Stadtgespräch

Ehrenamt-Netzwerk lädt zum Kaffeeklatsch ein

Das Netzwerk für bürgerschaftliches Engagement Oberhausen (beo) lädt am Mittwoch, 29. April 2026, alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie engagierte Ehrenamtliche zum Kaffeeklatsch ins Ehrenamtsbüro der Stadt Oberhausen, Schwartzstraße 73 (Zinkweissgebäude), ein.

21.04.2026
Foto: Logo beo

Von 15 bis 17 Uhr ist Gelegenheit, in einer entspannter Atmosphäre mehr über die vielfältigen ehrenamtlichen Möglichkeiten in Oberhausen zu erfahren. Ob jung oder alt – es sind alle eingeladen, sich über ehrenamtliche Tätigkeiten zu informieren, Ideen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen können Besucherinnen und Besucher mit erfahrenen Ehrenamtlichen ins Gespräch kommen und herausfinden, welches Ehrenamt am besten zu den eigenen Interessen und Fähigkeiten passt. Ziel der Veranstaltung ist es, die Vielfalt der ehrenamtlichen Möglichkeiten aufzuzeigen und die Oberhausenerinnen und Oberhausener zu ermutigen, sich aktiv zu engagieren.

Weiterführende Informationen über das Netzwerk für bürgerschaftliches Engagement Oberhausen (beo) auf www.oberhausen.de/beo. Darüber hinaus könnnen individuelle Beratungstermine mit Malina Bardenheuer, Inga Dander oder Jacqueline Hoffmann von der Ehrenamtsstelle der Stadt Oberhausen vereinbart werden. Die Kontaktdaten finden interessierte auf der Internetseite www.oberhausen.de/ehrenamt.

Sport | Stadtgespräch | Tourismus & Wirtschaft

Oberhausen stimmt für Beteiligung an Olympia-Bewerbung

Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Oberhausen haben sich im Rahmen eines Ratsbürgerentscheids mit 62,66 Prozent Ja-Stimmen mehrheitlich für eine Bewerbung um Olympische Spiele an Rhein und Ruhr ausgesprochen. Somit haben sie die Grundlage geschaffen, dass sich die Stadt an der gemeinsamen Bewerbung der Köln-Rhein-Ruhr-Region um die Olympischen und Paralympischen Spiele der Jahre 2036, 2040 oder 2044 beteiligt. Bei einer Beteiligung von 29,55 Prozent und 44.786 gültigen Stimmen lautet das Endergebnis für Oberhausen: 62,66 Prozent stimmten mit Ja, 37,34 Prozent mit Nein und 0,42 Prozent der Stimmen sind ungültig. In Oberhausen waren 152.260 Bürgerinnen und Bürger ab 16 Jahren stimmberechtigt. Das Quorum von zehn Prozent der benötigten Stimmen wurde erreicht, so dass der Bürgerentscheid gültig ist.

20.04.2026

„Ich danke allen Oberhausenerinnen und Oberhausenern, die sich an diesem Bürgerentscheid beteiligt haben. Ihr Ja ist ein starkes Signal für unsere Stadt und unsere Region“, fasst Oberbürgermeister Thorsten Berg das Ergebnis zusammen. „Dieses Votum zeigt auch, dass wir in Oberhausen auf die Stärken unserer Heimatregion vertrauen und diese der Welt präsentieren wollen. Denn die Olympischen Spiele sind ein Event, welches die ganze Welt im friedlichen Wettstreit der Athletinnen und Athleten vereinigt. Gleichzeitig ist dieses Votum für uns Auftrag und Verpflichtung, den weiteren Prozess transparent, verantwortungsvoll und im engen Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern zu gestalten.“

Auch Sportdezernent Jürgen Schmidt begrüßt das Ergebnis: „Das positive Votum ist ein wichtiger Schritt für den Sportstandort Oberhausen. Die mögliche Einbindung in ein internationales Großereignis bietet nicht nur eine Bühne für den Spitzensport, sondern kann auch nachhaltige Impulse für den Breiten- und Vereinssport sowie für die Sportinfrastruktur vor Ort setzen. Entscheidend wird sein, die Chancen klug zu nutzen und gleichzeitig die berechtigten Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger im Blick zu behalten.“

Der Bürgerentscheid wurde auf Grundlage eines Ratsbeschlusses vom 15. Dezember 2025 durchgeführt und stellt ein zentrales demokratisches Instrument dar, mit dem die Entscheidung über die Beteiligung Oberhausens bewusst in die Hände der Bürgerschaft gelegt wurde. Im Rahmen des Köln-Rhein-Ruhr-Konzepts ist vorgesehen, dass Oberhausen als Austragungsort für Vorrundenspiele im Volleyball in der Rudolf-Weber-Arena fungieren könnte. Die Bewerbung der Region Rhein-Ruhr setzt dabei überwiegend auf bestehende und regelmäßig genutzte Sportstätten in insgesamt 17 Städten der Region.

Mit dem positiven Ausgang des Bürgerentscheids wird sich die Stadt Oberhausen nun aktiv in den weiteren Bewerbungsprozess der Köln-Rhein-Ruhr-Region einbringen. Dabei stehen insbesondere Fragen der Finanzierung, der infrastrukturellen Entwicklung sowie der nachhaltigen Ausgestaltung der Spiele im Fokus.


Stadtgespräch

Hormone im Blick – Balance für Körper und Seele Eine Veranstaltungsreihe des Netzwerks Frauengesundheit Oberhausen

Hormone steuern zahlreiche körperliche Abläufe sowie seelische Prozesse und können beeinflussen, wie Frauen sich fühlen und wie sie durch ihren Alltag gehen. Vom ersten Zyklus über Schwangerschaften bis hin zu den Wechseljahren begleiten sie jede Lebensphase und bringen Körper und Seele immer wieder in neueBalancezustände.

Gerade in den Wechseljahren erleben viele Frauen eine Zeit des Umbruchs, dieverunsichern kann aber auch eine Chance bietet, sich neu zu entdecken und den Blick stärker auf die eigene Lebensqualität zu richten. Der Körper stellt sich um, Prioritäten verschieben sich und viele Frauen entdecken neue Bedürfnisse und bisher ungeahnte Stärken.

20.04.2026

Gerade in dieser Phase des Wandels lohnt es sich, der eigenen Gesundheit bewusst Aufmerksamkeit zu schenken. Eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung und ausreichend Erholung können dabei helfen, den Körper ins Gleichgewicht zu bringen. Ebenso entscheidend ist die mentale Perspektive: Wer sich Zeit für sich selbst nimmt, Stress aktiv begegnet, den Austausch mit anderen sucht und offen mit den eigenen Gefühlen umgeht, stärkt auch seine seelische Stabilität. So kann aus einer herausfordernden Zeit eine Chance werden, dieseLebensphase nicht nur zu meistern, sondern sie selbstbestimmt und gestärkt zu gestalten.

 

Das Netzwerk Frauengesundheit richtet daher in diesem Jahr, in der Zeit vom 10.05.bis 28.05.2026, Frauengesundheitstage zum Thema „Hormone im Blick – Balance für Körper und Seele“ aus. Neben einem literarischen Abend mit der Schauspielerinund Theaterpädagogin Angela Noack gibt es auch medizinische Impulse von Frau Dr. Christine Gathmann. Außerdem wird es zum Muttertag ein Filmmatinée in der Lichtburg geben, mit dem Titel: „Madame Aurora und der Duft von Frühling“. Der Film würdigt Frauen mitten im Leben auf einfühlsame Weise und schafft zusammen mit dem Sektempfang in der Lichtburg einen rundum gelungenen Einstieg in den Muttertag.

Alle Veranstaltungen im Überblick:

• 10.05. Filmmatinée „Madame Aurora und der Duft von Frühling“, 11:30 Uhr mit

Sektempfang, Kino Lichtburg, Eintritt 6, — EUR

• 27.05. Lesung im Literaturhaus: „Wechselhafte Jahre“, 17:30 Uhr Einlass

18:00 Uhr Lesung / kostenfrei, Gdanska Konzertsaal, Alter Markt 3

• 28.05. „Spaziergang mal anders“ Walk and Talk mit dem Netzwerk Frauengesundheit

17:30 Uhr / kostenfrei, Treffpunkt: Bushaltestelle Schloss Oberhausen,

Mülheimer Str.

Das Netzwerk Frauengesundheit Oberhausen ist ein Zusammenschluss der Institutionen: die kurbel/Zentrum für Integration und Bildung (ZIB), Gleichstellungsstelle, Frauen helfen Frauen e.V., Katholische Erwachsenen- und Familienbildung, pro familia, Volkshochschule, Kommunales Integrationszentrum, Bereich Gesundheit der Stadt Oberhausen und der Lebenshilfe.

Nähere Informationen zu den Veranstaltungen unter: www.frauengesundheit-oberhausen.de

 


Stadtgespräch

Stadt Oberhausen für innovative interkommunale Zusammenarbeit im Bereich Künstliche Intelligenz ausgezeichnet

Am 15. April 2026 wurde die Stadt Oberhausen für das Projekt „KommI – Kommunale Intelligenz“ mit dem Landespreis für innovative Zusammenarbeit in NRW ausgezeichnet. Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung verlieh den Preis in der Kategorie Kommunale Pflichtaufgaben und Innere Verwaltung.

Mit dem Landespreis würdigt das Land NRW besonders innovative und nachahmenswerte Projekte, die Kommunen gemeinsam entwickeln und umsetzen. Ziel des Wettbewerbs ist es, erfolgreiche Kooperationsmodelle sichtbar zu machen und ihre Übertragbarkeit auf andere Kommunen zu fördern.

20.04.2026
Foto Stadt Oberhausen

„Interkommunale Zusammenarbeit gewinnt angesichts des demografischen Wandels, der Digitalisierung und sich verändernder technischer sowie wirtschaftlicher Rahmenbedingungen weiter an Bedeutung. Wir freuen uns sehr, dass das Engagement der Stadt Oberhausen und der beteiligten Kommunen mit der Verleihung des Landespreises gewürdigt wird“, so Michael Jehn, Beigeordneter der Stadt Oberhausen. „Digitalisierung zusammen in der kommunalen Familie anzugehen ist der richtige Weg, um Verwaltungen bürgernäher und moderner zu gestalten“, betont Oberbürgermeister Thorsten Berg.

KommI bündelt kommunale KI-Kompetenz

Mit KommI hat die Stadt Oberhausen gemeinsam mit anderen Kommunen und IT-Dienstleistern, wie der Kommunalen Datenverarbeitungszentrale (kdvz) Rhein-Erft-Rur und der Gelsenkirchener Kommunalen Datenzentrale Emscher-Lippe (gkd-el), eine Kooperationsgemeinschaft für KI-Lösungen aufgebaut. Ziel ist es, praxistaugliche Anwendungen für kommunale Verwaltungen zu entwickeln, gemeinsam nutzbar zu machen und die Digitalisierung effizient voranzubringen.

Der Vorteil ist, dass sich die einzelnen Kooperationspartner auf die Entwicklung der für sie relevanten Anwendungsfälle konzentrieren und arbeitsteilig möglichst viele Schnittstellen zu kommunalen Daten und Fachverfahren entwickeln können.

Neben dem allgemeinen Erfahrungsaustausch zum kommunalen KI-Einsatz steht die Entwicklung von KI-Adaptern für kommunale Daten und Fachverfahren im Zentrum der Kooperationsgemeinschaft KommI. KI-Adapter werden benötigt, um kommunale Daten und Fachverfahren datenschutzkonform mit den Sprachmodellen einer KI zu verbinden. Auf diese Weise können Verwaltungsmitarbeitende Informationen aus bestehenden Systemen einfacher für ihre tägliche Arbeit nutzen. Bereits entwickelt wurden unter anderem Anbindungen an das Ratsinformationssystem ALLRIS, an verschiedene Wissensplattformen sowie an die urbane Datenplattform Civitas Core.

KDN koordiniert die Zusammenarbeit

Koordiniert und organisatorisch begleitet wird die Kooperationsgemeinschaft vom KDN – Dachverband kommunaler IT-Dienstleister. Der KDN strukturiert die Zusammenarbeit der beteiligten Kommunen und IT-Dienstleister, fördert den Austausch, bündelt Finanzmittel und unterstützt die gemeinsame Weiterentwicklung der erarbeiteten Lösungen. So trägt der KDN dazu bei, dass Erfahrungen zusammengeführt, Entwicklungsprozesse abgestimmt und Ergebnisse für eine breite kommunale Nachnutzung zugänglich gemacht werden.

Kerstin Pliquett, Geschäftsleiterin beim KDN: „KommI zeigt eindrucksvoll, worauf es heute ankommt: Um auf der kommunalen Ebene dauerhaft handlungsfähig zu bleiben, müssen wir die Vielfalt kommunaler Lösungen vereinen und daraus Stärke gewinnen. Der Einsatz von KI wird für Verwaltungsprozesse immer wichtiger – wir stehen hier erst am Anfang von ganz neuen Szenarien. Wenn wir uns auf ein gemeinsames Ziel und einen gemeinsamen Weg fokussieren, wirkt sich das positiv auf die Leistungsfähigkeit, die Wirtschaftlichkeit und die Schnelligkeit bei der Integration von KI-Lösungen aus. Genau das brauchen unsere Kommunen im Land: mehr Standards, mehr Verlässlichkeit, mehr Sicherheit bei der Nutzung moderner Technologien. Wir beim KDN verfolgen mit unseren Mitgliedern in vielen Themen den Ansatz der Kompetenzbündelung und der gemeinsamen Realisierung zukunftsfähiger Lösungen. Mit KommI kommt ein wichtiges Innovationsthema dazu.“

Zusammen ist besser

„KI-Lösungen passgenau für die kommunalen Daten und Fachverfahren zu entwickeln ist ein höchst innovativer Ansatz. KommI stellt in der IT-Dienstleistungs-landschaft des Landes NRW ein Novum dar und ist ein starkes Beispiel dafür, wie Zusammenarbeit Innovation beschleunigen kann“, so Boris van Benthem, CIO der Stadt Oberhausen.

Im Rahmen der Kooperationsgemeinschaft treibt die Stadt Oberhausen die Verwaltungsdigitalisierung mit KommI im Bereich Künstliche Intelligenz weiter voran. Die interkommunale Zusammenarbeit an KommI unter dem Motto „Zusammen ist besser!“ steht bundesweit allen Kommunen offen. Durch die Bereitstellung aller Ergebnisse als Open Source sowie der Nutzung einheitlicher Basistechnologien bei allen Kooperationspartnern wird die Nachnutzbarkeit der Ergebnisse gesichert. Diese können damit auch außerhalb der Kooperationsgemeinschaft genutzt werden. Auf diese Weise entstehen digital souveräne Lösungen für Kommunen im KI-Umfeld.

Weitere Informationen:

Unter https://kommi.org stehen die Ergebnisse der Kooperation zur Nachnutzung bereit. Für die Veröffentlichung der KI-Adapter wird die Plattform opencode.de genutzt.

 


Kunst & Kultur | Stadtgespräch

Soundtrip in der Zeche Alstaden

Seit mehr als drei Jahrzehnten verbindet den französischen Perkussionisten Lê Quan Ninh und den Saxophonisten Michel Doneda eine intensive musikalische Partnerschaft, die zu den prägendsten in der europäischen freien Improvisationsszene zählt. Beim Soundtrip Nr. 77 sind die beiden Musiker am Samstag, 25. April 2026, zu Gast in der Zeche Alstaden in Oberhausen. Das Duo wird an diesem Abend ergänzt durch den Saxophonisten und Kurator Stefan Keune.

 

20.04.2026

Lê Quan Ninh ist ein klassisch ausgebildeter Schlagzeuger und einer der innovativsten Klangforscher seiner Generation. Seine musikalische Arbeit bewegt sich zwischen zeitgenössischer Musik, Performance, Tanz und experimenteller Improvisation. Ninh nutzt häufig ungewöhnliche Spielweisen und Objekte, um Klangräume zu öffnen, die über konventionelle Rhythmik und Struktur hinausweisen. Michel Doneda gilt als einer der herausragenden Saxophon-Improvisatoren Europas. Als Autodidakt entwickelte er ein außergewöhnlich reiches klangliches Vokabular auf Sopran- und Sopraninosaxophon. Sein Spiel oszilliert zwischen leisesten Atemklängen, lyrischen Linien und eruptiven, fast schreienden Texturen.

 

Gemeinsam erforschen Ninh und Doneda klangliche Grenzbereiche, in denen jede Aufführung ein einzigartiges, im Moment entstehendes Gespräch ist. Ihre Duos entfalten oft fragile, dichte Klanglandschaften, in denen Hören und Interagieren zur zentralen Gestaltungsenergie werden. Dabei rückt das gemeinsame Erforschen von Klangphänomenen – jenseits erzählerischer oder melodischer Konventionen – in den Mittelpunkt.

 

Die Reihe Soundtrips NRW wird gefördert vom Kulturbüro der Stadt Oberhausen, dem Förderverein der Zeche Alstaden sowie vom Kultursekretariat NRW.

 

Das Konzert der Soundreihe findet am Samstag, 25. April 2026, 20 Uhr, in der Zeche Alstaden, Solbadstraße 53, 46049 Oberhausen, statt. Der Einlass beginnt um 19:30 Uhr. Der Eintritt liegt bei 15 Euro. Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe finden Interessierte unter www.soundtrips-nrw.de

Gutes Leben | Sport | Stadtgespräch

43. Spiel- und Sportwochenende in Sterkrade lockt mit vielen Angeboten

In der gesamten Sterkrader Innenstadt findet am Samstag und Sonntag, 25. und 26. April 2026, wieder das Sterkrader Spiel- und Sportwochenende statt, und das bereits zum 43. Mal.

20.04.2026
Foto: Stadt Oberhausen/Tom Thöne

„Es ist wieder ein tolles Programm, das da zusammenstellt wurde. Ich freue mich, dass Oberhausener Familien bei einer unserer Traditionsveranstaltungen zusammenkommen und gemeinsam Spaß haben können“, sagt der zuständige Beigeordnete Jürgen Schmidt. „Und ich danke allen Beteiligten für die Vorbereitung, die aufgrund der Baustellensituation vor Ort eine besondere Herausforderung darstellte und mit großem Zeitdruck erfolgen musste. Auch mit den Fragen zur Sicherheit haben wir uns intensiv beschäftigt. Es wird alles dafür getan, dass sich keiner Sorgen machen muss, diese Veranstaltung zu besuchen“, verspricht Schmidt.

 

„Das Fest wird durch viele Ehrenamtliche getragen. Das ist in einer Zeit, in der es für Vereine nicht einfacher wird, eine Teilnahme personell zu stellen, eine großartige Leistung. Doch duch die Präsenz des Vereins und guten Gesprächen werden Menschen oftmals motiviert, einem Sportverein als neues Mitglied beizutreten. Dies ist ein toller Mehrwert“, erläutert  SSB-Präsident Manfred Gregorius.

 

Oberbürgermeister Thorsten Berg eröffnet das Fest am Samstag, 25.April, um 11 Uhr auf der Bühne vor dem Technischen Rathaus. Danach begrüßen Robbie Schlagböhmer, 1. Vorsitzender der Sterkrader Interessengemeinschaft (STIG), und Manfred Gregorius, Präsident des Stadtsportbundes Oberhausen, die Bürgerinnen und Bürger. Anschließend erfolgt der Fassanstich und es beginnt das Bühnenprogramm. Eine zweite Bühne steht auf dem Zilianplatz. Weitere Veranstaltungsflächen sind die Achse Steinbrink-/Bahnhofstraße, der Große Markt und der Kleine Markt.

Auf den beiden Bühnen lockt an beiden Tagen jeweils von 11 bis 18 Uhr ein prall gefülltes Programm mit über 90 Auftritten von 40 Akteurinnen und Akteuren sowie Gruppen, davon 21 Sportvereinen. Zudem gibt es am 26. April ab 13 Uhr den verkaufsoffenen Sonntag in der Sterkrader Innenstadt. Der Wochenmarkt findet am Samstag in der Zeit von 8 bis 13 Uhr auf dem Großen Markt und auf der Steinbrinkstraße statt.

 

STIG-Vorsitzender Robbie Schlagböhmer: „Die STIG wünscht allen Besucherinnen und Besuchern viel Spaß und den Vereinen viel Erfolg! Danke an das Orga-Team, das in diesem Jahr wegen der Baustelle viel Arbeit hatte!“

 

Die Attraktionen rund um die Sterkrader Innenstadt sind ebenfalls wieder vielfältig: Die Freiwillige Feuerwehr Sterkrade präsentiert ihr große Fahrzeugshow, das Sportangebot der Sportjugend ist auf dem Großen Markt zu erleben, die Kinderclowns Oli und Felinchen sind dabei, ebenso gibt es wieder eine große Maskottchen-Parade, die Hüpfburgenlandschaft auf dem Zilianplatz kann kostenlos genutzt werden, die DLRG ist mit einem großen Infostand mit Mitmachangeboten und Rettungsboot dabei, verschiedene Kaufleute bieten  waren an Verkaufsständen an und für das leibliche Wohl ist natürlich auch gesorgt: Es gibt Süßigkeiten, Reibekuchen, Foodtruck, Cocktails und vieles mehr.

 

Für die musikalische Unterhaltung sorgen wieder DJ Klaus Celesnik sowie Kabarettist Nito Torre. Die Sterkrader Coverband Time spielt am Samstag ab 18:30 Uhr auf der Bühne Zilianplatz.


Stadtgespräch

Heimat-Preis zeichnet erneut herausragendes Engagement aus

Auch in diesem Jahr verleiht die Stadt Oberhausen wieder den Heimat-Preis. Vorschläge können bis zum 1. Juni 2026 eingereicht werden. Insgesamt werden Preisgelder in Höhe von 17.000 Euro vergeben.

16.04.2026
Foto: Heimat-Preis (Copyright: MHKBD NRW).

Wer kann den Heimat-Preis verliehen bekommen?

Die zu ehrenden Personen oder Gruppen können sich in unterschiedlichen Bereichen engagieren: im Bereich der Kultur- und Freizeitangebote durch (Volks-)Theateraufführungen, Konzerte, Tanz- oder Sportveranstaltungen als Orte der Begegnung, des Kennenlernens und von Gemeinschaft; in der Heimatpflege durch Erhalt, Pflege und Dokumentation von Mundart, Liedgut, Volks- und Brauchtum, regionaler Besonderheiten und Eigenarten. Für die Denkmalpflege kann der Einsatz für den Erhalt, die Pflege, Renovierung und Sanierung sowie Dokumentation denkmalgeschützter und die Stadtgeschichte prägender Gebäude, Anlagen und Bauten belohnt werden. In Bezug auf die Geschichte ist das Engagement für den Erhalt, die Aufarbeitung, Dokumentation und Präsentation von Stadtgeschichte und städtischem Zeitgeschehen interessant.

Preisträger waren im vergangenen Jahr die Inklusionsgarde der Tanzgarde Alstadener Bären, der Verein zur Förderung der Tafelkirche Heilige Familie und die Oberhausener Gruppe Cleaning Green. Den Sonderpreis der Stadtsparkasse Oberhausen erhielt die DPSG St. Theresia vom Kinde Jesu.

Wie hoch ist der Heimat-Preis dotiert?

Der Heimat-Preis wird jährlich an bis zu drei Personen oder Gruppen – in drei abgestuften Preisen zu 7.500, 5.000 sowie 2.500 Euro – vergeben, finanziert vom Land NRW. Zusätzlich gibt es auch in diesem Jahr einen weiteren Heimat-Preis, gesponsert durch die Stadtsparkasse Oberhausen: Er würdigt das besondere Engagement von und für junge Menschen und ist mit 2.000 Euro dotiert.

Wie kann jemand für den Heimat-Preis vorgeschlagen werden?

Alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Oberhausen sind eingeladen, einzelne Personen, Gruppen oder Initiativen, die sich in besonderer Weise in den genannten Bereichen engagieren, für den Preis vorzuschlagen. Eine unabhängige, fachkundige Jury empfiehlt dem Oberbürgermeister die Preisträgerinnen und Preisträger.

Vorschläge können bis zum 1. Juni 2026 eingesandt werden. Den entsprechenden Link zum Formular sowie weitere Informationen finden Interessierte unter www.oberhausen.de/heimatpreis. Auskünfte erteilt auch das Kulturbüro der Stadt Oberhausen, Gewerkschaftsstraße 76-78, 46045 Oberhausen, E-Mail: kulturbuero@oberhausen.de.

Allgemeine Informationen zum Heimat-Preis stehen auf der Homepage des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW unter www.mhkbd.nrw und in den sozialen Medien unter dem Hashtag #nrwheimatet.


Gutes Leben | Stadtgespräch

Wohnen im Alter ̶ sich frühzeitig informieren und selbstbestimmt planen

Wie möchte ich in Zukunft wohnen? Diese Frage stellt sich nicht erst im hohen Alter, sich damit zu befassen, lohnt sich schon viel früher. Mit dem Thema Wohnen im Alter befasst die 6. Senior*innenkonferenz, zu der die Stadt Oberhausen alle Interessierten jeden Alters am Sonntag 2. August 2026, von 10 bis 14 Uhr einlädt. Ort: Alteneinrichtungen der Stadt, Elly-Heuss-Knapp-Straße 3. Die Veranstaltung bietet Informationen, praktische Tipps und die Möglichkeit sich frühzeitig mit den eigenen Wohnwünschen zu beschäftigen. Die Teilnahme ist kostenlos, die Anmeldung ab sofort möglich.

16.04.2026
Foto: Plakat zur Senior*innenkonferenz. (Stadt Oberhausen)

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dürfen sich auf interessante Beiträge zu verschiedenen Wohnformen, zu technischen Hilfen im Alltag und zu Unterstützungsangeboten rund um das Wohnen freuen. Fachleute aus unterschiedlichen Bereichen stehen für Fragen zur Verfügung und geben Einblicke in ihre Arbeit.

Ab 12 Uhr besteht die Möglichkeit, bei einem offenen Rundgang verschiedene Beratungsangebote kennenzulernen und ins Gespräch zu kommen. Ob Wohnberatung, Pflegeberatung oder neue Wohnprojekte  ̶  hier kann man sich individuell informieren und Anregungen mitnehmen.

Jelena Jokic vom Bereich Chancengleichheit: „Nutzen Sie die Gelegenheit, sich in angenehmer Atmosphäre zu informieren, neue Ideen zu sammeln und Kontakte zu knüpfen. Wer sich frühzeitig mit dem eigenen Wohnen beschäftigt, kann später selbstbestimmt entscheiden.“

Anmeldung per E-Mail an chancengleichheit@oberhausen.de oder telefonisch unter 0208 825-2991.


Stadtgespräch

Verkaufsoffene Sonn- und Feiertage in Oberhausen

Der Rat der Stadt Oberhausen hat in seiner Sitzung am 23. März 2026 für dieses Jahr folgende verkaufsoffenen Sonn- und Feiertage beschlossen:

16.04.2026
  1. Am Sonntag, 19. April 2026, dürfen im Innenstadtbereich Alt-Oberhausen im Zusammenhang mit dem Frühlingsfest Verkaufsstellen von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. Die getroffene Ausnahmeregelung gilt für Verkaufsstellen im Innenstadtbereich Alt-Oberhausen in den von den nachfolgenden Straßen umschlossenen Bereichen sowie für Verkaufsstellen, die an die genannten Straßen und Plätze unmittelbar angrenzen: Elsässer Straße, Gewerkschaftsstraße 47 – 100, Goebenstraße 15 – 113, Havensteinstraße 27 – 54, Helmholtzstraße 13 – 173, Hermann-Albertz-Straße 54 – 206, Langemarkstraße, Lothringer Straße 2 – 37, Marktstraße 24 – 197, Nohlstraße 40 – 97, Paul-Reusch-Straße 4 – 81, Saarstraße 36 – 89, Stöckmannstraße 26 – 110 und Wörthstraße 3 – 19.
  2. Am Sonntag, 26. April 2026, dürfen in der Innenstadt Sterkrade im Zusammenhang mit dem Sterkrader Spiel-und Sportwochenende Verkaufsstellen von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. Die getroffene Ausnahmeregelung gilt für Verkaufsstellen in der Innenstadt Sterkrade in den von den nachfolgenden Straßen umschlossenen Bereichen sowie für Verkaufsstellen, die an die genannten Straßen und Plätze unmittelbar angrenzen: Arnold-Rademacher-Platz, Zilianplatz, Großer Markt, Kleiner Markt, Kantstraße, Bahnhofstraße 4 – 55, Steinbrinkstraße 201 – 272 und Ramgestraße 2 – 11
  3. Am Sonntag, 3. Mai 2026, dürfen in der Neuen Mitte Oberhausen im Zusammenhang mit dem Kunst- und Kulturfestival von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. Die getroffene Ausnahmeregelung gilt für Verkaufsstellen im Einkaufszentrum Westfield Centro, Centroallee.
  4. Am Sonntag, 13. September 2026, dürfen im Stadtteil Schmachtendorf im Zusammenhang mit der Kröößkirmes Verkaufsstellen von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. Die getroffene Ausnahmeregelung gilt für Verkaufsstellen im Stadtteil Schmachtendorf in den von den nachfolgenden Straßen umschlossenen Bereichen sowie für Verkaufsstellen, die an die genannten Straßen und Plätze unmittelbar angrenzen: Schmachtendorfer Straße 102 – 159, Dudelerstraße 1 – 13, Hiesfelder Straße 191 – 208 und Buchenweg 8 – 14
  5. Am Sonntag, 4. Oktober 2026, dürfen in der Neuen Mitte Oberhausen im Zusammenhang mit dem Westfield Centro Familienfest Neue Mitte Verkaufsstellen von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. Die getroffene Ausnahmeregelung gilt für Verkaufsstellen im Einkaufszentrum Westfield Centro, Centroallee.
  6. Am Sonntag, 8. November 2026, dürfen in der Neuen Mitte Oberhausen im Zusammenhang mit der Freizeit- und Reisemesse Ruhr Verkaufsstellen von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. Die getroffene Ausnahmeregelung gilt für Verkaufsstellen im Einkaufszentrum Westfield Centro, Centroallee.
  7. Am Sonntag, 6. Dezember 2026 (2. Advent), dürfen im Stadtteil Schmachtendorf im Zusammenhang mit dem Nikolausmarkt Verkaufsstellen von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. Die getroffene Ausnahmeregelung gilt für Verkaufsstellen im Stadtteil Schmachtendorf in den von den nachfolgenden Straßen umschlossenen Bereichen sowie für Verkaufsstellen, die an die genannten Straßen und Plätze unmittelbar angrenzen: Schmachtendorfer Straße 102 – 159, Dudelerstraße. 1 – 13, Hiesfelder Straße 191 – 208 und Buchenweg 8 – 14.
  8. Am Sonntag, 13. Dezember 2026 (3. Advent), dürfen in der Neuen Mitte Oberhausen im Zusammenhang mit den Westfield-Centro-Weihnachtsmärkten Verkaufsstellen von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. Die getroffene Ausnahmeregelung gilt für Verkaufsstellen im Einkaufszentrum Westfield Centro, Centroallee

Kunst & Kultur | Stadtgespräch

Gesang und Gitarre: Konzert der Städtischen Musikschule Oberhausen

Anlässlich ihres 60-jährigen Bestehens lädt die Städtische Musikschule Oberhausen am Samstag, 18. April 2026, ab 18 Uhr zu einem besonderen Konzertabend ins Theater des Lokals Gdanska, Altmarkt 3 (Eingang Gutenbergstraße 8, Hofeinfahrt) ein. Unter dem Titel One Voice – One Guitar präsentieren Schülerinnen und Schüler der Gesangsklasse von Stefan Aretz eine der puristischsten und zugleich intensivsten Formen des Musizierens: die Verbindung von Gesang und Gitarre, reduziert auf das Wesentliche und gerade deshalb besonders ausdrucksstark. Begleitet werden sie von dem erfahrenen Gitarristen Markus Kaiser. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

16.04.2026
Foto: Plakat. (Stadt Oberhausen)

Das Konzertpublikum erwartet ein vielseitiges Programm, das von feinfühligen, intimen Momenten bis hin zu stilistisch abwechslungsreichen Interpretationen reicht. Hier geht es nicht um große Effekte, sondern um Persönlichkeit, Ausdruck und musikalische Nähe. Es erklingen Songs für Bigband, Rock- und Popensembles, neu gedacht in bewusst reduzierten Arrangements – nahbar, ehrlich und musikalisch auf hohem Niveau.

Markus Kaiser, langjährige Lehrkraft der Städtischen Musikschule Oberhausen, prägt seit über 30 Jahren die musikalische Ausbildung vor Ort und ist darüber hinaus als virtuoser Fingerstyle-Gitarrist auf zahlreichen Bühnen aktiv – sowohl solistisch als auch im Duo Manukai. Inspiriert von international bekannten Formationen wie Tuck and Patti oder dem deutschen Duo Friend N Fellow, entsteht ein musikalischer Dialog, der Raum für echte Begegnung lässt.

Auch talentierte Nachwuchsgitarristen wirken mit: Joshua Ingenwerth, der gemeinsam mit seiner Cousine Julia Grütjen in einem festen Duo musiziert, sowie Sam Hasnik, der sowohl in Bandprojekten als auch als Solist an der akustischen Gitarre überzeugt.