Stadtgespräch

Erneuter Kontrolleinsatz zum Behördenziel „Sichere Innenstadt“

Weniger als zwei Wochen nach dem letzten Kontrolleinsatz der Polizei Oberhausen mit Unterstützung des Kommunalen Ordnungsdienstes, fand am Dienstag, 12. Mai 2026 erneut ein Präsenzeinsatz, organisiert vom Bezirksdienst, zum Behördenziel „Sichere Innenstadt“ statt. Die Bezirksdienstbeamtinnen und -beamten sowie Kräfte des Kommunalen Ordnungsdienstes der Stadt Oberhausen durchstreiften in der Zeit von 11 bis 19 Uhr in diesem Sondereinsatz erneut die Innenstadt, insbesondere die Fußgängerzone auf der Marktstraße. Im Fokus lagen dieses Mal vor allem die Nutzung von Fahrrädern und E-Scootern in den Fußgängerzonen sowie die Kontrolle der Einhaltung straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften, aber andere Ordnungswidrigkeiten und Straftaten sollten geahndet werden.

18.05.2026

Im Verlauf der Kontrollaktion wurden 129 verkehrsrechtliche Verstöße festgestellt:

–           55 Verstöße von Radfahrerinnen und Radfahrern, die die Fußgängerzone trotz bestehender Beschilderung verbotswidrig befuhren

–           37 Verstöße von Nutzerinnen und Nutzern von E-Scootern, die ebenfalls die Fußgängerzone verbotswidrig befuhren

–           26 Verstöße wegen nicht angepasster Geschwindigkeit

–           4 Strafverfahren wegen des Führens von Fahrzeugen unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln

–           3 Fälle von Beförderung weiterer Personen auf E-Scootern

–           2 Verstöße gegen die Pflichtversicherung bei E-Scootern

–           1 Verstoß wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis

–           1 Verstoß wegen der Nutzung eines Mobiltelefons während der Fahrt

–           1 Strafanzeige wegen Diebstahls

„Mit unserem neuen Behördenziel Sichere Innenstadt setzen wir einen klaren Schwerpunkt: Die Menschen in Oberhausen und vor allem auch in der Innenstadt sollen sich sicher fühlen“, so Polizeipräsidentin Dr. Sackermann. „Entscheidend dafür ist, dass wir immer wieder Präsenz zeigen und genau hingucken – und vor allem, dass alle bei der Polizei Oberhausen an einem Strang ziehen. Deshalb bin ich sehr stolz auf einen weiteren Einsatz in so kurzer Zeit und vor allem auch auf die sehr gute und enge Zusammenarbeit mit der Stadt Oberhausen. Nur gemeinsam können wir Probleme frühzeitig erkennen und konsequent für mehr Sicherheit und Ordnung in der Innenstadt sorgen.“

Und der Leiter der Direktion Gefahrenabwehr und Einsatz ergänzt: „Sicherheit und Ordnung müssen im Stadtbild spürbar sein – und das funktioniert nur, wenn wir unsere Präsenz in der Innenstadt weiterhin erhöhen. Wir schreiten konsequent dort ein, wo Straftaten und Ordnungsverstöße begangen und Regeln missachtet werden. Das stärkt die Sicherheit der Menschen vor Ort und trägt dazu bei, dass die Menschen sich hier gern aufhalten. “

„Die wiederholten gemeinsamen Kontrolleinsätze zeigen, dass die Oberhausener Sicherheitsbehörden eng und verlässlich zusammenarbeiten – genau das erwarten die Bürgerinnen und Bürger zu Recht von uns“, betont Michael Jehn, Ordnungsdezernent der Stadt Oberhausen. „Entscheidend ist dabei nicht nur die Verfolgung schwerwiegender Straftaten. Auch die konsequente Ahndung kleinerer Verstöße trägt dazu bei, Regeln im öffentlichen Raum durchzusetzen und das Sicherheitsgefühl der Menschen nachhaltig zu stärken. Wer erlebt, dass unsere gemeinsamen gesellschaftlichen Spielregeln gelten und eingehalten werden, gewinnt Vertrauen in den Rechtsstaat. Diese Präsenz und Konsequenz sind eine wichtige Grundlage für eine sichere und lebenswerte Innenstadt.“

Stadtgespräch

Stadtbibliothek Sterkrade lädt zum Spieleabend ein

Die Stadtbibliothek Sterkrade (Wilhelmstraße 9) lädt am 29. Mai 2026 ab 17 Uhr zu einem unterhaltsamen Spieleabend ein. Unter dem Titel „Sterkrader Spieleabend“ sind alle Interessierten herzlich willkommen, gemeinsam neue Spiele zu entdecken oder bekannte Klassiker in geselliger Runde zu spielen.

18.05.2026

An zahlreichen Tischen wird gespielt, gelacht und ausprobiert: ganz gleich, ob Brettspiel-Neuling oder erfahrener Spielefan. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Erfahrene Spieleerklärerinnen und -erklärer begleiten den Abend, geben Hilfestellung und sorgen dafür, dass der Einstieg in neue Spiele leichtfällt. Für eine angenehme Atmosphäre ist ebenfalls gesorgt: Snacks und Getränke stehen bereit.

 

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Aufgrund begrenzter Plätze wird jedoch um eine vorherige Anmeldung (per E-Mail bibliothek.sterkrade@oberhausen.de oder per Telefon 0208 94059850) gebeten. Die Stadtbibliothek freut sich auf einen geselligen Abend mit vielen spielfreudigen Gästen.

Stadtgespräch

Brückenschlag-Beirat vergibt Mittel für Vielfalt an Projekten

Der zum Jahresbeginn neu zusammengesetzte Brückenschlag-Beirat hat im April erstmals über die Vergabe von Mitteln aus dem Verfügungs- und dem Projektfonds entschieden. So werden in diesem Jahr unter anderem eine Kunstwoche auf dem Altmarkt, verschiedene Musikprojekte, Angebote zum interkulturellen Dialog sowie Bauworkshops unterstützt. Die Gesamtfördersumme beträgt rund 28.000 Euro. „Es freut mich sehr zu sehen, wie stark insbesondere Kunst, Kultur und Musik vertreten sind. Das zeigt, wie lebendig und engagiert die Szene hier in Oberhausen ist“, betont Micha Fedrowitz vom Stadtteilmanagement Brückenschlag.

12.05.2026
Logo: Brückenschlag

Neun Förderanträge lagen dem Beirat vor. Zu den Antragstellern zählten Vereine, kirchliche Träger sowie ehrenamtliche Initiativen. Sie nutzten die Gelegenheit, ihre Projekte persönlich vorzustellen und Fragen der Beiratsmitglieder zu beantworten.

Neben der Förderentscheidung begleitet der Beirat auch die laufenden Maßnahmen im Brückenschlag. In diesem Zusammenhang informierte die Stadt das Gremium in der Aprilsitzung über den aktuellen Stand der Umbaumaßnahme Marktstraße, zudem berichteten Stadtteilmanagement und Stadtteilarchitekten über ihre Arbeit.

Die nächste Sitzung findet am 15. Juli statt. Dann wird erneut über eingereichte Projektanträge beraten und entschieden. Wer ein Vorhaben im Brückenschlag-Gebiet plant, das den sozialen Zusammenhalt stärkt und dem Quartier zugutekommt, muss sich vor der Antragstellung im Stadtteilbüro Brückenschlag beraten lassen. Antragsschluss ist der 12. Juni.

Weitere Informationen sowie Unterstützung bei der Antragstellung finden Interessierte auf www.brueckenschlag-ob.de. Alternativ steht das Stadtteilmanagement auch persönlich oder per E-Mail beratend zur Seite. Kontakt: Marktstraße 97, 46045 Oberhausen, Tel.: 0208 8284 9086, E-Mail an info@brueckenschlag-ob.de.

 

Stadtgespräch

Stadt Oberhausen würdigt Engagement in der Pflegeausbildung

In Anlehnung an den Internationalen Tag der Pflege (12. Mai) hat die Stadt Oberhausen gemeinsam mit der Initiative Pflegeberufe Oberhausen (IPO) erneut ein klares Zeichen für Anerkennung und Wertschätzung in der Pflegebranche gesetzt: Bereits zum dritten Mal fand am Freitag, 8. Mai 2026, die Veranstaltung „IPO sagt Danke“ im Ratssaal der Stadt Oberhausen statt.

12.05.2026
Foto: Stadt Oberhausen/Tom Thöne

Im Mittelpunkt standen Ausbilderinnen und Ausbilder, Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter, Lehrkräfte sowie Dozentinnen und Dozenten. Sie wurden stellvertretend für ihre Berufsgruppen geehrt, da sie mit ihrem Engagement maßgeblich zur Sicherung der Pflegequalität und zur Ausbildung zukünftiger Fachkräfte beitragen. Insgesamt wurden rund 20 Personen ausgezeichnet.

Oberbürgermeister Thorsten Berg würdigte in seinem Grußwort die zentrale Rolle der Geehrten: „Sie bauen Brücken zwischen Theorie und Praxis, zwischen Unsicherheit und Kompetenz, zwischen Anspruch und Wirklichkeit.“ Er betonte zudem, dass gute Pflege untrennbar mit guter Ausbildung verbunden sei und dankte den Anwesenden für ihr tägliches Engagement, das häufig im Hintergrund wirke, jedoch von grundlegender Bedeutung für das gesamte System sei.

Die Begrüßung übernahm Julia Pietrasch, Bereichsleitung Chancengleichheit der Stadt Oberhausen. Sie hob hervor, dass die 2012 gegründete Initiative Pflegeberufe Oberhausen ein starkes Netzwerk aus über 20 Einrichtungen bildet, darunter Krankenhäuser, Pflegeheime, Pflegeschulen und Bildungsinstitute. Ziel der Initiative sei es, dem Fachkräftemangel aktiv entgegenzuwirken und die Attraktivität der Pflegeberufe nachhaltig zu stärken. Ein zentraler Baustein sei dabei die Förderung einer gelebten Anerkennungskultur, zu der die Veranstaltungsreihe „IPO sagt Danke“ maßgeblich beitrage. „Pflegekräfte leisten täglich einen unverzichtbaren Beitrag für unsere Gesellschaft. Dankbarkeit und Anerkennung sind daher längst überfällig und von großer Bedeutung“, so Pietrasch. Besonders im Kontext des demografischen Wandels sei die Nachwuchsgewinnung entscheidend und damit auch die Arbeit derjenigen, die ihr Wissen weitergeben und junge Menschen auf ihrem beruflichen Weg begleiten.

Für einen unterhaltsamen Programmpunkt sorgte der Oberhausener Kabarettist Matthias Reuter, der das Publikum begeisterte und für eine aufgelockerte Atmosphäre sorgte. Im Anschluss an die Ehrungen bot ein gemeinsamer Ausklang vor dem Ratssaal Gelegenheit zum Austausch, Netzwerken und persönlichen Gesprächen.

Mit „IPO sagt Danke“ unterstreicht die Stadt Oberhausen gemeinsam mit ihren Partnerinnen und Partnern die hohe gesellschaftliche Relevanz der Pflegeberufe und setzt ein klares Zeichen für mehr Wertschätzung und Sichtbarkeit.

Neben der jährlichen Ehrungsveranstaltung organisiert die Initiative Pflegeberufe Oberhausen regelmäßig Berufsfelderkundungen, um junge Menschen frühzeitig für die Pflege zu begeistern und Einblicke in die vielfältigen Tätigkeitsbereiche zu ermöglichen.

Die nächste Berufsfelderkundung findet am 17. Juni 2026 in der Zeit von 9 bis 14 Uhr im Uhlandpark, Uhlandstraße 35, statt. Alle Interessierten sind willkommen, der Eintritt ist frei.


Stadtgespräch

Aktionstag zum Tag der Städtebauförderung in Sterkrade voller Erfolg

Zum Tag der Städtebauförderung, der auf der Bahnhofstraße in Sterkrade bereits drei Tage vorab am Mittwoch, 6. Mai 2026, mit einem Aktionstag begangenen wurde, hat sich gezeigt: Der klimaresiliente Umbau der Bahnhofstraße bewegt die Menschen vor Ort – und bringt unterschiedlichste Akteure miteinander ins Gespräch.

12.05.2026

Wetterbedingt musste die Veranstaltung kurzfristig nach innen verlegt werden. Dank der guten Kontakte des Citymanagements zu den Immobilieneigentümerinnen und -eigentümern konnte jedoch innerhalb kürzester Zeit ein leerstehendes Ladenlokal auf der Bahnhofstraße 53 als Veranstaltungsort organisiert werden. Die spontane Lösung erwies sich als voller Erfolg: Vorab wurden die Fenster gereinigt und die Räume hergerichtet, wodurch nicht nur ein einladender Veranstaltungsort entstand, sondern zugleich ein langfristig positiver Effekt für das Straßenbild erzielt wurde. Die im Rahmen des Aktionstags gezeigten Infotafeln bleiben zunächst weiterhin im Schaufenster ausgestellt und sorgen damit auch über die Veranstaltung hinaus für Sichtbarkeit des Projekts.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Kitas und Schulen waren vor Ort

Im Laufe des Tages nutzten zahlreiche Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, sich über den geplanten klimaresilienten Umbau der Bahnhofstraße zu informieren. Besonders erfreulich war die starke Beteiligung junger Menschen: Drei Kitas besuchten die Veranstaltung mit insgesamt rund 40 Kindern. Gemeinsam mit dem BUND wurde gebastelt, gespielt und Saatgut in kleine Tütchen abgefüllt. So konnten Themen wie Biodiversität und Klimaanpassung niedrigschwellig und spielerisch vermittelt werden.

Auch die Junior Engineer Academy des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums war mit einer Gruppe von 21 Schülern der 9. Klasse vor Ort. Die Jugendlichen hatten sich bereits im Unterricht intensiv auf den Besuch vorbereitet und beteiligten sich mit vielen klugen und interessierten Fragen am Bauzaungespräch. Citymanagerin Yvonne Bleidorn erläuterte der Gruppe ausführlich die Hintergründe und Ziele des Projekts „Klimaresilienter Umbau der Bahnhofstraße“.

Infotafeln zur Gesamtmaßnahme

Großes Interesse galt außerdem den ausgestellten Vorabzügen der aktuellen Ausführungsplanung sowie den Informationstafeln zur Gesamtmaßnahme. Die Wirtschaftsbetriebe Oberhausen (WBO) veranschaulichten anhand eines Querschnitts durch die Bahnhofstraße, wie komplex die Abstimmung zwischen den zahlreichen Versorgungsträgern und beteiligten Akteuren im Untergrund ist.

Für Immobilieneigentümerinnen und -eigentümer stand zudem Martina Zbick von der Verbraucherzentrale beratend zur Verfügung und informierte zu Hitzeschutzmaßnahmen für Gebäude und Haushalte. Zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Gewerbetreibenden, Mitarbeitenden der Stadt Oberhausen und dem Stadtteilbüro entwickelte sich ein reger Austausch in angenehmer Atmosphäre. Bei Kaffee und Kuchen der kürzlich neu eröffneten Konditorei SofArs Café entstanden viele Gespräche rund um die Zukunft der Bahnhofstraße.

Erstmaliger Baustellenstammtisch im Klumpen Moritz am 28. Mai

Im Rahmen des Bauzaungesprächs berichtete der Leiter des Umweltamtes Markus Werntgen-Orman, dass derzeit die letzten Verhandlungen im Vergabeverfahren für die Beauftragung eines Generalunternehmer laufen. Gleichzeitig wurde zu einem neuen Beteiligungsformat eingeladen: Am 28. Mai findet ab 18:30 Uhr erstmals ein Baustellenstammtisch im Lokal Klumpen Moritz statt. Die Uhrzeit wurde bewusst so gewählt, dass auch Berufstätige die Möglichkeit zur Teilnahme haben.

Gutes Leben | Stadtgespräch

STADTRADELN-Star Jessica Hagenbach mit Leih-Lastenrad auf Tour

In Oberhausen rattert aktuell wieder der Kilometerzähler: Bei der mittlerweile zwölften Auflage des STADTRADELN haben bereits weit über 1.000 Teilnehmende Kilometer für ihre Teams und für die Stadt gesammelt. Gemeinsam setzen sie damit ein Zeichen für Klimaschutz, nachhaltige Mobilität und lebenswerte Städte.

12.05.2026
Foto: Stadt Oberhausen/Tom Thöne

Markus Werntgen-Orman, Leiter Bereich Umwelt bei der Stadt Oberhausen, bedankt sich schon jetzt bei allen Aktiven für ihr Engagement und sieht weiterhin großes Potenzial, noch mehr Menschen fürs Fahrradfahren zu begeistern: „Beim STADTRADELN sind natürlich viele dabei, die schon lange vom Radfahren überzeugt sind. Durch den Teamgedanken werden aber auch immer wieder neue Menschen von Arbeitskolleginnen, Sportkameraden, Mitschülerinnen und Familienmitgliedern begeistert. Sie entdecken die Vorteile des Radfahrens für sich: Sie fahren am Stau vorbei, bringen Bewegung in ihren Alltag und schützen gleichzeitig die Umwelt.“

Diesjähriger STADTRADELN-Star: Jessica Hagenbach

Auch wenn das sonnige Frühlingswetter pünktlich zum Start der Aktion eine Pause eingelegt hat und bei den bisherigen Tour-Angeboten von ADFC und dem Aktionsbündnis „Oberhausen sattelt um!“ eher Regenkleidung gefragt war, lassen sich viele Teilnehmende davon nicht abhalten – allen voran der diesjährige STADTRADELN-Star Jessica Hagenbach. Die 35-Jährige ist überzeugte Alltagsradlerin und nutzt das Fahrrad täglich: „Ich bin immer mit dem Fahrrad unterwegs und erledige so die alltäglichen Dinge, getreu dem Motto: Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Kleidung!“ Für Jessica Hagenbach ist das Fahrrad weit mehr als ein praktisches Verkehrsmittel oder sportlicher Ausgleich zu ihrem Bürojob bei einer Unternehmensberatung. Die Begeisterung fürs Radfahren begleitet sie bereits seit ihrer Kindheit: Gemeinsame Touren mit Freunden und Familie gehören für sie seit jeher dazu.

Drei Wochen kein Auto, dafür wird in die Pedale getreten

Nachdem Jessica Hagenbach schon mehrfach am STADTRADELN teilgenommen hat, übernimmt sie in diesem Jahr eine besondere Rolle: Als offizieller STADTRADELN-Star verzichtet sie während des gesamten dreiwöchigen Aktionszeitraums konsequent auf das Auto und setzt ausschließlich auf Fahrrad und öffentliche Verkehrsmittel. Unterstützt wird sie dabei durch eine Kooperation mit der e-motion e-Bike-Welt, die ihr für den Aktionszeitraum ein Lastenrad zur Verfügung stellt. Davon profitiert auch ihre fünfjährige Tochter, die bei gemeinsamen Fahrten den freien Blick aus dem Lastenrad genießen kann.

Über ihre Erfahrungen als STADTRADELN-Star, ihren Fahrradalltag und die Nutzung des Lastenrades berichtet Jessica Hagenbach regelmäßig in Blog-Beiträgen auf der Internetseite www.stadtradeln.de/oberhausen.

Der diesjährige Aktionszeitraum läuft noch bis zum 23. Mai. Interessierte können sich weiterhin kostenlos anmelden und bereits gefahrene Kilometer nachtragen.


Stadtgespräch

40 Jahre Städtepartnerschaft Saporischschja – Oberhausen

Am 20. Mai 1986 wurde die Städtepartnerschaft zwischen Saporoshje und Oberhausen offiziell begründet. Die Partnerschaft ist hervorgegangen aus Kontakten von Stahlarbeitern beider Städte, und das mitten im Kalten Krieg. Oberhausen setzte damit ein Zeichen für Verständigung, Nachbarschaft und Frieden. Nun feiert diese Partnerschaft 40jähriges Jubiläum. Aus diesem Grund besucht eine ukrainische Delegation unter Leitung der kommissarischen Oberbürgermeisterin Rehina Kharchenko Oberhausen vom 17. bis 20. Mai 2026.

12.05.2026
Quelle: Stadt Oberhausen

Oberbürgermeister Thorsten Berg erklärt im Vorfeld des Besuches: „In den vergangenen 40 Jahren sind zahlreiche Verbindungen, Kooperationen und Freundschaften entstanden. Besonders seit dem russischen Angriff auf die Ukraine im Jahr 2022 zeigt sich die enge Verbundenheit: Oberhausen und seine Bürgerinnen und Bürger stehen fest an der Seite ihrer ukrainischen Freunde und leisten weiterhin Unterstützung.“

Das städtische Büro für Interkultur hat zusammen mit dem Gdanska und dem Theater Oberhausen Veranstaltungen vorbereitet, die die Bedeutung und die Verbundenheit der beiden Städte hervorheben und die Besonderheit einer solch langen Städtepartnerschaft unterstreichen.

Neue Vereinbarung und Festakt am 18. Mai 2026

Der Rat der Stadt erneuert am Montag, 18. Mai 2026, im Rahmen eines Festaktes um 15 Uhr die Vereinbarung der Städtepartnerschaft, da diese noch aus der sowjetischen Zeit stammt. Zusätzlich trägt sich Oberbürgermeisterin Kharchenko in das Golden Buch der Stadt Oberhausen ein.

Veranstaltung im Bertha-von-Suttner-Gymnasium 

Am Dienstag, 19. Mai 2026, besucht die ukrainische Delegation das Bertha-von-Suttner-Gymnasium. Die Schule im Marienviertel ist seit vielen Jahren mit der Städtepartnerschaft zwischen Oberhausen und Saporischschja verbunden und hat den Schüleraustausch mit der ukrainischen Partnerstadt maßgeblich mitgeprägt. Im Mittelpunkt der internen Veranstaltung stehen der Austausch über Schule und Bildung in der Ukraine und in Nordrhein-Westfalen sowie die besondere Bedeutung schulischer Begegnungen für gelebte Partnerschaft und Solidarität.

Die Gäste aus Saporischschja berichten unter anderem über aktuelle Bildungsprojekte, das Leader-Programm und die unterirdischen Klassenräume in der Stadt. Zudem bringen ein ehemaliger Abiturient sowie eine aktuelle Schülerin der Oberstufe des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums mit ukrainischem Hintergrund ihre persönlichen Erfahrungen mit Schule in der Ukraine und in Deutschland in das Gespräch ein. Ergänzend stellt das Bertha-von-Suttner-Gymnasium sein Schulprofil als MINT-freundliche, kultur- und demokratiepädagogisch geprägte Schule vor und gibt Einblicke in aktuelle Entwicklungen im Schulwesen Nordrhein-Westfalens.

Veranstaltung „Vom Kriege“ im Gdanska 

Am Mittwoch, 20. Mai 2026, erinnert die Veranstaltung „Vom Kriege“ im Gdanska (Altmarkt 3) um 19 Uhr mit Film, Musik und Gesang an den Grund für die Entstehung von Städtepartnerschaften nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Filmveranstaltung mit Live-Musik von Musikern und einem ukrainischen Sänger zeigt private Aufnahmen von Soldaten aus dem 2. Weltkrieg und gibt Einblicke in die Brutalität und Banalität des Krieges. Der Eintritt ist frei.

Wyschywanka-Fest am Theater Oberhausen am 23. Mai

Am Samstag, 23. Mai 2026, 13:30 bis 21 Uhr, findet zum ersten Mal das Wyschywanka-Fest statt. Im Mai wird in der Ukraine der Tag der traditionellen Stickereien (Wyschywanka) gefeiert. Dabei geht es um mehr als nur ein Stück Stoff: An diesem Tag zelebrieren Ukrainerinnen und Ukrainer ihre Kultur, Geschichte, Traditionen und Bräuche. Das Theater Oberhausen lädt zu einem festlichen Programm mit Musik, Snacks und Workshops ein.

Chronik der Städtepartnerschaft mit Saporischschja

5. Juni 1973 Erste Freundschaftsschmelze im Siemens-Martin-Stahlwerk (heute Zum Eisenhammer in Lirich) TNO – Thyssen Niederrhein Oberhausen Sowjetische Hüttenarbeitergewerkschaft und IG Metall

1. Juni 1983 Freundschaftsschmelze in der UDSSR Dnjeprospezstahl in Saporoschje.

1983 Beratungen im Ältestenrat: Das Motto der Kurzfilmtage Oberhausen „Weg zum Nachbarn“ soll auch in anderen Bereichen gelebt werden, dazu soll eine Städtepartnerschaft mit einer sowjetischen Stadt aufgebaut werden

4. November 1985 Ratsbeschluss zur Begründung einer Städtepartnerschaft mit Saporoschje

20. Mai 1986 Begründung einer Städtepartnerschaft (26. April 1986 Tschernobyl-Katastrophe): Die Oberbürgermeister Jalanskij und van den Mond erklären „vielfältige freundschaftliche Kontakte zu knüpfen sowie helfen in gegenseitiger Achtung und Toleranz, damit ein Beitrag geleistet wird für die Verständigung unter den Völkern und den Frieden in der Welt“

Das war die erste Verbindung einer westdeutschen mit einer ukrainischen Stadt.

1989: Erster Hilfstransport mit Hilfe für Waisen und bedürftige alte Menschen. Die Hilfstransporte wurden zunächst in Zusammenarbeit der beiden Stadtverwaltungen organisiert. (So kam der Gedenkstein, der auf dem Saporischschja-Platz steht, im sehr harten Winter 1993 von der Chortitsa-Insel im Dnjepr nach Oberhausen. Er schützte den leeren LKW auf der Rückfahrt von Saporischschja nach Oberhausen auf eisglatter Fahrbahn davor, ins Schleudern zu geraten.)

1991 Unabhängigkeit der Ukraine: Aus Saporoshje wird Saporischschja; Beständige weitere Zusammenarbeit und Entwicklung

1994 Gründung „Förderkreis Saporoshje e.V.“, der gemeinsam mit seiner Partnerorganisation die humanitäre mit Hilfe durchführte. Die Stadtverwaltungen unterstützten die Aktivitäten des Vereins. 2016 Auflösung des „Förderkreises Saporoshje e.V.“ Nach der Katastrophe von Tschernobyl 1986 gründete sich auch der Verein „Grüne Luftbrücke e.V.“, der Waisenkindern einen Erholungsurlaub in Oberhausen ermöglichte.

2012 Gründung „Oberhausen hilft e.V.“ mit Handwerkern aus Oberhausen, um humanitäre Hilfe in Waisenhäusern zu leisten. Dies geschah durch Renovierungen und Sachspenden wie Kleidung, Spielzeug etc.

2014 Überfall auf die Krim: Krieg vor der Haustür, Sicherheitslage in Saporischschja erlaubt keine Besuche dort.

2017 Visaerleichterung seit der ESC-Veranstaltung in Kiew

2017-2021 Gemeinsame Projekte der beiden Städte zu Bürgerbeteiligung, Zivilgesellschaft, Demokratie zusammen mit dem Büro für Interkultur

2022 Vollumfänglicher Krieg Russlands gegen die Ukraine: Humanitäre Hilfe steht im Vordergrund mit Oberhausen hilft e.V.. Seit 2022 arbeitet die Stadt Oberhausen intensiv mit dem Verein Oberhausen hilft e.V. zusammen, um möglichst viel Hilfe für die ukrainische Partnerstadt liefern zu können. Knapp 5.000 Ukrainerinnen und Ukrainer sind seit Kriegsbeginn nach Oberhausen gekommen, etwa 3.600 sind hier gemeldet

Kulturelle Zusammenarbeit

  1. 1989 erstes Highlight im Kulturaustausch: Kirov-Chor in Oberhausen
  1. Die Gedenkhalle Oberhausen war und ist immer wieder Ansprechpartner für ehemalige ukrainische Zwangsarbeiter, auch aus Saporischschja.
  1. Sport: Insbesondere der Judoverein Holten hatte intensive Kontakte nach Saporischschja.
  1. Jugendaustausch wurde aufgebaut und findet im Rahmen der MULTI auch in diesem Jahr statt; es kommt eine Gruppe aus Saporischschja zur MULTI im August 2026
  1. Schüleraustausch, das Bertha-von-Suttner-Gymnasium begann den Austausch, Friedrich-Ebert-Realschule, Sophie-Scholl-Gymnasium und zeitweise Käthe-Kollwitz-Berufskolleg beteiligten sich. Mit viel Engagement (einiger Lehrkräfte) wurde hier der Schüleraustausch betrieben, aber auch viele solidarische Aktionen mit den Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern und ihren Familien. Diese Aktivitäten halten bis heute an.

Sport | Stadtgespräch

53. Oberhausener Schulwaldlauf am 20. Mai im Kaisergarten

Die in dieser Form größte Schulsportveranstaltung in NRW ist zurück: Am Mittwoch, 20. Mai 2026, findet der 53. Sparkassen-Schulwaldlauf im Oberhausener Kaisergarten statt. Der Ausschuss für den Schulsport (AfS) rechnet als Veranstalter wieder mit rund 3.000 teilnehmenden Kindern und Jugendlichen. Nach einer kurzen Begrüßung durch Oberbürgermeister Thorsten Berg, den Vorstandsvorsitzenden der Stadtsparkasse Oliver Mebus, Stadtsportbundpräsident Manfred Gregorius sowie den AfS-Vorsitzenden und Schulaufsichtsbeamten Christoph Hegener fällt um 15 Uhr der Startschuss für den ersten Lauf.

Grundschulkinder beginnen, Läufe der weiterführenden Schulen folgen

Die Laufstrecke mit Start und Ziel auf der großen Wiese am See im Kaisergarten ist rund 1.400 m lang. Der Streckenverlauf ist gekennzeichnet und wird durch spezielle Streckenposten beaufsichtigt. Die Startzeiten der 18 Jahrgangsläufe sind minutiös festgelegt, um allen Aktiven und teilnehmenden Schulen optimale Startvorbereitungen zu ermöglichen. Ab 15 Uhr absolvieren zunächst die Grundschulkinder in den einzelnen Jahrgangsklassen ihre Wettbewerbe. Anschließend beginnen die Läufe der weiterführenden Schulen. Die Startfolge im Detail finden Sie hier.

08.05.2026

Die vollautomatische Zeiterfassung für alle Teilnehmenden erfolgt erneut über die in den Startnummern befestigten Transponder (Chips). Alle, die im Vorfeld der Veranstaltung von den Schulen über ein Online-Verfahren gemeldet wurden, erhalten eine eigene Startnummer, die nicht an andere Läuferinnen und Läufer übertragen werden kann. Einzelne An- und Nachmeldungen für die insgesamt 18 Jahrgangswettbewerbe sind am Veranstaltungstag bis jeweils 45 Minuten vor den einzelnen Starts der Läufe vor Ort möglich. Ergebnisse und Urkunden sind hier abrufbar: https://my.raceresult.com/353590/participants

Die besten zehn Läuferinnen und Läufer eines Jahrgangs erhalten darüber hinaus das Sparkassen-Schulwaldlauf-T-Shirt. Die jeweils sechs schnellsten Teilnehmenden der einzelnen Läufe werden in einer Siegerehrung am Veranstaltungstag geehrt. Die Zeiten der ersten 30 Kinder gehen in die Schulwertungen ein. Die Siegerehrung der Mannschaftswertung der Schulen wird traditionell zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt. Diese findet in diesem Jahr im Rahmen der konstituierenden Sitzung des Ausschusses für den Schulsport am 8. Juli 2026 statt.

Hinweis für Besucherinnen und Besucher des Kaisergartens

Der Ausschuss für den Schulsport bittet als Veranstalter regelmäßige Besucherinnen und Besucher des Kaisergartens sowie Jogger und Radfahrende darum, für den Zeitraum der Veranstaltung (15 bis ca. 18 Uhr) die Anlage zu meiden. Alle Zuschauer und Spaziergänger im Kaisergarten werden darüber hinaus um besondere Rücksichtnahme gebeten. Die Oberhausener Polizei und Feuerwehr, der Kommunale Ordnungsdienst, die Servicebetriebe Oberhausen (SBO), die Wirtschaftsbetriebe Oberhausen (WBO) sowie der Ausschuss für den Schulsport werden die Sicherheitsmaßnahmen im und um den Kaisergarten herum bestmöglich gewährleisten.

Weitere Informationen zum 53. Schulwaldlauf sind in der Veranstaltungsausschreibung unter www.schulsport-oberhausen.de abrufbar.

Stadtgespräch | Umwelt

Nach dem Frühjahrsputz: Spendenübergabe an die Löwenzahn Betreutes Wohnen gGmbH

Der Frühjahrsputz 2026 in Oberhausen war nicht nur ein sichtbares Zeichen für mehr Sauberkeit in der Stadt – er wurde auch zu einem Signal für gesellschaftlichen Zusammenhalt. Oberhausener Unternehmen folgten dem Spendenaufruf der städtischen Abfallberatung und unterstützten die Aktion mit ihrem Engagement.

Im Zentrum der diesjährigen Spendenaktion steht die Löwenzahn Betreutes Wohnen gGmbH, die eine Spendensumme in Höhe von 2.000 Euro erhielt. Die offizielle Spendenübergabe fand am Donnerstag, 7. Mai 2026, statt. Der Beigeordnete Thomas Palotz sowie der Bereichsleiter Umwelt Markus Werntgen-Orman überreichten den Spendenscheck an Geschäftsführer Rainer Große-Erwig.

08.05.2026
Foto: Stadt Oberhausen/Tom Thöne

Dabei wurde deutlich: Die Unterstützung geht weit über eine finanzielle Hilfe hinaus – sie ist auch ein Zeichen der Anerkennung für die tägliche, wichtige Arbeit der Einrichtung.Die Einrichtung leistet einen unverzichtbaren Beitrag in der Jugendhilfe: Sie gibt jungen Menschen Halt, Orientierung und neue Perspektiven. Neben dem stationären Wohnen bietet Löwenzahn auch ambulante Hilfen und Familienberatung an – und begleitet so Jugendliche und Familien oft in besonders herausfordernden Lebenssituationen.

Neben Geldspenden stellten die Unternehmen auch zahlreiche Sachspenden wie Eintrittskarten, Warnwesten, Greifzangen und Werbeflächen zur Verfügung. Die Eintrittskarten wurden bereits unter den engagierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Frühjahrsputzes verlost.

Mit ihrer Beteiligung verbinden die Oberhausener Unternehmen Umweltbewusstsein mit sozialer Verantwortung. Sie zeigen, dass ein sauberes Gesamtbild der Stadt und die Unterstützung junger Menschen Hand in Hand gehen – und dass gemeinsames Engagement echte Wirkung entfalten kann.

Stadtgespräch

Mitgliederversammlung des Städtetages NRW: „Handlungsfähige Städte jetzt! Für ein starkes NRW“ am 10. Juni 2026 in Oberhausen

„Handlungsfähige Städte jetzt! Für ein starkes NRW“, unter diesem Motto kommen rund 500 Gäste und Delegierte am 9. und 10. Juni 2026 zur Mitgliederversammlung des Städtetages NRW nach Oberhausen. Die größte Kommunalveranstaltung in NRW findet alle zwei Jahre statt.

08.05.2026

Als Vertreterinnen und Vertreter der Presse sind Sie herzlich eingeladen. den Haupttag der Mitgliederversammlung am Mittwoch, 10. Juni, für Ihre Berichterstattung zu begleiten. Bitte melden Sie sich bis Freitag, 5. Juni 2026 an, unter: presse@staedtetag.de.

 

Weitere Details zur Veranstaltung und Programmhinweise entnehmen Sie bitte dem Einladungsschreiben des Städtetags NRW.