Stadtgespräch

Jetzt mitmachen: 8. Jugendparlament Oberhausen wird gewählt

Wie funktioniert eigentlich Kommunalpolitik? Und wie können Jugendliche da mitreden? Eine Antwort darauf lautet: als Mitglied des Jugendparlaments Oberhausen. Die Interessenvertretung der Kinder und Jugendlichen wird im Sommer 2026 zum achten Mal gewählt, und wer Lust hat, sich einzubringen, kann ab sofort für einen Sitz in dem Gremium kandidieren.

Die Bedeutung des Jugendparlaments betont Oberbürgermeister Thorsten Berg: „Demokratische Bildung ist die Grundlage für eine lebendige Demokratie – sie lebt davon. Deswegen hoffe ich auf eine hohe Wahlbeteiligung und viele Kandidatinnen und Kandidaten von möglichst allen weiterführenden Schulen in Oberhausen, damit wir gemeinsam unsere Stadt noch besser machen können. Den Leitungen und Lehrkräften an den weiterführenden Schulen danke ich ganz herzlich für ihre Unterstützung, ohne die die Wahl nicht möglich wäre.“

19.03.2026
V.l. Oberbürgermeister Thorsten Berg mit Daris Bajric und Sila Özer vom Jugendparlament sowie dem Beigeordneten Jürgen Schmidt.

Verantwortung übernehmen und mitgestalten

Seit 2012 wählen die Jugendlichen ihr eigenes Parlament, das sich in die Politik einmischt, die Interessen der Jugendlichen einbringt und selbst Aktionen startet. „Wir haben vielleicht nicht jedes Ziel erreicht, aber wir haben deutliche Zeichen gesetzt und Jugendbeteiligung in unserer Stadt sichtbar gestärkt“, resümiert die Vorsitzende Sila Özer. Auch dem stellvertretenden Vorsitzenden Daris Bajric hat das Engagement im Jugendparlament Spaß gemacht: „Für mich war es nicht nur ein Ehrenamt, sondern eine Möglichkeit, früh Verantwortung zu übernehmen, im Team Lösungen zu erarbeiten und unsere Stadt aktiv mitzugestalten.“

Wer kann kandidieren?

Wer gewählt werden möchte, muss nur eine Voraussetzung erfüllen: Sie oder er muss am letzten Tag der Wahl, dem 1. Juli 2026, mindestens 13, aber unter 19 Jahre alt sein. Für das Jugendparlament können Oberhausenerinnen und Oberhausener jeder Staatsangehörigkeit kandidieren. Die Kandidatur kann ab sofort bis zum 24. April 2026 auf www.jugendparlament-oberhausen.de registriert werden. Die Gewählten werden im 8. Jugendparlament die rund 18.100 Oberhausenerinnen und Oberhausener zwischen 10 und 19 Jahren vertreten.

So funktioniert die Wahl zum 8. Jugendparlament Oberhausen

Die 19 weiterführenden Schulen können je zwei Delegierte in das Jugendparlament entsenden. Jugendliche, die in Oberhausen wohnen, aber hier nicht zur Schule gehen, können sich bei der Koordinierungsstelle der Wahl unter der Rufnummer 0208 825-2901 oder per E-Mail an jugendparlament@oberhausen.de melden. Ihnen wird eine Kandidatur an einer Schule in der Nähe ihres Wohnortes ermöglicht.

Die Wahlperiode des Jugendparlaments beträgt zwei Jahre; das 8. Jugendparlament ist somit von 2026 bis 2028 im Amt. Alle Schülerinnen und Schüler, die eine weiterführende Schule besuchen, sind zur Wahl aufgerufen. Die Durchführung der Wahl findet in der Zeit vom 13. Mai bis zum 1. Juli 2026 direkt in den Schulen statt. Voraussichtlich findet die konstituierende Sitzung des 8. Jugendparlaments nach den Sommerferien am 23. September statt.

Das aktuelle Jugendparlament hat Mitglieder in den Jugendhilfeausschuss, Schulausschuss, Gleichstellungsausschuss, Ausschuss für Chancengleichheit und Integration, Stadtplanungs- und Umweltausschuss und im Kulturausschuss entsendet und dort die Interessen der Jugendlichen vertreten.

Mehr Informationen unter www.jugendparlament-oberhausen.de, bei Instagram und Facebook („Jugendparlament Oberhausen“).


Kunst & Kultur | Stadtgespräch

„Sinfonische Horizonte – Neugier | Vielfalt | Zukunft“ in Oberhausen – Wenn Musik Brücken baut – Festakt der Westbalkantage NRW 2026 zu Gast in Oberhausen

Musik kann Räume öffnen, Menschen verbinden und Geschichten erzählen, die über Worte hinausgehen. Genau darum geht es beim Konzertprojekt „Sinfonische Horizonte“, mit dem die Staatsphilharmonie Nordmazedonien (Generaldirektor Mustafa Imeri) in Oberhausen zu Gast ist.

 

19.03.2026
©Filharmonija na Republika Severna Republika

Der Anlass ist ein besonderer: Fünf Jahre Partnerschaft zwischen dem Land Nordrhein-Westfalen und Nordmazedonien. Im Rahmen des offiziellen Programms zu den Westbalkantagen NRW 2026 wird diese Verbindung nicht nur gefeiert, sondern vor allem hörbar gemacht – als lebendiger Austausch auf der Bühne und als gemeinsames Erlebnis mit dem Publikum. Unter der Leitung von Desar Sulejmani entfaltet sich ein Konzertabend, der musikalische Welten miteinander verbindet. Gleich zu Beginn sorgt die Ouvertüre „Dichter und Bauer“ von Franz von Suppé für einen energiegeladenen Auftakt voller Leichtigkeit und Charme.

 

Mit Camille Saint-Saëns’ „La Muse et le Poète“ wird es anschließend poetisch und intim: Die Solistin Sihana Badivuku-Hoxha (Violine) und der Solist Paskal Krapovski (Violoncello) treten in einen feinfühligen musikalischen Dialog, mal zart, mal virtuos, immer im intensiven Austausch miteinander. Ein besonders persönlicher Moment des Abends ist „Teshkoto“ des mazedonischen Komponisten Gligor Smokvarski. Das Werk greift die tiefe emotionale Kraft eines traditionellen mazedonischen Tanzes auf und macht sie in einer eindrucksvollen Klangsprache spürbar – zwischen Melancholie, Würde und innerer Stärke.

 

Nach der Pause öffnet sich der Blick in die Ferne: Mit der 9. Sinfonie „Aus der Neuen Welt“ von Antonín Dvořák erklingt ein Werk, das wie kaum ein anderes von Aufbruch, Sehnsucht und kultureller Begegnung erzählt. Seine Musik verbindet Welten und passt damit auf besondere Weise zu diesem Konzertabend.

 

„Sinfonische Horizonte“ ist mehr als nur ein Konzert. Es ist ein Dialog zwischen Kulturen, ein Zeichen gelebter Partnerschaft und eine Einladung, einander durch Musik neu zu begegnen. Das Konzert ist Teil des Festaktes zu den Westbalkantagen NRW 2026 und wird vom Bereich 0-6 der Stadt Oberhausen veranstaltet.

 

Veranstaltungsinformationen

Ort: Luise-Albertz-Halle, Düppelstraße 1, 46045 Oberhausen

Datum und Uhrzeit: Sonntag, 19. April 2026, 17 Uhr

Eintrittspreise: von 13 bis 30 Euro

 

Ermäßigungen:

  1. Für Studierende und OB-Pass-Inhaber: 50%
  2. Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahren: 5 Euro im VVK nur erhältlich über Theater Oberhausen und an der Abendkasse
  3. Personen unter 16 Jahren: freier Eintritt (zzgl. 50% Ermäßigung in allen Preisklassen für bis zu zwei Begleitpersonen) – Reservierung über Theater Oberhausen erforderlich

 

Kartenreservierung:

Theater Oberhausen, Will-Quadflieg-Platz 1

Telefon: 0208 8578-184

E-Mail: service@theater-oberhausen.de

 

Vorverkauf:

Theaterkasse des Theater Oberhausen, Will-Quadflieg-Platz 1,

Telefon: 0208 8578-184, online unter www.theater-oberhausen.de

Tourist-Info am Hauptbahnhof Oberhausen, Willy-Brandt-Platz 2, sowie im Westfield Centro, Tel. 0208 82457-0

 

Karten sind auch an der Abendkasse erhältlich.

Gutes Leben | Stadtgespräch

Saatgutbibliothek startet in der Zentralbibliothek Oberhausen

Die Zentralbibliothek Oberhausen eröffnet gemeinsam mit der VHS Oberhausen und dem BUND Ortsverband Oberhausen eine Saatgutbibliothek. Das neue Angebot soll zur Förderung der Biodiversität beitragen und Menschen für nachhaltiges Gärtnern begeistern. Die Eröffnung findet am Dienstag, 31. März 2026, von 16 bis 18 Uhr, im Erdgeschoss der Bibliothek im Bert-Brecht-Haus Oberhausen (Langemarkstraße 19–21) statt. Alle Interessierten sind eingeladen, sich über das Projekt zu informieren, Saatgut mitzunehmen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

17.03.2026

Mitmach-Angebote zur Eröffnung

Begleitend zur Eröffnung gibt es zwei kostenlose Mitmach-Angebote für Kinder und Erwachsene. Die Expertin Cornelia Schiemanowski vom BUND Oberhausen gibt praxisnahe Tipps zum nachhaltigen und bienenfreundlichen Gärtnern und beantwortet Fragen rund um Gemüse, Kräuter und Blumen. Für Kinder ab acht Jahren wird zudem eine Bastelaktion angeboten, bei der Mini-Gewächshäuser gestaltet werden können. Für diese Aktion wird um Anmeldung per E-Mail (stadtbibliothek@oberhausen.de) gebeten. Der Austausch mit der BUND-Expertin ist ohne Anmeldung möglich.

 

Pflanzen „ausleihen“ und Vielfalt erhalten

Mit der Saatgutbibliothek möchte die Stadtbibliothek Oberhausen einen Beitrag zum Naturschutz und zur Erhaltung der Artenvielfalt leisten. Besucherinnen und Besucher können samenfestes Saatgut „ausleihen“, im Garten oder auf dem Balkon aussäen und die Pflanzen wachsen lassen. Am Ende der Saison wird neues Saatgut gewonnen und wieder in die Bibliothek zurückgebracht. So entsteht ein nachhaltiger Kreislauf, der die Sortenvielfalt bewahrt und zugleich der heimischen Tierwelt zugutekommt.

 

Saatgutspenden willkommen

Nach der Eröffnung steht die Saatgutbibliothek im Erdgeschoss der Bibliothek allen Besucherinnen und Besuchern zur Verfügung. Angeboten wird samenfestes Saatgut von Gemüse, Blumen und Kräutern. Die Stadtbibliothek freut sich zudem über Saatgutspenden, die jederzeit an der Verbuchungstheke im Erdgeschoss abgegeben werden können.

Stadtgespräch

Vollversammlung der Jugendamtselternbeiräte

In diesem Monat richtete der Landeselternbeirat der Kindertageseinrichtungen in NRW e.V. in Kooperation mit dem Jugendamtselternbeirat der Stadt Oberhausen im Zentrum Altenberg die erste Vollversammlung in 2026 der Jugendamtselternbeiräte (JAEB) in NRW aus. Der Bereichsleiter für Kinder, Jugend und Familie, Benjamin Roth, ließ es sich auf Einladung des JAEB Oberhausen nicht nehmen, die ca. 50 gewählten Delegierten aus mehreren Städten und Kreisen in Nordrhein- Westfalen in der historischen Elektrozentrale des LVR- Industriemuseums in Oberhausen zu begrüßen.

17.03.2026

In seiner Rede lobte der Oberhausener Jugendamtsleiter die sehr gute Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung und Jugendamtselternbeirat in Oberhausen, stellte die wichtige Funktion und Rolle der JAEBs als Bindeglied zwischen Eltern, Stadtverwaltung und freien Trägern heraus und dankte allen Anwesenden für Ihr ehrenamtliches Engagement im Sinne der Kinder und Familien der jeweiligen Städte. Die Beteiligung von Elternvertretern sei nicht nur gesetzlich verankert, sondern für die Jugendverwaltung in Oberhausen eine unverzichtbare Institution um die Perspektive der Eltern in fachlichen Diskussionen berücksichtigen zu können.

Roth ermutigte die Delegierten zur interkommunalen Zusammenarbeit um vorhandene Kompetenzen zu bündeln, neue Perspektiven zu eröffnen und ähnlichen Fragestellungen gemeinsam zu begegnen. Für den weiteren Verlauf wünschte er den Anwesenden einen regen Austausch, neue Impulse und Kooperationen und einen interessanten Input der neuen Ministerin für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen (Mkjfgfi), Verena Schäffer, die sich für den Nachmittag angekündigt hatte.

Der Jugendamtselternbeirat ist die gewählte und gesetzlich verankerte Vertretung aller Oberhausener Eltern mit Kindern in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegen auf Stadtebene. Der JAEB ist parteilos und unabhängig. Alle gewählten Mitglieder arbeiten ehrenamtlich. Das Ziel des JAEB ist es, die Mitbestimmung der Erziehungsberechtigten für Kinder in Einrichtungen und in der Tagespflege zu fördern und als Bindeglied und unparteiischer Vermittler zwischen den Eltern, der Einrichtungsleitung und den Trägern zu fungieren. Der JAEB Oberhausen wird alle zwei Jahre aus den Reihen der Elternbeiräte aller Oberhausener Kindertages- und pflegeeinrichtungen gewählt. Kontakt und weitere Informationen www.jaeb-oberhausen.de

Stadtgespräch

Karrieremöglichkeiten bei der Bundespolizei – am 24. März im BiZ Oberhausen informieren!

Die Bundespolizei sorgt mit ihren rund 55.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dafür, dass die Menschen in Deutschland und Europa sicher leben können. Um dieses Ziel zu erreichen, arbeitet die Bundesbehörde eng mit anderen Polizeien und Sicherheitsbehörden zusammen. Auch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit gewinnt immer mehr an Bedeutung. So geben Angehörige der Bundespolizei ihr Wissen und ihre Fähigkeiten außerhalb Deutschlands, im Rahmen internationaler Missionen, weiter. Ob in Deutschland oder weltweit, die Bundespolizei leistet einen entscheidenden Beitrag zur inneren Sicherheit.

 

17.03.2026

Zur Bewältigung ihrer Aufgaben braucht die Bundespolizei engagierten Nachwuchs. Eine Ausbildung bei der Bundespolizei bietet die Chance auf eine vielfältige Karriere und eine sichere Zukunft, ganz gleich für welche Laufbahn man sich entscheidet. Über die Einstellungsvoraussetzungen für den mittleren oder gehobenen Polizeivollzugsdienst informiert am Dienstag, den 24. März von 14.00 Uhr bis 15.30 Uhr die Einstellungsberatung der Bundespolizei im Berufsinformationszentrum (BiZ), Mülheimer Straße 36, 46045 Oberhausen.

 

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist nicht erforderlich.

 

Weitere Termine im BiZ Oberhausen sind in der Veranstaltungsdatenbank der Agentur für Arbeit Oberhausen im Internet zu finden unter: https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/oberhausen.

 

Frühlingsfest | Gutes Leben

Oberhausener Frühlingsfest 2026: Drei Tage voller Erlebnis in der Innenstadt

Die Oberhausener Innenstadt verwandelt sich vom 17. bis 19. April 2026 wieder in eine lebendige Erlebnismeile für die ganze Familie. Rund um Altmarkt, Marktstraße und Elsässer Straße erwartet Besucher:innen täglich von 12 bis 18 Uhr ein buntes Programm mit Musik, Attraktionen und kulinarischen Angeboten.

17.03.2026

Bereits am Freitag startet das Frühlingsfest mit echtem Kirmesflair entlang der Marktstraße: Karussells, Imbissstände, Spielbuden und eine Kindereisenbahn laden zum Bummeln, Mitfahren und Genießen ein. Am Abend geht das Programm nahtlos weiter: Von 18 bis 22 Uhr lockt auf der Elsässer Straße ein stimmungsvolles Late-Night-Shopping mit Live-Musik und Aperitif-Bar.

Am Samstag und Sonntag rückt der Altmarkt in den Mittelpunkt des Geschehens. Ein gemütlicher Biergarten und ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit Musik, Tanz und Akrobatik sorgen für beste Unterhaltung. Auch für Kinder ist jede Menge geboten: Hüpfburg, Spielmobil, Torwand und viele weitere Mitmachaktionen stehen bereit – und das komplett kostenlos.

Darüber hinaus warten rund um die Elsässer Straße kreative Angebote wie Kinderschminken sowie Mal- und Bastelaktionen. Für zusätzliche Highlights sorgen fantasievolle Walking Acts, darunter Stelzenläuferin „Aurora“, sowie eine holländische Marching Band, die für ordentlich Stimmung in den Straßen sorgt.

Ein besonderes Extra: Am Sonntag, den 19. April, öffnen die Geschäfte in der Innenstadt von 13 bis 18 Uhr zum verkaufsoffenen Sonntag. Auch das Einrichtungshaus Hülskemper beteiligt sich mit einem eigenen Programm im Innenhof.

Weitere Informationen gibt es unter:

www.oh-stadtmagazin.de/fruehlingsfest

Stadtgespräch

Offene Sprechzeit der Berufsberatung für Erwachsene im B³

Alle Oberhausenerinnen und Oberhausener, die auf der Suche nach neuen beruflichen Perspektiven sind oder sich beruflich weiterentwickeln möchten und noch gar nicht wissen, wohin die berufliche Reise gehen soll, sind hier genau richtig!

16.03.2026

Denn die offene Sprechzeit der Berufsberatung für Erwachsene bietet die ideale Gelegenheit, persönliche Anliegen in einem direkten Gespräch zu klären. Und dies ganz ohne Termin und unverbindlich!

 

Die nächste Möglichkeit bietet sich am Dienstag, den 24. März von 10:00 bis 12:00 Uhr. Das B³ befindet sich im Gebäude der Arbeitsagentur Oberhausen (Erdgeschoss), Mülheimer Straße 36 in 46045 Oberhausen.

 

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen vorbeizukommen und über die berufliche Zukunft zu sprechen.

 

Stadtgespräch

Öffentliche Bürgerveranstaltung zur Umgestaltung des Osterfelder Zentrums

Im Rahmen des Stadterneuerungsprogramm „Sozialer Zusammenhalt Osterfeld“ soll in den kommenden Jahren das Osterfelder Zentrum vom Marktplatz bis zum Wappenplatz umgestaltet werden. Zu diesem Zweck soll im Sommer 2026 ein freiraumplanerischer Wettbewerb durchgeführt werden. Damit die Planer*innen genau wissen, was sie planen und verändern sollen, brauchen wir die Hilfe aller Osterfelder Bürgerinnen und Bürger.

16.03.2026

Wie viele Stadtteilzentren – steht auch das Osterfelder Zentrum vor der Frage, wie es sich in Zukunft weiterentwickeln soll, damit es ein lebendiger und attraktiver Ort für alle bleibt und wird. Braucht es mehr Aufenthaltsqualität, mehr Grün, neue Nutzungen oder mehr Raum für Begegnung? Kommen Sie am 24.03 zur öffentlichen Bürgerveranstaltungen, informieren Sie sich über das Verfahren und bringen Sie ihre Anregungen und Ideen ein.

 

Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Leiten Sie die Einladung gerne an Interessierte weiter. Wir freuen uns über Ihr Kommen.

 

Die öffentliche Bürgerveranstaltung zur Umgestaltung des Osterfelder Zentrums findet statt am:

 

Dienstag, den 24. März 2026

um 18.00 Uhr

in der Mensa der Gesamtschule Osterfeld

 

Stadtgespräch

Oberbürgermeister Thorsten Berg will Arbeitsgericht in Oberhausen erhalten

Oberbürgermeister Thorsten Berg fordert den Erhalt des Arbeitsgerichts Oberhausen und hat seine deutliche Kritik an den Plänen des Landes bekräftigt.

Das nordrhein-westfälische Justizministerium hatte zuvor auf ein Schreiben Bergs geantwortet und mitgeteilt, dass eine Zusammenlegung der Arbeitsgerichte Oberhausen und Essen weiterhin geplant ist. Nach Ostern sollen vermutlich die Beratungen über die Reform im nordrhein-westfälischen Landtag beginnen.

„Das Arbeitsgericht Oberhausen ist ein wichtiger Bestandteil der Justizlandschaft in unserer Stadt. Ich halte es für falsch, diesen Standort aufzugeben“, erklärt Berg. „Gerade beim Arbeitsrecht muss der Zugang zum Recht so niedrigschwellig und einfach wie möglich sein.“

13.03.2026
Foto: Stadt Oberhausen

Für viele Beschäftigte sei der Gang zum Arbeitsgericht ohnehin mit großen persönlichen Hürden verbunden. Wer gegen den eigenen Arbeitgeber vorgehe, zum Beispiel bei einer Kündigung, ausstehenden Löhnen oder Streitigkeiten über Arbeitsbedingungen, müsse häufig zunächst eine hohe Hemmschwelle überwinden. „Wenn der zuständige Standort dann auch noch weiter entfernt liegt, wächst diese Schwelle zusätzlich. Das kann dazu führen, dass Menschen ihre Rechte gar nicht erst wahrnehmen“, befürchtet Berg.

Ein wohnortnahes Arbeitsgericht sei daher ein wichtiger Faktor dafür, dass Beschäftigte ihre Rechte tatsächlich wahrnehmen können. Das gelte insbesondere für Menschen mit geringem Einkommen, für Alleinerziehende oder für Beschäftigte im Schichtdienst, für die längere Anfahrtswege eine zusätzliche Belastung darstellen. Darüber hinaus sei wegen der angespannten wirtschaftlichen Lage in den nächsten Jahren mit einem Anstieg der Verfahren an Arbeitsgerichten zu rechnen.

Auch für haupt- und ehrenamtliche Richterinnen und Richter, Justizbeschäftigte, Unternehmen, Gewerkschaften sowie Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte sei eine gute Erreichbarkeit der Gerichte wichtig. Arbeitsgerichtsverfahren seien häufig auf persönliche Gespräche und kurzfristige Termine angewiesen. Lange Wege erschwerten diese Abläufe erheblich.

Hinzu komme, dass Arbeitsgerichte eine wichtige Rolle für den sozialen Frieden in der Arbeitswelt spielen. „Wenn Konflikte zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern schnell, professionell und gut erreichbar geklärt werden können, stärkt das auch das Vertrauen in unseren Rechtsstaat“, betont Berg.

Zugleich unterstreicht er, dass die Stadt Oberhausen die Modernisierung und Digitalisierung der Justiz ausdrücklich unterstütze. Umso wichtiger sei es jedoch, Reformen transparent und nachvollziehbar zu gestalten. „Bislang ist nicht erkennbar, nach welchen konkreten Kriterien Standorte erhalten, zusammengelegt oder aufgegeben werden sollen. Bei Entscheidungen mit so weitreichenden Folgen für Bürgerinnen und Bürger muss klar sein, welche Gründe dafür ausschlaggebend sind.“ 

Für den Oberbürgermeister steht fest: „Eine moderne Justiz braucht digitale Strukturen, aber sie braucht auch Präsenz vor Ort. Deshalb setze ich mich weiterhin mit Nachdruck für den Erhalt des Arbeitsgerichts Oberhausen ein.“

Stadtgespräch

Schulwechsel 2026/27 93 Prozent der Oberhausener Kinder wechseln an ihre Wunschschule

Die Stadt Oberhausen hat im heutigen Schulausschuss die aktuellen Anmeldezahlen für den Wechsel auf die weiterführenden Schulen im Schuljahr 2026/27 vorgestellt. Schuldezernent Jürgen Schmidt betont, dass Oberhausen über ausreichend Schulplätze verfügt: „Alle Kinder erhalten einen Platz an einer weiterführenden Schule in Oberhausen. Unser Ziel ist es, möglichst viele Erstwünsche zu erfüllen. Gleichzeitig müssen die vorhandenen Plätze fair und rechtssicher vergeben werden.“ Von den 1.940 Schülerinnen und Schülern haben in diesem Jahr 1.807 Kinder einen Platz an ihrer Wunschschule in Oberhausen erhalten. „Im Vergleich zum Vorjahr erreichen wir damit eine deutliche Steigerung bei der individuellen Schulwunscherfüllung“, so Schmidt weiter. „Gleichzeitig wissen wir, dass es für die 133 Kinder und ihre Familien, deren Erstwunsch aufgrund des Losverfahrens nicht berücksichtigt werden konnte, eine Enttäuschung sein kann.“

13.03.2026
Stadt Oberhausen

93,2 Prozent (1.807) Oberhausener Schülerinnen und Schülern haben für das kommende Schuljahr einen Platz an ihrer Wunschschule angeboten bekommen. 133 Kinder (6,8 Prozent) erhalten ein Platzangebot an einer anderen Schule der selben Schulform. Im laufenden Schuljahr 2025/26 konnte 215 (11,1 Prozent) von 1.920 Schülerinnen und Schülern kein Platz an der Wunschschule angeboten werden. „Wie in jedem Jahr können wir auch für dieses Schuljahr beobachten, dass die Vorlieben für eine spezielle Schule und das Wahlverhalten der Eltern schwanken und von den Zahlen des letzten Jahres abweichen“, ergänzt Schmidt. „Diese Schwankungen machen eine langfristige Planung der exakten Platzverteilung an einzelnen Schulen sehr schwierig. In der Gesamtsumme haben wir kein Platzproblem und können allen Kindern einen Platz an der weiterführenden Schule anbieten. Insgesamt zeigt sich, dass die Kapazitätsplanung der Stadt sehr gut zum tatsächlichen Bedarf passt.“ 

Schulentwicklungsplan mit treffender Prognose bei Bedarfen

Im Schulentwicklungsplan wurde mit einer Prognose von 2.038 Schulplätzen an weiterführenden Schulen für das Schuljahr 2026/27 gerechnet.  Der aktuelle Bedarf liegt rechnerisch bei 2.076 Plätzen. Für 138 Schülerinnen und Schüler liegt derzeit noch keine Anmeldung an einer Oberhausener Schule vor, etwa aufgrund eines Wegzugs, einer Anmeldung außerhalb Oberhausens oder einer verpassten Anmeldefrist. Insgesamt stehen in Oberhausen für das kommende Schuljahr 2.072 Plätze an weiterführenden Schulen zur Verfügung und damit noch 134 freie Plätze.

Die Zahl der direkt erfüllten Erstwünsche für Oberhausener Schülerinnen und Schüler war beispielsweise mit 95,7 Prozent an den Gymnasien sehr hoch, nur 34 Familien konnte kein Platz an der Schule ihres Erstwunsches angeboten werden. Erreicht wurde dies durch die Bildung von zwei Mehrklassen nach Genehmigung durch die zuständige Bezirksregierung Düsseldorf an den Schulen, wo es möglich war.  Für das Schuljahr 2026/27 wurde jeweils eine zusätzliche Klasse am Bertha-von-Suttner-Gymnasium und am Sophie-Scholl-Gymnasium genehmigt.

Bei den Gesamtschulen konnte in dem koordinierten Anmeldeverfahren 88,5 Prozent der Familien ein Platz an der bevorzugten Schule angeboten werden, für 91 Schülerinnen und Schüler wurden aber Plätze an anderen Schulen angeboten. Für die Realschulen konnte in diesem Jahr eine Wunscherfüllung von 97,9 Prozent erreicht werden. Nur acht Schülerinnen und Schüler konnten nicht an ihrer gewünschten Realschule aufgenommen werden.

Schulen vergeben Plätze per Losverfahren

Die Zu- oder Absage für einen Platz an der Wunschschule wird eigenständig durch die jeweilige Schule festgelegt. In Oberhausen hat sich hierzu das Losverfahren durchgesetzt. Davon ausgenommen sind einzig die Kinder, die bereits ein Geschwisterkind auf der jeweiligen Schule haben. Neben dem Vorrang für Geschwisterkinder gilt das Losverfahren als rechtssicheres Verfahren zur Vergabe der Schulplätze. Kriterien wie Wohnortnähe oder die Schulformempfehlung der Grundschule werden auf Grund der gesetzlichen Vorgaben des Landes Nordrhein-Westfalen bei der Platzvergabe nicht berücksichtigt.

Zweistufiges Anmeldeverfahren für bestmögliche Wunscherfüllung

Das Anmeldeverfahren für die weiterführenden Schulen sieht vor, dass Eltern ihre Kinder im Februar an der bevorzugten Schule anmelden konnten. In diesem Schritt haben Eltern bereits die Möglichkeit, bis zu zwei Schulen als Zweit- oder Drittwunsch anzugeben. Alle Anmeldedaten werden in der Koordinierungssitzung zwischen Schulleitungen, Schulverwaltung und Bezirksregierung ausgewertet und bestmöglich nach Wunsch umgesetzt. Liegen für eine Schule mehr Anmeldungen als Plätze vor, entscheidet die Schule im Rahmen eines Losverfahrens über die Platzvergabe. Im Anschluss werden die Schulbescheide an alle Schülerinnen und Schüler gleichzeitig verschickt. Die Schülerinnen und Schüler, die bereits einen Zweit- oder Drittwunsch angegeben haben, werden nach Möglichkeit bereits im Rahmen der Koordinierungssitzung auf die angegebenen Schulen verteilt. Die Schülerinnen und Schüler, die nach der Anmeldephase noch ohne Schulplatz sind, beispielsweise weil das Anmeldeverfahren in der ersten Runde verpasst wurde, eine Ablehnung nach Schulanmeldung in einer anderen Stadt erfolgte oder das angebotene Platzangebot abgelehnt wurde, können am 16. und 17. März noch an Schulen angemeldet werden, an denen Plätze frei sind.