Stadtgespräch

Erweiterungsneubau an der Astrid-Lindgren-Grundschule fertiggestellt Ein weiterer Meilenstein für die Bildung der Kinder

Die Stadt Oberhausen und die SBO Servicebetriebe Oberhausen haben am Donnerstag, 26. Februar, gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Verwaltung und Bauprojektbeteiligten den Erweiterungsneubau an der Astrid-Lindgren-Grundschule vorgestellt. Mit dem dreigeschossigen Gebäude setzt die Stadt Oberhausen ihre bedarfsgerechte Modernisierung der Schullandschaft weiter fort und bietet der Grundschule im Schladviertel zusätzliche Räumlichkeiten für moderne pädagogische Anforderungen.

02.03.2026
Foto: Stadt Oberhausen/Tom Thöne

Der Erweiterungsneubau, der im August 2022 begonnen und bereits im Herbst 2025 in Betrieb genommen wurde, umfasst fünf moderne Klassenräume, einen Speiseraum, in dem mehr als 100 Schülerinnen und Schüler Platz finden, eine moderne Küche und viel Raum für zeitgemäßes Lehren und Lernen. Mit dem dreigeschossigen Erweiterungsneubau hat die Stadt Oberhausen auf die steigenden Schülerzahlen und die wachsenden pädagogischen Anforderungen reagiert.

„Jeden Euro, den wir hier in Oberhausen in die Weiterentwicklung unserer Schulen investieren, investieren wir in die Zukunft unserer Kinder. Ich freue mich sehr, dass wir mit der Astrid-Lindgren einen weiteren Schulstandort haben, an dem nun moderne und zukunftsfähige Räume zur Verfügung stehen“, betont Oberbürgermeister Thorsten Berg und führt weiter aus: „Wir sehen, es geht voran – und jede weitere Baumaßnahme aus unserem Schulentwicklungsplan wird dazu beitragen, unseren Kindern und Jugendlichen auch morgen einen guten Start und ordentliche Bildungschancen zu ermöglichen. Dass diese Investitionen aktuell leider nicht überall gleichzeitig möglich sind, soll uns nicht davon abhalten, durch ein strategisches Fördermanagement und gute Planung, auch in Zeiten einer erschwerten Haushaltsführung Schulgebäude für Schulgebäude zu modernisieren. Dass dies, wie hier im Schladviertel, so gut gelingt, ist auch ein Ergebnis, der sehr guten und engen Zusammenarbeit aller Beteiligten.“ 

Der Anbau mit einer Geschossflächensumme von etwa 1.930 Quadratmetern wurde im östlichen Bereich des Bestandsgebäudes errichtet. Das äußere Erscheinungsbild des Anbaus wurde an den Bestandsbau angepasst. Dafür wurde der Erweiterungsbau der Astrid-Lindgren-Grundschule mit einer Klinkerfassade in einem vergleichbaren Farbton versehen. Liegende Fensterformate unterstreichen den langgestreckten Neubaukörper. Äußerlich setzt sich das Verbindungsgebäude durch eine Glasfassade in Pfosten-Riegelkonstruktion erheblich vom Backstein geprägten Bestands- und Neubau ab.

„Im Rahmen der ganzheitlichen Betrachtung des offenen Ganztags in Oberhausener Bildungseinrichtungen, wurde ein dringender Handlungsbedarf für die Astrid-Lindgren-Grundschule festgestellt. Mit diesem Anbau haben wir die Lernbedingungen erheblich verbessert“, erklärt Jürgen Schmidt, Beigeordneter für das Dezernat 3 / Familie, Schule, Integration und Sport.

Der Erweiterungsneubau umfasst fünf Klassenräume, zwei Fach- und vier Differenzierungsräume. Die WC-Anlagen für die Schülerinnen und Schüler sowie das WC für Kinder mit Beeinträchtigungen wurden zentral im Erdgeschoss errichtet. An den Speiseraum grenzen die Küche mit Essenzubereitung und Essenausgabe sowie die weiteren erforderlichen Nebenräume für Küche und Küchenpersonal an.

In den oberen Geschossen wurden die Bibliothek mit einem Selbstlernzentrum, Besprechungsräume, Räume für Lehrmittel und Streitschlichtung, Sanitäreinrichtungen für Lehrerinnen und Lehrer sowie diverse Abstell- und Putzmittelräume platziert. Alle Fach- und Nebenräume im Inneren des Gebäudes schließen sich dem zentral angeordneten Flurbereich an.

„Der Anbau entspricht den neuesten Standards und aktuellen Vorgaben der Schulbaurichtlinien“, erklärt der für Immobilien und die SBO zuständige Beigeordnete Michael Jehn.

Eine raumlufttechnische Anlage mit Wärmerückgewinnung wurde installiert. Die neue haustechnische Anbindung erfolgt über die Technikräume im Bestandsgebäude, wobei die Lüftungsanlage auf dem Dach des Neubaus aufgestellt wurde.

Der Erweiterungsbau hat eine Aufzuganlage erhalten, wodurch eine direkte und barrierefreie Verbindung zum vorhandenen Schulgebäude sichergestellt wurde.

„Um für den Erweiterungsbau der Schule einen besonders guten Wärmedämmeffekt während der Heizperiode sowie einen guten Kühleffekt bei intensiver Sonneneinstrahlung im Sommer zu erhalten, wurde das Flachdach mit Dachbegrünung ausgeführt“, so Jehn.

Für die Umsetzung des Projektes war der städtische Eigenbetrieb SBO Servicebetriebe Oberhausen verantwortlich.

„Von der Planung bis zur Umsetzung war uns wichtig, Funktionalität, Pädagogik und Wirtschaftlichkeit miteinander zu verbinden. Der Neubau steht für moderne Bauqualität und zukunftsfähige Schulentwicklung. Dieses Projekt ist ein herausragendes Beispiel für die Kraft der Gemeinschaft. Durch die enge Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung, Schule, Eltern und Bauunternehmen haben wir hier zusammen etwas Großes geschaffen. Es zeigt, dass wir gemeinsam viel erreichen können“, erklärt SBO-Betriebsleiter Florian Reeh.

Die Baukosten, einschließlich der Umbaukosten für das Bestandsgebäude betragen rund 7,9 Millionen Euro brutto.

Die Gestaltung der Außenanlagen inklusive einer Schulhoferweiterung wird im Rahmen einer eigenständigen Planung durchgeführt. Die Ausführung hierzu startet im Herbst dieses Jahres.

Das Erweiterungsgebäude wurde durch das Gesetz zur Umsetzung des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes in Nordrhein-Westfalen (KInvFöG NRW, Kapitel 2) mit 5,75 Millionen Euro gefördert. Die Restsumme wurde aus dem städtischen Haushalt bezahlt.

Zur Einweihung des Erweiterungsneubaus gibt es auf Youtube ein Video: https://www.youtube.com/watch?v=JXk5nj0eosA 

Stadtgespräch

Richtfest für den Anbau an der Astrid-Lindgren-Grundschule – ein weiterer Meilenstein für die Bildung der Kinder

Die Stadt Oberhausen und die SBO Servicebetriebe Oberhausen freuen sich, dass am Mittwoch, 28. August 2024, das Richtfest für den Erweiterungsbau der Astrid-Lindgren-Grundschule gefeiert werden konnte. Neben den Gästen aus Politik, Schule, Verwaltung und Wirtschaft feierten vierzig Schülerinnen und Schüler der Astrid-Lindgren-Grundschule mit den Handwerkern das traditionelle Fest zur Fertigstellung des Rohbaus. Mit ihrer musikalischen Einlage sorgten die Jungen und Mädchen aus dem offenen Ganztag der Grundschule für gute Unterhaltung und strahlende Gesichter.

30.08.2024
Oberbürgermeister Daniel Schranz (hintere Reihe 2.v.l.) mit Vertretern von Stadt, SBO, Schule sowie Schülerinnen und Schülern. (Foto: Stadt Oberhausen (Tom Thöne)

Der Erweiterungsbau, der im August 2022 begonnen wurde, umfasst fünf moderne Klassenräume, einen Speiseraum, in dem mehr als 100 Schülerinnen und Schüler Platz finden, eine moderne Küche und viel Raum für zeitgemäßes Lehren und Lernen: Die Astrid-Lindgren-Grundschule in Oberhausen bekommt einen dreigeschossigen Erweiterungsbau.

„Dieses Projekt ist ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Bildungsinfrastruktur in unserer Stadt. Der Erweiterungsbau wird nicht nur den Schülerinnen und Schülern zugutekommen, sondern auch den Lehrkräften und der gesamten Schulgemeinschaft. Unser Ziel ist es, Schülerinnen und Schülern in Oberhausen bestmögliche Lernbedingungen zu verschaffen“, sagte Oberbürgermeister Daniel Schranz. „Investitionen in das Bildungssystem sind Investitionen in die Zukunft unserer Kinder – und damit in die Zukunft dieser Stadt.“ Die umfangreiche Förderung des Landes im Rahmen des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes (KInvFöG NRW) mache eine Investition in dieser Höhe für die Stadt Oberhausen erst möglich: „Dafür sind wir dem Land sehr dankbar.“

Der Anbau mit einer Geschossflächensumme von etwa 1.930 Quadratmetern wird im östlichen Bereich des Bestandsgebäudes errichtet. Das äußere Erscheinungsbild des Anbaus wird an den Bestandsbau angepasst. Dafür wird der Erweiterungsbau der Astrid-Lindgren-Grundschule mit einer Klinkerfassade in einem vergleichbaren Farbton versehen. Liegende Fensterformate werden den langgestreckten Neubaukörper unterstreichen. Äußerlich setzt sich das Verbindungsgebäude durch eine Glasfassade in Pfosten-Riegelkonstruktion erheblich vom Backstein geprägten Bestand- und Neubau ab.

„Im Rahmen der ganzheitlichen Betrachtung des offenen Ganztags in Oberhausener Bildungseinrichtungen, ist ein dringender Handlungsbedarf für die Astrid-Lindgren-Grundschule festgestellt worden. Mit diesem Anbau verbessern wir die Lernbedingungen erheblich, vermeiden lange Wege zur bisherigen Dependance der Schule und schaffen damit gute Grundlagen für die Bildungsentwicklung der Kinder“, erklärt Jürgen Schmidt, Beigeordneter für das Dezernat 3 / Familie, Schule, Integration und Sport.

Der 3-geschossige Erweiterungsneubau umfasst, den Anforderungen entsprechend, fünf Klassenräume, zwei Fach- und vier Differenzierungsräume. Die WC-Anlagen für die Schülerinnen und Schüler sowie das Kinder-Behinderten-WC werden zentral im Erdgeschoss, in direkter Nähe zum Speiseraum errichtet. An den Speiseraum grenzen die Küche mit Essenzubereitung und Essenausgabe sowie die weiteren erforderlichen Nebenräume für Küche und Küchenpersonal an.

In den oberen Geschossen sind Flächen für Lehrmittel, die Bibliothek mit einem Selbstlernzentrum, Besprechungen, Streitschlichtung, Lehrer-WCs sowie diverse Abstell- und Putzmittelräume vorgesehen. Alle Fach- und Nebenräume im Inneren des Gebäudes schließen sich dem zentral angeordneten Flurbereich an.

„Der Anbau wird den neuesten Standards und aktuellen Vorgaben der Schulbaurichtlinien entsprechen“, erklärt der für Immobilien und die SBO zuständige Beigeordnete Michael Jehn.

Eine raumlufttechnische Anlage mit Wärmerückgewinnung ist vorgesehen. Die neue haustechnische Anbindung erfolgt über die Technikräume im Bestandsgebäude, wobei die Lüftungsanlage auf dem Dach des Neubaus aufgestellt werden wird.

Der Erweiterungsbau, der sich an das Bestandsgebäude anschließt, erhält eine Aufzuganlage, wodurch eine direkte und barrierefreie Verbindung zum vorhandenen Schulgebäude sichergestellt wird.

„Um für den Erweiterungsbau der Schule einen besonders guten Wärmedämmeffekt während der Heizperiode sowie einen guten Kühleffekt bei intensiver Sonneneinstrahlung im Sommer zu erhalten, wird er als Flachdach mit Dachbegrünung ausgeführt“, so Michael Jehn.

Für die Umsetzung des Projektes ist der städtische Eigenbetrieb SBO Servicebetriebe Oberhausen verantwortlich.

„Dieses Projekt ist ein herausragendes Beispiel für die Kraft der Gemeinschaft. Durch die enge Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung, Schule, Eltern und Bauunternehmen schaffen wir hier zusammen etwas Großes. Es zeigt, dass wir gemeinsam viel erreichen können“, erklärt SBO-Betriebsleiter Florian Reeh.

Die Fertigstellung des Erweiterungsbaus ist für das Frühjahr 2025 geplant. Die Schülerinnen und Schüler können somit das neue Gebäude bereits ab dem zweiten Schulhalbjahr nutzen. Der Erweiterungsbau ermöglicht es der Schule, ihre Kapazitäten zu erhöhen und den steigenden Schülerzahlen gerecht zu werden.

Die geschätzten Baukosten, ohne Außenanlagen und Inventar, betragen rund 7,9 Millionen Euro brutto, einschließlich der Umbaukosten für das Bestandsgebäude.

Das Erweiterungsgebäude wird durch das Gesetz zur Umsetzung des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes in Nordrhein-Westfalen (KInvFöG NRW) Kapitel 2 mit 5,75 Millionen Euro gefördert. Die Restsumme wird aus dem städtischen Haushalt bezahlt.

Bei Rückfragen stehen Ihnen gerne zur Verfügung:

Alexander Höfer, Unternehmenskommunikation und Öffentlichkeitsarbeit der SBO, Tel.: 0208 594-7033, E-Mail: alexander.hoefer@sbo.oberhausen.de

Sandra Suhr, Unternehmenskommunikation und Öffentlichkeitsarbeit der SBO. Tel.: 0208 594-7037, E-Mail: sandra.suhr@sbo.oberhausen.de