Gutes Leben | Stadtgespräch

Marktplatz Ehrenamt: Gemeinnützige Organisationen präsentieren sich am 20. Juni 2024

Zum Marktplatz Ehrenamt laden der Bereich Chancengleichheit und das Netzwerk Bürgerschaftliches Engagement in Oberhausen (beo) am 20. Juni 2024 ein. Von 15 bis 18 Uhr können gemeinnützige Organisationen und Vereine sich und ihre vielfältigen ehrenamtlichen Tätigkeitsfelder und Projekte kostenfrei der Öffentlichkeit präsentieren. Die Veranstaltung findet im Garten der Lutherkirche, Lipperheidstraße 55, statt. Gemeinnützige Organisationen und Vereine, die beim Marktplatz Ehrenamt dabei sein möchten, können sich ab sofort bis zum 30. April 2024 online anmelden. Die Anmeldung erfolgt über die Website der Stadt Oberhausen www.oberhausen.de/ehrenamt-aktuelles.

16.04.2024

Die Bandbreite der Tätigkeitsfelder, die an dem Tag vorgestellt werden, reicht von sozialen Dienstleistungen über Umweltschutz bis hin zu Bildung und Kultur. Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit, sich über die unterschiedlichen Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements zu informieren und direkt mit den Vertreterinnen und Vertretern der Organisationen ins Gespräch zu kommen. Der Marktplatz Ehrenamt soll das Bewusstsein für die Bedeutung ehrenamtlichen Engagements stärken und die Vernetzung zwischen Organisationen und potenziellen ehrenamtlichen Helfern fördern.

Über den Marktplatz Ehrenamt

Der Marktplatz Ehrenamt ist eine Initiative der Stadt Oberhausen und des Netzwerkes beo, die darauf abzielt, gemeinnützige Organisationen und engagierte Bürgerinnen und Bürger zusammenzubringen. Durch die Präsentation verschiedener ehrenamtlicher Tätigkeitsfelder sollen Möglichkeiten des Engagements aufgezeigt und die Vernetzung in der Gemeinschaft gestärkt werden.

Das Netzwerk beo ist ein Zusammenschluss gemeinnütziger Organisationen und Vereine in Oberhausen, um das ehrenamtliche Engagement zu fördern.

Gutes Leben | Stadtgespräch

Stadt Oberhausen verleiht Jubiläums-Ehrenamtskarten

Passend zum Internationalen Tag des Ehrenamtes hat Oberbürgermeister Daniel Schranz am Montag, 5. Dezember, drei Ehrenamtlichen eine Jubiläums-Ehrenamtskarte verliehen: Rita Ehmanns, Anne Henze sowie Antonio Morcillo Alvarez. Die Ehrenamtskarte ist ein Zeichen des Dankes an Menschen, die ihre Zeit und Energie für ihre Mitmenschen in vielfältigster Form einbringen. Vor 15 Jahren hat sie das Land NRW eingeführt. Seit zehn Jahren vergibt sie die Stadt Oberhausen, 2022 hat sie zusätzlich die Jubiläums-Ehrenamtskarte ins Leben gerufen. Elf weitere Mitbürgerinnen und Mitbürger haben sie bereits in diesem Jahr erhalten: Wolfgang Feldkeller, Ellen Weber, Burkhard Großmann, Ilona Knaup, Winfried Hutzel, Dirk Kogelboom-Restau, Ursula Metzmer, Frank Ressing, Heinrich Podobienski, Helmut Schreiber und Reiner Süselbeck. Sie engagieren sich in den Bereichen Feuerwehr, Sport und Soziales.

07.12.2023
v.l.: Antonio Morcillo Alvarez , Anne Henze , Rita Ehmanns , OB Daniel Schranz I Foto: Tom Thöne

Gastgeber der Feierstunde am vergangenen Montag war der Bereich Chancengleichheit der Stadt Oberhausen, deren stellvertretende Leiterin Julia Pietrasch die Ehrenamtlichen samt ihrer Begleitung im festlich geschmückten Tagungsraum im Zinkweißgebäude gegenüber dem Rathaus begrüßte.

Zuversicht ausstrahlen

Oberbürgermeister Schranz dankte den Ehrenamtlichen im Namen des Rates und der Stadt Oberhausen für ihr großes Engagement. „Sie bilden das Rückgrat unserer Gesellschaft.“ In einer Zeit, in der sich viele Menschen Sorgen machen angesichts der Kriege, der Inflation oder des Klimawandels sei es wichtiger denn je, Zuversicht auszustrahlen, Hoffnung zu verbreiten. Ehrenamt habe viele Gesichter, so Schranz, und bereite keineswegs immer nur Freude, sondern bringe auch Belastungen mit sich. Die Stadt Oberhausen profitiere in hohem Maße von einer großen Bandbreite an ehrenamtlichem Engagement.

Die drei Geehrten

Rita Ehmanns ist seit fast sechs Jahrzehnten eng mit der Arbeiterwohlfahrt verbunden. Früher gestaltete sie unter anderem Ferienzeiten für Jugendliche, dann wurde sie Initiatorin und Leiterin der Gruppe 50 plus. „Die müsste heute eigentlich 70 plus heißen“, schmunzelt Ehmanns und wünscht sich mehr Nachwuchs. Die 81-Jährige erlebt noch immer viel Freude in der Gemeinschaft: „Wir haben ein gutes Team!“

Anne Henze ist seit 1990 fest verwurzelt mit der katholischen Kirche, vor allem mit der Gemeinde St. Barbara. Henze hat schon zahlreiche Funktionen ehrenamtlich ausgeübt. Am Ehrenamt mag sie, dass man freier gestalten, sich entfalten kann: „Wir fragen uns, was beschäftigt die Menschen, was können wir als Gemeinde tun?“ Immer wieder erlebe sie, wie man auch mit Kleinigkeiten etwas bewegen, ein Lächeln in ein Gesicht zaubern könne.

Antonio Morcillo Alvarez übt ähnlich viele Funktionen bei der Johanniter-Unfall-Hilfe aus, ob als Rettungsassistent oder als Bereitschaftsführer. Im Rahmen seiner Ausbildung zur Krankenpflegekraft war er 1991 gefragt worden, ob er nicht einmal bei einem Gruppenabend bei den Johannitern – damals noch in Mülheim – vorbeischauen wolle. Dort gefiel es ihm so gut, dass er den Johannitern bis heute, mittlerweile nach Oberhausen gewechselt, die Treue hält. Aktuell ist er als Fachberater für Führungskräfte aktiv und hofft, vor allem jungen Menschen bei den Johannitern ein Zuhause und eine Perspektive bieten zu können.

Die Jubiläums-Ehrenamtskarte: lebenslang gültig

Die Ehrenamtskarte, die für zwei Jahre gilt, erhalten Personen, die mindestens seit einem Jahr für mindestens fünf Stunden in der Woche (250 Stunden/Jahr) in Oberhausen ehrenamtlich aktiv sind. Für die Jubiläums-Ehrenamtskarte gilt das Kriterium, mindestens 25 Jahre ehrenamtlich tätig zu sein. Dabei muss das Engagement nicht durchgängig in einer Einrichtung erfolgt sein. Alle Vergünstigungen gelten wie für die Ehrenamtskarte, allerdings ist die Jubiläums-Ehrenamtskarte ab ihrer Ausstellung lebenslang gültig.Inhaberinnen und Inhaber der Karte können Vergünstigungen bei Eintritten, Dienstleistungen und im Einzelhandel bei privaten, öffentlichen und gemeinnützigen Vergünstigungsgebern landesweit nutzen.

Mehr Informationen zum Thema Ehrenamt gibt es bei Inga Dander, Bereich Chancengleichheit der Stadt Oberhausen, Schwartzstraße 73, Tel.: 0208 825-8111, E-Mail: ehrenamt@oberhausen.de .

Stadtgespräch | Tipp

Advent, Advent… – Der „Bewegende Adventskalender 2023“ ist erschienen

Ein Weihnachtskonzert besuchen, Geschichten vom und mit dem Nikolaus lauschen, Winterlieder singen, leckere Waffeln backen, wunderschönen Weihnachtsschmuck basteln, Gemeinsamkeit beim Adventscafé erleben – der „Bewegende Adventskalender“ bietet auch in diesem Jahr wieder eine Vielzahl attraktiver Veranstaltungen.

22.11.2023
Foto: Jelena Jokic (Bereich Chancengleichheit) und Britta Costecki (Bereichsleiterin Chancengleichheit) (Foto: Stadt Oberhausen/Tom Thöne)

Der Bereich Chancengleichheit der Stadt hat ihn zusammen mit Kooperationspartnerinnen und -partnern aus den Bereichen Familie, Ehrenamt, Leben im Alter, Inklusion und Gleichstellung herausgebracht – und das bereits zum sechsten Mal. Er startet mit einem Weihnachtsfrühstück am Freitag, 1. Dezember. In gemütlicher Atmosphäre können mediterrane Köstlichkeiten genossen werden. Ort: pro wohnen international e.V. An unterschiedlichen Orten im Stadtgebiet folgen Konzerte, Mitmachaktionen, Basare, Lesungen und vieles mehr. Insgesamt gibt es 49 Veranstaltungen.

Britta Costecki, Leiterin des Bereichs Chancengleichheit: „Der ,Bewegende Adventskalender‘ steht für ein lebendiges Miteinander. In 49 abwechslungsreichen Veranstaltungen erleben Oberhausener Bürgerinnen und Bürger nicht nur gemeinsam die Vorweihnachtszeit, sondern lernen auch ihre Vielfältigkeit kennen.“

Ein kleiner Ausschnitt aus dem vielfältigen Angebot: Die Kinderchöre von Da Pacem aus Bottrop laden zum Mitsingen ein (2. Dezember), im AWO-Mehrgenerationenhaus gibt es einen Tanztee (5. Dezember), zum  Familientag mit Plätzchenbacken, Lesungen und mehr lädt die Stadtbibliothek Oberhausen ein (9. Dezember), die Bratschistin Barbara Ravenstein-Holländer konzertiert mit der Gitarristin Gabriele Richter (14. Dezember), Kantaten von Johann Sebastian Bach bringt die Evangelische Singgemeinde zu Gehör (17. Dezember), weihnachtlichen Geschichten und Gedichten kann man im Quartiersbüro Oberhausen Mitte/Styrum lauschen (21. Dezember).

Der „Bewegende Adventskalender“ kann beim städtischen Bereich Chancengleichheit an der Schwartzstraße 73 abgeholt werden, er liegt an zentralen Stellen wie den Rathäusern und den Familienzentren aus. Er kann auch online unter https://obhsn.de/bewegender-adventskalender  abgerufen werden.

Stadtgespräch

Stadt Oberhausen lädt zur 3. Oberhausener SeniorInnenkonferenz 2023 ein

Um möglichst vielen Menschen auch im Alter ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen, sind entsprechende Rahmenbedingungen unerlässlich. Dies schließt z.B. die Wohnung, Versorgungsangebote im näheren Umfeld, aber auch die Begegnung mit anderen Menschen und die Möglichkeit zur Teilhabe ein. Ziel ist es, möglichst viele Bürgerinnen und Bürger als Expertinnen und Experten des Alltags aktiv in die Entwicklung von Strukturen und Angeboten einzubinden. Die Stadt Oberhausen veranstaltet daher wieder eine Konferenz für Seniorinnen und Senioren.

Diese findet am Donnerstag, 11. Mai 2023, von 14 bis 17 Uhr statt.

Ort: Elly-Heuss-Knapp-Quartier, Elly-Heuss-Knapp-Straße 3, 46145 Oberhausen.

14.04.2023

Bei der Konferenz sollen Erfahrungen ausgetauscht, gemeinsam Bedarfe ermittelt, Neuerungen kommuniziert und Handlungsschwerpunkte für die Zukunft festgelegt werden.
Anmeldungen nimmt der Bereich Chancengleichheit unter der Rufnummer 0208 825-2050 oder per Mail an chancengleichheit@oberhausen.de entgegen.

Weitere Informationen gibt es hier.

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Marktplatz Ehrenamt mit Verleihung des beo-Engagementpreises

Ohne das Engagement der zahlreichen Ehrenamtler wäre Vieles in Oberhausen nicht möglich. Deren Arbeit kann man beim Markplatz Ehrenamt am Freitag, 16. September 2022, im Bero-Zentrum näher kennenlernen und sich über die verschiedenen gemeinnützigen Organisationen, Vereine und Initiativen informieren.

07.09.2022

In der Zeit von 12 bis 18 Uhr stellen sie dort ihre Arbeit vor. Im Rahmen des Markplatzes verleiht das Netzwerk Bürgerschaftliches Engagement in Oberhausen (beo) den beo-Engagementpreis. Ihn sponsert die RWW Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft mbH. RWW-Pressesprecher Ramon Steggink erklärt dazu: „Wir engagieren uns seit vielen Jahren rund ums Thema Ehrenamt. Uns ist wichtig, das unverzichtbare bürgerschaftliche Engagement zu fördern und anzuerkennen. Denn vieles könnte ohne diesen uneigennützigen Einsatz leider nicht mehr stattfinden.“ Dezernent Ralf Güldenzopf hofft, dass viele Bürgerinnen und Bürger zum Marktplatz Ehrenamt kommen. „Das ist eine wirklich gute Gelegenheit, sich auszutauschen und über das breite Angebot zu informieren, wo überall man sich ehrenamtlich engagieren kann.“

Der Marktplatz-Termin ist Teil der Woche des Bürgerschaftlichen Engagements, die vom Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement 2004 ins Leben gerufen wurde und jedes Jahr stattfindet.

Organisiert wird der Marktplatz von Inga Dander vom städtischen Bereich Chancengleichheit, Themenfeld Bürgerschaftliches Engagement.

Die Preisverleihung findet um 17 Uhr in der Mall statt. Ausgezeichnet werden der Chor Remixed sowie die Kinderkantorei der Ev. Kirchengemeinde Königshardt-Schmachtendorf. Die Preise überreichen Bürgermeister Werner Nakot und RWW-Geschäftsführer Dr. Franz-Josef Schulte.

Hintergrundinformationen:

Marktplatz Ehrenamt

Alle zwei Jahre plant der Städtische Bereich Chancengleichheit einen Marktplatz Ehrenamt. Zunächst angebunden an die Aktionstage „Das Alter ist bunt“ (Messe für Seniorinnen und Senioren) wird er seit 2019 als eigenständige Veranstaltung im BERO Zentrum durchgeführt. Gemeinnützige Organisationen, Vereine und Initiativen sind aufgerufen, sich mit einem kostenfreien Stand an der Veranstaltung zu beteiligen. Im Fokus der Veranstaltung steht die Präsentation und Information über ehrenamtliches Engagement. Es ist auch eine Möglichkeit, neue Ehrenamtliche zu gewinnen.

Netzwerk beo

Das Netzwerk beo (Bürgerschaftliches Engagement in Oberhausen) wurde 2008 auf Initiative des damaligen Oberbürgermeisters Klaus Wehling gegründet. Mittlerweile ist das Netzwerk auf 23 Organisation aus Oberhausen angewachsen. Die Geschäftsführung obliegt Inga Dander vom städtischen Bereich Chancengleichheit, Bürgerschaftliches Engagement. Dander bereitet mit der Netzwerksprecherin Barbara Klingels (Verein körper- und mehrfachbehinderte Menschen Alsbachtal) und dem Netzwerksprecher Frank Brands (Lebenshilfe Oberhausen) die vier Arbeitstreffen im Jahr vor und moderiert diese. Im Netzwerk vertreten sind z.B. auch das Ambulante Hospiz Oberhausen, das Diakonische Werk Oberhausen, das Friedensdorf International. Ziel der Zusammenarbeit ist es, das ehrenamtliche Engagement in Oberhausen zu unterstützen und gute Strukturen dafür zu schaffen. Gemeinsam werden Aktionen wie etwa „beo qualifiziert“, eine jährliche kostenfreie Seminarreihe für Ehrenamtliche, geplant und der beo-Engagementpreis verliehen.

beo Engagementpreis

Seit 2012 vergibt das Netzwerk beo jährlich zwei Engagementpreise. Ermöglicht wird dies durch das finanzielle Sponsoring durch die RWW GmbH, welche bereits von Anfang an das Projekt begleiten. Der Engagementpreis wird jährlich in verschiedenen Kategorien ausgelobt, wobei jedes Jahr junges Engagement als feste Kategorie besteht. So wurde der Engagementpreis z.B. schon in den Kategorien Natur und Umwelt, Bündnisse gegen Rechts oder auch an die grünen Damen und Herren aller Oberhausener Krankenhäuser vergeben. In diesem Jahr wurden Chöre aus den verschiedensten Bereichen nominiert. Eine Besonderheit des Engagementpreises ist, dass die Gewinner ausgelost werden, da jedes Engagement gleichwertig gesehen wird. Aufgrund der Pandemie wurden in den Jahren 2020 und 2021 keine Engagementpreise vergeben. Um eine Preisverleihung sicher durchführen zu können, wurden die Veranstaltungen Marktplatz Ehrenamt und Preisverleihung zusammengelegt.

Foto:
RWW-Pressesprecher Ramon Steggink (li.), Inga Dander vom Bereich Chancengleichheit, Bürgerschaftliches Engagement, und Dezernent Ralf Güldenzopf hoffen, dass viele Bürgerinnen und Bürger zum Marktplatz Ehrenamt kommen. (Stadt Oberhausen/Carsten Walden)