Stadtgespräch

Neue Straßenbäume im Osterfelder Zentrum gepflanzt

Dank eines Förderprogramms des Landes NRW sind drei neue Straßenbäume in Osterfeld gepflanzt worden. Das Besondere: Sie wurden nach dem sogenannten Schwammstadt-Prinzip gepflanzt. Ihr Untergrund kann Regenwasser besonders gut zurückhalten und speichern. Die Bäume werden daher in Trockenphasen länger mit Wasser versorgt und die Kanalisation nach starken Regenfällen entlastet. Zudem beugt das System Überschwemmungen vor. Bezirksbürgermeister Thomas Krey, Umweltdezernent Dr. Thomas Palotz sowie Arndt Böllhoff von der SBO waren am Donnerstag, 7. Dezember, vor Ort in Osterfeld, um sich selbst ein Bild zu machen.

11.12.2023
Foto: V.l. Arndt Böllhoff (SBO), Bezirksbürgermeister Thomas Krey und Umweltdezernent Dr. Thomas Palotz. (Stadt Oberhausen/Tom Thöne)

Bei den neu gepflanzten Bäumen handelt es sich um zwei Säulen-Platanen und einen säulenförmigen Spitz-Ahorn. Sie ersetzen Bäume, die dort vor einigen Jahren entfernt werden mussten. Zwei Jungbäume stehen in der Gildenstraße, einer auf dem Marktplatz. Das eingesetzte Baumsubstrat versorgt sie besser mit Sauerstoff und Nährstoffen, das im Untergrund eingebaute Gitterkonstrukt (Wurzelkammersystem) schützt die Baumwurzeln vor Verdichtungen. Neben dem optischen Wert für den Innenstadtbereich erfüllen die Straßenbäume auch einen weiteren Zweck: Durch ihren Schattenwurf helfen sie im Sommer, die besonders stark erhitzten Innenstadtbereiche zu kühlen.

Ermöglicht wurden die Neupflanzungen durch das Förderprogramm „Sofortprogramm zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren in Nordrhein-Westfalen“, aus dem der Stadt Oberhausen Mittel für die Innenstadtbereiche in Alt-Oberhausen, Sterkrade und Osterfeld zur Verfügung gestellt wurden.

In den folgenden Jahren sollen nach Möglichkeit noch mehr Bäume nach dem Schwammstadt-Prinzip gepflanzt werden. Die Finanzierung wird aktuell geprüft.