Sport | Stadtgespräch

Sportlerin, Sportler und Mannschaft des Jahres: Caroline Heuser, Abass Baraou und die Silver Stars wurden prämiert

Bereits zum vierten Mal in Folge wurde die Kanutin Caroline Heuser im Rahmen der Sportgala  in der Luise-Albertz-Halle zur „Sportlerin des Jahres“ ausgezeichnet. Für die 18-jährige Alstadenerin, die sich u.a. in der Juniorenklasse zwei WM-Titel sicherte, war es ein mehr als aufregendes Jahr und wieder ein verdienter Titel.

08.12.2025

Ihr nächstes großes Ziel: Die Teilnahme an den Olympischen Spielen im Jahr 2028. „Caroline Heuser zeigt auf beeindruckende Weise, wie man Stärke, Eleganz und Kampfgeist miteinander verbinden kann. Aber es ist auch ihre Persönlichkeit, die sie zu einem echten Vorbild macht“, betonte Oberbürgermeister Thorsten Berg in seiner Laudatio.

Bei den Herren fiel die Wahl auf den Oberhausener Boxer Abass Baraou, für den es ebenfalls die vierte Auszeichnung war. Der 31-jährige hatte in diesem Jahr den WBA-Weltmeistertitel gewonnen. Jürgen Schmidt, der Vorsitzende des Fördervereins Oberhausener Spitzensport, würdigte in seiner Rede u. a. die Heimatverbundenheit des Boxers. „Meine Familie lebt in Oberhausen, hier ist mein zu Hause“, betont Baraou, der sich in Miami auf seine erste Titelverteidigung vorbereitet.

„Mannschaft des Jahres“ sind die Silver Stars. Das Cheerleader Team freute sich  u. a. über den Gewinn der Landes- und Deutschen Meisterschaft. „Eure Erfolge bereichern unsere gesamte Sportlandschaft in Oberhausen. Mit Präzision, Kreativität und unermüdlichen Einsatz zeigt ihr, was es heißt, Leidenschaft in Bewegung umzusetzen“, so Manfred Gregorius,  der Präsident des Stadtsportbundes.

Stadtgespräch

Stadt Oberhausen dankt Jubilarinnen und Jubilaren

Mit einem Empfang in der Schloss-Gastronomie am Kaisergarten hat sich die Stadt Oberhausen am Freitag, 5. Dezember 2025, bei Personen bedankt, die bereits 25 und 40 Jahre bei der Stadtverwaltung beschäftigt sind. 40 Personen feierten ihr 25-jähriges und 39 Personen ihr 40-jähriges Dienstjubiläum.

08.12.2025
Foto: Stadt Oberhausen/Tom Thöne

Von den insgesamt 79 Jubilaren waren 36 Jubilare anwesend.  Oberbürgermeister Thorsten Berg würdigte den jahrzehntelangen Einsatz der Jubilarinnen und Jubilare für die Stadt Oberhausen.

„Ich bedanke mich sehr herzlich für ihre große Treue zur Stadtverwaltung Oberhausen, für ihre Bereitschaft, Änderungsprozesse mit anzustoßen sowie für ihr tägliches Engagement zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt, “ sagte Verwaltungschef Berg.

An der Feier nahmen auch Vertreterinnen und Vertreter des Verwaltungsvorstandes und des Personalrates sowie die Gleichstellungs- und Gesamtschwerbehindertenbeauftragten teil. Nach der Jubilarfeier führte Christine Vogt, Leiterin des Bereiches Kunst und der Galerie, interessierte Gäste durch die Lindenberg-Ausstellung „Kometenhaft komisch“.


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Wochenmärkte mit veränderten Verkaufszeiten

Für die Wochenmärkte in Alt-Oberhausen sowie in Sterkrade ändern sich an folgenden Tagen die Verkaufszeiten: Am Mittwoch, 24. Dezember 2025 (Heiligabend), von 8 bis 12 Uhr und am Mittwoch, 31. Dezember 2025 (Silvester), von 8 bis 12 Uhr.

08.12.2025

Der Wochenmarkt in Alt-Oberhausen fällt am Donnerstag, 25. Dezember 2025 (1. Weihnachtsfeiertag), sowie am Freitag, 26. Dezember 2025 (2. Weihnachtsfeiertag), ersatzlos aus. Der nächste Markt in Alt-Oberhausen ist danach wieder am Samstag, 27. Dezember 2025, von 8 bis 12 Uhr. Am Donnerstag, 1. Januar 2026 (Neujahr), fällt der Wochenmarkt in Alt-Oberhausen ersatzlos aus. Der nächste Markt in Alt-Oberhausen ist danach wieder am Freitag, 2. Januar 2026, von 8 bis 13 Uhr.

Der Wochenmarkt in Schmachtendorf fällt am Donnerstag, 25. Dezember 2025, sowie am Donnerstag, 1.Januar 2026, ersatzlos aus. Der nächste Markt in Schmachtendorf ist danach wieder am Donnerstag, 8. Januar 2026, von 8 bis 13 Uhr.

Stadtgespräch

Kinder und Familien: Präventionskonferenz setzt klares Signal für gemeinsame Verantwortung

Mit der ersten Präventionskonferenz hat die Stadt Oberhausen am Donnerstag, 4. Dezember 2025, einen neuen Meilenstein in der kommunalen Präventionsarbeit gesetzt. Rund 150 Fachkräfte aus Kitas, Schulen, Familienbildung, Jugendhilfe, Gesundheitswesen und Verwaltung waren der Einladung ins ASO-Veranstaltungszentrum gefolgt, um gemeinsam Wege zu diskutieren, wie Kinder und Familien noch besser unterstützt werden können. „Kinderarmut ist eine der größten Herausforderungen unserer Stadt – und sie betrifft nicht nur das Materielle, sondern auch Chancen, Teilhabe, Gesundheit und Entwicklung“, erklärte der zuständige Beigeordnete Jürgen Schmidt in seiner Rede und führte weiter aus: „Prävention ist der Schlüssel für gerechtere Startbedingungen. Die heutige Konferenz macht sichtbar, wie viele engagierte Fachkräfte in Oberhausen gemeinsam Verantwortung übernehmen. Genau dieses Zusammenspiel brauchen wir, um unsere Kinder wirksam zu stärken.“ 

08.12.2025
Foto: Stadt Oberhausen/Tom Thöne

Die Präventionskonferenz verfolgte folgende Ziele:

–       Netzwerke zwischen Fachkräften ausbauen, insbesondere zwischen Kitas, Schulen, Jugendhilfe, Sozial- und Gesundheitswesen

–       Transparenz über bestehende Angebote erhöhen, damit Fachkräfte Familien schneller und sicherer lotsen können

–       Strategien gegen die Folgen von Kinderarmut entwickeln, die sich an der Lebensrealität der Kinder orientieren

–       Die kommunale Präventionskette weiterentwickeln, die bereits seit 2012 – zunächst unter „Kein Kind zurücklassen“, später unter „kinderstark“ – aufgebaut wird.

Die Bedeutung einer starken kommunalen Infrastruktur unterstrich auch Julia Pietrasch, Bereichsleitung Chancengleichheit: „Familien sind der Ort, an dem Teilhabe beginnt. Wer Chancengleichheit stärken will, muss Familien stärken. Oberhausen verfolgt seit vielen Jahren eine datenbasierte Familienpolitik – mit dem Familienbericht als strategischem Fundament und gemeinsamen Befragungen, die uns authentische Einblicke geben. Die Präventionskette schafft den Rahmen, in dem wir Fachkräfte vernetzen, Transparenz über Angebote schaffen und Unterstützung dort ermöglichen, wo sie wirklich gebraucht wird.“ 

Als Moderatorin der Konferenz und Koordinatorin der kommunalen Präventionskette Oberhausen betonte Jasmin Mannarino, wie wichtig eine gemeinsame Basis sei: „In Oberhausen läuft bereits unglaublich viel. Die Präventionskonferenz zeigt, wie stark das Netzwerk ist und wie viel wir gemeinsam bewegen können.“ 

Fachliche Impulse: Daten, Perspektiven und Praxis

Christine Schoelen von der Koordinationsstelle Kinderarmut des Landschaftsverbandes Rheinland hob in ihrem Vortrag den Stellenwert frühzeitiger Prävention heraus. Patricia Scherdin vom städtischen Bereich Statistik und Carolin Trappmann (Sozialplanung) stellten den Teilnehmerinnen und Teilnehmern aktuelle Daten zur Lage der Kinder und Familien vor. Sie verdeutlichen, dass Kinderarmut in mehreren Sozialräumen weiterhin über dem Landesdurchschnitt liegt und dass Bedarfe im Bereich psychischer Gesundheit, Alltagsentlastung und Bildungschancen zunehmen. Daniel Post (Kinder, Jugend und Familie) erläuterte die Frühen Hilfen als grundlegenden Baustein der Präventionskette – mit ihrem Fokus auf frühe Begleitung, aufsuchende Arbeit und vertrauensvolle Zugänge.

Themeninseln und praktische Zusammenarbeit

In der Arbeitsphase setzten sich die Teilnehmenden mit fiktiven, aber realitätsnahen Fallbeispielen auseinander, um Bedarfe aus der Sicht von Kindern und Familien systematisch zu analysieren. An den Themeninseln bearbeiteten sie konkrete Fragen: Welche Unterstützungsstrukturen brauchen Familien in Belastungssituationen? Wie können Schule, Kita, Jugendhilfe und Gesundheitssystem besser zusammenwirken?

Digitale Transparenz und Präventionsangebote im Fokus

Im Rahmen der Impulsrunde wurde der Familien-Navigator Oberhausen vorgestellt. Das digitale Such- und Informationsportal bietet werdenden Eltern, Familien und Fachkräften einen schnellen und übersichtlichen Zugang zu einer Vielzahl hilfreicher Unterstützungsangebote. Sie finden passgenaue Beratungs- und Hilfsangebote, die im Alltag entlasten und bei individuellen Fragestellungen weiterhelfen. Für weiterführende Fragen steht ihnen das Team des Familien-Navigators unter der E-Mail-Adresse familien-navigator@oberhausen.de zur Verfügung. Ein weiterer Beitrag der Impulsrunde kam aus der Suchtprävention. Hier wurden aktuelle Präventionsangebote für Bildungseinrichtungen und Eltern vorgestellt. Der Schwerpunkt lag auf alltagsnahen, frühzeitigen Maßnahmen, die Kinder und Jugendliche stärken, Risiken vorbeugen und Einrichtungen bei der Umsetzung qualitätsgesicherter Präventionsarbeit unterstützen. Vanessa Teni (Servicestelle Kinderschutz) gab zudem einen praxisnahen Einblick in die Beratung bei Kindeswohlgefährdung.

Ausblick: Präventionskette weiter stärken

Die Ergebnisse der Konferenz fließen 2026 in die Weiterarbeit der kommunalen Präventionskette und die Abstimmung zwischen Sozial-, Jugendhilfe-, Gesundheits- und Schulentwicklungsplanung ein. Oberhausen setzt damit den Weg fort, Kindern und Jugendlichen entlang ihrer gesamten Biografie – von der Geburt bis ins junge Erwachsenenalter – verlässliche Unterstützung zu bieten.

„Mit der Präventionskette investieren wir in die Zukunft unserer Kinder – und damit in die Zukunft unserer Stadt“, resümiert der Beigeordnete Jürgen Schmidt.

Die Konferenz ist Teil des Landesprogramms „kinderstark – NRW schafft Chancen“. Sie wurde vom Bereich Chancengleichheit in Kooperation mit dem Bereich Kinder, Jugend und Familie sowie der Arbeitsgruppe zur kommunalen Präventionskette in Oberhausen organisiert.

Kunst & Kultur | Stadtgespräch

Ausstellung in der Kirche Herz Jesu: Angst und Hoffnung

„Angst und Hoffnung“ ist der Titel einer Ausstellung von Arbeiten in der Pfarrkirche Herz Jesu am Altmarkt, die sich mit dem Thema Kirche auseinandersetzen. Oberbürgermeister Thorsten Berg war einer der ersten Besucher. Die Ausstellung ist noch bis zum 19. Dezember – jeweils montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr – zu besichtigen.

08.12.2025
Foto: Stadt Oberhausen/Tom Thöne

Auf vielfältige künstlerische Art und Weise haben sich Schulklassen, Gruppen und Einzelpersonen mit dem Altarraum auseinandergesetzt. Inspiriert wurden die Arbeiten von Christoph Schlingensiefs Fluxus-Oratorium „Eine Kirche der Angst vor dem Fremden in mir“. Der am Altmarkt aufgewachsene Ausnahmekünstler hatte 2008 für die Inszenierung des Oratoriums ein besonderes Bühnenbild gewählt: ein Nachbau des Altarraums der Pfarrkirche Herz Jesu.  In dem Stück setzte er sich unter anderem mit seiner Krebserkrankung auseinander, an der er 2010 verstarb.

Organisiert wurde die Ausstellung von Diakon Hans-Walter Henze und Wolfgang Tzscheppan mit großer Unterstützung vom Supermarkt der Ideen.


Stadtgespräch

Innovationspreis Erwachsenenbildung 2025 geht nach Oberhausen

Großer Erfolg für Oberhausen: Das von Dr. Carsten Weiß, Fachbereichsleiter Beruf und IT der Volkshochschule Oberhausen, und Dr. Marco Fileccia, Lehrer am Heinrich-Heine-Gymnasium, entwickelte Bildungsformat „KI-Seepferdchen“ wurde ausgezeichnet. Der „Preis für Innovation in der Erwachsenenbildung 2025“ des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung (DIE) wurde für das Gesamtkonzept zur KI Bildung und der Entwicklung über drei Jahre von Dr. Weiß und seinem Team vergeben. Der Preis wird alle zwei Jahre im Rahmen des wissenschaftlichen Forums des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung (DIE) als höchste Auszeichnung der Erwachsenenbildung verliehen. Schirmherrin ist die nordrhein-westfälische Ministerin für Kultur und Wissenschaft, Ina Brandes. Die Auszeichnung wurde in Bonn überreicht; vor Ort nahmen Dr. Carsten Weiß und Dr. Marco Fileccia den Preis entgegen.

08.12.2025

Ein Oberhausener Projekt mit klarer Handschrift

Das „KI-Seepferdchen“ als Hauptformat der Grundbildung zu KI wurde Anfang 2024 entwickelt. In Zusammenarbeit der VHS mit der Stabsstelle Neue Medien und dem Heinrich-Heine-Gymnasium Oberhausen entstand ein niedrigschwelliges Bildungsangebot, das den Oberhausener Bürgerinnen und Bürgern grundlegende Kompetenzen im Umgang mit KI vermittelt. Ziel ist es, Bürgerinnen und Bürger unabhängig von Alter oder Vorkenntnissen zu befähigen, KI sinnvoll, kritisch und selbstbewusst anzuwenden. Bei Begegnungen und Stationen, z.B. auf der Seniorinnenkonferenz und der Seniorinnenmesse, konnten viele Menschen vorher ihre Sicht, Wünsche, aber auch Lernendenperspektive einbringen.

 

Die Teilnehmenden durchlaufen vier kurze Lernstationen zu den Themen Prompt-Erstellung, Einsatzszenarien, kreative Bildgestaltung und sichere Einschätzung von KI-Grenzen. Das Format ist kompakt, dialogorientiert und bewusst intergenerationell gestaltet. Ältere bringen Lebenserfahrung ein, jüngere Teilnehmende digitale Routine. Die Lernenden profitieren gegenseitig voneinander.

 

Die Bedeutung für Oberhausen

Laudatorin Marie Großmann von der BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen – und die Jury heben hervor, dass Oberhausen mit dem „KI-Seepferdchen“ ein beispielgebendes, auf andere Kommunen übertragbares Modell geschaffen hat, das zeigt, wie digitale Grundkompetenzen an breite Bevölkerungsgruppen vermittelt werden können. Der Respekt gegenüber den Teilnehmenden, ihren Lebenswelten und ihren Wünschen an die neue Technik führte zu kurzweiligen Lernerlebnissen. Großmann betonte zudem die vorbildliche Kooperation von VHS Oberhausen, Heinrich-Heine-Gymnasium und der Stabsstelle Neue Medien, durch die ein niedrigschwelliges und inklusives Format entstanden sei, und dankte dem Initiator und Mitwirkenden für ihr Engagement. Das „KI-Seepferdchen“ stehe für Neugier, Teilhabe und intergenerativen Zusammenhalt und zeige, wie gute Erwachsenenbildung Menschen stärkt und demokratische Gemeinschaft in einer vielfältigen Stadtgesellschaft fördert.

 

Die Relevanz von KI wurde in Oberhausen früh erkannt

Die Expertise für Technik und Anwendungen bringt ein engagiertes Lehrteam ein, das von Dr. Carsten Weiß als Projektleiter koordiniert wird. Als zentraler Ansprechpartner des Kooperationspartners Heinrich-Heine-Gymnasium wirkt Dr. Marco Fileccia an der Umsetzung mit. Zum Team gehören Volker Köster (Stabstelle Neue Medien) und Cengiz Sunter aus dem Bert-Brecht-Bildungszentrum sowie Lars Demic (Informatik-Studierender an der Uni Duisburg-Essen) und Marcel Przybylka (Sophie-Scholl-Gymnasium). Das Team mit vielen unterstützenden Kolleginnen und Kollegen des Bildungszentrums möchte Menschen die Sicherheit geben, KI bedienen zu können, ihre Grenzen zu verstehen sowie die eigene lebenspraktische Anwendung und kreative Möglichkeiten zu finden. Dazu gehört auch der Spaß an der Sache und die Freude über ein Abzeichen in Form eines Robo-Seepferdchens.

 

Das „KI-Seepferdchen“ ist inzwischen ein fester Bestandteil des VHS-Programms und wird kontinuierlich weiterentwickelt. Neue Termine und themenbezogene Ableger, wie etwa „Reiseplanung mit KI”, sind auf www.vhs-oberhausen.de zu finden. Mit diesem Projekt zeigt Oberhausen, wie zeitgemäße, lebensnahe Weiterbildung gelingt und wie viel Freude das Lernen machen kann.


Stadtgespräch

Der neue Nachhaltigkeit spielerisch lernen: Mit Theater für weniger Müll

Schon bei den jungen Oberhausenerinnen und Oberhausenern beginnen, ein Bewusstsein für den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen zu fördern, ist das Konzept der städtischen Abfallberatung. Vom 22. bis 30. November 2025 fand die Europäische Woche der Abfallvermeidung (EWAV) statt und passend bot sie dazu ein kostenloses theaterpädagogisches Bildungsangebot zur Abfallvermeidung für Grundschulen an: Es gastierte das Theaterstück „Herr Stinknich richtig nachhaltig“ in Oberhausen – und das mit großem Erfolg: 19 Aufführungen an zehn Grundschulen, insgesamt etwa 500 Kinder haben mitgeklatscht, gesungen und skandiert: „Spar CO²“, den Mitmach-Song zur Müllvermeidung.

 

08.12.2025
Foto: Stadt Oberhausen

Während des rund 45-minütigen Theaterstücks wurden Tipps und Tricks zur Abfalltrennung und -vermeidung unterhaltsam und altersgerecht vermittelt. Mit Witz, Musik und vielen überraschenden Momenten wurden Themen wie die Vermeidung von Elektroschrott und Verpackungsmüll angesprochen, aber auch wie es ganz praktisch gelingt, weniger Lebensmittel zu verschwenden. So erfuhren die Kinder auf spielerische Weise, wie wichtig nachhaltiger Konsum ist – und konnten mitnehmen: Recycling ist gut, Abfallvermeidung ist noch besser.

 

Hintergrund EWAV

Europaweit findet die Abfallvermeidungswoche jährlich in über 30 Ländern mit vielen Tausenden Aktionen und Projekten in der letzten Novemberwoche statt. Ihr Fokus: praktische Wege aus der Wegwerfgesellschaft aufzeigen. Alle Europäer*innen sollen dafür sensibilisiert werden, mit Alltagsgegenständen und dem Ressourcenverbrauch bewusster umzugehen und wo es geht, Abfälle zu vermeiden. Die Aktionswoche lebt von lokalen Aktionen zur Abfallvermeidung: von Vereinen, Behörden, Bildungs- und Kultureinrichtungen, Unternehmen und Privatpersonen. Alle Aktiven und Projekte präsentieren sich auf der Website www.wochederabfallvermeidung.de/aktionskarte

Stadtgespräch

Abfallkalender 2026 für die Stadt Oberhausen ab sofort verfügbar

Der neue Abfallkalender für das Jahr 2026 ist da! Aktuell wird er als Beilage im Stadtmagazin „Oh!“ an alle Haushalte in Oberhausen verteilt. Wer zusätzliche Exemplare benötigt, kann diese bei der Stadtverwaltung erhalten.

 

08.12.2025

Auf der Website der WBO Wirtschaftsbetriebe Oberhausen GmbH haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich einen auf das eigene Grundstück zugeschnittenen Abfallkalender zu erstellen. Der Kalender enthält sämtliche Leerungstermine für die vorhandenen Abfallbehälter und kann bequem als PDF heruntergeladen oder in ein digitales Kalenderprogramm importiert werden.

 

Digitale Angebote mit Erinnerungsfunktion

 

Noch einfacher wird es mit den digitalen Anwendungen: Sowohl über die Oberhausen-App als auch die WBO-App lässt sich ein individueller Abfallkalender anlegen. Beide Apps bieten darüber hinaus eine praktische Erinnerungsfunktion, die rechtzeitig an bevorstehende Abholtermine erinnert. Die Anwendungen stehen kostenlos im Google Play Store und im Apple Store zum Download bereit.

 

Weitere Informationen finden Sie unter: www.oberhausen.de/abfallkalender

Stadtgespräch

Oberhausener Postwegschule beim Schulradeln NRW auf dem Siegertreppchen

Ein starkes Signal für klimafreundliche Mobilität und selbstständige Fortbewegung: Beim diesjährigen Landeswettbewerb „Schulradeln NRW“ wurden landesweit mehr als 12,9 Millionen geradelte Kilometer erfasst – rund eine Million Kilometer mehr als im Vorjahr. Zu den herausragenden Teilnehmenden gehörte in diesem Jahr die Postwegschule aus Oberhausen, die sich unter allen Schulen in Nordrhein-Westfalen einen Platz auf dem Siegerpodest sichern konnte.

08.12.2025
Preisverleihung Schulradeln NRW 2025 am 26.11.2025 in der Abenteuerhalle Köln Kalk. Kategorie: Grundschule meiste Fahrradkilometer pro Kopf bei mind. 50 Teilnehmenden - Platz 2: Postwegschule, Oberhausen. Verleihung der Urkunde durch Dr.Norbert Reinkober, Geschäftsführer go.Rheinland und Christoph Overs, Zukunftsnetz Mobilität NRW, Leiter der Geschäftsstelle und der Koordinierungsstelle Rheinland. Übergabe des Gewinnerschecks durch Viktor Haase, Staatssekretär Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW

Im Rahmen einer Feierstunde in den Abenteuerhallen Köln-Kalk überreichte Viktor Haase, Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW, die Urkunden und Auszeichnungen an die erfolgreichsten Teams. Rund 100 Gäste verfolgten die Preisvergabe. Als Partner des Wettbewerbs stattete die Unfallkasse NRW alle prämierten Schülerinnen und Schüler zusätzlich mit einem neuen Fahrradhelm aus.

 

178 gefahrene Kilometer pro Kopf: Platz zwei für Postwegschule

 

Die Postwegschule errang mit 178 gefahrenen Kilometern pro Kopf den zweiten Platz im landesweiten Ranking. Zur Preisverleihung reisten vier Kinder und zwei Lehrkräfte nach Köln. Von Seiten der Stadt Oberhausen nahmen außerdem Peter Bublitz und Jens Erik Böse, die das Stadtradeln in Oberhausen betreuen, sowie Bürgermeister Werner Nakot teil. Nakot würdigte vor Ort den bemerkenswerten Einsatz der jungen Radlerinnen und Radler.

 

Das Prinzip des Schulradeln ist simpel: Schülerinnen und Schüler sowie Eltern und Lehrkräfte einer Schule sammeln gefahrene Radkilometer entweder individuell oder als Klassenverband für das Schulteam. Alle gefahrenen Kilometer zählen, egal ob Schulweg oder Freizeit. Die Grundschulen und weiterführenden Schulen radelten in diesem Jahr um Preise für die meisten gefahrenen Kilometer und die meisten gefahrenen Kilometer pro Kopf. Für weiterführende Schulen gab es außerdem einen Kreativwettbewerb um das beste Stofftaschen-Design rund ums Fahrrad.

 

Der Wettbewerb zeigt eindrucksvoll, wie gemeinschaftliches Engagement wirkt: Wenn Eltern, Lehrkräfte und Kinder zusammenarbeiten, wird das Fahrradfahren ganz selbstverständlich zum festen Bestandteil des Alltags – und leistet zugleich einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz.

Stadtgespräch

Soundtrip in der Zeche Alstaden am 11. Dezember 2025

Camille Émaille und Nina Garcia kreuzen seit einigen Jahren ihre Wege auf europäischen Bühnen – gemeinsam bauen sie eine Musik, die prägnant, engagiert und tiefgründig ist, alles improvisiert. Beim Soundtrip Nr. 75 in der kommenden Woche am 11. Dezember, 20 Uhr, sind die beiden Künstlerinnen zu Gast in der Zeche Alstaden in Oberhausen. Die beiden treffen an diesem Abend auf den Oberhausener Saxophonisten und Kurator der Reihe Stefan Keune. Die Reihe Soundtrips NRW wird gefördert vom Kulturbüro der Stadt Oberhausen, dem Förderverein der Zeche Alstaden sowie vom Kultursekretariat NRW.

 

05.12.2025

Camille Émaille, Perkussionistin aus einem Dorf in der Region Mercantour in den Alpes Maritimes, schloss ihr klassisches Studium an den Konservatorien von Nizza und Straßburg ab, bevor sie an der Musik Akademie in Basel (Schweiz) ihre Fähigkeiten in zeitgenössischer Musik und Improvisation bei Christian Dierstein und Fred Frith vervollkommnete und 2018 ihren Abschluss in Perkussion mit Auszeichnung machte. Da sie ihre künstlerisch-musikalische Praxis als Bestandteile der Welt und des Lebens als Zellen aller Dinge, unabhängig von einer festen Zeit und einem festen Ort betrachtet, hat sie Projekte „outside the box“ entwickelt. Das Kollektiv #, dessen Organisationsmitglied und Musikerin sie war, produzierte „wilde“ Konzerte an Orten, die normalerweise der Öffentlichkeit verschlossen sind, aber eine starke Geschichte und Akustik haben. Im Oktober 2015 organisierte sie die erste Ausgabe des MYOSOTIS-Festivals für freie, traditionelle und experimentelle Musik in einer entweihten ehemaligen Synagoge im Elsass.

Seit 2015 forscht und kreiert Nina Garcia rund um die elektrische Gitarre auf halbem Weg zwischen improvisierter Musik und Lärm. Ihr Instrumentarium ist auf ein Minimum reduziert: eine Gitarre, ein Pedal, ein Verstärker, mit dem sie Klänge formt und in das Chaos eintaucht, um das Unerhörte hervorzubringen. Bei ihrem Solo Mariachi liegt der Schwerpunkt auf der Geste und der Erforschung des Instruments, seiner Resonanzen, seiner Grenzen, seiner Ausdehnungen, seiner Verunreinigungen, seiner hörbaren Nischen: Mit ihm gehen oder dagegen, es eindämmen oder es klingen lassen, es unterstützen oder verletzen. Hier gibt es Rückkopplungen, Knistern, Kurzschlüsse, Stöße, Obertöne, Quietschen und zufällig auch fast perfekte Töne und Akkorde.

Das Konzert der Soundreihe findet am Donnerstag, 11. Dezember um 20 Uhr in der Zeche Alstaden, Solbadstraße 53, 46049 Oberhausen, statt. Der Einlass beginnt um 19:30 Uhr. Der Eintritt beträgt 15 Euro, eine Reservierung per E-Mail ist nicht erforderlich. Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe finden Interessierte unter www.soundtrips-nrw.de