Stadtgespräch

2. Immobilien-Dialog in Alt-Oberhausen: Austausch zu Wohnungsbestand, Sanierung und Förderung

Wie kann der Immobilienstandort Alt-Oberhausen nachhaltig weiterentwickelt werden – und welche Unterstützung gibt es für Eigentümerinnen und Eigentümer bei der Sanierung? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des 2. Immobilien-Dialogs in Alt-Oberhausen, zu dem die Stadt Oberhausen und das IFH Köln/LeAn GmbH am Dienstag, 17. März 2026, einladen. Die Veranstaltung findet von 18 bis 19:30 Uhr in der Artothek (Elsässer Straße 17, 46045 Oberhausen) statt; im Anschluss ist ein informeller Ausklang mit Getränken geplant.

 

02.03.2026

Die Dialogreihe richtet sich an Immobilieneigentümer, Makler und Hausverwaltungen und knüpft an den ersten Austausch im September 2025 an. Beim zweiten Termin werden die im Auftakt gesammelten Anregungen aufgegriffen und vertieft. Im Fokus stehen aktuelle Herausforderungen der Wohnraumentwicklung sowie der energetischen Sanierung.

 

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem in weiten Teilen überalterten Immobilienbestand in Oberhausen. Viele Wohn- und Geschäftsgebäude stammen aus der Nachkriegszeit und weisen entsprechend hohen Sanierungsbedarf auf sowohl hinsichtlich energetischer Standards als auch in Bezug auf Barrierefreiheit, Grundrissqualität und technische Ausstattung. Gleichzeitig stehen Eigentümerinnen und Eigentümer vor komplexen Rahmenbedingungen: steigende Baukosten, Fachkräftemangel und Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Novellierung von Förderprogrammen für Gebäude und insbesondere für Heizungsanlagen. Die Diskussionen um neue gesetzliche Vorgaben und Förderkulissen machen strategische Entscheidungen anspruchsvoller, eröffnen aber zugleich Chancen, durch gezielte Investitionen langfristig den Wert der Immobilie zu sichern und Betriebskosten zu senken.

 

Zum Auftakt begrüßt der 1. Beigeordnete Apostolos Tsalastras. Es folgt ein Rückblick auf das erste Treffen durch Boris Hedde (Geschäftsführer IFH Köln). In einer Diskussionsrunde zur Wohnsituation in Oberhausen geben Mario Hofmann (Stadt Oberhausen) und Till Ewert (Stadtteilarchitekt) Impulse zur Bestandssituation, zu Sanierungsherausforderungen und zur Wohnraumentwicklung. Anschließend stellt Martina Zbick von der Verbraucherzentrale Oberhausen Fördermöglichkeiten für energetische Sanierungen praxisnah vor.

 

Anmeldung

Interessierte werden um Anmeldung bis 10. März 2026 gebeten. Ansprechpartnerin ist Gesina Rath, erreichbar per E-Mail (gesina.rath@oberhausen.de) oder telefonisch unter 0208 825-2571. Eine spontane Teilnahme ist jedoch auch möglich.

Stadtgespräch

Seniorenbeirat setzt Zeichen: Mehr Unterstützung im Alter und frühe Aufklärung über Demenz

Wie können ältere Menschen besser unterstützt werden und wie gelingt es, schon Kinder für das Thema Demenz zu sensibilisieren? Mit diesen Fragen hat sich der Seniorenbeirat in seiner jüngsten Sitzung intensiv auseinandergesetzt.

02.03.2026
Foto: Stadt Oberhausen

Ein Schwerpunkt lag auf einem Vortrag zu finanziellen Hilfen im Alter. Vorgestellt wurden gesetzliche Ansprüche, ergänzende Sozialleistungen und lokale Unterstützungsangebote. Der Vorsitzende Helmut Brodrick betonte, wie wichtig es sei, ältere Menschen und ihre Angehörigen über bestehende Möglichkeiten zu informieren und Barrieren abzubauen.

Ein weiterer Höhepunkt war die Vorstellung des Demenz-Koffers vom Verein Lebensqualität bei Demenz Oberhausen e.V. Das Projekt richtet sich an Kitas, Familienzentren und Familiengrundschulzentren und soll Kindern helfen, Demenz im familiären Umfeld besser zu verstehen. Mit Handpuppen, mehrsprachigen Büchern und pädagogischen Materialien vermittelt der Koffer Wissen auf kindgerechte Weise und trägt dazu bei, Unsicherheiten und Ängste zu reduzieren.

Der Seniorenbeirat unterstützt das Projekt ausdrücklich und sieht darin einen wertvollen Beitrag für ein verständnisvolles Miteinander zwischen den Generationen.


Stadtgespräch

Erweiterungsneubau an der Astrid-Lindgren-Grundschule fertiggestellt Ein weiterer Meilenstein für die Bildung der Kinder

Die Stadt Oberhausen und die SBO Servicebetriebe Oberhausen haben am Donnerstag, 26. Februar, gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Verwaltung und Bauprojektbeteiligten den Erweiterungsneubau an der Astrid-Lindgren-Grundschule vorgestellt. Mit dem dreigeschossigen Gebäude setzt die Stadt Oberhausen ihre bedarfsgerechte Modernisierung der Schullandschaft weiter fort und bietet der Grundschule im Schladviertel zusätzliche Räumlichkeiten für moderne pädagogische Anforderungen.

02.03.2026
Foto: Stadt Oberhausen/Tom Thöne

Der Erweiterungsneubau, der im August 2022 begonnen und bereits im Herbst 2025 in Betrieb genommen wurde, umfasst fünf moderne Klassenräume, einen Speiseraum, in dem mehr als 100 Schülerinnen und Schüler Platz finden, eine moderne Küche und viel Raum für zeitgemäßes Lehren und Lernen. Mit dem dreigeschossigen Erweiterungsneubau hat die Stadt Oberhausen auf die steigenden Schülerzahlen und die wachsenden pädagogischen Anforderungen reagiert.

„Jeden Euro, den wir hier in Oberhausen in die Weiterentwicklung unserer Schulen investieren, investieren wir in die Zukunft unserer Kinder. Ich freue mich sehr, dass wir mit der Astrid-Lindgren einen weiteren Schulstandort haben, an dem nun moderne und zukunftsfähige Räume zur Verfügung stehen“, betont Oberbürgermeister Thorsten Berg und führt weiter aus: „Wir sehen, es geht voran – und jede weitere Baumaßnahme aus unserem Schulentwicklungsplan wird dazu beitragen, unseren Kindern und Jugendlichen auch morgen einen guten Start und ordentliche Bildungschancen zu ermöglichen. Dass diese Investitionen aktuell leider nicht überall gleichzeitig möglich sind, soll uns nicht davon abhalten, durch ein strategisches Fördermanagement und gute Planung, auch in Zeiten einer erschwerten Haushaltsführung Schulgebäude für Schulgebäude zu modernisieren. Dass dies, wie hier im Schladviertel, so gut gelingt, ist auch ein Ergebnis, der sehr guten und engen Zusammenarbeit aller Beteiligten.“ 

Der Anbau mit einer Geschossflächensumme von etwa 1.930 Quadratmetern wurde im östlichen Bereich des Bestandsgebäudes errichtet. Das äußere Erscheinungsbild des Anbaus wurde an den Bestandsbau angepasst. Dafür wurde der Erweiterungsbau der Astrid-Lindgren-Grundschule mit einer Klinkerfassade in einem vergleichbaren Farbton versehen. Liegende Fensterformate unterstreichen den langgestreckten Neubaukörper. Äußerlich setzt sich das Verbindungsgebäude durch eine Glasfassade in Pfosten-Riegelkonstruktion erheblich vom Backstein geprägten Bestands- und Neubau ab.

„Im Rahmen der ganzheitlichen Betrachtung des offenen Ganztags in Oberhausener Bildungseinrichtungen, wurde ein dringender Handlungsbedarf für die Astrid-Lindgren-Grundschule festgestellt. Mit diesem Anbau haben wir die Lernbedingungen erheblich verbessert“, erklärt Jürgen Schmidt, Beigeordneter für das Dezernat 3 / Familie, Schule, Integration und Sport.

Der Erweiterungsneubau umfasst fünf Klassenräume, zwei Fach- und vier Differenzierungsräume. Die WC-Anlagen für die Schülerinnen und Schüler sowie das WC für Kinder mit Beeinträchtigungen wurden zentral im Erdgeschoss errichtet. An den Speiseraum grenzen die Küche mit Essenzubereitung und Essenausgabe sowie die weiteren erforderlichen Nebenräume für Küche und Küchenpersonal an.

In den oberen Geschossen wurden die Bibliothek mit einem Selbstlernzentrum, Besprechungsräume, Räume für Lehrmittel und Streitschlichtung, Sanitäreinrichtungen für Lehrerinnen und Lehrer sowie diverse Abstell- und Putzmittelräume platziert. Alle Fach- und Nebenräume im Inneren des Gebäudes schließen sich dem zentral angeordneten Flurbereich an.

„Der Anbau entspricht den neuesten Standards und aktuellen Vorgaben der Schulbaurichtlinien“, erklärt der für Immobilien und die SBO zuständige Beigeordnete Michael Jehn.

Eine raumlufttechnische Anlage mit Wärmerückgewinnung wurde installiert. Die neue haustechnische Anbindung erfolgt über die Technikräume im Bestandsgebäude, wobei die Lüftungsanlage auf dem Dach des Neubaus aufgestellt wurde.

Der Erweiterungsbau hat eine Aufzuganlage erhalten, wodurch eine direkte und barrierefreie Verbindung zum vorhandenen Schulgebäude sichergestellt wurde.

„Um für den Erweiterungsbau der Schule einen besonders guten Wärmedämmeffekt während der Heizperiode sowie einen guten Kühleffekt bei intensiver Sonneneinstrahlung im Sommer zu erhalten, wurde das Flachdach mit Dachbegrünung ausgeführt“, so Jehn.

Für die Umsetzung des Projektes war der städtische Eigenbetrieb SBO Servicebetriebe Oberhausen verantwortlich.

„Von der Planung bis zur Umsetzung war uns wichtig, Funktionalität, Pädagogik und Wirtschaftlichkeit miteinander zu verbinden. Der Neubau steht für moderne Bauqualität und zukunftsfähige Schulentwicklung. Dieses Projekt ist ein herausragendes Beispiel für die Kraft der Gemeinschaft. Durch die enge Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung, Schule, Eltern und Bauunternehmen haben wir hier zusammen etwas Großes geschaffen. Es zeigt, dass wir gemeinsam viel erreichen können“, erklärt SBO-Betriebsleiter Florian Reeh.

Die Baukosten, einschließlich der Umbaukosten für das Bestandsgebäude betragen rund 7,9 Millionen Euro brutto.

Die Gestaltung der Außenanlagen inklusive einer Schulhoferweiterung wird im Rahmen einer eigenständigen Planung durchgeführt. Die Ausführung hierzu startet im Herbst dieses Jahres.

Das Erweiterungsgebäude wurde durch das Gesetz zur Umsetzung des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes in Nordrhein-Westfalen (KInvFöG NRW, Kapitel 2) mit 5,75 Millionen Euro gefördert. Die Restsumme wurde aus dem städtischen Haushalt bezahlt.

Zur Einweihung des Erweiterungsneubaus gibt es auf Youtube ein Video: https://www.youtube.com/watch?v=JXk5nj0eosA 

Stadtgespräch

Nachwuchs gesucht: Job- & Ausbildungsmesse im Westfield Centro

Europas größtes Shopping- und Freizeit-Center wird zur Anlaufstelle für einen erfolgreichen Karrierestart

Oberhausen, 2. März 2026 – Die Job- und Ausbildungsmesse bietet am 19. März Besucherinnen und Besuchern die Chance, den nächsten oder ersten Karriereschritt zu wagen: Ob Erstkontakt, Karrierebooster oder nur Netzwerken – von 10 bis 16 Uhr präsentieren lokale Unternehmen verschiedenste Jobangebote. Zusätzlich bietet die Arbeitsagentur Oberhausen ein Bewerbungstraining an.

02.03.2026

„Interessierten Besucherinnen und Besuchern eine Perspektive für den Berufseinstieg zu eröffnen, ist uns eine große Freude”, sagt Andreas Ulmer, General Manager im Westfield Centro. „Auch dieses Jahr warten zahlreiche Unternehmen mit spannenden Einstiegs-, Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten und zeigen, wie vielfältig der regionale Arbeitsmarkt ist.”

Auch Jürgen Koch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Oberhausen, betont: „Die Ausbildungsmesse im Westfield Centro ist ein hervorragender Ort für junge Menschen, um sich über verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten und Berufsfelder zu informieren und direkt mit potenziellen Arbeitgebern und Ausbildern in Kontakt zu treten. Unsere Berufsberaterinnen und Berufsberater sind auch dabei und beraten gerne. Zahlreiche Praktikumsangebote haben wir im Gepäck – der ideale Einstieg in die Berufswelt also!“

Von Finanzen über Sicherheit bis Stadtverwaltung: Die Job- und Ausbildungsmesse bietet einen umfassenden Einblick in verschiedene Branchen. Zu den Ausstellern zählen unter anderem die Stadt Oberhausen, die Bundespolizei, die Sparkasse Oberhausen, die Agentur für Arbeit und das Jobcenter, die Volksbank Rhein-Ruhr, der Movie Park Germany, die Bundeswehr, die IHK Essen, McDonald’s, Elomech Elektroanlagen und viele weitere. Das Angebot richtet sich sowohl an Schülerinnen und Schüler als auch an Berufstätige, die sich weiterentwickeln oder neu orientieren möchten. Die Job- und Ausbildungsmesse findet im Erdgeschoss des Westfield Centro statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und der Besuch ist kostenlos. Alle Infos gibt es unter www.westfield.com/de/germany/centro/news.

Weitere tolle Angebote hält die „Woche der Ausbildung“ vom 16. bis 20. März bereit. Das Jugendbündnishaus Oberhausen hat ein buntes Programm zusammengestellt. Im Fokus stehen vor allem duale Berufsausbildungen. Bei Betriebsbesuchen haben Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, praxisnahe Einblicke in unterschiedliche Berufsfelder zu gewinnen. Eine Ausbildungsmesse im Berufsinformationszentrum bietet zudem Einblick in die Gesundheits- und Pflegebranche. Hier präsentieren sich Unternehmen mit freien Ausbildungs- und Praktikumsplätzen im Gepäck. Alle Infos gibt es unter www.jugendbuendnishaus-oberhausen.de.