Stadtgespräch

„Grenzenlos“ ins Konzertjahr 2026: Internationale Sinfoniekonzerte der Stadt Oberhausen mit hochkarätigem Auftakt

Mit einem glanzvollen Konzert starten die Internationalen Sinfoniekonzerte der Stadt Oberhausen ins neue Jahr 2026. Am Donnerstag, 5. Februar 2026, 19:30 Uhr, gastiert die Württembergische Philharmonie Reutlingen in der Luise-Albertz-Halle, Düppelstraße 1. Unter der Leitung ihrer Chefdirigentin Ariane Matiakh und mit dem gefeierten Pianisten Saleem Ashkar steht der Abend unter dem Motto „Grenzenlos“.

15.01.2026

Renommierte Künstlerinnen und Künstler auf der Oberhausener Bühne

Die Württembergische Philharmonie Reutlingen zählt zu den profilierten deutschen Sinfonieorchestern mit internationaler Ausstrahlung. Gemeinsam mit ihrer Chefdirigentin Ariane Matiakh, die seit der Spielzeit 2022/23 an der Spitze des Orchesters steht, präsentiert sie ein Programm voller Kontraste und musikalischer Weite. Als Solist des Abends ist der international renommierte Pianist Saleem Ashkar zu erleben, der auf den bedeutendsten Bühnen der Welt zu Hause ist.

 

Ein Programm zwischen Energie, Romantik und sinfonischer Größe

Eröffnet wird das Konzert mit der Ouvertüre für Sinfonieorchester von Grażyna Bacewicz, einer der bedeutendsten polnischen Komponistinnen des 20. Jahrhunderts. Das Werk besticht durch rhythmische Energie und farbenreiche Orchestrierung. Es folgt das berühmte Klavierkonzert a-Moll op. 16 von Edvard Grieg, mit dem der damals erst 25-jährige Komponist seinen internationalen Durchbruch erzielte. Das Werk gehört bis heute zu den beliebtesten Klavierkonzerten der Romantik. Den Abschluss bildet die Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73 von Johannes Brahms, ein Werk von heiterer Grundstimmung, klanglicher Wärme und sinfonischer Meisterschaft.

 

Die Württembergische Philharmonie Reutlingen – weltoffen und innovativ

Mit Musikerinnen und Musikern aus rund fünfzehn Nationen versteht sich die Württembergische Philharmonie Reutlingen als weltoffenes Landesorchester und musikalische Botschafterin ihrer Region. Innovative Konzertformate, genreübergreifende Projekte und die Ansprache unterschiedlichster Zielgruppen prägen ihr Profil. Für ihre zukunftsweisende Arbeit wurde sie 2022 in das Förderprogramm „Exzellente Orchesterlandschaft Deutschland“ aufgenommen.

 

Ariane Matiakh – internationale Dirigentin mit Leidenschaft

Die französische Dirigentin Ariane Matiakh steht für musikalische Vielseitigkeit, Präzision und Ausdrucksstärke. Sie studierte Orchesterdirigieren in Wien, wo sie auch im renommierten Arnold-Schönberg-Chor unter Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt und Adam Fischer sang. Besonders prägende Erfahrungen während ihrer Ausbildung waren die Studienzeiten bei Leopold Hager, Yuji Yuasa und Seiji Ozawa. Neben ihrer Tätigkeit als Chefdirigentin der Württembergischen Philharmonie arbeitet sie als Gastdirigentin regelmäßig mit führenden Orchestern wie den Bamberger Symphonikern, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, den Wiener Symphonikern, den Rotterdamer Philharmonikern, dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra und dem Orchestre Métropolitain zusammen. 2022 wurde sie für ihre Verdienste um das französische Musikleben und als Repräsentantin der französischen Kultur im Ausland zum „Officier de l’Ordre des Arts des Lettres“ ernannt.

 

Saleem Ashkar – Pianist von Weltformat

Seit seinem Debüt in der Carnegie Hall zählt Saleem Ashkar zu den herausragenden Pianisten seiner Generation. Er tritt weltweit mit führenden Orchestern wie den Wiener Philharmonikern, dem London Symphony Orchestra, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und dem Royal Concertgebouw auf. Darüber hinaus verbindet ihn eine enge künstlerische Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Riccardo Chailly, Zubin Mehta und Riccardo Muti. Sein Spiel besticht gleichermaßen durch interpretatorische Tiefe und technische Souveränität.

 

Kartenverkauf und Preise

Eintrittskarten sind in den Preisgruppen 13 / 20 / 25 / 30 Euro erhältlich.

Studierende, Schülerinnen und Schüler sowie Inhaberinnen und Inhaber des Oberhausen-Passes erhalten 50 % Ermäßigung.

 

Vorverkauf

– Theaterkasse des Theater Oberhausen, Will-Quadflieg-Platz 1, Tel. 0208 8578-184

– Tourist-Info am Hauptbahnhof, Willy-Brandt-Platz 2, sowie im Westfield Centro, Tel. 0208 82457-0

– Online unter www.theater-oberhausen.de

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Orchesterkurs Oberhausen: Abschlusskonzert in der Luise-Albertz-Halle

Über 70 Musikerinnen und Musiker spielen beim öffentlichen Abschlusskonzert des Orchesterkurses Oberhausen am Donnerstag, 16. Oktober 2025, ab 17 Uhr in der Luise-Albertz-Halle, Düppelstraße 1. Unter dem Motto „Auf neuen Wegen“ erklingt neben den Filmmusiken von Jurassic Park und 1492: Conquest of Paradise die Sinfonie Aus der neuen Welt von Antonin Dvorak.

07.10.2025
Foto: Plakat zum Abschlusskonzert

Es ist das erste Mal, dass im Rahmen des Orchesterkurses eine gesamte Sinfonie in der Originalfassung aufgeführt wird. Die musikalische Leitung hat erstmals der Pianist und Dirigent Desar Sulejmani, der seit dem 1. Oktober 2025 die künstlerische Leitung der Städtischen Musikschule innehat. Der Eintritt zu dem Konzert ist frei, eine Spende für die Orchesterarbeit wird erbeten.

Es ist bereits der sechste Orchesterkurs in Oberhausen, der für musikbegeisterte Jugendliche und Erwachsene angeboten wird. Die intensive, gemeinsame Probenarbeit findet vom 12. bis zum 16. Oktober in den Räumen der Städtischen Musikschule Oberhausen statt.

Das Angebot ist eine Kooperation zwischen dem Sinfonieorchester Ruhr und der Städtischen Musikschule Oberhausen. Seit Beginn stößt es auf großes Interesse. So waren in diesem Jahr schon drei Wochen vor Anmeldeschluss alle Plätze vergeben. 56 Teilnehmende aus ganz NRW erarbeiten gemeinsam mit den 16 Profimusikern des Sinfonieorchesters Ruhr das anspruchsvolle Programm.

Ideengeberin und Initiatorin des Orchesterkurses Oberhausen ist die Cellistin Carolin Schröder. Sie unterrichtet an der Musik- und Kunstschule in Duisburg sowie der Städtischen Musikschule Oberhausen und ist Gründerin des Sinfonieorchesters Ruhr, welches mittlerweile überregional einen hervorragenden Ruf als freiorganisiertes Profiensemble genießt.

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Internationale Sinfoniekonzerte: Kammerkonzert mit dem Nationaltheater Prag

Unter dem Motto „Jenseits von Prag!“ gibt es am Donnerstag, 23. Mai 2024, um 19.30 Uhr ein Wiedersehen und -hören mit dem Kammerorchester des Nationaltheaters Prag. Das Konzert im Rahmen der Internationalen Sinfoniekonzerte Oberhausen findet im CongressCenter Luise-Albertz, Düppelstraße 1, statt. Beginn ist um 19.30 Uhr. Solistin des Abends ist die Klarinettistin Anna Paulová. Auf dem Programm stehen Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Gioachino Rossini, Franz Schubert und Joseph Haydn. Die Eintrittskarten kosten zwischen 9,50 Euro und 20 Euro (Studierende sowie Schülerinnen und Schüler 50 Prozent Ermäßigung). Karten gibt es unter www.theater-oberhausen.de, unter 0208 8578-184 oder bei der Tourist-Info, 0208 82457-0,  sowie an der Abendkasse.

26.04.2024
Das Kammerorchester des Nationaltheaters Prag (Fotos: D. Stranofsky)

Bereits Ende der 80er Jahre gegründet, hat sich das Orchester von Tschechien aus einen äußerst renommierten Ruf in der internationalen Konzertwelt erspielt. Nach dem umjubelten Auftritt im März 2023 bietet sich den Zuhörern in Oberhausen nun eine weitere Gelegenheit, die tschechischen Ausnahmemusiker zu bewundern. Dies umso mehr durch das kongeniale Zusammenspiel mit der Solistin des Abends: Anna Paulová ist eine der bedeutendsten tschechischen Klarinettistin ihrer jungen Generation. Bereits mehrfach preisdekoriert, debütierte der aufstrebende Stern am Klarinettenhimmel bereits mit 15 Jahren auf der großen Konzertbühne und hat seitdem Zuhörer von New York bis Wien in seinen Bann gezogen. Den Schwerpunkt legt die 1993 in Prag geborene Musikerin auf Werke tschechischer Komponisten des 20. und 21. Jahrhunderts. Dass sie auch älteren Werken und Komponisten alle Ehre erweist, wird sie bei dem Konzert eindrucksvoll verdeutlichen: Mozarts Klarinettenkonzert A-Dur KV 622, im Jahre 1791 in Prag uraufgeführt, war Mozarts letztes Solokonzert. Das bekannte Stück diente bereits mehrfach als filmmusikalische Untermalung und hatte großen Anteil am Welterfolg des Filmklassikers „Jenseits von Afrika“. Weiter geht es mit Rossinis Introduktion, Thema und Variationen für Klarinette und Orchester, der Symphonie Nr. 5 B-Dur von Schubert und schließlich der Ouvertüre zur Oper „L’isola disabitata“ von Haydn.

Die Klarinettistin Anna Paulová (Foto: Christian Ruvolo)

Die Gesamtleitung der musikalischen Reise übernimmt der aus Bratislava stammende Dirigent Rastislav Štúr, welcher bereits bei Auftritten mit unter anderem Montserrat Caballé und Peter Dvorský glänzte und mit internationalen Orchestern zusammenarbeitet. Sowohl von den aufgeführten Werken als auch von den ausführenden Musikern ist somit ein unvergesslicher Konzertabend garantiert, mit dem die Künstlerinnen und Künstler aus Prag durch ihre Spielfreude den Werken das besondere Etwas verleihen und den musikalischen Frühling nach Oberhausen bringen werden.

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Waseda Symphony Orchestra Tokyo“ in der Luise-Albertz-Halle

Japanische Trommeln, das wohl berühmteste Jugendorchester Asiens und dazu noch eine in St. Petersburg geborene deutsche Geigerin – die Internationalen Sinfoniekonzerte Oberhausen erweisen ihrem internationalen Anspruch erneut alle Ehre. Am Freitag, 1. März, laden sie hierzu um 19:30 Uhr in die Luise-Albertz-Halle und schon der Blick ins Programmheft wird für Verblüffung sorgen: Die altehrwürdige Waseda-Universität in Tokyo (mit über 140 Jahren eine der ältesten Universitäten Japans) beherbergt gar keine eigene Musikfakultät. Dennoch gründete sich bereits 1913 das herausragende Waseda – Symphonie-Orchester aus Studenten unterschiedlichster Fakultäten wie Literatur, Jura oder Wirtschaft.

07.02.2024

Getrennt in den Wissenschaften, vereint in der Musik – unter diesem Motto beweisen die jungen Musikerinnen und Musiker seitdem bei jedem Auftritt, dass sie eine perfekt harmonierende musikalische Einheit bilden. Neben regelmäßigen Konzerten in Tokyo unter namhaften Dirigenten (u.a. Karajan) unternahm das Orchester bisher 13 internationale Tourneen und sorgte auch in Oberhausen schon mehrfach für Superlative bei Kritikern wie Publikum. Bei der nun anstehenden Rückkehr ins Ruhrgebiet werden unter der Leitung von Kyotaka Teraoka zwei Werke von Richard Strauss aufgeführt.

Die vollständige Synthese aus westlicher Klassik und traditioneller fernöstlicher Musik wird zudem durch das Eitetsu Fu-un no Kai vollzogen. Hinter diesem wohlklingenden Namen verbirgt sich ein Ensemble aus jungen japanischen Taiko-Trommlern. Taiko bezeichnet in Japan große, mit Schlägeln geschlagene Röhrentrommeln, welche allein durch ihre Dynamik gerade auch optisch für ein bemerkenswertes Konzertspektakel sorgen, welches in Europa nur selten live zu erleben ist. „Wolken treffen auf Wind“ lautet die direkte Übersetzung des Ensemblenames, und in der Tat wird ihre Performance des Werkes “Mono prisma” mit kraftvollem Klang und rhythmischen Sequenzen, gleichzeitig stark und zart, die Zuhörer – bildlich gesprochen – im Sturm erobern. Gleiches verspricht auch die Solistin Alina Pogostkina, welche mit Erich Korngolds Violinkonzert das Programm abrundet. Mit ihrer Erfahrung aus zahlreichen Auftritten bei internationalen Orchestern sowie Festivals zeigt sie mit ihrem Spiel auf einer Barockgeige von Camillo Camilli aus dem Jahr 1752 eine beeindruckende Vielseitigkeit von Barock über Klassik bis hin zur Moderne – und ist dafür zu Recht bereits in jungen Jahren mit vielen renommierten Preisen ausgezeichnet worden.

Datum/Ort: Freitag, 1. März 2024, 19.30 Uhr, Luise-Albertz-Halle, Düppelstr. 1;

Karten unter: www.theater-oberhausen.de, 0208 / 8578-184 oder Tourist-Info 0208 / 82457-0 sowie an der Abendkasse.

Künstler:

Waseda Sinfonieorchester

Kyotaka Teraoka (Dirigent)

Alina Pogostkina (Violinen)

Ensemble Eitetsu Fu-un no Kai (Taiko-Trommeln)

 

Programm:

  1. Strauss: Don Juan op.20

Korngold: Violinkonzert D-Dur, Op. 35 (Alina Pogostkina, Violine)

  1. Strauss: Tod und Verklärung op. 24

Ishii: Mono-Prisma op. 29 (Ensemble Eitetsu Fu-un no Kai, Taiko-Trommeln)

Kunst & Kultur

„Tarzan – das Musical“ in der Luise-Albertz-Halle

Am Samstag, 05. November 2022, um 15 Uhr, gastiert das Theater Liberi mit „Tarzan – das Musical“ im CongressCentrum Luise-Albertz-Halle in Oberhausen. Der berühmte Bestseller von Edgar Rice Burroughs wird als modernes Musical für die ganze Familie auf die Bühne gebracht.

26.10.2022

Das Tourneetheater aus Bochum ist bekannt für seine fantasievollen Familienmusicals. „Unsere Idee war es immer das Musical-Erlebnis direkt vor die Haustür zu bringen“, erklärt Lars Arend (künstlerische Gesamtleitung) das Konzept. In der Umsetzung bedeutet das, über 420 Vorstellungen in ganz Deutschland, Österreich, Luxemburg und der Schweiz zu spielen – im Gepäck wechselnde Musicalversionen fünf bekannter Märchenklassiker. 

Die Zuschauer erwartet eine witzige und spannende Version der bekannten Geschichte. Einzigartige Kostüme, eine verspielte, farbenprächtige Kulisse und atmosphärische Lichteffekte erschaffen die Dschungelwelt, in der Tarzan zu Hause ist. Musikalisch wird dem Publikum eine abwechslungsreiche Reise durch verschiedene Genres geboten, die mit imposanten Arrangements und großen Emotionen beeindruckt. Ein bestens ausgebildetes Ensemble sorgt dafür, dass Charaktere, Musik und Kulissen auf der Bühne zu einem einzigartigen Ganzen verschmelzen. 

Infos und Tickets:

Das Musical dauert zwei Stunden inklusive 20 Minuten Pause und ist geeignet für Zuschauer ab vier Jahren. Die Tickets kosten im Vorverkauf 27,- / 24,- / 20,- / 15,- Euro je nach Kategorie, Kinder bis 14 Jahre erhalten eine Ermäßigung in Höhe von 2,- Euro. Der Preis an der Tageskasse beträgt zuzüglich 2,- Euro. Erhältlich sind die Tickets online unter www.theater-liberi.de und bei ausgewählten Vorverkaufsstellen.