Stadtgespräch

Oberbürgermeister Berg eröffnet City-Adventszauber

Mit den Worten „Dieser Weihnachtsmarkt von Oberhausenern für Oberhausener ist für mich ein Stück echtes Oberhausen“ hat Oberbürgermeister Thorsten Berg am Donnerstagnachmittag, 27. November, den City-Adventszauber eröffnet. Pünktlich zur offiziellen Eröffnung hatte der Regen nachgelassen und sich eine große Menschentraube rund um die Bühne auf dem Altmarkt versammelt.

05.12.2025
Foto: Stadt Oberhausen/Tom Thöne

In seiner Begrüßungsrede stellte Berg die Besonderheiten des Marktes heraus: Nähe, Überschaubarkeit, Gemütlichkeit. Damit lade der Markt zu persönlichen Begegnungen ein, und das nicht nur unter den Besucherinnen und Besuchern, sondern auch zu den Ausstellerinnen und Austellern, da man von bekannten Gesichtern aus der eigenen Stadt begrüßt werde.

Piet Emmel, zweite Vorsitzender des CityO. Managements, hob vor allem das ehrenamtliche Engagement vieler Hüttenbetreiber hervor. So teilen sich Vereine und Schulen die zwei Wechselhütten auf dem City-Adventszauber, deren Einnahmen sozialen Zwecken zugutekommen. Weiterhin sind die Oberhausener Tafel und die Krebshilfe für Kinder in diesem Jahr mit Hütten und einem großen Zelt vertreten, in denen sie sowohl Speisen und selbsthergestellte Waren anbieten, als auch über ihre Arbeit informieren.

Musikalisch wartete die Eröffnung mit zwei Highlights auf: So gab es Showeinlagen aus dem Musical Der Geist der Weihnacht, das am kommenden Sonntag im Metronom-Theater Premiere feiern wird sowie einen Auftritt der Sängerin Julika, Finalistin beim ESC-Vorentscheid.

Überaus gut kamen bei den Besucherinnen und Besuchern auch die neue Anordnung der Hütten an, die wieder einen Rundlauf auf dem Altmarkt erlaubt, und die Lichtinstallation, welche die gegenüberliegende Herz-Jesu-Kirche in unterschiedlichen Farben illuminiert.

Ein gelungener Auftakt des City-Adventszaubers, der mit seinem vielfältigen Programm in den kommenden Wochen bis zum 21. Dezember viele weitere Highlights verspricht.

Informationen zum Programm auf www.city-adventszauber.de.


Stadtgespräch

Gutachterausschuss Oberhausen beschließt neue Immobilienrichtwerte

Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Oberhausen hat Immobilienrichtwerte für die Teilmärkte Eigentumswohnungen sowie Ein- und Zweifamilienhäuser beschlossen. Die Immobilienrichtwerte zeigen durchschnittliche Lagewerte je Quadratmeter Wohnfläche für das gesamte Stadtgebiet. Sie können Bürgerinnen und Bürgern sowie Fachleuten helfen, den ungefähren Wert eines Wohnhauses oder einer Eigentumswohnung einzuschätzen. Jedoch ersetzen diese kein Verkehrswertgutachten und stellen auch kein Verkehrswert gemäß Baugesetzbuch dar.

05.12.2025

Analyse: Datengrundlage und Vorgehensweise

Für die Ableitung der neuen Immobilienrichtwerte für Oberhausen hat der Gutachterausschuss Kaufpreise der letzten sieben Jahre ausgewertet. Insgesamt flossen dabei 666 Kauffälle aus dem Teilmarkt Eigentumswohnungen und 501 Kauffälle aus dem Teilmarkt Ein- und Zweifamilienhäuser in die Analyse ein. Da sich im Stadtgebiet keine klar abgegrenzten Zonen mit einheitlichen Merkmalen feststellen ließen, gilt ein einheitlicher Wert für ganz Oberhausen. Er beschreibt ein fiktives „Normobjekt in mittlerer Wohnlage“.

Die Immobilienrichtwerte im Detail

Das fiktive Normobjekt für die Immobilienrichtwerte von Ein- und Zweifamilienhäusern in Oberhausen beschreibt ein durchschnittliches Wohnhaus mit folgenden Merkmalen: ein Einfamilienhaus, ggf. als Doppelhaushälfte oder Reihenendhaus, Baujahr 1975, 135 m² Wohnfläche, 250 m² Grundstück, mittlere Wohnlage, mittlerer Gebäudestandard, teilmodernisiert und unterkellert. Der Ausgangswert für das Jahr 2025 für Ein- und Zweifamilienhäuser liegt folglich bei 2.543, 00 Euro/m² Wohnfläche.

Das fiktive Normobjekt für die Immobilienrichtwerte von Eigentumswohnungen in Oberhausen beschreibt eine 80 m² große Wohnung aus dem Baujahr 1995 in einem Gebäude mit vier bis zwölf Wohneinheiten. Sie liegt im 1. Obergeschoss, verfügt über Balkon oder Terrasse, befindet sich in mittlerer Wohnlage und hat einen mittleren Gebäudestandard. Der Ausgangswert für das Jahr 2025 für Eigentumswohnungen liegt folglich bei 2.311, 00 Euro/m² Wohnfläche.

Bei allen Normobjekten sind Garagen, Stellplätze, Carports, Nebengebäude, Inventar sowie besondere Merkmale wie Rechte, Belastungen oder Baumängel nicht berücksichtigt.

Die Immobilienrichtwerte für Oberhausen stehen ab sofort auf dem Online-Portal BORIS.NRW zur Verfügung.

Hintergrund zum Gutachterausschuss

Gutachterausschüsse sind unabhängige, weisungsfreie Behörden des Landes Nordrhein-Westfalen. Für alle Kreise, kreisfreien Städte sowie großen kreisangehörigen Städte gesetzlich vorgeschrieben, nehmen sie die Aufgaben der amtlichen Wertermittlung wahr. Die Mitglieder werden von der Bezirksregierung Düsseldorf nach Anhörung der Stadt Oberhausen bestellt. Der 14-köpfige Gutachterausschuss besteht aus dem vorsitzenden Mitglied, dessen stellvertretenden Mitgliedern und ehrenamtlichen Gutachtern. Die Tätigkeit im Gutachterausschuss ist ehrenamtlich. Unterstützt werden die Mitglieder durch eigene Geschäftsstellen, die bei der Stadt Oberhausen organisatorisch dem Bereich Geoinformation und Kataster angegliedert ist.

Stadtgespräch

Weihnachtskonzert der Städtischen Musikschule Oberhausen

Die Städtische Musikschule Oberhausen lädt herzlich zum traditionellen Weihnachtskonzert ein, das in diesem Jahr am Samstag, 13. Dezember 2025, um 17 Uhr in der Christuskirche (Nohlstraße 7, 46045 Oberhausen) stattfindet. Der Eintritt zum Weihnachtskonzert ist frei.

 

05.12.2025

Das diesjährige Konzert bietet ein abwechslungsreiches und stimmungsvolles Programm für die ganze Familie. Zahlreiche Solo-, Kammermusik- und Ensemblebeiträge aus den Reihen der Musikschule stimmen musikalisch auf die Festtage ein. Mitwirkende sind unter anderem die Sinfonietta, das Sinfonieorchester der Musikschule, die Streichensembles Stringendino und Stringendo, das JUNIOR Saxophonensemble sowie der Inklusionskreis Regenbogen. Ergänzt wird das Programm durch Beiträge von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften der Klassen Klavier, Violine, Viola, Cello, Gitarre und Querflöte.

 

Als stimmungsvolles Finale sind alle Gäste eingeladen, gemeinsam mit den Mitwirkenden traditionelle Weihnachtslieder anzustimmen. Die Städtische Musikschule Oberhausen freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher und einen festlichen musikalischen Jahresabschluss.

Stadtgespräch

Desar Sulejmani ist neuer Leiter des Bereichs Musische Bildung

Seit dem 1. Oktober 2025 leitet Desar Sulejmani den Bereich Musische Bildung der Stadt Oberhausen. Sulejmani tritt die Nachfolge von Volker Buchloh an.

05.12.2025
Foto: Stadt Oberhausen/Tom Thöne

Der in Albanien geborene deutsche Pianist und Dirigent studierte von 1998 bis 2008 an der Folkwang Universität der Künste in Essen und an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf Klavier, Kammermusik und Dirigieren. Weitere wichtige künstlerische Impulse erhielt Sulejmani in zahlreichen internationalen Meisterkursen. Als Pianist tritt er europaweit sowohl als Solo- als auch Kammermusikkünstler auf. Ebenso gastierte er als Dirigent verschiedener Orchester, darunter die Bochumer Symphoniker, die Neue Westfälische Philharmonie Recklinghausen, die Bergischen Symphoniker, das Folkwang Kammerorchester sowie weitere Klangkörper im In- und Ausland.

Vor seinem Wechsel nach Oberhausen leitete er an der Folkwang Musikschule Essen den Bereich Tasteninstrumente, wo er bereits seit 2012 eine Lehrtätigkeit für Klavier innehatte und ab 2018 auch künstlerischer Leiter der Neuen Folkwang Symphoniker war. Er ist außerdem Gründer und künstlerischer Leiter des Western Balkans Youth Orchestra, einer friedensfördernden künstlerischen Initiative in der Region des Westbalkans und Europa.

Desar Sulejmani ist verheiratet und hat drei Kinder. Er ist passionierter Leistungsschwimmer und Fahrradfahrer und interessiert sich für Politik, Geschichte, fremde Kulturen und Philosophie. Gerne verbringt er seine Freizeit mit seiner Familie in der Natur.


Stadtgespräch

Lesestadt Oberhausen 2025: Geschichten, die verbinden

Ganz Oberhausen war wieder im Lesefieber: Unter dem Motto „Lesen. Checken. Oberhausen entdecken.“ fand die diesjährige Lesestadt Oberhausen mit zahlreichen Aktionen und Lesungen im gesamten Stadtgebiet statt. Schulen, Kitas, Bibliotheken und viele weitere Einrichtungen öffneten ihre Türen für kleine und große Zuhörerinnen und Zuhörer. Dabei wurde das Motto vielfältig interpretiert – durch Bücher, Themen und Orte, die einen besonderen Bezug zu Oberhausen und seinen Menschen haben.

02.12.2025

Bekannte Gesichter beim Vorlesen

Auch in diesem Jahr beteiligten sich viele Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung aktiv an der Lesestadt. Alt-Oberbürgermeister Klaus Wehling begeisterte die Kinder der Rolandschule mit dem Pop-up-Bilderbuch „Das Farbenmonster“ von Anna Llenas, das auf einfühlsame Weise das Thema Gefühle vermittelt. Ebenfalls an der Rolandschule las Bürgermeister Werner Nakot aus „Abenteuer im Ruhrgebiet – Lilly, Nikolas und das Bergmanns-Tagebuch“ von Ulf Blanck und Boris Pfeiffer und nahm die Kinder mit auf eine spannende Entdeckungstour durch die Geschichte und Kultur des Reviers.

Dezernent Michael Jehn empfing eine erste Klasse der Marienschule in der Feuerwache 1, wo er aus „Du spinnst wohl!“ von Kai Pannen las. Im Anschluss durften die Kinder die Wache erkunden und erlebten Feuerwehrfahrzeuge und Rettungswagen aus nächster Nähe. Auch Bundespolizist Max hatte das passende Buch im Gepäck: An der Falkensteinschule las er aus „Bundespolizei im Einsatz – Max und Fabi jagen den Piraten“ und brachte den Schülerinnen und Schülern den Alltag der Polizei näher.

In der Kinderbibliothek las Tanja Bergmann, stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Oberhausen, aus „Der Waldbuchclub“ für die Kinder der KITA City-West. Ebenfalls in der Kinderbibliothek war Britta Costecki, Leiterin des Bereichs Personal und Organisation der Stadt Oberhausen, zu Gast. Sie stellte den Kindern des Offenen Ganztags der Brüder-Grimm-Schule das Buch „Die Stadtgärtnerin“ von Gina Mayer vor. Passend zum Thema hatte sie Samenpäckchen dabei, um gemeinsam mit den Kindern die Idee einer grüneren Stadt praktisch umzusetzen.

Einen besonders eindrucksvollen Moment bot die Lesung von Dr. Magnus Dellwig, Leiter des Stadtarchivs, an der Fasia-Jansen-Gesamtschule. Mit großer Präsenz und erzählerischem Geschick gelang es ihm, die Schülerinnen und Schüler für die Inhalte von „Mutter und Vater Courage – Luise und Hermann Albertz in Oberhausen“ zu gewinnen.

Neben den Vorlesenden aus der Stadtverwaltung beteiligten sich viele weitere Autorinnen und Autoren an geschlossenen Lesungen in Schulen und Bibliotheken. Damit trugen sie dazu bei, dass der Vorlesetag in Oberhausen wieder zu einem besonderen Erlebnis für Kinder und Jugendliche wurde.

Begeisterung auch bei den offenen Veranstaltungen 

Großen Zuspruch fanden auch die Lesungen in den Bibliotheken. Die Lesung von Melanie Brozeit in der Stadtteilbibliothek Sterkrade sowie das Vorlese- und Bastelangebot mit Laura Konrad und Alt-Bezirksbürgermeister Thomas Krey in der Stadtteilbibliothek Osterfeld stießen auf großes Interesse und trugen zur Vielfalt des Programms am Nachmittag bei.

Das absolute Highlight des Abends war die Veranstaltung mit Bestsellerautor Andreas Gruber in der Zentralbibliothek. Vor ausgebuchtem Haus fesselte er das Publikum mit Passagen aus seinem neuen Thriller „Herzfluch“. Mit persönlichen Anekdoten, einer offenen Fragerunde und einer anschließenden Signierstunde sorgte er für einen äußerst gelungenen Abschluss des diesjährigen Aktionstages.

Ein Tag für die Leseförderung

Die Lesestadt Oberhausen 2025 war erneut ein voller Erfolg und hat gezeigt, wie vielfältig Leseförderung in der Stadt Oberhausen gelebt wird. Mit großem Engagement sorgten zahlreiche Einrichtungen, Schulen, Kitas und Ehrenamtliche dafür, dass Lesen zu einem gemeinsamen Erlebnis wurde. Auch im kommenden Jahr wird Oberhausen wieder am bundesweiten Vorlesetag als Lesestadt teilnehmen und mit vielen kreativen Ideen Lust aufs Lesen machen.


Stadtgespräch

Welt-Aids-Tag 2025: 2000 kostenlose Kondome für Oberhausener Einrichtungen und viele Aktionen

Am 1. Dezember 2025 erinnert der Welt-Aids-Tag weltweit an Menschen, die mit HIV leben, sowie an jene, die an den Folgen von Aids gestorben sind. Er setzt ein Zeichen für Solidarität, Aufklärung und gegen Diskriminierung. Auch in Oberhausen machen die Aidshilfe Oberhausen e.V. und der städtische Gesundheitsbereich mit verschiedenen Aktionen auf dieses wichtige Thema aufmerksam und stehen gemeinsam für Prävention, Sichtbarkeit und gegen die Ausgrenzung von HIV-positiven Menschen.

01.12.2025

Für das Jahr 2024 wird die Zahl der HIV-Erstdiagnosen in Deutschland auf 3.200 geschätzt. Für Nordrhein-Westfalen wurden 566 Diagnosen gemeldet. Diese Zahlen zeigen, wie wichtig weiterhin frühzeitige Diagnose, Prävention und Beratung sind. Zum Welt-Aids-Tag stellen die Aidshilfe Oberhausen e.V. und die städtische Beratungsstelle insgesamt 2.000 kostenlose Kondome für Oberhausener Einrichtungen bereit. Die Einrichtungen – beispielsweise Schulen, Jugendtreffs, Beratungsstellen oder Vereine – können die Kondome am 1. Dezember 2025 zwischen 10 und 18 Uhr in den Räumen der Aidshilfe Oberhausen e.V., Marktstraße 165, abholen. Sie dienen dem Schutz vor HIV und anderen sexuell übertragbaren Infektionen und können für Aufklärungsarbeit genutzt oder direkt weitergegeben werden.

 

Die Ausgabe der Kondome am Welt-Aids-Tag ist allerdings nicht die einzige Aktion in diesem Jahr:

–       29. November 2025 – Infostand im BERO (9 bis 18 Uhr)

Informationen rund um HIV und Aids, Beratungsmöglichkeiten und Erwerb der Soli-Bären für 7 Euro Spendenbeitrag.

–       1. Dezember 2025 – Ausgabe der kostenlosen Kondome (10 bis 18 Uhr)

Ort: Aidshilfe Oberhausen e.V., Marktstraße 165

Oberhausener Einrichtungen können hier ihren Bedarf abholen; außerdem können dort Soli‑Bärchen gegen einen Spendenbeitrag erworben werden.

–       2. Dezember 2025 – Infostand im Gesundheitsamt (12 bis 15 Uhr)

Ort: Tannenbergstraße 11–13

Kostenlose, anonyme HIV-Beratungen und Tests ohne Anmeldung. Auch dort sind die Soli-Bärchen dabei.

–       27. November und 2. Dezember 2025 – Theaterstück „Letter to Christophe“ im Theater Oberhausen. Das Stück des griechischen Regisseurs und Performers Thanos Papadogiannis beleuchtet die Geschichte von Aids , von den frühen Jahren der Angst bis zu wichtigen Erfolgen des Aktivismus und stellt das Recht auf Leben, Würde und Gemeinschaft in den Mittelpunkt. Am 2. Dezember stehen Natalie Rudi (Aidshilfe Oberhausen e.V.) und Lena Steverding (Stadt Oberhausen) auf der Bühne und stehen für Fragen zu Angeboten und zur Situation in Oberhausen zur Verfügung.

Kostenfreie Eintrittskarten sind über das Theater Oberhausen erhältlich.

Mit diesen vielfältigen Aktionen möchten die Aidshilfe Oberhausen e.V. und der städtische Gesundheitsbereich das Bewusstsein für HIV und andere sexuell übertragbare Infektionen stärken, Aufklärung fördern und Stigmatisierung entgegenwirken.

 

Weitere Informationen finden Sie auf den Websites der Aidshilfe Oberhausen e.V. sowie der Stadt Oberhausen.

 

Beratung und PsychoSozialeDienste rund um HIV/Aids und STI:

Aidshilfe Oberhausen e.V. – Fachstelle für sexuelle Gesundheitsförderung

Marktstraße 165 in 46045 Oberhausen

0208 806518 oder beratung@aidshilfe-oberhausen.de

Weitere Infos unter: www.aidshilfe-oberhausen.de

Spendenkonto: DE40 3655 0000 0000 1116 66 bei der Sparkasse Oberhausen

 

Beratung und Untersuchung zu HIV, Aids und sexuell übertragbaren Infektionen:

Stadt Oberhausen- Bereich Gesundheit

Tannenbergstr. 11-13 in 46045 Oberhausen

0208 825-2597 oder sti@oberhausen.de

Weitere Infos unter: https://www.oberhausen.de/sexuelle_gesundheit

 

Zum Hintergrund:

 

Die aktuelle Lage in Deutschland

Eckdaten der Schätzung des RKI (Stand: November 2025)

Geschätzte Zahl der Menschen, die Ende 2024 mit HIV in Deutschland leben: 97.700

Geschätzte Zahl der HIV-Neuinfektionen in Deutschland im Jahr 2024: 2.300

Geschätzte Zahl der HIV-Erstdiagnosen in Deutschland im Jahr 2024: 3.200

Quelle: https://www.rki.de/DE/Aktuelles/Publikationen/Epidemiologisches-Bulletin/2025/47_25.pdf?__blob=publicationFile&v=4

 

Globale Herausforderungen

Laut WHO lebten im Jahr 2024 weltweit 40,8 Millionen Menschen mit HIV (WHO, 2025). Seit Beginn der Pandemie starben etwa 44,1 Millionen Menschen an Aids-bedingten Folgen. Über 5 Millionen Menschen wissen nichts von ihrer Infektion – ein gravierender Faktor für Gesundheit und Weiterübertragung. Frauen machen 53 Prozent der HIV-positiven Weltbevölkerung aus (UNAIDS, 2025). Besonders alarmierend: Jede Woche infizieren sich rund 4.000 junge Frauen zwischen 15 und 24 Jahren neu. Das zeigt, dass strukturelle Ungleichheiten, Armut und fehlender Zugang zu Gesundheitsversorgung weiterhin große Hürden darstellen.

Stadtgespräch

Schüler erlaufen 31.200 Euro für den guten Zweck

Am Sophie-Scholl-Gymnasium wurde mit viel Einsatz gelaufen und geschwitzt in den ersten Wochen dieses Schuljahres – nun tragen diese Anstrengungen Früchte: Im Rahmen einer Feierstunde wurden die rund 31.200 Euro aus einem Spendenlauf an die Empfänger übergeben.

01.12.2025

Herr Heitzer von Oberhausen hilft e.V., Herr Gerrits vom Kinderdorf Bottrop in Gambia und Sportlehrer Herr Ketsatis als Vorsitzender der Fachschaft Sport nahmen jeweils eine Spende in Höhe von 10.400 Euro entgegen. Alle bedankten sich in ihrer Rede bei der, stellvertretend für alle Schüler:innen anwesenden, Klasse 5a und erläuterten, wie die Spenden eingesetzt werden.

Das Kinderdorf Bottrop in Gambia wird weitere Zisternen zur Regenwasserspeicherung errichten, der Verein Oberhausen hilft verwendet die Mittel für Winterkleidung und Generatoren, die in unsere Partnerstadt Saporischja geschickt werden. Die Fachschaft Sport investiert in neue Trikots, die die Schüler bei den Stadtmeisterschaften tragen werden.

Schulleiter Herr Dr. Remy dankte abschließend allen Schülern und Spendern, die dieses erfreuliche Ergebnis ermöglicht haben.