Stadtgespräch

Vorbereitende Arbeiten für innovativen Brückenbau an der A516 gestartet

Die Autobahn A516 führt an der Anschlussstelle Oberhausen-Sterkrade über die Teutoburger Straße. Die Anschlussstelle gehört zu den zentralen Verkehrsachsen auf dem Oberhausener Stadtgebiet. Gerade durch die hohe Verkehrslast der Überführung ist ein Neubau der Brücke geboten.

19.09.2025

Für die Baumaßnahme setzt die Autobahn GmbH, auf innovative Technologien, mit denen insbesondere die Bauzeit und somit auch Zeitfenster für notwendige Straßensperrungen deutlich reduziert werden können. In enger Abstimmung haben die Verantwortlichen der Stadt Oberhausen gemeinsam mit den Planungsbeauftragten der Autobahn GmbH die notwendigen verkehrlichen Maßnahmen festgelegt. Ziel ist es, bei allen Bauabschnitten die Beeinträchtigungen für Bürgerinnen und Bürger sowie die verkehrlichen Einschränkungen der Anlieger auf ein notwendiges Minimum zu reduzieren und jeweils flexibel auf den Baufortschritt und den damit einhergehenden Platzbedarf der Baustelle zu reagieren.

Ab Mitte September beginnen die notwendigen Vorarbeiten für den eigentlichen Baubeginn. Dazu zählen die Einrichtung der innerstädtischen Verkehrsführung, die Verlegung von Leitungen, Arbeiten an den östlichen Stützwänden, das Freimachen des Baufeldes sowie die Vorbereitung der Verkehrsführung auf der Autobahn.

Für die innerstädtische Verkehrsführung bedeutet dies, dass der von der A516 abfahrende Verkehr bereits auf der Abfahrtsrampe einspurig wird und an der nächsten Straßenkreuzung nach rechts auf die Straße Dreilinden umgeleitet wird. Anschließend führt die Umleitung links über die Anhalter Straße auf die Teutoburger Straße zurück. Auf der Umleitungsstrecke werden die stationären Ampelanlagen durch mobile Ampeln ersetzt, um diese flexibler an die Verkehrsverhältnisse anpassen zu können.

Wenn ab Januar der Abbruch des ersten Brückenabschnitts startet, werden entsprechende Anpassungen an der Umleitung erfolgen.


Cityfest

Ein Wochenende voller Highlights! 🎉

Samstag:

Tag der Vereine: Oberhausener Vereine bringen Vielfalt und Entertainment auf die Bühne!

Sonntag:

Familiensonntag mit verkaufsoffenem Sonntag (13–18 Uhr), Mitmach-Zirkus & tollem Familienprogramm.

An beiden Tagen wartet auf euch:

✨ kostenlose Aktionen auf dem Altmarkt

✨ Walking-Acts & Streetfood-Meile

✨ buntes Bühnenprogramm mit Musik, Zauberer, Seifenblasen & Piratenshow

Kommt vorbei und feiert mit! 🥳

15.09.2025

Gutes Leben | Stadtgespräch

Grünes Licht für Stadterneuerungsprogramm 2025 in Osterfeld: Mehr Grün, mehr Gemeinschaft, mehr Lebensqualität

Gute Nachrichten für Osterfeld: Die Stadt Oberhausen hat von der Bezirksregierung Düsseldorf grünes Licht für die Fortführung des Stadterneuerungsprogramms „Sozialer Zusammenhalt in Oberhausen-Osterfeld“ erhalten. Dafür sind Gesamtausgaben von rund 17,24 Millionen Euro vorgesehen, die zu 80 Prozent und dementsprechend mit rund 13,8 Millionen Euro aus dem Programm „Sozialer Zusammenhalt“ des Landes und des Bundes gefördert werden. Der größte Teil der Summe fließt dabei in die Umgestaltung des Osterfelder Zentrums, der Westfälischen Straße sowie der drei Schulhöfe der Gesamtschule Osterfeld. In einem ersten Finanzierungsabschnitt wurde zunächst eine Förderung in Höhe von rund 5,38 Millionen Euro bewilligt, die Restsumme wird in den nächsten Jahren nach und nach ausgezahlt. Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern möchte die Stadt das Osterfelder Zentrum grüner und lebenswerter gestalten sowie den sozialen Zusammenhalt im Stadtteil fördern.

12.09.2025
Foto: Stadt Oberhausen/Tom Thöne

„Weitere 13,8 Millionen Euro Städtebauförderung für Osterfeld: Das ist ein starkes Zeichen und wird uns helfen, die Stadtteilerneuerung weiter voranzutreiben“, sagt Oberbürgermeister Daniel Schranz: „Damit können wir – wie in der Sterkrader City und der Innenstadt von Alt-Oberhausen – auch die Osterfelder Mitte weiter gut für die Zukunft aufstellen, so wie wir es mit dem neuen Stadtteilzentrum an der Gesamtschule Osterfeld auch jetzt schon tun. Ich danke Bund und Land für die Unterstützung unserer Stadtentwicklung.“

„Die Förderung ist ein starkes Bekenntnis zur Weiterentwicklung unseres Stadtteils Osterfeld. Sie ermöglicht es uns, weitere zentrale bauliche und soziale Maßnahmen umzusetzen – mit dem Ziel, die Lebensqualität in Osterfeld nachhaltig verbessern“, ergänzt Dr. Thomas Palotz, Beigeordneter für Stadtplanung, Bauen, Mobilität und Umwelt.

Im Fokus: Osterfelder Zentrum, GSO-Schulhof und Westfälische Straße

Mit insgesamt 6,3 Millionen Euro fließt der größte Batzen in die Umgestaltung des Osterfelder Zentrums. Wappenplatz, Gildenstraße und Marktplatz sollen grüner, gemütlicher und kinderfreundlicher werden. Die genauen Pläne für die Umgestaltung werden in einem Wettbewerb erarbeitet – und die Bürgerinnen und Bürger dabei aktiv miteingebunden. Der Start des Prozesses ist für 2026 vorgesehen.

Ein weiteres Highlight: Die drei Schulhöfe der Gesamtschule Osterfeld (GSO) werden für insgesamt rund 3 Millionen Euro komplett neu gestaltet. Aus den stark versiegelten, veralteten und unattraktiven Schulhöfen sollen barrierefreie, klimagerechte und vielfältig nutzbare Aufenthalts-, Spiel- und Rückzugsorte werden. Geplant sind mehr Grünflächen, eine klimaresiliente Bepflanzung sowie neue Sitz- und Bewegungsangebote. Mit der Planung ist ein Landschaftsplanungsbüro beauftragt worden. Die Schulgemeinschaft sowie die Nutzerinnen und Nutzer des Jugendzentrums, das wie die neue Stadtteilbibliothek und das neue Forum Osterfeld benachbart zur GSO derzeit entsteht, werden aktiv in den Prozess eingebunden.

Für insgesamt rund 2,6 Millionen Euro soll auch die Westfälische Straße zwischen Heinestraße und Nürnberger Straße – im Zuge der städtebaulichen Entwicklungen rund um die Gesamtschule Osterfeld, das neue Stadtteilzentrum und das ehemalige Hallenbadgelände – aufgewertet werden. In einem ersten Schritt wird die aktuelle Verkehrssituation zunächst umfassend analysiert, bevor die passenden Maßnahmen geplant und umgesetzt werden.

Weitere Maßnahmen aus dem Fördertopf

Darüber hinaus wurden die Mehrkosten für zwei laufende Teilprojekte genehmigt: 3,4 Millionen Euro fließen in den Bau des Forums Osterfeld an der Gesamtschule Osterfeld, der vor dem sprunghaften Anstieg des Baupreisindexes durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie und des Ukraine-Krieges geplant worden war. Weitere 456.000 Euro kommen der Sanierung des Wasserspielplatzes im Revierpark Vonderort zugute, die durch den Regionalverband Ruhr durchgeführt wird.

Ein Teil der Fördermittel wird zudem für begleitende Teilmaßnahmen verwendet, die den sozialen Zusammenhalt im Stadtteil stärken. Dazu gehören die Fortführung des Stadtteilmanagements als zentrale Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger im Stadterneuerungsprozess, der Einsatz von Stadtteilarchitektinnen und -architekten für die Beratung von Immobilieneigentümerinnen und -eigentümern, das Hof- und Fassadenprogramm sowie der Verfügungsfonds zur Unterstützung von Bürgerprojekten.

Stadtgespräch

Schulneulinge müssen in diesem Monat angemeldet werden

Ende September 2025 ist es soweit. Vom 22. bis zum 26. September 2025 sind die Erziehungsberechtigten aufgefordert, ihre im nächsten Jahr schulpflichtig werdenden Kinder in den Grundschulen anzumelden. Voraussetzung hierfür ist, dass man seinen dauerhaften Wohnsitz in Oberhausen hat, das Kind im Zeitraum vom 1. Oktober 2019 bis 30. September 2020 geboren wurde und somit am 30. September 2026 das sechste Lebensjahr vollendet hat.

12.09.2025

Kinder, die nach dem 1. Oktober 2020 geboren wurden, erhalten auf Antrag ggf. ebenfalls die Möglichkeit zur Anmeldung. Ein Informationsschreiben über die Anmeldezeiten wurde den Erziehungsberechtigten schulpflichtiger Kinder bereits Ende August 2025 übersandt. Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf können an allen Oberhausener Grundschulen angemeldet werden. Über den Förderort wird in einem separaten Verfahren (AO-SF) entschieden.

Hier noch einmal die genauen Anmeldezeiten an allen Oberhausener Grundschulen: Von Montag, 22. September,  bis Freitag, 26. September 2025, jeweils in der Zeit von 8 bis 18 Uhr.

Für die Kinder im Einzugsbereich Barmingholten ergibt sich die Möglichkeit, eine Anmeldung an der Moltkeschule Dinslaken, Tackenstraße 53, 46539 Dinslaken, am Montag und Dienstag, 15. und 16. September, jeweils in der Zeit von 8 bis 12 und von 14 bis 16 Uhr durchzuführen (Telefon 0 20 64 / 9 30 85). Eine Anmeldung für den „Gemeinsamen Unterricht“ ist auch hier möglich.

Die Anmeldung erfolgt persönlich mit dem anzumeldenden Kind in der gewählten Grundschule. Das Familienstammbuch und der Impfausweis bzw. eine Bescheinigung des Gesundheitsamtes über den Masernschutz muss dabei vorgelegt werden. Bei ausländischen Kindern sind die Geburtsurkunde, die Heiratsurkunde der Eltern sowie der Pass erforderlich.

Im Anschluss an die Anmeldung des Kindes erhalten die Erziehungsberechtigten auf dem Postweg eine Einladung zur Untersuchung durch den Kindergesundheitsdienst. Hierbei wird das Kind auf die erforderliche körperliche, geistige und emotionale Entwicklung untersucht.

Für weitere Fragen steht Hans Bieler vom Bereich Schule montags bis donnerstags in der Zeit von 8 Uhr bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr unter der Rufnummer 825-2908 zur Verfügung.

Für Grundschulkinder besteht außerdem die Möglichkeit, an dem Betreuungsprojekt Offene Ganztagsschule im Primarbereich“ teilzunehmen. Es handelt sich hierbei um Förderangebote nach dem Schulunterricht. Die erforderlichen Kontaktdaten gibt’s bei der Anmeldung in der Grundschule. Weitere Auskünfte zu Schülerfahrkosten erteilt der Bereich Schule  montags bis donnerstags in der Zeit von 8 Uhr bis 13 Uhr unter der Rufnummer 825-2063.

Kunst & Kultur | Stadtgespräch

‚No Angel‘ Sandy Mölling und DSDS-Gewinnerin Marie Wegener in ‚Der Geist der Weihnacht‘

Spielzeit im Metronom Theater28.11.2025 – 26.12.2025

„Der Geist der Weihnacht“ kehrt vom 28. November bis 26. Dezember 2025 ins Metronom Theater Oberhausen zurück, um die Musicalbesucher für die schönste Zeit des Jahres in Stimmung zu bringen.

12.09.2025
Foto: © Michael Boehmlaender

In der weiblichen Hauptrolle stehen als „Engel der Weihnacht“ Sandy Mölling und alternierend Marie Wegener auf der Bühne: „No Angel“ Sandy wurde für Ihre Darstellung des Engels bereits im Musical Dome Köln, dem Deutschen Theater München und der Alten Oper Frankfurt gefeiert. Marie Wegener, bis heute die jüngste DSDS-Gewinnerin aller Zeiten, begeisterte das Oberhausener Publikum bereits im vergangenen Jahr als Engel bei der grandiosen Wiedereröffnung des Metronom Theaters.

Der renommierte Musicalstar Chris Murray verleiht der Rolle des Geizhalses Ebenezer Scrooge mit seiner ausdrucksstarken Stimme ganz neue Facetten. Der Niederländer Martin Mulders, einer der spannendsten Shooting-Stars der Musicalszene, verkörpert den Geist des verstorbenen Geschäftspartners Jacob Marley.

Das Musical „Der Geist der Weihnacht“ basiert auf dem weltbekannten Klassiker „A Christmas Carol“ von Charles Dickens aus dem Jahr 1843, jedoch erzählt es diese berühmte Geschichte noch einmal völlig neu. Im Mittelpunkt steht die Frage, was es mit der Beziehung zwischen dem hartherzigen Geizkragen Scrooge und jenem geheimnisvollen Engel auf sich hat. Dieses Rätsel wird erst am Ende des Stückes gelöst und ist gleichzeitig sein dramaturgischer Clou. Denn die Wandlung von Scrooge geschieht hier – anders als bei Charles Dickens – nicht aus Angst, sondern aus Liebe. Mit dieser Message avancierte „Der Geist der Weihnacht“ mit über 800.000 Besuchern zum mittlerweile erfolgreichsten Weihnachtsmusical im deutschsprachigen Raum.

Mit berührenden Balladen, aber auch mitreißenden Ensemblesongs und klassischen Weihnachtsliedern entführt Komponist Dirk Michael Steffan die Musical-Besucher ins London des 19. Jahrhunderts. Librettist Michael Tasche gelingt es, den Figuren auf der Bühne mit viel Humor und Sprachwitz neues Leben einzuhauchen. Am Ende geschieht das Wunder: Aus dem Menschenfeind wird ein mitfühlender und großherziger Mann – Weihnachten ist einfach magisch.

Mit „Der Geist der Weihnacht“ wurde das Metronom Theater 2024 glanzvoll wiedereröffnet. Über 50.000 Zuschauer ließen sich in der Adventszeit von diesem Stück, das Generationen verbindet, verzaubern, wie es kaum ein anderes Musical schafft. Die zeitlose Botschaft, dass es nie zu spät für Veränderung und Mitgefühl ist, berührt gleichermaßen Jung wie Alt und ist eine Hommage an die Liebe.

Sport | Stadtgespräch

Interims-Boxweltmeister Abass Baraou hat sich in das Goldene Buch der Stadt Oberhausen eingetragen

Nach seinem spektakulären Sieg über den zuvor noch ungeschlagenen Kubaner Yoenis Tellez ist der Oberhausener Abass Baraou im Halbmittelgewicht Interims-Weltmeister der WBA im Boxen. Das „Interims“ wird allerdings bald Geschichte sein, da der Deutsche vom Verband zum vollwertigen Champion hochgestuft wird. Denn noch in diesem Monat wird der Weltverband den Oberhausener in den Rang des regulären Weltmeisters in der Gewichtsklasse bis 69,85 Kilogramm einstufen. Oberbürgermeister Daniel Schranz empfing Abass Baraou im Rathaus, wo er sich ins Goldene Buch der Stadt Oberhausen eintrug.

12.09.2025

Der Oberbürgermeister gratulierte dem Hochleistungssportler zu seinem großen Erfolg: „Wir freuen uns für Sie und mit Ihnen – aber auch für unsere Stadt“, sagte Schranz: „Eine solch herausragendes Ziel zu erreichen, macht Abass Baraou zu einem Vorbild für andere junge Leute, und es spornt uns an, noch mehr in die Sportinfrastruktur zu investieren und Vereine zu unterstützen.“ Baraou, der im Marienviertel aufgewachsen ist, hatte als Kind und Jugendlicher im damaligen „Haus der Jugend“ am John-Lennon-Platz. „Danke an die Stadt, die mir so viel gegeben hat und in der ich mich immer zu Hause fühle“, schrieb Baraou ins Goldene Buch.

 

Dass der Oberhausener in Kürze den Weltmeister-Titel bekommt, hat diesen Hintergrund: Der bisherige WBA-Champion Terence Crawford wird nach seinem Aufstieg in das zwei Klassen höhere Supermittelgewicht (bis 76,2 Kilogramm) nicht mehr ins Halbmittelgewicht „absteigen“  und seinen im Vorjahr gewonnen WBA-Gürtel somit auch nicht mehr verteidigen. Damit ist Baraou Weltmeister bei einem der großen Verbände. Und der Boxclub Ringfrei Oberhausen wird sich damit schmücken können, einen Weltmeister hervorgebracht zu haben – denn dort hat Abass Baraou das Boxen erlernt.

 

„Ich bedanke mich ganz herzlich für diese Einladung freue mich natürlich auch über die Unterstützung durch die Stadt Oberhausen“, so Abass Baraou nach seinem Eintrag in das Goldene Buch. Wann und wo der jetzt 30-Jährige seinen Titel erstmals verteidigen wird, steht übrigens noch nicht fest. „Es könnte aber noch in diesem Jahr sein“, meinte sein Promoter Christian Meyer.

Stadtgespräch

Feierliche Übergabe der Lernnischen im Elsa-Brändström-Gymnasium

Sie bieten einen Rückzugsort zum Ausruhen oder zum Konzentrieren – und sind gleichzeitig nicht abgeschottet von der Gemeinschaft: Das Elsa-Brändström-Gymnasium hat – gestiftet durch die Oberhausener Trum-Stiftung – sogenannte Lernnischen erhalten. Die offizielle Übergabe der wabenartig aufgebauten neuen Lernnischen feierte am Montag, 8. September 2025, die Schulgemeinde mit Schülerinnen und Schülern, Schulleiterin Alice Bienk und Oberbürgermeister Daniel Schranz mit  den Stiftungsgründern Johannes und Cordula Trum, Jochen Blaskowitz, dem Kuratoriums-Vorsitzenden der Stiftung, und weiteren Kuratoriumsmitgliedern. In kurzen Statements erklärten die Schülerinnen und Schüler den Gästen, warum sie sich über die weiteren Lernnischen freuen.

12.09.2025

Der Oberbürgermeister dankte der Stiftung und ihren Gründern für die großzügige Unterstützung der Schule. „Gute Bildungschancen für alle Kinder sind für uns in Oberhausen ein zentrales Ziel, deshalb haben wir in den vergangenen zehn Jahren mit 235 Millionen Euro rund ein Drittel unserer gesamten Investitionen in Schulen und Kindertageseinrichtungen verbaut“, sagt Schranz: „Der Einsatz Trum-Stiftung kommt hier ganz direkt Kindern zugute, macht eine weitere Verbesserung der hervorragenden Bildungsarbeit am Elsa-Brändström-Gymnasium möglich – und dieses bürgerschaftliche Engagement stärkt uns auch als Stadt. Dafür bin ich sehr dankbar!“ 

 

Auf drei weiteren Fluren des Gebäudes, in dem die Jahrgänge 5 bis 7 untergebracht sind, sind nun neue Lernnischen installiert. Eine Lernnische ist ein offener, aber dennoch geschützter Bereich: Sie bieten Schülerinnen und Schülern Platz, sich jenseits von Tischen und Stühlen in Ruhe mit Inhalten zu befassen, zu lesen oder einfach auszuruhen. Sie können in jedem Fachunterricht, aber auch im Rahmen des Ganztags genutzt werden. Die Lernnische ist fließend in die Umgebung eingebunden, so dass andere leicht dazu stoßen können, bietet aber dennoch Privatsphäre.

 

Das Elsa-Brändström-Gymnasium engagiert sich sehr dafür, das Gebäude partizipativ mit den Schülerinnen und Schülern zu gestalten und gemeinsam Möglichkeiten zu schaffen, dass es im Ganztagsbetrieb der Schule Bereiche gibt, die Bewegungsraum bieten und auch solche, die Ausruhen ermöglichen sowie konzentriertes Lernen. Die Lernnischen am Elsa-Brändström-Gymnasium sind ein Ort der Förderung individueller Potenziale, der dank finanzieller Unterstützung realisiert werden konnte und nun für die Schülerinnen und Schüler zur Verfügung steht. So betont Schulleiterin Bienk in ihrer kurzen Ansprache: „Wir lösen am Elsa unser Motto „Wir schaffen Zukunft“ ein, indem wir Kinder unabhängig von Geschlecht, Herkunft und kultureller Prägung als Menschen wertschätzen und sie durch Erfahrung von Selbstwirksamkeit stark machen; indem wir sie auf allen Ebenen individuell fördern und – und das ist das ganz besondere bei uns – dies in einer unseren besonderen pädagogischen Prinzipien gemäß liebevoll und vor allem partizipativ gestalteten Lernumgebung. Das Ehepaar Trum und die Trum-Stiftung haben uns einen ganz wertvollen, ganz zentralen Baustein zur Umsetzung unserer pädagogischen Leitidee geschenkt.“

 

Bereits in einem von vier Fluren sind seit 2022 sogenannte Lernnischen installiert. Nachdem die Notwendigkeit erkannt wurde, die restlichen drei Flure mit weiteren Lernnischen auszustatten, ist die Schulleitung auf die Trum-Stiftung zugegangen. Diese sagte eine finanzielle Unterstützung zu.

 

Das Oberhausener Ehepaar Johannes und Cordula Trum hat am 6. September 2013 die „Johannes und Cordula Trum-Stiftung – Der Jugend eine Zukunft“ gegründet. Als Unternehmer begleiten sie seit vielen Jahren Jugendliche im Rahmen ihrer Ausbildung in eine berufliche Zukunft. Die Johannes und Cordula Trum-Stiftung fördert die Erziehung sowie schulische und weiterführende Ausbildung junger Menschen: „Für eine gute Zukunft unserer Gesellschaft ist die Entwicklung und Qualifizierung der jungen Generation das Fundament. Das unterstützen wir mit unserer Arbeit.“ Weitere Informationen zur Stiftung gibt es unter https://www.jct-stiftung.de/startseite/

 

Kunst & Kultur | Stadtgespräch

Schulprogramm der 42. Kinderfilmtage im Ruhrgebiet in Oberhausen

Die 42. Kinderfilmtage im Ruhrgebiet bieten in Oberhausen vom 29. September bis zum 8. Oktober 2025 ein umfangreiches Programm für Schulen im Lichtburg Filmpalast, Elsässer Straße 26, an. Die Vorstellungen beginnen an den Werktagen jeweils um 10 Uhr und um 11 Uhr.

12.09.2025
Foto: 2024 Dream Well Studio, Sacrebleu Productions, Take Five

Auf der Leinwand zu erleben sind Filme, die sich insbesondere an Schülerinnen und Schüler im Alter von sechs bis 14 Jahren richten. Zu sehen gibt es unter anderem den Zeichentrickfilm Heidi –Die Legende vom Luchs, den dritten Teil der Verfilmungen von Die Schule der magischen Tiere, in Zirkuskind berichtet der 11-jährige Santino über sein spannendes Leben und mit Flow ist der diesjährige Oscar-Gewinner im Bereich Animation zu sehen. Insgesamt stehen 14 Produktionen zur Auswahl.

Alle Filme und weitere Informationen zum Schulprogramm der Kinderfilmtage in Oberhausen unter www.kinderfilmtage.de. Dort steht auch ein Anmeldeformular für Schulklassen zum Download bereit.

Natürlich sind auch einzelne Besucherinnen und Besucher zu den Vorstellungen am Vormittag willkommen.

Stadtgespräch

Berufs- und Bildungsmesse katapult im CongressCentrum

Rund 1.000 junge Menschen haben am Mittwoch, 10. September 2025, die Berufs- und Bildungsmesse katapult im CongressCentrum in der Luise-Albertz-Halle besucht. Seit ihrer ersten Ausgabe 2019 hat sich die Messe zu einem wichtigen Format für die Mitarbeitersuche in der Region entwickelt. Über 40 Aussteller waren auf der Messe vertreten.

12.09.2025

Oberbürgermeister und Schirmherr Daniel Schranz verschaffte sich bei einem Rundgang zusammen mit Thorsten Karau, Geschäftsführer der verantwortlichen Red Braid Marketing GmbH, einen Überblick über die Messe und besuchte verschiedene Stände.

 

„Die katapult-Messe kann jungen Oberhausenerinnen und Oberhausenern wertvolle Orientierung für ihre berufliche Zukunft bieten und gleichzeitig Unternehmen aus unserer Stadt und der Region mit den zukünftigen Fachkräften zusammenbringen“, sagt Oberbürgermeister Schranz: „Ich danke allen beteiligten Unternehmen, Institutionen und Partnern, die mit ihrem Engagement dazu beitragen, Oberhausen als starken Bildungs- und Ausbildungsstandort zu präsentieren.“

 

Zielgruppe der Messe sind Schulabsolventinnen und -absolventen mit Interesse an einer Ausbildung oder einem Studium sowie junge Berufstätige, die eine neue berufliche Herausforderung suchen oder eine Weiterbildung anstreben. Interessierte hatten die Möglichkeit, sich über den Webauftritt die Unternehmen und deren Job- und Bildungsangebote anzuschauen, um sich so besser auf die Messe vorbereiten zu können.

 

Die Messe bot interessante Gespräche an den Messeständen, informative Vorträge der Aussteller, aber auch Unterhaltung etwa im Rennsimulator oder bei der Mario-Kart-Challenge. Die Besucherinnen und Besucher auf der Suche nach Praktika, Ausbildungsplätzen, dualen Studienangeboten, Studiengängen sowie Weiterbildungsmöglichkeiten konnten auf ein breit gefächertes, branchenübergreifendes Angebot zugreifen.

 

In diesem Jahr kooperierte die katapult Messe erneut mit der Oberhausener Wirtschaftsförderung und eröffnete die „City-Lounge“. Dort fanden junge Talente viele spannende lokale Unternehmen. Durch Unternehmen aus dem Stahlbau, der Automobilbranche und aus dem sozialen Bereich war die „City-Lounge“ branchentechnisch gut aufgestellt und gab den Besucherinnen und Besuchern einen kleinen Einblick in die Oberhausener Unternehmenslandschaft.

 

In diesem Jahr war auch die katapult Praxis im Foyer der Luise-Albertz-Halle ein besonderer Teil der Messe. Dort hatten Besucher die Möglichkeit, verschiedene Arbeitsproben durchzuführen, um die Praxis des Berufes kennenzulernen. Ein weiterer besonderer Teilnehmer war die Stadt Oberhausen mit ihrem Bildungswegnavigator BIWENAV.

 

Stadtgespräch

Digitalisierung: Stadt Oberhausen verteilt 3.100 weitere Tablets an Schulen

Einen weiteren Meilenstein bei der digitalen Ausstattung der Schulen und der Schülerinnen und Schüler erreicht die Stadt Oberhausen jetzt: Mit der Verteilung weiterer 3.100 iPads stellt die Verwaltung nun mehr als 20.000 Tablets und Laptops zur Verfügung.

 

11.09.2025
Foto: Stadt Oberhausen/Carsten Walden

„Wir haben in den vergangen fünf Jahren mit Hilfe des Digitalpakts fast 38 Millionen Euro in die Digitalisierung unserer Schulen investiert“, sagt Oberbürgermeister Daniel Schranz: „Die Ausstattung mit Glasfaser-Anschlüssen, WLAN, digitalen Anzeigen und natürlich auch den 20.000 Tablets und Laptops ermöglicht modernen Unterricht – und hilft, unsere Kinder fit für eine immer digitalere Zukunft zu machen.“ 

 

Alle Schulen am Glasfasernetz, jeder Unterrichtsraum mit WLAN

Die Grundlage für den digitalen Unterricht ist eine leistungsstarke Internetverbindung. Oberhausen hat hierfür ein eigenes Glasfasernetz aufgebaut und alle Schulen erfolgreich daran angeschlossen. „So haben wir jeden Unterrichtsraum mit WLAN ausstatten können“, berichtet der städtische Beigeordnete Michael Jehn, der für den Bereich IT zuständig ist: „Damit hat die Stadtverwaltung als Schulträger eine Infrastruktur geschaffen, die für die stetig wachsenden Anforderungen im Bereich Digitalisierung eine starke Basis bildet.“

 

Gezielte Investitionen in moderne Ausstattung

Insgesamt hat die Stadt Oberhausen in den vergangenen fünf Jahren rund 38 Millionen Euro in die Digitalisierung der Schulen investiert, 90 Prozent davon stammen aus Fördermitteln. Das hat sich ausgezahlt: Waren 2019 nur 300 Tablets und Laptops in Schulen im Einsatz, sind es mittlerweile 20.000. Zudem gibt es 612 digitale Tafeln, von denen 65 in diesem Jahr beschafft worden sind, sowie rund 1.200 Beamer. „Damit haben wir alle Unterrichtsräume mit digitaler Anzeigetechnik ausgestattet, und diese Technik ist inzwischen fester Bestandteil des Schulalltags“, erklärt der für Schulen zuständige Beigeordnete Jürgen Schmidt.

 

Ein starkes Signal für die Zukunft

Oberbürgermeister Daniel Schranz unterstreicht die Bedeutung dieser Investitionen: „Die Stadt Oberhausen investiert gezielt und nachhaltig in die Modernisierung der Schullandschaft – in den vergangenen zehn Jahren haben wir 235 Millionen Euro in unserer Bildungslandschaft verbaut, rund ein Drittel der gesamten städtischen Investitionen. Das bringt unsere Schulen, aber auch unsere Stadt entscheidend voran.“