Stadtgespräch

Ehrenring und Abschiede: Oberbürgermeister Schranz lud zum Empfang

Nachdem er Ratsfrau Helga Grothe den Ehrenring der Stadt Oberhausen verliehen und 22 Stadtverordnete aus dem Rat verabschiedet hatte, verabschiedete sich auch Oberbürgermeister Daniel Schranz nach zehn Jahren im Amt: „Es war mir eine Ehre.“

Bei einem Empfang in der Luise-Albertz-Halle hat Oberbürgermeister Daniel Schranz der Stadtverordneten Helga Grothe den Ehrenring der Stadt Oberhausen verliehen und anschließend die Mitglieder des Rates verabschiedet, die in der kommenden Wahlperiode nicht mehr dabei sein werden. 22 Stadtverordnete und der Oberbürgermeister als Vorsitzender des Rates scheiden aus.

31.10.2025
Foto: Stadt Oberhausen / Tom Thöne

Helga Grothe gehört nicht dazu: Die Sozialdemokratin, die von 1999 bis 2009 und wieder seit 2020 im Rat der Stadt saß, wird Stadtverordnete bleiben. Ihre Kolleginnen und Kollegen hatten der Osterfelderin den Ehrenring für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement im Rat zuerkannt. Der Oberbürgermeister überreichte Grothe bei einem Empfang im Wintergarten der Luise-Albertz-Halle am Montag, 27. Oktober 2025, den Ring mit Dank für ihren Einsatz und wünschte Erfolg für ihre vierte Wahlperiode.

Oberbürgermeister: Kommunalpolitisches Engagement ist ein großer Wert

Auch bei den Verabschiedungen richtete Schranz das Augenmerk auf den großen und in vielen Fällen langjährigen ehrenamtlichen Einsatz der Ratsmitglieder, die dem neuen Rat nicht mehr angehören werden: „Ihnen gebührt Respekt und Dankbarkeit“, betonte der Oberbürgermeister: „Sie alle haben über Jahre und Jahrzehnte hinweg die Oberhausener Kommunalpolitik mit Leben gefüllt, sie haben sich für das Gemeinwohl engagiert, für unsere Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger. Das ist ein großer Wert.“

Aus dem Rat scheiden mit Ende der Wahlperiode am 31. Oktober 2025 aus: der ehemalige Bürgermeister Klaus-Dieter Broß (CDU) nach 31 Jahren, Bürgermeister Manfred Flore (SPD) nach 26 Jahren, Ulrike Willing-Spielmann (CDU) nach 21 Jahren, Sandra Gödderz (Grüne), Bezirksbürgermeister Ulrich Real (SPD) und Dirk Rubin nach jeweils 16 Jahren, Georgis Schmidt (CDU) nach mehr als 14 Jahren, Jörg Bischoff(SPD) nach zwölf Jahren, Peter Bruckhoff (BOB), Karin Dubbert (CDU), Dr. Silke Jacobs (SPD), Bezirksbürgermeister Thomas Krey (SPD) und Eugen Lenz (CDU) nach jeweils elf Jahren, Saadettin Tüzün (CDU) nach mehr als acht Jahren, Andreas Gadde (Grüne), Chris Höppner (CDU), Thorsten Kamps (SPD), Claudia Salwik (SPD) und Andreas Völker(CDU) nach jeweils fünf Jahren, David Bletgen (FDP) nach knapp zwei Jahren und Tim Heinzen und Iwona Jarczewski (beide Grüne) nach jeweils rund einem Jahr.

Daniel Schranz verabschiedet sich mit persönlichen Worten aus dem Amt

Nachdem er allen ausscheidenden Ratsmitgliedern mit einer persönlichen Laudatio für die ehrenamtliche Arbeit in der Oberhausener Kommunalpolitik gedankt hatte, verabschiedete sich Oberbürgermeister Schranz auch persönlich. „Mein Dank gilt den Kolleginnen und Kollegen des Rates, die es durch ihre Beschlüsse ohne irgendwelche festen Koalitionsabsprachen möglich gemacht haben, Arbeitsplätze anzusiedeln, Schulen zu sanieren, unsere Innenstädte weiterzuentwickeln, die Digitalisierung voranzutreiben, den Haushalt auszugleichen – zumindest einige Male haben wir das tatsächlich geschafft – die Investitionen massiv zu steigern. Dass uns diese Gemeinschaftsleistung gelungen ist, ist eben nicht selbstverständlich.“

Schranz dankte zudem seinen Kolleginnen und Kollegen in der Verwaltung und bei den städtischen Gesellschaften für die Unterstützung in der Ausübung seines Amtes und Repräsentantinnen und Repräsentanten aus der Stadtgesellschaft – von den anderen Behörden, aus der Wirtschaft und von Gewerkschaften, Kirchen und Wohlfahrtsorganisationen, aus Kultur, Sport und Brauchtum wie dem Karneval: „Ich glaube, dass der hier gelebte Zusammenhalt unsere Stadt sehr auszeichnet, und dafür bin ich allen Engagierten und Verantwortungsträgern sehr dankbar.“

Schranz saß 31 Jahre im Rat und war zehn Jahre Oberbürgermeister

Daniel Schranz war als 17-Jähriger zum stellvertretenden Bürgermitglied des Schulausschusses und mit 19 Jahren in den Rat der Stadt gewählt worden. Diesem höchsten politischen Gremium Oberhausens gehörte er 31 Jahre an, nach 21 Jahren im Ehrenamt war er seit 2015 als hauptamtlicher Oberbürgermeister Vorsitzender des Rates.

„Zum Oberbürgermeister Oberhausens gewählt zu werden, zehn Jahre meine Heimatstadt aus dieser einzigartigen Position heraus mitgestalten zu dürfen, war mir eine große Freude, und ich habe es stets als großes Privileg betrachtet“, betonte Schranz. „Ich bitte all diejenigen, denen ich mit ihren Anliegen in den letzten Jahren vielleicht nicht gerecht geworden bin, um Nachsicht und Verzeihung.“ 

Schranz scheidet am 31. Oktober 2025 aus dem Amt aus. Seinem gewählten Nachfolger Thorsten Berg, der wie die drei Alt-Oberbürgermeister Friedhelm van den Mond, Burkhard Drescher und Klaus Wehling der Einladung gefolgt war, wünschte er Erfolg als Vorsitzender des Rates, beim Führen der Stadtverwaltung und als oberster Repräsentant Oberhausens und seiner Bürgerinnen und Bürger.

Stadtgespräch

Oberbürgermeister Schranz eröffnet Woche der Demokratie

Mit mehr als 50 Angeboten lädt die Woche der Demokratie noch bis zum 16. September 2025 zur Auseinandersetzung mit unserer Staatsform ein. Oberbürgermeister Schranz eröffnete die Woche, deren erster Abend nach dem aktuellen Zustand der Demokratie in NRW fragte.

11.09.2025
Foto: Stadt Oberhausen/Tom Thöne

Für Verfechter der Demokratie sind es besorgniserregende Entwicklungen: Die Zahl der Menschen in NRW, die die Demokratie für das am besten zu unserer Gesellschaft passende politische System halten, nimmt weiter ab. Und gleichzeitig sind solche Erkenntnisse Ansporn, sich weiter für die Demokratie zu engagieren: Das ist ein Fazit, das man nach der offiziellen Eröffnung der Oberhausener Woche der Demokratie am Montag, 8. September 2025, ziehen kann. Der Abend mit Vortrag und Diskussion stand unter dem Titel: „Wie ist der aktuelle Zustand der Demokratie in NRW?“.

Dass die Woche der Demokratie die Kommunalwahl in NRW am Sonntag, 14. September 2025, einschließt, sei Zufall, sagte Oberbürgermeister Daniel Schranz in seinem Grußwort; dass die Stadt mit der Volkshochschule, dem Verein Arbeit und Leben und dem Deutschen Gewerkschaftsbund zur offiziellen Eröffnung in den Ratssaal geladen hatten, sei dagegen geplant gewesen: „Wir sind hier in der Herzkammer der Oberhausener Demokratie“, sagte Schranz, „hier ringen die von der Bevölkerung gewählten Vertreterinnen und Vertreter regelmäßig um die besten Lösungen für Stadt.“ Darauf vertrauen weniger Menschen als noch vor einigen Jahren. Prof. Dr. Andreas Blätte von der NRW School of Governance an der Universität Duisburg-Essen verfasst mit seiner Kollegin Prof. Dr. Susanne Pickel den Dritten Demokratiebericht der Landesregierung, der im November 2025 erscheinen wird. Blätte erläuterte verschiedene Herangehensweisen der Politikforscherinnen und -forscher, wenn sie analysieren, warum Menschen mit der Demokratie unzufrieden sind. Eine zentrale Erkenntnis: Je schlechter Menschen ihre eigene wirtschaftliche Lage einschätzen, und je weniger sie das Gefühl haben, mit ihren Anliegen gehört zu werden, desto geringer ist ihr Vertrauen in die Demokratie.

Wie kann kommunale Politik Vertrauen in Demokratie stärken?

Ob man mit kommunaler Politik diese Faktoren beeinflussen könne, wollte Moderatorin Barbara Kröger vom Verein Arbeit und Leben von Oberbürgermeister Schranz wissen. „Ja und nein“, sagte der Verwaltungschef und Vorsitzende des Stadtrates, selbst studierter Politikwissenschaftler. Die Politik, die Oberhausener Wirtschaft zu stärken, sei ja nicht nur darauf ausgerichtet, die Stadt finanziell unabhängiger und handlungsfähiger zu machen, erklärte Schranz; mit mehr Arbeitsplätzen gebe es größere Chancen, auch Menschen wieder in Arbeit zu bringen, die ansonsten zur Gruppe der Unzufriedenen gehören könnten.

Oberbürgermeister Schranz: So sind Politik und Verwaltung ansprechbar

Und auch die vielen Bürgerbeteiligungsformate, die die Stadt Oberhausen anbiete, etwa die Dialogtour des Oberbürgermeisters, dienten dazu, für Menschen ansprechbar zu sein: „Das ist ja kein Selbstzweck“, so Schranz, „sondern wir machen dieses Angebot aktiv, damit die Menschen nicht das Gefühl haben, nicht gehört zu werden.“ So könne die kommunale Politik zwar nicht jegliche Unzufriedenheit mit Politik und Hinwendung zu undemokratischen Kräften ausräumen und verhindern, so Schranz: „Aber aus meiner Sicht ist es wichtig, auch vor Ort etwas dagegen zu tun.“

Alle Angebote der Woche der Demokratie, deren letzte Veranstaltungen am Dienstag, 16. September 2025, stattfinden, sind online hier zu finden. Gedruckte Programmhefte liegen an öffentlichen Stellen aus, etwa den Rathäusern und im Bert-Brecht-Haus.


Stadtgespräch

Oberbürgermeister Schranz dankt Gewerkschaften für Engagement

Beim Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerempfang der Stadt Oberhausen und des DGB vor dem 1. Mai 2025 hob Oberbürgermeister Schranz die Bedeutung der Arbeit von Betriebs- und Personalräten hervor.

30.04.2025
Foto: Stadt Oberhausen/Tom Thöne

Zum traditionellen Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerempfang haben der DGB und die Stadt Oberhausen kurz vor dem Tag der Arbeit am 1. Mai 2025 ins Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung an der Marktstraße eingeladen.

In seiner Rede blickte Oberbürgermeister Daniel Schranz auf die wirtschaftliche und politische Lage in Deutschland und der Welt: „Die Menschen machen sich Sorgen, ob bei der Frage nach der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen, den Standortbedingungen oder der politischen Stabilität: Die Sorgen haben in den vergangenen Monaten so stark zugenommen wie noch nie!“ Deshalb müsse die neue Regierung zügig die drängendsten Themen angehen, ihre Arbeit auf eine neue Stabilität in Deutschland ausrichten und Menschen wie Unternehmen Planungssicherheit bieten und so verlorenes Vertrauen zurückgewinnen.

Der Oberbürgermeister ging auch auf die Arbeit der Stadt Oberhausen ein. Nachdem die Stadt Oberhausen im 2024 erstmals mehr als 100 Millionen Euro in Schulen, Kitas und Sportanlagen, Straßen, Kanäle und weitere Infrastruktur investiert habe, „arbeiten wir daran, auch im laufenden Jahr eine solche Summe in unserer Stadt zu verbauen“, sagte Schranz: „Damit wollen wir unsere Stadt einerseits gut für die Zukunft aufstellen und andererseits auch die Oberhausener Wirtschaft und den hiesigen Arbeitsmarkt stärken. Wir werden uns deshalb natürlich auch dafür einsetzen, in möglichst großem Ausmaß von dem Sondervermögen für Investitionen zu profitieren, das der Bundestag beschlossen hat.“

Der Oberbürgermeister dankte in seiner Rede ausdrücklich den Frauen und Männern, die sich in Gewerkschaften, Betriebs- und Personalräten einsetzen: „Sie engagieren sich 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges gegen das Vergessen und für Frieden und Toleranz. Sie engagieren sich gegen Nationalismus und Populismus und für Demokratie und eine offene, liberale Gesellschaft. Und Sie engagieren sich für die soziale Sicherheit der Menschen, für gute Arbeit, von der man leben kann. Danke für dieses große und wichtige Engagement!“

Zu Beginn seiner Rede hatte Oberbürgermeister Daniel Schranz auch die Bedeutung der kreativen Modernisierung des Gebäudes an der Marktstraße betont, in der das Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung seit dem Herbst des vergangenen Jahres seinen Sitz hat. Die Einrichtung sei nicht nur für die Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern wichtig, deren Arbeit von unschätzbarem Wert für die Bildung von Kindern und Jugendlichen sei, sondern auch – neben etwa dem Jobcenter mit Altmarktgarten, dem zum Hotel umgestalteten Warenhaus-Gebäude oder der gemeinsamen Anlaufstelle von Polizei und Kommunalem Ordnungsdienst – für die Belebung und Aufwertung der Marktstraße, wovon die Alt-Oberhausener City wirtschaftlich profitieren werde.

Stadtgespräch

Der Ratssaal gestern und heute: Oberbürgermeister Schranz empfängt fünfte Klassen der Knappenschule

Setzt sich Oberbürgermeister Daniel Schranz für Schwertwale ein? Wie ist es um die Kinderrechte in der Kommunalpolitik bestellt? Wie sieht der Arbeitsalltag eines Oberbürgermeisters aus? Und warum dauert es so lang, bis eine neue Schule gebaut werden kann? All das interessierte die Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule an der Knappenstraße bei ihrem Besuch im Ratssaal der Stadt Oberhausen brennend, denn während sie jetzt im Gebäude des ehemaligen Niederrheinkollegs an der Wehrstraße unterrichtet werden, freuen sie sich auf den geplanten Neubau an der Knappenstraße.

01.04.2025
Foto: Stadt Oberhausen/Tom Thöne

Oberbürgermeister erklärt Aufgaben von Politik und Verwaltung

Oberbürgermeister Daniel Schranz hatte an zwei Terminen alle vier 5. Klassen der im August 2024 neu gegründeten Gesamtschule eingeladen und sich jeweils eine Stunde Zeit genommen. In der erzählte er, aus der Geschichte Oberhausens, erklärte, was im Rathaus passiert und stellte sich den vielen Fragen der  insgesamt rund 120 Schülerinnen und Schüler. So erklärte er, wie viele Menschen bei der Stadtverwaltung arbeiten und was sie alles machen – von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Bürgerservice über die der Kindertageseinrichtungen bis zu denen der Feuerwehr. Schranz gab aber auch Auskunft darüber, was die wichtigsten Aufgaben eines Oberbürgermeisters sind. Und zum Neubau der Gesamtschule Knappenstraße erklärte der Verwaltungschef, dass die Stadt sich besonders viel Zeit genommen habe, um gemeinsam mit Lehrkräften und anderen Fachleuten, Politikerinnen und Politikern und Nachbarinnen und Nachbarn im Knappenviertel zu überlegen, was für die neue Schule gebraucht wird und wünschenswert wäre. Mit Blick aufs historische Rathaus, das von 1927 bis 1930 errichtet wurde, sagte Schranz: „Heute dauert Bauen viel länger, weil es deutlich mehr Regelungen gibt, die berücksichtigt werden müssen.“

Mit einem Film über das denkmalgeschützte Gebäude und alten Fotos veranschaulichte der Oberbürgermeister die Geschichte des Rathauses an der Schwartzstraße und wie der Ratssaal vor seiner Sanierung ausgesehen hat. Auch die aktuelle Sitzordnung der einzelnen Fraktionen im Rat war Teil seiner Ausführungen. „Ich bin immer wieder begeistert, wenn sich Kinder dafür interessieren, wie Politik funktioniert und bei den Themen dieser Stadt engagiert sind“, sagt Schranz. Dabei sei der Austausch im denkmalgerecht sanierten Ratssaal etwas ganz besonderes.

Interesse für demokratische Prozesse frühzeitig wecken

 Die Reaktionen der Schülerinnen und Schüler waren durchweg positiv. „Wir haben uns sehr gefreut, dass Herr Schranz und die Stadt Oberhausen uns den Besuch im Rathaus ermöglicht haben. Die Schülerinnen und Schüler waren begeistert vom Ratssaal und der Möglichkeit, dem Oberbürgermeister Fragen zu stellen“, sagt Tobias Garcia Ramos, Lehrer und Koordinator für Demokratiebildung an der Gesamtschule an der Knappenstraße. „In unserem Schulkonzept ist es ein besonderes Anliegen, das Interesse der Schülerinnen und Schüler für demokratische Prozesse im täglichen Miteinander und im näheren Schulumfeld frühzeitig zu wecken.“

Kunst & Kultur | Stadtgespräch

Relikt wieder im Rathaus: Alt-Oberbürgermeister Drescher schenkt Schreibtisch zurück

Es ist natürlich nicht der „Resolute Desk“. Nicht der Schreibtisch, den die britische Königin Victoria anno 1880 dem damaligen US-Präsidenten Rutherford B. Hayes schenkte und an dem bis heute fast alle weiteren US-Präsidenten gearbeitet haben. Es ist kein Schreibtisch aus dem Holz des Polarforschungsschiffs HMS Resolute, nein – es ist ein Schreibtisch aus Stahl des Walzwerks der Gutehoffnungshütte Oberhausen, und an ihm haben keine Präsidenten gesessen, aber immerhin zwei Oberbürgermeister – früher Burkhard Drescher, heute Daniel Schranz.

02.02.2024
Alt-Oberbürgermeister Burkhard Drescher (r.) hat seinen Schreibtisch aus Relikten des GHH-Walzwerks zurückgeschenkt: Jetzt arbeitet Oberbürgermeister Daniel Schranz daran. (Foto: Stadt Oberhausen/Tom Thöne)

Das ist ein bisschen überraschend, denn eigentlich hatte der erste Oberbürgermeister, der an diesem Schreibtisch gearbeitet hat, ihn mitgenommen, als er das Rathaus an der Schwartzstraße verließ: Der Rat der Stadt schenkte Alt-Oberbürgermeister Drescher das ausgefallene Möbelstück aus Glas und Stahl, als Drescher 2004 in die Wirtschaft wechselte.

Ein Möbelstück aus Oberhausener Stahl und Glas

Der Tisch war für ihn angefertigt worden: Junge Leute, die im Zentrum für Ausbildung und Qualifizierung (ZAQ) lernten, hatten einen Entwurf gemacht und den Fuß schließlich aus Zahnrädern des ehemaligen Walzwerks zusammengeschweißt. Die Stahlteile hatten die Auszubildenden beim Abbruch des Walzwerks der Gutehoffnungshütte auf dem Gebiet, das zur Neue Mitte werden sollte, vor der Verschrottung gerettet.

Diese Zahnräder haben in dem Werk die Walzen betrieben, auf denen Blech und Stabeisen produziert wurde“, erklärt Alt-Oberbürgermeister Drescher, „das war für mich ein Symbol: Auch durch die Bewegung dieser Zahnräder ist Oberhausen groß geworden.“ Die Glasplatte habe er sich ausgesucht, um Transparenz zu symbolisieren. Alle, die seit seinem Amtsantritt 1997 das Büro betreten hätten, hätten sehen können: „Hier arbeitet der Oberbürgermeister einer Industriestadt. Der Tisch stand für mich für die Aussage: Oberhausen ist aus Industrie entstanden, und darauf fußend geht es jetzt in die Zukunft.“

Oberbürgermeister Schranz: „Schreibtisch steht für ein starkes Bild

Weil der 72-jährige Drescher Ende 2023 seinen Posten als Geschäftsführer der Innovation City GmbH aufgegeben hat und im heimischen Arbeitszimmer kein Platz für den großen Tisch war, fragte er im Rathaus an, ob der Tisch im Stadtarchiv eingelagert werden sollte. Das wäre zu schade, befand der amtierende Oberbürgermeister Schranz, seines Zeichens studierter Historiker, und holte das Relikt aus Oberhausens Vergangenheit zurück ins Rathaus. Er hatte bislang an dem Schreibtisch gearbeitet, der für seinen direkten Vorgänger, Alt-Oberbürgermeister Klaus Wehling, angeschafft worden war.

Das Bild, für das der Schreibtisch steht, ist ja weiter ein starkes“, sagt Schranz: „Die montanindustrielle Vergangenheit ist das Fundament für unsere Stadt und der Motor für ihr schnelles Wachstum gewesen, und sie wiegt noch heute schwer: Wir können stolz sein auf das, was hier geschafft worden ist, und wir arbeiten weiter am Strukturwandel. Ich arbeite in Zukunft gerne an diesem Tisch, der in unserer Stadt von jungen Oberhausenern aus Oberhausener Material gefertigt worden ist.“ So geht es jetzt – auf stählernem Fuß und mit Transparenz – an diesem Schreibtisch wieder um die Zukunft Oberhausens. Natürlich kein „Resolute Desk“ – nennen wir ihn GHH-Walzwerk-Schreibtisch.

Stadtgespräch

Stadt Oberhausen eröffnet beleuchtete Laufstrecke am Rhein-Herne-Kanal

Nach Feierabend am Rhein-Herne-Kanal joggen oder walken: Das geht ab sofort auch in der dunklen Jahreszeit. Am Mittwoch, 15. November, haben Oberbürgermeister Daniel Schranz, Sportdezernent Jürgen Schmidt, Christian Basler, Technischer Vorstand der Energieversorgung Oberhausen AG (evo)  und viele weitere Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung, Sport und Politik die rund fünf Kilometer lange beleuchtete Laufstrecke der Öffentlichkeit übergeben – ganz passend in der Dämmerung.

16.11.2023
Fotos: Stadt Oberhausen / Tom Thöne

„Eine Beleuchtung an der Laufstrecke am Rhein-Herne-Kanal haben sich viele Oberhausener Sportlerinnen und Sportler schon lange gewünscht. Ich bin froh, dass die Stadt Oberhausen den Wunsch in Zusammenarbeit mit der evo jetzt erfüllen kann“, sagt Oberbürgermeister Daniel Schranz; „mit einer Investition von rund 700.000 Euro können wir hier ein besonders niederschwelliges Angebot machen, dass Oberhausenerinnen und Oberhausenern Bewegung und Fitness im Freien auch in der dunklen Jahreszeit ermöglicht.“

Der Verwaltungschef hat zudem noch eine weitere gute Nachricht: „Die beleuchtete Strecke kann noch um 1,5 Kilometer verlängert werden“, erklärte Schranz. Die Jogging- und Walkingstrecke beginnt östlich des Niederrheinstadions und führt nördlich des Kanals zurzeit bis zur Brücke Osterfelder Straße, über die es auf die Südseite geht. Ab dem Gelände des Aquaparks führt sie erst einmal vom Kanal weg, um Marina und Gasometer herum und dann zurück zum Kanal, dann ein Stück durch den Kaisergarten und über die „Slinky Springs To Fame“-Brücke zurück auf die Nordseite des Kanals. Weil ein Artenschutz-Gutachten ergeben hat, dass einer Verlängerung nach Osten nichts entgegensteht, soll die Beleuchtung bis zur Waghals-Brücke am Gehölzgarten Haus Ripshorst auf beiden Seiten des Kanals ausgebaut werden.

Mit der Errichtung der Leuchten beauftragte die Stadt Oberhausen – auch mithilfe von Fördermitteln – die Oberhausener Netzgesellschaft mbH. Christian Basler, Technischer Vorstand der EVO, erläuterte: „Die Beleuchtung erfüllt nicht nur den neuesten technischen Stand, sondern ist auch besonders energiesparend und insektenfreundlich.“ Über Dämmerungssensoren schaltet sich die Beleuchtung automatisch ein und aus. Besonders wichtig für die Läuferinnen und Läufer dürfte sein, dass die blendfreie Beleuchtung eine gute Sicht auch in Bereichen ermöglicht, die wegen der Bäume am Wegesrand bislang besonders dunkel sind. Das sogenannte Dimmprofil der Leuchten ist individuell einstellbar. Derzeit schalten sich die Leuchten bei Dämmerung auf 100 Prozent Leuchtkraft ein, dimmen von 22 bis 0 Uhr auf 60 Prozent Leuchtkraft, von 0 bis 4 Uhr auf 30 Prozent, fahren um 4 Uhr wieder auf 60 Prozent Leuchtkraft hoch und schalten sich aus, wenn es hell wird.

„Die Laufstrecke mitten in Oberhausen bietet ein attraktives, kostenloses Sportziel zu jeder Jahreszeit“, erklärt der für den Bereich Sport zuständige Beigeordnete Jürgen Schmidt: „Daher freue ich mich besonders, dass wir die Beleuchtung in diesem November einschalten können und sie für die dunklere Jahreszeit allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung steht.“ Die Strecke wird zudem nach Abschluss des Ostteils kilometriert werden: Ab dem Start werden Schilder den Läuferinnen und Läufern alle 500 Meter anzeigen, wie viel Strecke sie bereits hinter sich gebracht haben. Wer darauf keinen Wert legt, kann die Strecke selbstverständlich an jedem Punkt starten und die Runde über die Brücken zwischen dem Kaisergarten und Osterfelder Brücke verkürzen.

„Mit der neuen beleuchteten Laufstrecke gibt es nun eine tolle Möglichkeit, auch im Dunkeln sicher Wege entlang des Kanals zum Sporttreiben zu nutzen. Ich hoffe, dass sich durch dieses einmalige Angebot auch viele Bürgerinnen und Bürger zum Sporttreiben motivieren lassen, die bisher gar keinen Sport betrieben haben oder wieder, nach einer längeren Pause, den Weg in den Sport finden“ kommentiert Manfred Gregorius, Präsident des Stadtsportbund Oberhausen.

Die Laufstrecke ist der Schlusspunkt einer ganzen Reihe von frei zugänglichen und für die Nutzerinnen und Nutzer kostenfreien Sportanlagen und -einrichtungen, in die die Stadt Oberhausen rund weitere fünf Millionen Euro investiert hat und die 2023 der Öffentlichkeit übergeben wurden. Das sind:

  • die Kletter- und Balancierinsel auf der Anlage des Stadtsportbundes an der Lindnerstraße,
  • die Urbane Sport- und Freizeitanlage Schmachtendorf,
  • der Emscher Sport- und Bewegungspark Holten,
  • die beiden Outdoor-Fitness-Anlagen in Sterkrade und in Lirich und
  • die Kindgerechte Sport- und Bewegungsinsel in Osterfeld am Volksgartenweg.

Kunst & Kultur | Stadtgespräch

Oberhausen gedenkt der Opfer der Reichspogromnacht 1938

In der Reichspogromnacht 1938 ermordeten Nazi-Schergen in Deutschland mehrere hundert Jüdinnen und Juden, zerstörten jüdische Gotteshäuser, Gebetsräume und Wohnungen und Geschäfte jüdischer Kaufleute. Auch in Oberhausen brannte in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 die Synagoge an der Friedenstraße 24 nieder. 85 Jahre später hatte die Gedenkhalle am Donnerstag, 9. November 2023, wieder zum Gedenken eingeladen. Rund 120 Menschen kamen, um ein Zeichen gegen Faschismus und Antisemitismus zu setzen.

10.11.2023

Oberbürgermeister Daniel Schranz verurteilte in seiner Rede den Angriff der radikal islamistischen Terror-Organisation Hamas gegen Israel, bei dem die Täter am 7. Oktober 2023 etwa 1.400 Jüdinnen und Juden ermordet hatten, als „aktuelles Pogrom“ und „unfassbare Tat“. Nicht nur diese Verbrechen seien unerträglich, sagte Schranz: „Unerträglich ist auch die Welle von Antisemitismus, die sich seitdem immer weiter auftürmt. Sie rollt durch viele Länder der Welt, sie rollt auch durch Deutschland: Das können wir nicht hinnehmen, das wollen wir nicht hinnehmen und das dürfen wir nicht hinnehmen!“

Der Oberbürgermeister verwies mit Blick auf den 9. November 1938 und die Jahre danach darauf, wohin Antisemitismus führen kann. Er erinnerte an jüdische Oberhausenerinnen und Oberhausener aus der Friedenstraße, die von den Nationalsozialisten in KZs ermordet wurden. „Lassen Sie uns dem Antisemitismus gemeinsam entgegenstellen“, appellierte der Oberbürgermeister.

Oberrabiner David Geballe von der Jüdischen Gemeinde Duisburg – Mülheim – Oberhausen sprach das Jiskor-Gebet zum Gedenken an die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus und die Opfer des Terroranschlags der Hamas in Israel am 7. Oktober. Lev Schwarzmann, Vorsitzender der Liberalen Jüdischen Gemeinde Perusch sprach ebenfalls über den Terror in Israel, den wieder zunehmenden Antisemitismus und über die wachsende Angst in den jüdischen Gemeinden.

Mädchen und Jungen einer fünften Klasse der Anne-Frank-Realschule sangen ein jiddisches Lied, Schüler des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums lasen aus letzten Briefen von Jüdinnen vor, die im Holocaust starben. Die Schauspielerinnen Nadja Bruder und Ronja Oppelt aus dem Ensemble des Theaters Oberhausen lasen aus Carl Friedmans Roman „Vater“ und das Gedicht „Ihr Zuschauenden“ von Literatur-Nobelpreisträgerin Nelly Sachs.

Stadtgespräch

Gespräche über Sterkrader Immobilie: Segmüller will Möbelstandort reaktivieren

Welche Perspektive gibt es für das ehemalige Möbelhaus Finke in Sterkrade? Über dieses Thema haben sich Oberbürgermeister Daniel Schranz und der Beigeordnete Dr. Thomas Palotz ein weiteres Mal mit Vertretern des Unternehmens Segmüller ausgetauscht. Um das Gespräch, an dem auch Vertreter der Politik teilnahmen, hatte die Stadtspitze Geschäftsführer Johannes Segmüller gebeten, nachdem die Firma, der die Immobilie gehört, im August mitgeteilt hatte, dass eine Wohnbauentwicklung des Standortes vor dem Hintergrund der aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht möglich sei. Sie war seitens des Unternehmens Anfang des Jahres in einem Gespräch in Parsdorf bei München in Aussicht gestellt worden.

02.11.2023
Foto: Harald Bletgen

In dem Gespräch stellte Segmüller Planungen für eine Teilnutzung des Möbelhauses vor. Demnach soll das gesamte Erdgeschoss auf einer Fläche von rund 3.000 Quadratmetern durch die Möbelmarke Multipolster genutzt werden, die zum Unternehmen gehört. Die verbleibenden Flächen sollen ebenfalls für eine Einzelhandelsnutzung reaktiviert werden. Darüber hinaus soll die Fassade des Hauses vollständig renoviert und hergerichtet werden. Zudem steht eine Teilnutzung der zweigeschossigen Tiefgarage unter dem Neumarkt im Raum. Johannes Segmüller sagte zu, dass er eine Instandsetzung der Tiefgarage prüfen wolle. Damit könnte der schwierigen Stellplatzsituation in Sterkrade entgegengewirkt werden.

Segmüller stellte bei dem Gespräch in Aussicht, dass die notwendigen Beschlüsse für eine mögliche Entwicklung im Unternehmen Multipolster noch in diesem Jahr herbeigeführt werden sollen. Eine Teilnutzung des seit Jahren leerstehenden Möbelhauses wird nach Einschätzung des städtischen Bereiches Bauordnung nur mit Investitionen in Brandschutz und Gebäudetechnik möglich sein. Gleiches gilt für die zweigeschossige Tiefgarage mit ihren rund 240 Stellplätzen.

Stadtgespräch | Tourismus & Wirtschaft

Erster Oberhausener Wirtschaftsempfang: Oberbürgermeister Schranz begrüßt 150 Gäste

Erfolgreicher Start des Oberhausener Wirtschaftsempfangs: Rund 150 Gäste waren am Dienstag, 20. Juni 2023, der Einladung von Oberbürgermeister Daniel Schranz und der Oberhausener Wirtschafts- und Tourismusförderung (OWT) zu Topgolf gefolgt. Im Vordergrund des ersten Empfangs mit diesem Schwerpunkt stand neben der Diskussion der aktuellen Herausforderungen und Entwicklungen am Wirtschaftsstandort die Präsentation eines Updates des Masterplans Wirtschaft, der bereits seit drei Jahren umgesetzt wird.

23.06.2023
Oberbürgermeister Daniel Schranz unterstrich die Widerstandskraft und positive Dynamik Oberhausens in den zurückliegenden Krisenjahren (Hinweis: wegen eines technischen Problems mussten zwei Mikros benutzt werden). (Foto: Stadt Oberhausen/Tom Thöne)

In seinem Impulsvortrag betonte der Oberbürgermeister unter anderem die Rekordinvestitionen der Stadt Oberhausen, die Ansiedlungen neuer Unternehmen und die daraus resultierende positive Beschäftigungsentwicklung. Diese Dynamik dürfe man nicht abreißen lassen. „Die Bilanz der letzten Jahre kann sich sehen lassen“, sagte Schranz, „Oberhausen ist heute wirtschaftsfreundlicher als zuvor. Das zeigt sich insbesondere in den erfolgreichen Ansiedlungen, die mehrere tausend neue Jobs in Oberhausen geschaffen haben.

Stadt Oberhausen strebt Zertifizierung als „mittelstandsorientiert“ an

Wir haben in allen Bereichen des Masterplans wichtige Schritte nach vorn gemacht“, sagte Schranz weiter; „die im Lenkungskreis vereinten Akteurinnen und Akteure haben trotz – oder auch gerade wegen – der Krisen eng zusammengearbeitet. Mit dem Update des Masterplans Wirtschaft schreiben wir diese Erfolgsgeschichte fort. Wir werden Wirtschaftsflächen konsequent entwickeln, die Digitalisierung nutzen und wollen die Stadtverwaltung als ,mittelstandsorientiert‘ zertifizieren lassen.

Andreas Henseler, Geschäftsführer der OWT Oberhausener Wirtschafts- und Tourismusförderung GmbH: „Die Neuansiedlung von Unternehmen, das Thema von vermarktungsfähigen Gewerbeflächen und die Fachkräftesicherung stehen im Fokus der nächsten Jahre. Erfolgreiche Unternehmen sind eine Grundvoraussetzung für die Bewältigung der Krisen unserer Zeit. Anspruch kommunaler Wirtschaftsförderung muss es sein, beste Rahmenbedingungen für erfolgreiches unternehmerisches Handeln anzubieten. Mit der Fortschreibung des Masterplan Wirtschaft richten wir unseren Blick genau darauf: Wie stellen wir uns als Stadt und Wirtschaftsförderung gemeinsam mit starken Partnern so auf, dass Innovation und Wertschöpfung in Oberhausen zu Hause sind.

Von der Kreativität des Handwerks profitieren

Prof. Dr. Hans Jörg Hennecke, Hauptgeschäftsführer Handwerk NRW, zeigte in seiner Keynote auf, wie wichtig es ist, Handwerk und Handwerksbetriebe in den Lebensraum der Städte zu integrieren, um so mehr von diesen kreativen Kräften im Bereich der Versorgung mit Dienstleistungen vor Ort, der Schaffung von Arbeitsplätzen und der Vielfalt des Angebotes profitieren zu können. Dafür müsse die Politik jedoch die Rahmenbedingungen schaffen und diese Punkte bei der Planung berücksichtigen.

Kerstin Groß, Hauptgeschäftsführerin der IHK zu Essen und Thomas Gäng, Vorstand der Stadtsparkasse Oberhausen, sprachen sich in der Podiumsrunde dafür aus, dass durch die enge Zusammenarbeit der Unternehmen mit den Akteuren vor Ort viele Ideen erst umsetzbar werden und so den Standort stärken und voranbringen.

Oberbürgermeister Schranz wirbt für mehr Selbstbewusstsein

Oberbürgermeister Daniel Schranz warb für mehr Selbstbewusstsein: „Wir haben in den vergangenen Jahren in Oberhausen große Fortschritte gemacht. Und wir haben allen Grund, selbstbewusst zu sein. Die zahlreichen Unternehmerinnen und Unternehmer sind dabei wichtige Partner und Botschafter für unsere Stadt.

Stadtgespräch

50. Schulwaldlauf im Kaisergarten

Im Kaisergarten findet am Mittwoch, 24. Mai 2023, der 50. Sparkassen-Schulwaldlauf statt, der kurz vor dem ersten Startschuss (15 Uhr) von Oberbürgermeister Daniel Schranz, Oliver Mebus, Sparkassenvorstand, dem Stadtsportbundpräsidenten Manfred Gregorius und dem Schulaufsichtsbeamten Christoph Hegener eröffnet wird. Veranstalter ist der Ausschuss für den Schulsport (AfS), der mit rund 2.500 teilnehmenden Kindern und Jugendlichen der Grund- und weiterführenden Schulen rechnet.

22.05.2023

Bei der in dieser Form größten Schulsportveranstaltung in NRW werden insgesamt 16 Jahrgangsläufe (je acht Mädchen- und acht Jungenläufe) durchgeführt, die zwischen 15 und 17:10 Uhr stattfinden. Dabei wird es erstmals auch einen Prominentlauf geben, der um 16:40 Uhr gestartet wird.

Einzelne An- und Nachmeldungen für die insgesamt 16 Jahrgangswettbewerbe sind am Veranstaltungstag bis jeweils 45 Minuten vor den einzelnen Starts der jeweiligen Läufe vor Ort möglich.

Die Laufstrecke mit Start und Ziel auf der großen Wiese am See im Kaisergarten ist rund 1.400 m lang. Der Streckenverlauf ist gekennzeichnet und wird durch spezielle Streckenposten beaufsichtigt.

Alle Ergebnisse mit Angabe des Namens, der individuellen Laufzeit und der Platzierung im jeweiligen Jahrgangslauf können unmittelbar nach der Veranstaltung im Internet unter https://www.volkslauf.de/ oder https://my.raceresult.com/227610/ downgeloadet und ausgedruckt werden. Weitere Informationen rund um die Veranstaltung sind unter www.schulsport-oberhausen.de abrufbar. Alle Besucherinnen und Besucher des Kaisergarten werden um besondere Rücksichtnahme gebeten.