Stadtgespräch | Umwelt

Im Projekt ÖKOPROFIT hat die Stadt Oberhausen noch freie Plätze zu vergeben

Die Stadt Oberhausen ruft Unternehmen und Institutionen dazu auf, sich für die nächste Runde des Umweltprojekts ÖKOPROFIT zu bewerben. Noch sind wenige Plätze für interessierte Betriebe verfügbar. Die erfolgreiche Runde im vergangenen Jahr zeigt: ÖKOPROFIT bringt konkrete Einsparungen und stärkt den betrieblichen Umwelt- und Klimaschutz.

 

02.10.2026

Dass sich die Teilnahme lohnt, hat bereits die vergangene ÖKOPROFIT-Runde in Oberhausen eindrucksvoll gezeigt: Die teilnehmenden Unternehmen konnten mit konkreten Maßnahmen ihre Umwelt- und Klimabilanz verbessern und gleichzeitig Einsparpotenziale bei Energie, Ressourcen und Betriebskosten erschließen. Die dabei erzielten Ergebnisse zeigen, dass ökologisches und wirtschaftliches Handeln im Betrieb erfolgreich miteinander verbunden werden können.

 

ÖKOPROFIT – Ökologisches Projekt Für Integrierte Umwelt-Technik – ist ein seit vielen Jahren bewährtes Kooperationsprojekt zwischen Kommunen und ortsansässigen Unternehmen und Institutionen. Ziel ist es, Betriebe dabei zu unterstützen, ihre Umweltleistung systematisch zu verbessern, Ressourcen effizienter einzusetzen und dadurch gleichzeitig Kosten zu reduzieren. Das Projekt wird öffentlich gefördert.

 

In Oberhausen wird ÖKOPROFIT zudem durch starke Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung unterstützt. Dazu gehören die Stadtsparkasse Oberhausen, Fraunhofer UMSICHT, die IHK zu Mülheim an der Ruhr, Essen, Oberhausen, die Handwerkskammer Düsseldorf, der Business Partner Club sowie die OWT Oberhausener Wirtschafts- und Tourismusförderung GmbH.

 

Von der Teilnahme profitieren Unternehmen unter anderem durch:

  • Kostenreduktion: Durch einen effizienteren Einsatz von Energie und Ressourcen sowie die Optimierung betrieblicher Abläufe lassen sich Kosten einsparen.
  • Umwelt- und Klimaschutz: Maßnahmen zur Reduzierung von Energieverbrauch, Emissionen und Abfällen verbessern die Umweltbilanz des Unternehmens.
  • Praxiswissen und Beratung: Fachleute unterstützen die teilnehmenden Betriebe dabei, konkrete und wirtschaftlich sinnvolle Maßnahmen zu entwickeln und umzusetzen.
  • Netzwerk und Erfahrungsaustausch: Die Unternehmen profitieren vom direkten Austausch untereinander sowie von den Erfahrungen anderer Betriebe und Expert.
  • Image und Fachkräftesicherung: Das sichtbare Engagement für Umwelt- und Klimaschutz kann die Attraktivität des Unternehmens für Kund, Geschäftspartner und Beschäftigte stärken.

 

Das Projekt erstreckt sich über mehrere Monate und verbindet gemeinsame Workshops und den Erfahrungsaustausch der teilnehmenden Unternehmen mit individuellen Beratungen vor Ort. Dabei werden die jeweiligen betrieblichen Potenziale analysiert und konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Umwelt- und Klimabilanz entwickelt.

 

Zum Abschluss erhalten die erfolgreichen Teilnehmer die ÖKOPROFIT-Auszeichnung. Sie dokumentiert das systematische Engagement des Unternehmens für einen ressourcenschonenden und zukunftsfähigen Betrieb.

Interessierte Unternehmen und Institutionen, die Teil der nächsten ÖKOPROFIT-Runde in Oberhausen werden möchten, können sich für weitere Informationen und zur Anmeldung an Andy Fiedler unter 0208 825-3569 oder per E-Mail (andy.fiedler@oberhausen.de) wenden.


Stadtgespräch

8. Jugendparlament nimmt Arbeit auf: 27 Jugendliche gestalten Oberhausen mit

Das 8. Jugendparlament Oberhausen ist im Amt: 20 der 27 neu gewählten Jungparlamentarierinnen und Jungparlamentarier sind am Mittwoch. 23. September 2026, im Ratssaal zur konstituierenden Sitzung zusammengekommen. Mit einem Klausurwochenende im Oktober steigt das junge Gremium nun in die kommunalpolitische Arbeit ein.

 

02.10.2026
Oberbürgermeister Thorsten Berg begrüßte die Mitglieder des neuen Jugendparlaments im Ratssaal der Stadt Oberhausen. (Foto: Stadt Oberhausen/Tom Thöne)

Oberbürgermeister Thorsten Berg hieß die Schülerinnen und Schüler im Alter von 13 bis 19 Jahren, von denen vier schon dem 7. Jugendparlament angehörten, herzlich willkommen. Er gratulierte ihnen zur Wahl und dankte ihnen dafür, dass sie Verantwortung übernehmen und sich ehrenamtlich für die Interessen der Kinder und Jugendlichen in Oberhausen engagieren: „Ihr seid nicht nur die Stimme der jungen Menschen in Oberhausen – ihr seid Teil unserer Stadtpolitik. Nutzt diese Möglichkeit, bringt eure Ideen ein, stellt auch kritische Fragen und habt den Mut, Dinge verändern zu wollen. Demokratie lebt vom Mitmachen. Ich wünsche euch für eure zweijährige Amtszeit viel Freude, Durchhaltevermögen und den Mut, eure Stadt aktiv mitzugestalten.“

Die Vorsitzende des 7. Jugendparlamentes, Sila Özer, übernahm die Moderation der ersten Sitzung des neuen Gremiums und begrüßte die Nachfolgergruppe.

Für das 8. Jugendparlament Oberhausen standen 54 Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl. Vierzehn Oberhausener Schulen sind nun im Gremium vertreten. Von den 12.666 Wahlberechtigten gaben 6.750 Schülerinnen und Schüler ihre Stimme ab, damit lag die Wahlbeteiligung bei 53,3 Prozent, ein weiterer Zuwachs im Vergleich zur Wahl des 7. Jugendparlamentes (51 Prozent).

In der nächsten Sitzung am Mittwoch, 4. November 2026, ab 17 Uhr im Ratssaal wählt das Gremium seinen Vorsitz und die Sprecherinnen und Sprecher der Arbeitskreise. Dann entscheidet das Jugendparlament auch, in welchen Ausschüssen des Rates es vertreten sein soll. Die Sitzung ist öffentlich, Interessierte sind willkommen.

Hintergrund

Beim Jugendparlament handelt es sich um die direkt gewählte Interessenvertretung der Oberhausener Kinder und Jugendlichen. Das erste Oberhausener Jugendparlament konstituierte sich am 21. Juni 2012. Die Wahlperiode umfasst zwei Jahre, dauert beim 8. Jugendparlament also bis zum Jahr 2028.

Gemeinsam setzen sich die Parlamentarierinnen und Parlamentarier für die Belange der Kinder und Jugendlichen in Oberhausen ein, werden an Vorhaben der Verwaltung beteiligt und initiieren eigene Aktionen. Jede weiterführende Schule in Oberhausen kann bei den Wahlen maximal drei Delegierte ins Jugendparlament entsenden.

Ein Mitglied des Jugendparlaments sitzt im Jugendhilfeausschuss, um dort die Interessen des Jugendparlaments und der jungen Bürgerschaft zu vertreten. Zudem haben die Jungparlamentarierinnen und -parlamentarier Rederecht, Anhörungsrecht und Anregungsrecht in Ausschüssen der Stadt. Zwei Mitglieder sind Delegierte im Kinder- und Jugendrat NRW, der landesweiten Interessenvertretung der Kinder und Jugendlichen in Nordrhein-Westfalen.