Stadtgespräch | Umwelt

Illegale Entsorgung von Schadstoffen: Zeugen gesucht

Über 20 Kartons mit Lackdosen sind illegal in einem Altpapiercontainer auf der Wertstoffinsel in der Straße Am Dunkelschlag entsorgt worden. Dies haben Mitarbeitende der Wirtschaftsbetriebe Oberhausen (WBO) am Donnerstag, 22. Januar 2026, festgestellt. Die Stadt hat Strafanzeige gegen unbekannt gestellt. Zeugen werden gesucht.

05.02.2026
Foto: WBO

Die illegale Entsorgung und Ablagerung von Abfällen jeglicher Art stellt in Oberhausen ein zunehmendes Problem dar. So entstehen beispielsweise regelmäßig zusätzliche Entsorgungskosten. Außerdem werden Abfälle verunreinigt, die in der Folge nicht mehr verwertet werden können. Die Oberhausener Bürgerinnen und Bürger bezahlen diese Kosten letztlich über ihre Abfallgebühren.

Die Stadt sucht mögliche Zeugen

Wer in der Nacht von Mittwoch, 21. Januar, auf Donnerstag, 22. Januar, Beobachtungen gemacht hat und Hinweise auf die Täter liefern kann, wird gebeten, sich bei der Stadt Oberhausen unter der Rufnummer 0208 825-3585 oder per E-Mail an abfallberatung@oberhausen.de zu melden. Bei Erfolg können die Verursacher entsprechend zur Rechenschaft gezogen werden.

Schadstoffe am Wertstoffhof abgeben

Eine illegale Entsorgung von Abfällen ist weder erforderlich noch zielführend, da es zahlreiche Möglichkeiten einer sachgerechten Entsorgung gibt. So können auch Schadstoffe von den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Oberhausen kostenfrei auf dem Wertstoffhof an der Buschhausener Straße 142 abgegeben werden. Gewerbetreibende haben die Möglichkeit, Schadstoffe gegen eine geringe Gebühr abzugeben. Für Farben zum Beispiel beträgt die Gebühr 65 Cent pro Kilogramm. Nähere Infos auch unter www.wbo-online.de.


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Illegale Entsorgung von Asbest: Städtischer Bereich Umwelt bittet um Hinweise zur Aufklärung

An gleich mehreren Stellen im Stadtgebiet von Oberhausen sind im Laufe der letzten Woche illegale Ablagerungen von asbesthaltigen Platten gemeldet und dokumentiert worden. Verpackt waren die Eternitplatten – die mutmaßlich von einer größeren Abbrucharbeit stammen – in großen weißen Gewebesäcken, sogenannten Big-Bags. Auffällig war die löchrige Struktur und blaue Aufdrucke auf den Säcken.

10.06.2024

Folgende Fundorte sind bislang bekannt: Auf dem ehemaligen Zechengelände Sterkrade, nahe der HOAG-Trasse; auf der Weierstraße am Parkplatz vom Beachvolleyball-Feld; an der Forsterbruchstraße am Straßenende, nahe des Emscherdeichs sowie an der Franzosenstraße auf dem Parkplatz am Waldspielplatz.

Da es sich bei allen Funden um identische Säcke und ähnlichen Inhalt handelt – einseitig blassgrüne Platten – ist nicht auszuschließen, dass es sich um denselben Verursacher handelt. Das illegale Entsorgen von asbesthaltigen Abfällen stellt eine Straftat dar, daher hat die Stadt Oberhausen Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Mit der fachgerechten Entsorgung wurde nun seitens der Stadt eine Spezialfirma beauftragt, die Kosten hierfür belaufen sich auf etwa 3.500 Euro.

Der städtische Bereich Umwelt bittet um Mithilfe, um den oder die Täter ausfindig zu machen: Haben Bürgerinnen und Bürger in den genannten Bereichen verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet im Laufe der letzten Woche? Oder können Hinweise gegeben werden auf eine mögliche Baustelle mit Abbrucharbeiten, z.B. Dachsanierung einer Halle oder Garagenanlage? Sachdienliche Hinweise nimmt der Bereich Umwelt telefonisch (0208 825-3596) oder per E-Mail (abfallberatung@oberhausen.de) an.