Stadtgespräch

Familientag in der Stadtteilbibliothek Sterkrade am 7. März 2026

Seit zehn Jahren ist die Stadtteilbibliothek Sterkrade in ihren heutigen Räumen zuhause: Das ist Grund zum Feiern. Gefeiert wird mit einem Familientag am Samstag, 7. März 2026, von 10 bis 15 Uhr, zu dem die Bibliothek einlädt.

16.02.2026

Familien, Kinder, Jugendliche und alle Interessierten erwartet ein abwechslungsreiches Mitmachprogramm. Auf dem Programm stehen Glitzertattoos und Ballonmodellage für kleine und große Gäste sowie die Möglichkeit, eigene Buttons zu gestalten und als Andenken mitzunehmen. Für Jugendliche ab 12 Jahren wird zudem eine Hitster-Challenge angeboten, bei der Musiktitel erkannt und gemeinsam eingeordnet werden. Der Familientag bietet Gelegenheit, die Bibliothek als offenen Treffpunkt im Stadtteil zu erleben und ihre Angebote in entspannter Atmosphäre kennenzulernen. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Veranstaltungsort:

Stadtteilbibliothek Oberhausen Sterkrade

Wilhelmstraße 9

46145 Oberhausen

Stadtgespräch

Offenes Beratungsangebot für Eigentümer im Denkmalbereich Holten

Die Untere Denkmalbehörde der Stadt Oberhausen lädt alle interessierten Anwohnerinnen und Anwohner am Dienstag, 24. Februar 2026, von 16 bis 19 Uhr, zu einem offenen Beratungsangebot für den historischen Ortskern Holten ins Kastell Holten, Kastellstraße 58, ein. Im Rahmen der Veranstaltung können Anwohnerinnen und Anwohner sowohl konkrete Bauvorhaben oder Modernisierungsmaßnahmen mit den Mitarbeitenden der Unteren Denkmalbehörde besprechen, als auch allgemeine Rückfragen in Bezug auf den Denkmalbereich und die Satzung stellen. Auch Bezirksbürgermeister Albin Bajric wird während dem Beratungsangebot vor Ort für allgemeine Rückfragen zur Verfügung stehen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

16.02.2026

Geschichte des Holtener Ortskerns reicht ins frühe Mittelalter zurück

Die Geschichte des Holtener Ortskerns reicht bis in das frühe Mittelalter zurück und ist eng mit der ehemaligen Wasserburg der Herren von Holte verknüpft. Im territorialen Grenzgebiet gelegen entwickelte sich südlich der Wasserburg eine Siedlung, die zu Beginn des 14. Jahrhunderts zur Stadt erhoben wurde und Marktrecht erhielt. Doch ist dieser mittelalterliche

Denkmalbehörde vor Ort – offenes Beratungsangebot für Eigentümerinnen undStadtkern nicht nur an prägnanten Einzelgebäuden, wie dem heutigen Kastell, der Synagoge und den beiden Kirchen zu erkennen, auch im Ortsgrundriss und dem ganzheitlichen Ortsbild wird die jahrhundertelange Bebauung durch die überlieferten Wohn- und Wirtschaftsgebäude sowie die engen Straßenräume und Freiflächen besonders greifbar.

Ratsbeschluss aus 2024: Historischer Ortskern wird zum Denkmal

Der heutige Stadtteil verfügt über besondere Alleinstellungsmerkmale, die zur facettenreichen Identität der Stadt Oberhausen beitragen und damit von hoher Bedeutung für die Orts- und Regionalgeschichte sind. Zum Schutz der historischen Strukturen hat der Rat der Stadt Oberhausen in seiner Sitzung am 23. September 2024 die Aufstellung einer Denkmalbereichssatzung mit dem Ziel beschlossen, den historischen Ortskern Holten als Mehrheit von baulichen Anlagen einschließlich der damit verbundenen Straßen und Plätze sowie Grünanlagen und Freiflächen zu bewahren. Die öffentliche Bekanntmachung erfolgte am 25. November 2024. Seitdem ist der historische Ortskern Holten vorläufig denkmalrechtlich geschützt. Der nun gefasste Satzungsentwurf ist noch bis zum 11. März 2026 öffentlich ausgelegt. Innerhalb dieses Zeitraums besteht Gelegenheit, Bedenken und Anregungen hinsichtlich dieser Satzung und ihrer zugehörigen Unterlagen vorzubringen. Die öffentliche Bekanntmachung erfolgte am 2. Februar 2026 im Amtsblatt der Stadt Oberhausen.


Stadtgespräch

Verlegung von 29 neuen Stolpersteinen in Oberhausen Ein Stein. Ein Name. Ein Mensch. – Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist.

Am Dienstag, 10. Februar 2026, fand die diesjährige Verlegung von Stolpersteinen in Oberhausen statt. 29 neue Stolpersteine zeigen nun 29 unterschiedliche Schicksale von ehemaligen Oberhausener Bürgerinnen und Bürger, die allesamt Opfer des Nationalsozialismus wurden.

16.02.2026
Foto: Stadt Oberhausen/Tom Thöne

Die Stolpersteine werden dabei immer in dem Gehweg vor dem letzten selbst gewählten Wohnort der Verfolgten eingelassen. Auf der Oberfläche jedes Steines sind der Name, das Geburtsjahr sowie die Schicksale der Menschen, an die erinnert werden soll, eingraviert. Bei den ersten Verlegungen war der Künstler Gunter Demnig persönlich vor Ort, begleitet von Bürgermeister Werner Nakot. Zu der Stolperstein-Verlegung in der Sachsenstraße waren der Enkel und die Urenkel von Chaim David Roth aus Israel angereist, für den Enkel war es der erste Besuch in Deutschland.

Zusammen mit der Gedenkhalle Oberhausen und Beiträgen von Schülerinnen und Schülern, Vereinen, Gemeinden, interessierten Bürgerinnen und Bürgern sowie Familienmitgliedern wird dieses Projekt seit 2008 in Oberhausen umgesetzt. Oberbürgermeister Thorsten Berg war an der Gutenbergstraße 3 bei der Stolperstein-Verlegung für die Familie Nüssenfeld vor Ort. In Anwesenheit von Angehörigen, die zur Verlegung aus den USA anreisten, unterstrich Berg die Wichtigkeit dieser Arbeit. „Viele Menschen helfen mit ihrem Engagement und ihren Recherchen und leisten einen wertvollen Beitrag, die Geschichte und die Schicksale der verfolgten Oberhausenerinnen und Oberhausener zu erforschen. Diesen engagierten Menschen gilt mein ausdrücklicher Dank. Der Künstler Gunter Demnig macht die Geschichte der vielen Verfolgten durch die Stolpersteine im öffentliche Raum sichtbar: Ein sowohl erschütterndes als auch beeindruckendes Denkmal in unserer Stadt.“ 

Größtes dezentrales Mahnmal der Welt

Seit 1997 verlegen der Künstler Gunter Demnig und Delegierte vor Ort in ganz Europa Stolpersteine zur Erinnerung an alle Opfer des Nationalsozialismus. Seine Stolpersteine erinnern in ganz Europa an alle Opfer des Nationalsozialismus. Inzwischen bilden über 100.000 Stolpersteine in 31 Ländern das größte dezentrale Mahnmal der Welt. Auch in Oberhausen gehören Stolpersteine mit ihrer dünnen Messingoberfläche seit 2008 zum Stadtbild. Mittlerweile wurden über 300 Steine in Oberhausen in den Gehweg eingelassen vor dem letzten selbst gewählten Wohnort der Verfolgten.

Interessierte können sich an den Stolpersteinen-Aktionen in den nächsten Jahren gerne aktiv beteiligen. Unterstützen Sie die Verlegungen, indem Sie zum Beispiel eine Patenschaft für einen Stein übernehmen. Als Koordinierungsstelle unterstützt die Gedenkhalle Oberhausen Sie bei der Übernahme der Patenschaft und den biografischen Recherchen. Weitere Informationen finden Interessierte bei der Gedenkhalle Oberhausen, Konrad-Adenauer-Allee 46, 46049 Oberhausen, telefonisch unter 0208 6070531-0, per E-Mail an info-gedenkhalle@oberhausen.de oder auf der Gedenkhallen-Homepage (www.gedenkhalle-oberhausen.de).


Stadtgespräch

Beirat Brückenschlag startet engagiert in neue Amtsperiode

Mitte Januar kam der neu zusammengesetzte Beirat für das Fördergebiet Brückenschlag erstmals nach der Kommunalwahl zusammen. Das Gremium begleitet die Städtebauförderung im Quartier, entscheidet über Mittel aus dem Verfügungs- und Projektfonds und fungiert als Sprachrohr der Bürgerinnen und Bürger vor Ort.

16.02.2026
Foto: Stadt Oberhausen

Marcus Romanos, Fachbereichsleiter Stadterneuerung der Stadt Oberhausen, begrüßte die Mitglieder und informierte über den aktuellen Stand der Planungen und baulichen Maßnahmen im Fördergebiet. Er betonte die zentrale Bedeutung von Beteiligung und Einbindung der Menschen im Stadtteil als Grundlage aller weiteren Schritte. Anschließend stellte Micha Fedrowitz vom Stadtteilmanagement Brückenschlag die Arbeit des Gremiums vor und gab den Mitgliedern Gelegenheit, sich und ihr Engagement im Quartier zu präsentieren. Dabei wurde die große thematische Vielfalt deutlich – von Kultur- und Sozialprojekten über gewerbliche Belange bis hin zu Stadtteilinitiativen.

Ein weiterer wichtiger Tagesordnungspunkt war die Wahl des neuen Vorsitzes: Maren Krauße (SPD) wurde zur Vorsitzenden gewählt, Philip Heiler (CDU) übernimmt die stellvertretende Leitung. Gemeinsam mit dem Stadtteilmanagement werden sie die Sitzungen vorbereiten und die Arbeit des Beirats koordinieren.


Gutes Leben | Stadtgespräch

Ferienfreizeit für Geschwister von schwerstkranken Kindern

In den Osterferien Kraft tanken und in der Eifel Abenteuer erleben

In der Natur Kraft tanken, Abenteuer erleben und die Alltagssorgen hinter sich lassen: In den Osterferien lädt die AOK Rheinland/Hamburg Kinder mit schwer oder chronisch kranken Geschwistern wieder zu ihrer Lichtblick-Ferienfreizeit ein.

 

06.02.2026

Von Dienstag, 7. April, bis Samstag, 11. April 2026, können Kinder im Alter zwischen 8 und 13 Jahren an der Aktion „WaldEntdecken für Geschwister“ in Hürtgenwald in der Eifel teilnehmen. Fünf Tage steht das Naturerleben mit Wald-abenteuern und Spaß im Mittelpunkt. Mit dem Förster und seinem Team lernen die Kinder unter anderem, wie man Hütten baut oder ein Lagerfeuer ganz ohne Streichholz macht. Fernab vom Alltag können sie Neues erleben und Gleichaltrige treffen, die sich in einer ähnlichen Situation befinden. Das Ziel ist es, die Kinder auf ihrem Lebensweg zu stärken und ihnen eine unbeschwerte Zeit zu ermöglichen.

 

Das Besondere an der Aktion: Da die Ferienfreizeit durch die Spendenaktion „Cents für kranke Pänz“ der Mitarbeitenden der AOK Rheinland/Hamburg sowie Einzelspenden finanziert wird, können auch Kinder teilnehmen, die nicht bei der AOK Rheinland/Hamburg versichert sind. Der Eigenanteil pro Kind beträgt für die gesamten fünf Tage 15 Euro. Anmeldeschluss ist der 13. Februar. Anmeldungen werden unter der Rufnummer 0211/8791-28276 oder per Mail an matthias.vogt@rh.aok.de entgegengenommen.

Stadtgespräch

Glasverbot in Bereichen des Karnevalumzuges am Sonntag

Im Rahmen des Karnevalsumzuges in Alt-Oberhausen am Sonntag, 15. Februar 2026, gilt für die Havensteinstraße im Bereich zwischen der Christian-Steger-Straße und der Helmholtzstraße sowie für die Geibelstraße ab dem Einmündungsbereich der Otto-Dibelius-Straße in der Zeit von 12 bis 18 Uhr ein absolutes „Glasverbot“.

05.02.2026

Damit ist das Mitführung und Verwenden von Glasbehältnissen wie Glasflaschen und Gläsern in diesen Bereichen in diesem Zeitraum untersagt. Erfahrungen aus der Vergangenheit nämlich haben gezeigt, dass gerade in diesen Bereichen immer wieder große Mengen an Glasflaschen und Gläsern auf dem Boden zerschlagen und große und kleine Flaschen auch als „Wurfgeschosse“ verwendet wurden . Mit diesem Verbot sollen Verletzungen durch Gläser und Flaschen vorgebeugt und nach Möglichkeit komplett ausgeschlossen werden. Entsprechende Kontrollen werden durchgeführt.

Stadtgespräch

Zeugnis-Telefone

Viele Schülerinnen und Schüler erhalten am Freitag, 6. Februar, ihre Zeugnisse. Aus diesem Anlass bietet die Bezirksregierung Düsseldorf – neben den Sorgentelefonen von Städten und sozialen Einrichtungen – auch wieder die „Nummer gegen Zeugniskummer“ an. Dort können Eltern sowie Schülerinnen und Schüler vor allem rechtliche Fragen klären, zum Beispiel dann, wenn sie die Notengebung für ungerecht halten oder Fragen zur Schullaufbahn haben.

05.02.2026

Die „Zeugnis-Telefone“ der Bezirksregierung für weiterführende Schulen Tel. 0211/475-4002, und der Stadt Oberhausen für Grund- und Förderschulen, Tel. 0208/825-2770, sind an folgenden Tagen erreichbar: Am Freitag, 6. Februar,  sowie am Montag, 9. Februar, und am Dienstag, 10. Februar 2026, jeweils in der Zeit von 10 Uhr bis 12 Uhr und von 13 Uhr bis 15 Uhr.

Stadtgespräch

OBERHAUSEN HELAU!

Die „Fünfte Jahreszeit“ wirft ihre Schatten voraus: „Wir verzaubern die Stadt, das Abenteuer lacht“, so lautet das Motto des Stadtprinzen Christian I. (Bräunlich) von der Karnevalsgesellschaft „Zomkhosi e. V.“.

05.02.2026
Foto: Christoph Gajda

Privates:

Bücher und Literatur waren schon seit seiner Kindheit ein großer Bestandteil seines Lebens, es sollte seine berufliche Heimat werden. Nach einigen Stationen in dieser Branche ist er nun Inhaber einer Vertriebsfirma für Bücher und Buchaffine Artikel. Die Firma ist mittlerweile in ganz Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Luxemburg tätig.

In seiner Freizeit treibt er Sport und geht gerne joggen. Aber leider fehlt ihm dafür oft die Zeit. Stattdessen investiert er viel Zeit in sein liebstes Hobby, und das ist der Karneval.

Zum Karneval:

„Als Gründungsmitglied und 1. Vorsitzender der 2. Karnevalsgesellschaft Zomkhosi e. V. präge und entwickle ich meine Vorstellung eines zukunftsfähigen Karnevals, welcher für mich eine Mischung aus Tradition und Moderne darstellt“, so der Stadtprinz.

Neben den Paginnen Jessy, Tanja und Vanessa stehen dem Stadtprinzen der Minister Kevin und Hofmarschall Frank bei den vielen Terminen in diesen Tagen zur Seite.

Begleitet wird er meistens auch vom Kinderprinzenpaar Mila I. und Diego I., ebenfalls von der Karnevalsgesellschaft Zomkhosi. „Gemeinsam freuen wir uns auf viele bunte Feste und fröhliche Veranstaltungen, bei denen wir mit euch lachen, tanzen und Karnevalsstimmung verbreiten dürfen“, so das Kinderprinzenpaar übereinstimmend.

 

Mit dem Sturm der Jecken auf die Behörden der Stadt fällt am Donnerstag, 12. Februar, der Startschuss für den Straßenkarneval. Ab 11:11 Uhr bringen sich an Altweiber die Närrinnen und Narren auf dem Altmarkt in die richtige Stimmung, gegen 13 Uhr marschiert die bunte Schar dann über den Friedensplatz zum Amtsgericht und Finanzamt und schließlich zum Rathaus auf den „Galgenberg“.  Wenn Stadtprinz Christian  I. dort von Oberbürgermeister Thorsten Berg den Schlüssel für die immer noch klamme Stadtkasse erbeuten sollte (daran zweifelt eigentlich niemand…), darf kräftig gefeiert, geschunkelt und gebützt werden – zumindest bis Aschermittwoch.

Für Karnevalisten hier ein Überblick über den Veranstaltungsreigen an den tollen Tagen zwischen Altweiber (12. Februar) und Veilchendienstag (17. Februar) – ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

 

Altweiberdonnerstag

Sitzt das Kostüm, passt die Schminke? Der Feierreigen beginnt um 11.11 Uhr auf dem „närrischen“ Altmarkt.  Die Alte Oberhausener Karnevalsgesellschaft (AOK Weiß-Rot) organisiert den jecken Auftakt.

Gegen 13 Uhr setzt sich dann Stadtprinz Christian I. samt Hofstaat und kostümierten Anhang in Bewegung. Denn es gilt, das närrische Kommando in Oberhausen zu übernehmen. Dafür werden die Behörden närrisch gestürmt. Zu guter Letzt wird Oberbürgermeister Thorsten Berg auf den Treppen des Rathauses – trotz der Unterstützung seiner uniformierten Leibgarde (das sind vier Verwaltungs-Azubis) – den Stadtschlüssel an Christian I. übergeben.

Vor dem Rathaus wird die Machtübernahme im Partyzelt gefeiert, in der Luise-Albertz-Halle steigt ab 15.30 Uhr die Altweiber-Sitzung der KG Weiss-Grün Hoag (zunächst nur für Frauen). Für alle Feierfreudigen öffnen sich die Türen der Stadthalle ab 18.30 Uhr.

 

Im Resonanzwerk (Annemarie-Renger-Weg) sind die Frauen ganz unter sich. Das Ensemble vom 1. FC WiB OB lädt Freundinnen des Frauenkarnevals zum Altweiberball unter dem aktuellen Motto „Backstage – Hinter den Kulissen“.

Um 18.30 Uhr beginnt der bunte und lustige Abend voller Karnevalsvergnügen, Musik, Sketchen, Tanzeinlagen und anschließender Party. Kostüm muss nicht, Männer dürfen nicht.

 

Karnevalsfreitag

Am Freitag holen die Jecken Luft. Der närrische Kalender weist mit dem Kinderkarneval der 1. KG Königshardt (15.30 Uhr, Sporthalle Oranienstraße) und dem Kostümball der KG Grün-Rot Wagaschei (18 Uhr, Haus Union an der Schenkendorfstraße) ein überschaubares Programm auf.

 

Nelkensamstag

Dem Nachwuchs gehört der Samstag: In Osterfeld beginnt der Kinderkarnevalszug um 15 Uhr, und er führt durch die Mitte des Stadtteils. Es folgen einige Afterzugpartys, so etwa das Kostümfest von AOK und St. Marien ab 19 Uhr im Hotel zum Rathaus oder Zomkhosi‘s Afterzugparty ab 18 Uhr im Vereinsheim am Grenzwehr.

Und auch eine Prunksitzung kann die Session noch aufbieten: Die KG Schwarz-Weiß Buschhausen lässt es in der Gaststätte Alt-Buschhausen (20:10 Uhr, Lindnerstraße) ordentlich krachen.

 

Tulpensonntag

In Alt-Oberhausen setzt sich der närrische Lindwurm um 14 Uhr in Bewegung. An der Friedrich-Karl-Straße geht es los, auf mehreren Kilometern Länge ziehen Wagen und Fußgruppen durch die Innenstadt.

Marcel Habendorf, Präsident des Hauptausschusses Groß-Oberhausener Karneval, verkündet für dieses Jahr Neuigkeiten: „Wir werden den Zug als großes Finale auf dem Friedensplatz enden lassen. Von der Gerichtstraße kommend wird der zentrale Platz in der City angesteuert. So soll es einen krönenden Abschluss geben“.

Nach dem Zug ist vor der Party: Im Zentrum Altenberg wird es trubelig, beim „Tohuwabohu“ wird ab 16 Uhr gefeiert. AOK Weiß-Rot und Blau-Gelb St. Marien laden hingegen ins Hotel zum Rathaus (Freiherr-vom-Stein-Straße) ein.

 

Rosenmontag

Klein, aber charmant: Um 11.11 Uhr setzt sich der Pöstertreck („pöstern“ heißt im Niederdeutschen „Krach machen“) in Alstaden in Bewegung. Seit 1978 bahnt sich der Zug unter Schirmherrschaft der KG Grün-Rot Wagaschei seinen Weg durchs Viertel.

Die letzte Kamelle im Oberhausener Straßenkarneval „fliegen“ durch Vondern: Ab 15 Uhr zieht dort der Veedelszug rund um die Arminstraße und die Burg Vondern durch den Ortsteil.

 

Veilchendienstag

Auch die schönste Zeit muss einmal zu Ende gehen. Anders als in den rheinischen Karnevalshochburgen wird der Hoppeditz in Oberhausen schon am Veilchendienstag zu Grabe getragen. Um 18 Uhr beginnen die Feierlichkeiten, zu der die AOK Weiß-Rot in den „Uerige Treff“ (Friedensplatz) lädt.

Weitere Informationen gibt es online auf der Seite des Hauptausschusses Groß-Oberhausener Karneval: www.karneval-in-oberhausen.de.


Stadtgespräch | Umwelt

Illegale Entsorgung von Schadstoffen: Zeugen gesucht

Über 20 Kartons mit Lackdosen sind illegal in einem Altpapiercontainer auf der Wertstoffinsel in der Straße Am Dunkelschlag entsorgt worden. Dies haben Mitarbeitende der Wirtschaftsbetriebe Oberhausen (WBO) am Donnerstag, 22. Januar 2026, festgestellt. Die Stadt hat Strafanzeige gegen unbekannt gestellt. Zeugen werden gesucht.

05.02.2026
Foto: WBO

Die illegale Entsorgung und Ablagerung von Abfällen jeglicher Art stellt in Oberhausen ein zunehmendes Problem dar. So entstehen beispielsweise regelmäßig zusätzliche Entsorgungskosten. Außerdem werden Abfälle verunreinigt, die in der Folge nicht mehr verwertet werden können. Die Oberhausener Bürgerinnen und Bürger bezahlen diese Kosten letztlich über ihre Abfallgebühren.

Die Stadt sucht mögliche Zeugen

Wer in der Nacht von Mittwoch, 21. Januar, auf Donnerstag, 22. Januar, Beobachtungen gemacht hat und Hinweise auf die Täter liefern kann, wird gebeten, sich bei der Stadt Oberhausen unter der Rufnummer 0208 825-3585 oder per E-Mail an abfallberatung@oberhausen.de zu melden. Bei Erfolg können die Verursacher entsprechend zur Rechenschaft gezogen werden.

Schadstoffe am Wertstoffhof abgeben

Eine illegale Entsorgung von Abfällen ist weder erforderlich noch zielführend, da es zahlreiche Möglichkeiten einer sachgerechten Entsorgung gibt. So können auch Schadstoffe von den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Oberhausen kostenfrei auf dem Wertstoffhof an der Buschhausener Straße 142 abgegeben werden. Gewerbetreibende haben die Möglichkeit, Schadstoffe gegen eine geringe Gebühr abzugeben. Für Farben zum Beispiel beträgt die Gebühr 65 Cent pro Kilogramm. Nähere Infos auch unter www.wbo-online.de.