Stadtgespräch | Umwelt

Kita-Kinder bepflanzen fünf Kübel auf der Marktstraße

Kinder der Kita Villa Kunterbunt haben Ende März gemeinsam mit Erzieherinnen sowie Vertreterinnen des Stadtteilmanagements Brückenschlag fünf Kübel im zentralen Bereich der Marktstraße neu bepflanzt. Sie setzten insektenfreundliche Pflanzen, die insbesondere Bienen und andere Bestäuber anziehen. Die Auswahl war in Zusammenarbeit mit dem Fachgeschäft Blütentraum erfolgt, das die Aktion mit fachkundiger Beratung unterstützte.

„Mit den bienenfreundlichen Pflanzen leisten wir nicht nur einen Beitrag zur ökologischen Vielfalt, sondern verbessern auch die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt. Es ist immer wieder schön zu sehen, mit wie viel Freude die Kinder die Pflanzaktion angehen“, erklärt eine Vertreterin des Stadtteilmanagements. Die Pflanzkübel tragen nicht nur zur optischen Aufwertung der Marktstraße bei, sie erfüllen auch eine wichtige ökologische Funktion. Zudem fördert die Einbindung der Kita-Kinder frühzeitig ihr Bewusstsein für Umwelt- und Naturschutz. Nicht zuletzt zeigen solche kleineren Maßnahmen, wie schnell und wirkungsvoll Projekte im öffentlichen Raum umgesetzt werden können.

16.04.2026

Die Pflanzaktion ist Teil eines jährlich stattfindenden Engagements, bei dem Kinder der Kita Villa Kunterbunt und das Stadtteilmanagement Brückenschlag gemeinsam öffentlichen Raum gestalten. Die Aktion soll auch in den kommenden Jahren fortgeführt werden, um die Marktstraße nachhaltig zu begrünen und als lebendigen Ort für alle Generationen weiterzuentwickeln. Aktuell setzt sich das Stadtteilmanagement für die Einführung von Pflanzpatenschaften ein.

Nähere Infos: Stadtteilmanagement Brückenschlag, Marktstraße 97, 46045 Oberhausen, Tel.: 0208 8284 9086, E-Mail: info@brueckenschlag-ob.de, Internet: www.brueckenschlag-ob.de.

Stadtgespräch | Umwelt

Großer Erfolg beim diesjährigen Frühjahrsputz: Gemeinsam für eine saubere Zukunft

Der diesjährige Frühjahrsputz war ein voller Erfolg und zeigt eindrucksvoll das starke Engagement der Bürgerinnen und Bürger für die Sauberkeit im Stadtteil. Insgesamt beteiligten sich 8.219 Teilnehmende an der Aktion. Mit 167 angemeldeten Einzelaktionen wurde gemeinsam ein sichtbares und nachhaltiges Ergebnis erzielt.

19.03.2026

Ein besonderes Highlight war in diesem Jahr ein Wettbewerb an der Heinrich-Böll-Gesamtschule. Insgesamt 13 Klassen folgten dem Aufruf, möglichst viel Müll zu sammeln, und waren mit großem Einsatz dabei. Die Schülerinnen und Schüler konnten dabei hautnah erleben, wie praktischer Umweltschutz funktioniert. Gleichzeitig wurde deutlich, wie viel Freude gemeinschaftliches Engagement machen kann. Im Anschluss an die Aktion wurden die Gewinnerklassen mit Gutscheinen belohnt. Die Heinrich-Böll-Gesamtschule beteiligt sich bereits seit vielen Jahren kontinuierlich am Frühjahrsputz und setzt damit ein starkes Zeichen für nachhaltiges Handeln und gesellschaftliche Verantwortung.

Positives Fazit und Wiederholung im kommenden Jahr

Der große Zuspruch und die Vielzahl an Aktionen machen deutlich: Gemeinsam lässt sich viel bewegen. Der Frühjahrsputz ist und bleibt ein wichtiger Beitrag für ein sauberes und lebenswertes Umfeld. Die städtische Abfallberatung wird daher auch im kommenden Jahr wieder zum Frühjahrsputz aufrufen. Schon heute sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen, sich zu beteiligen und Teil dieser erfolgreichen Gemeinschaftsaktion zu werden.

Stadtgespräch | Umwelt

Erfolgreicher Auftakt – Frühjahrsputzwoche 2026 steht in den Startlöchern

Mit einer eindrucksvollen Kippensammelaktion am großen Markt in Sterkrade hat Oberbürgermeister Thorsten Berg gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des BUND, Mitgliedern des Naturschutzbeirates sowie Schülerinnen und Schüler des Sophie-Scholl-Gymnasiums am Donnerstag, 5. März 2026, den 21. Oberhausener Frühjahrsputz eröffnet. Die Aktionswoche startet offiziell am Samstag, 7. März 2026, und dauert bis Samstag, 14. März 2026, an. Von der der städtischen Abfallberatung gemeinsam mit den Wirtschaftsbetrieben Oberhausen GmbH (WBO) organisiert, leistet sie einen wichtigen Beitrag für den Umwelt- und Ressourcenschutz. Denn weniger Müll in Grünanlagen, auf Spielplätzen und an Gewässern bedeutet konkret: weniger Schadstoffe im Boden, weniger Mikroplastik und weniger Gefahren für Tiere.

09.03.2026
Foto: Stadt Oberhausen/Tom Thöne

Umweltbewusstsein im Alltag macht den Unterschied

Oberbürgermeister Berg betonte bei der Eröffnung die Bedeutung alltäglicher Entscheidungen für den Umweltschutz. „Umweltschutz braucht nicht immer die ganz großen Entscheidungen. Es ist das gelebte Umweltbewusstsein im Alltag der Menschen, das den Unterschied macht,“ erklärt er. Denn der Frühjahrsputz bietet weit mehr als nur eine Reinigungsaktion: Er ist ein starkes Gemeinschaftsprojekt für Umweltbewusstsein, Zusammenhalt und Lebensqualität in Oberhausen, bei dem Nachbarschaften, Schulen, Vereine und Unternehmen gemeinsam aktiv werden. Die Zahlen aus 2025 zeigen, welches Potenzial in der gemeinsamen Aktion steckt: 178 angemeldete Einzelaktionen, 8.701 Teilnehmende (Rekord), 37,2 Tonnen gesammelter Müll. Auch in diesem Jahr sind bereits 7.772 Teilnehmende gemeldet.

 

Bewusstsein schaffen: Kippensammelaktion zum Auftakt

Im Rahmen der Eröffnungsaktion sammelten die Anwesenden zahlreiche Zigarettenstummel im Stadtgebiet. Mit umweltverträglicher Kreide wurden an den Fundorten Smileys und Botschaften wie „Kippe weg, Smiley da!“ oder „Jede Kippe ein Smiley!“ hinterlassen – ein kreativer Impuls für mehr Aufmerksamkeit im Alltag. Markus Werntgen-Orman, Leiter des Bereiches Umwelt der Stadt Oberhausen, brachte die Kernbotschaft auf den Punkt: „Manchmal sind es die kleinsten Dinge, die die größte Wirkung haben. Eine Zigarettenkippe ist nur wenige Zentimeter groß – doch ihre Auswirkungen auf Umwelt, Tiere, Böden und Gewässer sind enorm.“ Die aufgestellte Plexiglassäule mit den gesammelten Kippen machte sichtbar, wie viele Stummel bereits in kurzer Zeit zusammenkommen. Genau diese Sichtbarkeit soll zum Umdenken anregen.

Der Walking Act „Stefan Stummel“ informierte während der Sammelaktion auf humorvolle, aber eindringliche Weise über die Folgen achtlos entsorgter Zigarettenreste. Die städtische Abfallberatung bot mit Taschenaschenbechern und Informationsmaterial zugleich praktische Lösungen an.

 

Das Programm in diesem Jahr: Umweltbildung und Stadtführungen

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auch 2026 auf der frühzeitigen Umweltbildung. Grundschulen und Kitas können während des Aktionszeitraums den Theaterpädagogen Patrick Strohm als „Herr Stinknich“ kostenlos buchen. Spielerisch vermittelt er Themen wie Abfallvermeidung und Nachhaltigkeit – ein Angebot, das auch in diesem Jahr stark nachgefragt wird.

Zwei kostenlose Stadtführungen, angeboten von der städtischen Abfallberatung, verbinden Sammelaktion und Stadtgeschichte, und zwar am Samstag, 7. März 2026, um 14 Uhr in Sterkrade und am Samstag, 14. März 2026, um 14 Uhr in Alt-Oberhausen. Damit wird der Frühjahrsputz zugleich zu einer Entdeckungsreise durch Oberhausen.

Zum zehnten Mal ist der Oberhausener Frühjahrsputz zudem bei der europaweiten Kampagne Let’s Clean Up Europe angemeldet. Damit ist die Aktionswoche Teil eines internationalen Signals gegen Vermüllung.

 

Weitere Informationen unter: www.sauberes-oberhausen.de


Stadtgespräch | Umwelt

Umweltfreundlicher Schulanfang in Oberhausen: Nachhaltig und abfallreduziert ins neue Schuljahr

Der Schulanfang bedeutet für viele Familien den Kauf von zahlreichen Schulmaterialien – gerade hier lassen sich Umwelt und Ressourcen mit bewusster Wahl schonen. Die städtische Abfallberatung Oberhausen ruft alle Familien dazu auf, den Schulstart möglichst umweltfreundlich zu gestalten.

19.08.2025

Eine wichtige Rolle spielt dabei die Vermeidung von Abfall, vor allem von Plastik, das in vielen Schultaschen, Heftern oder Stiften enthalten ist. Laut NABU und BUND Naturschutz sollten Produkte bevorzugt werden, die ohne PVC-Kunststoff auskommen und stattdessen aus nachhaltigen, schadstoffarmen Materialien bestehen. Denn PVC ist nicht nur schwer recycelbar, sondern setzt auch gesundheitsschädliche Stoffe frei.

Die städtische Abfallberatung empfiehlt daher, auf langlebige, wiederverwendbare Produkte zu setzen, etwa Taschen aus Baumwolle oder recycelten Materialien, Brotdosen aus Edelstahl sowie Trinkflaschen aus BPA-freiem Material. Bei Heften und Papierwaren lohnt sich der Blick auf Recycling- und Umweltzeichen, wie zum Beispiel der „Blaue Engel“.

Auch die traditionelle Schultüte kann umweltfreundlich gestaltet werden. Statt bunt beschichteter Kunststofffolie empfiehlt sich eine Schultüte aus Papier oder Stoff, die mehrfach genutzt werden kann. Selbst gebastelte oder wiederverwendbare Schultüten schonen Ressourcen und machen den Schulanfang zu einem nachhaltigen Erlebnis.

Mit diesen einfachen Schritten können Familien in Oberhausen den Schulanfang nachhaltig und abfallarm gestalten und so aktiv zum Schutz der Umwelt beitragen.

Praktische Tipps für einen umweltfreundlichen Schulanfang

·         Bevorzugen Sie Schultaschen und Federmäppchen aus nachhaltigen Materialien

·         Nutzen Sie wiederverwendbare Brotdosen und Trinkflaschen aus Edelstahl oder BPA-freiem Kunststoff

·         Kaufen Sie Hefte und Papierprodukte mit Recycling- oder Umweltzeichen

·         Verwenden Sie nachfüllbare Stifte statt Einweg-Produkten

·         Greifen Sie auf Second-Hand-Schulmaterialien oder Tauschbörsen zurück

·         Vermeiden Sie unnötige Verpackungen beim Einkauf

 

Weitere Informationen der Abfallberatung zu umweltfreundlichen Schulmaterialien gibt es auf der Seite https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/verwaltung/stadtplanung-bauen-mobilitat-umwelt/umwelt/abfall/abfall-material/umweltfreundlicher_schulanfang_.pdf

Der QR-Code führt direkt zum Link auf die PDF mit weiteren Tipps der Abfallberatung zu umweltfreundlichen Schulmaterialien

Stadtgespräch

Kippenfreies Oberhausen: Stadt setzt auf Aufklärung gegen Zigarettenabfälle

Die Zigarettenkippen sind eine der häufigsten und zugleich unterschätzten Formen von Umweltverschmutzung im öffentlichen Raum. Die Stadt Oberhausen ruft mit der Initiative Kippenfreies Oberhausen dazu auf, Zigarettenstummel verantwortungsbewusst zu entsorgen.

06.08.2025

Zigarettenkippen enthalten giftige Substanzen wie Arsen, Blei, Nikotin und weitere Schadstoffe, die beim Regen in Böden und Gewässer gelangen. So werden diese verschmutzt und die darin lebenden Organismen geschädigt. Besonders das enthaltene Nikotin ist für Wasserlebewesen hochgiftig. Darüber hinaus stellen weggeworfene Kippen ein Risiko dar, Waldbrände zu entfachen, und gefährden die Gesundheit – insbesondere von Kindern – durch mögliche Nikotinvergiftungen.

Walking Act Stefan Stummel klärt auf

Im Rahmen der Initiative sind Mitarbeitende der städtischen Abfallberatung unter anderem mit dem als Zigarette verkleideten Walking Act Stefan Stummel auf dem Sterkrader Wochenmarkt unterwegs. Dort informieren sie über die Folgen der Umweltverschmutzung durch Zigarettenkippen und verteilen praktische Taschenaschenbecher als umweltfreundliche Alternative zur Entsorgung.

Die Stadt Oberhausen appelliert an alle Raucherinnen und Raucher, ihre Zigarettenkippen stets ordnungsgemäß in den Restmüll zu entsorgen. Wird jemand beim Wegwerfen der Stummel auf Straßen, Plätzen oder in Grünanlagen erwischt, droht ein Verwarngeld von 50 bis 100 Euro.

So können alle mithelfen:

·        Taschenaschenbecher nutzen

·        Kippen ausmachen und bis zur nächsten Mülltonne mitnehmen

·        Wenn kein Abfalleimer in Sicht ist, Kippe in die Zigarettenpackungsfolie oder in ein Papiertaschentuch stecken.

Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der städtischen Abfallberatung unter Telefon 0208 825-3604 oder per E-Mail an abfallberatung@oberhausen.de

Die neue Oh! | Umwelt

Tag der Natur-Schützer und -Nutzer

Der Schutz von Natur und Umwelt stellt eine Kommune wie Oberhausen vor besondere Herausforderungen: Denn unsere Stadt zählt nicht nur zu den waldärmsten Städten dieser Republik, sondern sie hat auch als ehemals wichtiger Industriestandort mit Altlasten, Verkehrs- und Siedlungsdichte zu kämpfen. Dies haben Rat und Verwaltung der Stadt erkannt und gemäß der gesetzlichen Vorgaben einen Naturschutzbeirat mit Verbandsvertretern des BUND, des NABU, mit Imkern und Waldbauern sowie Vertretern von Landwirtschaft, Jagd und Fischerei und sogar dem Sport aufgestellt.

29.05.2025

Vor diesem Hintergrund hat der Naturschutzbeirat für eine neue wegweisende Veranstaltung „grünes Licht“ gegeben: Den „Tag der Natur-Schützer und -Nutzer“. Und nach dem großen Erfolg des Jahres 2023 findet am 29. Juni die Neuauflage auf der Festwiese des Kaisergartens hinter dem Schloss Oberhausen an der Konrad-Adenauer-Allee statt.

Die Aufgabe des Naturschutzbeirates besteht darin, Vorhaben und Projekte auf dem Stadtgebiet, die zu einem Eingriff in den Naturhaushalt der Stadt führen, mit fachkundiger Expertise zu beraten und die Entscheidungen unter dem Aspekt des Naturschutzes zu bewerten, Änderungen oder Verbesserungen vorzuschlagen oder unter Umständen sogar zu verhindern. Diese Aufgabe verlangt Verantwortungsgefühl und Respekt, soll die Arbeit doch in besonderer Weise der Natur und den Bevölkerungsinteressen dienen. Der „Tag der Natur-Schützer und -Nutzer“ soll über genau diese Aufgabe und Verantwortung informieren.

In seiner Funktion als stellv. Vorsitzender des Naturschutzbeirates und Vertreter der Kreisjägerschaft organisiert Hubert Filarsky federführend diesen Schulterschluss der Verbände. Der engagierte Schmachtendorfer hatte auch die zündende Idee für dieses Treffen der Naturschutzverbände.

Unterstützt wird der Aktionstag vom Bereich Umwelt der Stadt Oberhausen: Bereichsleiter Umwelt Markus Werntgen-Orman und Christian Wittpahl, Fachbereichsleiter Ökologische Planung. Als Schirmherr des Naturschutztages konnten wir erneut unseren Oberbürgermeister Daniel Schranz gewinnen“, freut sich Cornelia Schiemanowski, Vorsitzende des Naturschutzbeirates und Sprecherin des BUND Oberhausen. Und Hauptsponsor ist wiederum die Stadtsparkasse Oberhausen, ergänzt Hubert Filarsky

Die Liste der teilnehmenden Aussteller bleibt nahezu identisch wie bei der Premiere vor zwei Jahren: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Rheinischer Fischereiverband, Kreisjägerschaft, Rheinischer Landwirtschaftsverband und Imkerverein präsentieren sich um eine Zeltstadt. Neu dabei sind der Regionalverband Ruhr (RVR) und die Biologische Station Westliches Ruhrgebiet (BSWR). Alle Verbände haben begeistert wieder zugesagt“, bilanziert Cornelia Schiemanowski.

Die Vereine und Verbände stellen an ihren Ständen nicht nur ihre ehrenamtliche Arbeit vor, sondern sorgen auch für ein unterhaltsames Programm. So können zum Beispiel Nistkästen gebaut werden. Beim Fischereiverband dürfen „Trockenangler“ ihre Geschicklichkeit beim Casting (eine Präzisions- und Weitwurfsportart) unter Beweis stellen; auf die Kinder wartet ein lustiges Fischquiz. Und nicht nur für Hundefreunde: Die Jägerschaft stellt Jagdhunderassen bei der Arbeit vor; für viel Neugierde dürften zudem ein Falkner mit seinen Greifvögeln und einem Frettchen sorgen. Viel Spaß bereiten wird die „Rollende Waldschule, eine Art Sachkunde rund um Wald, Feld und Flur. Filarsky: „So macht Lernen Spaß und vermittelt gleichzeitig Wissen und Fähigkeiten, mitdenen wir Ökosysteme schützen können.

Der Imkerverband übt mit Jung und Alt das Kerzenrollen, zeigt den süßen Weg von der Wabe bis zum Glas Honig, präsentiert einen lebenden Bienenstock und eine echte Imker-Tracht. Die Jagdhornbläser der Kreisjägerschaften Oberhausen, Gelsenkirchen und Duisburg-Hamborn beeindrucken nicht nur mit imposanten Melodien, sondern erläutern auch verschiedene Jagdsignale. Und die Landwirte sorgen für Unterhaltung mit einem Spielmobil. Für die Kleinen dürfen natürlich Kinderschminken und Malwettbewerb nicht fehlen. Und nicht zuletzt: Vertreter des Naturschutzbeirates der Stadt Oberhausen stellen ihre Arbeit vor und beantwortenFragen aus dem Publikum.

Der „Tag der NaturSchützer und Nutzer“ auf der Festwiese des Kaisergartens hinter dem Schloss Oberhausen an der Konrad-Adenauer-Allee beginnt am Sonntag, 29. Juni, um 10 Uhr und endet gegen 18 Uhr. Für Essen und Trinken ist bestens gesorgt.

Stadtgespräch | Umwelt

Spendenübergabe an die kurbel gGmbH im Rahmen des Frühjahrsputzes 2025

Aufgrund der großzügigen Unterstützung zahlreicher Unternehmen ist der Frühjahrsputz 2025 in Oberhausen ein voller Erfolg geworden. So konnte am Dienstag, 15. April 2025, eine Spende in Höhe von 3.000 Euro an die kurbel – Kath. Jugendwerk gGmbH übergeben werden.

15.04.2025
Im Beisein von Vertreterinnen und Vertretern der kurbel und der Stadt Oberhausen überreichte Umweltdezernent Dr. Thomas Palotz den symbolischen Scheck an Julia Eschenbruch, Bereichsleiterin Erwachsenenbildung bei der kurbel. (Foto: Stadt Oberhausen/Tom Thöne)

Umweltdezernent Dr. Thomas Palotz überreichte den symbolischen Scheck an Julia Eschenbruch, Bereichsleiterin Erwachsenenbildung bei der kurbel. Die gemeinnützige Organisation, die mit einer Vielzahl an Projekten Kinder, Jugendliche und Erwachsene unterstützt, wird die Spende für ihre sozialen Initiativen verwenden. Zusätzlich zu den Geldspenden stellten die Sponsoren auch zahlreiche Sachpreise zur Verfügung, darunter Eintrittskarten und Gutscheine, die unter allen Teilnehmenden des Frühjahrsputzes verlost wurden. Die Gewinner werden in Kürze schriftlich benachrichtigt.

Im Vorfeld des Frühjahrsputzes 2025 hatte die städtische Abfallberatung einen Spendenaufruf an lokale Unternehmen initiiert, die mit Geld, den erwähnten Sachspenden sowie Warnwesten, Greifzangen und Freikontingenten für Plakatwerbung zur gelungenen Durchführung der Aktion beitrugen.

Mit ihren Spenden bekräftigen die Oberhausener Unternehmen ihr Engagement für Sauberkeit und Umweltschutz in der Stadt. Gleichzeitig unterstützen sie das vielfältige Engagement von Kindertagesstätten, Schulen, Vereinen, Interessengemeinschaften, Unternehmen und Privatpersonen, die sich am Frühjahrsputz beteiligten. Zu den Unterstützern des Frühjahrsputzes 2025 gehören unter anderem: Volksbank Rhein-Ruhr, STOAG, WBO, Ströer DSM, Ziesak Bau- und Gartenmarkt, BERO Center, CineStar Oberhausen, Westfield Centro, OWT, Legoland Oberhausen, SeaLife Oberhausen, AQUApark und Gasometer Oberhausen.

Kunst & Kultur | Stadtgespräch

Ausstellung in der Stadtteilbibliothek Osterfeld: Lieber Kunst aus Müll als Müll im Meer

Eine ganz besondere Welt aus Fischen, Schildkröten und anderen fantastischen Meeresbewohnern ist derzeit in den Schaufenstern der Stadtteilbibliothek Osterfeld an der Kirchstraße 10 zu sehen: Es sind Arbeiten von Schülerinnen und Schülern der Schillerschule. Sie haben sich in einem Upcycling-Workshop kreativ mit dem Thema Müll und Meer auseinandergesetzt und eine eigene Unterwasserwelt geschaffen.

09.02.2024

Den Anstoß zu dieser Aktion hatte ein Besuch des Achja-Theaters in der Schillerschule gegeben. Vor 70 begeisterten Kindern führte es das ökologische Musik-Theaterstück „Lotte will MEER“ auf. Darin geht es um die Frage, warum Plastikmüll und Umweltschutz so eng zusammenhängen, warum Tüten, Verpackungen und Spielzeug allzu oft im Meer landen und was mit all diesen Dingen passiert… Was sie sahen, beschäftigte die Schülerinnen und Schüler dann nicht nur in ihrem Alltag, sondern auch im Kunstunterricht.

Die Projektidee war im Rahmen der „Europäischen Woche der Abfallvermeidung“ entstanden und es folgte eine Kooperation von städtischer Abfallberatung, Stadtbibliothek und Schillerschule. Ziel des Projekts: Möglichkeiten der Müllvermeidung erkennen, einen achtsamen Umgang mit endlichen Ressourcen vermitteln, ein Bewusstsein für den Plastikkonsum schaffen.

Hintergrundinfo Plastikmüll im Meer

Bei einer weltweit jährlichen Produktion von etwa 300 Millionen Tonnen an Kunststoffen gelangen jedes Jahr über sechs Millionen Tonnen als Müll in die Weltmeere. Da Plastik sich nur langsam zersetzt, treibt es 250 bis 400 Jahre lang im Meer, verkleinert sich stetig und gibt Giftstoffe ab. Dieses Mikroplastik wird von Meerestieren aufgenommen und landet durch deren Verzehr im Nahrungskreislauf des Menschen. Außer über die Nahrung nimmt der Mensch Plastik und dessen Gefahrenstoffe auch über Atmung und Hautkontakt auf. Gesundheitsschädigungen wie Veränderung des Erbguts und Unfruchtbarkeit können die Folge sein.

Stadtgespräch | Umwelt

Stadt Oberhausen sucht mit Bürgerbeteiligung neue Standorte für Bäume: Baummelder ist online

Bäume sind der Stadt Oberhausen ein wichtiges Anliegen: Sie sind von hoher Bedeutung für die Anpassung an die Folgen des Klimawandels, bringen Grün in die Straßen und auf Plätze und sorgen für Schatten, ein angenehmeres Mikroklima und für mehr Aufenthaltsqualität. Um den Oberhausener Baumbestand weiterzuentwickeln und – wo möglich – mehr Straßenbäume für die kommenden Generationen zu pflanzen, hat die Stadt Oberhausen ein Baumkonzept entwickelt und bereits vorgestellt, in dem der Suche nach möglichen neuen Standorten für Bäume eine übergeordnete Rolle zukommt. Sie wird ab sofort durch einen Online-Baummelder ergänzt.

23.06.2023

Der Rat der Stadt Oberhausen hatte die Verwaltung damit beauftragt, das öffentliche Projekt „Oberhausen sucht 1000 Baumstandorte“ zu initiieren. Erklärtes Ziel war es, dass Bürgerinnen und Bürger der Stadt nach ihrer Einschätzung geeignete Standorte im öffentlichen Raum für neu zu pflanzende Bäume benennen. Die Vorschläge sollten von der Verwaltung zusammengetragen und hinsichtlich ihrer Eignung als Baumstandorte geprüft werden. Bei einem positiven Prüfergebnis sollte die Stadt an den vorgeschlagenen Orten Bäume pflanzen. Beschlossen und umgesetzt: Insgesamt 755 Orte in der Stadt sind bislang als neue Baumstandorte identifiziert, als geeignet eingestuft und bepflanzt worden!

Neues Beteiligungsportal

Jetzt macht die Stadt Oberhausen es Bürgerinnen und Bürgern noch einfacher, mögliche Standorte für neue Bäume zu melden: Über ein neues Beteiligungsportal auf der Homepage der Stadt Oberhausen können potenzielle Baumstandorte angegeben und mit einem Foto dokumentiert werden. Das Formular ist über folgenden Link zu erreichen: https://obhsn.de/baumstandorte

Machen Sie mit und helfen Sie uns, die Stadt grüner, schattiger, schöner und klimaresilienter zu machen“, appelliert Oberbürgermeister Daniel Schranz an alle Oberhausenerinnen und Oberhausener: „Melden Sie uns die Standorte im öffentlichen Raum, an denen Sie sich Bäume gut vorstellen könnten!

Nachdem die Servicebetriebe Oberhausen (SBO) die Voraussetzungen des Standortes von den Bodenverhältnissen über die Lage von Versorgungsleitungen bis zum oberirdischen Platzbedarf von Bäumen geprüft hat, können die Fachleute entscheiden, ob dort gepflanzt werden kann.

Zur genauen Lokalisierung und Bewertung eines gemeldeten Standortes benötigen die SBO einige wichtige Angaben. Diese sind als „Pflichtfelder“ im digitalen Meldeformular auf der Homepage der Stadt Oberhausen und der Homepage der Servicebetriebe Oberhausen gekennzeichnet.

Der zuständige Beigeordnete für die Servicebetriebe Oberhausen, Michael Jehn, ergänzt dazu: „Ich freue mich auf möglichst viele Vorschläge für neue Baumstandorte aus der Bürgerschaft. Es ist gut für das Stadtklima, wenn wir mit vielen Neupflanzungen an die gute Entwicklung der letzten beiden Jahre anknüpfen können.

Die neue Oh! | Umwelt

Essen zum mitnehmen – jetzt auch ohne Müll?

Wer sein Essen gerne mal bestellt oder im Lieblingsrestaurant um die Ecke abholt, der kennt das: Es ist zwar äußerst praktisch, das Essen im Vorbeigehen mitzunehmen, aber leider bleibt nach der Mahlzeit eine Menge Müll zurück. Der Standard sind bislang Verpackungen aus Plastik, Alufolie oder Karton, die nicht wiederverwendet werden können. So entstehen in Deutschland bis zu 770 Tonnen Verpackungsmüll durch „Take-away“ – und das jeden Tag!

30.05.2023

Es liegt also auf der Hand, dass hier ein riesiges Potenzial zur Müllvermeidung und somit zum Ressourcenschutz liegt – das nun auch in ein Gesetz gegossen wurde. Seit dem 1. Januar 2023 müssen Gastronomiebetriebe, die Essen und Getränke zum Mitnehmen anbieten, dafür auch eine Mehrwegoption anbieten. Diese Option darf für die Kundinnen und Kunden nichts extra kosten, es kann aber ein Pfand auf Mehrwegverpackungen erhoben werden. Betriebe mit weniger als sechs Mitarbeitenden und höchstens 80 Quadratmetern Verkaufsfläche sind allerdings von der Pflicht ausgenommen – es sei denn, die Filialen gehören zu einer Kette. Die kleineren Betriebe sind aber dazu verpflichtet, mitgebrachte Behältnisse auf Kundenwunsch zu befüllen, sofern diese geeignet und sauber sind.

In der Praxis läuft es bislang wohl noch nicht so rund. Etwa die Hälfte der Betriebe hielten sich laut einer von Greenpeace im Januar durchgeführten Recherche noch nicht an die geltende Mehrweg-Angebotspflicht. Aber es gibt auch positive Beispiele wie die Gastronomiekette MoschMosch, die in Oberhausen mit einer Filiale an der Centro-Promenade ansässig ist und bereits seit 2021 verschiedene Mehrwegsysteme getestet hat. Mittlerweile bietet die Kette in allen ihrer bundesweit elf Filialen ein Mehrwegpfandsystem eines bekannten Herstellers an, sodass die Gäste davon profitieren, die Behälter auch bei anderen Kooperationsbetrieben des Anbieters zurückgeben zu können. Gut zu wissen: Es ist nicht nötig, die Pfandbehälter selbst zu spülen. Das erledigen die Gastronomiebetriebe – auch um die hohen Hygienestandards in der Küche einzuhalten.

Was können wir alle tun, um „Take-away“-Müll zu vermeiden? Zunächst erfordert eine solche Veränderung natürlich Zeit, um neue Routinen einzuspielen – und das sowohl vor als auch hinter der Theke. Aber jeder einzelne Oberhausener und jede Oberhausenerin kann einen Teil dazu beitragen. Fragen Sie das nächste Mal doch einfach im Café, im Restaurant oder bei der Essensbestellung nach einer Mehrwegverpackung und lehnen Sie Einwegverpackungen ab – der Umwelt zuliebe.

Dass Mehrwegverpackungen gespült werden müssen, ändert nichts daran, dass sie nachhaltiger sind als Einwegverpackungen. Zwar schlägt die Reinigung in der Umweltbilanz negativ zu Buche, trotzdem sind Mehrwegbehälter ökologisch vorteilhafter – gerade dann, wenn sie häufig genutzt werden. Mehrwegbehälter schneiden in der Klimabilanz nach zehn Nutzungen besser ab als die Einwegverpackungen und können bis zu 500-mal wiederverwendet werden.