Stadtgespräch

4. OBERHAUSENER WIRTSCHAFTSEMPFANG DES OBERBÜRGERMEISTERS

Die Temperaturen beim diesjährigen Oberhausener Wirtschaftsempfang am 24. Juni waren rekordverdächtig – die Teilnehmerzahl ebenfalls. Mehr als 200 Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung, Verbänden und Gewerkschaften sind der Einladung der Stadt Oberhausen und der Oberhausener Wirtschafts- und Tourismusförderung in die Sponsorenkantine von RWO gefolgt und nutzten die Gelegenheit, sich über aktuelle Entwicklungen und Perspektiven des Wirtschaftsstandorts Oberhausen auszutauschen.

Schon die „Stadionführung mit Ecki“ im Vorfeld der Veranstaltung brachte selbst eingefleischten Fußballfans viele neue Einblicke und Erkenntnisse.

29.06.2026
Foto: Stadt Oberhausen/Tom Thöne

In seiner Rede machte Oberbürgermeister Thorsten Berg deutlich, dass Unternehmen und Kommunen gleichermaßen vor großen Herausforderungen stehen. Zugleich würdigte er die Innovationskraft und das vielfältige Engagement der Unternehmen, ob in Sport, Kultur oder sozialen Bereichen. Umso wichtiger sei es, die Services für die Wirtschaft dort konsequent zu verbessern, wo Oberhausen selbst Einfluss nehmen könne: durch schnellere Verfahren, verlässliche Ansprechpartner und eine noch stärkere Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Wirtschaft. „Wir werden nicht jede Standortentscheidung über Steuern oder Grundstückspreise gewinnen. Aber wir können die Stadt sein, die mit Tempo, Verlässlichkeit und guten Lösungen überzeugt“, so Berg. Dabei kündigte er an, die OWT künftig noch sichtbarer als zentrale Ansprechpartnerin für Unternehmen zu positionieren.

 

Dr. Andreas Henseler, Geschäftsführer der OWT und der Entwicklungsgesellschaft Neu-Oberhausen (ENO), stellte die Wandlungsfähigkeit Oberhausens in den Mittelpunkt seiner Rede. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten seien starke Netzwerke und eine praxisnahe Wirtschaftsförderung entscheidend. Die OWT begleite Unternehmen mit Beratung, Investorenservice, Fachkräfteentwicklung, Gründungsunterstützung und Zentrenmanagement durch Transformationsprozesse und schaffe gemeinsam mit der ENO die Plattform, auf der Wirtschaft, Politik und Verwaltung Lösungen für den Standort entwickeln. „Unser Anspruch ist klar: Unternehmen sollen sich auf ihr Geschäft konzentrieren können – wir kümmern uns darum, Wege zu ebnen, Netzwerke zu schaffen und Chancen sichtbar zu machen.

 

Marcus Uhlig, Vorstand des SC Rot-Weiß Oberhausen, war sichtlich stolz darauf, so viele Unternehmen in den Räumen von RWO begrüßen zu können. Seit einem Jahrhundert ist das Stadion Niederrhein mehr als nur ein Fußballplatz. Es ist Wohnzimmer, Treffpunkt und für viele Menschen auch Heimat. Deshalb warb er auch dafür, den Verein zu unterstützen.

 

Der große Zuspruch zum Wirtschaftsempfang machte deutlich, wie wichtig der persönliche Austausch zwischen Wirtschaft, Politik und Verwaltung für den Standort Oberhausen ist. Die hohe Beteiligung zeigte zugleich, dass sich die Oberhausener Unternehmen aktiv in die Weiterentwicklung ihres Standorts einbringen wollen. Genau dafür schafft der Wirtschaftsempfang seit seiner Einführung im Rahmen des Masterplans Wirtschaft den passenden Rahmen. Der Abend machte deutlich: Ein wettbewerbsfähiger Wirtschaftsstandort entsteht nicht allein durch Infrastruktur oder Förderprogramme, sondern vor allem durch Vertrauen, Dialog und das gemeinsame Gestalten von Zukunft.

 

Der nächste große Branchentreff steht bereits an: Das 14. Oberhausener Wirtschaftsforum am 5. November 2026 wird unter dem Motto „Wir können(s) auch anders““ erneut Raum für Diskussion und Dialog bieten. www.wirtschaftsforum-oberhausen.de

Sport | Stadtgespräch

Wirtschaftsempfang Oberhausen 2026 bei RWO

Rund 150 Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Institutionen kamen zum wichtigsten Business-Networking-Event der Stadt Oberhausen zusammen. Die jährlich von der Stadt Oberhausen organisierte Veranstaltung fand in diesem Jahr erstmals in der Sponsoren-Kantine von Rot-Weiß Oberhausen statt und bot den Gästen eine ideale Plattform für Austausch, neue Kontakte und Gespräche über die wirtschaftliche Entwicklung in Stadt und Region.

26.06.2026

Nach der Begrüßung durch Oberbürgermeister Thorsten Berg standen Impulsvorträge von Dr. Andreas Henseler, Geschäftsführer der Oberhausener Wirtschafts- und Tourismusförderung, sowie von Marcus Uhlig, Vorstandsvorsitzender RWO auf dem Programm. Im Mittelpunkt der Themen standen neben aktuellen Entwicklungen, Perspektiven und Chancen für den Wirtschaftsstandort Oberhausen natürlich auch RWO und die laufende WM.

Trotz hochsommerlicher Temperaturen herrschte während der gesamten Veranstaltung eine ausgezeichnete Atmosphäre. Die Gäste nutzten die Gelegenheit intensiv zum Netzwerken und zeigten sich mit dem Ablauf der Veranstaltung sehr zufrieden.

Für das Catering zeichnete sich RWO-Partner Nexxus verantwortlich, der die Gäste kulinarisch versorgte. Gleichzeitig präsentierte sich die Sponsoren-Kantine als vielseitig einsetzbare Veranstaltungs-Location.

Auch seitens Rot-Weiß Oberhausen fiel das Fazit durchweg positiv aus.

Marcus Uhlig: : „Wir sind auch aus RWO-Sicht sehr zufrieden mit der Veranstaltung. Zum einen hat unser Gastro-Team einen tollen Job gemacht und bewiesen, dass sich unsere Sponsoren-Kantine hervorragend als Location für Veranstaltungen aller Art eignet. Zum anderen haben wir einige interessante neue Kontakte im Hinblick auf zukünftige Partnerschaften mit RWO knüpfen können.“

Mit der gelungenen Veranstaltung unterstrichen die Stadt Oberhausen und ihre Partner erneut die Bedeutung eines starken Netzwerks für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt.


Stadtgespräch

Sicher baden bei Hitze Stadt Oberhausen warnt vor dem Baden im Rhein-Herne-Kanal und Ruhr

Bei den aktuell heißen Temperaturen suchen viele Menschen nach einer schnellen Abkühlung. Hierfür stehen die Frei- und Hallenbäder im Stadtgebiet zur Verfügung sowie für Kinder auch Wasserspielplätze. Der Rhein-Herne-Kanal, die Ruhr oder andere öffentliche Gewässer sind zum Baden nicht geeignet. Auch wenn die genannten Gewässer auf den ersten Blick harmlos erscheinen, können innerhalb weniger Sekunden lebensgefährliche Situationen entstehen. Immer wieder kommt es in Nordrhein-Westfalen zu schweren Badeunfällen – teilweise mit tödlichem Ausgang.

26.06.2026

Kanal und Ruhr sind keine Badestellen

Der Rhein-Herne-Kanal ist eine stark befahrene Bundeswasserstraße und dient dem Güterverkehr. Schiffe können nicht wie Autos plötzlich bremsen. Ein Frachtschiff benötigt mehrere hundert Meter, um zum Stillstand zu kommen. Gleichzeitig haben die Schiffsführerinnen und Schiffsführer aufgrund der Bauweise der Schiffe erhebliche Sichtbeschränkungen und können Schwimmer häufig nicht rechtzeitig erkennen. Auch im Wasser befindliche Gegenstände bilden eine Gefahrenquelle. Auch die Ruhr ist durch ihre natürliche Strömung in keinem Fall zum Baden geeignet.

Besonders gefährlich sind:

  1. starke Strömungen und Sogwirkungen durch vorbeifahrende Schiffe,
  2. plötzlich auftretende Wellen,
  3. kaltes Wasser und Temperaturschocks,
  4. steile oder befestigte Uferbereiche,
  5. Treibgut, Metallteile, Glasflaschen und andere Gegenstände unter der Wasseroberfläche,
  6. das Springen von Brücken oder Uferbauwerken.

Das Baden im Kanal ist verboten – in den Bereichen 100 Meter ober- und unterhalb von Brücken, Wehren, Hafenanlagen und Schleusen sogar mit Bußgeld bewährt.

Wo das Baden ausdrücklich verboten ist:

  1. 100 Meter oberhalb und unterhalb von Brücken,
  2. im Bereich von Schleusen,
  3. an Wehren,
  4. in Hafenanlagen.

Das Anschwimmen von Schiffen oder das Klettern auf Schiffe stellt eine erhebliche Gefahr sowie einen gefährlichen Eingriff in den Schiffsverkehr dar und kann strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Kein Kavaliersdelikt: Bußgelder und Strafanzeigen sind möglich

Die Wasserschutzpolizei und die Ordnungsbehörden kontrollieren regelmäßig die Gewässer. Wer beispielsweise von einer Brücke in den Kanal springt, muss bereits beim ersten Verstoß mit einem Bußgeld von bis zu 200 Euro zuzüglich der Verwaltungsgebühren rechnen. Bei Wiederholung kann sich dieser Betrag verdoppeln. Darüber hinaus können Platzverweise, Ordnungswidrigkeitenverfahren oder – etwa bei einer Gefährdung des Schiffsverkehrs – auch Strafanzeigen folgen.

Unabhängig davon gilt nach § 8 der Ordnungsbehördlichen Verordnung der Stadt Oberhausen: Das Baden in öffentlich zugänglichen Gewässern außerhalb zugelassener Freibäder ist verboten. Verstöße können mit Geldbußen geahndet werden. Die Verordnung sieht hierfür Bußgelder von bis zu 1.000 Euro bei vorsätzlichen Verstößen vor.

Sichere Alternativen zur Abkühlung in Oberhausen

Wer sich an heißen Tagen abkühlen möchte, sollte ausschließlich die dafür vorgesehenen und überwachten Einrichtungen nutzen. In Oberhausen stehen folgende Schwimmbäder hierfür bereit:

§     im Freibad des Revierparks Vonderort,

§     AQUAPark Oberhausen,

§     Hallenbad Sterkrade,

§     Hallenbad Oberhausen.

Eine Auflistung der Oberhausener Spielplätze mit Wasserspiel-Einrichtungen ist auf den Seiten des Kinderbüros der städtischen Website abrufbar unter: https://www.oberhausen.de/kinderspielplaetze

Kein Sprung ins Wasser ist es wert, das eigene Leben oder das Leben anderer zu gefährden. Eltern werden gebeten, insbesondere Kinder und Jugendliche über die Risiken aufzuklären. Wer eine Abkühlung sucht, sollte die ausgewiesenen Schwimmbäder nutzen und auf das Baden im Rhein-Herne-Kanal, in der Ruhr oder anderen öffentlichen Gewässern verzichten.

Stadtgespräch

Rat und Hilfe in finanziellen und sozialen Notlagen Stadt Oberhausen informiert über Unterstützungsangebote

Steigende Lebenshaltungskosten, höhere Energiepreise oder veränderte persönliche Lebenssituationen können Menschen unerwartet in finanzielle oder soziale Notlagen bringen. Mit dem aktualisierten Wegweiser „Rat und Hilfe in finanziellen und sozialen Notlagen“ informiert die Stadt Oberhausen gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Wohlfahrt und weiteren Partnern über zahlreiche Beratungs- und Unterstützungsangebote für Bürgerinnen und Bürger.

26.06.2026

Ziel ist es, Menschen frühzeitig auf Hilfsmöglichkeiten aufmerksam zu machen und mögliche Hemmnisse auf dem Weg zur Unterstützung abzubauen. „Viele Betroffene wissen nicht, welche Leistungen ihnen zustehen oder an welche Stellen sie sich wenden können. Mit diesem Wegweiser möchten wir Orientierung geben und dazu ermutigen, Unterstützungs- und Beratungsangebote rechtzeitig in Anspruch zu nehmen“, erklärt Stephanie Peters, Bereichsleitung Soziales der Stadt Oberhausen.

Unterstützung bei Wohn- und Energiekosten

Eine Erhöhung von Heiz- und/oder Betriebskostenvorauszahlungen kann bereits dazu führen, dass Menschen die laufenden Kosten nicht mehr aus ihrem Einkommen bestreiten können. Manchmal kann dies dazu führen, dass erstmals ein laufender Leistungsanspruch nach dem SGB XII (Hilfe zum Lebensunterhalt/ Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung) oder SGB II (Grundsicherungsgeld) besteht. Besonders Menschen mit geringem Einkommen haben die Möglichkeit, durch unterstützende Maßnahmen im Alltag eine Erleichterung zu verspüren. So kann Wohngeld als Zuschuss zu Miet- oder Wohnkosten gewährt werden. Bei Miet- oder Energieschulden bestehen Möglichkeiten der Unterstützung, um Wohnungsverlust oder Energiesperren zu verhindern. Wichtig ist bei der Antragstellung von Heiz- und Betriebskostennachzahlungen ohne laufenden Leistungsanspruch, dass diese möglichst frühzeitig und vor Fälligkeit von Rechnungen erfolgt, um eine bestmögliche Unterstützung zu ermöglichen.

Hilfe für Alleinerziehende und Familien

Alleinerziehende Elternteile können Anspruch auf Unterhaltsvorschussleistungen haben, wenn der gesetzlich unterhaltspflichtige Elternteil keinen oder nur unregelmäßig Unterhalt zahlt. Auch die MyCardOberhausen ist ein wichtiges Unterstützungsangebot der Stadt Oberhausen. Sie bietet Familien Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket für Kinder und Jugendliche.

Beratung in schwierigen Lebenslagen

Neben finanziellen Hilfen bietet Oberhausen ein breites Netz an Beratungsangeboten. Dazu gehören die Allgemeine Sozialberatung, Schuldnerberatung, psychosoziale Beratung für Leistungsberechtigte nach dem SGB II, Hilfen für Menschen in Wohnungsnot sowie spezielle Angebote für Frauen in Krisensituationen. Auch die Verbraucherzentrale NRW und das gemeinsame Beratungszentrum von AWO und ZAQ stehen als Ansprechpartner zur Verfügung.

Angebote für Seniorinnen und Senioren

Ältere Menschen und ihre Angehörigen finden Unterstützung bei der städtischen Pflegeberatung, den Quartiersbüros in den Stadtteilen sowie bei weiteren Partnern. Die Angebote reichen von Beratung bei Pflegebedürftigkeit über Hilfen gegen Einsamkeit und Altersarmut bis hin zu praktischen Unterstützungsleistungen im Alltag.

Das Beratungsangebot richtet sich insbesondere an Menschen mit finanziellen Belastungen, Seniorinnen und Senioren, Alleinerziehende sowie Personen, die Beratungs- und Unterstützungsbedarf in sozialen Fragen haben. Niemand muss schwierige Situationen allein bewältigen – in Oberhausen gibt es zahlreiche Anlaufstellen, die helfen können. Der Flyer „Rat und Hilfe in finanziellen und sozialen Notlagen“ steht ab sofort in den städtischen Dienststellen, den Quartiersbüros sowie den Anlaufstellen der Kooperationspartner zum Mitnehmen zur Verfügung oder ist auf der Website oberhausen.de/soziales als PDF-Download verfügbar.

Stadtgespräch

Ehrenamtliche Ersthelfer „Mobile Retter“ seit einem Jahr in Oberhausen aktiv

Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand zählt jede Sekunde. Das System „Mobile Retter“ ergänzt die Rettungskette in Oberhausen dabei um einen entscheidenden Baustein: Ehrenamtliche, qualifizierte Ersthelfer werden, wenn sie sich in der Nähe eines Notfalls mit Herz-Kreislauf-Stillstand aufhalten, über eine App alarmiert und beginnen bereits mit Wiederbelebungsmaßnahmen, bis der Rettungsdienst eintrifft.

 

26.06.2026

Der Beigeordnete Michael Jehn erläutert die Wichtigkeit der mobilen Retter: „Ehrenamtliches Engagement ist eine der wichtigsten Säulen unserer Gesellschaft, ohne die ein Zusammenleben nur schwer möglich ist. Neben den zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern, die unentgeltlich in den unterschiedlichsten Bereichen unserer Stadt unterstützen, leisten die Mobilen Retter ihren Beitrag unter besonders schweren Bedingungen. Sich nach einem Alarm ohne besonders Equipment und ohne die Situation vor Ort zu kennen, selbstlos in ein völlig fremdes Umfeld zu begeben erfordert Mut und Courage. Ihr Beitrag ist besonders wichtig, rettet er doch Menschenleben.“ 

 

Dr. Christian Afflerbach, ärztlicher Leiter Rettungsdienst, ergänzt: „Auch wenn Rettungsdienst und Notarzt der Feuerwehr in Oberhausen schnell zur Stelle sind, kann durch die rasche Beteiligung von qualifizierten Ersthelfenden wertvolle Zeit gewonnen werden. Zeit, die über Leben und Tod entscheiden kann, mindestens jedoch über den langfristigen Erfolg der erforderlichen Therapie. Wir sind stolz darauf, was unsere mittlerweile 250 aktiven Mobilen Retter in diesem ersten Jahr geleistet haben. Im Durchschnitt sind Mobile Retter schon nach weniger als dreieinhalb Minuten am Einsatzort – häufig jedoch noch schneller – und haben in mehr als 60 Einsätzen dazu beigetragen, Menschenleben zu retten. Wenn es um Leben und Tod geht, wird die Rettungskette hiermit deutlich gestärkt. Wir danken allen Beteiligten für ihren Einsatz!“

 

Geht ein Notruf mit der Meldung Herz-Kreislauf-Stillstand oder Bewusstlosigkeit in der Rettungsleitstelle (112) ein, lösen die Disponenten neben dem Alarm für den Rettungsdienst auch eine Alarmierung der Mobilen Retter über die App aus. Das System ortet registrierte Ersthelfende im unmittelbaren Umkreis des Einsatzortes und sendet eine Anfrage auf ihr Smartphone. So sind Mobile Retter oft schneller als der Rettungsdienst am Notfallort und leiten bis zu dessen Eintreffen bereits qualifizierte lebensrettende Maßnahmen ein. Mit jeder verstrichenen Minute, in der keine Wiederbelebungsmaßnahmen erfolgen, sinkt die Überlebenswahrscheinlichkeit um 10%.

 

Die Mobilen Retter leisten ihre Hilfe ehrenamtlich. Nur so kann ein flächendeckendes Netz zur Rettung von Menschenleben aufgebaut werden.  Jede Person ab 18 Jahren mit einer der folgenden Qualifikationen kann ehrenamtliche Mobile Retterin / Mobiler Retter werden: Angehörige von Hilfsorganisationen (ASB, DRK, JUH, MHD), DLRG, THW oder dem Sanitätsdienst der Bundeswehr, Ärztinnen und Ärzte, Mitarbeitende im Rettungsdienst, Feuerwehrleute, Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und -pfleger, Einsatzhelferinnen und -helfer (Alpha/Bravo), Hebammen, Polizistinnen und Polizisten o.ä Qualifikation (Mindestvoraussetzung Betriebssanitäter).

 

Weitere Informationen dazu finden Interessierte unter portal.mobile-retter.org/regionen/stadt-oberhausen

Stadtgespräch

Stadt will Baustellenkoordination personell stärken

Zwei zusätzliche Stellen sollen Baumaßnahmen besser aufeinander abstimmen und Verkehrsbelastungen reduzieren

Baustellen sind notwendig, um Straßen, Kanäle, Versorgungsleitungen und weitere Teile der städtischen Infrastruktur zu erhalten und zu modernisieren. Gleichzeitig führen parallellaufende Baumaßnahmen immer wieder zu Staus, Umleitungen und Einschränkungen für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen. Die Stadt Oberhausen will deshalb ihre Baustellenkoordination personell und organisatorisch stärken.

Die Verwaltung hat hierzu einen Vorschlag vorbereitet, der zwei zusätzliche Stellen vorsieht. Vorgesehen sind eine Stelle für die übergeordnete Baustellenkoordination sowie eine weitere Stelle für das operative Baustellenmanagement. Über die Einrichtung der Stellen entscheidet der Rat der Stadt.

26.06.2026

„Wir müssen unsere Infrastruktur erhalten und weiterentwickeln. Deshalb werden sich Baustellen auch künftig nicht vermeiden lassen. Unser Anspruch muss aber sein, die damit verbundenen Belastungen so gering wie möglich zu halten“, erklärt Oberbürgermeister Thorsten Berg. „Dafür brauchen wir eine frühzeitige Abstimmung, klare Zuständigkeiten und einen besseren Gesamtüberblick über die geplanten Maßnahmen im Stadtgebiet.“

Ziel der geplanten personellen Verstärkung ist es, Baumaßnahmen im Stadtgebiet noch besser aufeinander abzustimmen, mögliche Konflikte frühzeitiger zu erkennen und Verkehrsbeeinträchtigungen möglichst zu reduzieren. Dabei geht es vorrangig um die Baumaßnahmen übergeordneter Vorhabenträger wie die Autobahn GmbH, Deutsche Bahn, Wasser- und Schifffahrtsamt, bei denen ein erheblicher Investitionsbedarf besteht. Darüber hinaus belasten der Fernwärmeausbau und die Digitalisierung der Versorgungsträger den städtischen Straßenraum mit nahezu 3.000 Baustellen pro Jahr erheblich. Daraus resultiert ein Koordinationsbedarf, der über die reine Erteilung verkehrsrechtlicher Anordnungen hinausgeht. Die städtischen Baumaßnahmen, wie z.B. Kanal- und Straßenerneuerungen, müssen mit diesen Maßnahmen synchronisiert werden.

„Nicht jede Baustelle liegt in der unmittelbaren Verantwortung der Stadt. Aber dort, wo wir koordinieren, abstimmen und informieren können, müssen wir unsere Möglichkeiten konsequent nutzen. Eine bessere Abstimmung hilft am Ende allen: den Menschen, die täglich unterwegs sind, den Betrieben, die erreichbar bleiben müssen, und denjenigen, die wichtige Infrastrukturmaßnahmen umsetzen“, so Berg weiter.

Auch Rückmeldungen aus Bürgerschaft, Wirtschaft und Politik zeigen, dass Verkehrsbelastungen im Zusammenhang mit Baustellen eine hohe Bedeutung haben. Gerade für Unternehmen sind Erreichbarkeit, Planbarkeit und verlässliche Informationen wichtige Standortfaktoren.

Die zusätzlichen Beschäftigten sollen deshalb die Abstimmung zwischen den beteiligten Fachbereichen, Unternehmen und weiteren Vorhabenträgern intensivieren. Größere und verkehrlich besonders relevante Maßnahmen sollen dadurch noch frühzeitiger begleitet und ihre Auswirkungen auf das umliegende Verkehrsnetz stärker in den Blick genommen werden.

Bereits heute informiert die Stadt Oberhausen über größere Baustellen im Stadtgebiet, unter anderem über das Baustellenportal. Dort können Bürgerinnen und Bürger wichtige Informationen zu aktuellen Maßnahmen abrufen. Mit der geplanten personellen Verstärkung soll die Arbeit rund um die Koordination von Baustellen nun auch organisatorisch weiterentwickelt werden. Zugleich sollen die Qualität, Aktualität und Verlässlichkeit der bereitgestellten Informationen weiter verbessert werden.

Nach einer Zustimmung des Rates werden die weiteren organisatorischen Schritte zur Einrichtung und Besetzung der Stellen vorbereitet.

Stadtgespräch

10 Jahre Welcome Dinner Oberhausen: Begegnungen, die verbinden

Die ehrenamtliche Initiative Welcome Dinner Oberhausen feierte am Samstag, 20. Juni 2026, ihr 10-jähriges Bestehen. Rund hundert Gäste folgten an diesem Tag – an dem zugleich der Weltflüchtlingstag stattfand – der Einladung in die Räumlichkeiten des Zentrum Altenberg.

 

25.06.2026
Foto: Stadt Oberhausen/Tom Thöne

Seit ihrer Gründung im Jahr 2016 bringt die Initiative Menschen mit und ohne Flucht- oder Migrationsgeschichte in einer unkomplizierten und persönlichen Atmosphäre an wechselnden Veranstaltungsorten bei einem gemeinsamen Essen zusammen. Die Idee ist einfach und wirkungsvoll zugleich: Gegessen wird überall auf der Welt, wieso also nicht gleich gemeinsam? So entstehen Begegnungen auf Augenhöhe, die Vorurteile abbauen, Verständnis fördern und oft zu langfristigen Freundschaften führen.

 

Dies lobte auch Oberbürgermeister Thorsten Berg in seiner Begrüßungsansprache: „Welcome Dinner Oberhausen leistet einen unerlässlichen Beitrag zu einer offenen und vielfältigen Stadtgesellschaft. Ihre Initiative wurde zu Recht mit dem Integrationspreis der Stadt Oberhausen, dem Regenbogenpreis der Grünen Fraktion und dem Heimatpreis des Landes NRW ausgezeichnet!“

 

In den vergangenen zehn Jahren organisierte das Team, das aktuell aus sieben Erwachsenen und zwei Jugendlichen besteht, insgesamt 28 Gemeinschaftsdinner mit jeweils 25 bis 120 Teilnehmenden. Acht kleinere Dinner fanden in privaten Haushalten statt. Zählt man die Jubiläumsfeier mit, wurden über die Initiative bislang über 1500 Personen zusammengebracht, die sich sonst vielleicht nie im Leben begegnet wären.

 

Malina Bardenheuer und Sejla Badnjevic, Gründungsmitglieder der Initiative, führten in einer lebendigen und kurzweiligen Moderation durch den Nachmittag und dankten den anwesenden Stammgästen und Unterstützerinnen und Unterstützern, die teilweise seit der ersten Stunde mit dem Projekt verbunden sind. Im persönlichen Gespräch berichteten Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter von ihren persönlichen Erfahrungen mit dem Welcome Dinner und warum sie immer wieder teilnehmen.

 

Auch in Zukunft möchte die Initiative Welcome Dinner Menschen zusammenbringen und Räume für Begegnung schaffen. Die nächste Gelegenheit zur Teilnahme besteht am Samstag, 5. September 2026, um 11 Uhr zum Brunch in der Stadtteilbibliothek Sterkrade, Wilhelmstraße 9, 46145 Oberhausen. Ein weiteres Dinner ist geplant am Freitag, 18. September 2026, um 18 Uhr im Kommunalen Integrationszentrum, Mülheimer Str. 200, 46045 Oberhausen. Anmeldungen für beide Veranstaltungen werden ab sofort per E-Mail an welcomedinnerob@gmail.com oder telefonisch unter 0178 874 27 71 entgegengenommen.

 

Über das Welcome Dinner Oberhausen

Welcome Dinner Oberhausen ist eine ehrenamtliche Initiative, die seit 2016 Begegnungen zwischen Einheimischen und neu zugewanderten Menschen vermittelt. Ziel ist es, Inklusion durch persönliche Kontakte, Gastfreundschaft und gegenseitiges Kennenlernen zu fördern und Einsamkeit entgegenzuwirken.

Gutes Leben | Stadtgespräch

Nur 23.500 Wohnungen in Oberhausen haben das Top-Kriterium fürs Wohnen im Alter: gut begehbare Duschen

Längst nicht alle Wohnungen sind fit fürs Alter: Von den knapp 112.100 Wohnungen in Oberhausen sind nur rund 5.300 so gebaut, dass ältere Menschen darin ideal klarkommen. Gerade dann, wenn sie auf einen Rollator oder Rollstuhl angewiesen sind. „Damit bieten nur rund 5 Prozent aller Wohnungen in Oberhausen den Standard, der nötig ist, um mit körperlichen Einschränkungen oder auch als Pflegefall darin alt zu werden“, sagt Matthias Günther. Er ist Leiter des Pestel-Instituts. Dessen Wissenschaftler haben im Auftrag des Bundesverbandes Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB) eine regionale Wohnungsmarkt-Analyse gemacht.

25.06.2026

Im Fokus der Untersuchung: die „Alterstauglichkeit“ der Wohnungen. „Gerade die ist auch für Oberhausen wichtig: Immerhin gehen hier in den nächsten zehn Jahren rund 33.400 Menschen in Rente – die Baby-Boomer nämlich“, sagt Katharina Metzger vom Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel. Ziel müsse es deshalb sein, möglichst schnell für mehr Seniorenwohnungen in Oberhausen zu sorgen. „Denn die werden früher oder später gebraucht. Und auf Dauer ist jede altersgerechte Sanierung günstiger als ein Umzug ins Heim“, so BDB-Präsidentin Metzger.

Schon rein volkswirtschaftlich müsse der Staat also ein Interesse daran haben, mehr Seniorenwohnungen zu schaffen. „Vor allem aber geht es um den Wunsch der Menschen selbst: Die meisten wollen in den eigenen vier Wänden alt werden und, solange es geht, zu Hause bleiben“, sagt Katharina Metzger.

Das funktioniert aber nur, so das Pestel-Institut, wenn gerade Altbauwohnungen fürs Wohnen im Alter umgebaut werden: „Wichtig sind wenig Barrieren – also möglichst keine Schwellen, Stufen oder ganze Treppen. Aber auch breite Türen und viel Platz, um sich mit einem Rollator oder Rollstuhl frei bewegen zu können. Vor allem im Bad und in der Küche ist das wichtig. Genau die sind aber oft zu klein gebaut.“

Doch das Problem fängt häufig schon ganz vorne an – beim Eingang: „28 Prozent aller Hausflure in Oberhausen sind nicht breit genug, um mit dem Rollstuhl wirklich gut durchzukommen. Das betrifft immerhin rund 28.100 Wohnungen“, sagt Matthias Günther. Oft seien sogar schon die Haustüren zu schmal.

Entscheidend wird es, so das Pestel-Institut, dann aber in den Wohnungen – vor allem in der Küche und im Bad: „Immerhin haben zwar 68 Prozent der Wohnungen in Oberhausen eine Küche, die groß genug ist. Das bedeutet umgekehrt aber auch: In rund 36.100 Küchen können Menschen mit einem Rollstuhl nicht wenden“, so Matthias Günther. Bei den Bädern in Oberhausen seien 53.300 und damit 48 Prozent zu klein.

Der wichtigste Punkt beim Badezimmer sei allerdings nicht unbedingt dessen Größe, sondern eine begehbare, also bodengleiche Dusche: „Die gibt es aktuell nur in rund 23.500 Wohnungen in Oberhausen“, so der Wissenschaftler. Damit erfüllten lediglich 21 Prozent der Wohnungen „das A-und-O-Kriterium, um in der eigenen Wohnung alt werden zu können“, so Matthias Günther.

Der Chef-Ökonom des Pestel-Instituts rät, beim altersgerechten Umbau von Wohnungen „unbedingt das Bad anzupacken“. Probleme könne es allerdings bei älteren Gebäuden geben: „Gerade bei Wohnhäusern aus den 50er-Jahren ist oft die Decke zu dünn, um eine bodengleiche Dusche einzubauen“, sagt Günther.

Grundsätzlich habe Oberhausen einen „enormen Nachholbedarf, um den Wohnungsbestand fit fürs Alter zu machen“, so der Leiter des Pestel-Instituts. Genau hier sieht auch die Präsidentin des Deutschen Baustoff-Fachhandels ein Problem: „In den nächsten zehn Jahren gehen die Baby-Boomer komplett in Rente. Der Bedarf an Senioren-Wohnungen, den Oberhausen in den kommenden Jahrzehnten damit haben wird, ist also enorm. Neubau kann da zwar helfen. Aber die Lösung liegt ganz klar im seniorengerechten Umbau der Wohnungen, in denen die Boomer heute wohnen“, sagt Katharina Metzger.

Der altersgerechte Umbau sei jahrzehntelang zu kurz gekommen. Daher sei jetzt eine „Senioren-Umbau-Offensive“ dringend notwendig. „Das bedeutet: volle Kraft für den barrierearmen Umbau von Wohnungen. Die Mieter, Wohnungs- und Hauseigentümer in Oberhausen brauchen dafür allerdings Rückenwind aus Berlin: ‚Boomer-Zuschüsse‘, mit denen sich aus Standard-Wohnungen mit Stufen und Stolperschwellen an der Dusche endlich barrierearme Wohnungen machen lassen“, so Katharina Metzger.

Die Wissenschaftler vom Pestel-Institut fordern dazu, der Bund müsse einen Großteil der Umbaukosten übernehmen – und zwar als Zuschuss. „Denn wer kurz vor der Rente seine Wohnung altersgerecht umbauen will, der scheut sich, dafür noch einen Kredit aufzunehmen. Und die heute gängige staatliche Unterstützung von 10 Prozent beim Bad-Umbau ist nichts anderes als ein ‚Placebo-Zuschuss‘. Der reicht auf keinen Fall, um eine effektive Umbauwelle fürs Seniorenwohnen in Deutschland loszutreten“, sagt Institutsleiter Matthias Günther.

Auch der Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel erteilt dem „bestehenden Mix aus Fördertöpfen“ für den altersgerechten Umbau eine klare Absage: „Die staatliche Förderbank KfW, die Krankenkassen, die Pflegeversicherung – durch das Förder-Dickicht muss man sich erst einmal durchkämpfen. Der Sanierungsschub, der dringend notwendig ist, kommt so jedenfalls nicht zustande“, kritisiert Verbandspräsidentin Metzger. Der Bund müsse das altersgerechte Umbauen endlich zum Schwerpunkt seiner Wohnungsbaupolitik machen und dafür einen „milliardenschweren Zuschuss“ bereitstellen.


Gutes Leben | Sport | Stadtgespräch

Padel-Tennis, 3×3-Basketball, Selfstorage: Nachnutzung des ehemaligen Hellweg-Areals durch LAGERBOX und Partner gesichert

Die Nachnutzung des ehemaligen Hellweg-Areals steht fest: Durch intensive Bemühungen der Stadtverwaltung Oberhausen und der OWT Oberhausener Wirtschafts- und Tourismusförderung GmbH in den vergangenen Monaten werden sich mit der LAGERBOX-Gruppe und weiteren Partnern attraktive Unternehmen an der Lindnerstraße ansiedeln.

Gemeinsam wurde ein zukunftsweisendes Konzept entwickelt, das die Bestandsimmobilie langfristig sichert und gleichzeitig neue Angebote in den Bereichen Sport, Gesundheit, Erholung und Dienstleistung schafft. Über das Gestaltungskonzept des Gebäudes wird der Gestaltungsbeirat in seiner Sitzung am 7. Juli 2026 beraten. Ebenfalls Anfang Juli soll der Bauantrag eingereicht werden.

25.06.2026

Wichtiges Signal für den Wirtschaftsstandort Oberhausen

„Mit der Entwicklung des ehemaligen Hellweg-Standorts gelingt es, eine bestehende Immobilie nachhaltig weiterzuentwickeln und neue Impulse für das Umfeld zu setzen. Besonders erfreulich ist die Kombination aus wirtschaftlicher Nutzung, gesundheitsorientierten Angeboten und modernen Sportkonzepten“, sagt Dr. Thomas Palotz, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bauen, Mobilität und Umwelt der Stadt Oberhausen.

„Die zügige Nachnutzung des ehemaligen Hellweg-Areals ist ein wichtiges Signal für den Wirtschaftsstandort Oberhausen. Es zeigt, dass Investoren Vertrauen in unsere Stadt haben und bestehende Standorte durch innovative Konzepte neue Perspektiven erhalten“, ergänzt OWT-Geschäftsführer Dr. Andreas Henseler.

Dreifache Nutzung: Sport, Lagerung und Gesundheit

Das ehemalige Hellweg-Objekt wird umfassend umgestaltet und in drei moderne Nutzungseinheiten gegliedert. Die LAGERBOX-Gruppe wird auf rund 6.500 Quadratmetern Nutzfläche ein modernes, zweigeschossiges Selfstorage-Zentrum realisieren. Dort können gegen Gebühr private oder gewerbliche Gegenstände eingelagert werden.

Ergänzt wird das Vorhaben durch weitere Nutzungen auf insgesamt rund 5.000 Quadratmetern. Geplant sind unter anderem moderne Angebote für Padel-Tennis, Pickleball und 3×3-Basketball auf rund 3.000 Quadratmetern Hallenfläche sowie einem zusätzlichen Außenbereich. Darüber hinaus wird ein überregional tätiger Betreiber aus dem Gesundheits- und Erholungsbereich auf knapp 2.000 Quadratmetern ein ergänzendes Angebot schaffen.

Sport | Stadtgespräch

Oberhausener Sportsommer startet mit Jubiläum: 10 Jahre Sport im Park

Zum Tag des Sports am Sonntag, 28. Juni 2026, lädt der Stadtsportbund Oberhausen e.V. (SSB) gemeinsam mit zahlreichen Sportvereinen auf die Sport- und Freizeitanlage an der Lindnerstraße 2b ein. Gleichzeitig bildet die Veranstaltung den Auftakt des Formats Sport im Park, das in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen feiert. Von 12:30 bis 17 Uhr erwartet Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Programm mit Vorführungen, Mitmachaktionen und Informationsständen – ganz im Zeichen von Bewegung, Begegnung und gelebter Inklusion. Für eine passende Angebotsgestaltung arbeiteten der Bereich Chancengleichheit der Stadt Oberhausen und der Stadtsportbund im Vorfeld eng zusammen.

25.06.2026
Foto: Stadtsportbund Oberhausen e.V.

Gleichzeitig bildet die Veranstaltung den Auftakt des Formats Sport im Park, das in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen feiert und vom 29. Juni bis zum 30. August 2026 ebenfalls auf der Sport- und Freizeitanlage an der Lindnerstraße 2b stattfindet. Seit zehn Jahren begeistert das kostenfreie Bewegungsangebot des Stadtsportbundes Oberhausen Menschen jeden Alters und Fitnesslevels. Was einst als niedrigschwelliges Sommerprojekt begann, hat sich längst zu einem festen Bestandteil des Oberhausener Sportsommers entwickelt.

 

Auch 2026 bleibt Sport im Park seinem bewährten Konzept treu: kostenfrei, offen für alle und ohne Anmeldung. Das Programm bietet ein vielfältiges Bewegungs- und Fitnessangebot: Neben beliebten Klassikern können sich die Teilnehmenden auch auf neue Formate freuen. Erstmals stehen Drachenbootfahren, das energiegeladene Tanzangebot Boomba sowie Beachhandball auf dem Programm.

 

Alle Kurse und Programminhalte sind auf der Homepage des Stadtsportbundes Oberhausen unter www.ssb-oberhausen.de, in der Sport-im-Park-Broschüre sowie über die Social-Media-Kanäle zu finden. Aktuelle Informationen erhalten Interessierte außerdem über die Sport-im-Park-App und den WhatsApp-Kanal des Stadtsportbundes.