Stadtgespräch

Umgestaltung Bahnhofstraße: Center Point verschwindet, Bau startet im April 2026

Die Stadt Oberhausen hat den Center Point in Sterkrade gekauft: Er wird im Rahmen der Umgestaltung der Bahnhofstraße abgerissen. Oberbürgermeister Schranz übergab Plangenehmigung an Prof. Paetzel von der Emschergenossenschaft – Umbau startet im Frühjahr.

05.09.2025
Foto: Stadt Oberhausen/Tom Thöne

Auf dem Weg zur klimaresilienten Umgestaltung der Sterkrader Innenstadt haben die Stadt Oberhausen und die Emschergenossenschaft einen wichtigen Meilenstein erreicht: Oberbürgermeister Daniel Schranz überreichte Prof. Dr. Uli Paetzel, dem Vorstandsvorsitzenden der Emschergenossenschaft, am Freitag, 5. September 2025, die Plangenehmigung der Unteren Wasserbehörde. Eine weitere starke Nachricht für die Aufwertung der Bahnhofstraße: Die Stadt Oberhausen hat den Center Point gekauft und wird das Gebäude abreißen.

„Gemeinsam mit der Emschergenossenschaft werden wir mit diesem Leuchtturm-Projekt die Sterkrader City stärker für die Folgen des Klimawandels aufstellen“, sagte Oberbürgermeister Schranz: „68 neue Bäume, weiteres Grün und ein offener Wasserlauf werden das Mikroklima verbessern und mit neuen Stadtmöbeln die Innenstadt noch attraktiver machen. Wir investieren hier über 20 Millionen Euro in die Stadtteilerneuerung. Dass wir den Center Point gekauft haben und nun abreißen können, wird die Umgestaltung der Bahnhofstraße noch einmal verbessern“, ist sich Schranz sicher.

Rat der Stadt beschloss Kauf des Center Point für Abriss

Der Rat der Stadt hatte in seiner Sitzung am 26. Mai 2025 dem Beschlussvorschlag der Stadtverwaltung einstimmig zugestimmt, das markante Gebäude zu kaufen, das seit 1997 an der Kreuzung von Bahnhofstraße und Steinbrinkstraße die Sichtachse der Fußgängerzone prägt. Nun ist der Kauf auch offiziell vollzogen: Der ehemalige Inhaber Bernd-Josef Reuschenbach überreichte Oberbürgermeister Schranz am Freitag symbolisch den Schlüssel zum Center Point, in dem er lange ein Ladenlokal der traditionsreichen Metzgerei Reuschenbach betrieben hatte.

Der Abriss des Gebäudes auf der Bahnhofstraße wird die Neugestaltung des Stadtteilzentrums visuell stark beeinflussen – doch die notwendigen Bauarbeiten unter der Straßenoberfläche haben sie erst ins Rollen gebracht. Die europäische Wasserrahmenrichtlinie verpflichtet die Emschergenossenschaft dazu, aus ökologischen Gründen Abwasser und Reinwasser zu trennen: Noch fließen das Abwasser und das Wasser des Elpenbachs unter der Bahnhofstraße durch einen Kanal, künftig müssen es zwei getrennte sein. Weil also wegen gesetzlicher Vorgaben unter der Bahnhofstraße gebaut werden muss, hat sich die Stadt Oberhausen dazu entschieden, den Kanalbau mit der Umsetzung der Stadtteilerneuerung und des klimaresilienten Umbaus zu bündeln.

Naturnahes Regenwassermanagement

Bis Ende 2028 wird die Sterkrader Innenstadt klimafit gemacht: Zum sogenannten blau-grünen Wandel gehören der Neubau eines Reinwasserkanals durch die Emschergenossenschaft, der Bau eines neuen Abwasserkanals durch die Wirtschaftsbetriebe Oberhausen (WBO) sowie die städtebauliche und klimaresiliente Umgestaltung der Bahnhofstraße. Blau steht für Wasser – offene Wasserelemente an der Oberfläche kühlen bei Hitze die Umgebung durch Verdunstung, Rigolen speichern unter der Straße Regenwasser, um das „Grün“ in der Straße damit zu versorgen – neu gepflanzte Bäume und Beete, die wiederrum durch Verdunstung und Schatten das Mikroklima in der Innenstadt verbessern.

„Regenwasser als wertvolle Ressource gehört nicht in die Kläranlage, sondern in die Stadt – zur Verdunstung und für die Bewässerung des Stadtgrüns. So schaffen wir mehr Lebensqualität und entlasten die Kanalisation bei Starkregen. Jetzt, da die Plangenehmigung vorliegt, können wir unseren schon lange geplanten und finanzierten Kanalbau ausschreiben und im April 2026 starten“, sagt Prof. Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender der Emschergenossenschaft.

Neben mehr Grün und mehr Wasser werden die Menschen in Sterkrade von neuen Sitzmöbeln, Spielelementen und einer neuen Pflasterung profitieren. Durch den Abriss des Center Points wird auch der Platz im Kreuzungsbereich von Bahnhof- und Steinbrinkstraße in die Planung miteinbezogen.

Investitionen und Fördergelder für Sterkrade

Das Gesamtprojekt wird mit 14,2 Millionen Euro aus dem Programm „Klimaresiliente Region mit internationaler Strahlkraft“ (KRiS) sowie mit 5 Millionen Euro aus der Städtebauförderung und 1 Million Euro aus Eigenmitteln der Stadt Oberhausen finanziert. Zusätzlich investiert die Emschergenossenschaft 11 Millionen Euro, um das Abwasser und das Wasser des Elpenbachs zu trennen.

Über das Klima.Quartier Oberhausen-Sterkrade

Das Klima.Quartier Oberhausen-Sterkrade ist ein Modellprojekt für die klimaresiliente Umgestaltung und Stadtentwicklung im Ruhrgebiet. Die Bahnhofstraße als Lebensader des Stadtteils und ihre Umgebung werden aktiv auf den Klimawandel vorbereitet und somit fit gemacht für die Zukunft. Durch den blau-grünen Wandel entsteht eine Innenstadt, die gegen Hitze, Trockenheit und Starkregen gewappnet ist. Hinter den Maßnahmen für Klimaresilienz, Stadterneuerung und Kanalbau an der Bahnhofstraße stehen die Stadt Oberhausen, die Emschergenossenschaft und die Zukunftsinitiative Klima.Werk, die die Teilprojekte gemeinsam planen und aufeinander abstimmen. Die Emscher-Wassertechnik GmbH begleitet das Gesamtvorhaben als zentrale Projektsteuerung.


Stadtgespräch

Die amouröse Stadtschreiberin: 30 persönliche Liebesbriefe im Rathaus

Normalerweise gibt es im Rathaus Formulare – diesmal gab es auch Liebesbriefe. Die amouröse Stadtschreiberin Marie-Luise O’Byrne-Brandlwar am Mittwoch, 3. September 2025, im Rathaus auf der Schwartzstraße und verzauberte viele Bürgerinnen und Bürger mit handgeschriebenen, ganz persönlichen Liebesbriefen mit Rosenblüten im Umschlag. Perfekt, um Herzen zu erobern, Beziehungen aufzufrischen oder einfach mal jemanden zum Lächeln zu bringen. Von 9 bis 12 Uhr schrieb sie in der Bürgerservicestelle rund 30 persönliche Briefe.

05.09.2025

Die amouröse Stadtschreiberin war bereits mehrfach in den letzten Jahren in Oberhausen an unterschiedlichen Orten unterwegs. Der Ablauf ist dabei immer gleich: Die Stadtschreiberin sitzt an ihrem Schreibtisch, neben ihr ein leerer Stuhl. Sie wartet auf Kundschaft. Sobald sich jemand zu ihr setzt, findet sie im kurzen Einzelgespräch heraus, was den Empfänger ihrer Liebesbriefauftraggeber ausmacht. Dann schreibt die amouröse Stadtschreiberin zügig den individuellen Liebesbrief, legt Rosenblütenblätter mit in den Umschlag und verschließt ihn. Danach übergibt sie den Liebesbrief zur freien Verfügung.

 

Als Performancekünstlerin ist Marie-Luise O’Byrne-Brandl mit unterschiedlichen Performances tätig. Öffentliche sowie kulturelle Räume, überwiegend in Oberhausen, dienen als Aufführungsort. Weitere Informationen zur Künstlerin gibt es unter www.obyrne-brandl.de

 

 

Stadtgespräch

Woche der Demokratie: Feierliche Eröffnung im Ratssaal am 8. September

Mit einem klaren Zeichen für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt startet Oberhausen am Montag, 8. September 2025, zum zweiten Mal in die Woche der Demokratie.

05.09.2025
Foto: Stadt Oberhausen/Tom Thöne

Oberbürgermeister Daniel Schranz eröffnet die Veranstaltungsreihe um 18 Uhr im Ratssaal, Schwartzstraße 72. Im Anschluss spricht Prof. Dr. Andreas Blätte, Autor des Dritten Demokratieberichts für die NRW-Landesregierung, zum Thema „Wie ist der aktuelle Zustand der Demokratie in NRW?“. Eine Diskussion mit dem Publikum rundet den Abend ab. Das Ende der Veranstaltung ist gegen 19:30 Uhr vorgesehen.

Eine Anmeldung ist erforderlich beim Mitveranstalter Arbeit und Leben unter der Telefonnummer: 0208 825-2830 oder per E-Mail an oberhausen@arbeitundleben.nrw

Stadtgespräch

Fachtagung Baukultur 2025: ‚Umbaukultur – Ganz gewöhnlich!‘

Wie können wir unsere Städte nachhaltig, ressourcenschonend und zugleich gestalterisch hochwertig weiterentwickeln? Diese Frage steht im Mittelpunkt der Fachtagung Baukultur 2025, die die Stadt Oberhausen gemeinsam mit dem Bund Deutscher Architektinnen und Architekten (BDA Rechter Niederrhein) am Freitag, 10. Oktober 2025, im Zentrum Altenberg ausrichtet.

05.09.2025
Foto: Tom Thöne

Unter dem Titel „Umbaukultur – Ganz gewöhnlich!“ widmet sich die Tagung dem Umgang mit der gebauten Umwelt im Bestand – einem Thema, das für Klimaschutz, Ressourcenschonung und nachhaltige Stadtentwicklung von entscheidender Bedeutung ist.

Hochkarätige Referentinnen und Referenten aus Wissenschaft und Praxis

Das Programm der Fachtagung bringt renommierte Expertinnen und Experten aus Architektur, Stadtplanung, Forschung und Praxis zusammen. Zu den Referierenden gehören u. a.:

  • Prof. Dr. Wolfgang Sonne (TU Dortmund) über „Umbaukultur als Normalfall der Stadtbaugeschichte“
  • Prof. Tim Rieniets (Leibniz Universität Hannover) mit Impulsen zur „Ästhetik der Transformation“
  • Sarah Dungs (Greyfield Gruppe) mit Praxisbeispielen für Bestandserhalt und Umbau
  • Dionys Ottl (Architekturbüro Hild und K, München) über die architekturkulturelle Praxis des Umbauens
  •  Melanie Kloth (NRW.BANK) zu Potenzialen, Kosten und Fördermöglichkeiten
  • Lilith Kreiß (Baukultur NRW) über ein Umbauexperiment und was man über Kreisläufe, Ressourcen, Werte lernen kann

Eröffnet wird die Tagung durch Oberbürgermeister Daniel Schranz sowie Christof Nellehsen, Vorsitzender des Gestaltungsbeirats der Stadt Oberhausen.

Plattform für Austausch und Vernetzung

Die Fachtagung richtet sich an Fachleute aus Architektur, Planung, Immobilienwirtschaft, Verwaltung und Politik ebenso wie an interessierte Bürgerinnen und Bürger. Ziel ist es, aktuelle Herausforderungen zu diskutieren, Beispiele guter Praxis sichtbar zu machen und Impulse für eine lebendige Baukultur in Oberhausen und der gesamten Region zu setzen.

 

Fakten zur Veranstaltung:

Datum: Freitag, 10. Oktober 2025

Zeit: 9:00 – 17:45 Uhr (Einlass ab 8:30 Uhr)

Ort: Zentrum Altenberg, Oberhausen

Kostenbeitrag: 80 Euro (ermäßigt 40 Euro für Studierende, Erwerbslose und Auszubildende)

Anerkennung: Die Architektenkammer NRW (AKNW) erkennt die Teilnahme mit 9 Fortbildungspunkten an

 

Anmeldung:

Die Anmeldung erfolgt formlos per E-Mail mit Angabe von Name und Adresse an:

baukultur@oberhausen.de


Stadtgespräch

„Woche der Erziehungshilfen“: Oberbürgermeister Schranz dankt für Einsatz

Wenn Kinder in Not sind, wenn Familien die Erziehung nicht allein bewältigen können, sind pädagogische Fachkräfte zur Stelle, um zu übernehmen: Mit der „Woche der Erziehungshilfe“ machen alle Wohlfahrtsverbände in Nordrhein-Westfalen noch bis Freitag, 5. September 2025, auf diese Arbeit aufmerksam. Das tun sie auch in Oberhausen, und eines der vielen Angebote im Rahmen der Aktionswoche eröffnete Oberbürgermeister Daniel Schranz am Dienstag, 2. September 2025: Das Gerhard-Tersteegen-Institut hatte zu einer Vorführung des Dokumentarfilms „Im Prinzip Familie“ und einem Podiumsgespräch eingeladen.

05.09.2025
Foto: Stadt Oberhausen/Tom Thöne

„Welche Bedeutung die Familie für die Geschichte eines Menschen hat, wissen wir alle aus eigener Erfahrung. Familie steht im besten Fall für Geborgenheit, Sicherheit, Zuwendung und Liebe“, sagt Oberbürgermeister Schranz. „Wenn Eltern allein nicht in der Lage sind, ihren Kindern ein solches Umfeld zu einem gesunden Aufwachsen zu bieten, übernehmen Erzieherinnen und Erzieher. Ihre Aufgabe können wir gar nicht hoch genug schätzen“, so Schranz.

Erziehungshilfen unterstützen in schwierigen Lebenslagen

Erziehungshilfen sind Angebote der Kinder- und Jugendhilfe, die Familien, Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenslagen unterstützen; sie sollen das Wohl der Kinder und Jugendlichen sichern und ihre Entwicklung fördern. Hilfen zur Erziehung sind kommunale Leistungen, auf die Kinder, Jugendliche und ihre Familien einen Rechtsanspruch haben, wenn eine dem Wohl des Kindes oder des Jugendlichen entsprechende Erziehung nicht mehr gewährleistet ist.

Mit dem Diakoniewerk, dem Gertrud-Zillich-Haus und anderen ist das Gerhard-Tersteegen-Institut einer der freien Träger von Erziehungshilfe, mit denen die Stadt Oberhausen zusammenarbeitet, wenn Kinder und Jugendliche auf Zeit oder dauerhaft nicht in ihren Familien bleiben können. Mit ihren Angeboten zur „Woche der Erziehungshilfen“ wollen sie ihre Arbeit sichtbarer machen, Interesse für den Beruf der Erzieherin/des Erziehers wecken und vor allem auch Vorurteilen gegenüber Kindern und Jugendlichen entgegenwirken, die in einer solchen Einrichtung leben und aufwachsen.

„Wir danken den Trägern für die herausragende Arbeit in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten“, so Oberbürgermeister Schranz: „Danken möchte ich aber auch allen, die in der Jugendhilfe arbeiten!“

Alle Angebote der Woche der Erziehungshilfe NRW gibt es hier. Kinder, Jugendliche und Eltern, die Hilfe brauchen, finden hier viele Unterstützungsangbote.

Sport | Stadtgespräch

125 Jahre Grün-Weiß Holten – Oberbürgermeister überbringt Glückwünsche

Seit mittlerweile 125 Jahren gibt es den Mehrspartenverein Grün-Weiß-Holten 1900 e. V., der dieses Jubiläum in seinem Sportpark an der Bahnstraße mit ganz besonderen Gästen feierte. Zu den Gratulanten zählte neben Stadtsportbund-Präsident Manfred Gregorius auch Oberbürgermeister  Daniel Schranz.

„Unsere Oberhausener Sportvereine leisten sehr wichtige Arbeit für die Menschen in unserer Stadt – Grün-Weiß Holten schon seit 125 Jahren“, so Schranz: „Sie sorgen für mehr Gesundheit, für mehr Integration und natürlich auch für Spaß. Für dieses Engagement danke ich allen Beteiligten im Namen der Stadt Oberhausen, aber auch ganz persönlich, sehr herzlich.“

05.09.2025
Foto: Verein

„Ihr Verein hat es in den 125 Jahren seines Bestehens offenbar sehr gut geschafft, durch alle Zeiten und über jeden Zeitgeist hinweg die richtige Balance zu finden. Auf der einen Seite an seinen Traditionen und Werten festzuhalten, die den Verein groß gemacht haben – und auf der anderen Seite neuen Sportarten, neuen Entwicklungen gegenüber offen zu sein.  Heute ist der TUS Grün-Weiß Holten ein moderner Mehrspartenverein mit positiver Strahlkraft in die Oberhausener Sportlandschaft“, so Manfred Gregorius, Präsident des SSB Oberhausen.

In seinem Grußwort erinnerte Oberbürgermeister Schranz an die Ereignisse im Jahr 1900, als rund 30 Turnbrüder den Turnverein Holten gründeten. In der wechselvollen Geschichte des 20. Jahrhundert sei es gelungen, Herausforderungen zu meistern und neue Wege zu gehen. Der Zusammenschluss des 1934 entstandenen SV Grün-Weiß Holten mit dem TV Holten habe 1936 zur Gründung des Turn- und Spielvereins Grün-Weiß Holten 1900 e. V. geführt. „Der Verein hat das gelebt, was Vereinskultur so besonders macht: Ehrenamtliches Engagement, gelebte Gemeinschaft, Förderung der Jugend und die Pflege einer langen Tradition, die immer wieder mit neuen Impulsen gefüllt wird“, so der Oberbürgermeister.

 

Es sei auch Aufgabe der Stadt, die Vereine fit für die Zukunft zu machen. „Wir haben in den vergangenen zehn Jahren über 30 Millionen Euro in unsere Sportstätten stadtweit investiert, 4,5 Millionen Euro davon fließen allein in diesen Standort“, so Schranz. „Das ist ein Investment in die Zukunft des Vereins und unserer Sportlandschaft. Mein Dank gilt allen, die den Verein in diesen 125 Jahren geprägt haben und heute noch prägen“.

Stadtgespräch

Ministerpräsident Hendrik Wüst besucht das Friedensdorf in Oberhausen

Am Mittwoch besuchte Ministerpräsident Hendrik Wüst das Friedensdorf in Oberhausen. Empfangen wurde er von Friedensdorf-Leiterin Birgit Stifter sowie Constanze von Gerkan aus der Öffentlichkeitsarbeit.

05.09.2025

Mit großem Interesse ließ sich der nordrhein-westfälische Landesvater die Arbeit des Friedensdorfes erläutern und nahm sich viel Zeit für Begegnungen mit den Kindern. Dabei kam auch die gemeinsame Freude nicht zu kurz: Ob beim Seilchenspringen, Fußball oder einer Runde Skip-Bo – Hendrik Wüst suchte ganz bewusst den persönlichen Kontakt.

„Es war für uns ein besonderer Tag, da wir erneut die Dringlichkeit unserer Arbeit schildern konnten“, so Friedensdorf-Leiterin Birgit Stifter. „Wir danken Ministerpräsident Wüst herzlich für seine Nähe und sein Statement, das er mit seinem Besuch gesetzt hat.“


Stadtgespräch

„Schmökerabend“ in der Bibliothek Sterkrade

Warum ist Vorlesen wichtig? Wie gelingt es, Kinder für Geschichten zu begeistern? Und welche positiven Effekte hat das gemeinsame Lesen im Alltag? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des „Schmökerabends“ dem Titel „Bücher suchen ein Zuhause“ mit Pia Löber-Wille von den „Wörter.Wunder.Welten“.

05.09.2025

Die Stadtteilbibliothek Sterkrade lädt am Montag, 15. September 2025, von 17 bis 19 Uhr alle interessierten Eltern, Bezugspersonen sowie pädagogischen Fachkräfte herzlich zu dieser besonderen Veranstaltung ein. Der Abend bietet praxisnahe Impulse, Inspirationen und Tipps rund ums Vorlesen – von der gemütlichen Gutenachtgeschichte bis hin zum Einsatz in der pädagogischen Arbeit. Während die Erwachsenen dem Vortrag folgen, gibt es für die Kinder ein eigenes Bibliotheksangebot, das spielerisch die Freude am Lesen fördert. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist über kinderbibliothek.oberhausen.de möglich.


Stadtgespräch

Flagge zeigen „Vielfalt ist meine Heimat“

Unter dem Motto „Vielfalt ist meine Heimat“ lud die Vorsitzende der Facharbeitsgruppe Jugendarbeit zu einem gemeinsamen Termin im Ratssaal ein

Im Ratssaal der Stadt Oberhausen, wo normalerweise die politisch demokratischen Parteien Vielfalt und Toleranz vorleben, fand am 27.08.2025 ein gemeinsamer Termin mit allen mobilen und stationären Jugendhäusern, der Jugendförderung der Stadt Oberhausen und demGeschäftsführer des Integrationsrates Ercan Telli statt.

05.09.2025

Das Ziel für alle Beteiligten der offenen Kinder- und Jugendarbeit und Herrn Telli an diesem Morgen war eindeutig. Wir müssen unsere Jugend stärken, politisch bilden und ihnen Mut machen, Vielfalt und Toleranz als Normalität zu leben.

Im Mittelpunkt des gemeinsamen Austausches stand die Kampagne „Der bunte Adler“, die gerade jungen Menschen Orientierung bieten soll. Der farbenfrohe Greifvogel prangt längst an Schulen, Kitas, Jugendzentren, Sport- und Kulturstätten. Er soll Kindern und Jugendlichen vermitteln das Vielfalt keine Bedrohung ist, sondern Alltag – und eine Stärke für die Zukunftaufzeigen.

 

Jugendzentren zeigen Haltung

 

Für den Geschäftsführer des Integrationsrates Herrn Telli ist klar, dass die offene Kinder- und Jugendarbeit eine Schlüsselrolle, wenn es um Demokratieförderung geht trägt. Ob in Jugendzentren, bei mobilen Angeboten oder im Sportverein – hier treffen junge Menschen unterschiedlichster Herkunft zusammen. „Wir brauchen diese Orte, an denen Respekt, Toleranz und Solidarität nicht nur Worte sind, sondern täglich gelebt werden“. Ein starkes Zeichen soll deshalb auch während der Oberhausener Demokratiewoche gesetzt werden. Am 10. September 2025 verteilen die Jugendzentren und mobilen Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit in ihren Sozialräumen die auffälligen orangenen Türhänger, die das Motto „Vielfalt ist meine Heimat“ sichtbar machen. Sie sollen den Alltag der Menschen erreichen, Aufmerksamkeit wecken und zum Gespräch über Demokratie und Kommunalwahl anregen.

Darüber hinaus werden alle Jugendzentren das Logo des bunten Adlers an ihren Eingängen sichtbar für die Besucher*innen anbringen. Das soll ein weiteres und klares Zeichen bzw. eine klare Haltung für die Vielfalt in unserer Gesellschaft zeigen.

 

Positive Botschaften statt Spaltung 

 

In dem Vortrag von Herrn Telli wurde klar betont, dass Jugendliche sich nicht durch Verbote oder „Anti-Kampagnen erreichen lassen, sondern das positive Signale gesendet werden müssen. „Unsere Kinder wachsen bereits in einer multikulturellen Welt auf – wir sollten ihnen zeigen, dass das ein Gewinn ist.“ Die Initiative hat in den letzten Jahren mit kreativen Aktionen viele junge Oberhausener erreicht wie z.B. mit 8.000 Schwimmbad-Freikarten, bunten Straßenbahnen, Fußballspielen, Schulprojekten und Plakataktionen. Gerade dieseniedrigschwelligen Angebote seien entscheidend, um Kinder und Jugendliche zu erreichen.

 

Zukunft der bunten Adler

 

Oberhausen, welches durch Zuwanderung entstanden und somit ein Teil der Stadtgeschichte ist, stehe hier als Vorreiter für weitere Kampagnen in Nachbarstädten. Alle waren sich in diesem Morgen einig, dass dies nicht die letzte gemeinsame Veranstaltung war und die Offene Kinder- und Jugendarbeit verlässlich und kontinuierlich die Themen Vielfalt, Toleranz und Demokratie bearbeiten wird. Am Ende des Vortrages von Herrn Telli war sein Fazit: „Wenn Kinder und Jugendliche früh lernen, dass Vielfalt Heimat bedeutet, dann wird der bunte Adler auch morgen noch fliegen“.

Stadtgespräch

Beruflich orientieren – wie geht das? Workshop der Berufsberatung für Erwachsene am 11. September im Bert-Brecht-Haus in Oberhausen

Den Job neu denken, beruflich mal ganz andere Wege gehen – ein Gedanke, mit dem viele wahrscheinlich schon mal gespielt haben. Die Frage ist nur: In welche Richtung kann es denn überhaupt gehen? Welcher Job würde zu mir passen?

04.09.2025

Inspiration, Beratung und Branchenkenntnisse bietet die Berufsberatung für Erwachsene der Agentur für Arbeit Oberhausen am Donnerstag, den 11. September 2025 von 16:30 bis 18:00 Uhr im Bert-Brecht-Haus, Langemarkstraße 19-21, 46045 Oberhausen, in Raum 404.

 

Hier erfahren Interessierte wie Schritt für Schritt der Weg in eine neue berufliche Zukunft gestartet werden kann, welche Online-Tools dabei helfen, die eigenen Stärken und Ressourcen zu entdecken und natürlich auch, welche Unterstützungsangebote das Team der Agentur für Arbeit bereithält.

 

Wer also seine Zukunft aktiv gestalten möchte, ist herzlich eingeladen sich per E-Mail anzumeldenOberhausen.Berufsberatung-im-Erwerbsleben@arbeitsagentur.de

 

Weitere Informationen zum Beratungsteam und den Dienstleistungs- und Unterstützungsmöglichkeiten gibt es auch online: https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/oberhausen/berufsberatung-erwachsene