Stadtgespräch

WALK & TALK …mal schauen, wie es andere Unternehmen machen

Beim Gehen durch die Oberhausener Innenstadt, hinter die Kulissen von Unternehmen blicken, spannende Leute treffen, miteinander über Gott und die Welt und natürlich das Business reden – das ist das Ziel von WALK & TALK für Gründerinnen und Gründer sowie Start-ups und all die Unternehmen, die Spaß am Netzwerken in ihrer Stadt haben.

08.04.2026
Foto: OWT

WANN UND WO
Mittwoch, 29. April 2026, 17:00 – 20:00 Uhr
Treffpunkt: Tropical Café, Marktstraße 52 46045 Oberhausen

Das sind dieses Mal unsere Stationen

17:00 Uhr |Tropical Café

17:30 Uhr | Pilates Place

18:00 Uhr | BlütentRaum

18:30 Uhr | Mido’s American Diner mit Ausklang

Bei der Tour, die gemeinsam vom Weiterbildungsinstitut WbI und der OWT Oberhausener Wirtschafts- und Tourismusförderung veranstaltet wird, soll natürlich auch untereinander viel gequatscht werden. Dazu gibt es auch im Anschluss an die Tour die Gelegenheit.

ANMELDUNG
Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist erforderlich. Einfach eine Mail an daniel.brans@owtgmbh.de schreiben.

 

Stadtgespräch

Großes Interesse und reger Austausch bei der zweiten Brückenschlag-Konferenz

Um sich über aktuelle Entwicklungen im Brückenschlag-Gebiet zu informieren, sich mit Fachleuten und untereinander auszutauschen, sind Ende März über 100 Bürgerinnen und Bürger in die Schlosserei im Zentrum Altenberg gekommen. Damit knüpfte die zweite Brückenschlag-Konferenz erfolgreich an ihre Premiere im vergangenen Jahr an.

08.04.2026
An Themenstationen konnten sich die Besucherinnen und Besucher gezielt informieren und mit Fachleuten austauschen. (Foto: Stadt Oberhausen)

Nach der Begrüßung durch Bezirksbürgermeister Ralf Bohnes und Micha Fedrowitz vom Stadtteilmanagement gab Christoph Hülsebusch, Bereichsleiter Stadtplanung bei der Stadt Oberhausen, einen Überblick über den aktuellen Stand sowie die zukünftige Entwicklung des Brückenschlags als langfristige Strategie. Daran an schloss sich ein kompakter und zugleich vielfältiger Überblick über laufende Projekte und Initiativen im Stadtteil. An insgesamt zehn Themenstationen konnten sich die Besucherinnen und Besucher gezielt informieren und mit Fachleuten austauschen.

Marktstraße, Altmarkt, LVR-Industriemuseum

Im Fokus standen dabei insbesondere die großen baulichen Maßnahmen im Gebiet, darunter die Umgestaltung der Marktstraße und des Altmarkts sowie der aktuell stattfindende Umbau des LVR-Industriemuseums. Auch die Gestaltungssatzung für die Marktstraße, die in Zukunft Immobilien- und Geschäftseigentümerinnen und -eigentümern Leitplanken für die Gestaltung ihrer Fassaden bieten soll, wurde intensiv diskutiert. Darüber hinaus stellte das Stadtteilbüro seine Arbeit vor und informierte über Fördermöglichkeiten wie den Verfügungs- und Projektfonds sowie über Beratungsangebote der Stadtteilarchitekten, etwa im Rahmen des Hof- und Fassadenprogramms.

Ergänzt wurde das Programm durch viele Beiträge von Initiativen und Trägern aus dem Brückenschlag-Gebiet: Projekte wie das Smart-City-Projekt „Human Library“, der Supermarkt der Ideen sowie soziale Einrichtungen wie die Kurbel mit ihrem Projekt „KinderAkademie“ präsentierten ihre Arbeit und luden zum Austausch über soziales Miteinander und ehrenamtliches Engagement ein.

Eine besondere Rolle spielte in diesem Jahr die Ausstellung eines Studierendenprojekts der Hochschule Düsseldorf: Angehende Architektinnen und Architekten hatten sich im Rahmen ihres Studiums mit einer möglichen Umnutzung des Gebäudes der Paketpost am Bahnhof beschäftigt. Eine Auswahl ihrer Ideen und Visionen konnte anhand von Modellen und Plänen bestaunt werden.

Viele Bürgerinnen und Bürger nutzten die Veranstaltung, um Fragen zu stellen, Anregungen einzubringen und eigene Perspektiven zu erläutern. Der direkte Dialog zwischen Bürgerschaft, Projektverantwortlichen und lokalen Akteurinnen und Akteuren stand dabei im Mittelpunkt und wurde rege wahrgenommen.

Auch die zweite Auflage der Brückenschlag-Konferenz hat gezeigt, dass das Format auf großes Interesse stößt. Daher wird die Veranstaltung auch im kommenden Jahr als offene Plattform für Information, Dialog und Austausch fortgeführt.

Weitere Infos: Stadtteilmanagement Brückenschlag, Marktstraße 97, 46045 Oberhausen, Tel.: 0208 82849086, E-Mail: info@brueckenschlag-ob.de,  Internet: www.brueckenschlag-ob.de.

Stadtgespräch | Umwelt

Igelschutz: Stadt Oberhausen führt nächtliches Betriebsverbot für Mähroboter ein

Die Stadt Oberhausen hat eine Allgemeinverfügung erlassen, die den nächtlichen Betrieb von Mährobotern im gesamten Stadtgebiet ab dem 1. April 2026 und bis auf Weiteres untersagt. Künftig dürfen Mähroboter in Oberhausen nur noch tagsüber betrieben werden. Das Verbot gilt jeweils von 30 Minuten vor Sonnenuntergang bis 30 Minuten nach Sonnenaufgang des folgenden Tages.

07.04.2026

Gefährdet ist insbesondere der Europäische Igel

Ziel der Regelung ist der Schutz von Igeln und anderen wildlebenden Kleintieren. Besonders gefährdet sind die Europäischen Igel, die überwiegend dämmerungs- und nachtaktiv sind und sich in diesen Zeiten auf Nahrungssuche begeben. Treffen sie auf einen Mähroboter, rollen sie sich instinktiv zum Schutz zusammen, statt zu fliehen. Dadurch können sie von den Geräten überrollt und schwer verletzt oder getötet werden. Fachliche Erkenntnisse zeigen, dass solche Verletzungen keine Einzelfälle sind.

Verantwortung für die besonders geschützten Arten

Igel gehören zu den besonders geschützten Arten nach dem Bundesnaturschutzgesetz. Der Bestand des Europäischen Igels ist in Deutschland rückläufig und wird auf der Vorwarnliste der Roten Liste geführt. „Als Stadt tragen wir daher eine besondere Verantwortung für den Schutz der Tiere, da Igel zunehmend im Siedlungsraum leben und dort vor allem Gärten, Grünanlagen und Parks als Lebensraum nutzen“, sagt Markus Werntgen-Orman, Bereichsleiter Umwelt der Stadt Oberhausen. „Durch das nächtliche Betriebsverbot leisten wir einen wichtigen Beitrag, um eine wesentliche Gefahrenquelle für Igel sowie für andere Kleintiere wie Amphibien, Reptilien und wirbellose Tiere zu reduzieren.“ 

VHS-Vortrag zum Thema Igelschutz und Hilfe

Um darüber hinaus für den Igelschutz zu sensibilisieren, lädt die Stadt Oberhausen in Kooperation mit dem NABU Stadtverband Oberhausen, dem BUND Oberhausen sowie der VHS Oberhausen alle interessierten Oberhausenerinnen und Oberhausener zu einem kostenfreien Vortrag zum Thema „Igel in Not – wie können wir ihnen helfen?“ ein. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 16. April 2026, von 18:30 bis 20 Uhr in den Räumlichkeiten der VHS, Langemarkstraße 19-21, statt. Um Anmeldung bei der VHS Oberhausen wird über diesen Link gebeten: https://www.vhs-oberhausen.de/kurssuche/kurs/Igel-in-Not-wie-koennen-wir-ihnen-helfen/BA7050R#inhalt

Für alle, die an dem Termin nicht teilnehmen können, bietet der BUND am 22. April 2026 von 18 bis 20 Uhr einen zusätzlichen Online-Termin an.