Stadtgespräch

„Zeugnis-Telefon“ – Hilfe und rechtliche Beratung

Am Freitag, 17. Juli 2026, erhalten viele Schülerinnen und Schüler Zeugnisse. Aus diesem Anlass bieten die Stadt Oberhausen und die Bezirksregierung Düsseldorf auch wieder die sogenannten Nummern gegen Zeugniskummer an. Dort können Eltern sowie Schülerinnen und Schüler vor allem rechtliche Fragen klären – etwa, wenn sie die Notengebung für ungerecht halten oder Fragen zur Schullaufbahn einer Schülerin oder eines Schülers haben.

14.07.2026

Die Zeugnis-Telefone der Bezirksregierung (weiterführende Schulen), Tel. 0211/475-4002, und der Stadt Oberhausen (Grund- und Förderschulen), Tel. 0208/825-2891, sind am Freitag, 17. Juli 2026, sowie am Montag, 20. Juli 2026 und am Dienstag, 21. Juli 2026, jeweils in der Zeit von 10 bis 12 Uhr und von 13 bis 15 Uhr erreichbar.

Sport | Stadtgespräch

Konstituierende Sitzung des Ausschusses für den Schulsport und Jahresbericht für das Schuljahr 2025/2026

Der Ausschuss für den Schulsport in der Stadt Oberhausen (AfS) stellte im Rahmen der alljährlichen konstituierenden Sitzung seinen erfolgreichen Jahresbericht für das Schuljahr 2025/2026 vor. An der Sitzung nahmen neben den AfS-Mitgliedern auch zahlreiche Ehrengäste teil: Werner Nakot (Bürgermeister), Jürgen Schmidt (Beigeordneter), Martina Schiller (Fraktion Grüne X Partei), Dietmar Look (SPD-Fraktion), Ulrich Hinz (Bereich 2-5/Sport) und Manfred Gregorius (Präsident SSB Oberhausen). Ebenso waren Vertreterinnen und Vertreter von 14 Grundschulen, fünf Gesamtschulen, vier Gymnasien, einem Berufskolleg, einer Realschule und einer Förderschule anwesend. Die Sitzung fand in der Mensa der Fasia-Jansen-Gesamtschule statt.

10.07.2026
Foto: Stadt Oberhausen/Carsten Walden

Jahresbericht

Nach den Grußworten von Bürgermeister Werner Nakot und Stadtsportbundpräsident Manfred Gregorius präsentierten die AfS-Mitglieder Philipp Hofmann und Jan Nahrstedt den erfolgreichen Jahresbericht des Schuljahres 2025/2026. Auf überregionaler Ebene erzielten die Oberhausener Schülerinnen und Schüler im Laufe des Schulsportjahres innerhalb des Landessportfestes der Schulen folgende hervorragende Schulsportergebnisse in den jeweiligen Bezirks- und Landesfinals:

 

Land

Schach:

  1. Wettkampfklasse (WK) IV: Heinrich-Heine-Gymnasium (22. Platz von 61) und Freiherr-vom-Stein-Gymnasium (16. Platz von 57) und Heinrich-Heine-Gymnasium (27. Platz von 57)
  2. WK III: Bertha-von-Suttner-Gymnasium (9. Platz von 50)
  3. WK II: Sophie-Scholl-Gymnasium (20. Platz von 46)
  4. WK Grundschulen: Hartmannschule (49. Platz von 60)
  5. WK Grundschulen Mädchen: Hartmannschule (27. Platz von 33)

 

Schwimmen:

  1. U16: Freiherr-vom-Stein-Gymnasium (4. Platz)

 

Rudern:

  1. Heinrich-Heine-Gymnasium und Elsa-Brändström-Gymnasium: Sieben Platzierungen 1.-5. Platz in diversen Wettkampfklassen

 

Bezirk

  1. Handball Mädchen (Sophie-Scholl-Gymnasium 4. Platz U14)
  2. Geräteturnen Mädchen (Bertha-von-Suttner-Gymnasium 8. Platz U16 und Friedrich-Ebert-Realschule 18. Platz U14)
  3. Basketball Jungen (Sophie-Scholl-Gymnasium 4. Platz U14)
  4. Basketball Mädchen (Sophie-Scholl-Gymnasium 1. Platz U16 und 3. Platz U18)
  5. Leichtathletik/NRW YoungStars Grundschulen (Alsfeldschule 10. Platz)
  6. Tennis (Bertha-von-Suttner-Gymnasium 2. Platz Jungen U16).

 

Die Heranführung von Kindern und Jugendlichen an den organisierten Sport konnte im Schuljahr 2025/2026 über die Allgemeinen Schulsportgemeinschaften und sonstige Fördergruppen mit insgesamt 46 Übungsgruppen (Vorjahr 42 Gruppen) sichergestellt werden.

 

Schuldwaldlauf 

Highlight des Schulsportjahres war auf lokaler Ebene die 53. Schulwaldlaufveranstaltung. Dabei gingen 2.827 (2025: 2.954) Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei 3.715 Meldungen von 42 Grund-, Real-, Gesamt- und Förderschulen sowie Gymnasien – und damit rund 90 Prozent der zur Teilnahme berechtigten Oberhausener Schulen – an den Start. Das Schulsportevent des Jahres wurde durch über 60 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sowie rund 120 Sport- und Schülerhelferinnen und -helfer der Gesamtschulen Weierheide, Osterfeld und Fasia-Jansen sowie der Gymnasien Elsa-Brändström und Heinrich-Heine unterstützt.

 

Die Schulmannschaftswertungen konnten bei den Grundschulen die Königschule und bei den weiterführenden Schulen die Glück-Auf-Schule für sich entscheiden. Beide Schulen wurden bei der konstituierenden Sitzung entsprechend ausgezeichnet. Im Schuljahr 2026/2027 ist die Durchführung der in dieser Form größten NRW-Schulsportveranstaltung am Mittwoch, 12. Mai 2027, geplant.

 

Zum sechsten Mal veranstaltete der AfS ein gemeinsames Tanzfest für die Jahrgangsstufen 1-10 aller Schulformen. An dem Gestaltungsfest ohne Wettbewerbscharakter nahmen insgesamt zehn Schulen mit rund 250 Schülerinnen und Schüler teil. Insgesamt beteiligten sich an den AfS-Schulsportstadtmeisterschaften (mit Berücksichtigung des Tanzfestes sowie des Schulwaldlaufes) rund 7.720 Kinder und Jugendliche (Vorjahr rund 7.376).

 

Darüber hinaus konnte das Oberhausener Erfolgsmodell der als Gemeinschaftsprojekt umgesetzten Schüler*innen-Sporthelfer*innenausbildung erfolgreich fortgeführt und dabei rund 120 Jugendliche qualifiziert werden. Im fünfzehnten Durchlauf des vom AfS koordinierten und in Zusammenarbeit mit zehn weiterführenden Schulen, dem SSB und zunehmend mehr Sportvereinen seit dem Schuljahr 2010/2011 durchgeführten Sporthelfer*innen-Gemeinschaftsprojekts wurden bereits über 2.000 Schüler*innen-Sporthelfer*innen in Oberhausen ausgebildet.

 

Viele weitere Aktivitäten

Philipp Hofmann stellte zudem weitere AfS-Aktivitäten im Schuljahr 2025/2026 vor, wie u. a.:

  1. Unterstützung der Landesstelle Schulsport beim zentralen Landesfinale am 1. Juli 2026 in Duisburg (Wettkampfleitung Fußball-Landesfinale Mädchen U17)
  2. Unterstützung der Landesinitiative Startchancen-Programm und Programmbaustein „Startchancen Bewegung“
  3. Fortführung und Weiterentwicklung des Schwimmförder-Pilotprojekts in Kooperation mit SBO und Bereich 3-3/Schule
  4. Unterstützung der Umsetzung des Sportgutscheine-Projekts in Kooperation mit SSB und Stadt Oberhausen
  5. Unterstützung der Umsetzung der DFB-Juniorcoach-Ausbildung am Standort Fasia-Jansen-Gesamtschule
  6. Unterstützung der Umsetzung des Sportkarussells unter Federführung der TANDEM-AG (Stadtsportbund und Berater im Schulsport-Team)
  7. Unterstützung der Umsetzung des Open Sunday-Projekts in Kooperation mit Stadt Oberhausen und SSB
  8. Präsentationen des AfS-Jahresberichts 2024/2025 im Sportausschuss und Schulausschuss
  9. Durchführung eines AfS-Aktionstages im Juli 2026

 

Zum Abschluss des offiziellen Sitzungsteils wurden die Mannschaftssieger der insgesamt 38 Stadtmeisterteams der Schulstadtmeisterschaften geehrt. Dabei erhielten neun Grundschulen und 29 weiterführende Schulen ihre Auszeichnungen. Erfolgreichste weiterführende Schule war das Sophie-Scholl-Gymnasium mit zehn errungenen Stadtmeistertiteln. Auf dem zweiten Rang landete mit sieben Siegen das Bertha-von-Suttner-Gymnasium. Die erfolgreichste Grundschule im Schuljahr war die Alsfeldschule.

 

Nach der Aussprache zum Jahresbericht wurden die Positionen des stellvertretenden AfS-Vorsitzes und der AfS-Geschäftsführung neugewählt. Einstimmig bestimmten die AfS-Mitglieder Philipp Hofmann von der Gesamtschule Osterfeld und Thomas Wentzel vom Elsa-Brändström-Gymnasium – zum dritten Mal im Gespann – als 2. Vorsitzende und Jan Nahrstedt als Geschäftsführer für das Schuljahr 2026/2027. Den AfS-Vorsitz übernimmt wieder Schulaufsichtsbeamte Christoph Hegener.

 

Der erweiterte AfS-Vorstand 2026/2027 setzt sich wie folgt zusammen:

  1. 1. Vorsitzender: Christoph Hegener, Schulamt Stadt Oberhausen
  2. 2. Vorsitzender: Philipp Hofmann, Gesamtschule Osterfeld und Thomas Wentzel, Elsa-Brändström-Gymnasium
  3. Geschäftsführer: Jan Nahrstedt, AfS / Schulsportreferat
  4. Berater im Schulsport: Thomas Wentzel, Elsa-Brändström-Gymnasium
  5. Berater im Schulsport: Marcel Neumann, Gesamtschule Osterfeld

 

Seit 2026 unterstützen die städtischen Mitarbeiterinnen Nadine Ziemniak und Nina Dzialkowsky das Team der AfS-Geschäftsstelle. Darüber hinaus wurden die Vertreterinnen und Vertreter der Fachverbände und die kooptierten AfS-Mitglieder aus den Reihen der Sportlehrerschaft benannt sowie die Jahresplanung für das Schuljahr 2026/2027 vorgestellt. Insgesamt engagieren sich auch im kommenden Schuljahr rund 50 AfS-Mitglieder für die Förderung, Qualitätssicherung und Weiterentwicklung des Oberhausener Schulsports.

 

Ein besonderer Dank ging abschließend vom AfS-Vorstand an alle Sportlehrende, Helfende, Schieds- und Wettkampfrichterinnen und -richter aller Sportvereine, die die Oberhausener Schulsportevents an rund 60 Veranstaltungstagen im Schuljahr 2025/2026 unterstützten, sowie an die Politik und Verwaltung, die Stadtsparkasse, den Stadtsportbund Oberhausen, die örtliche Presse sowie an alle weiteren Förderer des Oberhausener Schulsports.

 

38 vergebene Stadtmeistertitel 2025/2026

Weiterführende Schulen (29 Titel)

  1. Sophie-Scholl-Gymnasium: 10 Stadtmeistertitel
  2. Bertha-von-Suttner-Gymnasium: 7 Stadtmeistertitel
  3. Heinrich-Heine-Gymnasium: 4 Stadtmeistertitel
  4. Fasia-Jansen-Gesamtschule: 3 Stadtmeistertitel
  5. Freiherr-vom-Stein-Gymnasium: 2 Stadtmeistertitel
  6. Elsa-Brändström-Gymnasium: 1 Stadtmeistertitel
  7. Gesamtschule Osterfeld: 1 Stadtmeistertitel
  8. Heinrich-Böll-Gesamtschule: 1 Stadtmeistertitel

 

Grundschulen (neun Titel)         

  1. Alsfeldschule: 2 Stadtmeistertitel
  2. Brüder-Grimm-Schule:1 Stadtmeistertitel
  3. Hirschkampschule: 1 Stadtmeistertitel
  4. Hartmannschule: 1 Stadtmeistertitel
  5. Landwehrschule: 1 Stadtmeistertitel
  6. Melanchthonschule: 1 Stadtmeistertitel
  7. Postwegschule:1 Stadtmeistertitel
  8. Robert-Koch-Schule: 1 Stadtmeistertitel

Stadtgespräch

Gemeinsam Teil für Teil – Neuer Puzzletisch lädt zum Mitmachen ein

Ab sofort gibt es in der Zentralbibliothek der Stadtbibliothek Oberhausen (Langemarkstraße 19-21) ein neues Angebot für alle, die gerne gemeinsam tüfteln. Ein öffentlicher Puzzletisch lädt Besucherinnen und Besucher dazu ein, in entspannter Atmosphäre gemeinsam an einem Puzzle zu arbeiten.

10.07.2026

Der Puzzletisch befindet sich im Erdgeschoss der Zentralbibliothek direkt neben den Gesellschaftsspielen. Bis zu drei Personen finden hier gleichzeitig Platz. Regelmäßig stehen wechselnde Motive mit bis zu 1.000 Teilen bereit. Ob für wenige Minuten während des Bibliotheksbesuchs oder für eine längere Puzzlepause: Jede und jeder kann sich jederzeit dazusetzen und mitmachen. Vorkenntnisse oder eine Anmeldung sind nicht erforderlich.

 

Der Puzzletisch soll nicht nur Freude am gemeinsamen Knobeln wecken, sondern auch einen Ort schaffen, an dem Menschen unkompliziert miteinander ins Gespräch kommen können. Gemeinsame Aktivitäten fördern Begegnungen und können dabei helfen, neue Kontakte zu knüpfen. Die Stadtbibliothek versteht sich als offener Treffpunkt für alle Generationen, an dem Menschen zusammenkommen, sich austauschen und Zeit miteinander verbringen können.

 

Der Puzzletisch steht während der regulären Öffnungszeiten der Zentralbibliothek allen Besucherinnen und Besuchern kostenlos zur Verfügung. Die Stadtbibliothek freut sich auf viele puzzlebegeisterte Gäste und zahlreiche gemeinsam gesetzte Teile.

Sport | Stadtgespräch

Siegerehrung des Sportabzeichenwettbewerbs 2025 der Oberhausener Schulen am 9. Juli 2026

Seit 20 Jahren führt der Stadtsportbund Oberhausen e. V. für alle Oberhausener Schulen den Sportabzeichenwettbewerb durch. Im letzten Jahr haben 17 Schulen (acht Grund- und neun weiterführende Schulen) an dem Wettbewerb teilgenommen. Dabei haben 1322 Schülerinnen und Schüler das Sportabzeichen erworben. Prämiert wurden die ersten fünf Grund- und weiterführenden Schulen, welche die besten Beteiligungsquoten, gemessen an der Gesamtzahl der Schülerinnen und Schüler der jeweiligen Schule, erzielt haben.

10.07.2026
Foto: Stadtsportbund Oberhausen e. V.

In ihrer Ansprache lobten der Dezernent Jürgen Schmidt und der Präsident des Stadtsportbundes, Manfred Gregorius, die Schüler für die erbrachten Leistungen und bedankten sich bei den Lehrern für deren Engagement und den Einsatz beim Sportabzeichenwettbewerb.

 

Zur Freude der Schülerinnen und Schüler wurden danach die Urkunden, Wanderplaketten sowie Preise durch Friedel Bergermann, Sportabzeichenbeauftragter des Stadtsportbundes, und die Ehrengäste überreicht.

 

Folgende Schulen wurden prämiert:

 

  Grundschulen Weiterführende Schulen
  1. Platz
Robert-Koch-Schule Freiherr-vom-Stein-Gymnasium
  1. Platz
Rolandschule GS an der Knappenstrasse
  1. Platz
Hirschkampschule Bertha-von-Suttner-Gymnasium
  1. Platz
Postwegschule Sophie-Scholl-Gymnasium
  1. Platz
Falkensteinschule Elsa-Brändström-Gymnasium

Stadtgespräch

Westfriedhof Oberhausen ist Oberhausens erstes Gartendenkmal

Der Westfriedhof in Oberhausen ist ab sofort als Gartendenkmal anerkannt und damit das erste Objekt dieser Art im Stadtgebiet. Mit der Eintragung als Gartendenkmal wird der hohe historische, wissenschaftliche und städtebauliche Wert des Westfriedhofs einschließlich des integrierten Jüdischen Friedhofs gewürdigt.

10.07.2026
Foto: Stadt Oberhausen/Jessica Tackenberg

„Der Westfriedhof ist ein bedeutender Ort der Erinnerung und zugleich ein herausragendes Zeugnis der Stadt- und Gartenbaugeschichte“, sagt Alina Norres, Denkmalpflegerin bei der Stadt Oberhausen. „Mit seiner Eintragung als Gartendenkmal wird der Westfriedhof auch als bedeutendes kulturelles Erbe für kommende Generationen geschützt.“

Friedhof als Dokument der Bestattungskultur bis in die Nachkriegszeit

Die heute größte Friedhofsanlage in Oberhausen dokumentiert die Entwicklung der Bestattungs- und Friedhofskultur vom späten 19. Jahrhundert bis in die Nachkriegszeit. Ausgehend von einem klassischen Vier-Felder-Friedhof entwickelte sich die Anlage zu einem Parkfriedhof im Stil der Moderne. Prägend sind großzügige Grünflächen, symmetrische Platzanlagen, ein hierarchisches Wegesystem sowie die zentrale Hauptallee, die barocke Gestaltungselemente aufgreift. Ein kreisrunder Teich aus den 1930er-Jahren ergänzt die formal gestaltete Anlage.

Zugleich spiegelt der Westfriedhof die Stadtgeschichte Oberhausens wider. Historische Grabstätten und Denkmäler, der integrierte Jüdische Friedhof sowie zahlreiche Erinnerungsorte, wie die Gemeinschaftsgrabanlage mit Erinnerungsmal an das Grubenunglück auf Zeche Concordia im Jahr 1938 oder das Denkmal für die sogenannten Märzgefallenen des Arbeiteraufstandes von 1920 machen ihn zu einem zentralen Ort des kollektiven Gedenkens.

Ort der lokalen Erinnerungskultur 

Die Ehrengrabanlage für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs am südöstlichen Ende der Hauptallee verweist auf die frühe Funktion als städtischer Gedenkort. Im westlichen Bereich erinnern Gräberfelder an ausländische Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter sowie Kriegsgefangene des Zweiten Weltkriegs und machen die lokalen Auswirkungen von Krieg und Gewaltherrschaft sichtbar. Der Ehrenfriedhof für deutsche Kriegstote des Zweiten Weltkriegs mit seinem markanten Hochkreuz ist ein zentraler Erinnerungsort und Mahnmal für Frieden. Die Anlage, in ihrer heutigen Form seit 1964 gestaltet, erinnert an Soldaten und zivile Opfer und steht für die lokale Erinnerungskultur.

Grabstätte von Oberbürgermeisterin Luise Albertz

Auch zahlreiche Grabstätten bedeutender Oberhausener Persönlichkeiten sind auf dem Westfriedhof zu finden. So ist im ältesten Teil des Westfriedhofs die Grabstätte von Luise Albertz beheimatet. Die 1979 verstorbene SPD-Politikerin prägte die Oberhausener Nachkriegsgeschichte maßgeblich und ging als erste Oberbürgermeisterin einer deutschen Großstadt in die Geschichte ein. Der bewusst schlicht gehaltene, von Rhododendren gerahmte Findling als Grabmal unterstreicht die zurückhaltende Gestaltungskultur des Friedhofs und fügt sich in das Gesamtbild des Parkfriedhofs ein.

Hintergrund Gartendenkmal

Ein Gartendenkmal ist eine historisch bedeutsame Grünanlage, die unter Denkmalschutz steht. Dazu zählen zum Beispiel Parks, Friedhöfe, Schlossgärten oder gestaltete Landschaftsanlagen, deren Erscheinungsbild aus geschichtlichen, künstlerischen oder wissenschaftlichen Gründen erhaltenswert ist. Im Unterschied zu einem einzelnen Gebäude geht es beim Gartendenkmal nicht nur um Bauwerke, sondern um das Zusammenspiel von Natur und Gestaltung. Gartendenkmäler gibt es in Nordrhein-Westfalen erst seit dem 1. Juni 2022. Das ist auch der Grund, warum die denkmalgeschützten Orte Kaisergarten und Revierpark Vonderort als Baudenkmäler und nicht als Gartendenkmäler eingetragen sind.

Stadtgespräch

Oberbürgermeister Thorsten Berg verabschiedet Mitglieder des siebten Jugendparlaments

Mit gebührendem Dank für ihr ehrenamtliches Engagement in der Oberhausener Kommunalpolitik hat Oberbürgermeister Thorsten Berg die 18 Mitglieder des siebten Jugendparlamentes Oberhausen verabschiedet. Die Nachwuchsparlamentarierinnen und -parlamentarier waren am Mittwoch, 8. Juli 2026, im Ratssaal zur 19. und letzten Sitzung der Wahlperiode zusammengekommen.

„Es ist beeindruckend zu sehen, mit wie viel Engagement, Kreativität und Verantwortungsbewusstsein sich die Mitglieder des Jugendparlaments für die Belange junger Menschen eingesetzt haben. Sie haben gezeigt, dass junge Menschen Politik aktiv mitgestalten wollen und können. Dafür gebührt ihnen großer Dank und Anerkennung“, betonte Oberbürgermeister Thorsten Berg.

10.07.2026
Oberbürgermeister Thorsten Berg (Mitte) verabschiedete die Jugendparlamentarier und -parlamentarierinnen. (Foto: Stadt Oberhausen/Carsten Walden)

Jugendparlament zieht nach zwei Jahren Amtszeit Bilanz

In ihrer Bilanz, die die Mitglieder zogen, wurde deutlich, wie vielfältig die Arbeit des Jugendparlaments in den vergangenen zwei Jahren war. So beteiligten sich die Jugendlichen unter anderem am Demokratietag sowie an der Internationalen Woche gegen Rassismus und setzten damit ein deutliches Zeichen für Demokratie, Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Darüber hinaus standen politische Bildungsangebote auf dem Programm: Das Jugendparlament besuchte sowohl den Deutschen Bundestag als auch den Landtag Nordrhein-Westfalen und erhielt dabei spannende Einblicke in die parlamentarische Arbeit auf Bundes- und Landesebene. Auch den Austausch zwischen jungen Menschen und der Stadtpolitik förderte das Jugendparlament aktiv. Gemeinsam mit dem Oberbürgermeister organisierte es einen Jugenddialog, bei dem Jugendliche ihre Anliegen, Ideen und Wünsche direkt mit dem Oberbürgermeister diskutieren konnten. Mit einem Speed-Debating schufen die Mitglieder zudem ein weiteres Format, das den direkten Austausch zwischen Jugendlichen und politischen Vertreterinnen und Vertretern ermöglichte.

„Wir konnten viele Einblicke in politische Prozesse gewinnen, Verantwortung übernehmen und uns aktiv für unsere Interessen einsetzen“, sagt Sila Özer, die Vorsitzende des siebten Jugendparlaments Oberhausen: „So konnten wir viele neue Kontakte knüpfen und mit vielen engagierten Jugendlichen an einem Strang ziehen.“ Das kann der stellvertretende Vorsitzende Daris Bajric nur bestätigen: „Man hat uns zugehört, wenn wir Denkanstöße gaben. Wir haben nicht nur viel über Kommunalpolitik gelernt, sondern auch wichtige Erfahrungen im Bereich der Kommunikation und Teamarbeit gesammelt.“ 

Die Wahlen zum achten Jugendparlament Oberhausen sind bereits abgeschlossen. Insgesamt werden 27 Schülerinnen und Schüler von 14 weiterführenden Schulen ins Jugendparlament einziehen. Am 23. September 2026 wird es sich konstituieren; seine Amtszeit reicht bis in das Jahr 2028.

Hintergrund

Beim Jugendparlament handelt es sich um die direkt gewählte Interessenvertretung der Oberhausener Kinder und Jugendlichen. Das erste Oberhausener Jugendparlament konstituierte sich am 21. Juni 2012. Die Wahlperiode umfasst zwei Jahre. Gemeinsam setzen sich die Parlamentarierinnen und Parlamentarier für die Belange der Kinder und Jugendlichen in Oberhausen ein, werden an Vorhaben der Verwaltung beteiligt und initiieren eigene Aktionen. Jede weiterführende Schule in Oberhausen kann bei den Wahlen maximal drei Delegierte ins Jugendparlament entsenden.

Ein Mitglied des Jugendparlaments sitzt auch im Jugendhilfeausschuss, um dort die Interessen des Jugendparlaments und der jungen Bürgerschaft zu vertreten. Zudem haben die Jungparlamentarierinnen und -parlamentarier Rederecht in jedem Ratsausschuss. Zwei Mitglieder sind Delegierte im Kinder- und Jugendrat NRW, der landesweiten Interessenvertretung der Kinder und Jugendlichen in Nordrhein-Westfalen.


Stadtgespräch

Sommerangebote für Kinder und Jugendliche in Oberhausen

Ob kreativ, sportlich oder naturnah – in den Sommerferien bietet Oberhausen Kindern und Jugendlichen zahlreiche Möglichkeiten für eine abwechslungsreiche Freizeitgestaltung. Neben dem städtischen Ferienprogramm sorgen auch Angebote des Kulturrucksacks und Naherholungsgebiete für vielfältige Erlebnisse.

09.07.2026

Sommerferien in Oberhausen: Noch freie Plätze im Ferienprogramm der Stadt

Die Stadt Oberhausen bietet auch 2026 wieder ein vielseitiges Sommerferienprogramm. Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 20 Jahren können sich auf ein abwechslungsreiches Freizeitangebot mit Sport, Workshops, spannenden Ausflügen und Kreativprojekten freuen. Bei einigen Angeboten sind derzeit noch Plätze frei, wie zum Beispiel bei dem Kurs „Bunt vernäht – Kreativ mit Stoff“. Dieses Angebot lädt in der dritten Ferienwoche Kinder und Jugendliche dazu ein, erste Näherfahrungen zu sammeln und ein eigenes Stoffmäppchen zu gestalten. In der sechsten Ferienwoche können medieninteressierte Jugendliche bei dem Projekt „Ferien. Kamera. Action.“ Erfahrungen in der Produktion von Imagefilmen sammeln. Naturbegeisterte Kinder und Jugendliche erwarten bei einer Führung in der ersten Ferienwoche im Gasometer Oberhausen mit „Mythos Wald“ spannende Einblicke in die Vielfalt der Wälder und ihre Bedeutung für Mensch und Natur. Das vollständige Ferienprogramm der Stadt Oberhausen sowie weitere Angebote mit freien Plätzen sind zu finden und buchbar unter dem Link www.unser-ferienprogramm.de/oberhausen.

Stadtgespräch

SommerLeseClub 2026 startet in der Stadtbibliothek Oberhausen Lesen, hören, kreativ sein und gemeinsam den Sommer erleben

Mit Beginn der Sommerferien startet auch in diesem Jahr wieder der SommerLeseClub (SLC) in der Stadtbibliothek Oberhausen. Vom 20. Juli bis zum 1. September 2026 sind alle Lese- und Hörbuchfans eingeladen, den Sommer mit spannenden Geschichten und kreativen Aktionen zu verbringen. Mitmachen können alle – unabhängig vom Alter, allein oder gemeinsam im Team. Für jedes gelesene Buch oder gehörte Hörbuch gibt es einen Stempel im persönlichen Logbuch. Wer bis zum Ende der Aktion mindestens drei Stempel sammelt, erhält eine Urkunde und nimmt an der Verlosung attraktiver Preise teil.

09.07.2026

Ein abwechslungsreiches Ferienprogramm

Der SommerLeseClub ist längst mehr als eine Leseaktion. Mit rund 25 Veranstaltungen bietet er in diesem Jahr ein vielseitigeres Ferienprogramm als je zuvor. Für Kinder und Jugendliche verschiedener Altersgruppen warten in der Zentralbibliothek und der Stadtteilbibliothek Sterkrade kreative Bastelaktionen, digitale Lernangebote, Gaming und neue Formate wie Pen & Paper oder eine Roboter-Rallye.

 

Zu den besonderen Highlights zählen die Geburtstagsparty für Pippi Langstrumpf oder der Besuch des Aquazoos. Eine Bibliotheks-Rallye durch das gesamte Bibliothekssystem lädt außerdem dazu ein, alle Standorte der Stadtbibliothek kennenzulernen und neue Lieblingsorte zu entdecken. Das vollständige Veranstaltungsprogramm ist unter www.sommerleseclub.de verfügbar.

 

Abschlussparty mit starken Partnern in der Lichtburg

Den feierlichen Abschluss des SommerLeseClubs bildet nach den Sommerferien die Urkundenverleihung mit einer exklusiven Abschlussparty in der Lichtburg Oberhausen. Im Rahmen der Veranstaltung wird auch der Oskar, der Kreativpreis des SommerLeseClubs, verliehen. Die Stadtbibliothek Oberhausen bedankt sich bei ihren Unterstützern und Sponsoren – darunter die Buchhandlung Laufen, der Zoo Duisburg, die Sparkasse Oberhausen, das Sea Life Oberhausen, das Phantasialand und die LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen –, die den SommerLeseClub auch in diesem Jahr mit attraktiven Preisen für die Oskar-Verleihung unterstützen.

 

Der SommerLeseClub wird von der Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken NRW organisiert und durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Ziel des Projekts ist es, die Freude am Lesen zu stärken und Menschen aller Generationen für Bibliotheken und Literatur zu begeistern.

 

Anmeldung und weitere Informationen

Die Anmeldung zum SommerLeseClub startet am 13. Juli 2026 in der Zentralbibliothek sowie in allen Stadtteilbibliotheken der Stadtbibliothek Oberhausen. Die Teilnahme ist kostenlos. Für die Veranstaltungen ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Interessierte erhalten alle Informationen sowie eine persönliche Beratung direkt in den Bibliotheken vor Ort.

Stadtgespräch

Erfolgreicher Abschluss und Ausblick für die Kulturscouts Oberhausen

Rund 40 Jugendliche begeistern als Kulturbotschafter, das Kultur- und Schuldezernat ziehen eine überaus positive Bilanz und läuten das nächste Erfolgsjahr ein.

 

09.07.2026
Quelle: Stadt Oberhausen / Carsten Walden

Ein inspirierendes Projektjahr voller Kunst, Kultur und kreativer Entfaltung hat seinen feierlichen Höhepunkt gefunden. Gemeinsam mit rund 40 engagierten Schülerinnen und Schülern aus acht weiterführenden Oberhausener Schulen, Vertretenden der Kulturinstitutionen, Schulleitungen sowie kulturbeauftragten Lehrkräften haben Kulturdezernent Apostolos Tsalastras, Schuldezernent Jürgen Schmidt und Kulturagent Jens Niemeier das Kulturscouts-Projekt 2025/2026 offiziell abgeschlossen. Im Rahmen einer feierlichen Übergabe erhielten die Jugendlichen ihre Zertifikate – zeitgleich wurde bereits der Startschuss für die Fortsetzung dieses Erfolgsmodells im kommenden Schuljahr gegeben.

 

Fester und wertvoller Baustein in der Stadt

Das wegweisende Kooperationsprojekt des Kulturdezernats, des Kulturagenten sowie des städtischen Bildungs- und Kulturbüros hat sich als fester und wertvoller Baustein in der Stadt identifiziert. Es öffnet Jugendlichen der Jahrgangsstufen 8 und 9 gezielt die Türen zu den vielfältigen Kultureinrichtungen Oberhausens. In praxisnahen Workshops blicken die Schülerinnen und Schüler hinter die Kulissen, treten in den direkten Dialog mit Kunst und Kultur und werden so zu begeisterten Botschafterinnen und Botschaftern ausgebildet, die ihre Erfahrungen in ihre Schulen tragen. Insgesamt elf Kulturinstitutionen öffneten in diesem Jahr ihre Tore und zeigten sich von der Neugier und dem kreativen Potenzial der Jugendlichen tief beeindruckt.

 

Beeindruckende Videos und Performances

Wie intensiv, bereichernd und nachhaltig die Kulturscouts das Projektjahr erlebt haben, bewiesen sie bei der Abschlussveranstaltung, die am vergangenen Freitag, 3. Juli 2026, im Artoclub (Artothek) stattfand. Mit beeindruckenden Videos und Performances brachten die frischgebackenen Kulturscouts ihre Erlebnisse auf die Bühne. Die teilnehmenden Schulen – die Anne-Frank-Realschule, das Bertha-von-Suttner-Gymnasium, das Elsa-Brändström-Gymnasium, die Gesamtschule Weierheide, die Heinrich-Böll-Gesamtschule, das Heinrich-Heine-Gymnasium, das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium und die Schillerschule – durften stolz auf die künstlerischen Leistungen ihrer Schützlinge sein. Kulturdezernent Apostolos Tsalastras und Schuldezernent Jürgen Schmidt zeigten sich nachhaltig begeistert von der künstlerischen Qualität und den Jugendlichen. Sie unterstrichen in ihren Ansprachen nachdrücklich die herausragende Bedeutung kultureller Bildung.

 

Ausblick

Was im September 2019 begann und selbst den Herausforderungen der Coronavirus-Pandemie (mit einem erfolgreichen digitalen Abschluss im Jahr 2021) trotzte, ist nach einer intensiven Evaluations- und Pilotphase im Schuljahr 2022/2023 längst zu einer unverzichtbaren Institution gereift. Im kommenden Schuljahr startet die Erfolgsgeschichte bereits zum fünften Mal. Das zukunftsweisende Projekt steht auch weiterhin den Klassen 8 und 9 aller interessierten weiterführenden Schulen in Oberhausen offen und verspricht, auch in Zukunft junge Menschen für die Kultur vor ihrer Haustür zu begeistern. Schulen und Institutionen, die Teil dieses Projektes werden möchten, können sich für weitere Informationen an das Regionale Bildungsbüro der Stadt Oberhausen wenden.

Sport | Stadtgespräch

Saisonauftakt im Stadion Niederrhein: Voller Einsatz für die Teilhabe

Bei absolutem Traumwetter startete am Sonntag, 5. Juli 2026, nicht nur das erste Spiel von Rot-Weiß Oberhausen gegen den VfL Bochum, sondern auch ein starkes Zeichen für die Jugend unserer Stadt. Das Bildungs- und Teilhabeteam (BuT) der Stadt Oberhausen war gemeinsam mit der Kinderschutzallianz vor Ort, um Familien direkt im Stadion zu unterstützen.

09.07.2026
Foto (Quelle: Stadt Oberhausen): v.l. Denise Lütscher-Ellwitz und Tanja Bügener vom städtischen BuT-Team am Stand vor dem Stadion Niederrhein

Das Highlight für Kids und Jugendliche: Mit der MyCard Oberhausen lässt sich der 1904 Youth Pass ganz einfach sichern. Das bedeutet:

  1. Dauerkarte für alle 17 Heimspiele von RWO
  2. Spannende Aktionen, Angebote und Workshops das ganze Jahr über

 

So geht echte Teilhabe in Oberhausen. Das BuT-Team informiert, berät und macht Freizeit für alle Kinder möglich. Interessierte können sich über Möglichkeiten mit der MyCard Oberhausen infomieren entweder bei der Stadt Oberhausen, Team Bildung- und Teilhabe oder direkt bei RWO unter https://www.rwo1904.de/kids-co/1904-youth-pass

 

Hintergrund: Die MyCardOberhausen bietet ein vereinfachtes Online-Abrechnungsverfahren an, dass die Nutzung und Abrechnung vieler Leistungen des Bildungs- und Teilhabepakets erleichtert. Bei Fragen und sonstigen Unklarheiten steht das Team Bildung und Teilhabe der Stadt Oberhausen (E-Mail: mycard@oberhausen.de) sowie des Jobcenters (E-Mail: Jobcenter-Oberhausen.BuT@jobcenter-ge.de) zur Verfügung.