Die neue Oh! | Gutes Leben

GROSSER RUMMEL IN STERKRADE

Wenn sich die Sterkrader Innenstadt im Juni wieder in ein buntes Kirmesmeer verwandelt, ist für viele die schönste Zeit des Jahres gekommen: Die Fronleichnamskirmes öffnet vom 3. bis 8. Juni 2026 ihre Tore und verspricht Tage voller Adrenalin, Tradition und Geselligkeit.

Mehr als 340 Schaustellerinnen und Schausteller sorgen entlang des rund 2,5 Kilometer langen Rundkurses für Volksfeststimmung der Extraklasse. Mit 23 Großfahrgeschäften und sieben Neuheiten erreicht die Kirmes in diesem Jahr einen neuen Höhepunkt.

29.05.2026

Die traditionsreiche Veranstaltung, deren Wurzeln ins Jahr 1829 zurückreichen, setzt auf die Mischung aus Klassikern und Premieren. „Die Hochsaison der großen NRW-Volksfeste beginnt wieder bei uns in Sterkrade“, betont Beigeordneter Michael Jehn. Trotz laufender Umbauarbeiten bleibt die Streckenführung unverändert – Einschränkungen sollen für Besucherinnen und Besucher kaum spürbar sein.

Im Mittelpunkt stehen neue Attraktionen. Allen voran feiert der „Invader“ seine Premiere: 16 freischwingende Gondeln sorgen mit überraschenden Richtungswechseln für ein intensives Fahrerlebnis. Ebenfalls neu ist „The Beast“, eine Überkopf-Schaukel mit rotierender Gondel, die spektakuläre Überschläge ermöglicht. Das „Chaos Pendel“ katapultiert Fahrgäste bis auf 42 Meter Höhe und wirkt mit Kräften von bis zu 4 G – nichts für schwache Nerven. Hoch hinaus geht es auch im „Fortress Tower“, einem 80 Meter hohen Freifallturm mit Panoramaausblick und rasanter Abfahrt.

Für familienfreundlichere Unterhaltung sorgen Neuheiten wie das Laufgeschäft „Poco Loco“, das mit mexikanischem Flair und interaktiven Elementen punktet, sowie die beliebte Themenachterbahn „Crazy Mine“.

Klassiker dürfen nicht fehlen: Die Wildwasserbahn „Auf Manitus Spuren“, das Riesenrad „Bellevue“ mit klimatisierten Gondeln oder die „Konga“-Schaukel gehören ebenso zum festen Bestandteil wie „Break Dance“ oder „Wendlers Wellenflug“. Die „Raupenbahn“ der Schaustellerfamilie Buchholz feiert in diesem Jahr runden Geburtstag: Seit einem Jahrhundert werden Fahrgäste herumgewirbelt – und das bei Musik, eingespielt von Vinyl-Platten, auf die Peter Buchholz besonders stolz ist.

Abseits der Fahrgeschäfte schaffen zahlreiche Imbiss- und Süßwarenstände, Spielbuden und Biergärten eine gesellige Atmosphäre. Beliebte Treffpunkte wie „Zum Ritter“, „Steinmeisters Bierpavillon“ oder „Traber’s Pub“ bieten Raum für entspannte Stunden.

Offiziell eröffnet wird die Kirmes am Mittwoch, 3. Juni, um 17 Uhr mit dem Fassanstich durch Oberbürgermeister Thorsten Berg. Bereits ab 15 Uhr lockt die „Happy Hour“ mit Vergünstigungen – ein stimmungsvoller Auftakt für eines der größten Volksfeste der Region.

Den krönenden Abschluss bildet am Montagabend (ab 23 Uhr) ein großes Feuerwerk über Sterkrade.

Infos: www.fronleichnamskirmes.de

Die neue Oh! | Tourismus & Wirtschaft

IMAGEGEWINN FÜR DIE STADT

Erfolgreicher Tourismus-Gipfel: Vom 19. bis 21. April war Oberhausen drei Tage lang internationales Aushängeschild für den Deutschlandtourismus.

Beim 52. Germany Travel Mart (GTM) der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) haben sich in Oberhausen über 200 Reiseveranstalter aus aller Welt mit 160 Vertretern deutscher Destinationen und Anbietern aus der Tourismuswirtschaft getroffen. Lufthansa und Sixt als DZT-Premiumpartner, Expedia, Kuoni oder GetYourGuide waren nur einige der renommierten Branchengrößen, die anlässlich des GTM extra nach Oberhausen gereist sind.

 

29.05.2026

An den Gesprächscountern der Ausstellungsfläche in der Rudolf Weber-ARENA sind während des Branchenworkshops unter den Teilnehmern über 4.500 Termine vereinbart worden. Ziel der Gespräche waren vorrangig das Knüpfen neuer Geschäftskontakte, der Austausch über Branchentrends und Vertragsverhandlungen über Angebotsleistungen für die kommende Reisesaison.

Der GTM gilt als das größte touristische Incoming-Event Deutschlands. Rund um den Workshop hatte die OWT Oberhausener Wirtschafts- und Tourismusförderung GmbH als Gastgeberin des Events für alle Teilnehmer zudem zwei Gala-Empfänge bei Topgolf und im Metronom Theater organisiert. Hier hat Oberbürgermeister Thorsten Berg gemeinsam mit NRW-Staatssekretärin Silke Krebs und der DZT-Vorstandsvorsitzenden Petra Hedorfer den GTM offiziell eröffnet.

Neben den beiden abendlichen Netzwerkveranstaltungen standen zudem eine internationale Pressekonferenz im Werksgasthaus/TZU, ein hochkarätig besetztes DZT-Meeting im Ratssaal sowie eine exklusive Sondereröffnung der Ausstellung „Mythos Wald“ im Gasometer Oberhausen auf den eng getakteten Programmzetteln.

EXKURSIONEN AUCH INS RUHRGEBIET

Zusätzlich wurde ein umfangreiches Ausflugsprogramm für die Einkäufer und die rund 100 anwesenden Journalisten aus 30 Ländern von der OWT aufgelegt. Auf insgesamt zehn Pressetouren und acht sogenannten LiveExperience-Touren für Reiseveranstalter konnten sich die Teilnehmer direkt vor Ort über aktuelle Trends, neue Produkte und Entwicklungen informieren – nicht nur in der Stadt, sondern auch an ausgewählten Orten im gesamten Ruhrgebiet.

Neben dem Westfield Centro, dem SEA LIFE, der LUDWIGGALERIE im Schloss Oberhausen, der Rehberger-Brücke, St. Antony-Hütte und Sandbox VR stand insbesondere eine ausführliche Baustellenbesichtigung von Karls Erlebnis-Dorf im Mittelpunkt des medialen Interesses. Der neue Freizeitpark eröffnet im Sommer in der Neuen Mitte.

Darüber hinaus haben die Oberhausener Touristiker in Kooperation mit den Nachbarstädten auch die Programmpunkte Zollverein, Tetraeder, das Deutsche Fußballmuseum und das Westfalenstadion als Bestandteile mit in die Besichtigungstouren aufgenommen. Ein zentraler Themenschwerpunkt waren dabei auch die Aktivitäten rund um die Internationale Gartenausstellung IGA 2027.

Die Entscheidung für Oberhausen als Standort des GTM gilt als strategischer Impuls für die internationale Vermarktung der gesamten Region.

OBERHAUSEN „TOLLER GASTGEBER“

DZT-Chefin Petra Hedorfer hat der OWT nach Abschluss der Veranstaltung für die professionelle Organisation des diesjährigen GTM gedankt:

„Mit einem vielseitigen Rahmenprogramm konnten wir unseren internationalen Gästen eindrucksvoll die dynamische Transformation des Ruhrgebietes zu einer attraktiven Destination mit einem breiten kulturellen Angebot präsentieren. Wir haben Oberhausen als tollen Gastgeber erlebt.“

OWT-Geschäftsführer Dr. Andreas Henseler sieht demzufolge einen riesigen Imagegewinn für die Stadt, der weit über die Veranstaltung hinauswirkt:

„Oberhausen hat sich im Rahmen des GTM eindrucksvoll als Stadt im Wandel präsentiert. Wir konnten zeigen, wie aus industrieller Vergangenheit eine moderne Erlebnisdestination geworden ist.“

Rainer Suhr, OWT-Spartenleiter für Tourismus und Marketing, betont insbesondere die hervorragende Zusammenarbeit aller Partner vor Ort, die zu dem Gelingen der hochkarätigen Fachveranstaltung beigetragen haben:

„Gemeinsam mit unseren vielen Partnern aus dem touristischen Netzwerk haben wir in Oberhausen mit dem GTM internationales Format bewiesen und von unseren Gästen dafür ausschließlich positive Rückmeldungen erhalten. Damit konnten wir hoffentlich nicht nur dem Tourismusstandort Oberhausen, sondern auch der gesamten Region einen kräftigen Schub verleihen.“

Die neue Oh! | Umwelt

Schutz für Igel im Garten

Igel brauchen Umgebungen mit vielen Versteckmöglichkeiten und ausreichend Nahrung, vor allem Insekten. Da ihre natürlichen Lebensräume in Mitteleuropa fast verschwunden sind, leben sie heute oft im Siedlungsraum des Menschen. Naturnahe Gärten können dabei gute und geeignete Lebensräume für Igel darstellen.

29.05.2026
Animal safety: A hedgehog is about to be run over by a robotic lawnmower in action on a sunny grassy lawn, with grass clippings in the air - AI generated

SO WERDEN GÄRTEN EIN ARTGERECHTES ZUHAUSE FÜR IGEL

• Insektenfreundliche, heimische Pflanzen sorgen für genügend Nahrung.

• Auf den Einsatz von Pestiziden sollte verzichtet werden.

• Laub und kleine Äste unter der Hecke oder Ast- und Laubhaufen in einer geschützten Ecke bieten Igeln Rückzugsmöglichkeiten.

• Laub und Reisig sollten erst im April umgeschichtet werden, denn darin könnte ein Igel schlafen.

• Kleine Lücken im Zaun ermöglichen es Igeln, den Garten bei ihren nächtlichen Streifzügen ganz einfach zu betreten und wieder zu verlassen.

• Nächtliche Beleuchtung sollte möglichst reduziert werden.

NÄCHTLICHES BETRIEBSVERBOT FÜR MÄHROBOTER

Eine Gefahr für Igel stellen Mähroboter dar, denn diese erkennen Igel nicht als Hindernis. Hinzu kommt, dass Igel bei Gefahr nicht flüchten, sondern sich aus Reflex zusammenrollen. Bei Kontakt mit Mährobotern kommt es daher oft zu gravierenden Schnittverletzungen, die oftmals zum Tode führen. Verletzte Tiere haben meist erhebliche Leidenszeiten.

In Oberhausen dürfen Mähroboter daher seit April 2026 als Schutzmaßnahme nur noch tagsüber uneingeschränkt betrieben werden. Entsprechend den Hauptaktivitätszeiten des Igels, die sich auf die Dämmerungs- und Nachtzeiten erstrecken, gilt das Betriebsverbot für Mähroboter in der Zeit von einer halben Stunde vor Sonnenuntergang bis eine halbe Stunde nach Sonnenaufgang des folgenden Tages.

Die neue Oh! | Titelthema

DA IST MUSIK DRIN!

Open-Air-Festimmung – die Sommersaison 2026 kann kommen!

Die Markus Krampe Entertainment Group veranstaltet in diesem Jahr auf dem Freigelände der Rudolf Weber-ARENA in Oberhausen und in der VELTINS-Arena auf Schalke im benachbarten Gelsenkirchen gleich drei Großevents, die für jede Menge Glücksgefühle und unvergessliche Momente unter freiem Himmel sorgen werden. Deshalb: auf keinen Fall verpassen!

29.05.2026
© 2025 Philipp Mathes

INSELFIEBER – DAS GRÖSSTE MALLORCA-FESTIVAL DEUTSCHLANDS

Was letztes Jahr im Juni geschah, war bereits rekordverdächtig: 35.000 Mallorca-Fans feierten in Oberhausen mit „Inselfieber“ die größte Mallorca-Party aller Zeiten. Das Freigelände der Rudolf Weber-ARENA verwandelte sich in ein Meer aus Mallorca-Outfits, Sangria-Eimern und Mallorca-Hits am laufenden Band.

„Das war ein echtes Gänsehaut-Event – ein Tag voller Musik und Emotionen. 2025 hat die Messlatte extrem hochgelegt“, schwärmt Veranstalter Markus Krampe. „In diesem Jahr wollen wir das Ganze noch einmal toppen!“

Denn dann, genauer gesagt am Samstag, dem 13. Juni 2026, kehrt Inselfieber zurück nach Oberhausen – mit einem Line-up, das garantiert für authentisches Mallorca-Feeling sorgen wird. Auch dieses Mal gibt es wieder zwei Bühnen: die Main Stage mit den beliebtesten Künstlern von der Playa und die Royal-Suite-Bühne mit den besten Acts aus dem Bereich Party- und Popschlager.

Auf der Main Stage werden Mia Julia, Julian Sommer, Mickie Krause, Lorenz Büffel, Frenzy, Isi Glück, Rumbombe, Mark Eggers, Calvin Kleinen, Breitner, Malle Anja, Mika One und Christian Schall performen. Auf der Royal-Suite-Bühne treten Marianne Rosenberg, DJ Ötzi, Marc Medlock, Kerstin Ott, Mike Leon Grosch, Anna-Maria Zimmermann, Jörg Bausch, Tim Peters, Saskia Leppin, Mia Weber, Samu und Marc Rixx auf und werden das Festivalgelände zum Beben bringen.

Neben dem Bühnenprogramm gibt es alles, was das Mallorca-Fan-Herz begehrt: Sangria-Eimer, Uhrenverkäufer, Liter-Krüge und sogar das „Deutsche Eck“, das mit einem XXL-Biergarten vor Ort vertreten sein wird. Kurz gesagt: Die Playa kommt mit allem Drum und Dran direkt nach Oberhausen!

Samstag, 13. Juni 2026, auf dem Freigelände der Rudolf Weber-ARENA

Einlass: 12 Uhr | Beginn: 13 Uhr | Ende: 23 Uhr

Alle Infos und Tickets gibt’s auf www.inselfieber.de.

Gutes Leben | Stadtgespräch

Oberhausener Gesundheitstag lädt zu Gesundheitschecks und Informationen ins BERO Zentrum ein

Gesundheit erleben, Vorsorge stärken und mit Expertinnen und Experten ins Gespräch kommen: Am Samstag, 30. Mai 2026, findet erneut der Oberhausener Gesundheitstag im BERO Zentrum statt. Besucherinnen und Besucher erwartet ein vielfältiges kostenloses Angebot rund um Gesundheit, Prävention und Beratung.

27.05.2026

Interessierte können Gesundheitschecks wie Schilddrüsenscan, Blutdruck-, Blutzucker- und Cholesterinmessungen nutzen sowie sich über Vorsorge- und Behandlungsmöglichkeiten informieren. Ergänzt wird das Angebot durch persönliche Beratungsgespräche, Mitmachaktionen und Informationen zu regionalen Unterstützungs- und Hilfsangeboten. Auch in diesem Jahr besteht die Möglichkeit, sich als Stammzellspenderin oder Stammzellspender registrieren zu lassen.

 

Für den Oberhausener Gesundheitstag haben sich der Bereich Gesundheit der Stadt, die Krankenhäuser Helios St. Elisabeth Klinik, Evangelisches Krankenhaus Oberhausen (EKO), die AMEOS Einrichtungen Oberhausen, die AOK Rheinland/Hamburg, die IKK classic, Gesundheitscoaches des Jobcenter, das intego Netzwerk, die Feuerwehr Oberhausen, das ZAR (Zentrum für ambulante Rehabilitation), die Selbsthilfe-Kontaktstelle des Paritätischen, die Aidshilfe Oberhausen e.V. sowie zahlreiche weitere Selbsthilfegruppen zusammengeschlossen. Geballtes Wissen in Gesundheitsfragen und ein buntes Aktionsangebot kommen an einem Ort zusammen.

Der Oberhausener Gesundheitstag hat sich in den vergangenen Jahren als wichtiger Präventions- und Informationstag etabliert und feiert in diesem Jahr seine 18. Auflage. Ziel bleibt es, Gesundheitswissen für alle Bürgerinnen und Bürger verständlich, niedrigschwellig und direkt erlebbar zu machen.

 

Oberhausener Gesundheitstag

im BERO Zentrum (Concordiastraße 32, 46049 Oberhausen)

am Samstag, 30. Mai 2026

von 10 bis 15 Uhr

10:30 Uhr: Offizielle Eröffnung mit Begrüßung durch Bürgermeister Werner Nakot


Gutes Leben | Stadtgespräch

Fronleichnamskirmes: Die heiße Phase des Aufbaus beginnt

Der Aufbau der Sterkrader Fronleichnamskirmes läuft bereits seit dem Himmelfahrts-Wochenende. Jetzt beginnt die „heiße Phase“ für den städtischen Bereich Öffentliche Ordnung, für die Wirtschaftsbetriebe Oberhausen WBO und natürlich für die Schaustellerinnen und Schausteller: Unmittelbar nach dem Sterkrader Wochenmarkt am Samstag, 30. Mai 2026, wird um 14:00 Uhr der gesamte Veranstaltungsbereich der Sterkrader Innenstadt für den Straßenverkehr gesperrt. Der Verkehr wird über Friedrichstraße / Ostrampe / Westrampe / Neumühler Straße / von-Trotha-Straße sowie über Friedrichstraße / Eugen-zur-Nieden-Ring / Bahnhofstraße / Holtener Straße umgeleitet.

Der Eugen-zur-Nieden-Ring wird für diesen Zweck an der Kreuzung Bahnhofstraße bis zur Brücke Ost- / Westrampe für beide Fahrtrichtungen geöffnet. Die Straßenbahn fährt dann nur noch bis zum Bahnhof Sterkrade.

27.05.2026

Der von der Kirmes nicht berührte Kernbereich der Sterkrader Innenstadt bleibt für Anlieger über die Friedrichstraße / Ostrampe / Kolpingstraße erreichbar. Der Weg aus diesem Bereich heraus führt über die Wilhelm- und Holtkampstraße. Die Einbahnstraßenregelungen für die Kolpingstraße, Wilhelmstraße ab Finanzstraße und Holtkampstraße bleiben erhalten.

Der Kirmesbereich ist in der Aufbauphase für Anlieger durchgehend, in der Zeit der Kirmes allerdings nur außerhalb der Kirmesöffnungszeiten befahrbar. Wegen der umfangreichen Änderungen der gewohnten Verkehrsführung werden alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer gebeten, besonders vorsichtig und aufmerksam zu fahren. Die Wiederherstellung der gewohnten Verkehrsregelung ist für Donnerstag, 11. Juni 2026, um 8:00 Uhr vorgesehen.

Für die WBO ist die Verkehrsumstellung zur Kirmes traditionell ein Großeinsatz, der gut geplant und vorbereitet sein will. 19 Monteure sind mit sieben Fahrzeugen im intensiven Arbeitseinsatz, um die Verkehrsumstellung umzusetzen. Die Monteure bauen 210 Verkehrszeichen auf oder ab, sie demontieren 80 Fahrradständer, 50 Stahlrohrpfosten und 20 Sitzbänke. Auf 600 Metern werden gelbe Straßenmarkierungen aufgebracht.

Außerdem stellen die WBO-Mitarbeiter 120 Leitbaken, 160 Sperrschranken, 120 Demogitter sowie 500 Fußplatten auf, die je 28 Kilo wiegen. Nicht zuletzt müssen elf Ampelanlagen umgebaut oder abgeschaltet sowie 200 Vierkantrohre aufgestellt werden. Insgesamt fallen für die WBO während der Fronleichnamskirmes rund 1000 Arbeitsstunden an.

Wegen des beschränkten Parkplatzangebots (auch in diesem Jahr bleibt das ehemalige Kaufland-Parkhaus geschlossen) und bei den erwarteten hohen Besucherzahlen während der Kirmes raten die Veranstalter zur Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. An allen Kirmestagen setzt die STOAG zusätzliche Busse ein.

Die zentrale Halte- und Umstiegsstelle für Kirmesbesucher ist der Bahnhof Sterkrade – der Kirmesspaß beginnt direkt hier.

Die STOAG empfiehlt folgende Linien:

aus dem Oberhausener Norden: SB 90, SB 98, 952, 954, 955, 957, 960, 962, 976, 979, X42, NE1, NE2, NE4, NE7

aus dem Oberhausener Süden:      Straßenbahn 112, SB 90, SB 94, SB 97, SB 98, 955, 956, 960, 966, 976, X42, NE1, NE2, NE10, NE12

aus Osterfeld: SB94, 957, NE3, NE6

aus Duisburg: 908, 919, 935, 936, 939 mit Umstieg am Oberhausener Hbf; 907 mit Umstieg am Bahnhof Holten; 905/906 mit Umstieg Holten-Markt

aus Mülheim: 130 und 136 mit Umstieg am Oberhausener Hbf; NE10, NE12

aus Bottrop:   263, 979 und X42 (direkt); SB91 und NE21 mit Umstieg Olga Park oder Osterfeld Süd Bf.

Die Straßenbahn 112 fährt zur Fronleichnamskirmes nur bis Sterkrade Bahnhof. Noch ein Tipp für die kombinierte Anreise mit eigenem Auto und mit Bus oder Bahn: Vom P+R-Parkplatz am Olga-Park an der Werthfeldstraße sind es mit dem ÖPNV nur vier Minuten Fahrzeit bis zur Kirmes. Bei der Anreise mit dem ÖPNV lohnt sich das eezy.nrwTicket in der STOAG App. Der Preis wird per Luftlinie berechnet – dadurch ist eezy.nrw in vielen Fällen günstiger und niemals teurer als ein Einzelticket.


Stadtgespräch

Zwischen Frontlinie und Alltag: Jan Jessen und André Hirtz berichten über Kriegsgebiet

Im Rahmen der Ausstellung „Anja Niedringhaus – An vorderster Front“ lädt die LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen am Samstag, den 30. Mai 2026, um 16 Uhr zu einem Vortrag mit dem Journalisten Jan Jessen und dem Fotografen André Hirtz (FUNKE-Mediengruppe) ein. Beide berichten seit Jahren aus Kriegs- und Krisengebieten – darunter die Ukraine, Syrien, Israel, Afghanistan und der Irak.

Im Zentrum stehen die Erfahrungen der Menschen vor Ort: Wie verändert der Krieg den Alltag? Welche Geschichten verbergen sich hinter Bildern der Zerstörung und den Schlagzeilen internationaler Berichterstattung?

27.05.2026
André Hirtz und Jan Jessen bei einem Einsatz in Cherson, Ukraine, 2025 © André Hirtz

Jan Jessen wurde kürzlich mit dem renommierten Pressefreiheitspreis ausgezeichnet. Seine Reportagen richten den Blick vor allem auf die zivile Perspektive in Konfliktregionen. André Hirtz ergänzt den Nachmittag mit dem Aspekt seiner fotografischen Arbeiten, die das Leben in Ausnahmesituationen dokumentieren. Für diese Arbeit erhielt er den Sonderpreis des NRW-Pressefotos zum Ehrenamt.

Der Gesprächsnachmittag knüpft unmittelbar an die Fotografien von Anja Niedringhaus an, deren Bilder in der Ausstellung ebenfalls die menschliche Dimension von Krieg und Konflikten sichtbar machen. Die Teilnahme ist kostenfrei in Verbindung mit dem Museumseintritt.

Nähere Informationen zu den Begleitprogrammen der Ausstellungen und den Sonderveranstaltungen der LUDWIGGALERIE gibt es telefonisch unter 0208 41249 28 oder online unter:

www.ludwiggalerie.de

www.instagram.com/LUDWIGGALERIE

www.facebook.com/LUDWIGGALERIE

Die LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen ist eines der einundzwanzig RuhrKunstMuseen.

Stadtgespräch

Oberbürgermeister Berg unterstützt Vorschlag zur Arbeitsgerichts-Reform

Oberbürgermeister Thorsten Berg hat sich erneut in die Diskussion zur Reform der Arbeitsgerichtsbarkeit in Nordrhein-Westfalen eingeschaltet und bewertet den aktuellen Vorschlag der Landtagsabgeordneten Sonja Bongers als sinnvollen Ansatz.

„Ich habe mich in den vergangenen Monaten intensiv dafür eingesetzt, die Perspektive unserer Stadt früh in die Diskussion einzubringen. Unser Ziel bleibt: Wenn es möglich ist, soll der Arbeitsgerichts-Standort Oberhausen erhalten bleiben. Gleichzeitig ist klar, dass das Land Nordrhein-Westfalen die Reform vorantreibt und dabei die entscheidenden Weichen stellt. Dort wird auch über mögliche Zusammenlegungen entschieden.

27.05.2026
Foto: Stadt Oberhausen/Thorsten Berg

Mit den ersten konkreten Modellen, die jetzt auf dem Tisch liegen, geht die Diskussion in die nächste Phase. Dazu gehört auch der Vorschlag der Landtagsabgeordneten Sonja Bongers, Oberhausen als zentralen Standort in einem Verbund mit Duisburg und Essen zu stärken. Dieser Ansatz knüpft an die Kriterien an, die ich von Anfang an benannt habe. Deshalb unterstütze ich ihn ausdrücklich.

Er greift genau das auf, worauf es für die Menschen ankommt: kurze Wege, gute Erreichbarkeit und eine funktionierende Justizstruktur in der Region. Gerade im Arbeitsrecht darf es keine zusätzlichen Hürden geben, die Menschen davon abhalten, ihre berechtigten Ansprüche geltend zu machen.

Als Stadt bewerten und ordnen wir solche Vorschläge aus Sicht der Menschen vor Ort ein. Für mich ist entscheidend: Der Zugang zum Arbeitsrecht darf nicht schlechter werden. Die Menschen müssen auch künftig schnell und ohne große Umwege zu ihrem Recht kommen.

Deshalb bleibt unser Ziel, den Standort Oberhausen zu erhalten. Sollte sich im Rahmen der Reform jedoch zeigen, dass eine Veränderung unvermeidlich ist und das Land keinen eigenständigen Standort in Oberhausen mehr vorsieht, dann ist ein starker, gut erreichbarer Verbund mit Oberhausen als zentralem Standort die bestmögliche Lösung.

Oberhausen hat als strukturschwächere Stadt in der Vergangenheit bei solchen Entscheidungen oft das Nachsehen gehabt. Umso wichtiger ist es jetzt, Standorte nicht weiter auszudünnen, sondern gezielt dort zu stärken, wo es für die Menschen sinnvoll ist. Ein zentraler Standort in Oberhausen kann dazu beitragen, die Region ausgewogen zu entwickeln und gleichzeitig gut erreichbar zu bleiben.

Bislang ist für mich weiterhin nicht erkennbar, nach welchen konkreten Kriterien das Land Standorte erhalten, zusammenlegen oder aufgeben will. Bei Entscheidungen mit so weitreichenden Folgen muss aber klar sein, welche Gründe dafür ausschlaggebend sind. Der neue Vorschlag sollte daher in die laufenden Beratungen auf Landesebene einbezogen und ergebnisoffen geprüft werden.

Als Oberbürgermeister werde ich den weiteren Prozess konstruktiv begleiten und mich weiter dafür einsetzen, dass am Ende eine Lösung steht, die für die Bürgerinnen und Bürger gut funktioniert.“

Stadtgespräch

Lesung mit Luzia Geier im Oberhausener Ratssaal

Die Journalistin Luzia Geier stellt am 15. Juni 2026 um 18 Uhr ihr neues Buch „Our Time Is Now – Zohran Mamdani: Wie Mut, Haltung und Menschlichkeit Politik verändern können“ vor, das am 1. Juni 2026 erscheint. Die Lesung findet im Ratssaal des Oberhausener Rathauses statt.

27.05.2026
Quelle: Sasha Charoensub

Im Mittelpunkt des Buches steht der bemerkenswerte politische Aufstieg Zohran Mamdanis, der entgegen vieler Erwartungen zum Bürgermeister von New York gewählt wurde. Geier beleuchtet seinen Werdegang, seinen unkonventionellen Wahlkampf und die gesellschaftlichen Veränderungen, die seinen Erfolg möglich gemacht haben. Dabei wirft sie auch einen Blick auf die Frage, welche Impulse sich daraus für politische Bewegungen in Deutschland ableiten lassen.

 

Die gebürtige Oberhausenerin lebt seit über zehn Jahren in den USA und berichtete unter anderem als Korrespondentin aus Washington über die Präsidentschaftswahl 2024. Mit ihrem aktuellen Buch liefert Luzia Geier einen fundierten und zugleich persönlichen Einblick in politische Dynamiken in den Vereinigten Staaten. Die Lesung im Ratssaal des Oberhausener Rathauses bietet dabei einen besonderen Rahmen. Als Ort politischer Entscheidungen greift der Veranstaltungsort die Themen des Abends auf und schafft Raum für Austausch und Diskussion.

 

Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Volkshochschule Oberhausen, der Stadtbibliothek Oberhausen und der Literarischen Gesellschaft Oberhausen e. V.

 

Anmeldungen sind möglich unter www.vhs-oberhausen.de, Kursnummer BA1650R.


Stadtgespräch

Das Alter ist bunt: Noch wenige freie Ausstellerplätze für bekannte Messe

Die Messe für Seniorinnen und Senioren Das Alter ist bunt feiert in diesem Jahr ein besonderes Jubiläum: Am Samstag, 10. Oktober 2026, findet sie bereits zum 20. Mal statt. Von 10 bis 16 Uhr wird das BERO-Zentrum, Concordiastraße 32, zu einem Informations- und Begegnungsort rund ums Älterwerden. Zahlreiche Anbieter aus den Bereichen Pflege, Gesundheit, Freizeit, Wohnen und Alltagshilfen haben ihre Teilnahme bereits zugesagt.

27.05.2026

Für weitere interessierte Organisationen, Vereine, Unternehmen und Initiativen sind aktuell nur noch wenige Standplätze verfügbar. Ihnen steht das Anmeldeformular im Internet hier zur Verfügung oder kann per E-Mail an alter@oberhausen.de angefordert werden. Anmeldeschluss ist der 1. Juni 2026.

Weitere Informationen gibt es beim städtischen Bereich Chancengleichheit bei Nese Özcelik und Jelena Jokic unter Tel. 0208 825-3967 oder -2490 sowie per E-Mail an alter@oberhausen.de.