Stadtgespräch

Klima.Quartier Sterkrade: Vorbereitende Maßnahmen für Kanalbau in der Bahnhofstraße starten

RWW beginnt mit Verlegung neuer Trinkwasserleitungen am 27. Oktober 2025

Als Teil des blau-grünen Wandels in Sterkrade startet die Emschergenossenschaft im April 2026 mit dem Bau eines Reinwasserkanals. Parallel dazu verlegen die Wirtschaftsbetriebe Oberhausen (WBO) einen neuen Abwasserkanal unter der Bahnhofstraße.

28.10.2025
Foto: Stadt Oberhausen/Tom Thöne

Voraussetzung für den Kanalbau ist im Vorfeld die Umverlegung von Versorgungsleitungen. Diese vorbereitenden Maßnahmen für den Kanalbau stehen nun in den Startlöchern: Ab Montag, 27. Oktober 2025, macht der Wasserversorger RWW den Auftakt mit der Verlegung neuer Trinkwasserleitungen im Bereich des Center Points an der Kreuzung Bahnhofstraße/Steinbrinkstraße.

„Damit hat das Projekt einen wichtigen Meilenstein erreicht: Die Arbeiten sind die Voraussetzung für den Kanalbau der Emschergenossenschaft und der WBO. Gleichzeitig nutzen wir den Umbau der Sterkrader Innenstadt als Chance, im Vorfeld auch die Infrastruktur unterhalb der Bahnhofstraße zu erneuern. Wir stimmen die Maßnahmen eng mit den Versorgungsträgern ab, um die Beeinträchtigungen für Bürgerinnen, Bürger und Gewerbetreibende so gering wie möglich zu halten“, sagt Dr. Thomas Palotz, Beigeordneter für Stadtplanung, Bauen, Mobilität und Umwelt der Stadt Oberhausen.

Zwei Teilabschnitte für bessere Durchgängigkeit

Um die Durchgängigkeit der Bahnhofstraße im Bereich Center Point während der Leitungsverlegung weiterhin zu gewährleisten, wird der erste Bauabschnitt der RWW in zwei Teilabschnitte unterteilt. Los geht es mit dem ersten Teilabschnitt am Montag, 27. Oktober 2025, am Center Point im Kreuzungsbereich Bahnhofstraße/südliche Steinbrinkstraße. Am zweiten Teilabschnitt an der Kreuzung Bahnhofstraße/nördliche Steinbrinkstraße beginnen die Bauarbeiten von RWW im November. „Da es eine offene Baugrube geben wird, werden wir die Teilabschnitte mit Bauzäunen umranden. Links und rechts von ihnen bleibt Platz, damit Bürgerinnen und Bürger an den Baustellen vorbeilaufen können“, erklärt Christoph Zenke, Fachgebietsleiter Planung bei RWW.

Nach dem derzeitigen Bauzeitenplan plant RWW, ihre Arbeiten im ersten Bauabschnitt bis Mitte April 2026 abzuschließen.

Weitere Versorgungsträger starten ab dem Frühjahr 2026

Auch die Leitungen für Elektro, Gas und Telekommunikation werden in der Sterkrader Innenstadt verlegt und modernisiert: So werden ab dem Frühjahr 2026 zudem die Energieversorgung Oberhausen AG (EVO) an der Erneuerung ihrer Leitungen arbeiten. Daran sind auch Telekom und Westnetz beteiligt und werden in Teilbereichen ihre Leitungen erneuern. Parallel zum Kanalbau ab April 2026 werden die Arbeiten an den Versorgungsleitungen in den restlichen Teilbereichen weitergeführt – bis hin zum Zilianplatz.

Kontinuierliche Information: Bauzaungespräche

Die Stadt Oberhausen wird kontinuierlich über die vorbereitenden Maßnahmen informieren und noch in diesem Jahr zu Bauzaungesprächen einladen. Bevor der blau-grüne Wandel mit dem Kanalbau im April 2026 beginnt, wird es im Frühjahr noch einmal eine Dialogveranstaltung für Anwohnerinnen und Anwohner sowie Gewerbetreibende geben. Markus Werntgen-Orman, verantwortlicher Projektleiter bei der Stadt Oberhausen: „Jetzt, da die vorbereitenden Bauarbeiten begonnen haben, werden wir den Austausch mit den Sterkraderinnen und Sterkradern weiter intensivieren. Der Dialog mit den Menschen vor Ort ist uns wichtig – und er hat gerade erst begonnen.“

Bei Fragen rund um die Leitungsverlegungen und zum Gesamtprojekt Klima.Quartier Sterkrade können sich Interessierte jederzeit unter der E-Mail-Adresse klimaquartier@oberhausen.de melden. Alle Infos und Neuigkeiten zum Projekt gibt es unter www.klimaquartier-sterkrade.de und auf Facebook und Instagram.

Hintergrund: Klima.Quartier Oberhausen-Sterkrade

Das Klima.Quartier Oberhausen-Sterkrade ist ein Modellprojekt für die klimaresiliente Umgestaltung und Stadtentwicklung im Ruhrgebiet. Die Bahnhofstraße als Lebensader des Stadtteils und ihre Umgebung werden aktiv auf den Klimawandel vorbereitet und somit fit gemacht für die Zukunft. Durch den blau-grünen Wandel entsteht eine Innenstadt, die gegen Hitze, Trockenheit und Starkregen gewappnet ist – und letztlich zu einem lebenswerten Ort für uns alle wird. Hinter den Maßnahmen für Klimaresilienz, Stadterneuerung und Kanalbau an der Bahnhofstraße stehen die Stadt Oberhausen, die Emschergenossenschaft, die Zukunftsinitiative Klima.Werk und die Wirtschaftsbetriebe Oberhausen (WBO), die die vier Teilprojekte gemeinsam planen und aufeinander abstimmen. Die Emscher-Wassertechnik GmbH begleitet das Gesamtvorhaben als zentrale Projektsteuerung.


Stadtgespräch

Umgestaltung Bahnhofstraße: Center Point verschwindet, Bau startet im April 2026

Die Stadt Oberhausen hat den Center Point in Sterkrade gekauft: Er wird im Rahmen der Umgestaltung der Bahnhofstraße abgerissen. Oberbürgermeister Schranz übergab Plangenehmigung an Prof. Paetzel von der Emschergenossenschaft – Umbau startet im Frühjahr.

05.09.2025
Foto: Stadt Oberhausen/Tom Thöne

Auf dem Weg zur klimaresilienten Umgestaltung der Sterkrader Innenstadt haben die Stadt Oberhausen und die Emschergenossenschaft einen wichtigen Meilenstein erreicht: Oberbürgermeister Daniel Schranz überreichte Prof. Dr. Uli Paetzel, dem Vorstandsvorsitzenden der Emschergenossenschaft, am Freitag, 5. September 2025, die Plangenehmigung der Unteren Wasserbehörde. Eine weitere starke Nachricht für die Aufwertung der Bahnhofstraße: Die Stadt Oberhausen hat den Center Point gekauft und wird das Gebäude abreißen.

„Gemeinsam mit der Emschergenossenschaft werden wir mit diesem Leuchtturm-Projekt die Sterkrader City stärker für die Folgen des Klimawandels aufstellen“, sagte Oberbürgermeister Schranz: „68 neue Bäume, weiteres Grün und ein offener Wasserlauf werden das Mikroklima verbessern und mit neuen Stadtmöbeln die Innenstadt noch attraktiver machen. Wir investieren hier über 20 Millionen Euro in die Stadtteilerneuerung. Dass wir den Center Point gekauft haben und nun abreißen können, wird die Umgestaltung der Bahnhofstraße noch einmal verbessern“, ist sich Schranz sicher.

Rat der Stadt beschloss Kauf des Center Point für Abriss

Der Rat der Stadt hatte in seiner Sitzung am 26. Mai 2025 dem Beschlussvorschlag der Stadtverwaltung einstimmig zugestimmt, das markante Gebäude zu kaufen, das seit 1997 an der Kreuzung von Bahnhofstraße und Steinbrinkstraße die Sichtachse der Fußgängerzone prägt. Nun ist der Kauf auch offiziell vollzogen: Der ehemalige Inhaber Bernd-Josef Reuschenbach überreichte Oberbürgermeister Schranz am Freitag symbolisch den Schlüssel zum Center Point, in dem er lange ein Ladenlokal der traditionsreichen Metzgerei Reuschenbach betrieben hatte.

Der Abriss des Gebäudes auf der Bahnhofstraße wird die Neugestaltung des Stadtteilzentrums visuell stark beeinflussen – doch die notwendigen Bauarbeiten unter der Straßenoberfläche haben sie erst ins Rollen gebracht. Die europäische Wasserrahmenrichtlinie verpflichtet die Emschergenossenschaft dazu, aus ökologischen Gründen Abwasser und Reinwasser zu trennen: Noch fließen das Abwasser und das Wasser des Elpenbachs unter der Bahnhofstraße durch einen Kanal, künftig müssen es zwei getrennte sein. Weil also wegen gesetzlicher Vorgaben unter der Bahnhofstraße gebaut werden muss, hat sich die Stadt Oberhausen dazu entschieden, den Kanalbau mit der Umsetzung der Stadtteilerneuerung und des klimaresilienten Umbaus zu bündeln.

Naturnahes Regenwassermanagement

Bis Ende 2028 wird die Sterkrader Innenstadt klimafit gemacht: Zum sogenannten blau-grünen Wandel gehören der Neubau eines Reinwasserkanals durch die Emschergenossenschaft, der Bau eines neuen Abwasserkanals durch die Wirtschaftsbetriebe Oberhausen (WBO) sowie die städtebauliche und klimaresiliente Umgestaltung der Bahnhofstraße. Blau steht für Wasser – offene Wasserelemente an der Oberfläche kühlen bei Hitze die Umgebung durch Verdunstung, Rigolen speichern unter der Straße Regenwasser, um das „Grün“ in der Straße damit zu versorgen – neu gepflanzte Bäume und Beete, die wiederrum durch Verdunstung und Schatten das Mikroklima in der Innenstadt verbessern.

„Regenwasser als wertvolle Ressource gehört nicht in die Kläranlage, sondern in die Stadt – zur Verdunstung und für die Bewässerung des Stadtgrüns. So schaffen wir mehr Lebensqualität und entlasten die Kanalisation bei Starkregen. Jetzt, da die Plangenehmigung vorliegt, können wir unseren schon lange geplanten und finanzierten Kanalbau ausschreiben und im April 2026 starten“, sagt Prof. Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender der Emschergenossenschaft.

Neben mehr Grün und mehr Wasser werden die Menschen in Sterkrade von neuen Sitzmöbeln, Spielelementen und einer neuen Pflasterung profitieren. Durch den Abriss des Center Points wird auch der Platz im Kreuzungsbereich von Bahnhof- und Steinbrinkstraße in die Planung miteinbezogen.

Investitionen und Fördergelder für Sterkrade

Das Gesamtprojekt wird mit 14,2 Millionen Euro aus dem Programm „Klimaresiliente Region mit internationaler Strahlkraft“ (KRiS) sowie mit 5 Millionen Euro aus der Städtebauförderung und 1 Million Euro aus Eigenmitteln der Stadt Oberhausen finanziert. Zusätzlich investiert die Emschergenossenschaft 11 Millionen Euro, um das Abwasser und das Wasser des Elpenbachs zu trennen.

Über das Klima.Quartier Oberhausen-Sterkrade

Das Klima.Quartier Oberhausen-Sterkrade ist ein Modellprojekt für die klimaresiliente Umgestaltung und Stadtentwicklung im Ruhrgebiet. Die Bahnhofstraße als Lebensader des Stadtteils und ihre Umgebung werden aktiv auf den Klimawandel vorbereitet und somit fit gemacht für die Zukunft. Durch den blau-grünen Wandel entsteht eine Innenstadt, die gegen Hitze, Trockenheit und Starkregen gewappnet ist. Hinter den Maßnahmen für Klimaresilienz, Stadterneuerung und Kanalbau an der Bahnhofstraße stehen die Stadt Oberhausen, die Emschergenossenschaft und die Zukunftsinitiative Klima.Werk, die die Teilprojekte gemeinsam planen und aufeinander abstimmen. Die Emscher-Wassertechnik GmbH begleitet das Gesamtvorhaben als zentrale Projektsteuerung.


Stadtgespräch

Bauzeitenplan für blau-grünen Wandel der Bahnhofstraße steht fest

Wann geht es 2026 los mit dem klimaresilienten Umbau der Sterkrader Innenstadt? In welchen Abschnitten wird wann gebaut und welche Vorbereitungen müssen vor Baubeginn getroffen werden? Die Antworten auf diese zentralen Fragen lockten zahlreiche Bürgerinnen und Bürger sowie Gewerbetreibende in Sterkrade kürzlich in das Bistro Jahreszeiten.

14.04.2025
BZ: Infoveranstaltung zum Bauzeitenplan Klima.Quartier Oberhausen Sterkrade für Anwohner, Gewerbetreibende und Interessierte am 03.04.2025 Foto: Arne Pöhnert

Hier stellten die Stadt Oberhausen, die Emschergenossenschaft sowie die WBO den Bauzeitenplan für das Projekt Klima.Quartier Sterkrade vor, der nun mit allen Beteiligten abgestimmt ist. „Der blau-grüne Wandel und die damit verbundenen Maßnahmen sind wichtig und ein großer Gewinn für Oberhausen. Doch wir wollen auch ehrlich kommunizieren: Bis alle von den Vorteilen einer neuen Innenstadt profitieren können, wird es zu Einschränkungen in der Bahnhofstraße kommen. Unser Ziel ist es, die Belastungen so gering wie möglich zu halten – und dabei stets im engen Austausch mit den Betroffenen auf ihre Bedürfnisse einzugehen“, betont Dr. Thomas Palotz, Beigeordneter für Stadtplanung, Bauen, Mobilität und Umwelt der Stadt Oberhausen.

In Sterkrade ziehen viele Akteure an einem Strang: In den vergangenen Monaten haben die vier Projektpartner gemeinsam mit den Versorgungsträgern eine detaillierte und abgestimmte Planung erarbeitet. Im Vorfeld der im April 2026 beginnenden Kanalbauarbeiten von Emschergenossenschaft und WBO werden in der Bahnhofstraße neue Versorgungsleitungen für Wasser, Elektro, Fernwärme, Gas und Telekommunikation verlegt. „Es ist etwas Besonderes, dass sich so viele Beteiligte zusammensetzen, sich abstimmen und gemeinsam Lösungen erarbeiten. Dieses enge Miteinander sorgt dafür, dass die Maßnahmen nicht nur gut durchdacht sind, sondern auch mit Rücksicht auf die Menschen in der Stadt umgesetzt werden“, erklärt Markus Werntgen-Orman, Projektleiter Klima.Quartier.

Vorbereitende Maßnahmen beginnen im Sommer 2025

Ab Juli 2025 starten die vorbereitenden Maßnahmen: So werden RWW, EVO Gas und Westnetz gebündelt neue Leitungen unter der Bahnhofstraße verlegen. Auch die EVO und die Telekom sind beteiligt und erneuern in Teilbereichen ihre Leitungen. So nutzen die Projektverantwortlichen den Umbau der Sterkrader Innenstadt als Chance, auch die Infrastruktur unterhalb der Bahnhofstraße zu erneuern. „Diese Maßnahmen starten bereits im Sommer, denn in einigen Bereichen müssen die Leitungen verlegt sein, bevor neun Monate später der Kanalbau durch die Emschergenossenschaft und durch uns beginnt. Parallel zum Kanalbau werden die Arbeiten an den Versorgungsleitungen in den restlichen Teilbereichen weitergeführt – bis hin zum Zilianplatz“, sagt Anke Froese, Projektleiterin der WBO.

Umbau der Bahnhofstraße in Teilabschnitten

Der Bauzeitenplan sieht Baumaßnahmen in Teilabschnitten vor: So wird sichergestellt, dass nur kleine Abschnitte der Bahnhofstraße nach und offengelegt werden müssen. Dies gewährleistet, dass die Innenstadt auch während der Bauphase gut erreichbar bleibt. Beginnen werden Emschergenossenschaft und WBO im April 2026 mit dem Abschnitt der Bahnhofstraße am Technischen Rathaus bis zum Centerpoint, währenddessen die Stadt Oberhausen im Abschnitt Steinbrinkstraße nördlich des Centerpoints arbeitet. Im Anschluss geht es etappenweise entlang der Bahnhofstraße weiter bis zum Zilianplatz. Ist der Kanalbau in einem Bauabschnitt fertiggestellt, folgt die städtebauliche Herstellung der Oberfläche und die Umgestaltung: Dazu gehört das Verlegen des neuen Pflasters, später auch der Bau der Wasserrinne und die neue Bepflanzung. „Das Prinzip ist auf Parallelität ausgelegt, um möglichst effektiv zu arbeiten: Sobald ein Abschnitt abgeschlossen ist, geht es dort direkt mit der Oberfläche weiter – zeitgleich wird dann im nächsten Bereich der Kanal gebaut“, erklärt Markus Pohl, Projektleiter Emschergenossenschaft.

Bündelung der Bauleistungen

Die Tief- und Straßenbauarbeiten sollen durch die Projektbeteiligten in einer gemeinsamen Beauftragung vergeben werden. Dabei dient der erarbeitete Bauzeitenplan inklusive der einzelnen Bauabschnitte als verbindlicher Rahmen. Durch die gemeinsame Beauftragung sollen Synergien optimal genutzt, Abläufe gebündelt und die Umsetzung effizient gesteuert werden. „Erst wenn die Arbeiten beauftragt sind, können wir verlässlich sagen, wann genau – also in welchem Jahr, Monat und sogar in welcher Woche – an welcher Stelle gebaut wird“, so Markus Werntgen-Orman.

Installation von Baustelleneinrichtungsflächen und Ausweichflächen für Parkraum

Für eine optimale Baustellenlogistik werden verschiedene Baustelleneinrichtungsflächen rund um die Bahnhofstraße installiert. Für den Bauabschnitt Technisches Rathaus – CenterPoint dient der Martha-Schneider-Bürger Platz, für den Abschnitt CenterPoint – Holtkampstraße der Parkplatz Gartenstraße und für den Abschnitt Holtkampstraße – Zilianplatz werden der Parkplatz ehemals Möbelhaus Finke sowie der Zilianplatz genutzt. Da einige Parkplätze temporär weichen müssen oder nur eingeschränkt genutzt werden können, arbeitet die Stadt Oberhausen daran, Ausweichflächen für Parkraum zu schaffen, um den Bürgerinnen und Bürgern auch während der Bauphase ausreichend Parkmöglichkeiten zu bieten.

Beweissicherung für Hauseigentümerinnen und -eigentümer

Da die Baumaßnahmen in unmittelbarer Nähe zu den bestehenden Gebäuden stattfinden und Tiefbauarbeiten in Einzelfällen Schäden verursachen können, möchten die Bauherren vorab den Zustand der Gebäude dokumentieren lassen. Ein Sachverständiger erstellt dafür ein Beweissicherungsgutachten, das auch bereits vorhandene Schäden erfasst. Der Zustand der Gebäude in der Bahnhofstraße wird also genau dokumentiert. Hauseigentümerinnen und -eigentümer in der Bahnhofstraße werden rechtzeitig mit einem Rundschreiben informiert, bevor der beauftragte Beweissicherer individuelle Termine für die Begehung vereinbart. Mehr Infos dazu gibt es unter https://obhsn.de/beweissicherung.

Dialog hat gerade erst begonnen

Zum Abschluss der Veranstaltung im Bistro Jahreszeiten konnten Bürgerinnen, Bürger und Gewerbetreibende ihre Fragen zum Projekt einreichen. Einige davon konnten bereits am Abend direkt beantwortet werden. Markus Werntgen-Orman: „Andere Themen lassen sich erst im weiteren Projektverlauf konkret klären. Klar ist: Wir nehmen alle Hinweise ernst und nehmen sie auf, um sie zu gegebener Zeit zu beantworten. Sobald die Bauarbeiten starten, werden wir den Austausch mit den Sterkraderinnen und Sterkradern weiter intensivieren und kontinuierlich informieren. Der Dialog mit den Menschen vor Ort ist uns wichtig – und er hat gerade erst begonnen.“

Alle Infos rund um das Klima.Quartier Oberhausen-Sterkrade gibt es unter www.klimaquartier-sterkrade.de. Bei Fragen oder Anregungen zum Klima.Quartier Oberhausen-Sterkrade können sich Interessierte jederzeit unter der E-Mail-Adresse klimaquartier@oberhausen.de melden.

Zum Klima.Quartier Oberhausen-Sterkrade 

Das Klima.Quartier Oberhausen-Sterkrade ist ein Modellprojekt für die klimaresiliente Umgestaltung und Stadtentwicklung im Ruhrgebiet. Die Bahnhofstraße als Lebensader des Stadtteils und ihre Umgebung werden aktiv auf den Klimawandel vorbereitet und somit fit gemacht für die Zukunft. Durch den blau-grünen Wandel entsteht eine Innenstadt, die gegen Hitze, Trockenheit und Starkregen gewappnet ist – und letztlich zu einem lebenswerten Ort für uns alle wird. Hinter den Maßnahmen für Klimaresilienz, Stadterneuerung und Kanalbau an der Bahnhofstraße stehen die Stadt Oberhausen, die Emschergenossenschaft, die Zukunftsinitiative Klima.Werk und die Wirtschaftsbetriebe Oberhausen (WBO), die die vier Teilprojekte gemeinsam planen und aufeinander abstimmen. Die Emscher-Wassertechnik GmbH begleitet das Gesamtvorhaben als zentrale Projektsteuerung.

Stadtgespräch | Umwelt

Infoveranstaltung zum blau-grünen Wandel auf der Bahnhofstraße

Rund um den blau-grünen Wandel auf der Bahnhofstraße in Sterkrade sind in diesem Jahr eine ganze Reihe von Veranstaltungen geplant. Los geht es am Donnerstag, 3. April 2025, mit einer Dialogveranstaltung im Bistro Jahreszeiten, An der Guten Hoffnung 8. Von 18.30 bis 20 Uhr erhalten Gewerbetreibende, Anwohnerinnen und Anwohner der Bahnhofstraße sowie alle Interessierten Informationen über die Baumaßnahmen und den Bauzeitenplan für das Gesamtprojekt.

24.03.2025
Foto: postroom/Hoff & Koch Landschaftsarchitektur GmbH

Folgende Punkte werden beipielsweise erläutert: Wann starten die Versorgungsträger im Vorfeld der Baumaßnahmen auf der Bahnhofstraße mit der Verlegung neuer Leitungen? Warum ist das notwendig? Wann beginnen im Anschluss die Kanalbauarbeiten von Emschergenossenschaft und WBO? In welchen Abschnitten wird gebaut? Und wann startet der städtebauliche und klimaresiliente Umbau der Fußgängerzone? Dr. Thomas Palotz, Beigeordneter für Stadtplanung, Bauen, Mobilität und Umwelt der Stadt Oberhausen, Markus Werntgen-Orman, Projektleiter Klima.Quartier, Markus Pohl, Projektleiter Emschergenossenschaft, sowie Anke Froese, Projektleiterin WBO, geben dazu Auskunft und stehen anschließend für Fragen zur Verfügung.

Alle Infos rund um das Klima.Quartier Oberhausen-Sterkrade gibt es unter www.klimaquartier-sterkrade.de. Bei Fragen oder Anregungen zum Klima.Quartier Oberhausen-Sterkrade können sich Interessierte jederzeit unter der E-Mail-Adresse klimaquartier@oberhausen.de melden.

Über das Klima.Quartier Oberhausen-Sterkrade

Das Klima.Quartier Oberhausen-Sterkrade ist ein Modellprojekt für die klimaresiliente Umgestaltung und Stadtentwicklung im Ruhrgebiet. Die Bahnhofstraße als Lebensader des Stadtteils und ihre Umgebung werden aktiv auf den Klimawandel vorbereitet und somit fit gemacht für die Zukunft. Durch den blau-grünen Wandel entsteht eine Innenstadt, die gegen Hitze, Trockenheit und Starkregen gewappnet ist – und letztlich zu einem lebenswerten Ort für uns alle wird. Hinter den Maßnahmen für Klimaresilienz, Stadterneuerung und Kanalbau an der Bahnhofstraße stehen die Stadt Oberhausen, die Emschergenossenschaft, die Zukunftsinitiative Klima.Werk und die Wirtschaftsbetriebe Oberhausen (WBO), die die vier Teilprojekte gemeinsam planen und aufeinander abstimmen. Die Emscher-Wassertechnik GmbH begleitet das Gesamtvorhaben als zentrale Projektsteuerung.


Gutes Leben | Stadtgespräch

Blau-grüner Wandel der Bahnhofstraße nimmt konkrete Formen an

Mehrere Dialog- und Informationsformate, vorbereitende Baumaßnahmen auf der Bahnhofstraße und die Chance auf umfassende Fördermöglichkeiten für Bürgerinnen und Bürger: Der blau-grüne Wandel in der Sterkrader Innenstadt nimmt 2025 konkrete Formen an.

17.02.2025
Foto: So könnte die Bahnhofstraße an der Ecke Holtkampstraße nach der klimaangepassten und städtebaulichen Umgestaltung aussehen. Visualisierung: Hoff & Koch Landschaftsarchitektur GmbH/Ingenieurbüro Mirko Molt/Agentur postroom.de

„Ein Jahr vor Beginn des Umbaus der Bahnhofstraße stehen wir mit unseren Projektpartnern in den Startlöchern und fangen bereits jetzt mit vorbereitenden Maßnahmen an“, erklärt Projektleiter Markus Werntgen-Orman. Den Bauzeitenplan für die Umbaumaßnahmen stellt die Stadt Oberhausen am 3. April 2025 Anwohnerinnen und Anwohnern sowie Gewerbetreibenden in einem Dialogformat vor.

Gas, Wasser, Fernwärme, Elektro und Telekommunikation: Die Versorgungsträger verlegen im Vorfeld der Kanalbauarbeiten von Emschergenossenschaft und WBO neue Leitungen. Diese Maßnahmen müssen abgeschlossen sein, bevor die Emschergenossenschaft 2026 unter der Bahnhofstraße einen neuen Reinwasserkanal und die WBO parallel einen neuen Abwasserkanal baut. So nutzen die Projektverantwortlichen den Umbau der Sterkrader Innenstadt als Chance, auch die Infrastruktur unterhalb der Bahnhofstraße zu erneuern. „Das sind notwendige Vorarbeiten für die Modernisierung unserer Infrastruktur. Wir sind derzeit mit allen Versorgungsträgern im Gespräch, um zu klären, wann die Vorbereitungen in diesem Jahr starten werden“, erklärt Projektleiter Markus Pohl von der Emschergenossenschaft.

Einige Bäume entlang der Bahnhofstraße liegen genau im Bereich der neuen Trinkwasserleitungen. Zudem befinden sich die Baumstandorte nahe an der künftigen Baugrube von Emschergenossenschaft und WBO und lassen somit zu wenig Platz für eine uneingeschränkte Durchfahrt von Feuerwehr, Müll- und Lieferfahrzeugen. Aus diesem Grund werden am 20. Februar in der Zeit zwischen 7 und 10 Uhr zwölf Bestandsbäume entlang der Bahnhofstraße gefällt.

„Im Notfall müssen wir die Feuerwehrzufahrt gewährleisten können, denn die Sicherheit von Menschenleben hat immer Vorrang“, so Markus Werntgen-Orman. 15 Bestandsbäume in der Innenstadt bleiben erhalten – zusätzlich werden insgesamt 69 Bäume in der Bahnhofstraße neu angepflanzt, sodass eine durchgehende Baumfolge entsteht, die das Mikroklima vor Ort verbessert und Schatten im Sommer spendet.

Dialogformat zum Bauzeitenplan im April

Den Projektpartnern des Klima.Quartiers ist eine transparente und frühzeitige Kommunikation zum blau-grünen Wandel mit den Bürgerinnen und Bürgern wichtig. Daher sind 2025 eine ganze Reihe von Veranstaltungen geplant. Los geht es am 3. April mit einem Dialogformat, bei dem Gewerbetreibende sowie Anwohnerinnen und Anwohner der Bahnhofstraße um 18.30 Uhr im Bistro Jahreszeiten über die Baumaßnahmen im nächsten Jahr informiert werden. Im Fokus steht der Bauzeitenplan für das Gesamtprojekt, der bis zum Frühjahr mit allen Projektpartnern abgestimmt ist. Fest steht dann auch, wann die vorbereitenden Leitungsverlegungen in der Bahnhofstraße in diesem Jahr beginnen werden. Eine Einladung mit Programmablauf folgt in den nächsten Wochen.

Prinzip der Schwammstadt erlebbar machen

Der Sommer steht in Sterkrade ganz im Zeichen der Schwammstadt: Die Sterkrader Innenstadt wird so umgebaut, dass sie Regenwasser wie ein Schwamm aufnehmen, speichern und nachhaltig nutzen kann. Eine Aktion soll das Prinzip der Schwammstadt erlebbar machen.

Dach- und Fassadenbegrünung: eine Investition in die Zukunft

Die Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung sollen sich nicht allein auf die Bahnhofstraße beschränken, sondern ganz Sterkrade in den Blick nehmen: Begrünte Dächer und Fassaden sind ein wichtiger Baustein, um Städte klimarobust umzubauen. Private Immobilienbesitzerinnen und -besitzer können mit einer Dach- und Fassadenbegrünung einen wichtigen Beitrag leisten und von Fördermitteln der Emschergenossenschaft und Zukunftsinitiative Klima.Werk profitieren. Worauf man bei der Begrünung der eigenen Immobilie achten muss, warum die Maßnahme eine Investition in die Zukunft ist und welche Fördermittel aus welchem Förderprogramm möglich sind, erfahren Interessierte bei einer Informationsveranstaltung im Spätsommer.

Infoveranstaltung vor Beginn der Baumaßnahmen

Bevor 2026 der Bau des neuen Reinwasser- und Abwasserkanals unter der Bahnhofstraße beginnt, werden Gewerbetreibende sowie Anwohnerinnen und Anwohner im Herbst noch einmal eingeladen und über den aktuellen Sachstand der Planung informiert.

Alle Infos rund um das Klima.Quartier Oberhausen-Sterkrade gibt es unter www.klimaquartier-sterkrade.de. Bei Fragen oder Anregungen zum Klima.Quartier Oberhausen-Sterkrade können sich Interessierte jederzeit unter der E-Mail-Adresse klimaquartier@oberhausen.de melden.

Über das Klima.Quartier Oberhausen-Sterkrade 

Das Klima.Quartier Oberhausen-Sterkrade ist ein Modellprojekt für die klimaresiliente Umgestaltung und Stadtentwicklung im Ruhrgebiet. Die Bahnhofstraße als Lebensader des Stadtteils und ihre Umgebung werden aktiv auf den Klimawandel vorbereitet und somit fit gemacht für die Zukunft. Durch den blau-grünen Wandel entsteht eine Innenstadt, die gegen Hitze, Trockenheit und Starkregen gewappnet ist – und letztlich zu einem lebenswerten Ort für uns alle wird. Hinter den Maßnahmen für Klimaresilienz, Stadterneuerung und Kanalbau an der Bahnhofstraße stehen die Stadt Oberhausen, die Emschergenossenschaft, die Zukunftsinitiative Klima.Werk und die Wirtschaftsbetriebe Oberhausen (WBO), die die vier Teilprojekte gemeinsam planen und aufeinander abstimmen. Die Emscher-Wassertechnik GmbH begleitet das Gesamtvorhaben als zentrale Projektsteuerung.