Stadtgespräch

Ausbildung im Fokus – Gemeinsam zum Erfolg!

Auch in diesem Jahr findet wieder die bundesweite „Woche der Ausbildung“ statt. In dieser werben die Ausbildungsmarktpartnerinnen und -partner vor Ort für das Thema duale Berufsausbildung.

13.03.2025
Foto: Radio Oberhausen

Gemeinsam stellen sie spannende und informative Angebote auf die Beine, um junge Menschen zu dem Thema abzuholen und zu begeistern.

In diesem Jahr lautet das Motto der Aktionswoche vom 24. bis 28. März: Ausbildung im Fokus – Gemeinsam zum Erfolg! Vor Ort halten die Arbeitsagentur, die Jobcenter Oberhausen und Mülheim an der Ruhr sowie die Koordinierungsstellen Übergang Schule-Beruf der Städte Oberhausen und Mülheim an der Ruhr tolle Angebote für junge Menschen und auch deren Eltern bereit.

Hier das Programm im Überblick:

  • 17. März von 16:00 bis 17:00 Uhr: Digitale Kick-Off-Veranstaltung zur Woche der Ausbildung

Erstmalig bieten die Organisatoren bereits vor der Woche der Ausbildung eine digitale Informationsveranstaltung an. In dieser stellen sie die einzelnen Events vor und beantworten gerne Fragen dazu. Teilnehmen können Jugendliche und deren Eltern, Schulvertreterinnen und Schulvertreter sowie alle anderen Ausbildungsinteressierten. Eine Anmeldung zu dem Event ist über diesen Link möglich:

https://eveeno.com/253585873

 

  • 24. März bis 26. MärzKind und Ausbildung – das geht!

Informationen zur Teilzeitberufsausbildung in der MEO-Region (Mülheim, Essen, Oberhausen):

Montag, 24. März 2025 – 10:00 bis 11:00 Uhr:

Digitale Kick-Off-Veranstaltung “Ausbildung in Teilzeit – Interessierte erhalten Informationen zu den Möglichkeiten und Wegen in der MEO-Region und erhalten praktische Einblicke von Teilzeit-Azubis.

Dienstag, 25. März 2025

9:00 bis 11:00 Uhr Telefonhotline für Ausbildungssuchende und von 14:00 bis 15:00 Uhr Telefonhotline für Arbeitgebende, unter 0208 8506 611 (Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Oberhausen), unter 0208 62134 247 (Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt des Jobcenters Oberhausen) und unter 0208 455 5752 (Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt des Jobcenters Mülheim an der Ruhr).

 

Mittwoch, 26. März 2025 – 09:30 bis 12:00 Uhr:

Tag der offenen Tür bei dem Bildungsträger zur Vorbereitung auf eine Teilzeitberufsausbildung „Joblinge“ in Essen (Heinrich-Reisner-Platz 1, 45127 Essen).

 

Weitere Informationen sowie den Einwahllink für die Kick-Off-Veranstaltung am 24. März gibt es hier: https://web.arbeitsagentur.de/portal/metasuche/suche/veranstaltungen/10000-2001473694-V

 

  • 24. März und 27. März, jeweils von 16:00 bis 17:00 Uhr„Perspektive Ausbildung in Deutschland“ 

Virtuelle Veranstaltung für Jugendliche mit Fluchthintergrund und deren Eltern. Hier erhalten die Teilnehmenden Informationen zu dem deutschen Ausbildungssystem und können ihre Fragen stellen.

Den Einwahllink zur Veranstaltung gibt es per E-Mail. Deshalb wird um Anmeldung bis zum 20. März gebeten an oberhausen.berufsberatung@arbeitsagentur.de

 

  • 25. März von 10:00 bis 11:30 Uhr: Informationsveranstaltung zur Teilzeitberufsausbildung

Beratungsangebot zur Teilzeitberufsausbildung der Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt des Jobcenters Mülheim an der Ruhr im Medienhaus, Synagogenplatz 3, 45468 Mülheim an der Ruhr. Das Angebot richtet sich gezielt an Kundinnen und Kunden des Jobcenters Mülheim an der Ruhr.

 

  • 26. März von 14:00 bis 17:00 Uhr: Ausbildungsmesse im BiZ OberhausenEin buntes Programm erwartet die Jugendlichen an diesem Nachmittag im BiZ. Sie erhalten aus erster Hand Informationen rund um die Themen Berufswelt, Praktikum und Ausbildung. Zudem sind lokale Unternehmen vor Ort und präsentieren sich und ihre Ausbildungsstellen aus den Bereichen Lager und Logistik, Verkauf und Büromanagement sowie Medizinische Fachangestellte. Es gibt aber auch eine Auswahl an freien Praktikums- und Ausbildungsplätzen aus allen anderen Berufsbereichen.

 

  • 28. März von 16:00 bis 20:00 Uhr: Nacht der Ausbildung in MülheimSchülerinnen und Schüler, die auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind und mehr über ihren Traumberuf erfahren möchten, sind bei dieser besonderen Bustour am 28. März durch die Ruhrstadt genau richtig! Sie haben die Möglichkeit, Mülheimer Unternehmen zu besuchen und sich dort über verschiedene Berufsausbildungen zu informieren und anhand von Mitmach-Aktionen ihr Talent zu testen. Eine Anmeldung ist über diesen Link möglich: https://eveeno.com/mhnda

 

Informationen zu einzelnen Events finden Interessierte zudem hier: https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort//oberhausen/veranstaltung-vor-ort

Weitere Informationen zur Aktionswoche auf Landes- und Bundesebene gibt es hier:

https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/rd-nrw/themen-in-nrw/berufseinstieg

https://www.arbeitsagentur.de/k/ausbildungklarmachen

Stadtgespräch

Neue Sprecher der Freiwilligen Feuerwehr Oberhausen gewählt

Anfang Januar fand die Wahl des Sprechers der Freiwilligen Feuerwehr sowie seines Stellvertreters statt. In einer anonymen Wahl haben die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr das neue Sprecherteam gewählt.

11.03.2025
Übergabe der Urkunden an die neuen Sprecher der Freiwilligen Feuerwehr: Daniel Nattmann, Giuseppe Timpanaro, Dirk Bläser, Klaus Peter, Beigeordneter Michael Jehn, Jörg Brandenburg, Leiter der Feuerwehr Oberhausen, und Dominik Steger, Geschäftsbereichsleiter der Feuerwehr Oberhausen, (v.l.n.r.), Foto: Feuerwehr Oberhausen

Im Ergebnis wurden Dirk Bläser aus dem Zug der Freiwilligen Feuerwehr Süd als Sprecher sowie Giuseppe Timpanaro aus dem Zug der Freiwilligen Feuerwehr Königshardt als stellvertretender Sprecher für die Dauer von sechs Jahren gewählt. Dirk Bläser gilt als erfahren und kann bereits auf 25 Dienstjahre bei der Freiwilligen Feuerwehr zurückblicken. Sein Stellvertreter Giuseppe Timpanaro ist seit 2022 dabei.

Die Amtszeit von Peter und Nattmann endet

Gleichzeitig endet damit die Amtszeit für das ehemalige Sprecherteam. Klaus Peter (FF-Mitte), seit nunmehr 45 Jahre Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr, hatte das Amt des Sprechers zwölf Jahren inne. Er wirkte zudem maßgeblich am Aufbau der Jugendfeuerwehr im Jahre 2005 mit. Auch Daniel Nattmann (FF-Sterkrade) ist bereits 33 Jahre, inklusive seiner Zeit bei der Jugendfeuerwehr, Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr und gehörte dem Sprecherteam sechs Jahre an.

Der für die Feuerwehr zuständige Beigeordnete Michael Jehn bedankte sich beim bisherigen Sprecherteam für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und dem ehrenamtlichen Einsatz im Sinne der Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Oberhausen. Weiter richtete der Beigeordnete seine Glückwünsche in Richtung der neuen Aufgabenträger: „Dem neuen Team wünsche ich viel Erfolg und Spaß bei der neuen Aufgabe!“

In den kommenden Jahren intensiv an den Zielen arbeiten

„Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Team und bedanke mich für die Bereitschaft, diese wichtige Tätigkeit als Bindeglied zwischen der Leitung der Feuerwehr und den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr wahrzunehmen. Wir befinden uns aktuell in einem Modernisierungsprozess, bei dem wir im Ergebnis die Einbindung der Freiwilligen Feuerwehr in den Bereichen Brandschutz, Hilfeleistung und Katastrophenschutz erhöhen und die Ausbildung weiterentwickeln wollen. Gemeinsam mit dem neuen Sprecherteam und den inzwischen über 200 Mitgliedern werden wir in den kommenden Jahren intensiv an diesen Zielen arbeiten“, so Jörg Brandenburg, Leiter der Feuerwehr Oberhausen.

Hintergrund

Die Freiwillige Feuerwehr Oberhausen besteht aus vier Zügen in den Stadtteilen Königshardt, Sterkrade, Oberhausen-Mitte und Oberhausen-Süd. Neben dem Einsatzdienst engagieren sich die über 200 aktiven und passiven Mitglieder auch in der Brandschutzerziehung und der Ausbildung der Jugendfeuerwehr.

Sport | Stadtgespräch

Westfield Centro TeamCash-Challenge

Große Spendenaktion für Sportvereine

Oberhausen, 11.03.2025 – Sport verbindet, motiviert und schafft Gemeinschaft. Mit der Spendenaktion „Westfield Centro TeamCash“ setzt das Westfield Centro ein starkes Zeichen für den regionalen Breitensport. Die Spenden-Challenge bietet Sportvereinen aus dem Ruhrgebiet die Möglichkeit, eine finanzielle Unterstützung von bis zu 2.500 Euro zu gewinnen.

11.03.2025
Foto: Westfield Centro

Zusammenhalt und Engagement fördern

Ab sofort können Sportvereine aus dem Ruhrgebiet an der Challenge teilnehmen. Der Wettbewerb läuft über die Social-Media-Kanäle des Westfield Centro: Vereine sind aufgerufen, ein kreatives, unterhaltsames Video zu veröffentlichen, in dem sie erklären, warum genau sie die Spende verdienen und wofür sie diese einsetzen würden. Einsendeschluss ist der 6. April. „Mit unserer Spenden-Challenge möchten wir das große Engagement der Sportvereine in unserer Region würdigen und gleichzeitig die Community aktiv einbinden“, erklärt Andreas Ulmer, Center Manager im Westfield Centro. „Der Breitensport spielt nicht nur für das individuelle Wohlbefinden und die Gesundheit, sondern auch für den gesellschaftlichen Zusammenhalt eine wichtige Rolle. Das wollen wir mit dieser Aktion unterstützen.“

Community-Voting und finale Krönung

Nach einer Vorauswahl der vier besten Einsendungen durch die Jury des Westfield Centro startet das Finale: Vom 14. bis 20. April hat die Community die Möglichkeit, in einem Instagram-Voting für ihren Favoriten abzustimmen. Den ersten drei Plätzen mit den meisten Stimmen winkt ein Gewinn: Das Siegerteam erhält 2.500 Euro, Platz zwei 1.000 Euro und Platz drei winken 500 Euro. Die feierliche Preisübergabe findet im Westfield Centro statt. Dort erhalten die Gewinnervereine symbolisch ihre Spendenschecks überreicht.

Sportvereine aus dem gesamten Ruhrgebiet sind dazu eingeladen an der „Westfield Centro TeamCash“-Challenge teilzunehmen und ihre Chance zu nutzen. Weitere Informationen und Teilnahmebedingungen finden Interessierte unter: www.westfield.com/de/g…ein/128062.

Stadtgespräch

Oberbürgermeister Schranz lädt zum Bürgerdialog in Lirich

Direkt mit dem Oberbürgermeister über den eigenen Stadtteil sprechen: Das können Oberhausenerinnen und Oberhausener wieder am Dienstag, 25. März 2025, beim Bürgerdialog „Auf ein Wort mit Daniel Schranz“.

11.03.2025
Foto: Oberbürgermeister Daniel Schranz (Foto: Stadt Oberhausen/Tom Thöne)

Zum zweiten Mal nach 2019 stellt sich das Stadtoberhaupt den Fragen der Menschen in Lirich. Der Bürgerdialog im Jugendtreff Wunderhof an der Eschenstraße 65 beginnt um 18.30 Uhr. Es ist der 29. Stopp auf der Dialogtour des Oberbürgermeisters durch Oberhausens Stadtteile.

Was sollte in Lirich verbessert werden? Was funktioniert gut im Stadtteil? Ihre Meinung, Kritik, Anregungen und Lob können Bürgerinnen und Bürger am 25. März Oberbürgermeister Daniel Schranz ganz persönlich sagen. „In den Dialogen mit den Bürgerinnen und Bürgern erfahre ich, was die Menschen in den Stadtteilen bewegt“, sagt der Verwaltungschef: „Ich freue mich auf den Austausch, denn viele der Anregungen machen unsere Stadt besser!“

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bürgerinnen und Bürger können ihre Fragen und Hinweise vorab per E-Mail an buergerbeteiligung@oberhausen.de senden oder unter 0208 825-2285 anrufen. Selbstverständlich sind auch alle spontanen Fragen vor Ort willkommen.

Weitere Informationen finden Interessierte im Internet unter oberhausen.de/dialogtour

Gutes Leben | Kunst & Kultur

Einbürgerungsempfang im Stadttheater Oberhausen: Ein Fest der Vielfalt und Wertschätzung

Zu einem festlichen Einbürgerungsempfang im Großen Haus des Stadttheaters wurden am Dienstag, 25. Februar, die im Jahr 2024 eingebürgerten Oberhausener Bürgerinnen und Bürger eingeladen. Zahlreiche Menschen folgten der Einladung in Begleitung von Familie sowie Freunden und nahmen an den Feierlichkeiten teil, die mit Musik, Tanz und Kultur einen besonderen Rahmen bot. Die Veranstaltung, die vom Kommunalen Integrationszentrum in Kooperation mit dem Theater und der Einbürgerungsstelle organisiert wurde, war nicht nur ein Zeichen der Anerkennung für die neuen Bürgerinnen und Bürger, sondern auch ein herzliches Willkommen in der Oberhausener Stadtgesellschaft.

07.03.2025
(Quelle: Stadt Oberhausen / Tom Thöne)

Bereits beim Empfang war die herzliche Atmosphäre spürbar: Menschen unterschiedlichster Herkunft tauschten Erfahrungen aus und teilten ihre Freude über diesen bedeutenden Schritt in ihrem Leben. Vor allem zum Abschluss der Veranstaltung nutzten viele Anwesende im Foyer des Theaters die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, sich kennenzulernen und ihre persönlichen Geschichten zu teilen – Geschichten von Herausforderungen und Integrationsbemühungen, aber auch von Dankbarkeit und Freude darüber, in Oberhausen eine neue Heimat gefunden zu haben. Die Begegnungen zwischen Menschen unterschiedlicher Hintergründe machten die Veranstaltung zu einem echten Fest der Vielfalt und des gegenseitigen Respekts. Die Freude und der Stolz, nun offiziell Teil der Stadtgemeinschaft zu sein, waren in vielen Gesprächen deutlich zu spüren.

Ein besonderer Moment des Abends war der Beitrag der Intendantin des Theaters, Kathrin Mädler, die die Eingebürgerten einlud, nicht nur Zuschauer der Kultur zu sein, sondern sie aktiv mitzugestalten. „Das Theater ist ein offener Ort der Stadtgesellschaft, der das Verbindende zwischen den Menschen sucht und neugierig auf die Geschichten der Menschen ist. Diese Vielfalt spiegelt sich auch in unseren Inszenierungen wider. Deshalb lade ich Sie herzlich ein, nicht nur Kultur zu erleben, sondern auch ein Teil davon zu werden.“

Auch in den weiteren Ansprachen wurde deutlich, dass mit der Einbürgerung nicht nur das Recht auf Mitwirkung und Mitgestaltung gesellschaftlicher Prozesse erlangt wird, sondern zudem eine gemeinsame Verantwortung für die Zukunft der Stadt entsteht. Jürgen Schmidt, Beigeordneter für Familie, Schule, Integration und Sport, betonte: „Wir fühlen uns als vielfältige Gemeinschaft, die die Chance bietet, viele Interessen, viele Potenziale und Neigungen in die Waagschale zu werfen, um zum Gelingen einer Gesellschaft beizutragen.“

„Wir freuen uns, dass Sie sagen: Oberhausen und ich – das passt“, erklärte Nagihan Erdaş, Vorsitzende des Integrationsrates, in ihrer Rede. Und weiter führte sie aus: „Die Entscheidung für die deutsche Staatsangehörigkeit ist keine Abkehr von Ihrer Herkunft und Ihrer Vergangenheit, sondern ein Ausdruck des Wunsches, in Zukunft mehr Verantwortung in unserer Gesellschaft zu übernehmen.“ Ihre Worte trafen auf offene Ohren, denn viele der Anwesenden empfinden die Einbürgerung als einen wichtigen Schritt in ein neues Kapitel ihres Lebens – mit neuen Rechten, neuen Möglichkeiten, aber auch neuen Pflichten.

Bereits im letzten Jahr haben das Kommunale Integrationszentrum und die Einbürgerungsstelle ein neues Konzept für Oberhausen ausgearbeitet, um den Verwaltungsakt der Einbürgerung in einem würdigen und feierlichen Rahmen zu gestalten. Neben dem feierlichen Empfang im Theater finden inzwischen wöchentliche Übergaben von Einbürgerungsurkunden im Trausaal des Technischen Rathauses in Sterkrade statt – ein Ort, der ebenso wie das Theater für besondere Lebensmomente steht.

Gutes Leben | Umwelt

Spatenstich: Emscher Sport- und Bewegungspark bekommt neues Funktionsgebäude

Jetzt läuft Bauphase 2: Mit einem Spatenstich haben Oberbürgermeister Daniel Schranz, Sportdezernent Jürgen Schmidt und Vertreterinnen und Vertreter aus dem Vereinsleben, Politik und Verwaltung auf dem Gelände des Emscher Sport- und Bewegungsparks an der Lützowstraße die Hochbauarbeiten des neuen Sportfunktionsgebäudes begonnen. Dort entstehen Räumlichkeiten für den traditionsreichen Mehrspartenverein Grün-Weiß Holten, aber auch Umkleiden und Sanitäranlagen.

07.03.2025
Oberbürgermeister Daniel Schranz (6.v.l.), Sportdezernent Jürgen Schmidt (r.) sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung beim offiziellen Spatenstich zum Neubau des Sportfunktionsgebäudes bei Grün-Weiß Holten. (Quelle: Stadt Oberhausen / Tom Thöne)

„2023 haben wir schon die neu gestaltete Sportanlage dem Verein und der Öffentlichkeit übergeben können, jetzt wird auch das neue Gebäude Gestalt annehmen“, sagt Oberbürgermeister Schranz: „Insgesamt investieren wir hier rund 4,5 Millionen Euro in ein Angebot, das nicht nur die wichtige Vereinsarbeit von Grün-Weiß Holten stärkt, sondern das alle Holtenerinnen und Holtener nutzen können, um sich fit und gesund zu halten und Spaß zu haben.“

Denn auch wenn der Traditionsverein TuS Grün-Weiß Holten 1900 und seine Mitglieder Hauptnutzer der Anlage sein werden, steht sie grundsätzlich allen Oberhausenerinnen und Oberhausenern zur Verfügung.

 

Kinder-Bereich und Boule-Anlage in Planung

Wenn das Gebäude fertig ist, wird im Außenbereich noch eine Boule-Anlage und ein Bereich für Kinder mit Klettergeräten angelegt: Insgesamt soll die Attraktivität für die Besucherinnen und Besucher weiter erhöht werden, auch auf der Fläche des alten Gebäudes, das nach Fertigstellung des Neubaus abgerissen wird. „Die Sportanlage ist schon jetzt zum Anziehungspunkt für Anwohnerinnen und Anwohner avanciert“, sagt Sportdezernent Jürgen Schmidt: „Sie bietet neben Sportflächen für Fußball, Leichtathletik und Bogensport auch Bewegungsräume für Familien und Hobbysportler.“

Die Neugestaltung des Emscher Sport- und Bewegungsparks Holten wird mit 2,5 Millionen Euro aus dem „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“ gefördert. Mit dem Geld sollen Maßnahmen umgesetzt werden, die einerseits durch ihren integrativen Ansatz für soziale Stabilität in Stadtquartieren sorgen und die Modernisierung der Infrastruktur vorantreiben; generell ist das Ziel die Identifikation der Menschen mit ihrem Quartier zu stärken.

Stadtgespräch

Stadt Oberhausen setzt auf Warnmix zum landesweiten Warntag am 13. März

Am kommenden Donnerstag, 13. März 2025, findet in ganz Nordrhein-Westfalen der jährliche landesweite Warntag statt. Dieser dient dazu, die Bevölkerung für den Ernstfall zu sensibilisieren und gleichzeitig die Funktionstüchtigkeit der vorhandenen Warnmittel zu überprüfen. Auch in Oberhausen werden um 11 Uhr die Warnsysteme getestet.

06.03.2025

Um sicherzustellen, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger erreicht werden, setzt die Stadtverwaltung erneut auf einen Warnmix: Neben den Sirenen werden pünktlich um 11 Uhr unter anderem auch die Warn-App NINA und das Cell-Broadcast-System getestet. Im Anschluss findet noch der Test einer werkseigenen Sirene statt.

Und so läuft der Warntag im Detail ab: Der Probealarm startet um 11 Uhr mit einem einminütigen Dauerton, der eine Entwarnung signalisiert. Um 11:06 Uhr folgt ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton, der auf eine Gefahrenlage hinweist. Zum Abschluss ertönt um 11:12 Uhr erneut der einminütige Dauerton, der wieder eine Entwarnung bedeutet.

Der Warnmix: Sirenen als Teil eines umfassenden Warnsystems

Sirenen allein reichen nicht aus, um die gesamte Bevölkerung zu erreichen. Sie sind vor allem dafür gedacht, Menschen im Freien auf eine Gefahr aufmerksam zu machen. Viele Menschen halten sich aber auch in geschlosssenen Räumen auf, deshalb setzt die Stadt Oberhausen auf einen umfassenden Warnmix. Neben den im Freien sehr gut hörbaren Sirenen werden im Ereignisfall folgende Warnmittel genutzt:

1. Warn-Apps wie NINA senden detaillierte Informationen und Handlungsempfehlungen direkt auf Mobiltelefone.

2. Das Cell Broadcast-System sendet ebenfalls detaillierte Informationen und Handlungsempfehlungen direkt auf Mobiltelefone.

3. Weiterer wichtige Informationsquellen:

o   digitale Stadtanzeigetafeln

o   die Homepage der Stadt Oberhausen

o   soziale Medien

4. Warnungen im Radio: Lokale Radiostationen unterbrechen bei einem schwerwiegenden Ereignis sofort die Sendung, warnen und geben Handlungsempfehlungen. Autoradios funktionieren auch bei einem Stromausfall.

5. Warnfahrzeuge, die in den betroffenen Gebieten unterwegs sein werden.

Darum sind Sirenen in Gebäuden oft nicht laut zu hören

Nach einem Sirenentest gibt es immer wieder Rückmeldungen aus der Bevölkerung, dass die ausgesendeten Signale in geschlossenen Räumen nur schwer oder gar nicht wahrgenommen wurden. Besonders häufig äußern Bürgerinnen und Bürger die Sorge, dass sie die Warnsignale nicht gehört haben, obwohl sich der nächste Sirenenstandort in relativer Nähe befindet.

Ein oft genannter Grund dafür ist die Nutzung von Alltagsgeräten, die Geräusche erzeugen. Beispielsweise berichten viele Menschen, dass sie während des Tests Musik gehört oder den Staubsauger benutzt haben und deshalb die Sirene nicht wahrgenommen haben. Moderne Gebäude verfügen zudem über eine gute Schallisolierung, die dazu führt, dass außen wahrnehmbare Sirenensignale in Gebäuden oft nur gedämpft oder gar nicht zu hören sind. Daher ist es besonders wichtig, ergänzende Warnmittel wie Warn-Apps und Cell Broadcast zu nutzen, um Warnungen auch innerhalb von Gebäuden zu empfangen.

Schallmessungen insgesamt mit zufriedenstellendem Ergebnis

Die Schallmessungen beim letzten Sirenentest in Oberhausen haben insgesamt ein zufriedenstellendes Ergebnis gezeigt. Weit über 90 Prozent der Sirenen ertönten so laut, wie sie müssen. Dennoch wird noch an wenigen Stellen nachgebessert: So werden im Oberhausener Norden ein weiterer Sirenen-Standort eingerichtet und im Süden bereits vorhandene Sirenen wieder ertüchtigt. Dies erfolgt in enger Abstimmung mit der Planungs- und Fachfirma und wird schnellstmöglich umgesetzt.

Weitere Informationen zum landesweiten Warntag erhalten Bürgerinnen und Bürger hier.

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Hintergrund: Hinweise für die Bevölkerung: Verhalten bei Sirenenalarm

Wer einen Sirenenalarm hört, sollte folgende Schritte beachten:

  1. Ruhe bewahren: Vermeiden Sie Panik und bleiben Sie besonnen.
  2. Informationen einholen: Schalten Sie das Radio oder Fernsehen ein und achten Sie auf offizielle Durchsagen. Nutzen Sie Warn-Apps wie NINA für aktuelle Informationen.
  3. Anweisungen der Behörden befolgen: Halten Sie sich an die empfohlenen Schutzmaßnahmen.
  4. Nachbarn und Mitmenschen informieren: Unterstützen Sie insbesondere hilfsbedürftige Personen, die den Alarm möglicherweise nicht wahrgenommen haben.

Der landesweite Warntag bietet eine wertvolle Gelegenheit, sich mit den verschiedenen Warnmitteln vertraut zu machen und das eigene Verhalten im Ernstfall zu trainieren. Oberhausener und Oberhausenrinnen sind aufgerufen, diesen Tag zu nutzen, um sich bestmöglich auf mögliche Notfälle vorzubereiten.

Stadtgespräch

Ratssaal voller Jecken: Stadtprinz gibt Stadtschlüssel zurück

Die „Tollen Tage“ sind praktisch vorbei. Stadtprinz Thorsten I. hat sein Versprechen gehalten und den Stadtschlüssel, den er beim Sturm aufs Rathaus am Altweiber-Donnerstag von Bürgermeister Werner Nakot erbeutet hatte, am heutigen Dienstag, 4. März 2025, zusammen mit seinem Gefolge, dem Kinderprinzenpaar, dem Dreigestirn und vielen weiteren Jecken wieder zurück ins Rathaus gebracht und Oberbürgermeister Daniel Schranz übergeben: So schillernd ist der Ratssaal nur selten besetzt!

05.03.2025
Foto (Stadt Oberhausen / Tom Thöne)

Oberbürgermeister Schranz bedankte sich bei allen Närrinnen und Narren für die gelungene Karnevals-Session. Und er wurde dabei auch kurz ernst: „In solch‘ einschneidenden Zeiten kommt ja oft die Diskussion auf: Darf man jetzt noch lachen? Darf man jetzt noch feiern? Man darf nicht nur, man muss das sogar, wie ich finde. Denn wenn wir uns nur mit dem Übel, mit den ganzen Ärgernissen beschäftigen würden, würden wir unseres Lebens ja nicht mehr froh. Das heißt, dass Sie eine ganz wichtige gesellschaftliche Aufgabe erfüllen“, sagte Schranz den Karnevalistinnen und Karnevalisten, „Sie geben den Menschen die Gelegenheit zum Lachen, zur Auszeit.“

Noch wichtiger, so der Oberbürgermeister, sei aber noch etwas anderes: „Wir haben es sowohl im Sitzungskarneval als auch beim Straßenkarneval erlebt: Sie schaffen Gemeinschaft, Sie feiern Gemeinsamkeiten.“ Die Tollitäten und ihre Teams hätten bedeutsame gesellschaftliche Arbeit geleistet, etwa bei Besuchen in Senioreneinrichtungen oder Kindertageseinrichtungen. „Bei den Prunksitzungen und Umzügen haben wir gesehen, welche Kraft die Karnevalsgesellschaften auf die Straße bringen – die Tanzgarden, die ganzen Aktiven – und dass sie es dadurch schaffen, Menschen mit ganz unterschiedlichen Prägungen, ganz unterschiedlichen politischen Einstellungen und ganz unterschiedlichen sonstigen Zugehörigkeiten zusammenzubringen“, sagte Schranz und betonte: „Das ist ein ganz unglaublicher Wert in Zeiten, in denen die Menschen durch schlimme Ereignisse verunsichert sind, und in denen die Polarisierung immer stärker wird. Der Karneval ist eine ganz große verbindende Kraft, und eine, die zeigt, dass es gemeinsam eben besser geht. Dafür möchte ich Dank sagen!“

Der Oberbürgermeister sprach aber auch allen, die sich nach den Anschlägen in den vergangenen Monaten für die Sicherheit der Oberhausener Karnevalsumzüge stark gemacht haben, einen ganz herzlichen Dank aus. Besonders dankte er den Kolleginnen und Kollegen der Wirtschaftsbetriebe Oberhausen (WBO), die das Konzept für verstärkte Sicherheit nicht nur möglich gemacht, sondern es in kürzester Zeit mit entwickelt haben: „Sie haben den Menschen ein Gefühl der Sicherheit gegeben, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Züge wie den Zuschauerinnen und Zuschauern. Das ist nicht selbstverständlich: ein ganz großes Dankeschön dafür!“

Diesem Dank schlossen sich alle weiteren Redner im Ratssaal an – vom Präsidenten des Hauptausschusses Groß-Oberhausener Karneval, Marcel Habendorf, über den scheidenden Stadtprinzen Thorsten I. (Eckrich) bis zum Kinderprinzenpaar Emily I. und Max I.. Prinz Thorsten erinnerte noch einmal an die tollen Umzüge beim Traumwetter und den riesigen Einsatz der Karnevalsgesellschaften und sagte: „Dankeschön für eine sensationelle Session, es war mir eine Ehre!“

 


Stadtgespräch

Erfolgreiche Brückenschlag-Konferenz informierte über Projekte der Stadterneuerung

Es war die Premiere eines neuen Austauschformats im Stadterneuerungsgebiet Brückenschlag: Rund 60 interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Akteurinnen und Akteure sind am 19. Februar zusammengekommen, um sich über den Stand der Projektaktivitäten und Erneuerungsmaßnahmen in Alt-Oberhausen und Lirich zu informieren, Anregungen zu geben und sich darüber auszutauschen, welche weiteren Themen angegangen werden sollten.

03.03.2025
Foto: Stadt Oberhausen/Kerstin Bögeholz

Nach der Begrüßung durch Bezirksbürgermeister Dominik Stenkamp und Stadtteilmanager Micha Fedrowitz erläuterte Christoph Hülsebusch, Bereichsleiter Stadtplanung bei der Stadt Oberhausen, den Stand der Erneuerungsaktivitäten im Programmgebiet Brückenschlag: „Wir befinden uns auf dem Weg einer langfristigen Erneuerung, die nicht nur bauliche Maßnahmen und Mitwirkung umfasst, sondern auch die Schaffung eines Bewusstseins für die Qualitäten einer ‚neuen Altstadt‘ “, so Hülsebusch.

Anschließend konnten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer neun verschiedene Themenstationen aufsuchen. Zu den Umbauvorhaben Marktstraße, Bahnhofsvorplatz und Altmarkt erfuhren sie, dass diese 2025 in die konkrete Planungsphase eintreten. Hierzu wird es auch noch gesonderte Veranstaltungen zur Bürgerbeteiligung geben. Der langjährige Umbau des LVR-Industriemuseums, direkt gegenüber vom Veranstaltungsort, befindet sich auf der Zielgeraden. In der Umgestaltung ist auch das Außengelände, was die Aufenthaltsqualität für Besucherinnen und Besucher weiter optimiert. So ist die neue Zufahrt zum Altenberg-Gelände von der Altenberger Straße bereits fertiggestellt und der Garten der Unternehmervilla erstrahlt in neuem Glanz.  Ende 2026 wird das Museum nicht nur mit einer neuen Dauerausstellung neu eröffnet, sondern auch die Dampflokomotive Nr. 2429 – ein Highlight der ehemaligen Ausstellung – wird als Teil des neugestalteten Eingangsbereichs wieder präsentiert.

Auch zu grundsätzlichen Gestaltungsideen für insgesamt fünf Unterführungen in Alt-Oberhausen und Lirich konnten sich die Teilnehmenden äußern. Beispiele aus anderen Städten zeigten auf, welche Möglichkeiten es gibt. Noch in diesem Jahr soll eine Machbarkeitsstudie konkrete Gestaltungs- und Umsetzungsmöglichkeiten abklopfen.

Das Erscheinungsbild steht auch im Fokus der Gestaltungssatzung für die Innenstadt von Alt-Oberhausen, mit den Schwerpunkten Werbeanlagen, Fassaden und Außengastronomie.

Mit Smart City und Creative City stellten sich zwei weitere komplexe Projektansätze vor, mit denen im Innenstadtbereich und darüber hinaus Impulse gegeben werden. Creative City stellte insbesondere die ersten Ideen im Rahmen einer Machbarkeitsstudie für den Umbau des Hochbunkers in der Helmholtzstraße vor. Smart City präsentierte die Fördermöglichkeiten im Rahmen des Co-Creation-Fund: Stadtbevölkerung, Vereine und Institutionen, Unternehmen und Start-Ups sollen unterstützt werden, ihre innovativen Ideen für ein smarteres und lebenswerteres Oberhausen umzusetzen. Dabei sollen sich die Projektideen mit aktuellen Herausforderungen der Stadtentwicklung wie zum Beispiel das Bekämpfen von Leerständen, die lokale Klimaanpassung, die Verkehrswende oder Fragen des gesellschaftlichen Zusammenlebens beschäftigen. Gefördert werden die Projektideen, die einen innovativen Lösungsansatz für Oberhausen verfolgen und dabei digitale Tools, Sensorik oder andere smarte Technologie verwenden.

Nicht zuletzt konnte man sich am Stand des Stadtteilmanagements über Förderungen im Rahmen des Hof- und Fassadenprogramms sowie für nachbarschaftliche Projekte informieren. Und wem noch weitere Themen auf den Nägeln brannten, der hatte am „Sprudeltisch“ die Möglichkeit, Anregungen zu geben.

Veranstalterinnen und Veranstalter zogen eine positive Bilanz und planen eine Wiederholung als jährliches Austauschformat im Programmgebiet Brückenschlag.

Infos beim Stadtteilmanagement Brückenschlag, Marktstraße 97, 46045 Oberhausen, Tel. 0208 8284 9086, E-Mail info@brueckenschlag-ob.de, Webseite www.brueckenschlag-ob.de

Stadtgespräch

Osterferien und Urlaub 2025: Jetzt Reisepässe und Ausweisdokumente beantragen

Die Stadt Oberhausen weist daraufhin, dass Bürgerinnen und Bürger bereits jetzt einen Termin bei den Bürgerservicestellen für die Beantragung von Ausweis- und/oder Passdokumenten vereinbaren können.

03.03.2025

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können im Serviceportal der Stadt Oberhausen (Link: serviceportal.oberhausen.de) Termine buchen, um einer möglichen Terminknappheit vor der Ferienzeit um Ostern und den großen Sommerferien zu entgehen. Auch die Passbilder können unkompliziert direkt vor Ort gemacht werden.

Erfahrungsgemäß kommt es vor den Ferien zu einer erhöhten Nachfrage bei der Beantragung wichtiger (Reise-)Dokumente. Aus diesem Grund informiert die Stadt Oberhausen über die Möglichkeit, schon jetzt Termine für die Beantragung der Dokumente zu buchen, auch wenn diese beispielsweise erst im nächsten Jahr ihre Gültigkeit verlieren. Momentan sind sehr kurzfristig in allen drei Rathäusern Termine frei. Ziel der Empfehlung ist, mögliche Terminengpässe in den Bürgerservicestellen zu vermeiden.