerwehr Oberhausen

13 Brandmeisteranwärterinnen und -anwärter sowie neun angehende Notfallsanitäterinnen und -sanitäter haben am 1. April 2026 ihre Ausbildung bei der Berufsfeuerwehr Oberhausen begonnen. Den Brandmeisteranwärterinnen und -anwärtern hatte der zuständige Beigeordnete Michael Jehn bereits Ende März 2026 ihre Ernennungsurkunde zur Beamtin beziehungsweise zum Beamten übergeben. Jehn beglückwünschte die Nachwuchskräfte zum erfolgreich bestandenen Auswahlverfahren und wünschte ihnen viel Erfolg für den Vorbereitungsdienst. Dieser sieht zunächst die feuerwehrtechnische Grundausbildung vor, in welcher der Beruf des Feuerwehrmanns beziehungsweise der Feuerwehrfrau von Grund auf erlernt wird. Im Vordergrund der theoretischen und praktischen Ausbildung stehen zunächst Themen wie Löschverfahren, Atemschutz, Fahrzeug- und Gerätekunde. Es folgen technische Ausbildungsabschnitte sowie verschiedene Wachpraktika.

21.04.2026
Foto: Feuerwehr Oberhausen

Die dreijährige Ausbildung der angehenden Notfallsanitäterinnen und -sanitäter beginnt mit dem Rettungssanitäter-Lehrgang. Anschließend folgen verschiedene theoretische und praktische Ausbildungsabschnitte an der Rettungsdienstschule, in Krankenhäusern sowie auf den Oberhausener Rettungswachen.

Auch im nächsten Jahr wird die Berufsfeuerwehr Oberhausen voraussichtlich wieder Nachwuchskräfte einstellen. Die entsprechenden Ausschreibungen sowie die Möglichkeit, sich online zu bewerben, sollen im Laufe dieses Frühjahrs im städtischen Onlinebewerbungsportal unter bewerbungsportal.oberhausen.de zu finden sein.

Stadtgespräch

Ausbildungscamp Oberhausen – Zweite Runde mit neuen beruflichen Chancen!

„Dein Upgrade für die Zukunft!“ – unter diesem Motto geht Ende März das Ausbildungscamp Oberhausen 2026 in die zweite Runde. Diesmal wird das Camp von der Sparkassen-Bürgerstiftung finanziert. Das Ziel: Den teilnehmenden Jugendlichen einen Praktikumsplatz zu vermitteln und dabei die Weichen für eine stabile berufliche Zukunft zu stellen. Das Camp findet vom 30. März bis zum 10. April statt.

 

24.03.2026

„Im vergangenen Jahr hatte ich die Chance, mir das Ausbildungscamp vor Ort anzuschauen. Es bietet Jugendlichen eine großartige Chance, ihre Stärken zu entdecken, echte Bewerbungsgespräche mit Arbeitgebern zu führen und wertvolle Praxiserfahrungen zu sammeln. Unserer Sparkasse und ihren Stiftungen liegt seit vielen Jahren das Thema „Bildung von Kindern und Jugendlichen in Oberhausen“ ganz besonders am Herzen. Daher freuen wir uns sehr, mit den Fördermitteln der Sparkassen-Bürgerstiftung einen Beitrag zu diesem wichtigen Projekt zu leisten“, betont Oliver Mebus, Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse Oberhausen.

 

In der ersten Campwoche finden sich die Jugendlichen in der Agentur für Arbeit Oberhausen ein. In einzelnen Modulen können sie unter anderem ihre Bewerbungs-Skills verbessern, das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten stärken und sich auf spannende Workshops sowie kreative Events freuen. Darauf folgt die Praktikumswoche, in der die jungen Menschen einen vorab ausgewählten Betrieb besuchen. Im Rahmen des viertägigen Praktikums besteht die Möglichkeit, den jeweiligen Arbeitgeber und die dortigen Tätigkeiten genauer kennenzulernen. Mit der Chance auf mehr – zum Beispiel einen Ausbildungsplatz oder eine Einstiegsqualifizierung.

 

Um Jugendliche und Arbeitgeber passgenau zusammenzubringen, arbeiten die Berufsberatung und der gemeinsame Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Oberhausen und des Jobcenters Oberhausen eng zusammen. Dabei finden die Beratungsgespräche stets gemeinsam mit den Jugendlichen statt. Und auch in der Praktikumswoche werden die Teilnehmenden engmaschig von dem Projektteam des Ausbildungscamps betreut – für ein gelungenes Praktikum und eine erfolgreiche Zukunft!

 

Interessierte können sich über diesen Link anmelden: https://eveeno.com/908787838

Stadtgespräch

Dritte Mülheimer Nacht der Ausbildung begeistert Betriebe und junge Menschen!

Da staunten die Passantinnen und Passanten nicht schlecht, als sie am 27. Februar den Bus auf der Kaiserstraße in Mülheim entlangfahren sahen – denn eigentlich fuhren in der Ruhrstadt aufgrund des Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr an diesem Tag keine Busse. Nur die beiden Shuttle-Busse, die interessierte Schülerinnen und Schüler durch das Stadtgebiet zu Betrieben brachten, waren unterwegs und wühlten sich durch den dichten Nachmittagsverkehr.

05.03.2026

Zum dritten Mal hieß es am 27. Februar: Einsteigen und mitfahren in Richtung berufliche Zukunft! Die Mülheimer Nacht der Ausbildung bot jungen Menschen, die auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle sind, die Chance, gleich mehrere Betriebe kennenzulernen und besondere Einblicke zu erhalten, die es sonst in der Form nicht gibt.

Dazu trafen sich die interessierten jungen Menschen zunächst an der Arbeitsagentur Mülheim, um sich bei den Unternehmen, die sich vor Ort präsentierten zu informieren, oder in einen der beiden Shuttle-Busse (Hafen- und Stadtroute) zu steigen in Richtung Unternehmen.

Rund 20 Betriebe öffneten zwischen 15 und 19 Uhr ihre Türen und Werkstore. Vor Ort brachten Azubis und weitere Mitarbeitende der Unternehmen den interessierten Schülerinnen und Schülern die Inhalte der Ausbildungsberufe nahe und boten auch die Möglichkeit sich selber auszuprobieren.

 

So auch bei der Dachdeckerfirma Essers Bedachungen GmbH an der Elbestraße im Hafen. In der eigenen Lehrwerkstatt, die erst Ende 2025 eingerichtet wurde, konnten Interessierte selber Hand anlegen. „Wir haben hier ein Flachdach- und ein Ziegeldachmodell aufgebaut. Alle Arbeiten, die dann hinterher in luftiger Höhe verrichtet werden, können hier ausprobiert werden – erstmal ohne mit der Höhe klarkommen zu müssen“, erläutert Geschäftsführer Florian Essers. Aktuell hat die Firma bereits 4 Auszubildende, würde aber gerne noch einen weiteren in diesem Jahr einstellen. „Es ist toll, dass wir bei der Nacht der Ausbildung das Handwerk präsentieren und die jungen Menschen diese exklusiven Einblicke erhalten können. Unsere Azubis sind heute Nachmittag gerne dabei und zeigen den Schülern, was den Job des Dachdeckers ausmacht. Die jungen Menschen sprechen einfach die gleiche Sprache!“ Auch der Solar- und Photovoltaikbereich wurde theoretisch und praktisch vorgestellt. „Die ist für die Zukunft des Berufes von besonderer Bedeutung, deswegen haben wir auch die Essers Solar GmbH gegründet. Hier sehe ich für unser Gewerk einen wichtigen Arbeitsbereich.“

 

An diesem Nachmittag haben sich die teilnehmenden Handwerksbetriebe an der Elbestraße zusammengeschlossen. So haben die Jugendlichen vor Ort auch noch die Möglichkeit mit der Richard Dachbau GmbH und der Malerfachbetrieb Binder GmbH ins Gespräch zu kommen. Spontan hat sich auch der dort ansässige Meisterbetrieb Elektro Lehnig noch bereit erklärt, dabei zu sein und auch dieses Gewerk vorzustellen. Sehr zur Freude der anwesenden Jugendlichen, die sich nun an einem Ort gleich mehrere Ausbildungsberufe ansehen konnten.

 

Mit dabei war auch die WSS GmbH. Hier erhielten die Interessierten spannende Einblicke in die Video- und Alarmbearbeitung. Denn die WSS GmbH errichtet Einbruch- und Brandmeldeanlagen in ganz Deutschland und betreibt eine eigene Notruf- und Serviceleitstelle, die sich die Jugendlichen auch selber ansehen durften. Ausgebildet wird in diesem Betrieb, der sich um die Sicherheit von Privatkunden und Gewerbetreibenden kümmert, in den Ausbildungsberufen Fachkraft für Schutz- und Sicherheit sowie Informationselektroniker/in Schwerpunkt Sicherheitstechnik. „Unsere Ausrichtung ist sehr technisch. Wir bilden hier keine Türsteher oder Sicherheitskräfte für Fußballstadien aus. Wer sich bei uns bewirbt, sollte technikaffin sein und auch die Bereitschaft mitbringen, hinterher im Schichtdienst zu arbeiten, denn unsere Leitstelle ist 24/7 besetzt. Die Sicherheit unserer Kundinnen und Kunden hat oberste Priorität“, betont Kevin Boldt, Bereichsleiter Sicherheit. Das Unternehmen, das bereits seit über 30 Jahren in Mülheim tätig ist, hat aktuell 40 Mitarbeitende und einen Azubi. Gerne würden sie in diesem Jahr weitere Azubis bei sich begrüßen. „Für uns ist die Motivation der jungen Menschen entscheidend. Sie müssen Interesse zeigen, Arbeitseifer und Verlässlichkeit mitbringen. Dann geben wir gerne eine Chance – am besten lernt man sich vorab über ein Praktikum kennen. Dann können beide Seiten sicherer in eine gemeinsame dreijährige Ausbildungszeit gehen! Für ein erstes Kennenlernen ist die Nacht der Ausbildung richtig klasse. So können die Interessierten schon mal hinter die Kulissen schauen. Gerne sind wir in 2027 wieder dabei.“

 

Spannende Einblicke gab es aber auch bei allen anderen teilnehmenden Betrieben. Auf der Hafenroute waren das noch zusätzlich zu den bereits genannten Betrieben: Feuerwehr und Stadtverwaltung Mülheim, Edeka Paschmann, ELOMECH Elektronanlagen GmbH, Hermann Cleff GmbH. Auf der Stadtroute konnten die Jugendlichen diese Betriebe besuchen: Evangelisches Krankenhaus, Physalis, St. Marien Hospital, Hörsysteme Heinen & Ricking GmbH, MEG Mülheimer Entsorgungsgesellschaft, Salzgitter Mannesmann, KNDS FWH Castings GmbH.

 

In der Arbeitsagentur an der Kaiserstraße trafen die jungen Menschen auf Vertreterinnen und Vertreter der Polizei NRW, der Pflege Behmenburg GmbH, der Krankenversicherung Debeka und des Finanzamtes Mülheim. Also ein bunter Mix, der für jeden Berufswunsch passende Einblicke und Informationen bereithielt. Auch die Berufsberatung war vor Ort und beantwortete gerne die Fragen der jungen Menschen zu ihrer beruflichen Zukunft. Spannende Einblicke in Berufe gab es dort – allerdings nur virtuell – mit den Virtual-Reality-Brillen.

 

Durchgeführt wurde die Nacht der Ausbildung gemeinsam von der Arbeitsagentur Mülheim, dem Mülheimer U25-Haus des Jobcenters sowie der städtischen Koordinierungsstelle „Kein Abschluss ohne Anschluss“. Mitarbeitende aller Partner waren die gesamte Zeit vor Ort und unterstützten die jungen Menschen in den Shuttle-Bussen bei der persönlichen Wegplanung oder den Arbeitgeber vor Ort bei den Besuchen der Jugendlichen. Wie schon in den letzten Jahren, war auch dies das Erfolgsrezept, das von den Betrieben und den jungen Menschen gelobt wurde.

 

Die Rückmeldungen der jungen Menschen machten das deutlich: „Das Format ist super, weil man intensiveren Kontakt zu den Arbeitgebern hat, als auf den klassischen Messen oder Schulveranstaltungen!“ / „Heute habe ich an einem Nachmittag so viele Informationen bekommen, die mir nun weiterhelfen, mich richtig zu entscheiden und zu bewerben.“ / „Ich habe mich sehr aufgehoben gefühlt!“/ „Wann ist die nächste Nacht der Ausbildung?“ 

 

Auch die Betriebe gaben ein tolles Feedback und lobten die Organisation und Durchführung des Events. Viele konnten an dem Nachmittag tolle Kontakte zu interessierten jungen Menschen knüpfen, Bewerbungsunterlagen entgegennehmen und auch schon erste Praktika vereinbaren! Eine runde Sache – für alle Beteiligten!

Stadtgespräch

Nachwuchs gesucht: Job- & Ausbildungsmesse im Westfield Centro

Europas größtes Shopping- und Freizeit-Center wird zur Anlaufstelle für einen erfolgreichen Karrierestart

Oberhausen, 2. März 2026 – Die Job- und Ausbildungsmesse bietet am 19. März Besucherinnen und Besuchern die Chance, den nächsten oder ersten Karriereschritt zu wagen: Ob Erstkontakt, Karrierebooster oder nur Netzwerken – von 10 bis 16 Uhr präsentieren lokale Unternehmen verschiedenste Jobangebote. Zusätzlich bietet die Arbeitsagentur Oberhausen ein Bewerbungstraining an.

02.03.2026

„Interessierten Besucherinnen und Besuchern eine Perspektive für den Berufseinstieg zu eröffnen, ist uns eine große Freude”, sagt Andreas Ulmer, General Manager im Westfield Centro. „Auch dieses Jahr warten zahlreiche Unternehmen mit spannenden Einstiegs-, Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten und zeigen, wie vielfältig der regionale Arbeitsmarkt ist.”

Auch Jürgen Koch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Oberhausen, betont: „Die Ausbildungsmesse im Westfield Centro ist ein hervorragender Ort für junge Menschen, um sich über verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten und Berufsfelder zu informieren und direkt mit potenziellen Arbeitgebern und Ausbildern in Kontakt zu treten. Unsere Berufsberaterinnen und Berufsberater sind auch dabei und beraten gerne. Zahlreiche Praktikumsangebote haben wir im Gepäck – der ideale Einstieg in die Berufswelt also!“

Von Finanzen über Sicherheit bis Stadtverwaltung: Die Job- und Ausbildungsmesse bietet einen umfassenden Einblick in verschiedene Branchen. Zu den Ausstellern zählen unter anderem die Stadt Oberhausen, die Bundespolizei, die Sparkasse Oberhausen, die Agentur für Arbeit und das Jobcenter, die Volksbank Rhein-Ruhr, der Movie Park Germany, die Bundeswehr, die IHK Essen, McDonald’s, Elomech Elektroanlagen und viele weitere. Das Angebot richtet sich sowohl an Schülerinnen und Schüler als auch an Berufstätige, die sich weiterentwickeln oder neu orientieren möchten. Die Job- und Ausbildungsmesse findet im Erdgeschoss des Westfield Centro statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und der Besuch ist kostenlos. Alle Infos gibt es unter www.westfield.com/de/germany/centro/news.

Weitere tolle Angebote hält die „Woche der Ausbildung“ vom 16. bis 20. März bereit. Das Jugendbündnishaus Oberhausen hat ein buntes Programm zusammengestellt. Im Fokus stehen vor allem duale Berufsausbildungen. Bei Betriebsbesuchen haben Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, praxisnahe Einblicke in unterschiedliche Berufsfelder zu gewinnen. Eine Ausbildungsmesse im Berufsinformationszentrum bietet zudem Einblick in die Gesundheits- und Pflegebranche. Hier präsentieren sich Unternehmen mit freien Ausbildungs- und Praktikumsplätzen im Gepäck. Alle Infos gibt es unter www.jugendbuendnishaus-oberhausen.de.

Stadtgespräch

Ausbildungscamps Oberhausen 2026 – Jetzt schon anmelden und dabei sein!

„Dein Upgrade für die Zukunft!“ – unter diesem Motto geht im Februar das mittlerweile siebte Ausbildungscamp Oberhausen an den Start. 2026 sind nun insgesamt fünf Camps geplant mit dem Ziel, die teilnehmenden Jugendlichen über intensives Coaching und den richtigen Praktikumsplatz in eine Ausbildung zu vermitteln und somit die Weichen für eine stabile berufliche Zukunft zu stellen. Das erste Camp findet vom 23. Februar bis 6. März statt.

 

15.01.2026

„Insgesamt werden wir in diesem Jahr fünf Ausbildungscamps durchführen und haben dazu unterschiedliche Kooperationspartner an unserer Seite, die dann neben inhaltlichen Aspekten auch die Finanzierung übernehmen. Das ist wirklich klasse und freut mich sehr, da ich von der Wirksamkeit der Camps mehr als überzeugt bin. Die Teilnehmenden werden eng von den Berufsberaterinnen und Berufsberatern begleitet und die Kolleginnen und Kollegen des gemeinsamen Arbeitgeber-Services suchen für die jungen Menschen den passenden Praktikumsplatz im Unternehmen“, betont Jürgen Koch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Oberhausen.

 

Finanziert wird das erste Ausbildungscamp von der Stadt Oberhausen. Frank Motschull, Beigeordneter für Soziales der Stadt Oberhausen erklärt warum: „Die Camps sind eine tolle Möglichkeit für junge Menschen, über ein intensives Coaching und das passende Praktikum ihren Berufswunsch zu verfestigen und einen sicheren Ausbildungsplatz zu bekommen. Das ist eine großartige Chance und in der Intensität einzigartig. In keiner anderen Stadt gibt es dieses umfangreiche Angebot. Ich hoffe, dass die jungen Oberhausenerinnen und Oberhausener diese Chancen erkennen und für sich nutzen – am besten direkt anmelden und dabei sein!“

 

Ablauf der Ausbildungscamps

In der ersten Campwoche finden sich die Jugendlichen in der Agentur für Arbeit Oberhausen ein. In einzelnen Modulen können sie unter anderem ihre Bewerbungs-Skills verbessern, das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten stärken und sich auf spannende Workshops sowie kreative Events freuen. Darauf folgt die Praktikumswoche, in der jeder Jugendliche einen vorab ausgewählten Betrieb besucht. Im Rahmen des viertägigen Praktikums besteht die Möglichkeit, den jeweiligen Arbeitgeber und die dortigen Tätigkeiten genauer kennenzulernen. Mit der Chance auf mehr – zum Beispiel einen Ausbildungsplatz oder eine Einstiegsqualifizierung.

 

Um Jugendliche und Arbeitgeber passgenau zusammenzubringen, arbeiten die Berufsberatung und der gemeinsame Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Oberhausen und des Jobcenters Oberhausen eng zusammen. Auch in der Praktikumswoche werden die Teilnehmenden engmaschig vom Projektteam des Ausbildungscamps betreut – für ein gelungenes Praktikum und eine erfolgreiche Zukunft!

 

Interesse geweckt? Hier gibt es alle Informationen und die Möglichkeit sich anzumelden: https://eveeno.com/908787838

 

Weitere Termine 2026 der Ausbildungscamps:

30.03.2026 bis 10.04.2026 (Finanzierung: Sparkassen-Bürgerstiftung Oberhausen)

15.06.2026 bis 26.06.2026 (Finanzierung: zwei Oberhausener Unternehmer)

20.07.2026 bis 31.07.2026 (Finanzierung: Arbeitsagentur und Oberhausen hilft e.V.)

19.10.2026 bis 31.10.2026 (Finanzierung: Jobcenter Oberhausen)

Stadtgespräch

Stadtverwaltung begrüßt neue Nachwuchskräfte

Mit dem Start ins neue Ausbildungsjahr am 1. August bzw. 1. September 2025 bringt die Stadt Oberhausen erneut frischen Wind in ihre Verwaltung und städtischen Betriebe: Insgesamt 160 junge Menschen beginnen ihre Ausbildung oder ihr Duales Studium bei der Stadtverwaltung, beim Theater Oberhausen, den Servicebetrieben Oberhausen sowie der Wirtschaftsbetriebe Oberhausen GmbH im Jahr 2025.

11.09.2025

Die feierliche Begrüßung fand in der Luise-Albertz-Halle Oberhausen statt, wo Oberbürgermeister Daniel Schranz die neuen Kolleginnen und Kollegen persönlich willkommen hieß und sie dazu ermutigte, ihre Ausbildung mit Freude und Neugier anzugehen: „Jede Aufgabe, die Sie in Zukunft bei uns übernehmen werden, ist darauf ausgerichtet, das Gemeinwohl in unserer Stadt zu steigern. Sie gestalten das Leben in Oberhausen mit.“

Auch Michael Jehn, Beigeordneter für Personal, richtete motivierende Worte an die Nachwuchskräfte und wies auf eine ausgezeichnete Übernahmeperspektive nach erfolgreichem Ausbildungsabschluss hin.

Die Einführungstage im Anschluss boten den neuen Nachwuchskräften nicht nur wichtige Informationen rund um ihre Ausbildung, sondern auch die Möglichkeit, sich untereinander sowie die für ihre Ausbildung wichtigen Ansprechpersonen kennenzulernen.

Wer im nächsten Jahr Teil des Teams der Stadtverwaltung Oberhausen werden möchte, kann sich ab sofort über das städtische Online-Bewerbungsportal bewerben. Für das Ausbildungsjahr 2026 sind erneut zahlreiche Ausbildungs- und Studienplätze in mehr als 15 verschiedenen Berufen geplant. Alle Informationen zur Bewerbung sowie zur Vielfalt der Ausbildungsmöglichkeiten finden Interessierte unter www.oberhausen.de/ausbildung oder telefonisch über die Ausbildungshotline der Stadt unter 0208 825-3699.

Gutes Leben | Stadtgespräch

Frühaufsteher-Jobs: 950 Profis backen und verkaufen in Oberhausen Brot und Brötchen

NGG stellt „Bäckerei-Monitor“ vor: „Ohne Migranten wird das Brotbacken schwierig“

Sie machen die Frühaufsteher-Jobs: Rund 950 Profis backen und verkaufen in Oberhausen Brot, Brötchen und Butterkuchen. „Sie müssen früh auf den Beinen sein. Der Wecker rappelt bei vielen schon mitten in der Nacht. Morgenmuffel haben’s da eher schwer“, sagt Martin Mura von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG).

16.04.2025

Allerdings passiere in der Backbranche gerade viel, was die Arbeit in Bäckereien erleichtern könne: „Schafft eine Bäckerei zum Beispiel neue Kühltechnik an, kann der Teig schon am Vortag vorbereitet werden. Morgens wird dann gebacken. Dadurch liegen ein paar Stunden mehr Schlaf drin“, so Martin Mura.

Der Geschäftsführer der NGG Ruhrgebiet appelliert an die Bäckereien in Oberhausen, die Jobs der Branche attraktiver zu machen. Immerhin beklage gut die Hälfte der Beschäftigten im Backgewerbe, oft Überstunden machen zu müssen. Das ist ein Ergebnis des „Bäckerei-Monitors“, den die Hans-Böckler-Stiftung im Auftrag der NGG gemacht hat. Die Gewerkschaft hat dazu zum ersten Mal bundesweit rund 1.400 Beschäftigte im Bäckerhandwerk und in der Brotindustrie befragt. Künftig soll es die Branchen-Analyse einmal pro Jahr geben.

Beim ersten „Bäckerei-Monitor“ haben mehr als acht von zehn Beschäftigten angegeben, dass sie oft Zeitdruck und Stress im Job erleben. Knapp die Hälfte arbeitet mit wenig Pausen. Und 84 Prozent beklagen, dass Personalmangel im eigenen Betrieb für sie zu spürbaren Belastungen führe.

Fehlender Nachwuchs ist ein entscheidender Punkt – vor allem für das Bäckerhandwerk“, sagt Martin Mura. Insgesamt gebe es aktuell in den 39 Betrieben des Backgewerbes in Oberhausen 43 Auszubildende – vom Bäcker-Azubi bis zur Auszubildenden im Fachverkauf. Die NGG beruft sich bei den Angaben zu Betrieben und Beschäftigten im Backgewerbe auf Zahlen der Arbeitsagentur.

Beim Bäckerei-Nachwuchs sieht die NGG Ruhrgebiet einen Trend: Immer häufiger setzten Bäckereien in der Region auf Migranten. „Eines ist klar: Ohne junge Menschen, die als Geflüchtete oder Zuwanderer zu uns kommen, wird das Brotbacken von morgen schwierig“, so Martin Mura. Bereits heute habe bundesweit jeder vierte Azubi im Backgewerbe einen Migrationshintergrund.

Für den Nachwuchs habe die NGG zusammen mit dem Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks einen wichtigen Anreiz gesetzt: „Das Portemonnaie der Azubis in Bäckereien ist deutlich voller geworden. Zum Ausbildungsstart bekommen sie bereits 1.020 Euro pro Monat. Und im dritten Ausbildungsjahr sind es sogar 1.230 Euro“, so Martin Mura.

Die NGG kündigt an, noch in diesem Jahr mit den Arbeitgebern über eine weitere Verbesserung der Arbeitsbedingungen zu verhandeln – vor allem in der Brotindustrie: „Wichtig sind bessere Arbeitszeiten. Es geht darum, die Belastungen gerade bei Früh-, Spät- und Nachtschichten besser aufzufangen: Wenn auf sechs Tage Schichtarbeit drei freie Tage folgen, dann lassen sich die Jobs in der Brotindustrie dadurch enorm attraktiver machen“, sagt Martin Mura. Die NGG werde sich unter dem Motto „Backen wir’s“ auch für bessere Löhne stark machen: „Es ist wichtig, dass alle Bäckereien Tariflohn zahlen. Denn wenn der Lohn von heute schon ein Problem ist, dann ist es die Rente von morgen erst recht“, so Mura.

Stadtgespräch

Ausbildung in Oberhausen: Oberbürgermeister lädt Fachleute zum Gespräch

Wie können mehr junge Menschen für eine Ausbildung begeistert werden? Wie erreicht man Unentschlossene mit den vielfältigen Angeboten zur Berufsfindung? Und welche Voraussetzungen fehlen manchen Jugendlichen für einen erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben? Diese Fragen standen im Mittelpunkt eines Austauschs, zu dem Oberbürgermeister Daniel Schranz Expertinnen und Experten aus Verwaltung, Wirtschaft, Handwerk und Gewerkschaften eingeladen hatte.

20.03.2025

Einigkeit bestand darüber, dass bereits viele Angebote zur Berufsorientierung existieren. Die Herausforderung liegt jedoch darin, die passenden Programme für unterschiedliche Zielgruppen besser bekannt zu machen. Zudem sollen mögliche zusätzliche Maßnahmen geprüft werden, etwa zur Unterstützung bei Sprachbarrieren.

Die Teilnehmenden verständigten sich auf mehrere konkrete Schritte. So sollen Unternehmen gezielt angesprochen werden, um nach Möglichkeit mehr Ausbildungsplätze anzubieten. Um die steigende Zahl an Ausbildungsabbrüchen zu reduzieren, soll das sogenannte „Matching“ zwischen Bewerbern und Betrieben verbessert werden. Bestehende Angebote sollen stärker beworben werden, um Ausbildungsinteressierte besser mit geeigneten Unternehmen zu verknüpfen.

Außerdem wird das erfolgreiche Konzept der „Ausbildungscamps“ der Arbeitsagentur ausgeweitet, in denen junge Menschen zwei Wochen lang gezielt auf den Berufseinstieg vorbereitet werden. Zusätzlich soll eine Auszeichnung für engagierte Ausbildungsbetriebe entwickelt werden, um Best-Practice-Beispiele sichtbar zu machen.

Oberbürgermeister Daniel Schranz:

„Mehr junge Menschen in Ausbildung zu bringen, ist essenziell – sowohl für die Jugendlichen selbst als auch für die Wirtschaft und Gesellschaft. Eine abgeschlossene Ausbildung stärkt das Selbstwertgefühl, sichert Fachkräfte und trägt zur Stabilität unserer Gesellschaft bei.“

Jürgen Koch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Oberhausen:

„Die Situation ist angespannt: Es gibt zu wenig Stellen für junge Menschen und gleichzeitig zu wenig Bewerber für Betriebe. Die Diskussion war proaktiv – jetzt müssen wir handeln, um die Fachkräftesicherung voranzubringen.“

Valeska Hurraß, Geschäftsführerin des Jobcenters Oberhausen:

„Eine qualifizierte Ausbildung ist der beste Grundstein für eine sichere berufliche Zukunft. Praktika spielen dabei eine wichtige Rolle, um Einblicke in Berufe zu erhalten und Kontakte zu knüpfen.“

Jutta Kruft-Lohrengel, Präsidentin der IHK:

„In Oberhausen gibt es mehr ausbildungswillige junge Menschen als Ausbildungsplätze – eine Chance, die Betriebe nutzen sollten! Ich rufe Unternehmen dazu auf, mehr Ausbildungsplätze zu schaffen. Unterstützung gibt es bei der IHK.“

Jörg Bischoff, Kreishandwerksmeister:

„Viele Jugendliche brauchen engere Begleitung in die Ausbildung. Wir müssen sie noch gezielter in unsere Betriebe führen.“

Dr. Andreas Henseler, Geschäftsführer der OWT GmbH:

„Oberhausen bietet viele spannende und zukunftssichere Berufe. Doch um junge Menschen zu erreichen, müssen Unternehmen sich noch direkter positionieren und sichtbar werden.“

Jan Mrosek, Gewerkschaftssekretär des DGB:

„Eine Ausbildung ist der Schlüssel zu einer sicheren Zukunft. Statt wahlloser Angebote braucht es eine durchdachte Strategie, um jungen Menschen den Einstieg zu erleichtern.“

Elisabeth Schulte, Geschäftsführerin des Unternehmensverbands:

„Unsere Unternehmen investieren viel in Ausbildung, doch Nachwuchs zu finden wird immer schwieriger. Trotz vieler Bewerber dauert die Suche oft über ein Jahr. Schulabgänger sollten die Chancen nutzen, die Oberhausen ihnen bietet.“

Die Stadt Oberhausen setzt verstärkt darauf, junge Menschen für eine Ausbildung zu gewinnen und Unternehmen bei der Suche nach Fachkräften zu unterstützen. Durch gezielte Maßnahmen wie die Verbesserung des Matchings, eine verstärkte Ansprache von Betrieben und die Förderung der Ausbildungsreife soll der Einstieg in das Berufsleben erleichtert werden. Alle Beteiligten sind sich einig: Jetzt zählt das Handeln.

Stadtgespräch

Polizei NRW informiert im BiZ Oberhausen

Die Polizei in Nordrhein-Westfalen sucht Nachwuchs für das „Team 110“ und stellt am Dienstag, den 25. März 2025, im BiZ Oberhausen, Mülheimer Straße 36 in 46045 Oberhausen (2. Etage) die Ausbildungs-, Studien- und Karrieremöglichkeiten vor.

19.03.2025

Alle interessierten Schülerinnen und Schüler sind ab 14.00 Uhr bis 15.30 Uhr herzlich eingeladen, sich bei derEinstellungsberatung der Polizei NRW zu informieren. Natürlich können bei der Gelegenheit auch individuelle Beratungstermine vereinbart werden.

 

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist nicht erforderlich.

Weitere Termine im BiZ Oberhausen sind in der Veranstaltungsdatenbank der Agentur für Arbeit Oberhausen im Internet zu finden unter: www.arbeitsagentur.de

Stadtgespräch

Junge Talente gesucht: Stadt Oberhausen verlängert Bewerbungsfrist

160 junge Menschen sollen nach Willen des Rates der Stadt Oberhausen im Jahr 2025 ihre Ausbildung, ihr Studium oder ihren Vorbereitungsdienst bei der Stadtverwaltung Oberhausen beginnen. Um geeignete Nachwuchskräfte für das vielseitige Ausbildungsangebot zu gewinnen, wird die Stadtverwaltung die Bewerbungsfrist bis zum 5. November 2024 verlängern. Bis dahin haben Interessierte die Möglichkeit, ihre Bewerbung über das Portal bewerbungsportal.oberhausen.de hochzuladen.

14.10.2024

Steigender Bedarf an passendem Personal

Das Ausbildungsangebot reicht auch in 2025 von verschiedenen Studiengängen (Rechtswissenschaften, Soziale Arbeit, Verwaltungsinformatik) über klassische Büroberufe (Verwaltungsfachangestellte, Kaufleute für Büromanagement) bis zur Ausbildung als Erzieher/in, Kinderpfleger/in, Geomatiker/in oder Vermessungstechniker/in. Außerdem möchte die Stadtverwaltung im Jahr 2025 wieder Bewerberinnen und Bewerber gewinnen, die bereits eine kaufmännische oder verwaltungsnahe Ausbildung oder ein Studium abgeschlossen haben, und diese über einen Quereinstieg für die Verwaltungsarbeit qualifizieren. Denn seit einigen Jahren zeigt sich, dass der Bedarf an städtischen Nachwuchskräften kontinuierlich steigt. Dies liegt zum einen an der demografischen Situation innerhalb der Stadtverwaltung, zum anderen daran, dass passendes Personal auf dem Arbeitsmarkt immer schwerer zu finden ist. „Fachkräfte selbst ausbilden!“ lautet daher die Devise.

Weitere Informationen zu den verschiedenen Ausbildungs- und Studiengängen gibt es auf der Homepage unter www.oberhausen.de/ausbildung sowie telefonisch über die Ausbildungshotline der Stadtverwaltung unter 0208 825-3699.