Stadtgespräch

4. OBERHAUSENER WIRTSCHAFTSEMPFANG DES OBERBÜRGERMEISTERS

Die Temperaturen beim diesjährigen Oberhausener Wirtschaftsempfang am 24. Juni waren rekordverdächtig – die Teilnehmerzahl ebenfalls. Mehr als 200 Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung, Verbänden und Gewerkschaften sind der Einladung der Stadt Oberhausen und der Oberhausener Wirtschafts- und Tourismusförderung in die Sponsorenkantine von RWO gefolgt und nutzten die Gelegenheit, sich über aktuelle Entwicklungen und Perspektiven des Wirtschaftsstandorts Oberhausen auszutauschen.

Schon die „Stadionführung mit Ecki“ im Vorfeld der Veranstaltung brachte selbst eingefleischten Fußballfans viele neue Einblicke und Erkenntnisse.

29.06.2026
Foto: Stadt Oberhausen/Tom Thöne

In seiner Rede machte Oberbürgermeister Thorsten Berg deutlich, dass Unternehmen und Kommunen gleichermaßen vor großen Herausforderungen stehen. Zugleich würdigte er die Innovationskraft und das vielfältige Engagement der Unternehmen, ob in Sport, Kultur oder sozialen Bereichen. Umso wichtiger sei es, die Services für die Wirtschaft dort konsequent zu verbessern, wo Oberhausen selbst Einfluss nehmen könne: durch schnellere Verfahren, verlässliche Ansprechpartner und eine noch stärkere Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Wirtschaft. „Wir werden nicht jede Standortentscheidung über Steuern oder Grundstückspreise gewinnen. Aber wir können die Stadt sein, die mit Tempo, Verlässlichkeit und guten Lösungen überzeugt“, so Berg. Dabei kündigte er an, die OWT künftig noch sichtbarer als zentrale Ansprechpartnerin für Unternehmen zu positionieren.

 

Dr. Andreas Henseler, Geschäftsführer der OWT und der Entwicklungsgesellschaft Neu-Oberhausen (ENO), stellte die Wandlungsfähigkeit Oberhausens in den Mittelpunkt seiner Rede. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten seien starke Netzwerke und eine praxisnahe Wirtschaftsförderung entscheidend. Die OWT begleite Unternehmen mit Beratung, Investorenservice, Fachkräfteentwicklung, Gründungsunterstützung und Zentrenmanagement durch Transformationsprozesse und schaffe gemeinsam mit der ENO die Plattform, auf der Wirtschaft, Politik und Verwaltung Lösungen für den Standort entwickeln. „Unser Anspruch ist klar: Unternehmen sollen sich auf ihr Geschäft konzentrieren können – wir kümmern uns darum, Wege zu ebnen, Netzwerke zu schaffen und Chancen sichtbar zu machen.

 

Marcus Uhlig, Vorstand des SC Rot-Weiß Oberhausen, war sichtlich stolz darauf, so viele Unternehmen in den Räumen von RWO begrüßen zu können. Seit einem Jahrhundert ist das Stadion Niederrhein mehr als nur ein Fußballplatz. Es ist Wohnzimmer, Treffpunkt und für viele Menschen auch Heimat. Deshalb warb er auch dafür, den Verein zu unterstützen.

 

Der große Zuspruch zum Wirtschaftsempfang machte deutlich, wie wichtig der persönliche Austausch zwischen Wirtschaft, Politik und Verwaltung für den Standort Oberhausen ist. Die hohe Beteiligung zeigte zugleich, dass sich die Oberhausener Unternehmen aktiv in die Weiterentwicklung ihres Standorts einbringen wollen. Genau dafür schafft der Wirtschaftsempfang seit seiner Einführung im Rahmen des Masterplans Wirtschaft den passenden Rahmen. Der Abend machte deutlich: Ein wettbewerbsfähiger Wirtschaftsstandort entsteht nicht allein durch Infrastruktur oder Förderprogramme, sondern vor allem durch Vertrauen, Dialog und das gemeinsame Gestalten von Zukunft.

 

Der nächste große Branchentreff steht bereits an: Das 14. Oberhausener Wirtschaftsforum am 5. November 2026 wird unter dem Motto „Wir können(s) auch anders““ erneut Raum für Diskussion und Dialog bieten. www.wirtschaftsforum-oberhausen.de

Stadtgespräch

Wirtschaftsempfang: Oberbürgermeister Schranz begrüßt rund 200 Gäste im Metronom Theater

Es ist noch gar nicht wieder geöffnet – und doch kamen rund 200 Gäste: Oberbürgermeister Daniel Schranz hatte zusammen mit der OWT Oberhausener Wirtschafts- und Tourismusförderung GmbH zum 2. Oberhausener Wirtschaftsempfang ins Metronom Theater eingeladen. Die Gäste aus Wirtschaft und Wissenschaft, aus Politik und Verwaltung kamen gern in der neuen Mitte zusammen, um sich auszutauschen, zu vernetzen, zu unterhalten – und um sogar einen Blick hinter die Kulissen des Hauses zu erhaschen.

20.06.2024
Oberbürgermeister Daniel Schranz (Foto: Stadt Oberhausen / Tom Thöne)

Denn vor wenigen Wochen hat der renommierte und weltweit fünftgrößte Konzertveranstalter Semmel Concerts das Metronom Theater im Freizeit- und Entertainmentzentrum Neue Mitte Oberhausen übernommen. Nun arbeitet das Unternehmen unter Hochdruck daran, das Musical-Haus aus dem rund fünf Jahre währenden Dornröschenschlaf zu erwecken. An dem Ort, wo ab November wieder musikalische Unterhaltung geboten werden wird, standen zunächst die Dynamik des Wirtschaftsstandortes Oberhausen und Investitionen im Vordergrund. Später erhielten die Gäste exklusive Einblicke in die laufenden Umbauarbeiten und den Backstage-Bereich.

 

Oberbürgermeister Schranz dankt Unternehmern für Investitionen in Oberhausen

Oberbürgermeister Schranz bedankte sich in seinem Grußwort für das Engagement der Unternehmen in Oberhausen. Er verwies beispielhaft auf die Firma Trane, die vor wenigen Tagen ihre Deutschlandzentrale im Oberhausener Gewerbegebiet Eisenhammer feierlich eröffnet hat –  eine Investition von 16 Millionen Euro. „Trane und Semmel Concerts stehen beispielhaft für die vielen Unternehmen, die durch ihre Investitionen am wirtschaftlichen Erfolg Oberhausens mitwirken, die durch ihr Engagement unsere Stadt voranbringen, und für dieses Engagement bin ich dankbar“, sagte Schranz.

 

Ohne die Unternehmerinnen und Unternehmer sei auch der aktuelle Beschäftigungsrekord nicht denkbar, betonte der Oberbürgermeister: „Insgesamt sind nach den jüngsten Zahlen über 72.000 Menschen in Oberhausen sozialversicherungspflichtig beschäftigt – so viele wie seit Anfang der 1980er Jahre nicht mehr. Allein in den vergangenen fünf Jahren sind im Durchschnitt jährlich 1.000 neue Jobs in Oberhausen entstanden.“

 

Das Engagement gehe jedoch darüber hinaus, betonte Schranz. Er bedankte sich bei den zahlreichen Unternehmen, die im Kontext der Europawahl offen Flagge für Europa gezeigt und für die Demokratie mobilisiert haben. Dass Verlässlichkeit und politische Entscheidungen auch heute wichtig bleiben, machte der Oberbürgermeister an einem Serviceversprechen der Stadt Oberhausen deutlich, das Anfang Juli durch den Rat der Stadt beschlossen werden soll. Das Versprechen war eine Forderung des Masterplan Wirtschaft und steht nicht nur für mehr Transparenz und Geschwindigkeit, sondern klare Ansprechpartner und mehr Service für die heimische Wirtschaft. So würden das gegenseitige Vertrauen und Verlässlichkeit gestärkt.

 

Wiedereröffnung Metronom-Theater wichtig für Destination Oberhausen

Einen Ausblick auf das Programm im Metronom Theater gaben Alexandra Müller-Osel und Carsten Kralemann von Semmel Concerts: Mit einem vielfältigem Musical-Programm, Konzerten und neuen Formaten geht der neue Eigentümer ab Ende November in die erste Spielzeit. Experten sind sich sicher, dass nach mehr als einer Million Besucherinnen und Besuchern in gerade einmal zwei Jahren beim „Nachbarn“ TopGolf die Wiedereröffnung des Metronom Theaters ein weiterer wichtiger Baustein zur Stärkung der Destination Neue Mitte ist.

 

Denn mit über 600.000 Übernachtungen in 2023 habe sich Oberhausen zum profilierten Tourismus- und Entertainmentstandort entwickelt, sagte Oberhausens Wirtschafts- und Tourismusförderer Andreas Henseler in seiner Begrüßung: Das sei ein neuer Rekord und zugleich Wirtschaftsfaktor. Auch hob Henseler die gute Zusammenarbeit und das starke „Wir-Gefühl“ am Standort hervor: Beispielhaft dafür stehe etwa die ENO, in der sich seit 30 Jahren Oberhausener Unternehmen für ihren Standort engagieren.

 

Der Oberhausener Wirtschaftsempfang ist Teil der Aktivitäten im Strategieprozess „Masterplan Wirtschaft Oberhausen“. Nähere Informationen erhalten Sie hier (https://www.oberhausen.de/de/index/wirtschaft-arbeit/oberhausens_strategie_fuer_die_zukunft/masterplan_wirtschaft.php).

Stadtgespräch

Oberbürgermeister Schranz und Oberhausener Wirtschaftsförderung laden zum ersten Oberhausener Wirtschaftsempfang

Zum ersten Oberhausener Wirtschaftsempfang lädt Oberbürgermeister Daniel Schranz gemeinsam mit der OWT Oberhausener Wirtschafts- und Tourismusförderung GmbH am Dienstag, 20. Juni, ein. Im Zentrum des Empfangs steht die Fortentwicklung des Wirtschaftsstandorts Oberhausen. Die Keynote des Abends hält Prof. Dr. Hans Jörg Hennecke, Hauptgeschäftsführer von HANDWERK.NRW zum Schwerpunkt „Starke Kommunen, starker Mittelstand. Warum wir auf die kreativen Kräfte kleiner Einheiten setzen müssen.“ Gemeinsam mit Prof. Dr. Hennecke und Oberbürgermeister Schranz diskutieren im Anschluss Kerstin Groß, Hauptgeschäftsführerin der IHK zu Essen und Thomas Gäng, Vorstand der Stadtsparkasse Oberhausen.

16.06.2023

Der Wirtschaftsstandort Oberhausen ist trotz aller Widrigkeiten in den vergangenen Jahren auf einem beständigen Wachstumskurs. Die Rekordmarke von über 70.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und die erfolgreiche Ansiedlung zahlreicher großer Arbeitgeber belegen dies eindrücklich“, erklärt Oberbürgermeister Daniel Schranz. „Dazu beigetragen hat auch die Arbeit der vielen Engagierten im Masterplan Wirtschaft. Diese Erfolgsgeschichte schreiben wir fort: Mit dem Update zum Masterplan Wirtschaft knüpfen wir an diese Dynamik an. Gemeinsam haben wir Maßnahmen verabredet, damit die Voraussetzungen für erfolgreiches Unternehmertum, Investitionen und neue Arbeitsplätze in Oberhausen stimmen.

Oberhausen muss seine Stärken voll ausspielen und die Dynamik des Wirtschaftsstandortes erhalten. Fachkräftemangel, Energiewende, Nachhaltigkeit und Dekarbonisierung der Industrie stehen beispielhaft für die Herausforderungen, denen wir uns stellen müssen und die clevere Lösungen verlangen“, betont Dr. Andreas Henseler, Geschäftsführer der OWT Oberhausener Wirtschafts- und Tourismusförderung GmbH: „Die Grundlage dafür sind die vielen leistungsfähigen und innovativen Unternehmen in unserer Stadt. Sie sind es, die das Fundament für ein lebendiges und ein lebenswertes Oberhausen bilden. Unsere Aufgabe ist es, dass Unternehmen, Start-ups und Investoren bei uns beste Voraussetzungen finden, um langfristig erfolgreich zu sein.

Der Wirtschaftsempfang knüpft an den Prozess zum „Masterplan Wirtschaft“ an und spiegelt die gestärkte Verankerung wirtschaftlicher Themen in der Stadt Oberhausen wider. Im Laufe des Wirtschaftsempfangs wird vor diesem Hintergrund ein Maßnahmenpaket zur weiteren Stärkung des Wirtschaftsstandorts vorgestellt werden. Das Maßnahmenbündel wurde in den vergangenen Wochen durch den Lenkungskreis des Masterplan Wirtschaft entwickelt, dem neben der Stadt Oberhausen die Oberhausener Wirtschafts- und Tourismusförderung, das Fraunhofer UMSICHT, der Unternehmerverband, die IHK zu Essen, die Stadtsparkasse, die Bundesagentur für Arbeit, die Kreishandwerkerschaft sowie der DGB angehören.