Stadtgespräch

Digitaler Wunschbaum der Oberhausen Crowd

Auf der Oberhausen Crowd gibt es wieder einen Wunschbaum. Außerdem wird Geld gesammelt, um einen Elefanten in die Lüfte zu heben. Rund um Weihnachten geschehen manchmal Wunder, das ist einfach so…

15.11.2022

Ein kleines Weihnachtswunder ist der digitale Wunschbaum, den die Energieversorgung Oberhausen AG (evo) in diesem Jahr zum dritten Mal auf der Oberhausen Crowd startet. In diesem Jahr werden großzügige Unterstützerinnen und Unterstützer gesucht, um kleinen und erwachsenen Besucherinnen und Besuchern der Oberhausener Tafel etwas Weihnachtsfreude zu schenken.

Alle, die spenden möchten, haben die Wahl: Für 15 Euro kann entweder ein prall gefülltes Weihnachtspäckchen für ein Kind ausgewählt werden – darin enthalten sind ein PlaymobilSet, ein Rasmus-Kuscheltier und ein süßer Schoko-Nikolaus. Alternativ gibt es Gutscheine für das BERO-Zentrum, mit dem für einen Erwachsenen ein Herzenswunsch in Erfüllung geht. Beide Geschenk-Varianten haben einen Wert von 30 Euro, denn jede Spende von 15 Euro verdoppelt die evo. Ab morgen, den 16. November, kann für einen Monat online gespendet werden: www.oberhausen-crowd.de/evowunschbaum22

Fliegende Elefanten

Irgendwie magisch ist auch das Projekt „Elevated Levitated Elephant“. Denn hier geht es darum, eine große – und auch schwere – steinerne Elefantendame schweben zu lassen. Die Skulptur soll unter die vier Stahlbögen der Wuppertaler Schwebebahn montiert werden, die zwischen dem Oberhausener Hauptbahnhof und dem Industriemuseum stehen. Die Skulptur zeigt übrigens die Elefantin „Tuffi“, die aus der Wuppertaler Schwebebahn sprang, in Oberhausen Straßenbahn fuhr und im Rathaus das Bürgermeister-Büro verwüstete.
Das Gesamtkunstwerk soll sinnbildlich für die guten Beziehungen zwischen den Städten Oberhausen und Wuppertal stehen. Unter www.oberhausen-crowd.de/elevated-elephant kann noch für rund drei Wochen gespendet werden.
Alle Oberhausenerinnen und Oberhausener mit guten Ideen für Vereine, den Stadtteil oder soziale und kulturelle Projekte sind herzlich eingeladen, ein eigenes Projekt auf der Oberhausen Crowd zu starten. Das Team der Oberhausen Crowd steht vom Zeitpunkt der Idee an der Seite der Projektstarterinnen und -starter, damit das Projekt gelingt und in die Tat umgesetzt werden kann.

Alle Informationen zum Projektstart – und die aktuellen Projekte – gibt es unter: www.oberhausen-crowd.de

evo lädt am 4. Dezember zum traditionellen Weihnachtssingen ein

Der zweite Advent wird in diesem Jahr besonders festlich: Denn auch 2022 lädt die Energieversorgung Oberhausen AG (evo) ihre Kundinnen und Kunden zum Mitsing-Abend ein. Veranstaltungsort des evo-Weihnachtssingens ist wieder das Stadion Niederrhein.

27.10.2022

Begleitet von Profis – es geben sich erneut Nito Torres und Band die Ehre – geht es um die gute Zeit beim gemeinsamen Singen von traditionellen und modernen Weihnachtsliedern. Die Kulisse, das weihnachtlich geschmückte Stadion Niederrhein, bietet eine ganz besondere Atmosphäre.

Auch ein Highlight: Vor dem gemeinsamen Singen öffnet der kleine Stadion-Weihnachtsmarkt seine Tore. Hier gibt es leckeren Glühwein, die eine oder andere weihnachtliche Nascherei und allerhand schöne Dinge, die Vereine aus Oberhausen anbieten.

Es lässt sich nicht leugnen, zurzeit wird uns allen viel abverlangt. Die Energiekrise betrifft jeden und macht uns allen zu schaffen. Gerade deshalb wollen wir am Weihnachtssingen festhalten, um Oberhausen eine kleine Auszeit mit viel Weihnachts-Vorfreude zu bereiten. Es ist wichtig, jetzt zusammenzurücken und trotz allem die Adventszeit zu genießen“, erklärte Sabine Benter, Pressesprecherin und Leiterin des Kundenservice bei der evo.

 

Veranstaltungsinfos im Überblick:

Wann: 4. Dezember 2022 (2. Advent)

Wo: Stadion Niederrhein, Lindnerstr. 78, 46149 Oberhausen

Einlass zum Stadion-Weihnachtsmarkt: 16 Uhr

Beginn des Singens: 18 Uhr, Veranstaltungsende: ca. 21 Uhr

Eintritt: 2 Euro (inkl. zwei Wertmarken)

Für Kinder bis 10 Jahre ist der Eintritt frei (kein Ticket erforderlich).

Tickets: www.lms-ticket.de/rwo/venue oder im RWO-Fanshop

Stadtgespräch

Stromversorgung rund um EKO wiederhergestellt

Am Samstag kam es in Oberhausen zu einer Versorgungsunterbrechung. 800 Haushalte waren betroffen. Die Störung wurde kurzfristig behoben.

13.09.2022

Am Samstag, 10. September 2022, kam es in Oberhausen Mitte zu einer Unterbrechung der Stromversorgung. Dank des schnellen Einsatzes der Kolleginnen und Kollegen der Oberhausener Netzgesellschaft mbH, konnten die meisten betroffenen Kunden innerhalb von 30 Minuten wiedervorsorgt werden, nach weiteren 20 Minuten waren auch die letzten Kunden versorgt. Priorität hatte dabei vor allem das Evangelische Krankenhaus, das auch vom Stromausfall betroffen war. Das Krankenhaus konnte auf ein Notstromaggregat zurückgreifen, so dass der laufende Betrieb gesichert war.

Hintergrund der Störung war eine defekte Ortsnetzstation. Insgesamt 800 Haushalte waren betroffen. Die Oberhausener Netzgesellschaft geht der Sache bereits auf den Grund und vermutet, dass Wasser in die Station eingedrungen ist und einen Kurzschluss nach sich gezogen hat.

Die evo und die Oberhausener Netzgesellschaft bedauern die Umstände, die für die Oberhausenerinnen und Oberhausener entstanden sind.

Stadtgespräch

evo-Presseinfo: Die evo-Familie wächst

Am 1. September begrüßte die evo elf neue Auszubildende.

05.09.2022

Gleich elf junge Menschen erlebten am Donnerstag, den 1. September, ihren ersten Ausbildungstag bei der Energieversorgung Oberhausen (evo): Nele Zimmert und Ebru Yüzlü unterstützen als angehende Industriekauffrauen die kaufmännischen Prozesse und die Verwaltung der evo. In der evo-Kantine wird ab sofort die Jungköchin Sonja Hahn den Kochlöffel schwingen. Emil Sedzikowski betreut als zukünftige Fachkraft für Lagerlogistik die großen Lagerräume der evo, während Dustin Stoklossa und Luca van de Linde als Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung eine IT-basierte Ausbildung absolvieren.

Natürlich bekommt auch der technische Bereich der evo tatkräftige Unterstützung:
Diego Korkmaz, Lenard van Sandbergen und Rene Deterding treten ihr erstes Ausbildungsjahr als Elektroniker für Betriebstechniker an, Leandro Gaczol und Florian Bartoldus schlagen die Laufbahn als Mechatroniker ein.

„Wieder haben sich elf gut qualifizierte und motivierte junge Menschen dazu entschieden, bei der evo in die Berufswelt zu starten“, freute sich Christian Basler, technischer Vorstand der evo. „Junge Menschen stehen für die evo im Mittelpunkt. Dazu gehört auch, ihnen eine fundierte Ausbildung zu bieten und so das Fundament für eine erfolgreiche berufliche Zukunft zu bereiten. So investieren wir in die Zukunft unserer Stadt und der evo.“

An ihrem ersten Tag sammelten die neuen Auszubildenden direkt viele neue und spannende Eindrücke. Traditionell gab es eine Führung durch das Heizkraftwerk I und über das Werksgelände auf der Danziger Straße. Im Anschluss nahm sich Christian Basler Zeit, die neuen Mitglieder der evo-Familie kennenzulernen und stellte sich ihren Fragen – stets begleitet von Ausbildungsleiterin Sanja Keil.

„Ich begleite unsere Auszubildenen vom ersten Moment an, ab dem Vorstellungsgespräch“, erklärte sie. „Es ist uns wichtig, uns eng und auf Augenhöhe mit unseren neuen Kolleginnen und Kollegen auszutauschen. Ich stehe ihnen gern bei allen Fragen zur Verfügung, ob es um die Einteilung in die unterschiedlichen Abteilungen oder um Tipps für die Prüfungsvorbereitung geht.“

Ausbildungsstart 2023

Für den Ausbildungsstart am 1. September 2023 können sich Interessierte sehr gern noch bis zum 31. Oktober 2022 bewerben. Alle Informationen zu den Ausbildungsberufen und zur digitalen Bewerbung gibt es unter www.evo-energie.de/ausbildung-bei-der-evo.

Gutes Leben

Oberhausen Crowd feiert den 50. erfolgreichen Projektabschluss

Die Oberhausen Crowd ist zwar erst knapp drei Jahre alt, einen „Fünfzigsten“ kann die Crowdfunding-Plattform der Energieversorgung Oberhausen AG (evo) aber trotzdem feiern: den fünfzigsten erfolgreichen Projektabschluss.

22.08.2022

Die 50 erfolgreichen Crowd-Projekte sind so unterschiedlich, wie sie nur sein könnten. Doch eines ist ihnen gemein: Ob nun die Unterstützung für Kinder, die Abfederung von Einzel-Schicksalen oder die Rettung historischer Einrichtungen und Brauchtümer im Vordergrund steht, alle Projekte tragen dazu bei, Oberhausen lebenswerter und liebenswerter zu gestalten. Das ist nur dank der großen Solidarität und Spendenbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger möglich, die auf der Oberhausen Crowd eine Plattform gefunden haben.

Das Jubiläumsprojekt: Der Bürgerring Oberhausen-Alstaden 1950 e. V. hat 4.500 Euro für Fahrradständer auf dem Alstadener Friedhof gesammelt, damit die Besucherinnen und
Besucher – meist Seniorinnen und Senioren – bequem und sicher mit dem Fahrrad anreisen können.

Erst heute ist wieder ein schönes Projekt auf der Oberhausen Crowd gestartet:

Der Schulverein der Rolandschule sucht Unterstützerinnen und Unterstützer, um die Grundschule mit neuen Lernräumen für individuelles Arbeiten, Lernen und Lesen auszustatten. In Zukunft soll es „Lernwaben“ geben, Rückzugsorte, die wie Bienenwaben aussehen und individuell genutzt werden können. Auch neue Lernnischen mit Sitz- und Arbeitsmöglichkeiten und Whiteboards sollen eingerichtet werden. Das Projekt läuft noch bis zum 18. September.

 

Gemeinsam durch die Krise

Sozialer Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung sind in der Energiekrise so wichtig geworden, wie nie. Denn leider ist jeder Einzelne betroffen. Gerade jetzt ist es also wichtig, dass gute Ideen und Projekte zur Unterstützung wirtschaftlich schwacher Menschen eine Bühne bekommen.

Das weiß auch die evo. Deshalb gibt es seit dem 20. August neue Förderangebote auf der Oberhausen Crowd, damit noch mehr wichtige Projekte realisiert werden:
Die evo stellt einen zusätzlichen Fördertopf. So werden soziale Projekte mit 15 Euro pro 10 Euro Spende unterstützt und Ziele schneller erreicht.
Hinzu kommt außerdem ein neuer Freundschaftsbonus: Mit der Aktion „Freunde werben Freunde” können ehemalige Projektstarterinnen und -Starter ab sofort „Newcomer“ anwerben. Die neuen Projekte bekommen dann eine Starthilfe in Höhe von 100 Euro.
Um das Crowd-Netzwerk weiter zu stärken, verschickt die evo in Zukunft regelmäßige Newsletter an alle Interessierten. Alle Infos gibt es ab September unter www.oberhausen-crowd.de.

Die Oberhausen Crowd kann dabei helfen, den steigenden Kosten, die die Energiekrise auslöst, zu begegnen. Denn auch auf soziale Einrichtungen und Vereine kommen durch die steigenden Energiepreise ungeplante Mehrkosten zu. Hier kann ein Crowd-Projekt hilfreiche Unterstützung bieten, denn durch die kleinen Beiträge vieler lässt sich einiges bewirken.

Ebenfalls eine Idee: die Oberhausen Crowd zum Energiesparen und Umrüsten zu nutzen. Zum Beispiel lässt sich ein Crowd-Projekt nutzen, um die Beleuchtung des Vereinsheims oder Fußball-Platzes auf LED umzustellen oder Fahrräder und Lastenräder für den kostengünstigen und klimafreundlichen Transport anzuschaffen.

Und damit die Projekteinstellung und -Verbreitung in Zukunft noch besser und unkomplizierter gelingt, wurde die Bedienungsoberfläche der Oberhausen Crowd modernisiert.

Stadtgespräch

evo klärt über Lage und Kosten der Gas- und Stromversorgung auf

Am 8. August lud die Energieversorgung Oberhausen AG (evo) zur Pressekonferenz ein. Die evo hat es in den letzten Wochen und Monaten bereits angekündigt: Zum 1. Oktober 2022 wird es eine weitere Preisanpassung in Strom, Gas und Fernwärme geben.

09.08.2022

Über die Hintergründe der Energiekrise, den Umfang der Preisanpassung und wie die evo ihre Kundinnen und Kunden in der aktuellen Situation unterstützt, berichteten am Montag, 8. August, Christian Basler, technischer Vorstand der evo, Hartmut Gieske, kaufmännischer Vorstand, Arnd Mucke, Geschäftsbereichsleiter Marktmanagement, und Sabine Benter, Geschäftsbereichsleiterin Kundenservice/Pressesprecherin.

Zur energiepolitischen Lage

Christian Basler schilderte zu Beginn der Pressekonferenz die Hintergründe zur aktuellen Lage der Energieversorgung. Schon vor dem Krieg in der Ukraine waren die Energiemärkte angespannt, mit Kriegsbeginn hat sich die Situation auf den Weltmärkten um ein Vielfaches verschlechtert. Aktuell fließen nur 20 Prozent der eigentlichen Gasmengen durch die Pipeline Nord Stream 1.

„Aktuell, Anfang August, stehen die Gasspeicher bei rund 70 Prozent. Es ist also wahrscheinlich, dass das erste Ziel des Gasspeichergesetzes von 75 Prozent Füllstand im September erreicht wird. Doch die weiteren Zielstände zu erreichen, bewerten Expertinnen und Experten als sehr anspruchsvoll. Diese Einschätzung teilt auch die evo“, erklärte Christian Basler den Status Quo der Gasversorgung. „Die Folge ist: Gas ist ein knappes Gut geworden. Die Sorge vor einer Gasmangellage in diesem Winter ist damit leider ernste Realität“, schlussfolgerte Christian Basler.

Ob es zu einer Mangellage kommt und die Notfallstufe im Notfallplan Gas ausgerufen werden muss, hängt an vielen Faktoren: der Entwicklung der russischen Importe, der Erschließung von Alternativen, dem Sparverhalten der Verbraucherinnen und Verbraucher und der Witterung im Winter.

„Dass jeder sein eigenes Verbrauchsverhalten reflektiert, ob Privatperson oder Unternehmen, ist jetzt das A und O. Leider reicht das aktuelle Sparverhalten noch nicht aus, um die derzeit fehlenden 20 Prozent Gas auszugleichen“, betonte Christian Basler weiterhin. „Jede Kilowattstunde, die wir nicht verbrauchen, hilft uns besser durch den Winter zu kommen, etwas zur Entschärfung der Situation beizutragen und die Industrie zu entlasten. Auch die evo trägt ihren Teil dazu bei: Wir halten die Temperaturen bei der evo im vorgeschriebenen Maß, kühlen aber nicht darüber hinaus und werden im Winter auch nicht übermäßig heizen. Auch die Außenbeleuchtung schalten wir ab 23 Uhr ab.“