Stadtgespräch

„SaitenZauber!“: junge Musikerinnen und Musiker begeistern Publikum

Mit einem festlichen Abschlusskonzert des Workshops „SaitenZauber!“ hat die Städtische Musikschule Oberhausen am Mittwoch, 1. April, ihr 60-jähriges Bestehen eindrucksvoll gefeiert.

08.04.2026
Musikschulleiter Desar Sulejmani, Kulturdezernent Apostolos Tsalastras sowie der Vertreter des Förderkreises der Städtischen Musikschule Oberhausen und langjährige Musikschulleiter Volker Buchloh übergaben die Zertifikate. (Foto: Stadt Oberhausen/Tom Thöne)

Unter dem Motto „Gemeinsam Musik erleben“ präsentierten mehr als 30 junge Musikerinnen und Musiker im Alter von 8 bis 16 Jahren in der Aula der Anne-Frank-Realschule die Ergebnisse intensiver Probentage und begeisterten das Publikum mit Kompositionen von Georg Friedrich Händel, Sheila M. Nelson, John Williams, Henry Purcell, Antonio Vivaldi und Johann Strauss (Vater).

Das Konzert stand ganz im Zeichen eines besonderen Jubiläums: Auf den Tag genau vor 60 Jahren nahm die Städtische Musikschule Oberhausen ihren Betrieb auf. Seitdem prägt sie nachhaltig die musikalische Bildung, die Förderung junger Talente und das kulturelle Leben der Stadt. Das Abschlusskonzert von „SaitenZauber!“ bildete einen gelungenen und festlichen Beitrag zu diesem bedeutenden Anlass.

Musikschulleiter Desar Sulejmani, Kulturdezernent Apostolos Tsalastras sowie der Vertreter des Förderkreises der Städtischen Musikschule Oberhausen und langjährige Musikschulleiter Volker Buchloh begrüßten das Publikum. In ihren Ansprachen hoben sie die Leistungen der jungen Musikerinnen und Musiker hervor und betonten zugleich die zentrale Rolle solcher Projekte für die kulturelle Bildung.

Der Workshop richtete sich an Kinder und Jugendliche, die ein Streichinstrument spielen. Im Mittelpunkt stand das gemeinsame Musizieren und die Erfahrung, wie aus einzelnen Stimmen ein lebendiger Ensembleklang entsteht. Die große Resonanz mit Teilnehmenden aus Oberhausen und darüber hinaus unterstrich die hohe Attraktivität des Projekts.

Ein besonderer Höhepunkt des Nachmittags war die feierliche Übergabe der Zertifikate an alle Teilnehmenden des Workshops, die ihre erfolgreiche Mitwirkung und ihr musikalisches Engagement würdigten.

Kunst & Kultur | Stadtgespräch

Ausstellung in der Stadtteilbibliothek Osterfeld: Lieber Kunst aus Müll als Müll im Meer

Eine ganz besondere Welt aus Fischen, Schildkröten und anderen fantastischen Meeresbewohnern ist derzeit in den Schaufenstern der Stadtteilbibliothek Osterfeld an der Kirchstraße 10 zu sehen: Es sind Arbeiten von Schülerinnen und Schülern der Schillerschule. Sie haben sich in einem Upcycling-Workshop kreativ mit dem Thema Müll und Meer auseinandergesetzt und eine eigene Unterwasserwelt geschaffen.

09.02.2024

Den Anstoß zu dieser Aktion hatte ein Besuch des Achja-Theaters in der Schillerschule gegeben. Vor 70 begeisterten Kindern führte es das ökologische Musik-Theaterstück „Lotte will MEER“ auf. Darin geht es um die Frage, warum Plastikmüll und Umweltschutz so eng zusammenhängen, warum Tüten, Verpackungen und Spielzeug allzu oft im Meer landen und was mit all diesen Dingen passiert… Was sie sahen, beschäftigte die Schülerinnen und Schüler dann nicht nur in ihrem Alltag, sondern auch im Kunstunterricht.

Die Projektidee war im Rahmen der „Europäischen Woche der Abfallvermeidung“ entstanden und es folgte eine Kooperation von städtischer Abfallberatung, Stadtbibliothek und Schillerschule. Ziel des Projekts: Möglichkeiten der Müllvermeidung erkennen, einen achtsamen Umgang mit endlichen Ressourcen vermitteln, ein Bewusstsein für den Plastikkonsum schaffen.

Hintergrundinfo Plastikmüll im Meer

Bei einer weltweit jährlichen Produktion von etwa 300 Millionen Tonnen an Kunststoffen gelangen jedes Jahr über sechs Millionen Tonnen als Müll in die Weltmeere. Da Plastik sich nur langsam zersetzt, treibt es 250 bis 400 Jahre lang im Meer, verkleinert sich stetig und gibt Giftstoffe ab. Dieses Mikroplastik wird von Meerestieren aufgenommen und landet durch deren Verzehr im Nahrungskreislauf des Menschen. Außer über die Nahrung nimmt der Mensch Plastik und dessen Gefahrenstoffe auch über Atmung und Hautkontakt auf. Gesundheitsschädigungen wie Veränderung des Erbguts und Unfruchtbarkeit können die Folge sein.