Stadtgespräch

Oberbürgermeister Berg: Stadt Oberhausen bringt sich aktiv in Gespräche zur Zukunft der DB-Cargo ein

Oberbürgermeister Thorsten Berg hat zu den Plänen der DB Cargo für den Standort Osterfeld kurzfristig Stellung genommen:

 

26.03.2026
Foto: Julia Meya

„Die angekündigten Pläne der DB Cargo treffen unseren Standort Oberhausen hart. Hinter den Zahlen stehen über 100 hochqualifizierte Beschäftigte, deren Zukunft nun ungewiss ist. Gerade im Ruhrgebiet stehen diese Arbeitsplätze für industrielle Kontinuität, hohe Fachkompetenz und Erfahrung. Den Beschäftigten und ihren Familien gilt meine volle Solidarität. Ich sehe es nun als unsere gemeinsame Verantwortung an, Perspektiven für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu prüfen und den Standort nicht vorschnell aufzugeben. Gleichzeitig ist mir bewusst, dass sich DB Cargo in einem umfassenden Veränderungsprozess befindet. 

Entscheidend ist jetzt aber, wie dieser Prozess gestaltet wird. Für mich steht fest: Alle Optionen zur Sicherung von Arbeitsplätzen und zur Weiterführung des Standorts müssen ernsthaft geprüft werden – auch neue Perspektiven durch andere Betreiber oder alternative Nutzungskonzepte.

Die Stadt Oberhausen wird sich aktiv in diesen Prozess einbringen und bietet allen Beteiligten, Werksleitung wie Betriebsrat, kurzfristige Gespräche an. Unser Ziel ist klar: Wir möchten so viele Arbeitsplätze wie möglich erhalten und zugleich eine tragfähige Zukunft für den Standort entwickeln.

Deutlich macht diese Nachricht einmal mehr, wie sehr globale Entscheidungen sowie europäische und nationale Rahmenbedingungen unsere Stadt unmittelbar treffen können. Umso wichtiger ist es, dass wir uns mit ganzer Kraft für den Erhalt industrieller Arbeitsplätze einsetzen. Sie sind unverzichtbar für Wertschöpfung, gute Einkommen und die finanzielle Handlungsfähigkeit unserer Stadt.“