Stadtgespräch

Vorlesen im Historischem Klassenzimmer Oberhausen Der Bergmann an der Himmelstür – Gedichte und Geschichten aus der Montanzeit

Im Historischen Klassenzimmer des Stadtarchivs Oberhausen bietet der Mundwerker Jürgen Hinninghofen eine Zeitreise in die Montanzeit an.

14.11.2025

Gedichte und Geschichten von Kumpeln lassen die Montanzeit wieder lebendig werden. Aber die Lesung zeigt nicht nur die Folklore, sondern auch die Schattenseiten der harten und gefährlichen Arbeit und die Melancholie unter Tage. Egal ob Geschichtsfreund, Freund der Region oder Menschen, die die Montanzeit noch bewusst miterlebt und gestaltet haben: Es erwartet alle eine spannende Lesung über die Geschichte des Ruhrgebiets und Oberhausens.

Die Veranstaltung findet statt am Sonntag, 23. November 2025, 11 Uhr, im Historischen Klassenzimmer Oberhausen, Eschenstraße 60, 46049 Oberhausen. Die Veranstaltung wird vom Stadtarchiv Oberhausen angeboten und ist kostenlos. Eine Anmeldung unter stadtarchiv@oberhausen.de ist bis zum 21. November 2025 notwendig, da maximal 30 Personen teilnehmen können.

Stadtgespräch

Bürgerveranstaltung: Vorstellung der Denkmalbereichssatzung für den historischen Ortskern Holten

Die Untere Denkmalbehörde der Stadt Oberhausen lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger am Donnerstag, 20. November 2025, von 18 bis 20 Uhr zur öffentlichen Vorstellung des Entwurfs der Denkmalbereichssatzung für den historischen Ortskern Holten ins Kastell Holten, Kastellstraße 58, ein. Im Rahmen der Veranstaltung wird der Satzungsentwurf vorgestellt und das weitere Vorgehen erläutert. Im Anschluss besteht Gelegenheit für Fragen, Anregungen und Austausch mit den Mitarbeitenden der Unteren Denkmalbehörde. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

11.11.2025
Foto: Stadt Oberhausen

Geschichte des Holtener Ortskerns reicht ins frühe Mittelalter zurück

Die Geschichte des Holtener Ortskerns reicht bis in das frühe Mittelalter zurück und ist eng mit der ehemaligen Wasserburg der Herren von Holte verknüpft. Im territorialen Grenzgebiet gelegen entwickelte sich südlich der Wasserburg eine Siedlung, die zu Beginn des 14. Jahrhunderts zur Stadt erhoben wurde und Marktrecht erhielt. Doch ist dieser mittelalterliche Stadtkern nicht nur an prägnanten Einzelgebäuden, wie dem heutigen Kastell, der Synagoge und den beiden Kirchen zu erkennen, auch im Ortsgrundriss und dem ganzheitlichen Ortsbild wird die jahrhundertelange Bebauung durch die überlieferten Wohn- und Wirtschaftsgebäude sowie die engen Straßenräume und Freiflächen besonders greifbar.

Ratsbeschluss aus 2024: Historischer Ortskern wird zum Denkmal

Der heutige Stadtteil Holten verfügt über besondere Alleinstellungsmerkmale, die zur facettenreichen Identität der Stadt Oberhausen beitragen und damit von hoher Bedeutung für die Orts- und Regionalgeschichte sind. Zum Schutz der historischen Strukturen hat der Rat der Stadt Oberhausen in seiner Sitzung am 23. September 2024 die Aufstellung einer Denkmalbereichssatzung mit dem Ziel beschlossen, den historischen Ortskern Holten als Mehrheit von baulichen Anlagen einschließlich der damit verbundenen Straßen und Plätze sowie Grünanlagen, Frei- und Wasserflächen zu bewahren. Die öffentliche Bekanntmachung erfolgte am 25. November 2024. Seitdem ist der historische Ortskern Holten vorläufig denkmalrechtlich geschützt.

Stadtgespräch

Nicht warten – sondern starten! Veranstaltung zum beruflichen Comeback!

Gerade nach einer beruflichen Auszeit ist es wichtig, Anschluss an die schnellen Entwicklungen des Arbeitsmarktes zu erhalten.

Wie das gelingen kann, erfahren Interessierte am Dienstag, den 18. November 2025 um 9:30 Uhr in der Oberhausener Arbeitsagentur.

 

11.11.2025

In der Veranstaltung erhalten die Teilnehmenden Informationen über Chancen auf dem örtlichen Arbeitsmarkt, zu Herausforderungen bei einem beruflichen Comeback bzw. einer beruflichen Neuorientierung,

zu Beratungsangeboten, Qualifizierungsmöglichkeiten und zu finanzieller Unterstützung der Arbeitsagentur.

Veranstaltungsort: Agentur für Oberhausen, Mülheimer Str. 36, 46045 Oberhausen, im B³ im Erdgeschoss.

Die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, Marion Steinhoff, freut sich auf alle interessierten Oberhausenerinnen und Oberhausener.

 Anmeldungen sind bis zum 17. November per E-Mail möglich an:Oberhausen.BCA@arbeitsagentur.de

Stadtgespräch

Themenforum Neue Zeche Sterkrade stieß auf reges Interesse

Auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Sterkrade soll ein neues urbanes Quartier entstehen, welches nachhaltig zur Wohnungsbaustrategie der Stadt beitragen soll. Zu einem frühen Stadium des Bebauungsplanverfahrens hat die Planungsverwaltung nun der interessierten Öffentlichkeit den Rahmenplan „Neue Zeche Sterkrade“, die ersten Konkretisierungen und die verfolgten Ziele vorgestellt. Dieses offenes Themenforum, welches vergangene Woche  in der St. Bernardus Kapelle stattfand, stieß auf reges Interesse: Die zahlreich erschienen Bürgerinnen und Bürger konnten sich an fünf Thementischen über die einzelnen Aspekte des Bauvorhabens informieren.

11.11.2025
Foto: Stadt Oberhausen

Die Pläne im Detail

Das rund 15 Hektar große Areal der ehemaligen Zeche Sterkrade soll sich zu einem grünen, urbanen und klimaresilienten Quartier mit hoher Lebensqualität entwickeln. Geplant sind vielfältige Wohnformen, soziale und kulturelle Einrichtungen sowie großzügige Grünräume und naturnahe Freiflächen. Das Konzept vereint Nachhaltigkeit, Energieeffizienz, soziale Teilhabe und kurze Wege.

Besonderer Wert wird auf Umwelt-, Klima- und Naturschutz gelegt. Die Offenlegung des Alsbachs, der Erhalt ökologisch wertvoller Flächen, artenschutzrechtliche Maßnahmen sowie ein zukunftsorientiertes Regenwassermanagement sind zentrale Bestandteile der Planung.

Das Quartier Neue Zeche Sterkrade wird ein grünes Stadtquartier, in dem ein multifunktionaler Freiraum die zentrale Rolle für die städtebauliche Struktur einnimmt. Die grüne Mitte bildet das „Wohnzimmer“ des gesamten Quartiers und schafft zusammen mit dem Stadtplatz am Förderturm die direkten Verknüpfungen in den Stadtbezirk. Die einzelnen Teilquartiere, jeder mit besonderer Lage und eigener Bebauungsstruktur, bieten eine vielseitige Mischung an Nutzungen und fördern so ein gemeinschaftliches Miteinander.

Pläne des Bebauungsplanverfahrens noch bis 17. November einsehbar

Die Basis des Verfahrens bildet ein städtebaulicher Rahmenplan, der in einem mehrmonatigen Dialog mit der Bürgerschaft und Fachleuten erstellt wurde. Daher werden die Pläne zum Bebauungsplanverfahren noch bis zum 17. November 2025 im Bauleitplanung-Onlineportal der Stadt Oberhausen zur Verfügung gestellt. Parallel dazu werden die Unterlagen im Bereich 5-1/Stadtplanung, Technisches Rathaus Sterkrade, Bahnhofstraße 66, im Erdgeschoss vor dem Zimmer Nr. A 009 ausgelegt. In dieser Zeit haben Bürgerinnen und Bürger auch die Möglichkeit, ihre Anregungen schriftlich in das Verfahren mit einzubringen.


Stadtgespräch

Neues Wahrzeichen für Sterkrade: Einweihung der Miniaturansicht „Stadtbronze“

Mit der feierlichen Einweihung des Stadtmodells am Donnerstag, 6. November 2025, hat Sterkrade ein neues Wahrzeichen bekommen: eine aus Bronze gefertigte Miniaturansicht, die dazu einlädt, den Stadtteil auf besondere Weise zu entdecken. Getauft wurde das Werk des Künstlers Felix Brörken auf den Namen „Stadtbronze“ und es ist ab sofort auf der Steinbrinkstraße in Höhe der Hausnummer 188 zu finden. Der Standort vor dem Alten Rathaus Sterkrade ist allerdings nur temporär, nach der Umgestaltung der Bahnhofstraße und Teilen der Steinbrinkstraße soll das Modell seinen finalen Standort im Bereich zwischen Lantermann und Schuhhaus Schmelzer erhalten.

11.11.2025
Foto: Stadt Oberhausen/Tom Thöne

„Das Sterkrader Stadtmodell macht Geschichte und Stadtstruktur Sterkrades greifbar – im wahrsten Sinne des Wortes“, sagt Oberbürgermeister Thorsten Berg. „Das Modell ist ein Zeichen der Verbundenheit und ein hervorragendes Beispiel dafür, wie gemeinschaftliches Engagement und Stadterneuerung Hand in Hand gehen.“

Idee und Entstehung der Miniaturansicht im Maßstab 1:600

Die Idee zur Aufstellung eines Stadt- und Tastmodells stammt vom Verein Ordenskapitel Sterkrader Ritter. Unter der Federführung von Dr. Stefan Welbers wurde das Projekt seit Ende 2023 im Rahmen des Stadterneuerungsprozesses im Stadtteilbeirat diskutiert. Unterstützt wurde die Umsetzung maßgeblich durch das Citymanagement Sterkrade sowie den Fachbereich Stadterneuerung der Stadt Oberhausen.

Der Startschuss fiel dann 2024 und Künstler Felix Brörken begann mit der Umsetzung des Modells. Das Werk wurde im Wachsausschmelzverfahren in einer hochwertigen 10er-Zinnbronze (sogenannte Goldbronze) gegossen und auf einem 90 cm langen, 60 cm breiten und 90 cm hohen Sandsteinsockel montiert. Das Stadtmodell bildet die Gegebenheiten der Sterkrader Innenstadt im Maßstab 1:600 ab. Historische Elemente wie das ehemalige Sterkrader Kloster sind ebenso eingearbeitet wie markante Bauwerke der Gegenwart. Durch Beschriftungen in Braille- und Normalschrift bietet das detailreiche Stadtmodell auch für sehbehinderte Menschen eine verbesserte Orientierung im Stadtraum.

Stadtgespräch

Ehrenamt trifft sich zum Kaffeeklatsch im Café Haus Abendfrieden

Zu einem gemütlichen Kaffeeklatsch lädt das Netzwerk Bürgerschaftliches Engagement in Oberhausen (beo) alle Bürgerinnen und Bürger sowie bereits ehrenamtlich Engagierte am Mittwoch, 19. November 2025, ins Café Haus Abendfrieden, Dieckerstraße 65, ein. Sie haben dort von 15 bis 17 Uhr Gelegenheit, in einer entspannten Atmosphäre mehr über ehrenamtliche Möglichkeiten in Oberhausen zu erfahren.

11.11.2025

Die beo-Cafés bieten einen wertvollen Raum für Begegnungen und Gespräche rund um das Thema Ehrenamt. Egal ob jung oder alt, hier sind alle willkommen, um sich über verschiedene ehrenamtliche Tätigkeiten zu informieren, Ideen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen oder einer Waffel können die Besucherinnen und Besucher mit erfahrenen Ehrenamtlichen ins Gespräch kommen und herausfinden, welches Ehrenamt am besten zu ihren Interessen und Fähigkeiten passt.

Ziel der Veranstaltung ist es, die Vielfalt der ehrenamtlichen Möglichkeiten in Oberhausen aufzuzeigen und die Bürgerinnen und Bürger zu ermutigen, sich aktiv zu engagieren. Die beo-Cafés finden in Kooperation mit der Stadt Oberhausen statt.

Weiterführende Informationen über das Netzwerk für bürgerschaftliches Engagement in Oberhausen finden Interessierte unter www.oberhausen.de/beo.

Darüber hinaus können individuelle Beratungstermine mit Malina Bardenheuer, Inga Dander oder Jacqueline Hoffmann vom städtischen Bereich Chancengleichheit vereinbart werden. Die Kontaktdaten finden Interessierte unter www.oberhausen.de/ehrenamt.


Kunst & Kultur | Stadtgespräch

„Creative Path“ ebnet den Weg in kreative Berufe Das EU-geförderte Programm bietet ein innovatives Coaching für Neuzugewanderte

Das Projekt EPIC-UP der Europäischen Union, an dem sich Oberhausen als wichtiger Partner beteiligt, nimmt an Fahrt auf. Anfang 2026 startet die Umsetzung des Pilotprojekt „Creative Path“, dessen Vorbereitung gerade in vollen Zügen läuft. Bis zum 30. November 2025 können sich Menschen mit Migrationsgeschichte in Oberhausen bewerben, die ihren beruflichen Weg im kreativen Bereich starten oder ausbauen möchten. Vertreten wird Oberhausen durch das Büro für Interkultur der Stadt Oberhausen und Kultur im Turm e. V. (kitev), die als Tandem die Projektkoordination für Oberhausen innehaben.

11.11.2025

„Creative Path ist ein Coaching, mit dem wir Neuzugewanderten, die im Kultur- und Kreativbereich in Oberhauen Fuß fassen möchten, einen Weg dahin ebnen möchten“, fasst Ketevan Mtvarlelidze von kitev zusammen. Dies gilt sowohl für eine Anstellung als auch für eine selbstständige Tätigkeit. „Neben der Wissensvermittlung in Theorie und Workshops wird ein 1:1-Mentoring ein zentraler Baustein des Coachings sein, um Vertrauen aufzubauen und einen individuellen Austausch zu ermöglichen“, fügt Desbina Kallinikidou vom Büro für Interkultur hinzu.

 

„Über die reine Wissensvermittlung hinaus, ist es uns besonders wichtig, ein vertrauensvolles Umfeld zu schaffen, sodass die Teilnehmenden gut in Oberhausen ankommen, Teil unserer Stadtgesellschaft werden, und sich gern hier einbringen möchten“, hebt das Projektteam hervor. „Wer Interesse hat, an Creative Path teilzunehmen, kann sich ab sofort dafür bewerben.“

 

Die Projektdauer ist von Februar 2026 bis November 2026. Als kleinen Anreiz gibt es eine kleine finanzielle Aufwandsentschädigung. Die Bewerbung ist über den QR-Code auf dem Flyer möglich. Zudem ist das Bewerbungsformular auf den Internetseiten www.kitev.de sowie unter www.oberhausen.de (hier Büro für Interkultur) abrufbar.

 

Bei weiteren Fragen können sich Interessierte gerne per E-Mail an info@kitev.de oder europa@oberhausen.de wenden.

 

Bei der Umsetzung des Pilotprojekts „Creative Path“ wird das Koordinationsteam von wichtigen Akteuren der Integrationsarbeit in Oberhausen unterstützt, gemeinsam bilden sie das Projektteam. Mit dabei sind das Kommunale Integrationszentrum, die Volkshochschule Oberhausen, die ZIB Bildungsoffensive sowie die Ruhrwerkstatt. „Wir haben im Projektverlauf immer wieder festgestellt, dass Vertrauen der Schlüssel ist, um Menschen zu erreichen und nachhaltig zu integrieren“, fasst Marga Dresen vom Büro für Interkultur zusammen.

 

Hintergrund: 

Bei EPIC-UP geht es darum, die Integration von Menschen mit Migrationsgeschichte zu verbessern. „Das Besondere daran ist, dass wir uns auf europäischer Ebene mit Akteuren vor Ort austauschen, um voneinander zu lernen und darauf basierend in 2026 das Pilotprojekt für Oberhausen durchführen werden“, verdeutlicht Annette Gleibs vom Büro für Interkultur. „Neben Deutschland nehmen Bulgarien, Griechenland, Italien, Polen und Spanien an EPIC-UP teil. Das gesamte Projekt als auch das Pilotprojekt werden über Fördermittel der EU finanziert“, ergänzt Deniz Czempik von kitev.

 

In jedem der teilnehmenden Länder wurden gemeinsam mit Praktikern vor Ort die bestehenden Stärken und Schwächen der Integrationsarbeit  ermittelt. Dazu hat das Koordinationsteam rund 30 Vertreter aus verschiedenen an der Integrationsarbeit beteiligten Institutionen in Oberhausen befragt. Auf diesen Ergebnissen aufbauend folgte ein Austausch auf internationaler Ebene aus dem schließlich das Pilotprojekt entwickelt wurde.

 

EPIC-UP ist das Nachfolgeprojekt des bereits erfolgreich durch das Büro für Interkultur der Stadt Oberhausen und kitev durchgeführten Projekts EPIC. Es bringt insgesamt zwölf Partnerorganisationen und 13 assoziierte Partner aus acht verschiedenen EU-Ländern zusammen. Durchgeführt wird es im Zeitraum 05/2024 bis 04/2027. Finanziert wird es durch die Europäische Union im Rahmen des AMIF-Programms. Das Coaching wird die Themen Kulturlandschaft in Oberhausen, Selbstständigkeit & Freelancing, Lebenslauf, Anerkennung und Bewerbung, Selbstmarketing & Künstlerische Identität, Förderlandschaft, aber auch Wohlbefinden und Resilienz umfassen.


Stadtgespräch

Sterkrader Wunschbaumaktion – Werde Wunscherfüller!

Wer anderen gerne zu Weihnachten einen kleinen Wunsch erfüllen möchte, findet vom 22. November bis 13. Dezember in der Sterkrader Innenstadt 11 Wunschbäume in den Geschäften mit zahlreichen Wunschzetteln.

11.11.2025

Die Wünsche haben einen ungefähren Wert von 25 Euro und sind sehr unterschiedlich. Sie reichen von Schulbedarf und Spielzeug über Hygieneartikel bis hin zu Kleidungsstücken. Die Wunschzettel wurden unter anderem vom Verein für körper- und mehrfachbehinderte Menschen Alsbachtal, der Oberhausener Interessengemeinschaft für Pflegekinder der Steinbrinkschule, der Kurbel sowie der evangelischen und katholischen Kirche vor Ort eingereicht.

Die verpackten Geschenke mit dem aufgeklebten Wunschzettel werden in den teilnehmenden Geschäften bis zum 13. Dezember angenommen und dann an die Organisationen verteilt, damit sie noch rechtzeitig vor Weihnachten die Beschenkten erreichen.

Informationen zu dieser Aktion gibt es auf der Internetseite der Sterkrader Interessengemeinschaft www.stig-sterkrade.de/neuigkeiten/.

Die Wunschbäume stehen bei Einzig Artig Kunterbunt, Der Stoff, Fleischerei Kürten, GATO Hair, Optik Giepen Sterkrade, help2007-Oberhausen-Sterkrade, Klumpen Moritz, Schuhmode Lambertz, Modehaus Lantermann, Spickermann, Straube und der Volksbank Filiale Sterkrade.


Kunst & Kultur | Stadtgespräch

Lesestadt Oberhausen: „Lesen. Checken. Oberhausen entdecken.“

Seit 2007 findet jedes Jahr die Aktion „Lesestadt Oberhausen“ statt, zu der die Stadt Oberhausen und die Literarische Gesellschaft Oberhausen e. V. gemeinsam aufrufen. Das regelmäßig stattfindende Kulturevent bündelt zahlreiche Aktivitäten und setzt ein starkes Zeichen zur Förderung des Vorlesens. In diesem Jahr wird Oberhausen am Freitag, 21. November 2025, wieder zur „Lesestadt Oberhausen“, zeitgleich mit dem bundesweiten Vorlesetag der Stiftung Lesen. Unter dem Motto „Lesen. Checken. Oberhausen entdecken.“ verwandelt sich die Stadt in einen Ort voller Geschichten, Abenteuer und Inspiration.

11.11.2025

Kulturdezernent Apostolos Tsalastras freut sich über den Zuspruch bei den Anmeldungen zur Lesestadt: „Viele offene Lesungen, aber auch die weit über 100 geschlossenen Veranstaltungen in Schulen und KTEs zeigen: Lesen ist angesagt und begeistert Jung und Alt gleichermaßen. Ich bin mir sicher, dass der 21. November unter dem diesjährigen Motto wieder ein voller Erfolg wird.“

„Leseförderung ist eine Investition in die Zukunft“, so Diana Bengel, Leiterin der Stadtbibliothek Oberhausen. „Mit dem diesjährigen Motto ‚Lesen. Checken. Oberhausen entdecken.‘ möchten wir Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen motivieren, ihre Stadt durch Geschichten zu erleben und damit die Lust am Lesen neu zu wecken.“

Wilhelm R. Kurze, Vorsitzender der Literarischen Gesellschaft Oberhausen e. V., ergänzt: „Die Lesestadt Oberhausen ist ein tolles Signal, das in alle Bereiche der Gesellschaft strahlt. Ob in Schulen, in Bibliotheken oder an ungewöhnlichen Orten wie der Feuerwache: Lesen verbindet und knüpft ein Band der Gemeinsamkeit. Ein Tag, der ganz im Zeichen der Bücher und Geschichten steht ist ein guter Tag.“

Zahlreiche Lesungen im gesamten Stadtgebiet

Im Rahmen der Lesestadt Oberhausen finden in diesem Jahr mehr weit mehr als 100 geschlossene Lesungen in Kitas, Schulen und weiteren Einrichtungen über das gesamte Stadtgebiet verteilt statt. Diese Veranstaltungen richten sich ausschließlich an die teilnehmenden Gruppen und Klassen und bilden das Herzstück der stadtweiten Aktion. Viele bekannte Gesichter aus Politik, Verwaltung und Stadtgesellschaft beteiligen sich auch in diesem Jahr als Vorlesende.

So wird Alt-Oberbürgermeister Klaus Wehling bei der Energieversorgung Oberhausen (EVO) zu Gast sein und mit seiner Lesung die jungen Zuhörerinnen und Zuhörer für Geschichten rund um Energie und Umwelt begeistern. Dezernent Michael Jehn liest in der Feuerwache 1, wo das Thema Sicherheit und Einsatzfreude im Mittelpunkt stehen wird. Ein Bundespolizist lädt in der Falkensteinschule zu einer spannenden Lesung rund um den Alltag und die Aufgaben der Polizei ein.

In der Kinderbibliothek liest Tanja Bergmann, stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Oberhausen, den Kindern der KITA City-West eine unterhaltsame Geschichte vor. Ebenfalls in der Kinderbibliothek liest Britta Costecki, Leiterin des Bereichs Personal und Organisation der Stadt Oberhausen, für die Kinder der Offenen Ganztagsschule der Brüder-Grimm-Schule aus dem Buch „Lieber Gurken auf dem Dach als Tomaten auf den Augen“ von Gina Mayer, einer humorvollen Geschichte über Stadtgärten und den Spaß am Selbermachen.

Auch Dr. Magnus Dellwig, Leiter des Stadtarchivs, beteiligt sich an der Lesestadt und liest an der Gesamtschule Weierheide aus dem Buch „Mutter und Vater Courage – Luise und Hermann Albertz in Oberhausen“ von Hartmut Ganzke und Thomas Horschler, das an zwei prägende Persönlichkeiten der Oberhausener Stadtgeschichte erinnert.

Neben den zahlreichen Vorlesenden aus der Stadtverwaltung konnten auch mehrere bekannte Autorinnen und Autoren für die Lesestadt Oberhausen gewonnen werden. Joachim Friedrich liest in der Stadtteilbibliothek Osterfeld aus „Die furchtlosen Zwei von Bahnsteig 3“. Angelika Hesse ist mit einer Lesung zum Thema Freundschaft an der Gesamtschule Weierheide zu Gast. Anja Kiel liest in der Schulbibliothek des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums aus „Die Hüter des schwarzen Goldes“, einer Geschichte, die Fantasie mit der Kulturgeschichte des Ruhrgebiets verbindet. In der Schulbibliothek der Fasia-Jansen-Gesamtschule stellt Aygen-Sibel Celik ihre Bücher vor. Das Literaturhaus Oberhausen hat außerdem Lesungen mit Karen Köhler organisiert, die ihr Kinder- und Jugendbuch „Himmelwärts“ in der Gesamtschule Weierheide und am Elsa-Brändström-Gymnasium präsentiert. Eine Übersicht aller beteiligten Einrichtungen und Veranstaltenden der geschlossenen Lesungen wird vor dem 21. November 2025 auf der Internetseite der Stadt Oberhausen (www.oberhausen.de/lesestadt) veröffentlicht. Die große Beteiligung zeigt, wie vielfältig das Engagement in Oberhausen ist und welch wichtigen Beitrag Schulen, Kitas und kulturelle Einrichtungen zur Förderung der Lesekultur leisten.

Offene Veranstaltungen am 21. November

Wer nicht selbst vorliest oder sich in einer Schule oder Kita vorlesen lassen kann, hat die Möglichkeit, an einer der folgenden öffentlichen Lesungen teilzunehmen.

16 Uhr – Evangelische Auferstehungskirche

„Wenn Fenster Geschichten erzählen“ – Lesung und Entdeckungsreise für Kinder und Familien. Die Fenster der Kirche werden gemeinsam erforscht, ihre Geschichte erzählt und eine biblische Geschichte vorgelesen.

Vestische Straße 86, 46117 Oberhausen

Weitere Informationen unter www.kirche-osterfeld.de

16 Uhr – Büchercafé der Sophien-Kirchengemeinde

„Tatort Oberhausen – Krimis in Oberhausen“

Büchercafé Komma rein, Bismarckstraße 75, 46047 Oberhausen

Weitere Informationen unter www.sophiengemeinde-oberhausen.de

16 Uhr – Stadtteilbibliothek Osterfeld

Laura Konrad liest gemeinsam mit Thomas Krey aus „Das kleine Wir“. Im Anschluss können Kinder ab drei Jahren beim Basteln kreativ werden.

Kirchstraße 10, 46117 Oberhausen

Weitere Informationen unter www.oberhausen.de/stadtbibliothek

Anmeldung: bibliothek.osterfeld@oberhausen.de oder 0208 825-3091

19 Uhr – Stadtteilbibliothek Sterkrade

Melanie Brozeit liest aus „Glückorte in Oberhausen“. Eine Hommage an ihre Heimat, humorvoll, lebendig und echt Ruhrgebiet.

Wilhelmstraße 9, 46145 Oberhausen

Weitere Informationen unter www.oberhausen.de/stadtbibliothek

Anmeldung: bibliothek.sterkrade@oberhausen.de oder 0208 94059850

19 Uhr – Stadtbibliothek Oberhausen (Zentralbibliothek)

Andreas Gruber liest aus seinem neuen Thriller „Herzfluch“.

Der Eintritt ist kostenlos. Die Veranstaltung ist bereits ausgebucht. Eine Warteliste ist eingerichtet, auf der Interessierte sich eintragen lassen können.

Langemarkstraße 19–21, 46045 Oberhausen

Weitere Informationen unter www.oberhausen.de/stadtbibliothek

Anmeldung: stadtbibliothek@oberhausen.de oder 0208 825-2058

Stadtgespräch

Gewalt gegen Frauen – Oberhausen setzt ein starkes Zeichen Orange the World – Solidarität für Frauen weltweit

Oberhausen, 05. November 2025 – Vom 25. November bis zum 10. Dezember 2025 wird Oberhausen in Orange erstrahlen, um auf das Thema Gewalt gegen Frauen aufmerksam zu machen. In Zusammenarbeit mit zahlreichen Kooperationspartner*innen beteiligt sich die Stadt an der globalen Kampagne Orange the World, die seit 1991 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen wurde, um auf die allgegenwärtige Gewalt gegen Frauen hinzuweisen und für deren Ende zu kämpfen.

10.11.2025

Jede vierte Person betroffen

In Deutschland erlebt etwa jede vierte Frau im Laufe ihres Lebens mindestens einmal körperliche oder sexualisierte Gewalt durch ihre/n Partner/*in oder ihre/n Ex-Partner/*in. Im Jahr 2023 wurden 180.715 Frauen als Opfer häuslicher Gewalt erfasst – ein Anstieg von 5,6 % gegenüber dem Vorjahr. In der Statistik des Bundeskriminalamtes (BKA) für geschlechtsspezifisch gegen Frauen gerichtete Straftaten wurden 2023 insgesamt 938 Tötungsdelikte an Frauen und Mädchen registriert; 360 davon waren vollendete Tötungen.„Gewalt gegen Frauen ist ein drängendes gesellschaftliches Problem, das uns alle betrifft. Wir müssen uns noch entschlossener für den Schutz, die Rechte und die Unterstützung aller Betroffenen einsetzen“, erklärt Julia Pietrasch, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Oberhausen.

 

Flaggen und orange Beleuchtung als Zeichen der Solidarität

Um auf dieses Thema aufmerksam zu machen und Solidarität mit betroffenen Frauen zu zeigen, werden vom Internationalen Tag zur Beendigung der Gewalt gegen Frauen am 25. November bis zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember zahlreiche Gebäude in Oberhausen orange beleuchtet, Flaggen der Kampagne Orange the World werden an prominente Stellen in der Stadt gehisst oder Plakate und Informationen zum Thema ausgehängt. Es beteiligen sich die Rathäuser, das Kommunale Integrationszentrum, das Zinkweißgebäude, das Bert-Brecht-Bildungszentrum, Schloss Oberhausen, das Jobcenter Oberhausen, die Gesundheitsämter, die Servicebetriebe Oberhausen, das Finanzamt Oberhausen, die Kurbel e.V., der Turm am Oberhausener Hauptbahnhof, das Theater Oberhausen, das Stadtteilbüro Sterkrade, die Pfarrei St. Clemens in Sterkrade sowie die Evangelischen Kirchen in Holten, die Ev. Jugend, die Friedenskirche und Christuskirche, die Beratungsstelle für Frauen in Wohnungsnot LORE, der Lichtburg Filmpalast, Hautnah Dessous, das In Hostel Veritas, Pro-VIVA GmbH, die Schillerschule, die Häuser derFalken Oberhausen, einige Gebäude der AWO sowie ZAQ Oberhausen, die Gesamtschule Osterfeld, die Energieversorgung Oberhausen sowie das Sophie Scholl Gymnasium. „Die orange Beleuchtung dieser Gebäude ist ein starkes Symbol unseres gemeinsamen Engagements für das Ende der Gewalt gegen Frauen“, so Pietrasch weiter.

 

Handzeichen als visuelles Zeichen

Neben der orangefarbenen Beleuchtung werden auch Handzeichen verteilt, die als Zeichen der Solidarität an Fenstern und Türen angebracht werden können. Diese Handzeichen sind in vielen öffentlichen Einrichtungen erhältlich und können auch bei der Gleichstellungsstelle Oberhausen angefordert werden.

 

Gemeinsam gegen Gewalt – Machen Sie mit!

Die Aktion Orange the World ruft alle Oberhausener Bürgerinnen und Bürger dazu auf, ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen – sei es durch das Anbringen der Handzeichen oder das Teilen von Informationen. „Jeder einzelne Beitrag hilft, das Bewusstsein für dieses wichtige Thema zu schärfen und ein starkes Zeichen gegen Gewalt zu setzen“, betont Pietrasch.

 

Für weitere Informationen oder Rückfragen zu den Aktionen steht Maren Heutger von der Gleichstellungsstelle Oberhausen zur Verfügung:

Telefon: 0208 825 2050

E-Mail: gleichstellungsstelle@oberhausen.de