Stadtgespräch

Einbürgerungsempfang im Stadttheater Oberhausen: Ein Fest der Vielfalt und Wertschätzung

Zu einem festlichen Einbürgerungsempfang im Studio des Stadttheaters wurden die „neuen“  Oberhausener Bürgerinnen und Bürger eingeladen, die im letzten Jahr bis Oktober eingebürgert wurden. Im Jahr 2025 wurden insgesamt 390 Personen aus 27 Herkunftsländern eingebürgert, die Altersspanne dabei reichte von 18 Monaten bis 67 Jahren.

19.02.2026
Foto: Stadt Oberhausen / Tom Thöne

Zahlreiche Menschen folgten der Einladung in Begleitung von Familie sowie Freunden und nahmen an den Feierlichkeiten teil, die mit Musik, Tanz und Kultur einen besonderen Rahmen bot. Die Veranstaltung, die vom Kommunalen Integrationszentrum in Kooperation mit dem Theater organisiert wurde, war nicht nur ein Zeichen der Anerkennung für die neuen Bürgerinnen und Bürger, sondern auch ein herzliches Willkommen in der Oberhausener Stadtgesellschaft.

Bereits beim Empfang war die herzliche Atmosphäre spürbar: Menschen unterschiedlichster Herkunft tauschten Erfahrungen aus und teilten ihre Freude über diesen bedeutenden Schritt in ihrem Leben. Vor allem zum Abschluss der Veranstaltung nutzten viele Anwesende die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, sich kennenzulernen und ihre persönlichen Geschichten zu teilen – Geschichten von Herausforderungen und Integrationsbemühungen, aber auch von Dankbarkeit und Freude darüber, in Oberhausen eine neue Heimat gefunden zu haben. Die Begegnungen zwischen Menschen unterschiedlicher Hintergründe machten die Veranstaltung zu einem echten Fest der Vielfalt und des gegenseitigen Respekts. Die Freude und der Stolz, nun offiziell Teil der Stadtgemeinschaft zu sein, waren in vielen Gesprächen deutlich zu spüren.

Ein besonderer Moment des Abends war der Beitrag der Intendantin des Theaters, Dr. Kathrin Mädler, die die Eingebürgerten einlud, nicht nur Zuschauer der Kultur zu sein, sondern sie aktiv mitzugestalten. „Das Theater ist ein offener Ort der Stadtgesellschaft. Wir freuen uns sehr, dass sie unsere Stadtgesellschaft bereichern. Ich lade Sie herzlich ein, nicht nur Kultur zu erleben, sondern auch ein Teil davon zu werden. Viel Glück und Erfolg in Oberhausen“.

Auch in den weiteren Ansprachen wurde deutlich, dass mit der Einbürgerung nicht nur das Recht auf Mitwirkung und Mitgestaltung gesellschaftlicher Prozesse erlangt wird, sondern zudem eine gemeinsame Verantwortung für die Zukunft der Stadt entsteht.

Oberbürgermeister Thorsten Berg betonte: „Ich begrüße Sie zu unserem Einbürgerungsempfang ganz herzlich. Die Einbürgerung ist ein bewusstes Bekenntnis zu unserem Land, zu unserer Demokratie  und zu unserer Stadt. Mit der deutschen Staatsangehörigkeit gehen Rechte und Pflichten einher – insbesondere das Recht, politisch mitzuwirken, zu wählen und mitzugestalten. Und dass wir diesen Empfang im Theater durchführen, ist kein Zufall. Denn auch das Theater steht für kulturelle Teilhabe, für Offenheit, für Austausch und für Vielfalt. Sie bereichern unsere Stadt und ich wünsche mir, dass Sie sich hier zu Hause fühlen“.

Nagihan Erdaş vom Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration betonte: „Die Einbürgerung ist eine Entscheidung für unseren Staat und unsere Werte, politisch und mit allen Rechten und Pflichten“. Ihre Worte trafen auf offene Ohren, denn viele der Anwesenden empfinden die Einbürgerung als einen wichtigen Schritt in ein neues Kapitel ihres Lebens – mit neuen Rechten, neuen Möglichkeiten, aber auch neuen Pflichten.

Bereits im vorletzten Jahr haben das Kommunale Integrationszentrum und die Einbürgerungsstelle ein neues Konzept für Oberhausen ausgearbeitet, um den Verwaltungsakt der Einbürgerung in einem würdigen und feierlichen Rahmen zu gestalten. Neben dem feierlichen Empfang im Theater finden inzwischen regelmäßige  Übergaben von Einbürgerungsurkunden im Trausaal des Technischen Rathauses in Sterkrade statt – ein Ort, der ebenso wie das Theater für besondere Lebensmomente steht.


Stadtgespräch

Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen – Lesung und Austausch im Theater Oberhausen

Anlässlich des Internationalen Tags zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen am Dienstag, 25. November 2025, lädt der Arbeitskreis Frauen & Integration der Stadt Oberhausen, koordiniert durch das Kommunale Integrationszentrum in Kooperation mit dem Theater Oberhausen zu einer Lesung mit anschließendem Austausch in die Container-Bar des Theaters ein. Die Veranstaltung findet von 18:00 bis 20:00 Uhr statt.

18.11.2025

Mit dem Stück „Staubfrau“ hat die Autorin Maria Milisavljević eine poetische und vielstimmige Auseinandersetzung mit struktureller Gewalt an Frauen geschaffen. Das Stück wird ab dem 15. Januar 2026 im Theater Oberhausen uraufgeführt. Im Rahmen der Veranstaltung am 25. November geben beteiligte Ensemblemitglieder einen ersten Einblick in ihre Arbeit und lesen Auszüge aus dem Text.

Im Anschluss wird gemeinsam mit Mitgliedern des Arbeitskreises Frauen & Integrationbei einem interaktiven Austausch über Gewaltformen, Dynamiken in Beziehungen und Wege zur Stärkung von Schutzräumen diskutiert. Ziel ist es, Gewaltmechanismen sichtbar zu machen und gesellschaftliche Verantwortung zu fördern.

Der Abend bietet Raum für Information, Begegnung und solidarischen Austausch.

Veranstaltungsdaten:

📅 Dienstag, 25. November 2025, 18:00–20:00 Uhr

📍 Container-Bar im Theater Oberhausen, Willi-Quadflieg-Platz, 46045 Oberhausen

🎟️ Eintritt frei. Freikarten über die Theaterkasse: service@theater-oberhausen.de erhältlich.

Veranstalterin:

Arbeitskreis Frauen & Integration der Stadt Oberhausen

In Kooperation mit: Theater Oberhausen

Koordination: Kommunales Integrationszentrum Oberhausen


Stadtgespräch

„FEMINIST:INNEN FÜR DEMOKRATIE“ – Veranstaltungen und Projekte zum Internationalen Frauentag in Oberhausen

Seit über 100 Jahren steht der Internationale Frauentag für den Kampf um Gleichberechtigung und die Stärkung der Frauenrechte. In Oberhausen wird auch in diesem Jahr wieder ein umfangreiches Programm rund um den 8. März angeboten.

18.02.2025
ILLUSTRATION: ISABEL BLUMENTHAL

Die Gleichstellungsstelle der Stadt Oberhausen und das Theater Oberhausen haben sich erneut zusammengeschlossen, um verschiedene Veranstaltungen und Projekte zu bündeln und ein vielfältiges Programm herauszugeben.

„Die gemeinsame feministische Arbeit in Oberhausen ist von entscheidender Bedeutung, um die Schwierigkeiten, vor denen Frauen stehen, sichtbar zu machen und aktiv an ihrer Lösung zu arbeiten“, sagt Britta Costecki, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Oberhausen. „Der Internationale Frauentag ist nicht nur ein Anlass zum Feiern, sondern auch eine Gelegenheit, um die Solidarität unter Frauen zu stärken und die Vielfalt unserer Stimmen zu vereinen. Nur gemeinsam können wir eine Gesellschaft schaffen, in der Gleichberechtigung nicht nur ein Ziel, sondern eine Realität ist. In Oberhausen setzen wir uns dafür ein, dass jede Frau die Unterstützung und die Ressourcen erhält, die sie benötigt, um ihre Potenziale voll auszuschöpfen.“

Das umfangreiche Programm bietet den Bürgerinnen und Bürgern von Oberhausen zahlreiche Möglichkeiten, sich mit den Themen Gleichberechtigung, Toleranz, Empowerment und Chancengerechtigkeit auseinanderzusetzen. Von Lesungen und Workshops bis hin zu kulturellen und sportlichen Veranstaltungen – es ist für alle etwas dabei. Die Veranstalter*innen haben sich zum Ziel gesetzt, die Öffentlichkeit für die nach wie vor bestehenden Herausforderungen zu sensibilisieren und den Dialog über diese wichtigen Themen zu fördern. Durch die Vielfalt der Projekte und Veranstaltungen wird ein breites Publikum erreicht und ein Bewusstsein für die Themen Gleichberechtigung und Frauenförderung geschaffen. Die Zusammenarbeit zwischen der Gleichstellungsstelle der Stadt Oberhausen und dem Theater Oberhausen ermöglicht es, die Kräfte zu bündeln und die Veranstaltungen noch wirkungsvoller zu gestalten.

Mit der Sprache des Theaters und dem Blick auf die individuellen Perspektiven von Frauen in der Geschichte laden wir in dieser Spielzeit zur Reflexion über unsere kollektiven Erfahrungen und unser Zusammenleben ein. Wie die vielen anderen Veranstalter*innen, die in dem gemeinsamen Programm in Oberhausen aufgeführt werden, möchten wir mit unseren Mitteln zu einem lebhaften, emanzipatorischen Stadtgespräch rund um den Internationalen Frauentag beitragen. Als großer Kulturort in Oberhausen liegt uns die inzwischen schon traditionelle Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsstelle bei der Erstellung und Verbreitung des vielfältigen Angebots nicht nur für Frauen besonders am Herzen. Wir freuen uns auf das Programm in ganz Oberhausen!“, so die Intendantin des Theaters Oberhausen, Kathrin Mädler.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen und Projekten rund um den Internationalen Frauentag finden Sie auf der Webseite der Stadt Oberhausen und des Theaters Oberhausen unter: https://theater-oberhausen.de/frauentag/. Druckexemplare des Flyers können bei der Gleichstellungsstelle unter Tel.: 0208-8252050 angefordert werden.

Hier gehts zum Flyer.

Kunst & Kultur | Stadtgespräch

Fachtag befasst sich mit antisemitismuskritischer Arbeit in Bildung und Kultur

Zum Fachtag „Antisemitismuskritische Arbeit in Bildung und Kultur“ lädt das Netzwerk Antisemitismuskritische Bildungsarbeit Oberhausen am 19. März 2025 ein. Ziel der Veranstaltung ist es, Fachleute, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie Interessierte zusammenzubringen, um über antisemitismuskritische Ansätze zu informieren sowie den Dialog und die Vernetzung zu stärken.

07.02.2025

Ort des Fachtags ist das Theater Oberhausen, Will-Quadflieg-Platz 1. Beginn 9 Uhr, Ende 16 Uhr.

Oberbürgermeister Daniel Schranz sowie die Beauftragte des Landes NRW für die Bekämpfung des Antisemitismus, für jüdisches Leben und Erinnerungskultur, Sylvia Löhrmann, eröffnen den Fachtag. Anschließend stellen Jouanna Hassoun und Shai Hoffmann in einem Podiumsgespräch das Projekt „Trialog – Wie wir über Israel und Palästina sprechen“ vor. Am Vormittag und am Nachmittag finden jeweils fünf Workshops statt. Zu Dialog und Vernetzung lädt der „Markt der Möglichkeiten“ ein. Im Anschluss an den Fachtag gibt es eine offene Gesprächsrunde in der Theaterbar mit Vertretern beziehungsweise Vertreterinnen des Fritz-Bauer-Instituts und dem Theater Oberhausen. Zum Abschluss des Tages präsentiert das Theater Oberhausen das Stück „Bruder Eichmann / Geschwister Eichmann“ von Heinar Kipphardt und Lukas Hammerstein.

Anmeldungen zum Fachtag nimmt die Volkshochschule Oberhausen ab sofort unter https://www.vhs-oberhausen.de/kurssuche/kurs/2-Oberhausener-Fachtag-Antisemitismuskritische-Arbeit/AA1750R#inhalt entgegen. Die Teilnahme an der Tagung ist kostenfrei; der Besuch des Theaterstücks (Beginn 18 Uhr) kann zum vergünstigten Eintrittspreis von 5 Euro extra gebucht werden. Nähere Informationen unter www.demokratiebuero.de.

Kunst & Kultur | Stadtgespräch

Vorlesen im Historischen Klassenzimmer Oberhausen Michel aus Lönneberga von Astrid Lindgren – Ein Erlebnis für Groß und Klein

Pippi Langstrumpf, Karlsson vom Dach und Michel aus Lönneberga sind nur einige berühmte Figuren der Autorin Astrid Lindgren. Diese Figuren und ihre Geschichte begeisterten bereits Generationen von Kindern und Erwachsenen. Am Sonntag, 26. Januar 2025, 11 bis 12 Uhr, trägt der Schauspieler Daniel Rothaug vom Ensemble des Theaters Oberhausen im Historischen Klassenzimmer Oberhausen verschiedene Geschichten rund um Michel von Lönneberga vor. Besucher können bekannte, aber auch unbekannte Geschichten entdecken.

16.01.2025

Kinder, Eltern, Großeltern und junggebliebene Erwachsene sind herzlich eingeladen, den Geschichten von Michel zu lauschen, sie neu zu erleben und zu genießen. Die Veranstaltung findet statt am Sonntag, 26. Januar 2025, 11 Uhr, im Historischen Klassenzimmer Oberhausen, Eschenstraße 60, 46049 Oberhausen.

 

 

Die Veranstaltung wird vom Stadtarchiv Oberhausen angeboten und ist kostenlos. Eine Anmeldung per E-Mail unter Fachbereich.archiv@oberhausen.de ist bis zum 24. Januar 2025 erforderlich, da maximal 25 Personen an der Veranstaltung teilnehmen können.

Kunst & Kultur | Stadtgespräch

Konzertsaison startet mit Mozart und Mendelssohn Bartholdy

Die Internationalen Sinfoniekonzerte Oberhausen blicken auf eine umjubelte Konzertsaison 2024 zurück. Virtuose Künstlerinnen und Künstler gastierten in der Luise-Albertz-Halle und boten dem Publikum ein ebenso abwechslungsreiches wie spannendes Programm. Diesem Anspruch wird die Konzertreihe auch 2025 wieder gerecht. Sie startet am 13. Februar 2025 um 19.30 Uhr mit der Philharmonie Lemberg.

15.01.2025
Philharmonie Lemberg (Foto: Philharmonie Lemberg)

Musikalische Vielfalt von Mozart bis Skoryk

Das 1902 gegründete Orchester gilt als einer der angesehensten Klangkörper der Ukraine. Seine Wurzeln zeigen eine besondere Nähe zur Musik der Familie Mozart. Franz Xaver Mozart etwa, der jüngste Sohn des berühmten Wolfgang Amadeus Mozart, wirkte seinerzeit in der Stadt über Jahrzehnte als Komponist, Pianist und Pädagoge. Folgerichtig ist der Name Mozart auch im Konzertprogramm des Abends vertreten. Winterliche, flotte Klänge bietet zunächst die „Schlittenfahrt“ von Leopold Mozart, bevor in der zweiten Konzerthälfte die berühmte „Jupitersinfonie“ seines Sohnes Wolfgang Amadeus folgt. Musikalischer Mittelpunkt des Abends ist das berühmte Violinkonzerts in e-Moll von Felix Mendelssohn Bartholdy. Solist ist Marko Komonko, langjähriger Konzertmeister der Philharmonie Lemberg und des 2022 gegründeten Ukrainian Freedom Orchestra. Einen programmatischen Gegenpol bietet die emotionale „Melody“ des ukrainischen Komponisten Myroslav Skoryk, die in seiner Heimat eine große Popularität genießt und den Abend eröffnet. Das Konzert steht unter der Leitung des erfahrenen Dirigenten Gudni Emilsson. Der aus Reykjavik stammende Emilsson dirigierte bereits am Gewandhaus Leipzig und arbeitete mit Orchestern wie den Stuttgarter Philharmonikern, dem Island Sinfonieorchester, dem Staatsorchester Thessaloniki und der Nordwestdeutschen Philharmonie zusammen.

Gudni Emilsson (Foto: Bob Stewart)

Kartenvorverkauf

Ab sofort sind Karten in den Preisgruppen 13, 20, 25 und 30 Euro erhältlich. Studierende, Schülerinnen und Schüler sowie Inhaber des Oberhausen-Passes erhalten 50 Prozent Ermäßigung. Karten gibt es wie gewohnt unter www.theater-oberhausen.de oder an der Kasse des Theater Oberhausen (Tel.: 0208 8578-184), an der Tourist-Info am Hauptbahnhof und im Centro (Tel.: 0208 82457-0) sowie an der Abendkasse.

Die neue Oh! | Kunst & Kultur

Ein zauberhafter Winter

Die Hollywood-Verfilmung des berühmten Kinderbuchklassikers Der Zauberer von Oz”gehört zu den beliebtesten Streifen der Filmgeschichte. Und auch auf der Theaterbühne gibt es für Dorothy keinen schöneren Ort als Zuhause.

28.11.2024
Foto: Andreas Etter

Die phantasievolle Geschichte erzählt von der Magie der Freundschaft, dem Wunsch nach Veränderung und davon, dass manchmal der Weg wertvoller ist als das Ziel. Zu sehen ist das Familienstück des Theaters Oberhausen noch bis März 2025 im Großen Haus. Ausstattungsleiterin Franziska Isensee hat schon für das Familienstück der letzten Spielzeit eine magische Welt im Keller des Zauberers Beelzebub Irrwitzer entworfen. In diesem Winter setzt sie ein knallbuntes Karussell auf die Drehbühne und macht so den gelben Backsteinweg zu einem kaleidoskopartigen Abenteuer für Dorothy und ihre Freunde, die darauf hoffen, am Ende des Weges den großen Zauberer von Oz zu treffen. Dass es dabei besonders musikalisch zugeht, verdanken sie dem Komponisten Jan Paul Werge. Er hat für diese Produktion eigens neue Songs geschrieben.

 

Und noch ein bekanntes Kinderbuch steht auf dem Programm: Kinder ab vier Jahren und Kitagruppen können in der multimedialen Inszenierung von „Swimmy“ den Ozean entdecken und gemeinsam mit einer Schauspielerin und zwei Tänzern des Urban-Arts-Ensembles erleben, wie sich ängstliche, kleine Fische in einen selbstbewussten, neugierigen Schwarm verwandeln.

 

Mit dem Bus ins Theater

Parkplatzsuche mit dem Auto oder Umsteigen mit Bus und Bahn: der Weg ins Theater trübt manchmal die Vorfreude. Für Menschen, denen der Weg zu einer Abendvorstellung aus einem weiter entfernten Bezirk Oberhausens zu beschwerlich ist, hat das Theater Oberhausen jetzt ein besonderes Angebot: das neue Bus-Abo in Kooperation mit der STOAG. Auf zwei Linien bringen Busse des Oberhausener Verkehrsunternehmens Besucherinnen und Besucher aus den nördlichen Stadtteilen Königshardt, Schmachtendorf und Sterkrade sowie aus Oberhausen-Osterfeld und Bottrop ins Theater. An Bord gibt es eine Spezial-Einführung rund um das Stück und nach der Vorstellung geht es natürlich auch wieder zurück zur Ausgangshaltestelle. Drei Sonntagnachmittags-Vorstellungen sind Teil des neuen Abos, dass zu einem günstigen Preis ab 39 Euro an der Theaterkasse und im Online-Ticketshop erhältlich ist. Einzelplätze können kurzfristig erworben werden.

 

Theater schenken

Ein Bus-Abo ist natürlich das perfekte Geschenk für Theaterfans! Daneben bietet das Theater Oberhausen aber auch noch weitere Geschenkideen. Neben den klassischen Geschenkgutscheinen gibt es auch in diesem Jahr wieder thematische Weihnachtspakete mit jeweils drei Vorstellungen. Mit dem neuen Junges Abo und der günstigen TheaterCard Young, der Theaterflatrate für die ganze Spielzeit, machen Sie Schülerinnen und Schülern, Studierenden oder Auszubildenden bis 30 Jahren eine Freude.

Gutes Leben | Kunst & Kultur

Hunderte Kinder musizieren im Theater Oberhausen

Das kommende Wochenende wird für die kleinsten Musikerinnen und Musiker in unserer Stadt ganz besonders: Im Theater Oberhausen, Will-Quadflieg-Platz 1, heißt es sogar viermal: Vorhang auf und Bühne frei! Zum Abschluss des Schuljahres 23/24 finden Konzerte des Landesprogrammes JeKits – Jedem Kind Instrumente, Tanzen, Singen – statt.

19.06.2024

Knapp 400 kleine Musikerinnen und Musiker, etliche Unterstützende, die Musikschulband, Lehrkräfte und Mitarbeitende der Städtischen Musikschule freuen sich auf tolle Konzerte. Für viele der Kinder sind es erste Erfahrungen auf der Bühne. Seit Monaten wird in den Unterrichten und Ensembles für das große Ereignis geprobt.

 

  • Konzert 1 Samstag, 22. Juni 2024 11:30 Uhr
  • Konzert 2 Samstag, 22. Juni 2024 16 Uhr
  • Konzert 3 Sonntag, 23. Juni 2024 11:30 Uhr (nur noch ein begrenztes Kartenkontingent vorhanden)
  • Konzert 4 Sonntag, 23. Juni 2024 16 Uhr (nur noch ein begrenztes Kartenkontingent vorhanden)

Die Konzerte dauern ca. eine Stunde.

 

Das erste Konzert am 22. Juni, 11:30 Uhr, wird von Oberbürgermeister Daniel Schranz eröffnet. Der Kulturdezernent Apostolos Tsalastras eröffnet das zweite Konzert am 22. Juni m 16 Uhr.

 

Es sind noch kostenlose Restkarten an der Theaterkasse erhältlich.

 

Hintergrund: Das Landesprogramm JeKits wurde für die Grundschulen in NRW entwickelt und wird durch die Städtische Musikschule umgesetzt. Fast die Hälfte der Oberhausener Grundschulen sind im Bereich Instrumente oder Tanzen dabei. Die teilnehmenden Kinder können so in der Grundschulzeit elementare Musikerfahrungen sammeln.

Stadtgespräch

Verwaltungsdirektorin des Theaters verlässt Oberhausen

Doris Beckmann wechselt zum Beginn der kommenden Spielzeit in die Geschäftsführung des Staatstheaters Hannover

Das Theater Oberhausen verliert seine Verwaltungsdirektorin. Ein Jahr vor Vertragsablauf wird Doris Beckmann im Einvernehmen mit der Stadt Oberhausen ihren Vertrag beenden, um in die Geschäftsführung des Staatstheaters Hannover einzutreten.

13.04.2024
Foto: Theater Oberhausen

In den vergangenen vier Jahren hat Frau Beckmann unser Theater in vielen Dimensionen deutlich vorangebracht“, bedauert Oberhausens Kulturdezernent Apostolos Tsalastras den Verlust. „Sie hat das Theater souverän durch die Corona-Zeit geführt, wesentliche Fördermittel akquiriert und Digitalisierung und Nachhaltigkeit am Theater maßgeblich vorangebracht.“ Zudem konnte die Sanierung der Bühnentechnik in nur zwei Jahren erfolgreich abgeschlossen werden. Gemeinsam mit der Intendantin Kathrin Mädler und dem Kulturdezernenten Apostolos Tsalastras hat sie sich erfolgreich für die Einführung der Urban-Dance-Sparte eingesetzt. „Wir danken Doris Beckmann herzlich für die Arbeit, die sie an unserem Theater gleistet hat. Gleichzeitig freuen wir uns mit ihr über die eindrucksvolle künftige Aufgabe und verbinden das mit unseren besten Wünschen“, sagt Oberbürgermeister Daniel Schranz. Die Berufung von Frau Beckmann in die Geschäftsführung eines so renommierten und künstlerisch herausragenden Mehrsparten-Theaters bedeutet auch, dass das Theater Oberhausen Gestaltungsspielräume und gute Entwicklungsmöglichkeiten bietet.

In ihre Amtszeit fiel auch die Auszeichnung des Theaters unter Florian Fiedler in der Spielzeit 2020/21 durch die Theaterzeitschrift „Die Deutsche Bühne“ in der Rubrik „Haus mit begrenzten Ressourcen“ für die „herausragenden Livestream-Produktionen“. Frau Beckmann konnte 2022 auf dem International Ticket Business Forum die Auszeichnung „Disruptor Award“ für eine innovative Marketing-Strategie in Manchester entgegennehmen.

Doris Beckmann sieht den Schritt nach Hannover mit einem lachenden und einem weinenden Auge. „Ich habe mich in Oberhausen sehr wohl gefühlt und mich immer für eine nachhaltige Zukunft des Theaters und seiner wunderbaren Menschen eingesetzt. Mir werden dieses besondere Theater und das exzellente Team des Theaters Oberhausen sehr fehlen. Ich bedanke mich auch bei den vielen städtischen Kolleginnen und Kollegen für die große Offenheit und professionelle Zusammenarbeit in den letzten Jahren sowie bei den Mitgliedern des Kulturausschusses, die das Theater Oberhausen mit vielen wichtigen Beschlüssen immer bestärkt haben.

Die Entscheidungen für eine vorzeitige Vertragsbeendigung werden jetzt eingeleitet und der Auswahlprozess für einen Nachfolger / eine Nachfolgerin wird sehr schnell gestartet, um eine reibungslose Übergabe zu gewährleisten.

Kunst & Kultur | Stadtgespräch

Lesestadt Oberhausen 2023: Die zahlreichen Veranstaltungen stehen unter dem Motto Das Theater mit dem Lesen

Das Theater mit dem Lesen, so lautet das Motto der diesjährigen Lesestadt Oberhausen. Der Aktionstag findet wieder am bundesweiten Vorlesetag der Stiftung Lesen statt – am kommenden Freitag, 17. November 2023. Oberbürgermeister Daniel Schranz und Wilhelm R. Kurze, Vorsitzender der Literarischen Gesellschaft Oberhausen e. V., rufen gemeinsam zur Teilnahme auf.

13.11.2023
Vorstellung Lesestadt Oberhausen 2023, v.l. Jens Niemeier (Kulturagent), Lale Arslanbenzer (Bereichsleitung Kommunales Integrationszentrum), Wilhelm Kurze (Literarische Gesellschaft), Anna Derichs (Öffentlichkeitsarbeit Bert-Brecht-Bildungszentrum), Oberbürgermeister Daniel Schranz, Diana Bengel (Bereichsleitung Bert-Brecht-Bildungszentrum), Oscar Volkmann (Leitung Stadtteilbibliothek Schmachtendorf).

Passend zum Motto liest Oberbürgermeister Daniel Schranz im Theater Oberhausen, Will-Quadflieg-Platz 1, vor. Dazu eingeladen wurden die Klassen 2b und 3d der Wunderschule. Die Lesung findet von 9 bis 10 Uhr statt.

Alt-Oberbürgermeister Klaus Wehling besucht die Stadtteilbibliothek Sterkrade, Wilhelmstraße 9. Ab 9 Uhr liest er aus dem Buch Die ??? Kids – Spuk in der Schule. Als Zuhörerinnen und Zuhörer werden die 2. Klassen der Postwegschule erscheinen.

Der 1. Bürgermeister Werner Nakot liest von 16 bis 17 Uhr in der Kinderbibliothek der Zentralbibliothek, Langemarkstraße 19-21, allen interessierten Kindern aus Harry Potter und der Stein der Weisen vor.

Ein besonderes Highlight in diesem Jahr findet am Abend des Vorlesetages statt. Der Bestsellerautor Max Bentow konnte mit seinem neuen Psychothriller für eine Lesung in der Zentralbibliothek gewonnen werden. Die Lesung, die um 19:30 Uhr beginnt, ist bereits komplett ausgebucht. 

Folgende weitere offene Lesungen finden am Freitag, 17. November, im Rahmen von Lesestadt Oberhausen statt:

Stadtteilbibliothek Sterkrade, Wilhelmstraße 9

Der kleine Häwelmann Figurentheater/16 Uhr

Das Figurentheater Seifenblasen zeigt das Stück Der kleine Häwelmann. Dieser liegt nachts in seinem Rollenbett und ist putzmunter. Als der gute, alte Mond durchs Fenster scheint, fährt der kleine Häwelmann mit dem Rollenbett auf und davon: durchs Zimmer, die Wände hoch, über die Decke und schließlich zum Fenster hinaus. Er trifft dabei auf den Wetterhahn in der Stadt und Hinz den Kater im Wald, bis es dem Mond zu bunt wird: „Junge, hast du noch nicht genug?“  „Nein“, schreit Häwelmann, „Mehr, mehr! Ich will bis in den Himmel hinein!!!“  Und was dann geschieht, erfahren alle abenteuerlustigen Kinder ab drei Jahren in dieser turbulenten Geschichte.

„Büchertischkaffee“, Ev. Sophien-Kirchengemeinde, Bereich Christuskirche, Nohlstraße 2-4

Lesung von Texten, auch im Wechsel/15:30 Uhr

Jeder, der kommen möchte, kann lesen oder auch nur zuhören.

Café Mary & Joe (vormals ökumenisches Kirchenzentrum), Platz der Guten Hoffnung (Centro-Promenade)

LauschGericht im Café Mary & Joe/13 Uhr

Einladung zum LauschGericht: Ein Überraschungsgast liest eine halbe Stunde aus einem Buch vor, das er zu diesem Anlass ausgesucht hat. Die Besucherinnen und Besucher können dabei das preisgünstige Mittagessen oder Kaffee und Kuchen genießen.

Ameos Pflegezentrum Joesefinum, Mülheimer Straße 89

Schüler lesen für Seniorinnen und Senioren/15 Uhr

Kinder der vierten Kasse der Marienschule lesen den Seniorinnen und Senioren aus ausgewählten Büchern vor.

Gedenkhalle Oberhausen, Konrad-Adenauer-Allee 46

Buchpräsentation mit dem Autor Prof. Dr. Wolfgang Benz/18 Uhr.

Allein gegen Hitler, Leben und Tat des Johann Georg Elser, Neuerscheinung 2023. Eine Veranstaltung in Kooperation mit Literarische Gesellschaft Oberhausen e.V.

Zum Buch

Früher als die meisten Deutschen erkannte der Schreiner Georg Elser, dass Hitlers Regime Krieg und Vernichtung bringen wird. Um das zu verhindern, fasste er den Entschluss zum Attentat, konstruierte – technisch perfekter als die Offiziere des militärischen Widerstands – eine Bombe samt Zündmechanismus und versteckte sie unbemerkt in einer Säule des Bürgerbräukellers. Heute ist Elser zwar fast so berühmt wie die Geschwister Scholl und Graf Stauffenberg, der Held des 20. Juli 1944. Aber als Person blieb er unbekannt. Dieses akribisch recherchierte Lebensbild zeigt den Schreiner aus Königsbronn in seinem sozialen, historischen und privaten Kontext. Wolfgang Benz holt damit nach, was längst überfällig ist: eine wissenschaftlich fundierte Biografie des einfachen Mannes aus dem Volk, der zur Einsicht in die verbrecherische Natur des NS-Regimes gelangte und sich bis zur letzten Konsequenz zum Widerstand entschloss.

Zum Autor

Wolfgang Benz war bis 2011 Leiter des Instituts für Antisemitismusforschung an der Technischen Universität Berlin. Er ist einer der renommiertesten Zeithistoriker Deutschlands und hat zahlreiche Publikationen zur Geschichte des Nationalsozialismus, des Holocaust und des Widerstands vorgelegt.

Im Anschluss an die Buchpräsentation besteht die Möglichkeit zum Austausch mit Prof. Benz. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Weitere Infos: www.gedenkhalle-oberhausen.de

 

Stadtteilbibliothek Osterfeld, Kirchstraße 10

Vorlesen verbindet/15 Uhr

Die Besucherinnen und Besucher des Jugendhauses Osterfeld-Mitte der SJD-Die Falken haben in drei Workshops mit einer Theaterpädagogin aus Osterfeld eine kurzweilige Lesung für Kinder ab sechs Jahren vorbereitet. Die Lesung findet in der Stadtteilbibliothek Osterfeld statt. Neben der Lesung gibt es ein Kreativangebot und kostenfreie Snacks und Getränke. Die Veranstaltung ist ein Kooperationsprojekt des Jugendhauses Osterfeld-Mitte und der Stadtteilbibliothek Osterfeld und wird im Rahmen des Verfügungsfonds Soziale Stadt Osterfeld gefördert.

Passend zum Motto liest Oberbürgermeister Daniel Schranz im Theater Oberhausen, Will-Quadflieg-Platz 1, vor. Dazu eingeladen wurden die Klassen 2b und 3d der Wunderschule. Die Lesung findet von 9 bis 10 Uhr statt.

Alt-Oberbürgermeister Klaus Wehling besucht die Stadtteilbibliothek Sterkrade, Wilhelmstraße 9. Ab 9 Uhr liest er aus dem Buch Die ??? Kids – Spuk in der Schule. Als Zuhörerinnen und Zuhörer werden die 2. Klassen der Postwegschule erscheinen.

Der 1. Bürgermeister Werner Nakot liest von 16 bis 17 Uhr in der Kinderbibliothek der Zentralbibliothek, Langemarkstraße 19-21, allen interessierten Kindern aus Harry Potter und der Stein der Weisen vor.

Ein besonderes Highlight in diesem Jahr findet am Abend des Vorlesetages statt. Der Bestsellerautor Max Bentow konnte mit seinem neuen Psychothriller für eine Lesung in der Zentralbibliothek gewonnen werden. Die Lesung, die um 19:30 Uhr beginnt, ist bereits komplett ausgebucht.

Folgende weitere offene Lesungen finden am Freitag, 17. November, im Rahmen von Lesestadt Oberhausen statt:

Stadtteilbibliothek Sterkrade, Wilhelmstraße 9

Der kleine Häwelmann Figurentheater/16 Uhr

Das Figurentheater Seifenblasen zeigt das Stück Der kleine Häwelmann. Dieser liegt nachts in seinem Rollenbett und ist putzmunter. Als der gute, alte Mond durchs Fenster scheint, fährt der kleine Häwelmann mit dem Rollenbett auf und davon: durchs Zimmer, die Wände hoch, über die Decke und schließlich zum Fenster hinaus. Er trifft dabei auf den Wetterhahn in der Stadt und Hinz den Kater im Wald, bis es dem Mond zu bunt wird: „Junge, hast du noch nicht genug?“  „Nein“, schreit Häwelmann, „Mehr, mehr! Ich will bis in den Himmel hinein!!!“  Und was dann geschieht, erfahren alle abenteuerlustigen Kinder ab drei Jahren in dieser turbulenten Geschichte.

„Büchertischkaffee“, Ev. Sophien-Kirchengemeinde, Bereich Christuskirche, Nohlstraße 2-4

Lesung von Texten, auch im Wechsel/15:30 Uhr

Jeder, der kommen möchte, kann lesen oder auch nur zuhören.

Café Mary & Joe (vormals ökumenisches Kirchenzentrum), Platz der Guten Hoffnung (Centro-Promenade)

LauschGericht im Café Mary & Joe/13 Uhr

Einladung zum LauschGericht: Ein Überraschungsgast liest eine halbe Stunde aus einem Buch vor, das er zu diesem Anlass ausgesucht hat. Die Besucherinnen und Besucher können dabei das preisgünstige Mittagessen oder Kaffee und Kuchen genießen.

Ameos Pflegezentrum Joesefinum, Mülheimer Straße 89

Schüler lesen für Seniorinnen und Senioren/15 Uhr

Kinder der vierten Kasse der Marienschule lesen den Seniorinnen und Senioren aus ausgewählten Büchern vor.

Gedenkhalle Oberhausen, Konrad-Adenauer-Allee 46

Buchpräsentation mit dem Autor Prof. Dr. Wolfgang Benz/18 Uhr.

Allein gegen Hitler, Leben und Tat des Johann Georg Elser, Neuerscheinung 2023. Eine Veranstaltung in Kooperation mit Literarische Gesellschaft Oberhausen e.V.

Zum Buch

Früher als die meisten Deutschen erkannte der Schreiner Georg Elser, dass Hitlers Regime Krieg und Vernichtung bringen wird. Um das zu verhindern, fasste er den Entschluss zum Attentat, konstruierte – technisch perfekter als die Offiziere des militärischen Widerstands – eine Bombe samt Zündmechanismus und versteckte sie unbemerkt in einer Säule des Bürgerbräukellers. Heute ist Elser zwar fast so berühmt wie die Geschwister Scholl und Graf Stauffenberg, der Held des 20. Juli 1944. Aber als Person blieb er unbekannt. Dieses akribisch recherchierte Lebensbild zeigt den Schreiner aus Königsbronn in seinem sozialen, historischen und privaten Kontext. Wolfgang Benz holt damit nach, was längst überfällig ist: eine wissenschaftlich fundierte Biografie des einfachen Mannes aus dem Volk, der zur Einsicht in die verbrecherische Natur des NS-Regimes gelangte und sich bis zur letzten Konsequenz zum Widerstand entschloss.

Zum Autor

Wolfgang Benz war bis 2011 Leiter des Instituts für Antisemitismusforschung an der Technischen Universität Berlin. Er ist einer der renommiertesten Zeithistoriker Deutschlands und hat zahlreiche Publikationen zur Geschichte des Nationalsozialismus, des Holocaust und des Widerstands vorgelegt.

Im Anschluss an die Buchpräsentation besteht die Möglichkeit zum Austausch mit Prof. Benz. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Weitere Infos: www.gedenkhalle-oberhausen.de

 

Stadtteilbibliothek Osterfeld, Kirchstraße 10

Vorlesen verbindet/15 Uhr

Die Besucherinnen und Besucher des Jugendhauses Osterfeld-Mitte der SJD-Die Falken haben in drei Workshops mit einer Theaterpädagogin aus Osterfeld eine kurzweilige Lesung für Kinder ab sechs Jahren vorbereitet. Die Lesung findet in der Stadtteilbibliothek Osterfeld statt. Neben der Lesung gibt es ein Kreativangebot und kostenfreie Snacks und Getränke. Die Veranstaltung ist ein Kooperationsprojekt des Jugendhauses Osterfeld-Mitte und der Stadtteilbibliothek Osterfeld und wird im Rahmen des Verfügungsfonds Soziale Stadt Osterfeld gefördert.