Stadtgespräch

Rund 3.000 Teilnehmende beim 53. Sparkassen-Schulwaldlauf

Rund 3.000 Kinder und Jugendliche kamen am Mittwoch, 20. Mai 2026, zum 53. Sparkassen-Schulwaldlauf in den Kaisergarten, der damit wieder zur Bühne für die größte Schulsportveranstaltung in dieser Form in Nordrhein-Westfalen wurde. Insgesamt nahmen über 40 Schulen teil, die mit eigenen Ständen für die Verpflegung und Betreuung ihrer jungen Läuferinnen und Läufer sorgten.

27.05.2026

Kurz vor dem ersten Startschuss, der pünktlich um 15 Uhr bei kurzzeitig schönstem Sonnenschein fiel, eröffneten Oberbürgermeister Thorsten Berg, Sportdezernent Jürgen Schmidt, Oliver Mebus, Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse Oberhausen, Manfred Gregorius, Präsident des Stadtsportbundes, und Christoph Hegener, Vorsitzender des Ausschusses für den Schulsport, die Veranstaltung offiziell. Zum dritten Mal wurden insgesamt 18 Jahrgangsläufe – angefangen bei den Jüngsten des Jahrgangs 2019 und jünger, abschließend mit dem Jahrgang 2011 – durchgeführt. Um allen Aktiven und teilnehmenden Schulen optimale Startvorbereitungen zu ermöglichen, wurden die Startzeiten der Jahrgangsläufe minutiös festgelegt, und bis zum Ende der Veranstaltung wurde dieser Zeitplan auch planmäßig eingehalten.

 

18 Läufe in den Jahrgängen 2019 und jünger bis 2011

Die besten zehn Läuferinnen und Läufer eines Jahrgang wurden für Ihre sportliche Leistung mit einem Sparkassen-Schulwaldlauf-T-Shirt ausgezeichnet. Die insgesamt sechs schnellsten Teilnehmenden wurden zudem in einer Siegerehrung am Veranstaltungstag geehrt. Die Ergebnisse der einzelnen Läufe sind hier einsehbar: https://my.raceresult.com/353590/results. Die Siegerehrung der Mannschaftswertung der Schulen wird traditionell zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt. Diese findet in diesem Jahr im Rahmen der konstituierenden Sitzung des Ausschusses für den Schulsport am 8. Juli 2026 statt.

 

„Neben den Ergebnissen und Platzierungen geht es beim Schulwaldlauf aber vor allem darum, gemeinsam etwas zu erleben, sich gegenseitig anzufeuern und als Gemeinschaft einen besonderen Tag zu verbringen. Ich hoffe sehr, dass dieser Schulwaldlauf noch lange in schöner Erinnerung bleiben wird – weit über diesen Mittwoch hinaus“, sagt Oberbürgermeister Thorsten Berg.

 

Großes Dankeschön an Organisationsteam, Sponsoren und Eltern

Haupt-Organisator Jan Nahrstedt vom Schulsportreferat und Geschäftsführer im Ausschuss für den Schulsport sorgte mit seinem Team wieder für ein echtes Highlight im Kalender der Oberhausener Sportlandschaft und bei den vielen Kindern und Jugendlichen für vielleicht unvergessliche gemeinschaftliche Momente – auch wenn zwischendurch mal ein Schauer die rund 1.400 Meter lange Laufstrecke rund um den großen Teich im Kaisergarten durchnässte. „Eine so große Veranstaltung gelingt nur, wenn viele Menschen gemeinsam mit anpacken“, so Thorsten Berg. „Deshalb gilt mein herzlicher Dank neben dem Ausschuss für den Schulsport als Veranstalter auch allen, die den Schulwaldlauf möglich gemacht haben – insbesondere den vielen Helferinnen und Helfern vor Ort, den Sponsoren und auch Eltern, die ihre Kinder unterstützt und begleitet haben.


Stadtgespräch

„Finanzen im Blick“ geht weiter – Neuer Flyer für 2026 und 2027 erschienen

Oberhausen, Mai 2026 – Nach den erfolgreichen Veranstaltungen der vergangenen Jahre wird die Workshop-Reihe „Finanzen im Blick“ auch 2026 und 2027 fortgeführt. Die Gleichstellungsstelle der Stadt Oberhausen, die Frauenberatungsstelle Oberhausen, die Verbraucherzentrale NRW sowie weitere Kooperationspartnerinnen erweitern das Angebot um neue Themen rund um finanzielle Bildung, Vorsorge und Selbstbestimmung für Frauen. Ab sofort ist der neue Flyer mit allen Veranstaltungen für 2026 und 2027 erhältlich.

Die kostenlose Reihe bietet Frauen praxisnahe Informationen und konkrete Hilfestellungen zu Themen wie Finanzen, Recht, Energie und persönlicher Absicherung. Ziel ist es, Frauen dabei zu unterstützen, finanzielle Entscheidungen sicher und eigenständig zu treffen.

„Finanzielle Bildung ist ein entscheidender Schlüssel für mehr Selbstbestimmung und Unabhängigkeit. Frauen sollen die Möglichkeit haben, wichtige finanzielle und rechtliche Themen verständlich erklärt zu bekommen und ihre Zukunft aktiv mitzugestalten,“ betont Julia Pietrasch, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Oberhausen.

27.05.2026

Nächste Veranstaltungen

„Tipps & Tricks zum Energiesparen zu Hause“

📅 Montag, 07. Juni 2027 | 🕔 17:00 – 18:30 Uhr

📍 Frauenberatungsstelle Oberhausen, Helmholtzstraße 48

Wie sich mit kleinen Veränderungen im Alltag Energie und Kosten sparen lassen, zeigt Martina Zbick von der Verbraucherzentrale NRW praxisnah und verständlich.

„Ehevertrag – Meine Ehe, meine Regeln“

📅 Mittwoch, 15. Juli 2027 | 🕔 17:00 – 18:30 Uhr

📍 Frauenberatungsstelle Oberhausen, Helmholtzstraße 48

Rechtsanwältin Sabine Tellmann informiert verständlich über Möglichkeiten eines Ehevertrags und darüber, wie finanzielle Absicherung in der Ehe gestaltet werden kann.

Weitere Veranstaltungen in Planung

  1. „Mein Haus: Fit für die Zukunft?“
  2. „Klarheit nach Trennung – Scheidungsfolgevereinbarung leicht erklärt“

Infos und Anmeldung

Frauenberatungsstelle Oberhausen

Telefon: (0208) 20 97 07

E-Mail: info@fbst-ob.de

Der neue Flyer für 2026 und 2027 ist ab sofort bei allen Kooperationspartnerinnen erhältlich.

Stadtgespräch

#KeinKompliment – Gemeinsam gegen Catcalling – Aktionstag und Ausstellung in Oberhausen

Am 12. Juni 2026 setzt Oberhausen rund um den Anti-Catcall-Tag ein Zeichen gegen sexuelle Belästigung im öffentlichen Raum.

Ab 11 Uhr eröffnet am Museumsbahnsteig, Willy-Brandt-Platz 1, 46045 Oberhausen, die Ausstellung „Catcalls of Oberhausen“. Jugendliche aus verschiedenen Schulen und Einrichtungen haben sich kreativ mit dem Thema Catcalling auseinandergesetzt. Entstanden sind künstlerische Arbeiten in Form von Masken sowie eine Toninstallation, die Erfahrungen mit sexualisierter Belästigung im öffentlichen Raum sichtbar und hörbar machen.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, die Ausstellung zu besuchen und mit den Beteiligten ins Gespräch zu kommen.

27.05.2026

Warum Catcalling #keinKompliment ist

Fast jede Frau* kennt Situationen wie aufdringliche Blicke, sexualisierte Kommentare, Pfeifgeräusche oder anzügliche Sprüche auf der Straße, in öffentlichen Verkehrsmitteln oder beim Einkaufen. Diese Form verbaler sexueller Belästigung wird als „Catcalling“ bezeichnet.

Oft werden solche Aussagen als „harmlos“ oder sogar als Kompliment dargestellt. Für Betroffene fühlen sie sich jedoch häufig übergriffig, einschüchternd oder bedrohlich an. Deshalb steht der Aktionstag unter dem Motto #keinKompliment: Catcalling ist keine freundliche Aufmerksamkeit, sondern eine Grenzüberschreitung und Ausdruck von Macht und Respektlosigkeit.

Besonders betroffen sind Mädchen*, junge Frauen* und queere Menschen. Viele berichten von Angst, Unsicherheit und dem Gefühl, öffentliche Räume nicht frei und sicher nutzen zu können.

Mit der Aktion möchte das Netzwerk Mädchenförderung sensibilisieren, Betroffene stärken und dazu ermutigen, über Erfahrungen mit sexualisierter Belästigung zu sprechen und nicht wegzuschauen.

Erfahrungen melden

Die Gleichstellungsstelle sammelt weiterhin Meldungen zu Catcalling und sexualisierten Übergriffen im öffentlichen Raum. Erfahrungen können per E-Mail an keinkompliment@oberhausen.de gesendet werden. Hilfreich sind Angaben zu Ort, Datum, Uhrzeit und Art des Vorfalls. Alle Meldungen werden vertraulich und datenschutzkonform behandelt.

Zusätzlich können Erfahrungen anonymisiert über Instagram unter @catcallsofob geteilt werden. Das Netzwerk Mädchenförderung veröffentlicht die Berichte dort anonymisiert.

Kontakt

Gleichstellungsstelle der Stadt Oberhausen

keinkompliment@oberhausen.de

Telefon: 0208 8252050

Kunst & Kultur | Stadtgespräch

Jüdische Kulturtage in Oberhausen

Vom 5. Juni bis 1. Juli 2026 steht Oberhausen im Zeichen der jüdischen Kulturtage. Die Veranstaltungsreihe, organisiert vom Arbeitskreis Antisemitismuskritische Arbeit in Bildung und Kultur, bietet einen vielfältigen Blick in die Vielfalt jüdischer Kultur in Oberhausen. „Zwischen Tradition und Moderne, Ernsthaftigkeit und Humor, Musik, Literatur und Performance entsteht ein eindrucksvolles Panorama künstlerischer Ausdrucksformen“, beschreibt Kulturdezernent Apostolos Tsalastras die jüdischen Kulturtage und lädt alle Interessierten zu dem vielfältigen Programm ein. „Oberhausen steht für Vielfalt, für ein respektvolles Zusammenleben und für eine lebendige Kulturlandschaft. Die Jüdischen Kulturtage sind ein wichtiger Bestandteil dieses Selbstverständnisses und laden Menschen unterschiedlichster Hintergründe ein, miteinander ins Gespräch zu kommen und Kultur gemeinsam zu erleben“, so Tsalastras weiter. Die Veranstaltungsreihe wird gefördert durch Mittel der Antisemitismusprävention der Stadt Oberhausen.

22.05.2026

Das Programm im Überblick:

 

Rundgang zur jüdischen Geschichte Holtens 

Freitag, 5. Juni 2026, 12 bis 13:30 Uhr, Treffpunkt Holtener Marktplatz 

Im Rahmen der Exkursionsreihe „Spannende Orte“ bieten VHS und Arbeit und Leben Oberhausen gemeinsam mit der Gedenkhalle einen historischen Rundgang ehemaligen jüdischen Lebens in Holten an. Der Rundgang führt zur Synagoge, zwei Friedhöfen und weiteren Orten. Festes Schuhwerk wird empfohlen, da es auf den Friedhöfen keine befestigten Wege gibt. Außerdem sollten männliche Teilnehmer für die Besichtigung des Friedhofes an eine Kopfbedeckung denken. Der Rundgang ist nicht barrierefrei. Anmeldung: Eine vorherige Anmeldung (per E-Mail: vhs@oberhausen.de oder Telefon 0208 825-2385) ist erforderlich. Die Teilnahme kostet 6 Euro.

 

Konzert mit der Amsterdam Klezmer Band 

Dienstag, 9. Juni 2026, 19 Uhr, Theater Oberhausen

Die Amsterdam Klezmer Band ist eine der führenden Größen in der modernen Klezmer-Szene. Was vor mehr als 25 Jahren als Straßenmusikprojekt begann, hat sich zu einer international gefeierten Band entwickelt, die ihre einzigartige Mischung aus Tradition und Innovation in die Welt hinausträgt: Eine kraftvolle Dosis Klezmer, durchzogen von Jazz, Balkanrhythmen, Gypsy-Einflüssen und einer ordentlichen Portion zeitgenössischer Energie. Kostenlose Platzkarten sind erhältlich über die Theaterkasse und unter www.theater-oberhausen.de

 

Konzertante Lesung „Sag, dass Jerusalem ist“

Donnerstag, 11. Juni 2026, 18 Uhr, Zentrum Altenberg/Schlosserei, Hansastraße 20

In der Lesung, die von der Oberhausener Gedenkhalle veranstaltet wird, geht es um die Wiederbegegnung von Paul Celan und Ilana Shmueli seit ihrer Jugendzeit in Czernowice: Die jungen Erwachsenen erleben die Zeit der Shoah

mit ihren Familien unterschiedlich und das wird auch ihr Leben prägen. Mit Werken von Felix Mendelssohn, Maurice Ravel, Gustav Mahler, Pavel Haas, Viktor Ullmann, Ilse Weber, Hans Krasa und Gideon Klein. Texte: Briefkorrespondenz Paul Celan und Ilana Shmueli, Jerusalemgedichtzyklus Celan, Reflexionen von Ilana Shmueli.

 

Lesung und Gespräch – Arno Frank: Ginsterburg

Freitag, 12. Juni 2026, 19 Uhr, Gdanska, Gutenbergstraße 8

1935, 1940, 1945 – in diesen drei Jahren lässt Arno Frank seine Leser am Geschehen in der fiktiven Kleinstadt Ginsterburg am Main teilhaben. Multiperspektivisch schildert er das Einsickern des nationalsozialistischen Giftes, das für die einen zunächst zum Lebenselixier und am Ende für alle tödlich wird. Gründlich recherchiert und mit Dokumenten angereichert, schildert der Text feinfühlig und atmosphärisch dicht, wie sich die Bewohner Ginterburgs arrangieren, wie sie profitieren, wie sie leiden – die „Banalität des Bösen“ in Romanform. Veranstalter ist das Literaturhaus Oberhausen in Kooperation mit dem Theater Oberhausen, Eintritt 10 Euro, ermäßigt 5 Euro

 

Aktion Abrahams Zelt

Mittwoch, 17. Juni 2026, 18 Uhr, Liberale Jüdische Gemeinde „Perusch“, Friedensplatz 15

Es ist bekannt, dass Abraham in der Wüste ein Zelt errichtete, das jeder Reisende betreten konnte, um sich dort auszuruhen und kostenlos zu essen und zu trinken. Auf diese Weise brachte Abraham seine Ansichten und die jüdischen Regeln, allen voran die Gastfreundschaft, zum Ausdruck. Mit dieser Aktion möchten wir uns vorstellen und die Bürger in unser „Zelt“ einladen. Sie sind herzlich eingeladen, sich zu erholen und etwas zu essen und zu trinken. Gleichzeitig können Sie unsere Gemeinde kennenlernen, die symbolische Klagemauer besichtigen und verschiedene Aspekte unseres Lebens erfahren. Eine Anmeldung per E-Mail (kontakt@perusch.de) ist erforderlich.

 

Vortrag „Maloche, Maloche, Maloche“

Mittwoch, 24. Juni 2026, 19 Uhr, kitev – Kultur im Turm e.V, Leerstand, Willy-Brandt-Platz 1

Leonard Schmidt-Dominé ist Konzeptkünstler und Aktivist und hält Vorträge im politischen wie künstlerischen Bereich. Seine Arbeiten wurden in Ausstellungen wie auf der documenta15 Kassel, Langen Foundation Neuss, Kunstverein Düsseldorf, Alte Münze Berlin, Beautiful Distress House Amsterdam oder La Bemba Buenos Aires gezeigt. In seinem Vortrag im kitev Oberhausen geht er auf Spurensuche, wie das Jiddische in die deutsche Sprache gelang und warum wir oft gar nichts davon wissen. Zudem werden Einblicke gegeben in das Spiel mit Sprache und speziell Jiddismen in der Kunst anhand eigener Arbeiten des Künstlers.

 

Besuch der jüdischen Gemeinde Duisburg-Mülheim/Ruhr-Oberhausen und Synagogenführung

Donnerstag, 25. Juni 2026, 10:15 bis ca. 14 Uhr / Mittwoch, 1. Juli 2026, 14:15 bis ca. 18 Uhr

Treffpunkt Touristikhaltestelle am Hauptbahnhof Oberhausen

VHS und Gedenkhalle bieten die Möglichkeit eines gemeinsamen Besuchs der Jüdischen Gemeinde und Synagoge in Duisburg an. Vor Ort gibt es die Gelegenheit, mehr über das jüdische Leben in Duisburg und Deutschland zu erfahren, Einblicke in die Geschichte und Funktion der Synagoge zu erhalten, die Grundlagen der jüdischen Religion, Bräuche und Traditionen sowie die Abläufe während des Gottesdienstes kennenzulernen. Das Angebot findet in Kooperation mit der jüdischen Gemeinde Duisburg-Mülheim/Ruhr-Oberhausen statt und ist kostenfrei (inkl. Fahrtkosten). Alle Teilnehmer werden gebeten, einen amtlichen Lichtbildausweis bei sich zu führen, alle Herren bitte eine Kopfbedeckung zu tragen. Die Anreise erfolgt gemeinsam mit dem Bus. Eine vorherige Anmeldung (per E-Mail vhs@oberhausen.de oder Telefon 0208 825-2385) unter Angabe von Namen und Kontaktdaten ist unbedingt erforderlich

 

Klezmer Punk aus Tel Aviv: Jewish Monkeys

Donnerstag, 25. Juni 2026, 19 Uhr, Zentrum Altenberg/Schlosserei, Hansastraße 20

Mitreißend, unangepasst und unwiderstehlich tanzbar: Die Jewish Monkeys verbinden Klezmer, Punk, Ska, Balkan-Brass und Rock zu einem energiegeladenen Live-Erlebnis voller Witz und musikalischer Virtuosität. Mit feiner Ironie und großer Spielfreude feiern sie die Vielfalt jüdischer Kultur – überraschend, klug und garantiert alles andere als gewöhnlich.

 

Öffentlicher Schabbat

Freitag, 26. Juni 2026, 18 Uhr, Liberale Jüdische Gemeinde „Perusch“, Friedensplatz 15

Die jüdische Gemeinde lädt ein, den Schabbat gemeinsam zu feiern. Der Gottesdienst wird vom Gemeinde-Rabbiner Stefan Tiwy geleitet. Im Anschluss findet der Kidusch statt. Sie wissen nicht, was dieser unbedingte Teil des Festes mit traditionellen Segenssprüchen, Essen und Trinken bedeutet? Möchten Sie das interessante Unterhaltungsprogramm kennenlernen? Dann melden Sie sich an per E-Mail (kontakt@perusch.de.). Bitte beachten Sie, dass 50 Prozent der Gäste aus dem Kreis der Freunde der Gemeinde eingeladen werden. Für die übrigen 50 Prozent der Plätze ist eine schnelle Anmeldung erforderlich. Wir freuen uns darauf, die 301889. Woche seit Beginn der Weltschöpfung gemeinsam zu erleben.

 

Theaterstück: Das Kind von Noah

Mittwoch, 1. Juli 2026, 12 Uhr, Bertha von Suttner-Gymnasium/Aula, Bismarckstraße 53

„Noah, das bist von nun an du“, sagt Pater Bims zu seinem Schützling Josef, dem siebenjährigen kleinen Jungen, der die Shoah auf dem Land in Belgien in einem Internat überlebt. Éric-Emmanuel Schmitts bewegender Monolog zeichnet die Kindheit im Schatten der Shoah nach, würdigt die Rettung durch christlich-jüdische Solidarität und macht die psychischen Folgen erlebbar. Eine Hommage an alle Menschen, die wie Pater „Pater Bims“ handelten – in Yad Vashem geehrt als Gerechter unter den Völkern – und an die Kraft der Erinnerung. Ein Theaterstück über Identität, Rettung und das Überleben der Shoah. Für Jugendliche ab Klasse 7 geeignet.

 

Jam Session meets Perusch

Mittwoch, 1. Juli 2026, 18 Uhr, Museumsbahnsteig, Hauptbahnhof

Die liberale jüdische Gemeinde „Perusch” ist seit über 20 Jahren auf der Karte von Oberhausen verzeichnet. In dieser Zeit hat sie das Kulturleben der Stadt maßgeblich mitgeprägt: Mit ihrem Chor, Theater, Kinder- und Erwachsenentanzgruppen, der Musikband, dem ukrainischen Chor … Was sie für die Tage der jüdischen Kultur vorschlagen wird, wissen wir nicht. Wir freuen uns aber schon darauf.

Stadtgespräch

Ferien-Praktikumswoche Oberhausen: Chancen für Jugendliche und Arbeitgebende

Junge Talente treffen auf starke Betriebe – unkompliziert, praxisnah und freiwillig 

In ganz Nordrhein-Westfalen startet in diesen Sommerferien zum zweiten Mal ein zukunftsweisendes Format der Beruflichen Orientierung: die Ferien-Praktikumswochen NRW. Das Projekt bietet Jugendlichen ab 15 Jahren die Möglichkeit, ohne Bewerbungshürden in verschiedene Berufsfelder einzutauchen. Finanziert durch das Wirtschaftsministerium im Rahmen der Fachkräfteoffensive NRW, wird die Aktion in allen 53 Kreisen und kreisfreien Städten des Landes ausgerollt.

22.05.2026
Foto: Stadt Oberhausen/Jessica Tackenberg

Das Konzept: Maximale Flexibilität, minimaler Aufwand

Das Prinzip ist denkbar einfach: Jeden Tag ein neuer Betrieb, jeden Tag ein anderer Beruf. Jugendliche können frei entscheiden, wie viele Tage sie investieren und welche Branchen sie kennenlernen möchten. Ob ein einzelner Schnuppertag oder ein Kurzpraktikum (5 Tage) pro Organisation – die Aktion lässt sich flexibel an die Ferienplanung anpassen.

Nicht nur für Jugendliche ist diese Aktion eine wertvolle Erfahrung – auch Unternehmen, Einrichtungen, Behörden und andere Arbeitgebende profitieren: Der Fachkräftemangel trifft viele Branchen hart. Die Ferien-Praktikumswoche in Oberhausen bringt motivierte Jugendliche mit engagierten Arbeitgebern zusammen – eine Win-Win-Situation. Der organisatorische Aufwand für die Betriebe ist dabei bewusst minimal gehalten. Ein authentischer Einblick in den Arbeitsalltag genügt oft, um echtes Interesse an einer Ausbildung zu wecken. Dank der hohen zeitlichen Flexibilität bestimmen die Teilnehmenden selbst über den Umfang ihres Angebots, sodass sich die Aktion reibungslos in den betrieblichen Ablauf integrieren lässt.

Bereits im letzten Jahr war die Aktion ein voller Erfolg: 88 Prozent der Arbeitgebenden würden erneut teilnehmen. Darüber hinaus haben 88 Prozent der Jugendlichen durch die Ferien-Praktikumswochen in Nordrhein-Westfalen eine klarere Vorstellung von ihrer beruflichen Zukunft gewonnen.

„Gerade Jugendliche, die noch nicht genau wissen, welcher Beruf zu ihnen passt, profitieren von Einblicken in den Arbeitsalltag. Wenn Unternehmen jungen Menschen zeigen, wie bei ihnen gearbeitet wird, dann eröffnen sich ganz neue Perspektiven. Für die Betriebe ist das eine Chance, frühzeitig mit potenziellen Nachwuchskräften in Kontakt zu kommen und sichtbar zu machen, was sie als Arbeitgebende ausmacht. Wir ermutigen daher beide Seiten, beim Ferienpraktikum mitzumachen“, sagt Dr. Andreas Henseler, Geschäftsführer der OWT GmbH.

Die Vorteile auf einen Blick:

  1. Für Jugendliche: Viele Einblicke erhalten in unterschiedliche Unternehmen und Berufe, komplett ohne Lebenslauf und ohne Zeugnisse
  2. Für Betriebe: Eine unkomplizierte Plattform, um motivierte Nachwuchskräfte direkt am Arbeitsplatz kennenzulernen
  3. Verbindlichkeit: Dank technischer Optimierungen werden Planung und Durchführung für Betriebe noch effizienter.

Ein starkes Bündnis gegen den Fachkräftemangel

Hinter der Aktion steht ein breites Netzwerk. Die Landesregierung arbeitet eng mit den Partnern des „Ausbildungskonsens NRW“ sowie der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss” (Kaba) zusammen. Ziel ist es, den Übergang von der Schule in den Beruf fließender zu gestalten und jungen Menschen frühzeitig Perspektiven in ihrer eigenen Region aufzuzeigen.

„Die Ferien-Praktikumswoche ist ein wichtiger Baustein, um junge Menschen frühzeitig bei ihrer beruflichen Orientierung zu unterstützen und ihnen praxisnahe Einblicke in die Arbeitswelt zu ermöglichen. Gerade durch die niederschwellige Teilnahme ohne Bewerbungsdruck eröffnen wir Schülerinnen und Schülern neue Perspektiven und stärken gleichzeitig die Verbindung zwischen unseren Schulen und den lokalen Betrieben. So leisten wir einen konkreten Beitrag zur Fachkräftesicherung in unserer Region“, sagt Jürgen Schmidt, Schuldezernent der Stadt Oberhausen.

Fakten zur Teilnahme:

  1. Aktionszeitraum: Sommerferien (20.07. – 01.09.2026)
  2. Zielgruppe: Alle Schülerinnen und Schüler ab 15 Jahren in NRW.
  3. Dauer: 1 oder 5 Tage pro Betrieb
  4. Ort: In ganz NRW
  5. Anmelden: Teilnahme komplett kostenlos unter: www.praktikumswoche.de/oberhausen

Gutes Leben | Stadtgespräch

Chatpott bündelt aktuelle Informationen rund um Oberhausen

Oberhausen erhält ein neues digitales Informationsangebot. Mit dem „Chatpott“ ist im Rahmen des Co-Creation-Funds der Stadt Oberhausen ein weiteres Smart-City-Projekt in die Umsetzung gegangen. Der vom Oberhausener Start-up GeoMesh entwickelte KI-Assistent unterstützt Bürgerinnen und Bürger dabei, Informationen rund um Oberhausen schneller und einfacher zu finden, ohne lange auf verschiedenen Webseiten suchen zu müssen.

22.05.2026

Der Chatpott hilft im Alltag: Wer schnell wissen möchte, wann und wo Veranstaltungen in Oberhausen stattfinden, wo und wie man einen Reisepass beantragen kann oder wann der Abfall geleert wird, bekommt mit dem Chatpott eine zentrale digitale Anlaufstelle. Das spart Zeit, reduziert Suchaufwand und macht digitale Informationen leichter nutzbar.

Die Antworten basieren ausschließlich auf öffentlich verfügbaren Quellen. Dazu gehören unter anderem die Webseite der Stadt Oberhausen, Angebote von kitev, der Superhausen-Kalender sowie der Abfallkalender der Wirtschaftsbetriebe Oberhausen.

Der Name Chatpott ist bewusst gewählt. Er verbindet die Funktion des digitalen Chatbots mit der Identität des Ruhrpotts. Wie der Ruhrpott steht der Chatpott für kurze Wege, direkte Kommunikation und eine unkomplizierte Art, Dinge anzupacken. So wird aus einem technischen Angebot ein digitaler Helfer mit lokalem Charakter, nahbar, verständlich, auf den Punkt und damit typisch Oberhausen.

Stadtgespräch

Baustellenstammtisch zum Umbau Bahnhofstraße im Klumpen Moritz

Der Startschuss für den Umbau der Bahnhofstraße fällt voraussichtlich im Herbst 2026. Zunächst verlegt die Emschergenossenschaft unter der Bahnhofstraße einen Reinwasserkanal und die WBO einen Abwasserkanal. Ein neues Informationsformat soll nun Raum für einen informativen und zugleich lockeren Austausch nach Feierabend bieten – gerade für diejenigen, die nicht an den monatlich stattfindenden Bauzaungesprächen in der Mittagszeit teilnehmen können.

22.05.2026

Um insbesondere mit Gewerbetreibenden und Berufstätigen in einen Dialog zu kommen und transparent über den aktuellen Stand und die weiteren Schritte und Entwicklungen zum Umbau der Innenstadt zu informieren, lädt die Stadt Oberhausen zum ersten Baustellenstammtisch am Donnerstag, 28. Mai 2026, von 18.30 bis ca. 20 Uhr, ins Lokal Klumpen Moritz, Bahnhofstraße 30, ein.

Nach einem kurzen thematischen Input von Projektleiter Markus Werntgen-Orman haben die Teilnehmenden bei einem Getränk Gelegenheit, ihre Fragen, Anliegen und Anregungen einzubringen und direkt mit den Projektverantwortlichen ins Gespräch zu kommen. Neben Markus Werntgen-Orman werden Markus Pohl, Projektleiter Emschergenossenschaft, Christoph Zenke, Fachgebietsleiter Planung RWW, sowie Anke Froese, Projektleiterin WBO, Fragen beantworten und Hintergründe erläutern.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich. Das erste Getränk des Abends wird vom Projekt Klima.Quartier übernommen. Der Baustellenstammtisch soll künftig in regelmäßigen Abständen stattfinden und sich als festes Austauschformat für Berufstätige und Gewerbetreibende etablieren.

Über das Klima.Quartier Oberhausen-Sterkrade

Das Klima.Quartier Oberhausen-Sterkrade ist ein Modellprojekt für die klimaresiliente Umgestaltung und Stadtentwicklung im Ruhrgebiet. Die Bahnhofstraße als Lebensader des Stadtteils und ihre Umgebung werden aktiv auf den Klimawandel vorbereitet und somit fit gemacht für die Zukunft. Durch den blau-grünen Wandel entsteht eine Innenstadt, die gegen Hitze, Trockenheit und Starkregen gewappnet ist – und letztlich zu einem lebenswerten Ort für uns alle wird. Hinter den Maßnahmen für Klimaresilienz, Stadterneuerung und Kanalbau an der Bahnhofstraße stehen die Stadt Oberhausen, die Emschergenossenschaft, die Zukunftsinitiative Klima.Werk und die Wirtschaftsbetriebe Oberhausen (WBO), die die vier Teilprojekte gemeinsam planen und aufeinander abstimmen. Die Emscher-Wassertechnik GmbH begleitet das Gesamtvorhaben als zentrale Projektsteuerung.


Stadtgespräch

Ehrentag 2026: Ehrenamtsbüro Oberhausen lädt zum Mitmachen ein

Anlässlich des bundesweiten Ehrentags, der von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ins Leben gerufen wurde, beteiligt sich das Themenfeld Ehrenamt des Bereiches Chancengleichheit der Stadt Oberhausen mit einer Aktion in Sterkrade. Am Samstag, 23. Mai 2026, ist das Team von 10 bis 13 Uhr mit einem Infostand auf dem Wochenmarkt vertreten.

18.05.2026

Interessierte Bürgerinnen und Bürger haben vor Ort die Möglichkeit, sich umfassend über ehrenamtliche Tätigkeiten zu informieren und individuell beraten zu lassen. Ziel ist es, Menschen für bürgerschaftliches Engagement zu begeistern und ihnen konkrete Wege aufzuzeigen, sich in Oberhausen einzubringen.

 

Darüber hinaus erwartet die Besucherinnen und Besucher ein interaktives Quiz zu Demokratieorten in Deutschland, das Wissen vermittelt und gleichzeitig zum Nachdenken über die Bedeutung demokratischer Werte anregt. Mit der Aktion setzt das Themenfeld Ehrenamt des Bereiches Chancengleichheit der Stadt Oberhausen ein Zeichen für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Demokratie.

 

Kontakt: Themenfeld Ehrenamt des Bereiches Chancengleichheit der Stadt Oberhausen, Schwartzstraße 73, 46045 Oberhausen. ehrenamt@oberhausen.dewww.oberhausen.de/ehrenamt

Stadtgespräch

Gitarrenkonzert von Elias Lins – Herzliche Einladung

Die Städtische Musikschule Oberhausen lädt herzlich zu einem besonderen Gitarrenkonzert mit Elias Lins ein. Das Konzert findet am Sonntag, 31. Mai 2026, um 17 Uhr im Saal Concerto der Musikschule, Im Lipperfeld 7a, 46047 Oberhausen, statt.

18.05.2026
Quelle: Oksana Kovaliuk

Elias Lins, Lehrkraft für Gitarre an der Städtischen Musikschule Oberhausen, präsentiert ein abwechslungsreiches Konzertprogramm mit Werken von Johann Sebastian Bach, Luiz Gonzaga, Francisco Tárrega, Eric Clapton und Astor Piazzolla. Als weitere musikalische Gäste wirken die Gitarristen Larissa Lopes und Juan Bautista mit und bereichern das Konzert mit gemeinsamen Beiträgen und vielseitigen musikalischen Impulsen.

Das Publikum darf sich auf ein abwechslungsreiches musikalisches Erlebnis freuen, das klassische Gitarrenmusik ebenso umfasst wie Einflüsse aus Folklore, Tango und Popularmusik. Der Eintritt ist frei. Spenden zugunsten des Förderkreises der Städtischen Musikschule Oberhausen sind willkommen.

Stadtgespräch

Spanische Fachkräfte in Oberhausener Kindergärten

Sie bringen Erfahrung, Ideen und eine große Portion Motivation mit: 13 spanische Erzieherinnen und Erzieher waren in der vergangenen Woche zu Gast im Ruhrgebiet, um ihre künftige Arbeits- und Lebensumgebung kennenzulernen. Gemeinsam mit der Agentur für Arbeit hatten die Städte Oberhausen, Essen und Mülheim an der Ruhr zum Projektdurchlauf „Willkommen im Kindergarten“ eingeladen – mit Erfolg: Die vier spanischen Fachkräfte, die jeweils in zwei städtischen Oberhausener Kindertageseinrichtungen hospitierten, werden ab November auch hier arbeiten. Bis dahin absolvieren sie in Spanien einen intensiven Sprachkurs, um optimal auf ihren Einsatz vorbereitet zu sein.

18.05.2026
Foto: Stadt Oberhausen/Tom Thöne

Der zuständige Beigeordnete Jürgen Schmidt erklärt: „In einem tollen Gemeinschaftsprojekt vieler Fachleute von Verwaltung, Bundesagentur für Arbeit und Wirtschaftsförderung ist es gelungen, einen neuen Weg der Fachkräftegewinnung für ein wichtiges Aufgabenfeld der Stadtgesellschaft zu gehen. Wir freuen uns auf die Verstärkung unserer Teams durch die sehr gut ausgebildeten neuen Kolleginnen und Kollegen.“

Neben den Hospitanzen in den Kindertageseinrichtungen hatten die spanischen Fachkräfte auch Gelegenheit, Oberhausen und Umgebung etwas näher kennenzulernen. So gab es beispielsweise Stadtrundfahrten durch Oberhausen und Essen, einen Besuch im Gasometer sowie gemeinsame Abendessen mit ihren Gastgebern.

Mit „Willkommen im Kindergarten“ setzen die beteiligten Kommunen ein Zeichen für interkulturellen Austausch, Fachkräftegewinnung und eine zukunftsorientierte Kinderbetreuung. Das Projekt findet im Rahmen des Integrationsprogramms EURES statt. Die Bundesagentur für Arbeit betrieb die Akquise in Spanien, Vorstellungsgespräche fanden online statt.