Stadtgespräch

„Optimismus ist Pflicht!“: Mitreißender Appell des Oberbürgermeisters beim Jahresempfang

Oberbürgermeister Daniel Schranz begrüßte nach drei Jahren Corona-Pause 550 Gäste in der Luise-Albertz-Halle

20.01.2023
In seiner mitreißenden Rede richtete Oberbürgermeister Daniel Schranz einen Appell an die Anwesenden. (Quelle: Stadt Oberhausen / Tom Thöne)

Mit besonders guten Wirtschaftsdaten, großem Dank an die vielen engagierten Oberhausenerinnen und Oberhausener und einem mitreißenden Appell hat Oberbürgermeister Daniel Schranz am Dienstagabend den Jahresempfang der Stadt Oberhausen in der Luise-Albertz-Halle eröffnet.

In Oberhausen ist die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten auf mehr als 70.000 Menschen gestiegen: „Das ist mit Blick auf die vergangenen 40 Jahre Rekordniveau“, sagte Schranz. Im Juni 2022 – die aktuellste Zahl, die der Agentur für Arbeit vorliegt – waren 4,5 Prozent mehr Menschen in Oberhausen sozialversicherungspflichtig beschäftigt als im Juni 2021. „Das ist nicht nur der größte Anstieg in Oberhausen seit Jahrzehnten“, ordnete der Oberbürgermeister die gute Nachricht ein, „das ist im Betrachtungszeitraum auch der größte Zuwachs im Ruhrgebiet.

Vor rund 550 gut gelaunten Gästen aus Politik und Wirtschaft, Kultur, Bildung und Sport – darunter auch die drei ehemaligen Oberbürgermeister Friedhelm van den Mond, Burkhard Drescher und Klaus Wehling – blickte der Oberbürgermeister selbstverständlich auch auf Ukraine-Krieg, Energiekrise und Corona-Pandemie und hob hervor, dass die Krisen der vergangenen Jahre zwar große Herausforderungen mit sich gebracht hätten, aber eben durch den Einsatz vieler auch gut gemanagt worden seien. All diesen haupt- und ehrenamtlich engagierten Oberhausenerinnen und Oberhausenern dankte Schranz für ihre Arbeit.

Besonderes Augenmerk legte der Oberbürgermeister auf die Lage in der Ukraine, vor allem auch in Oberhausens Partnerstadt Saporishja, und die mehr als 3.200 Kinder, Frauen und Männer, die in Oberhausen Zuflucht gefunden haben. Anatolii Kurtiev, der geschäftsführende Oberbürgermeister und Sprecher des Stadtrates von Saporishja, wandte sich in einem Videogrußwort an die Oberhausenerinnen und Oberhausener und dankte mit bewegenden Worten für die Hilfsgüter im Wert von über 500.000 Euro, die bislang mit zwölf Hilfstransporten in der Partnerstadt angekommen sind.

Dann bat der Oberbürgermeister die Anwesenden, den Blick auch auf all das zu richten, was Oberhausen trotz der Herausforderungen schafft. Als Beispiele nannte er etwa die Investitionen in die Entwicklung der Stadtteilzentren, die Erfolge beim Energiesparen und der Klimafolgenanpassung und vor allem bei den Investitionen in Schulen und Kitas. 21 Millionen Euro Fördermittel sind in die Digitalisierung geflossen – Glasfaseranschluss und WLAN wird es Ende des Jahres in allen Oberhausener Schulen geben, dazu sind 15.000 Tablets und Laptops an die Schülerinnen, Schüler und Lehrkräften ausgeliefert worden. „Zusätzlich haben wir in den letzten drei Jahren mehr als 100 Millionen Euro in die Bildungsinfrastruktur investiert“, erklärte Schranz – und für das kommende Jahr seien weitere 65 Millionen Euro Investitionen in Schulen und Kitas geplant.

Zum Schluss seiner mitreißenden Rede bat Oberbürgermeister Daniel Schranz um Mithilfe bei der Weiterentwicklung der Stadt und zitierte diese Worte des Philosophen Karl Popper: „Wenn ich sage ‚Optimismus ist Pflicht‘, so schließt das nicht nur ein, dass die Zukunft offen ist, sondern auch, dass wir alle sie mitbestimmen durch das, was wir tun: Wir sind alle mitverantwortlich für das, was kommt. So ist es unser aller Pflicht, statt etwas Schlimmes vorauszusagen, uns einzusetzen für jene Dinge, die die Zukunft besser machen können.“ Das sei, sagte Schranz, „die richtige Einstellung, um in unserer Stadt mit den Herausforderungen unserer Zeit in die Zukunft zu gehen“.

Stadtgespräch

„Auf ein Wort mit Daniel Schranz“ – Der Bürgerdialog in Klosterhardt

Direkt mit Daniel Schranz ins Gespräch kommen: Das geht am Donnerstag, 2. Februar 2023, wieder beim Bürgerdialog des Oberbürgermeisters. Nach dem Auftakt in Sterkrade Heide/Alsfeld im Dezember lädt Schranz alle Interessierten am 2. Februar ab 18.30 Uhr in die Klosterhardter Gaststätte „Zur Antony-Hütte“ an der Hasenstraße 20 ein.

20.01.2023
Foto: Stadt Oberhausen / Carsten Walden

Was hat sich seit dem letzten Bürgerdialog auf der Hardt verändert? Sind neue Probleme, Herausforderungen oder Chancen entstanden? Sind die Bürgerinnen und Bürger mit ihrem Stadtteil zufrieden? Bei dieser Form der Bürgerbeteiligung können alle ihre Fragen und Anregungen, Kritik und Lob direkt bei Oberbürgermeister Daniel Schranz loswerden.

Bürgerinnen und Bürger können auch vorab ihre Fragen einreichen: Per Mail an buergerbeteiligung@oberhausen.de oder telefonisch unter 0208 825-2285. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.oberhausen.de/dialogtour.

Im Rahmen der Dialogtour besucht der Oberbürgermeister nach und nach die Stadtteile in Oberhausen und kommt dabei mit den Menschen ins Gespräch, um sich über Entwicklungen im Stadtteil auszutauschen.

Stadtgespräch

Befragung zur gesundheitlichen Situation in Oberhausen

Gesund leben in Oberhausen – dies ist das erklärte Ziel des gleichnamigen Projekts, das durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung mit Mitteln der gesetzlichen Krankenkassen im Rahmen des Bündnisses für Gesundheit gefördert wird. Unter dem Motto #gesundinob hat der städtische Bereich Gesundheit in Kooperation mit der Hochschule für Gesundheit Bochum sowie zahlreichen Akteurinnen und Akteuren eine Bevölkerungsbefragung zur gesundheitlichen Situation in Oberhausen entwickelt. Die Fragen sind in die Module Alltagsmobilität, Sport, Ernährung und psychisches Wohlbefinden unterteilt.

18.01.2023
gesund.leben in Oberhausen

Mit dieser digitalen Befragung geben wir allen Oberhausener Bürgerinnen und Bürgern die Chance, ihre Einschätzung der Lebensverhältnisse in Oberhausen zu geben. Damit kann jede und jeder aktiv auf sich anschließende Projektplanungen Einfluss nehmen“, erklärt Dr. Emanuel Wiggerich, Leiter des Bereichs Gesundheit der Stadt Oberhausen.

Alle Oberhausener Bürgerinnen und Bürger ab 16 Jahren können sich ab sofort an der digitalen Befragung zu den Themen Sport in der Freizeit, Alltagsmobilität, Ernährung oder psychisches Wohlbefinden beteiligen. Der Fragebogen wird neben der deutschensprachigen Version auch in arabischer, englischer, französischer, russischer und türkischer Sprache zur Verfügung gestellt.

Link zur Teilnahme: https://qrco.de/gesundinob3.

Für weitere Informationen, Hinweise oder Anregungen steht Projektkoordinatorin Anna Grewing vom Bereich Gesundheit der Stadt Oberhausen per E-Mail unter anna.grewing@oberhausen.de zur Verfügung

Kunst & Kultur | Stadtgespräch

Jahresauftakt des Historischen Klassenzimmers

Zum Jahresauftakt öffnet das Historische Klassenzimmer erneut seine Tür, um zur erfolgreichen Veranstaltungsreihe „Vorlesen und Maskenball“ einzuladen. Das Schulmuseum / Stadtarchiv Oberhausen lädt zum gemeinsamen Vorlesen für Kinder (ab drei Jahre) und ihre Begleitung (Eltern, Großeltern) am Sonntag, 22. Januar 2023, 11 Uhr, Eschenstr. 60, in Oberhausen Lirich, ein.

17.01.2023
Quelle: Stadt Oberhausen

Daniel Rothaug, Schauspieler am Theater Oberhausen, wird in entspannter Atmosphäre des Historischen Klassenzimmers die kleinen und großen Besucherinnen und Besuchern in die Märchenwelt vom „Tapferen Schneiderlein“ und „Den sieben Geißlein“ entführen. Gemeinsam erfahren die Besucherinnen und Besucher nicht nur die schönen Geschichten der Brüder Grimm, sondern sie erleben auch, wie faszinierend professionelles Vorlesen ist: eine kleine Anleitung für Jung und Alt. Es geht auch um die wichtige Erfahrung, sich einem Buch zu widmen und eine Geschichte gemeinsam zu erleben, eine Grundlage für spannenden Gesprächsstoff nach dem Vorlesen.

Gerne können die kleinen Gäste verkleidet kommen: Phantasievolle Kostüme haben die Kinder bereits in den vorherigen Veranstaltungen gezeigt. Zeit für ein „Quätschchen“ und einen Kaffee in der Pause wird es für die Erwachsenen auch geben. Das Team des Stadtarchivs freut sich auf den Besuch. Der Eintritt ist frei. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung per E-Mail unter schulmuseum@oberhausen.de erforderlich, die nur mit Rückmeldung gültig ist.

Die Veranstaltungsreihe „Vorlesen und Maskenball“ ist eine Kooperationen von Schulmuseum/ Stadtarchiv Oberhausen und dem Theater Oberhausen.

Kunst & Kultur | Stadtgespräch

Doc Caro auf Lesetour in Oberhausen

Dr. Carola Holzner, die viele wahrscheinlich eher als Doc Caro kennen, ist wohl eine der bekanntesten Notärztinnen Deutschlands. Am Dienstag, den 24. Januar, kommt sie im Rahmen ihrer Lesetour nach Oberhausen.

16.01.2023
Doc Caro (Foto: Julia Sellmann)

Die 41-jährige Medizinerin ist nicht nur regelmäßig Gast in diversen Talkshows. In ihrem Buch „Keine halben Sachen“ nimmt Doc Caro die Leserinnen und Leser mit hinter die Kulissen der Notaufnahme. Wie bereits von ihr gewohnt, stellt sie hier medizinische Themen auf Augenhöhe dar – so auch im Rahmen der Lesung. Besuchende der Veranstaltung können sich auf einen interessanten, überraschenden und unterhaltsamen Abend freuen.

Unter www.vigo.de/lesereise können sich Interessierte ab 18 Jahren kostenlos für die Lesung im Innenstadt-Quartier der AOK anmelden.

Kunst & Kultur | Stadtgespräch

Carmela de Feo trägt sich ins Goldene Buch der Stadt ein

Sie ist Oberhausenerin, Komödiantin und Musikerin mit Leib und Seele – und hat für ihre Kunst den renommierten Deutschen Kleinkunstpreis bekommen: Carmela de Feo alias „La Signora“ ist am Donnerstag von Oberbürgermeister Daniel Schranz im Rathaus begrüßt worden. Im Rahmen des Empfangs, an dem auch Kulturdezernent Apostolos Tsalastras und der Vorsitzende des Kulturausschusses, Manfred Flore, teilnahmen, trug sich Carmela de Feo ins Goldene Buch der Stadt ein.

16.01.2023
Fotos: Stadt Oberhausen, Tom Thöne

Carmela de Feo ist ein Oberhausener Original – ihre Bühnenfigur ‚La Signora‘ natürlich auch“, sagte Oberbürgermeister Daniel Schranz. „Ich freue mich, dass die Jury des Kleinkunstpreises Frau de Feo ausgezeichnet hat – verdient hat sie es auf jeden Fall.

Carmela de Feo sagte: „Als Gastarbeiterkind freue ich mich ganz besonders über den Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Oberhausen, denn jetzt bin ich nicht mehr nur Gast, sondern ein Teil der Stadt“.

Carmela de Feo kam 1973 in Oberhausen-Alstaden zur Welt und wuchs als Tochter italienischer Arbeitsmigranten auf. Mit acht Jahren erhielt sie Akkordeonunterricht, mit zwölf Jahren hatte sie ihr erstes Engagement, mit 14 Jahren nahm sie in Akkordeonensembles aus Oberhausen und Bottrop an internationalen Konzerten und Wettbewerben teil.

Seit 2006 steht die Musikerin, Sängerin, Komödiantin und Schauspielerin als „La Signora“ auf der Bühne, war in dieser Rolle auch mehrfach bundesweit auf Tour. Im Oberhausener Ebertbad steht sie regelmäßig mit ihren Soloprogrammen auf der Bühne.

Neben dem Deutschen Kleinkunstpreis in der Kategorie „Kleinkunst“ ist Carmela de Feo 2022 auch mit dem Tana-Schanzara-Preis ausgezeichnet worden.

Kunst & Kultur | Stadtgespräch

SchulKinoWochen NRW 2023

Zum 16. Mal bieten die landesweiten SchulKinoWochen ein umfangreiches Filmprogramm mit Bezügen zu verschiedensten Unterrichtsthemen sowie kostenlose pädagogische Begleitmaterialien. Das CineStar in Oberhausen zeigt ab dem 26. Januar sieben Spiel-, Dokumentar- und Animationsfilme, die die Medienkompetenz von Schülerinnen und Schülern aller Schulformen und Altersstufen stärken.

12.01.2023

Folgende Filme sind im Programm:

  • In dem Animationsfilm „Yakari – Der Kinofilm“ (1.-3. Klasse) erhält ein kleiner Sioux-Junge die Gabe, mit Tieren zu sprechen und versucht, endlich auf dem Wildpferd Kleiner Donner zu reiten.
  • Mit „Der Räuber Hotzenplotz“ (2.-5. Klasse) erhält Otfried Preußlers bekanntes Kinderbuch eine weitere deutsche Verfilmung, diesmal mit Nicholas Ofczarek in der Titelrolle des wilden, bärtigen Diebs.
    In der Fortsetzung „Alfons Zitterbacke – Endlich Klassenfahrt!“ (ab 5. Klasse) versucht der Pechvogel auf einer Schüler-Reise seiner neuen Angebeteten näher zu kommen.
  • In dem Roadmovie „Gott, du kannst ein Arsch sein!“ (ab 8. Klasse) beschließt eine 16-Jährige trotz ihrer schockierenden Krebs-Diagnose, ihre Abschlussfahrt nach Paris anzutreten. Mit Heike Makatsch, Til Schweiger und Sinje Irslinger.
  • In der dokumentarisch angelegten Fiktion „Everything Will Change“ (ab 9. Klasse) von Marten Persiel blicken im Jahr 2054 drei Freunde auf die Veränderung ihres Heimatplaneten zurück.
  • In der Satire „Tausend Zeilen“ (ab 9. Klasse) von Michael Bully Herbig nimmt Elyas M’Barek als Journalist die Arbeit seines gefeierten Kollegen näher unter die Lupe und entdeckt darin gravierende Widersprüche. Doch lässt der Betrug sich aufdecken?
  • Der Dokumentarfilm „Wer wir waren“ (ab 10. Klasse) nach dem gleichnamigen Buch von Roger Willemsen beleuchtet aus unterschiedlichen Blickwinkeln, wie rapide sich unsere Welt verändert hat und wie Menschen daran arbeiten, die Erde zu retten.

Schulen können sich jetzt noch anmelden. Der ermäßigte Eintrittspreis für die Kinovorführungen beträgt 4 Euro, Lehrkräfte und Begleitpersonen haben freien Eintritt. Auch 2023 können Schülerinnen und Schüler wieder an einem Filmkritikwettbewerb von spinxx.de, dem Onlinemagazin für junge Medienkritik, teilnehmen und Preise für die gesamte Schulklasse gewinnen.

Landesweit beteiligen sich mehr als 100 Kinos an den SchulKinoWochen NRW, die von „VISION KINO – Netzwerk für Film und Medienkompetenz“ und „FILM+SCHULE NRW“, einer gemeinsamen Initiative des Landschafts¬verbands Westfalen-Lippe (LWL) und des NRW-Schulministeriums, veranstaltet werden.

Das Filmprogramm der SchulKinoWochen NRW greift mit konkreten Lehrplanbezügen eine große Bandbreite der Unterrichtsinhalte unterschiedlichster Fächer auf und kann mit Hilfe des kostenlos angebotenen pädagogischen Begleitmaterials im Unterricht vor- und nachbereitet werden. Das größte filmpädagogische Projekt des Landes hat bei seiner vergangenen Ausgabe 2022 rund 90.000 Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrer in den Kinos in NRW zu Gast.

Sämtliche Informationen zum Programm sowie die Online-Anmeldung finden Interessierte im Internet unter www.schulkinowochen.nrw.de. Außerdem steht das Projektteam im LWL-Medienzentrum für Westfalen für persönliche Beratungen unter der Hotline 0251-591-3055 zur Verfügung.

Kunst & Kultur | Stadtgespräch

Kunstpreise CityARTists 2023

Die renommierten CityARTists-Kunstpreise werden 2023 zum vierten Mal verliehen. Erneut schreibt das NRW KULTURsekretariat (NRWKS) gemeinsam mit der Stadt Oberhausen und anderen Städten zehn Preise aus. Gefördert werden Bildende Künstlerinnen und Künstler aus den Sparten Malerei, Skulptur, (Video-)Installation, zeitbasierte Medien und Fotografie. Die Preisgelder werden als Stipendien vergeben und betragen 5.000 Euro je Künstlerin/Künstler. Insgesamt werden bis zu zehn Personen ausgezeichnet. Die Verleihung findet im Herbst statt.

11.01.2023

Die Ausschreibung richtet sich an Oberhausener Künstlerinnen und Künstler, die eine künstlerische Ausbildung (Hochschule, Akademie, Meisterklasse etc.) genossen haben und/oder eine Reihe von Ausstellungen in Museen, Kunsthallen, Kunstvereinen etc. vorweisen können. Die Bewerberinnen und Bewerber müssen zum Zeitpunkt der Bewerbung das 50. Lebensjahr vollendet haben. Wohnsitz muss Oberhausen sein. Künstlerinnen und Künstler, die sich schon einmal beworben haben, sind herzlich eingeladen, sich erneut zu bewerben. Die Oberhausener Jury wählt eine Künstlerin/einen Künstler aus und schlägt diese Person der zentralen Jury vor. Gültig sind ausschließlich digitale Bewerbungen, die per E-Mail eingehen.

Die Bewerbung – maximal zwölf Seiten und in einem PDF zusammengefasst – soll enthalten:

  • einen künstlerischen Lebenslauf mit aussagekräftigen Angaben
  • zur Ausbildung und
  • zu Ausstellungen (maximal zwei Seiten) sowie
  • Referenzen und
  • Werkbeispiele
  • Internetverweise sind möglich, jedoch nicht maßgeblich.

Ergänzend dazu eine Beschreibung, wie das Preisgeld verwendet wird (maximal zwei Seiten). Hier sind ausschließlich künstlerische Zwecke maßgeblich. Bewerbungen sowie Fragen an kulturbuero@oberhausen.de.

Die Bewerbungsfrist endet am 28. April 2023. Später eingehende Einreichungen können nicht berücksichtigt werden.

Die Entscheidung der zentralen Jury wird spätestens bis zum 30. September 2023 bekanntgegeben.

Alle Informationen zur Ausschreibung sowie weiterführende Links zu den Preisträgerinnen und Preisträgern der Jahre 2020 bis 2022 finden sich auf der Webseite www.cityartists.de.

Kunst & Kultur | Stadtgespräch

Schwarz-Weiß ist Farbe genug – Fotografien 1967 bis 2019

Mit ihren Schwarz-Weiß-Fotografien beobachtet Barbara Klemm seit den 1960er Jahren die politischen und kulturellen Geschehnisse in Deutschland und in der Welt.

Als Redaktionsfotografin bei der FAZ von 1970 bis 2005 tätig, bereist sie vier Kontinente und begleitet ebenso die Ereignisse im eigenen Land. Dabei stehen die Menschen in ihren Bildern im Mittelpunkt. Mit großer Empathie nähert sie sich den unbekannten „kleinen Leuten“ ebenso wie Politikerinnen und Politikern oder den großen Stars des kulturellen Lebens. Nie entblößend, mit einem sicheren Blick für besondere Situationen, sind heute zahlreiche ihrer Fotografien zu Ikonen für historische Momente geworden.

10.01.2023
Väter, Frankfurt, 1979 © Barbara Klemm

Ob als Dokumentaristin der Studentenrevolten in den 1960er Jahren, als Beobachterin des Lebens in der DDR oder der politischen Annäherung zwischen Ost und West beim Treffen von Breschnew und Brandt 1973 – immer wieder gelingen ihr eindringliche und bis heute aktuelle Bilder. Besonders intensiv hält sie die Ereignisse rund um den Mauerfall und die Wiedervereinigung fest. Aber auch Parteitage und Wahlsiege oder -niederlagen haben sich durch ihre Fotografien bis heute im kollektiven Gedächtnis verankert.

1939 in Münster geboren, in Karlsruhe aufgewachsen und früh nach Frankfurt gezogen, merkt man ihren Arbeiten das Heranwachsen in einem Künstlerhaushalt an. Ihr Vater war der Maler Fritz Klemm. Der Blick für Komposition und Struktur, für Details und Eigenheiten macht das Besondere ihrer Fotografien aus. Eine gute Kenntnis der Kunstgeschichte wird bei vielen Aufnahmen erkennbar. Vielleicht kommt durch diese frühe Prägung auch ihr intensives Interesse an Porträts von künstlerisch und kreativ arbeitenden Menschen. In ihren zahlreichen Bildnissen, so eines Andy Warhol vor Tischbeins Gemälde Goethe in der römischen Campagna im Frankfurter Städel, arbeitet sie stets eine typische Facette heraus.

Die knapp 150 ausgestellten Arbeiten geben einen Überblick über dieses dichte Schaffen und die beeindruckende Ausdrucksstärke von Fotografien aus über fünf Jahrzehnten.

Die Ausstellung wird gefördert vom Freundeskreis der Ludwiggalerie. Kulturpartner ist WDR 3.

Im Kleinen Schloss zeigt die Ludwigsgalerie vom 5. Februar bis zum 11. Juni 2023 die Ausstellung „AUSGEZEICHNET!“ Die deutschsprachigen Max und Moritz-Preisträger*innen 2022.

Nähere Informationen zu dem die Ausstellung begleitenden museumspädagogischen Angebot und zum Rahmenprogramm gibt es unter www.ludwiggalerie.de

Oh! Guide

Orte zum Entspannen und Wegträumen: Wellness in Oberhausen

Wir leben in einer unglaublichen stressigen und schnelllebigen Zeit: Wir sind ständig erreichbar, konsumieren bis spät in die Nacht Medien und wachen meist mit dem direkten Blick aufs Handy wieder auf.
Neben dem alltäglichen und auch beruflichen Stress muss man sich immer mal wieder bewusst Zeit für seine Liebsten oder auch nur für sich selbst nehmen. Ob es nur eine kurze Kaffeepause ist, ein Abendessen mit Freunden oder ein richtiger Wellnesstag – Erholungsphasen sind unglaublich wichtig. Wir möchten euch daher ein paar großartige Ausflugsziele für einen richtig faulen und entspannenden Tag vorstellen.

06.01.2023

Pure Spa

Ihr möchtet Zeit zu zweit verbringen oder euch auch mal ganz allein etwas Wellness gönnen? Dann ist „Pure Spa – Haus of Wellness“ sicherlich die richtige Anlaufstelle. Hier habt ihr die Möglichkeit, euch eure private Wellness Suite zu buchen. Mit modernster Technik, einer unglaublichen Wellnesslandschaft und Zimmerservice ausgestattet, kann man bei Pure Spa einmal komplett runterfahren und die Seele baumeln lassen. Die Suiten könnt ihr ab einer Dauer von 2 Stunden und somit für eure eigene Wunschdauer buchen.

Hier gelangt ihr zur Website: www.pure-spa.de

Sauna im Revierpark Vonderort

Ihr schwitzt leidenschaftlich gerne und könnt bei Temperaturen von 45 – 95 Grad so richtig entspannen?
Dann solltet ihr unbedingt das Sauna-Angebot im Solbad Vonderort testen. Die Saunalandschaft erstreckt sich über eine Fläche von rund 3.000m² und verfügt über eine separate Damen- und Herrensauna, sowie einen großzügigen Gemeinschaftsbereich. Der weitläufige Saunagarten ist der ideale Ort zum Relaxen und Entspannen. Hier kann man für einige Stunden einfach mal durchatmen, sich gesund schwitzen und den Kreislauf in Schwung bringen.

Mehr Infos findet ihr unter: revierpark.com

Aquapark Oberhausen

Wer sich vom Alltag ablenken möchte, aber etwas mehr Aktion bevorzugt, der ist im AquaPark Oberhausen bestens aufgehoben. Das Bergbau-Erlebnisbad bietet neben dem absolut einzigartigen Erlebnisbecken mit Rundumblick über die Schachthalle, auch Bereiche für pure Entspannung. Die XXL-Whirlpools laden bei warmen Temperaturen und sprudelnden Wasser zur Entspannung für Körper und Geist ein. Danach kann es dann wieder mit voller Energie ins Rutschenparadies mit Freifluggarantie gehen. Hier wird definitiv für jeden etwas geboten.

Weiteres gibt es unter: aquapark-oberhausen.com

La Bita-Wellness

Wer ein ganzheitliches Wellnessprogramm sucht, der wird nach einer Behandlung bei La Bita-Wellness sicherlich entspannt nach Hause fahren. Hier bekommt man neben einer klassischen Kosmetikbehandlung auch entspannende Wellness-Massagen, sowie Fußpflege und Pediküre Behandlungen. Einfach mal für ein paar Minuten zurücklehnen, sich verwöhnen lassen und kurz die Gedanken ausschalten. Kosmetikbehandlungen dienen nicht nur der Schönheit, sondern entspannen auch und steigern das Wohlbefinden. Für kurze Ausbrüche aus dem stressigen Alltag sind solche Behandlungen ideal.

Hier gibt’s weitere Infos: labita-wellness.de