Kunst & Kultur | Stadtgespräch

Die letzten Tage von POMPEJI die immersive Ausstellung

Die mit dem National Geographic + Historia Readers’ Choice Award ausgezeichnete Ausstellung entführt die Gäste in eine vergangene Welt und erweckt die antike Stadt Pompeji zum Leben – bis zu ihrem dramatischen Untergang durch den Ausbruch des Vesuvs.

20.03.2025
Foto: Morris_Mac_Matzen.

Mit einer immersiven Show, projiziert auf acht Meter hohen Flächen, einer Virtual-Reality-Erfahrung und einem Metaversum-Erlebnis verbindet die Ausstellung modernste Technologie mit historischen Fakten und mitreißender Erzählkunst. Ergänzt wird das Erlebnis durch originalgetreue Repliken und Artefakte, kuratiert von führenden Historikern.

Nach Erfolgen in Madrid, Wien, Berlin und Peking ist „Die letzten Tage von Pompeji – die immersive Ausstellung“ nun auch in Oberhausen zu Gast. Die Ausstellung findet im neuen 5.500 Quadratmeter großen Ausstellungszentrum OBEX statt und bietet eine interaktive Reise in die Vergangenheit – in eine Stadt, die kurz vor ihrer tragischen Zerstörung durch den Vesuvausbruch steht.

Zeitreise ins Jahr 79 n. Chr.

Die süditalienische Handelsstadt Pompeji gehört im Jahr 79 n. Chr. zu den reichsten und schönsten Städten des Römischen Reiches. Die Einwohner genießen einen reizvollen Blick auf den Golf von Neapel – nichts ahnend, dass sie kurz vor einer der größten Tragödien der Antike stehen.

Die Ausstellung nimmt die Gäste mit ins pulsierende Zentrum Pompejis, in prachtvolle Villen und in sandige Arenen, in denen Gladiatoren um ihr Leben kämpfen. Mithilfe modernster Technik wird die Geschichte der Stadt eindrucksvoll zum Leben erweckt. Fesselnde Virtual-Reality-Erlebnisse ermöglichen es den Besuchern, in die prächtige Stadt einzutauchen und Zeuge einer bedeutenden Zivilisation zu werden.

Ein einzigartiges multimediales Erlebnis

Das neue Ausstellungszentrum OBEX beherbergt einen der größten immersiven Video-Mapping-Räume Europas. Projektionen auf acht Meter hohen Flächen erwecken die reiche Geschichte Pompejis zum Leben. Besucher durchqueren die gepflasterten Straßen der Stadt, folgen den Spuren der alten Römer und erleben schließlich hautnah die magmatischen Kräfte im Inneren des Vesuvs.

Ein besonderes Highlight ist die Virtual-Reality-Erfahrung, bei der die Gäste ein Amphitheater betreten und einen Gladiatorenkampf aus nächster Nähe erleben. Sie fahren in Streitwagen, nehmen an Seeschlachten teil und tauchen tief in die Welt der antiken Unterhaltung ein.

Interaktive Technologie & Künstliche Intelligenz

Ein interaktiver KI-Foto-Spiegel versetzt die Besucher auf einzigartige Weise in die Vergangenheit. Mithilfe von Gesichtserkennung werden sie in originale römische Kleidung gehüllt, sodass ein individuelles Porträt entsteht – als würde man selbst in Pompeji leben.

Im Metaversum-Erlebnis werden die Gäste zu virtuellen Avataren, die sich frei durch die legendäre Villa der Mysterien bewegen. Sie erkunden prächtige Hallen, Gärten, das Atrium und die Bäder – und erleben Pompeji auf dem Höhepunkt seiner Blütezeit.

Ein Erlebnis für alle Generationen

Die rund 90-minütige Ausstellung kombiniert Geschichte, Mythologie und modernste Technologie. Besucher erwarten lehrreiche Exponate, historische Dokumente und detailgetreue Repliken. Das Erlebnis wurde speziell für Familien, Schulklassen und Geschichtsbegeisterte entwickelt und bringt das kulturelle Erbe Pompejis in einer noch nie dagewesenen High-Tech-Inszenierung näher. Ein eigens komponierter Orchester-Soundtrack verstärkt die emotionale Wirkung und macht die Reise durch Pompeji noch eindrucksvoller.

OBEX: Das neue Zentrum für immersive Erlebnisse

OBEX | Oberhausen Expo ist ein neues, 5.500 Quadratmeter großes Ausstellungszentrum im Herzen des Ruhrgebiets. Es soll in den kommenden Jahren die führende Destination für immersive Erlebnisse in Deutschland werden. Mit über 250 Parkplätzen und einem eigenen Gastronomieangebot bietet OBEX die perfekte Infrastruktur für unvergessliche Ausstellungen.

Die Ausstellung „Die letzten Tage von Pompeji“ eröffnet pünktlich zu den Osterferien am 11. April und verspricht ein spektakuläres Erlebnis für die ganze Familie.

Stadtgespräch

Kurs in Richtung Finanzstabilität: Haushaltssicherungskonzept 2025 der Stadt Oberhauen genehmigt

Die Bezirksregierung Düsseldorf hat das Haushaltssicherungskonzept 2025 ff. der Stadt Oberhausen genehmigt. Damit kann die Stadt Oberhausen ihre Haushaltskonsolidierung fortsetzen und weiter auf den geplanten Haushaltsausgleich im Jahr 2031 hinarbeiten.

20.03.2025

„Wir sind der Bezirksregierung für die Genehmigung unseres Haushaltssicherungskonzeptes dankbar, da wir uns in unseren Anstrengungen zur Haushaltskonsolidierung bestätigt und unterstützt fühlen“, sagt Oberbürgermeister Daniel Schranz. „Dennoch gibt es keinerlei Anlass, sich zurückzulehnen. Im Gegenteil: Wir versuchen weiterhin, Kosten zu reduzieren, Erträge zu steigern und gleichzeitig den Menschen in unserer Stadt ein bestmögliches Angebot an öffentlichen Leistungen zu bieten – auch in dem Wissen, dass dies eine große Herausforderung ist. Und klar ist auch, dass wir in der Initiative zur Altschuldenlösung parallel eine historische Chance sehen, wieder dauerhaft mehr Gestaltungsmöglichkeiten zu erlangen.“

Die Bezirksregierung führt als Begründung für ihre Entscheidung unter anderem an, dass das Haushaltssicherungskonzept und seine Einzelmaßnahmen voraussichtlich zu größeren Einsparungen als im Vorjahr führen werden. Darüber hinaus setze die Stadt Oberhauen weiterhin auf eine Kombination aus Ertragssteigerungen und Aufwandssenkungen, um den Haushalt auszugleichen. Ausschlaggebend sei darüber hinaus gewesen, dass unter anderem städtische Beteiligungen zur Haushaltsstabilisierung beitragen, im Bereich Kinder, Jugend und Familie externe Beratungsleistungen Unterstützung angeboten und zusätzliche Erträge durch Dritte angestrebt würden.

Stadtkämmerer Apostolos Tsalastras appelliert nochmals dringlich, schnellstmöglich eine Lösung der Altschuldenregelung herbeizuführen: „Ohne diese und ohne eine allgemeine Verbesserung der kommunalen Finanzsituation wird es in Oberhausen nicht gelingen, die Finanzen langfristig zu stabilisieren. Dafür sind Kommunen im Strukturwandel noch lange nicht krisenfest.“

2024 konnte die Stadt Oberhausen zum ersten Mal seit sieben Jahren keinen ausgeglichenen Haushalt vorlegen. Aufgrund dieser Haushaltslage und der hohen Verschuldung ist Oberhausen gesetzlich verpflichtet, ein Haushaltssicherungskonzept aufzulegen. In einem solchen Konzept legen Kommunen die Maßnahmen dar, durch welche der Haushaltsausgleich zum nächstmöglich zu bestimmenden Zeitpunkt wieder hergestellt werden kann.


Stadtgespräch

Ausbildung in Oberhausen: Oberbürgermeister lädt Fachleute zum Gespräch

Wie können mehr junge Menschen für eine Ausbildung begeistert werden? Wie erreicht man Unentschlossene mit den vielfältigen Angeboten zur Berufsfindung? Und welche Voraussetzungen fehlen manchen Jugendlichen für einen erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben? Diese Fragen standen im Mittelpunkt eines Austauschs, zu dem Oberbürgermeister Daniel Schranz Expertinnen und Experten aus Verwaltung, Wirtschaft, Handwerk und Gewerkschaften eingeladen hatte.

20.03.2025

Einigkeit bestand darüber, dass bereits viele Angebote zur Berufsorientierung existieren. Die Herausforderung liegt jedoch darin, die passenden Programme für unterschiedliche Zielgruppen besser bekannt zu machen. Zudem sollen mögliche zusätzliche Maßnahmen geprüft werden, etwa zur Unterstützung bei Sprachbarrieren.

Die Teilnehmenden verständigten sich auf mehrere konkrete Schritte. So sollen Unternehmen gezielt angesprochen werden, um nach Möglichkeit mehr Ausbildungsplätze anzubieten. Um die steigende Zahl an Ausbildungsabbrüchen zu reduzieren, soll das sogenannte „Matching“ zwischen Bewerbern und Betrieben verbessert werden. Bestehende Angebote sollen stärker beworben werden, um Ausbildungsinteressierte besser mit geeigneten Unternehmen zu verknüpfen.

Außerdem wird das erfolgreiche Konzept der „Ausbildungscamps“ der Arbeitsagentur ausgeweitet, in denen junge Menschen zwei Wochen lang gezielt auf den Berufseinstieg vorbereitet werden. Zusätzlich soll eine Auszeichnung für engagierte Ausbildungsbetriebe entwickelt werden, um Best-Practice-Beispiele sichtbar zu machen.

Oberbürgermeister Daniel Schranz:

„Mehr junge Menschen in Ausbildung zu bringen, ist essenziell – sowohl für die Jugendlichen selbst als auch für die Wirtschaft und Gesellschaft. Eine abgeschlossene Ausbildung stärkt das Selbstwertgefühl, sichert Fachkräfte und trägt zur Stabilität unserer Gesellschaft bei.“

Jürgen Koch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Oberhausen:

„Die Situation ist angespannt: Es gibt zu wenig Stellen für junge Menschen und gleichzeitig zu wenig Bewerber für Betriebe. Die Diskussion war proaktiv – jetzt müssen wir handeln, um die Fachkräftesicherung voranzubringen.“

Valeska Hurraß, Geschäftsführerin des Jobcenters Oberhausen:

„Eine qualifizierte Ausbildung ist der beste Grundstein für eine sichere berufliche Zukunft. Praktika spielen dabei eine wichtige Rolle, um Einblicke in Berufe zu erhalten und Kontakte zu knüpfen.“

Jutta Kruft-Lohrengel, Präsidentin der IHK:

„In Oberhausen gibt es mehr ausbildungswillige junge Menschen als Ausbildungsplätze – eine Chance, die Betriebe nutzen sollten! Ich rufe Unternehmen dazu auf, mehr Ausbildungsplätze zu schaffen. Unterstützung gibt es bei der IHK.“

Jörg Bischoff, Kreishandwerksmeister:

„Viele Jugendliche brauchen engere Begleitung in die Ausbildung. Wir müssen sie noch gezielter in unsere Betriebe führen.“

Dr. Andreas Henseler, Geschäftsführer der OWT GmbH:

„Oberhausen bietet viele spannende und zukunftssichere Berufe. Doch um junge Menschen zu erreichen, müssen Unternehmen sich noch direkter positionieren und sichtbar werden.“

Jan Mrosek, Gewerkschaftssekretär des DGB:

„Eine Ausbildung ist der Schlüssel zu einer sicheren Zukunft. Statt wahlloser Angebote braucht es eine durchdachte Strategie, um jungen Menschen den Einstieg zu erleichtern.“

Elisabeth Schulte, Geschäftsführerin des Unternehmensverbands:

„Unsere Unternehmen investieren viel in Ausbildung, doch Nachwuchs zu finden wird immer schwieriger. Trotz vieler Bewerber dauert die Suche oft über ein Jahr. Schulabgänger sollten die Chancen nutzen, die Oberhausen ihnen bietet.“

Die Stadt Oberhausen setzt verstärkt darauf, junge Menschen für eine Ausbildung zu gewinnen und Unternehmen bei der Suche nach Fachkräften zu unterstützen. Durch gezielte Maßnahmen wie die Verbesserung des Matchings, eine verstärkte Ansprache von Betrieben und die Förderung der Ausbildungsreife soll der Einstieg in das Berufsleben erleichtert werden. Alle Beteiligten sind sich einig: Jetzt zählt das Handeln.

Kunst & Kultur | Stadtgespräch

Vorlesen im Historischen Klassenzimmer Oberhausen Janosch – Oh wie schön ist Märchenland

Das Historische Klassenzimmer des Stadtarchivs Oberhausen lädt wieder ein zu einer Vorlesung mit dem Mundwerker Jürgen Hinninghofen.

20.03.2025
Quelle: Stadt Oberhausen

Diesmal versammelt sich das altbekannte und berühmte Grimm’sche Märchenpersonal. Aber aufgepasst: Janosch, der berühmte Geschichtenerzähler, formt die Märchen um und so leben die Figuren nun in unserer Gegenwart. Das kann natürlich sehr überraschend und lustig werden. Hans im Glück und viele andere Märchengestalten warten auf neugierige Ohren von Alt und Jung.

Kinder, Eltern, Großeltern und junggebliebene Erwachsene sind herzlich eingeladen, den altbekannten Märchen in Janoschs Form zu lauschen, sie neu zu erleben und zu genießen. Vielleicht nehmen Sie auch etwas Inspiration für das eigene Lesen oder Vorlesen mit.

Die Veranstaltung findet statt am Sonntag, 30. März 2025, 11 Uhr, Historisches Klassenzimmer Oberhausen, Eschenstraße 60, 46049 Oberhausen.

Die Veranstaltung wird vom Stadtarchiv Oberhausen angeboten und ist kostenlos. Eine Anmeldung per E-Mail (Fachbereich.archiv@oberhausen.de) ist bis zum 28. März 2025 notwendig, da maximal 30 Personen teilnehmen können.

Gutes Leben | Umwelt

Earth Hour 2025: deine Stunde für die Erde!

Oberhausen folgt in diesem Jahr wieder dem Aufruf der Umweltschutzorganisation WWF Deutschland und beteiligt sich an der Earth Hour – der Stunde der Erde.

20.03.2025
Foto: NASA;sankai/Stock

Mit dieser Aktion fordern Menschen, Städte und Unternehmen weltweit mehr Einsatz für den Klimaschutz und stellen sich hinter die demokratischen Grundwerte des friedlichen und bunten Miteinanders. Sie schalten dafür am Samstag, 22. März, um 20:30 Uhr für eine Stunde das Licht aus, um so ein Zeichen zu setzen. Bekannte Bauwerke stehen dann wieder in symbolischer Dunkelheit, darunter Wahrzeichen wie das Brandenburger Tor in Berlin, Big Ben in London oder die Christusstatue in Rio de Janeiro. In Oberhausen wird zur Earth Hour unter anderem die Beleuchtung des Gasometers, des Aquaparks, der städtischen Verwaltungsgebäude, der Hauptzentrale des Energieversorgers EVO sowie vieler weiterer markanter Gebäude ausgeschaltet.

Der WWF ruft in diesem Jahr zum 19. Mal zur Teilnahme an der Earth Hour auf. Mittlerweile wird die Stunde der Erde auf allen Kontinenten gefeiert. In den vergangenen Jahren haben sich tausende Städte in 192 Ländern beteiligt. Im Jahr 2024 nahmen allein in Deutschland 560 Städte und Gemeinden teil.

Weitere Informationen finden Interessierte auf wwf.de/earth-hour.


Stadtgespräch

Metzgereien in Oberhausen schneiden ab sofort eine etwas dickere Scheibe ab – beim Lohn

An den Fleischtheken in Oberhausen darf es ab sofort gern etwas mehr sein – und zwar beim Lohn: Fleischer und Fachverkäuferinnen in den Metzgereien in Oberhausen verdienen ab diesem Monat mehr Geld. Darauf haben die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) und der Fleischerverband Nordrhein-Westfalen jetzt nach einem erfolgreichen Tarifabschluss hingewiesen.

19.03.2025
Schneiden ein saftiges Stück mehr ab – beim Lohn: Vom Metzger-Gesellen bis zur Fachverkäuferin – in den Metzgereien gibt es ab sofort ein Lohn-Plus. Das teilen die Gewerkschaft NGG und der Fleischerverband NRW mit

„Ein erfahrener Geselle im Fleischerhandwerk verdient ab sofort 17,32 Euro pro Stunde. Wenn er Vollzeit arbeitet, geht er jetzt mit knapp 2.930 Euro im Monat nach Hause“, sagt Martin Mura von der NGG Ruhrgebiet. Eine gelernte Verkäuferin, die schon lange an der Fleischtheke bedient, komme auf einen Stundenlohn von 15,26 Euro – und damit auf knapp 2.580 Euro im Monat. Bereits im kommenden September steht das nächste Lohn-Plus an: Dann steigen die Löhne im Fleischerhandwerk nochmals um 2,4 Prozent.

„Das Fleischerhandwerk macht die Jobs in den Metzgereien in Oberhausen damit attraktiver. Immerhin geht es um eine Branche, bei der der Nachwuchs – anders als die Kundschaft im Laden – nicht gerade Schlange steht“, sagt der Geschäftsführer der NGG Ruhrgebiet, Martin Mura.

Der Innungsverband spricht von einem „ordentlichen Nachwürzen beim Lohn“. Und von einem „Motivationsschub im Portemonnaie für die Beschäftigten“. Immerhin stehe das Fleischerhandwerk hoch im Kurs: „Die Menschen wissen, was sie beim Metzger bekommen: Die Qualität vom Fleisch und die Verarbeitung durchs Handwerk sind die besten Argumente für die Metzgereien. Es ist eben etwas anderes, ob man im Supermarkt abgepacktes Fleisch aus der Kühltheke holt oder an der Fleischtheke beim Metzger mit guter Beratung bedient wird“, sagt der Geschäftsführer des Fleischerverbandes NRW, Christian Deppe. Insgesamt gibt es in Oberhausen nach Angaben des Fleischerverbands 6 Metzgereien, die dem Innungsverband angehören.


Stadtgespräch

Polizei NRW informiert im BiZ Oberhausen

Die Polizei in Nordrhein-Westfalen sucht Nachwuchs für das „Team 110“ und stellt am Dienstag, den 25. März 2025, im BiZ Oberhausen, Mülheimer Straße 36 in 46045 Oberhausen (2. Etage) die Ausbildungs-, Studien- und Karrieremöglichkeiten vor.

19.03.2025

Alle interessierten Schülerinnen und Schüler sind ab 14.00 Uhr bis 15.30 Uhr herzlich eingeladen, sich bei derEinstellungsberatung der Polizei NRW zu informieren. Natürlich können bei der Gelegenheit auch individuelle Beratungstermine vereinbart werden.

 

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist nicht erforderlich.

Weitere Termine im BiZ Oberhausen sind in der Veranstaltungsdatenbank der Agentur für Arbeit Oberhausen im Internet zu finden unter: www.arbeitsagentur.de

Gutes Leben | Stadtgespräch

Stadt bietet neuen Service: Altkleider und Alttextilien abholen lassen

Für die Abgabe noch tragbarer Kleidung sowie noch brauchbarer Haushaltstextilien gibt es seit Beginn dieses Jahres einen neuen Service: Die Wirtschaftsbetriebe Oberhausen (WBO) holen im Auftrag der Stadt Oberhausen Altkleider und Alttextilien auch zuhause bei Bürgerinnen und Bürgern ab.

19.03.2025
Foto: V.l. Markus Werntgen-Orman (Leitung städtischer Bereich Umwelt), Julia Hadrossek (Geschäftsführerin Wirtschaftsbetriebe Oberhausen GmbH) und Florian Friedewald (Stadt Oberhausen)

Das Angebot wird bereits gerne von den Oberhausenerinnen und Oberhausenern genutzt. Markus Werntgen-Orman, Leiter des städtischen Bereichs Umwelt, erklärt: „Unser Alttextil-Sammelsystem macht es einfach, alte Kleidung nachhaltig zu entsorgen. Wir bieten einen bequemen und verantwortungsvollen Weg, Textilien abzugeben und damit einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.“ Julia Hadrossek, operative Geschäftsführerin der WBO, betont: „Mit der Abholung der Textilien direkt vor Ort erweitern wir unseren Service für die Stadt Oberhausen. Zudem erhoffen wir uns mit der sogenannten haushaltsnahen Sammlung eine höhere Qualität der Alttextilien und weniger Fremdstoffe in der Sammelware.

Ein Termin zur Abholung kann wie folgt vereinbart werden: über das Online-Formular https://altkleider.wbo-online.de/ sowie telefonisch bei der städtischen Service-Hotline unter 0208 825-0.

Nach der Terminvereinbarung erhält man innerhalb der nächsten zehn Tage einen Abhol-Termin. Wählbar sind einstündige Zeitfenster in der Zeit von 8 bis 19 Uhr – jeweils nach Verfügbarkeit. Dann gilt es nur noch, die Kleidung beziehungsweise die Textilien bis zum Abholtag in Säcke zu packen und zum Termin an der Haus- oder Wohnungstür an die WBO-Beschäftigten zu übergeben.

Nicht in die Alttextil-Sammlung gehören: zerschlissene, kaputte oder verschmutzte Kleidung/Textilien sowie Schuhe, die nicht mehr tragbar sind – diese Stoffe gehören weiterhin in den Restmüll. Auch Matratzen, Teppiche, Sitzkissen und Sitzauflagen gehören nicht in die Sammlung, sondern zum Sperrmüll.

Durch das fachgerechte Recycling der Stoffe gelangen diese zurück in den Kreislauf zur Wiederverwendung und Weiterverwertung. Gut für uns, gut für die Umwelt. Weitere Infos und Terminvereinbarung unter www.oberhausen.de/alttextilien.

Hintergrund

Seit dem 1. Januar 2025 fordert das Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG), dass alte Textilien getrennt gesammelt werden. Damit beauftragt ist der öffentliche Entsorgungsträger, also die Stadt Oberhausen. Dies ist eine Regelung, die auch in den EU-Vorschriften zum Abfall enthalten ist. Seit 2025 ist es also Pflicht, eine städtische Sammlung alter Textilien getrennt von anderen Abfällen anzubieten. Das neue System ermöglicht den Oberhausenerinnen und Oberhausenern die Nutzung des Abholservice, aber auch weiterhin die Abgabe von Alttextilien an den Wertstoffinseln, also Container-Standplätzen mit Alttextil-Containern, im Stadtgebiet.

Stadtgespräch

Beispiel sollte Schule machen Unternehmerfrühstück im Ausbildungszentrum

Anlässlich des Unternehmerfrühstücks, zu dem im März das CityO.-Management mit Unterstützung der Stadtsparkasse eingeladen hatte, waren zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der Wirtschaft und der Stadtgesellschaft zu Gast im neuen Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfsL) in Oberhausen.

13.03.2025
Foto (Credits CityO. / Carsten Walden) v. l.: Thomas Gäng (Stadtsparkasse), Simone-Tatjana Stehr (Leiterin ZfsL), Dirk Vöpel (MdB), Valeska Hurraß(Jobcenter), Bezirksbürgermeister Dominik Stenkamp, Katharina Harten (Café FAVE),  Bürgermeister Werner Nakot, Axel Schmiemann (Vors. CityO. / Uhren Schmiemann) und Peter M. Urselmann (Stellv. Vors. CityO. / WbI)

Leiterin Simone-Tatjana Stehr führte durch die modernen Räume an der Marktstraße und erläuterte die Besonderheiten des innovativen Einrichtungskonzepts. CityO.-Vorsitzender Axel Schmiemann zeigte sich glücklich, dass das Zentrum seinen neuen Standort mitten in der Oberhausener City gewählt hat und äußerte die Hoffnung, „dass dieses Beispiel auch im übertragenen Sinne Schule macht“.

Stadtgespräch

Oberbürgermeister: Hervorragender Standort für neues Polizeipräsidium

Jetzt steht es fest: Die Polizei Oberhausen zieht in einigen Jahren in ein neues Präsidium an der Concordiastraße. Wie die Behörde am Dienstag, 11. März 2025, mitteilte, hat die Bietergemeinschaft Ten Brinke Projektentwicklung GmbH & Co. KG und JBR Partner offiziell den Zuschlag erhalten. Sie wird den Neubau realisieren und an die Polizei vermieten.

13.03.2025

„Eine sehr gute Entscheidung für einen hervorragenden Standort“, sagt Oberbürgermeister Daniel Schranz zu der Nachricht: „Das ist ein Dreifach-Gewinn für unsere Stadt! Die Polizei Oberhausen bekommt so ein Präsidium, das allen ihren Anforderungen gerecht wird. Die Oberhausenerinnen und Oberhausener bekommen einen zentralen Polizeistandort, der das Sicherheitsempfinden stärkt – das neue Präsidium wird nicht weiter vom Hauptbahnhof entfernt sein als das vor fast 100 Jahren errichtete am Friedensplatz. Und nicht zuletzt wird der Neubau ein Meilenstein für die Stadtentwicklung in Lirich-Süd werden; ein echter Brückenschlag zur Alt-Oberhausener Innenstadt.“

Das Grundstück, auf dem das neue Polizeipräsidium errichtet wird, gehört der Stadt Oberhausen und steht für das Projekt zur Verfügung. Die Kfz-Zulassungsstelle und die Führerscheinstelle, die zurzeit noch im Gebäude an der Straße Am Förderturm 28 untergebracht sind, werden in barrierefreie Räume im Technischen Rathaus verlegt, wo perspektivisch ein Service-Center für Bürgerinnen und Bürger geplant ist. Das Regionalteam Alstaden/Lirich der Jugendhilfe, das zurzeit noch im Concordiahaus an der Concordiastraße 30 untergebracht ist, wird eigene Räume im renovierten Gebäude an der Danziger Straße 11-13 bekommen.