Stadtgespräch

Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung

Anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung (5. Mai) lädt der Arbeitskreis Inklusion am Donnerstag, 7. Mai 2026, ab 16 Uhr zu einer Mitmach- und Informationsaktion auf den Feierabendmarkt am Saporishje-Platz ein. Die Veranstaltung richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger, die Inklusion im Alltag erleben und unterstützen möchten. Das Motto des Protesttags lautet: Menschenrechte sind nicht verhandelbar.

30.04.2026

Zahlreiche Institutionen beteiligen sich und machen das Thema Inklusion auf vielfältige Weise erlebbar. Mit dabei ist unter anderem die Caritas Oberhausen, die mit mehreren Angeboten vertreten ist. Das Bistro Jederman der Caritas sorgt für das leibliche Wohl der Besucherinnen und Besucher. Für Unterhaltung und Information zugleich sorgt ein Glücksrad mit Quiz rund um das Thema Inklusion. Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung vom inklusiven Sonnenchor der Caritas Oberhausen.

Wer selbst aktiv werden möchte, kann einen kurzen Rollstuhlparcours ausprobieren und so nachempfinden, welchen Herausforderungen sich Menschen mit Mobilitätseinschränkungen im Alltag stellen müssen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, mit Simulationsbrillen für Augenkrankheiten Tischkicker zu spielen und die Auswirkungen von Sehbeeinträchtigungen unmittelbar zu erleben.

Die Aktionen sollen zum Mitmachen, Nachdenken und zum Austausch einladen. Ziel ist es, Barrieren sichtbar zu machen, Verständnis zu fördern und ein Zeichen für eine inklusive Gesellschaft zu setzen.

Der Arbeitskreis Inklusion hofft auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher beim Feierabendmarkt auf dem Saporishje-Platz.


Stadtgespräch

Beruflich orientieren – wie geht das? Workshop der Berufsberatung für Erwachsene am 7. Mai im Bert-Brecht-Haus in Oberhausen

Den Job neu denken, beruflich mal ganz andere Wege gehen – ein Gedanke, mit dem viele wahrscheinlich schon mal gespielt haben. Die Frage ist nur: In welche Richtung kann es denn überhaupt gehen? Welcher Job würde zu mir passen?

Inspiration, Beratung und Branchenkenntnisse bietet die Berufsberatung für Erwachsene der Agentur für Arbeit Oberhausen am Donnerstag, den 7. Mai von 16:30 bis 18:00 Uhr im Bert-Brecht-Haus, Langemarkstraße 19-21, 46045 Oberhausen, in Raum 404.

28.04.2026

wie Schritt für Schritt der Weg in eine neue berufliche Zukunft gestartet werden kann, welche Online-Tools dabei helfen, die eigenen Stärken und Ressourcen zu entdecken und natürlich auch, welche Unterstützungsangebote das Team der Agentur für Arbeit bereithält.

 

Wer also seine Zukunft aktiv gestalten möchte, ist herzlich eingeladen sich anzumeldenhttps://www.vhs-oberhausen.de/kurssuche/kurs/Beruflich-orientieren-Wie-geht-das/BD0022W#inhalt

 

Weitere Informationen zum Beratungsteam und den Dienstleistungs- und Unterstützungsmöglichkeiten gibt es auch online: https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/oberhausen/berufsberatung-erwachsene


Kunst & Kultur | Stadtgespräch

Solo-Theater in der LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen

Am Samstag, 2. Mai 2026 um 19:30 Uhr präsentiert die LUDWIGGALERIE ein letztes Highlight zur Ausstellung GERMAN POP ART – Zwischen Provokation und Mainstream: das Solo-Stück „NippleJesus“ von Nick Hornby.

28.04.2026
Thorsten Brunow © Dirk Gerigk bsfotoart

Im Mittelpunkt steht Dave, ein ehemaliger Türsteher, der als Museumswächter ein umstrittenes Kunstwerk bewachen soll: ein Jesusbild, zusammengesetzt aus ausgeschnittenen Bildern weiblicher Brüste. Was ihn zunächst schockiert, weckt nach und nach seine Neugier. Er beginnt, das Werk und seine eigene Haltung zu hinterfragen, setzt sich mit Vorurteilen auseinander und reflektiert über Kunst und Provokation – bis er erkennt, dass er selbst Teil einer größeren Inszenierung ist.

Das Stück beleuchtet auf humorvolle Weise den Umgang mit moderner Kunst, hinterfragt Mechanismen des Kunstbetriebs und stellt die Frage, was Kunst darf und soll. Die LUDWIGGALERIE wird dabei selbst zur Bühne.

Die One-Man-Show wird von Schauspieler Thorsten Brunow gespielt, Regie führt Jens Dornheim.

Eintritt: 20 €, ermäßigt 14 €. Tickets unter: www.ludwiggalerie.de.

Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 0208 41249 28 oder online.


Stadtgespräch

Tag der Städtebauförderung 2026: Bahnhofstraße in Sterkade im Wandel erleben

Wie sieht die Bahnhofstraße von morgen aus? Und warum ist diese umfangreiche Baumaßnahme notwendig? Im Rahmen des Tags der Städtebauförderung lädt das Stadtteilbüro Sterkrade gemeinsam mit der Stadt Oberhausen am Mittwoch, 6. Mai 2026, dazu ein, den geplanten klimaresilienten Umbau der Bahnhofstraße kennenzulernen und die Hintergründe besser zu verstehen.

28.04.2026
Foto: Citymanagement Sterkrade

Bauzaungespräch und Aktionsstand

Der erste Mittwoch im Monat ist für viele bereits ein fester Termin: Dann findet das monatliche Bauzaungespräch direkt vor Ort statt. So auch am genannten Mittwoch: Pünktlich um 12.15 Uhr nach dem Glockengeläut gibt es aktuelle Informationen rund um die anstehende Baumaßnahme. An diesem Tag wird jedoch mehr geboten: Von 11 bis 14 Uhr stehen an einem Aktionsstand direkt am Center Point verschiedene Projektpartner für Gespräche bereit. Mit dabei sind der Bereich Umwelt und der Bereich Stadterneuerung der Stadt Oberhausen, die Wirtschaftsbetriebe Oberhausen, die Zukunftsinitiative Klima.Werk, das Stadtteilbüro Sterkrade sowie die Verbraucherzentrale Oberhausen. Unter dem Motto „informieren. mitreden. mitmachen.“ können Besucherinnen und Besucher die Planungen einsehen, Hintergründe erfahren und direkt mit Fachleuten ins Gespräch kommen. Darüber hinaus gibt es Informationen was man selbst zum blau-grünen Wandel beitragen kann.

 

Mitmachangebote für Groß und Klein

Neben Information und Austausch gibt es zahlreiche Mitmachangebote: Kleine und große Gäste können Themen rund um das Projekt spielerisch entdecken. Bei einer Bastelaktionen des BUND steht die Biodiversität im Mittelpunkt. Zum Thema Schwammstadt können die Besucherinnen und Besucher puzzeln, spielen oder diese virtuell erleben. Wer sein Wissen über den Umbau testen möchte, kann an einem kleinen Quiz teilnehmen. Auch für Immobilieneigentümerinnen und -eigentümer gibt es konkrete Angebote: Sie können sich vor Ort über Fördermöglichkeiten für Dach- und Fassadenbegrünung sowie über Maßnahmen zum Hitzeschutz informieren.

 

Der Umbau der Bahnhofstraße zählt in den kommenden Jahren zu den zentralen Zukunftsprojekten der Stadtentwicklung in Sterkrade. Ziel ist es, die Straße klimaresilient zu gestalten – mit mehr Grün, verbesserter Aufenthaltsqualität und innovativen Ansätzen wie dem Prinzip der „Schwammstadt“, das Regenwasser speichert und Hitze reduziert.

 

Kitas und Schulen sind herzlich eingeladen, den Aktionstag zu besuchen. Für Gruppen wird um eine vorherige Anmeldung gebeten: citymanagement@stadtteilbuero-sterkrade.de oder Telefon: 0208 635-8-600

Kunst & Kultur | Stadtgespräch

100.000 Besucher feiern die aktuelle Ausstellung im Gasometer Oberhausen – Mythos Wald an allen Maifeiertagen geöffnet

Großer Erfolg für den Gasometer Oberhausen: Die aktuelle Ausstellung „Mythos Wald“ hat die Marke von 100.000 Besucherinnen und Besuchern geknackt. Seit der Eröffnung Ende März zieht die multimediale Ausstellung Menschen aus der ganzen Region und darüber hinaus an –und die Begeisterung ist deutlich spürbar.

„Mythos Wald“ bietet spannende Einblicke, überraschende Perspektiven und lädt zum Staunen ein. Insbesondere die magische Lichtinstallation „Der Baum“ im 100 Meter hohen Luftraum des Gasometers zieht viele Besucher in ihren Bann.

28.04.2026

Viele Gäste zeigen sich zudem von den großformatigen, vielfach international ausgezeichneten Fotografien und den wertvollen Exponaten des leihgebenden König-Museums, des LWL-Naturkundemuseums Münster sowie des Ruhrmuseums tief beeindruckt. Neben den vielschichtigen optischen Eindrücken bietet der Akustikraum eine ganz besondere Klangreise um die Welt. Die Zuhörer reisen mit dem Sonnenaufgang einmal rund um den Globus und werden „Ohrenzeugen“ der magischen Momente, wenn die Sonne die Wälder aufweckt.

Es gibt noch viele weitere Möglichkeiten das Thema Wald zu erkunden: Der Audioguide, gesprochen von Dirk Steffens, das interaktive Exponat „Der lebendige Wald“ von esri und die Hörsäulen mit informativen Potcasts von GEO sind nur einige weitere Beispiele. Vor dem Gasometer wartet noch der „Wald der Zukunft“ der Internationalen Gartenausstellung IGA oder der Waldraum des RVR mit seinen naturnahen Angeboten auf die Besucher*innen. „Mythos Wald“ ist für alle Altersgruppen geeignet – egal ob Familien, Schulklassen oder Einzelbesucher.

Auch das Team des Gasometers freut sich über den großen Zuspruch. „Die 100.000er-Marke ist für uns ein toller Meilenstein“, heißt es von Jeanette Schmitz, Kuratorin und Geschäftsführerin des Gasometers. „Es zeigt, dass unser Aussstellungskonzept ankommt und die Menschen bewegt.“ Wer die Ausstellung noch nicht gesehen hat, kann dies in den kommenden Maiwochen auch an den Feiertagen nachholen.

Öffnungszeiten im Mai

Der Gasometer ist an allen Feiertagen im Mai geöffnet. Dazu zählen der Tag der Arbeit am 1. Mai, Christi Himmelfahrt, Pfingstsonntag und Pfingstmontag. Perfekt also für einen Ausflug mit Familie oder Freunden.

Kommende Veranstaltungen im Gasometer – Überblick

27. Juni: Extraschicht mit Live-Musik von „Mottek“, kostenfreie Führungen durch die Ausstellung „Mythos Wald“ sowie leckere Speisen und Getränke.

08. Juli: „Große Bäume, kleine Helden – wie Bakterien Wäldern beim Überleben helfen“ – Vortragsabend mit Peter Wohlleben – ausgebucht

21. Juli: „Unser Wald – zwischen Wetter und Klimawandel“– Vortragsabend mit Karsten Schwanke

26. August: „Der Wald, das Klima und die Biodiversität“ – Vortragsabend mit Jan Haft

Weitere Informationen und Tickets unter www.gasometer.de

Laufzeit „Mythos Wald“ vom 20. März bis 30. Dezember 2026

Durchführung und Konzeption

Auch diese Ausstellung wurde unter Leitung von Jeanette Schmitz gemeinsam mit Thomas Wolf und Nils Sparwasser kuratiert. Realisiert wird „Mythos Wald“ von der Gasometer Oberhausen GmbH in Zusammenarbeit mit dem Museum Koenig, Bonn und dem LWL-Museum für Naturkunde sowie freundlicher Unterstützung der Deutschen Postcode Lotterie. Als weitere Partner fördern der Regionalverband Ruhr, die Internationale Gartenausstellung 2027, Esri, die Energieversorgung Oberhausen (EVO) sowie der NABU die Ausstellung. Medienpartner sind WDR 5 und GEO.

Gutes Leben | Stadtgespräch

Neuer Podcast: Wenn Helfen mehr ist als ein Job

Die neue Podcastreihe „BBH SV – Wenn Helfen mehr ist als ein Job“ ist ein Projekt aus dem Bert-Brecht-Haus Oberhausen, dem zentralen Kultur- und Bildungsort der Stadt. „BBH SV“ steht dabei für die Zusammenarbeit der Künstlerin Sophia Klein und Volker Köster (Stabsstelle Neue Medien), die zusammen die Reihe konzipieren, produzieren und moderieren.

27.04.2026

In der Reihe kommen Ehrenamtliche aus unterschiedlichen Bereichen zu Wort, darunter Feuerwehr, Notfallseelsorge, Hospizarbeit, DLRG sowie Organisationen wie Johanniter und Malteser. Sie berichten persönlich von ihren Erfahrungen, Herausforderungen und Beweggründen. Was bewegt Menschen dazu, sich freiwillig für andere einzusetzen, oft im Hintergrund, ohne Bezahlung und fernab der öffentlichen Aufmerksamkeit?

 

Die Podcastreihe gibt genau diesen Menschen eine Stimme. In persönlichen Gesprächen erzählen Ehrenamtliche aus ganz unterschiedlichen Bereichen von ihren Erfahrungen, Herausforderungen und Motivationen – ehrlich, nahbar und oft überraschend. Die Hörerinnen und Hörer erhalten so Einblicke in eine Welt, die meist unsichtbar bleibt und lernen die Geschichten hinter den Einsätzen kennen. Geschichten von Begegnungen, von Grenzsituationen, aber auch von persönlichem Wachstum und dem Gefühl, wirklich etwas zu bewirken.

 

Ergänzt wird das Projekt durch die Unterstützung von Inga Dander vom Ehrenamtsbüro der Stadt Oberhausen, wodurch eine direkte Verbindung zu lokalen Strukturen und Initiativen besteht.

 

Die Podcastfolgen werden über digitale Plattformen sowie Social Media verbreitet und schaffen so einen niedrigschwelligen Zugang zum Thema Ehrenamt. Ziel ist es, Engagement sichtbar zu machen, Wertschätzung zu stärken und Menschen zur eigenen Beteiligung zu motivieren. Die Podcast-Reihe startet am 5. Mai, am ersten und dritten Dienstag im Monat wird eine weitere neue Folge veröffentlicht, und überall da, wo es Podcast gibt.

Internetseite: https://bbh-sv.podigee.io/ und überall, wo es Podcast gibt.

 

 

Übersicht der Folgen

Folge 1 am 5. Mai 2026: Johanniter 

In dieser Folge sprechen Sophia Klein und Volker Köster mit Melanie Nöhring von den Johannitern über ihr Ehrenamt zwischen Festivals, Sanitätsdiensten und Gemeinschaft. Sie erzählt, wie sie über eine Freundin zum Ehrenamt kam, warum man keine Vorerfahrung braucht und wie vielfältig die Aufgaben sind – von Erste Hilfe bis Betreuung bei Großveranstaltungen. Dabei wird deutlich: Es geht nicht nur um medizinische Hilfe, sondern vor allem um Menschen, Teamarbeit und das gute Gefühl, gebraucht zu werden.

 

Folge 2 am 19. Mai.2026: Feuerwehr 

In dieser Folge sprechen Sophia Klein und Volker Köster mit Martin Götzke von der Feuerwehr Oberhausen über seine Arbeit im Katastrophenschutz. Er gibt Einblicke in die Vorbereitung auf Krisen wie Hochwasser, Stromausfälle oder Großschadenslagen und erklärt, warum Ehrenamt und Zusammenarbeit in der sogenannten „Blaulichtfamilie“ unverzichtbar sind. Eine Folge über Verantwortung, Vorbereitung und den Blick hinter die Kulissen moderner Gefahrenabwehr.

 

Folge 3 am 2. Juni 2026: Malteser

Ehrenamt hat viele Gesichter – und oft mehr Facetten, als man denkt. Ulrike und Uwe Joostema von den Maltesern zeigen, wie vielfältig ihr Engagement ist: von Sanitätsdiensten bei Großveranstaltungen bis hin zu sozialen Projekten wie Seniorencafés oder besonderen Herzenswunsch-Fahrten. Dabei wird deutlich, dass Helfen nicht nur in akuten Notfällen stattfindet, sondern auch im Alltag – dort, wo Menschen Zeit, Aufmerksamkeit und Gemeinschaft brauchen.

 

Folge 4 am 16. Juni 2026: Ambulantes Hospiz

Was bleibt, wenn das Leben sich dem Ende nähert? Deborah Rau vom ambulanten Hospizdienst begleitet Menschen in ihren letzten Lebensphasen – und ihre Angehörigen durch eine der schwierigsten Zeiten überhaupt. Dabei geht es nicht um medizinische Versorgung, sondern um etwas viel Grundlegenderes: Zeit, Zuhören und menschliche Nähe.

 

Folge 5 am 7. Juli 2026: Ehrenamtsbüro 

In dieser Folge sprechen Sophia Klein und Volker Köster mit Inga Dander vom Ehrenamtsbüro der Stadt Oberhausen über die Bedeutung und Vielfalt von ehrenamtlichem Engagement. Sie erklärt, wie Menschen ihren Weg ins Ehrenamt finden, welche Rolle Motivation, Gemeinschaft und Sinn spielen – und warum Engagement weit über klassische Vereinsarbeit hinausgeht. Eine Folge über Chancen, Herausforderungen und die unsichtbare Kraft, die eine Stadt zusammenhält.

 

Folge 6 am 21. Juli 2026: DLRG 

In dieser Folge sprechen Sophia Klein und Volker Köster mit Lisa Koch von der DLRG Oberhausen über ihr Ehrenamt rund ums Wasser. Sie erzählt, wie sie vom Schwimmtraining zur Wasserrettung gekommen ist, welche Aufgaben die DLRG übernimmt – von Schwimmausbildung bis Einsatzdienst – und warum sich so viele Menschen im Wasser überschätzen. Eine Folge über Sicherheit, Verantwortung und die Bedeutung, schwimmen zu können.

 

Folge 7 am 4. August 2026: Johanniter 

In dieser Folge sprechen Sophia Klein und Volker Köster mit Caroline Seidel von den Johannitern über ihr Ehrenamt zwischen Organisation und Einsatz. Sie gibt Einblicke in die Planung von Sanitätsdiensten bei großen Veranstaltungen, erklärt, wie komplex die Koordination im Hintergrund ist und warum Teamarbeit dabei eine zentrale Rolle spielt. Außerdem erfahren wir, wie Ehrenamt neue berufliche Wege eröffnen kann und welche Verantwortung hinter der scheinbar unsichtbaren Arbeit steckt.

 

Folge 8 am 18. August 2026: Notfallseelsorge

In dieser Folge sprechen Sophia Klein und Volker Köster mit Judith Beck von der Notfallseelsorge über ihre Arbeit in akuten Krisensituationen. Sie begleitet Menschen in Momenten von Verlust, Schock und Ausnahmesituationen – oft dann, wenn Worte fehlen. Wir erfahren, wie Einsätze ablaufen, welche Rolle Zuhören und Schweigen spielen und wie sie mit emotionalen Belastungen umgeht. Eine eindrückliche Folge über Mitgefühl, Präsenz und Hilfe, wenn nichts mehr normal ist.

 

Folge 9 am 1. September 2026: Alsbachtal

In dieser Folge sprechen Sophia Klein und Volker Köster mit Barbara Klingels aus dem Alsbachtal in Oberhausen. Sie arbeitet im Verein für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung und leitet das Projekt „KultA – Kultur im Alsbachtal“. Ihr Ziel: Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam Zugang zu Kultur ermöglichen – und vor allem echte Teilhabe schaffen.

 

Folge 10 am 15. September 2026: Koordinierungsstelle Vormundschaften (KVO)

In dieser Folge sprechen Sophia Klein und Volker Köster mit Cindy Greul von der Stadt Oberhausen. Sie koordiniert ehrenamtliche Vormundschaften – ein Bereich, den viele kaum kennen, der aber für junge Menschen enorm wichtig ist. Denn Vormundschaft bedeutet weit mehr als Unterschriften und Bürokratie. Es geht um Vertrauen, Stabilität und darum, für ein Kind da zu sein, wenn vieles im Leben bereits weggebrochen ist.

 

Folge 11 am 6. Oktober 2026: terre des hommes

In dieser Folge sprechen Sophia Klein und Volker Köster mit Sebastian Henke, der seit vielen Jahren für terre des hommes in Oberhausen aktiv ist. Er gibt persönliche Einblicke in seine Arbeit zwischen Ehrenamt, sozialem Engagement und Projektkoordination. Wir erfahren, wie lokale Hilfe für Kinder und Familien funktioniert, warum Gemeinschaft und Begegnung so wichtig sind und welche Herausforderungen – aber auch Erfolgsmomente – diese Arbeit prägen.

 

Stadtgespräch

Feuerwehr Oberhausen ehrt langjährige Jubilare

Am 17. April 2026 wurden auf der Feuer- und Rettungswache 1 mehrere Angehörige der Feuerwehr Oberhausen für ihre langjährige Tätigkeit und ihren engagierten Dienst geehrt. Im Rahmen einer Feierstunde überreichte der Beigeordnete Michael Jehn (2.l.) die Urkunden und Ehrenzeichen. Gemeinsam mit dem Leiter der Feuerwehr, Jörg Brandenburg (3.v.l.), würdigte er die Verdienste der Jubilare und dankte ihnen für ihren langjährigen Einsatz im Dienst der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Oberhausen.

27.04.2026
Quelle: Feuerwehr Oberhausen

Für 35 Jahre Dienst bei der Feuerwehr wurden mit dem Feuerwehrehrenzeichen in Gold ausgezeichnet: Swen Züllighofen, Thorsten Silberborth, Thomas Vollmer, Werner Seidler, Thomas Wagner, Christian Wolf sowie Oliver Najda.

 

Für 25 Jahre Dienst bei der Feuerwehr erhielten das Feuerwehrehrenzeichen in Silber: Michael Schößler, Michael Rodehüser, Marco Krampe, Oliver Rauch und Nico Beorchia.

 

Darüber hinaus wurden für 25 Jahre im öffentlichen Dienst geehrt: Holger Brömmel, Michael Zimmer und Alexander Beck.

 

Die folgenden Jubilare konnten an der Veranstaltung nicht teilnehmen; ihre Ehrung werden zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt: Christian Tholl, Bernd Schneider, Andreas Esch, Mark Lindemann, Stephan Tomky und Dennis Hensel.

 

Mit der Feierstunde würdigte die Feuerwehr Oberhausen die langjährige Verbundenheit, die hohe Einsatzbereitschaft und das besondere Engagement der Geehrten für die Sicherheit in der Stadt.

 

Stadtgespräch

50km Megamarsch Mallorca – Spendenlauf für Kinder- und Jugendhospiz – 2.200 EUR Spenden gesammelt

Im Namen des Möwennestes – Hospiz für Kinder und Jugendliche und deren Familien – freute sich Alexandra über den symbolischen Scheck, den ihr Torsten Narawitz gestern überreichte.

27.04.2026

Torsten hat im Februar wiederholt am Megamarsch Alcudia auf Mallorca teilgenommen, einer 50km-Trekking-Herausforderung.

Dafür benötigte er nur 8:28 Std, inkl 600 Höhenmetern und einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 6,0 km/h.

 

Um sich selber ein wenig anzuspornen, hat er daraus einen Spendenmarsch gemacht und in seinem Netzerk vorher ordentlich gesammelt. So kamen am Ende 2.200 EUR zusammen für das Möwennest. Vielen vielen Dank an dieser Stelle an alle Spender 😊

Welche freudige Überraschung für das Team vom Möwennest um Alexandra Peters, für das Torsten im Ehrenamt ebenfalls tätig ist.

 

Walk – don‘t talk!

„Machen, nicht labern!“ – das ist Torsten‘s Lebensmotto. „Außerdem war das nur Training für 270km  Portugiesischen Jakobsweg im Mai.“

Stadtgespräch

Baubeginn für neue Ebertbad-Gastronomie: Rückbau des Bestandsgebäudes startet

Mit dem Beginn der Rückbauarbeiten am Bestandsgebäude des ehemaligen Restaurants „Giu“ am Ebertbad ist am Freitag, 24. April 2026, der offizielle Startschuss für die neue Gastronomie gefallen. Mit dem Projekt wird ein wichtiger Baustein zur weiteren Stärkung des Ebertbades umgesetzt.

Zunächst wird der Pavillon am bestehenden Gebäude vollständig zurückgebaut, um anschließend die baulichen Voraussetzungen für die neue Gastronomie zu schaffen. Ziel ist es, einen modernen und attraktiven gastronomischen Bereich zu entwickeln, der sowohl Besucherinnen und Besuchern des Ebertbades als auch der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen wird.

Die neue Gastronomie soll künftig das kulturelle Angebot des Ebertbades sinnvoll ergänzen und den Standort insgesamt aufwerten. Neben der Versorgung während des Theaterbetriebs wird die Gastronomie auch außerhalb von Aufführungen ein einladender Treffpunkt sein.

27.04.2026
Foto: Stadt Oberhausen/Tom Thöne

„Mit dem Baubeginn setzen wir ein wichtiges Zeichen für die Weiterentwicklung unseres Theaterstandortes. Kultur lebt nicht nur von Aufführungen, sondern auch von Aufenthaltsqualität und Begegnung. Die neue Gastronomie wird dazu beitragen, das Ebertbad noch stärker als Ort des Austauschs und der Begegnung zu etablieren“, freut sich Oberbürgermeister Thorsten Berg über den Beginn der Baumaßnahme.

„Eine moderne Gastronomie gehört heute zu einem zeitgemäßen Kulturbetrieb einfach dazu. Mit dem Neubau schaffen wir nicht nur bessere Rahmenbedingungen für unsere Besucherinnen und Besucher, sondern stärken auch die Attraktivität des gesamten kulturellen Angebots“, betont Apostolos Tsalastras, Beigeordneter und zuständig für das Dezernat Finanzen und Kultur.

„Der Rückbau des Bestandsgebäudes ist der erste wichtige Schritt für die Umsetzung dieses Projekts. Unser Ziel ist es, eine funktionale und zugleich architektonisch ansprechende Lösung zu realisieren, die sich harmonisch in das Umfeld des Ebertbades einfügt und langfristig wirtschaftlich betrieben werden kann“, ergänzt Dominik Erbelding, Geschäftsführer der GVO Grundstücksverwaltungsgesellschaft Oberhausen mbH.

Realisiert wird das Gestaltungskonzept nach den Plänen der „in situ architekten“ aus Essen. Die Gesamtinvestition für den Umbau der Theatergastronomie liegt bei rund 2,56 Millionen Euro. Nach der Fertigstellung, die für das Dezember 2027 geplant ist, bietet die Gastronomie Platz für 56 Sitzplätze ohne Außengastronomie.

Das Gestaltungskonzept der „in situ architekten“ aus Essen:

Im Rahmen der behutsamen Weiterentwicklung des denkmalgeschützten Ebertbades entsteht ein moderner Neubau, der in Kombination mit den sanierten Räumlichkeiten im Bestand künftig wieder eine Gastronomie beherbergen wird. Das Projekt verbindet die historische Identität des Ortes mit einer zukunftsorientierten, ökologischen Architektur und schafft so eine überzeugende Synthese aus Bestand und zeitgenössischem Weiterbauen.

Der Neubau ist als Hybridkonstruktion konzipiert: Ein massiver, konventionell errichteter Betonkörper bildet die strukturelle Basis, während ausgewählte Gebäudeteile in nachhaltiger Holzmodulbauweise ausgeführt werden. Dieser Ansatz ermöglicht es, die Vorteile beider Bauweisen zu vereinen – Robustheit und Dauerhaftigkeit auf der einen, Ressourcenschonung und hohe Vorfertigung auf der anderen Seite. Durch den modularen Holzbau werden Bauzeit und Eingriffe in den sensiblen Bestand reduziert, während gleichzeitig hohe energetische Standards erreicht werden.

Ein extensiv begrüntes Dach trägt zur ökologischen Aufwertung des Standorts bei, verbessert das Mikroklima und fördert die lokale Biodiversität. In der Fassadengestaltung wird eine vorgehängte Keramikfassade mit Wellenstruktur eingesetzt. Diese Materialwahl nimmt Bezug auf die Geschichte des Ortes als ehemaliges Schwimmbad und übersetzt die Assoziation von Wasser in eine subtile, architektonische Struktur. Die gewählte Farbigkeit – ein abgeschwächtes Preußischblau – knüpft ebenfalls an den Bestand an und verstärkt die atmosphärische Verbindung zum Element Wasser.

Die architektonische Gestaltung insgesamt orientiert sich an der Materialität und Maßstäblichkeit des historischen Ebertbades, interpretiert diese jedoch in einer reduzierten, zeitgemäßen Formensprache. So entsteht ein Baukörper, der sich respektvoll in das Ensemble einfügt und dennoch eine eigenständige Identität entwickelt.

Die neue Gastronomie mit dem Arbeitstitel „Tauchbecken“ verweist konzeptionell auf den Ort: Sie befindet sich in den Höhenbezügen unterhalb des historischen Schwimmbeckens des Ebertbades und greift diese besondere räumliche Situation programmatisch auf. Als lebendiger Treffpunkt erweitert sie das Nutzungsspektrum um einen öffentlichen, kommunikativen Raum. Innen- und Außenbereiche sind fließend miteinander verbunden und schaffen vielfältige Aufenthaltsqualitäten für Besucherinnen und Besucher.

Das Projekt steht exemplarisch für einen verantwortungsvollen Umgang mit denkmalgeschützter Bausubstanz und zeigt, wie sich architektonische Qualität, Nachhaltigkeit und funktionale Anforderungen in einem sensiblen Kontext miteinander vereinen lassen.

Hintergrund: Historie Ebertbad

Das Ebertbad wurde 1894/95 als erste Volksbadeanstalt Oberhausens nach den Plänen des Stadtbaumeisters Albert Regelmann erbaut. Es wurde 1895 unter dem Namen „Badeanstalt am Neumarkt“ eröffnet und war eines der ersten öffentlichen Bäder des Kaiserreichs. Der ursprüngliche Bau ist der Epoche des Jugendstils zuzuordnen.

1947 wurde der Platz und die Straße nach Friedrich Ebert umbenannt und gaben der Badeanstalt den neuen Namen „Stadtbad am Ebertplatz“ und später „Ebertbad“. In dieser Zeit wurde, vermutlich aufgrund von Kriegsschäden, die Fassade zum Ebertplatz neu aufgebaut und zeigt sich heute in der klassisch reduzierten Formensprache der Nachkriegsarchitektur.

Anfang der 1980er Jahre wurde die Badeanstalt geschlossen und seit 1986 steht das Gebäude unter Denkmalschutz. Ende der 1980er Jahre wurde das Ebertbad u.a. von dem Architekten Werner Ruhnau zum Veranstaltungshaus umgebaut und 1989 eröffnet. Bis 1999 führte ein Trägerverein das Haus als Raum für Veranstaltungen aller Art. Seitdem wird es unter verschiedener Leitung als Kabarett- und Kleinkunstbühne geführt. „Hajo“ Sommers leitete über 20 Jahre alleinverantwortlich den Betrieb bis sein langjähriger Mitarbeiter Tobias Voss 2022 die Geschäftsführung übernahm.

Gutes Leben | Sport | Stadtgespräch

Sterkrader Innenstadt feiert buntes Spiel- und Sportwochenende

Am Wochenende fand in der Sterkrader Innenstadt zum 43. Mal das beliebte Spiel- und Sportwochenende statt. Dabei gelang es den Organisatoren, ein vielfältiges und attraktives Programm auf die Beine zu stellen, das zahlreiche Besucherinnen und Besucher anzog.

 

27.04.2026
Foto: Stadt Oberhausen/Tom Thöne

Oberbürgermeister Thorsten Berg eröffnete die Veranstaltung am Samstag um 11 Uhr auf der Bühne vor dem Technischen Rathaus. Im Anschluss begrüßten weitere Vertreter aus Stadt, Sport und Interessengemeinschaft die Gäste, bevor mit dem traditionellen Fassanstich das Bühnenprogramm startete.

 

Auf zwei Bühnen sowie mehreren Veranstaltungsflächen in der Innenstadt wurde an beiden Tagen ein abwechslungsreiches Programm mit über 90 Auftritten von rund 40 Gruppen geboten, darunter zahlreiche Sportvereine. Neben sportlichen Darbietungen und Mitmachangeboten sorgten zahlreiche Attraktionen wie eine Fahrzeugshow der Feuerwehr, eine Maskottchen-Parade, Kinderclowns sowie eine große Hüpfburgenlandschaft für Unterhaltung bei Groß und Klein. Auch kulinarisch war das Angebot breit gefächert.

 

Am Sonntag rundete ein verkaufsoffener Tag das Wochenende ab und lockte zusätzliche Gäste in die Innenstadt. Insgesamt bot das Spiel- und Sportwochenende erneut eine gelungene Mischung aus Sport, Unterhaltung und Gemeinschaft und bestätigte seinen festen Platz im Veranstaltungskalender der Stadt.

 

Ein besonderer Dank galt den vielen Ehrenamtlichen, die das Fest maßgeblich ermöglichten. Ihr Engagement wurde von allen Seiten hervorgehoben, ebenso wie die Bedeutung der Veranstaltung für die Gemeinschaft und die Vereinsarbeit in Oberhausen.