Stadtgespräch

Online-Bürgerversammlung zum Bebauungsplan Nr. 759 – Gesamtschule Knappenstraße

Im Rahmen der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung zum Bebauungsplan Nr. 759 – Gesamtschule Knappenstraße, findet am Donnerstag, 2. Februar 2023, ab 18 Uhr eine Online-Bürgerversammlung statt. Interessierte haben hier Gelegenheit, sich zu informieren sowie Anregungen und Hinweise vorzubringen. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung zur Veranstaltung bis Mittwoch, 1. Februar 2023, erforderlich. Bei der Anmeldung bitte den Namen und Vornamen sowie die E-Mail-Adresse angeben. Vor dem Senden die Richtigkeit der Angaben überprüfen. Im Bauleitplanung-Online-Portal der Stadt Oberhausen finden Interessierte unter dem folgenden Link alle erforderlichen Informationen für die Anmeldung: https://obhsn.de/b-plan-759.

27.01.2023

Infos zum Bebauungsplan

Bei dem Plangebiet des Bebauungsplans Nr. 759 handelt es sich um eine ehemals für schulische und sportliche Zwecke genutzte Fläche. Die Hauptschule St. Michael wurde nach Schuljahresende im Sommer 2016 geschlossen. Der Fußballverein SC 1920 Oberhausen hat seine sportliche Tätigkeit inzwischen an die Mellinghofer Straße verlagert.

Auf Basis der Erkenntnisse aus der anlassbezogenen Schulentwicklungsplanung gemäß § 81 Abs. 2 Schulgesetz (SchulG NRW) haben der Schulausschuss am 22.04.2021 sowie der Hauptausschuss am 03.05.2021 die Errichtung einer Gesamtschule an diesem Standort beschlossen.

Für das Plangebiet besteht derzeit kein rechtsgültiger Bebauungsplan. Zur Realisierung der verfolgten Planungsziele – die Festsetzung einer Gemeinbedarfsfläche mit der Zweckbestimmung Schule sowie die Regelung der notwendigen Erschließung – ist daher die Schaffung des erforderlichen Planungsrechts über die Aufstellung eines Bebauungsplans erforderlich.

Öffentliche Auslegung der Pläne vom 30. Januar bis 12. Februar 2023

  • Im Bereich 5-1/Stadtplanung, Technisches Rathaus Sterkrade, Bahnhofstraße 66, 46145 Oberhausen, Erdgeschoss, Zimmer Nr. A 009, während der nachstehend genannten Dienstzeiten: Montag bis Donnerstag 8 – 16 Uhr, Freitag 8 – 12 Uhr.
  • In der Bezirksverwaltungsstelle Alt-Oberhausen, Rathaus Oberhausen, Schwartzstraße 72, 46045 Oberhausen, Erdgeschoss, Zimmer Nr. 1, während der nachstehend genannten Dienstzeiten: Montag bis Mittwoch 8 – 16 Uhr, Donnerstag 8 – 18 Uhr, Freitag 8 – 12 Uhr.

Interessentinnen und Interessenten werden gebeten, die Unterlagen vorzugsweise auf elektronischem Weg einzusehen und Stellungnahmen ebenfalls auf diesem Weg abzugeben.

Kunst & Kultur | Stadtgespräch

SchulKinoWochen NRW 2023

Zum 16. Mal bieten die landesweiten SchulKinoWochen ein umfangreiches Filmprogramm mit Bezügen zu verschiedensten Unterrichtsthemen sowie kostenlose pädagogische Begleitmaterialien. Das CineStar in Oberhausen zeigt ab dem 26. Januar sieben Spiel-, Dokumentar- und Animationsfilme, die die Medienkompetenz von Schülerinnen und Schülern aller Schulformen und Altersstufen stärken.

12.01.2023

Folgende Filme sind im Programm:

  • In dem Animationsfilm „Yakari – Der Kinofilm“ (1.-3. Klasse) erhält ein kleiner Sioux-Junge die Gabe, mit Tieren zu sprechen und versucht, endlich auf dem Wildpferd Kleiner Donner zu reiten.
  • Mit „Der Räuber Hotzenplotz“ (2.-5. Klasse) erhält Otfried Preußlers bekanntes Kinderbuch eine weitere deutsche Verfilmung, diesmal mit Nicholas Ofczarek in der Titelrolle des wilden, bärtigen Diebs.
    In der Fortsetzung „Alfons Zitterbacke – Endlich Klassenfahrt!“ (ab 5. Klasse) versucht der Pechvogel auf einer Schüler-Reise seiner neuen Angebeteten näher zu kommen.
  • In dem Roadmovie „Gott, du kannst ein Arsch sein!“ (ab 8. Klasse) beschließt eine 16-Jährige trotz ihrer schockierenden Krebs-Diagnose, ihre Abschlussfahrt nach Paris anzutreten. Mit Heike Makatsch, Til Schweiger und Sinje Irslinger.
  • In der dokumentarisch angelegten Fiktion „Everything Will Change“ (ab 9. Klasse) von Marten Persiel blicken im Jahr 2054 drei Freunde auf die Veränderung ihres Heimatplaneten zurück.
  • In der Satire „Tausend Zeilen“ (ab 9. Klasse) von Michael Bully Herbig nimmt Elyas M’Barek als Journalist die Arbeit seines gefeierten Kollegen näher unter die Lupe und entdeckt darin gravierende Widersprüche. Doch lässt der Betrug sich aufdecken?
  • Der Dokumentarfilm „Wer wir waren“ (ab 10. Klasse) nach dem gleichnamigen Buch von Roger Willemsen beleuchtet aus unterschiedlichen Blickwinkeln, wie rapide sich unsere Welt verändert hat und wie Menschen daran arbeiten, die Erde zu retten.

Schulen können sich jetzt noch anmelden. Der ermäßigte Eintrittspreis für die Kinovorführungen beträgt 4 Euro, Lehrkräfte und Begleitpersonen haben freien Eintritt. Auch 2023 können Schülerinnen und Schüler wieder an einem Filmkritikwettbewerb von spinxx.de, dem Onlinemagazin für junge Medienkritik, teilnehmen und Preise für die gesamte Schulklasse gewinnen.

Landesweit beteiligen sich mehr als 100 Kinos an den SchulKinoWochen NRW, die von „VISION KINO – Netzwerk für Film und Medienkompetenz“ und „FILM+SCHULE NRW“, einer gemeinsamen Initiative des Landschafts¬verbands Westfalen-Lippe (LWL) und des NRW-Schulministeriums, veranstaltet werden.

Das Filmprogramm der SchulKinoWochen NRW greift mit konkreten Lehrplanbezügen eine große Bandbreite der Unterrichtsinhalte unterschiedlichster Fächer auf und kann mit Hilfe des kostenlos angebotenen pädagogischen Begleitmaterials im Unterricht vor- und nachbereitet werden. Das größte filmpädagogische Projekt des Landes hat bei seiner vergangenen Ausgabe 2022 rund 90.000 Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrer in den Kinos in NRW zu Gast.

Sämtliche Informationen zum Programm sowie die Online-Anmeldung finden Interessierte im Internet unter www.schulkinowochen.nrw.de. Außerdem steht das Projektteam im LWL-Medienzentrum für Westfalen für persönliche Beratungen unter der Hotline 0251-591-3055 zur Verfügung.

Stadtgespräch

Erich-Kästner-Schule: Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

Die Erich-Kästner-Schule ist am vergangenen Martinstag, 11. November 2022, feierlich in das bundesweite Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ aufgenommen worden. Die Mitglieder der Schulgemeinschaft setzen damit ein klares Zeichen gegen jegliche Form von Diskriminierung und Ausgrenzung in der Schule.

17.11.2022
Stolz präsentierten die Kinder die Auszeichnung die Aufnahme in das Netzwerk. (Foto: Stadt Oberhausen/Tom Thöne)

Mit über 30 an der Schule vertretenen Nationen ist es der Schulgemeinschaft ein wichtiges Anliegen, dass sich alle vorurteilsfrei, respektvoll und tolerant begegnen. 84 Prozent der Schulmitglieder haben sich verpflichtet, in Zukunft auf dieses Ziel aktiv hinzuarbeiten.

Bei einem von den Kindern mit Liedern, Tanz und einem kleinen Theaterstück liebevoll mitgestalteten Festakt überreichte Maren Kronenberg vom Kommunalen Integrationszentrum die Aufnahme-Urkunde in das Schulnetzwerk an Schulleiterin Monika van Elst. In Vertretung von Oberbürgermeister Daniel Schranz überbrachte Schuldezernent Jürgen Schmidt die Grüße der Stadt Oberhausen und dankte dem Schulteam für sein Engagement. In seiner Rede betonte Schmidt, wie wichtig diese Arbeit für die Gemeinschaft sei.

Mit einem Kinderfest und bei strahlendem Sonnenschein wurde am selben Tag auch der neu gestaltete Schulhof eingeweiht. Ein Martinsfeuer beschloss diesen ganz besonderen Tag an der Erich-Kästner-Schule.

Hintergrund:

Um den Titel zu bekommen, müssen mindestens 70 Prozent aller Menschen, die in einer Schule lernen und arbeiten, in einer Abstimmung der Selbstverpflichtungserklärung von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ zustimmen. Damit verpflichten sie sich, dass sie sich künftig gegen jede Form von Diskriminierung wenden. Sollte es zu Diskriminierungen kommen, verpflichten sich die Unterzeichner zu aktivem Einschreiten. Zudem muss eine Courage-Schule mindestens einmal im Jahr einen Projekttag zum Thema durchführen. Bevor die Schule den Titel verliehen bekommt, muss sie einen Paten finden, der ihre Schule unterstützt.

Stadtgespräch

Schulmediatoren an Oberhausener Schulen suchen Verstärkung

Sie sind derzeit gefragter denn je: die Schulmediator*innen von „Seniorpartner in School“ (kurz: SiS). Hinter dem englischen Begriff stehen Menschen, die ehrenamtlich einen Vormittag in der Woche als Mediator*innen an Schulen mitarbeiten und Kindern helfen, Lösungen für Konflikte untereinander zu finden – egal ob am Anfang eine Rangelei, Ausgrenzungen oder Beleidigungen stehen. Am Ende eines Mediationsgesprächs haben die Kinder mit sanfter Unterstützung der SiSler im Idealfall selbst Ideen entwickelt, wie sie den Streit beilegen können.

26.10.2022
dav

In Oberhausen suchen die Seniorpartner nun Verstärkung. Interessierte können sich auf www.seniorpartner-nrw.de über Mediation, die Voraussetzungen für die Mitarbeit und die Ausbildung informieren oder mit Conny Haastert, aktive Schulmediatorin in Oberhausen, telefonisch unter 0160-1688333 oder per E-Mail an conny.haastert@sis-nrw.de Kontakt aufnehmen.

Pandemiebedingt mehr Konflikte

Da die pandemiebedingten Belastungen der vergangenen zweieinhalb Jahre für viele Kinder hoch waren, sie mit dem Lernstoff hinterherhinken oder nur eingeschränkte soziale Kontakte hatten, gehen wir davon aus, dass wir in Zukunft eher mehr als weniger gebraucht werden“, so Conny Haastert (64), die als erste Schulmediatorin in Oberhausen im Einsatz ist. Die ehemalige selbstständige Friseurmeisterin engagiert sich seit 2021 ehrenamtlich bei den Seniorpartnern in School und möchte die Oberhausener Gruppe wachsen sehen.

 

Die Hartmann-Grundschule freut sich über die Unterstützung der ehrenamtlichen Mediator:innen

An der Hartmann-Grundschule in Oberhausen-Königshardt ist seit dem vergangenen Schuljahr ein Mediatorenteam im Einsatz, das einmal wöchentlich in die Grundschule kommt. „Das ehrenamtliche Angebot der SISler ist für unsere Schülerinnen und Schüler natürlich toll“, so Lutz Kruska, Schulleiter der Hartmann-Grundschule. „In der Hektik des Schulalltags haben sie hier die Möglichkeit ganz in Ruhe über ihre Sorgen zu sprechen, sich Rat zu holen oder Streitigkeiten zu schlichten.

Conny Haastert ist der weibliche Part des Mediatoren-Teams und mit Leidenschaft Schulmediatorin: „Mir war es sehr wichtig ein anspruchsvolles und verantwortungsvolles Ehrenamt zu übernehmen, das mein Leben auch bereichern sollte. Zeit wird immer wertvoller – und ich schenke einen Teil meiner Zeit gerne den Kindern. Sorgen, Ängste, Konflikte und Streit gehören manchmal zum Schulalltag und können sehr belastend sein und deshalb möchte ich den Kindern zuhören und für sie da sein. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie wohl sich die Kinder fühlen nach unseren Gesprächen.

Auch Volker Alten (63), ehemaliger Polizeibeamter und mit C. Haastert gemeinsam im Einsatz, genießt, welche Abwechslung das ehrenamtliche Engagement in sein Leben bringt: „Ich habe mich damals für dieses Ehrenamt gemeldet, weil ich mich auf die Interaktion mit Kindern gefreut habe. Nach knapp einem Jahr Erfahrung mit Mediation in der Schule kann ich jetzt sagen, dass meine Erwartungen mehr als erfüllt wurden. Es ist schön zu erleben, wie Kinder im Streit zu uns kommen und Arm in Arm aus dem Raum gehen. Und jetzt das Überraschende: Sie haben selbst zu einer Lösung gefunden!

Kostenlose Ausbildung zum Schulmediator und Einsatz im Zweierteams„Seniorpartner in School – Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V.“ ist ein eingetragener und gemeinnütziger Verein, der sich vor allem an Menschen wendet, die ihr Berufsleben bereits hinter sich haben und sich einen Vormittag in der Woche ehrenamtlich engagieren möchten, indem sie Schulkindern helfen, ihre Konflikte friedlich zu lösen. SiS bildet künftige „Seniorpartner“ nach den Vorgaben des Bundesverbandes Mediation in einer 80-stündigen Fortbildung zu Schulmediatoren aus. Die Ausbildung ist für die Seniorpartner kostenlos; im Gegenzug verpflichten sie sich, anderthalb Jahre lang an einer Schule im Einsatz zu sein. Für die Schulen ist die Tätigkeit der Seniorpartner ebenfalls kostenfrei.

Die Schulmediatoren arbeiten grundsätzlich in Zweierteams, die sich in der Regel schon in der Ausbildung zusammenfinden.

Interessierte können sich auf www.seniorpartner-nrw.de über Mediation, die Voraussetzungen für die Mitarbeit und die Ausbildung informieren oder mit Conny Haastert Kontakt aufnehmen.

Stadtgespräch

Glasfasernetz: Stadt Oberhausen schließt Baumaßnahmen an Schulen ab – weitere Förderzusage über 1,75 Millionen Euro aus Düsseldorf eingetroffen

Ein Meilenstein für Oberhausen: Die Stadt schließt die Baumaßnahmen des Glasfasernetzes an über 40 Schulen des ersten Förderpaketes ab. Die Leitungswege sind nach nur eineinhalbjähriger Bauzeit bereit für die schrittweise Inbetriebnahme.

03.08.2022

Rund 4,1 Millionen Euro Fördermittel fließen in das Großprojekt. Sechs Grundschulen mit acht Standorten (siehe unten), die im ersten Förderantrag an Bund und Land noch nicht berücksichtigt werden konnten, sollen nun ebenfalls an das Netz angebunden werden: Das Land hat gerade für diese acht Standorte eine Förderung von weiteren 1,75 Millionen Euro zugesagt. Der Förderbescheid ist im Rathaus eingetroffen. Die Stadt wird nun eine Tiefbaufirma, die über eine Ausschreibung bereits ermittelt wurde, beauftragen, dann können die Arbeiten umgehend starten. Der Glasfaseranschluss stellt eine leistungsstarke Breitbandversorgung aller Schulstandorte sicher und bietet eine zukunftsfähige und stadtinterne Anbindung an das Internet.

„Wir sind froh und dankbar, dass wir mit den Fördermitteln von Bund und Land unsere Oberhausener Schulen auf höchstem Technikstandard und damit zukunftssicher an das Glasfasernetz anschließen können. Damit unterstützen wir Lehrerinnen und Lehrer, den Unterricht zeitgemäß zu gestalten, und eröffnen unseren Kindern und Jugendlichen höhere Bildungschancen und eine bessere Vorbereitung auf die Zukunft“, bewertet Oberbürgermeister Daniel Schranz den Meilenstein.

„Mit dem Ausbau des Glasfasernetzes können Schülerinnen und Schüler ihre Endgeräte mit Übertragungsraten von bis zu 1 Gigabit pro Sekunde nutzen und werden den Anforderungen der Mediengesellschaft gerecht ausgebildet“, erklärt der für den Bereich IT zuständige Beigeordnete Michael Jehn und ergänzt: „Parallel zur Versorgung der Schulen binden wird aktuell weitere Standorte der Stadtverwaltung an das anbieterunabhängige Glasfasernetz an.”

Insgesamt investiert die Stadt Oberhausen über 26 Millionen Euro Fördermittel für die digitale Ausstattung der Schullandschaft bis 2023. Hinzu kommen jährliche Mittel in Höhe von 1,5 Millionen Euro aus dem städtischen Haushalt.

Neben dem Glasfaserausbau wird durch das Förderprogramm „Digitalpakt“ der W-LAN Ausbau bis in jedes Oberhausener Klassenzimmer finanziert. Der Digitalpakt Schule NRW ermöglicht dies mit einem Gesamtvolumen von rund 13,1 Millionen Euro Fördergeld inklusive eines zehnprozentigen Anteils aus dem Programm Gute Schule 2020. An 20 Schulstandorten laufen parallel die ersten Arbeiten, während einige Standorte bereits fertig gestellt sind.

Dies ist das Resultat einer frühzeitigen Konzeption und Einreichung der Förderanträge. Bereits im Juni 2021 verkündete Oberhausen als eine der ersten Kommunen in NRW, dass alle Mittel des Digitalpaktes erfolgreich beantragt und bewilligt wurden. Für alle weiteren Schulen stehen bis Jahresende die Vergaben der Ausbaumaßnahmen und der anschließende Beginn der Arbeiten an. „Wir sind froh, dass wir nach dem schnellen Start der Vergabeverfahren jetzt bereits erste Ergebnisse sehen und auch in der angespannten Lage Fachkräfte und Fachfirmen für die Umsetzung der ambitionierten Projekte finden,“ beschreibt Michael Jehn die Situation im Hinblick auf die laufenden Arbeiten.

Mit den Erweiterungen zum Digitalpakt Schule in Höhe von etwa 6,5 Millionen Euro, den sogenannten Sofortausstattungsprogrammen und der Ausstattungsoffensive, erhalten große Teile der Schülerinnen und Schüler und Lehrerinnen und Lehrer digitale Endgeräte wie Laptops und iPads. Seit 2020 hat die Stadtverwaltung mit Hilfe von Förderprogrammen rund 10.000 digitale Endgeräte für die Schulen bereitgestellt. „Die Förderungen von Bund und Land sind für uns ein weiterer Schritt in Richtung Bildungsgerechtigkeit. So können wir unsere Nachwuchskräfte von morgen fit für die Zukunft machen“, führt Schuldezernent Jürgen Schmidt aus. Die Stadt arbeitet aktuell mit europaweiten Ausschreibungen an der nächsten Lieferung von weiteren ca. 4.500 Endgeräten.

Für alle Oberhausener Schulen ist bereits seit 2020 die IT-Plattform „IServ“ in aktiver Nutzung. Diese bietet den Lehrerinnen und Lehrern sowie Schülerinnen und Schülern vielfältige Möglichkeiten zur Gestaltung eines digitalen Lernumfeldes. Auch private Endgeräte können nach dem Prinzip „Bring your own device“ (BYOD, etwa: „Nutze dein eigenes Gerät“) problemlos eingesetzt werden.

Zahlen und Fakten zum Glasfaserausbau an den Oberhausener Schulen

  • 115 Objekte im Ausbau inklusive aller Nebengebäude
  • Auf rund 30 Kilometern wurden 200 neue Kabelschächte und Leerrohre verlegt
  • Die Kabelverlegung erfolgt auf einer Strecke von 75 Kilometern
  • 2000 Kilometer einzelne Glasfasern wurden auf den Strecken verlegt
  • 45 Kilometer bestehende Infrastruktur wird wiederverwendet

Die sechs Grundschulen

  • Bismarckschule
  • Grundschule Buschhausen, beide Standorte
  • Hirschkampschule, beide Standorte
  • Kastellschule
  • Königschule
  • Schule am Froschenteich, Dependance Küppershof