Stadtgespräch

Mädchenfestival 2026: Oberhausen gehört einen Tag lang den Mädchen

Anmeldung ab 1. September auf der neuen Website maedchen-ob.de

Am Freitag, 25. September 2026, dreht sich in Oberhausen alles um die Interessen, Talente und Ideen von Mädchen. Beim Mädchenfestival 2026 öffnen Jugendhäuser, Vereine und weitere Einrichtungen ihre Türen exklusiv für Mädchen und laden zu kreativen, sportlichen und spannenden Mitmachaktionen ein.

03.09.2026

Organisiert wird das Festival vom Mädchennetzwerk Oberhausen. Ziel ist es, Mädchen zu stärken, neue Erfahrungen zu ermöglichen und Räume zu schaffen, in denen sie sich ausprobieren, begegnen und ihre Fähigkeiten entdecken können.

Zu den besonderen Highlights des diesjährigen Programms zählen der Workshop „Girl Power zum Ausschneiden – Collagen & Feminismus“ im Projektcafé Reset, der Graffiti Girls Club im Falkentreff sowie das Klettern im Jugendtreff Parkhaus. Darüber hinaus erwartet die Teilnehmerinnen ein vielfältiges Angebot aus den Bereichen Kunst, Bewegung, Kreativität, Technik und Freizeit.

Neu gestaltet präsentiert sich in diesem Jahr auch die Internetseite maedchen-ob.de. Dort finden Mädchen, Eltern und Gruppen alle Informationen zu den Workshops, Veranstaltungsorten und Uhrzeiten. Die Anmeldung für die Angebote startet am 1. September 2026 und erfolgt ausschließlich online über die Website.

Das Mädchennetzwerk Oberhausen besteht aus der Facharbeitsgemeinschaft Mädchenförderung nach § 78 SGB VIII und dem Facharbeitskreis Mädchen. Gemeinsam engagieren sich die beteiligten Einrichtungen seit vielen Jahren für die Förderung und Beteiligung von Mädchen in Oberhausen.

Weitere Informationen und Anmeldung unter: maedchen-ob.de

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„Lass mal reden“ – Oberbürgermeister Berg vor Ort in Lirich

Unter dem Motto „Lass mal reden – OB vor Ort“ lädt der Oberbürgermeister alle Bürgerinnen und Bürgerinnen aus Lirich zum Gespräch ein. Am kommenden Mittwoch, den 09. September 2026, steht er von 14 bis 16 Uhr an der Kreuzung Wilmsstraße und Wunderstraße für persönliche Gespräche am Infostand bereit. Ohne Formalitäten oder Terminvereinbarungen können Bürgerinnen und Bürger ihre Anliegen, Ideen und Kritikpunkte direkt ansprechen. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Themen aus dem Stadtteil – von der Verkehrssituation über Grünflächen bis hin zur Entwicklung der Nachbarschaft. „Verwaltung und Politik funktionieren am besten, wenn man den Menschen dort zuhört, wo sie leben“, betont der Oberbürgermeister. „Mir ist wichtig, was die Liricherinnen und Liricher im Alltag bewegt und welche Ideen sie für ihren Stadtteil haben.“

Bei schlechtem Wetter wird der Stand durch einen Pavillon geschützt. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen vorbeizukommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

03.09.2026
Stadt Oberhausen, Foto: Tom Thöne

Wer am Termin verhindert ist oder sein Anliegen lieber schriftlich formulieren möchte, kann Fragen und Themen auch im Vorfeld per E-Mail buergerbeteiligung@oberhausen.de oder Telefon 0208 / 825-2285 einbringen.

Weitere Informationen finden Interessierte im Internet unter: oberhausen.de/buergerbeteiligung

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Demokratisch ist man nicht allein! Stadt Oberhausen lädt zum dritten Mal zur Woche der Demokratie

Demokratie ist weit mehr als ein Kreuz auf dem Wahlzettel. Sie zeigt sich dort, wo Menschen miteinander ins Gespräch kommen, Verantwortung übernehmen, unterschiedliche Meinungen aushalten und gemeinsam ihre Stadt gestalten. Genau das macht die Woche der Demokratie vom 13. bis 24. September 2026 in Oberhausen sichtbar. Bereits zum dritten Mal verwandelt sich die Stadt in einen Ort der Begegnung, des Austauschs und des gemeinsamen Engagements. Mit mehr als 60 Veranstaltungen laden Vereine, Schulen, Initiativen, Kultur- und Bildungseinrichtungen dazu ein, Demokratie auf ganz unterschiedliche Weise zu erleben.

03.09.2026
Freuen sich auf die bevorstehende Woche der Demokratie (v.l.n.r.): André Wilger, Demokratiebüro, Patrizia Eikelberg, Stadt Oberhausen, Ehrenamtlicher Dirk Paasch, Oberbürgermeister Thorsten Berg, Tim Tzscheppan, Demokratiebüro, Kulturdezernent Apostolos Tsalastras, Antje Krüger, Arbeit und Leben Oberhausen, und Matthias Ruschke, VHS Oberhausen. Foto: Stadt Oberhausen/Tom Thöne

„Gerade in Zeiten, in denen gesellschaftliche Debatten zunehmend polarisiert geführt werden, ist es wichtig, Räume für Begegnung und Austausch zu schaffen. Denn wer sich beteiligt, Fragen stellt, zuhört oder seine eigene Perspektive einbringt, stärkt unsere demokratische Stadtgesellschaft“, sagt Oberbürgermeister Thorsten Berg. „Die Woche der Demokratie zeigt, wie viel demokratisches Engagement in unserer Stadt steckt. Ich freue mich besonders darüber, dass sich so viele Menschen und Einrichtungen beteiligen.“

Für Menschen jeden Alters was dabei

Unter dem Motto „Demokratisch ist man nicht allein“ richtet sich das Programm an Menschen jeden Alters. Es verbindet Kultur, Bildung, Geschichte und gesellschaftspolitische Themen mit kreativen Mitmachangeboten und zeigt eindrucksvoll, wie vielfältig demokratisches Leben sein kann.

„Demokratie findet nicht nur in Parlamenten und Wahllokalen statt, sondern mitten in unserem Alltag – in Schulen, Vereinen, Kulturhäusern und Nachbarschaften“, betont Kulturdezernent Apostolos Tsalastras. „Kultur kann dabei Brücken bauen: Sie eröffnet neue Perspektiven, bringt Menschen miteinander ins Gespräch und schafft Möglichkeiten, sich mit gesellschaftlichen Fragen auseinanderzusetzen. Genau diese Vielfalt wollen wir mit der Woche der Demokratie sichtbar und erlebbar machen.“

Vom Westbalkan Youth Orchestra bis zu Graphic-Recording-Plakate

Den Auftakt der Demokratie-Woche bildet am Sonntag, 13. September, von 17 bis 19.30 Uhr ein besonderes Konzerterlebnis mit dem Westbalkan Youth Orchestra und der Städtischen Musikschule Oberhausen in der Luise-Albertz-Halle. Darüber hinaus lädt die Aktion „Das mag ich an meiner Stadt!“ dazu ein, persönliche Erinnerungen, Lieblingsorte und Gedanken über Oberhausen aufzuschreiben. Aus den Beiträgen entstehen Graphic-Recording-Plakate, die später öffentlich präsentiert werden.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Beteiligung junger Menschen. Rund um den Internationalen Tag der Demokratie am Dienstag, 15. September, gestalten Oberhausener Schulen gemeinsam Projekte, Ausstellungen und eine Kundgebung im Rathaus. Schülerinnen und Schüler aller Schulformen setzen sich kreativ mit demokratischen Werten auseinander und bringen ihre Perspektiven in die Stadtgesellschaft ein.

Diskussionen, Vorträge und gemeinsame Aktionen

Das umfangreiche Programm greift viele gesellschaftliche Fragen auf: Wie begegnet man Populismus im Alltag? Welche Rolle spielen Bildung, Gleichberechtigung oder soziale Medien für unsere Demokratie? Wie kann Erinnerungskultur helfen, demokratische Werte zu schützen? Vorträge, Workshops, Stadtrundgänge und Diskussionsveranstaltungen eröffnen vielfältige Zugänge und laden zum Mitdenken ein. Gleichzeitig schaffen kreative Angebote, Ausstellungen und gemeinsame Aktionen Räume für Begegnung und Austausch.

Den Abschluss bildet am 24. September das große Fest „Oberhausen hält zusammen“. Musik, Kabarett, Mitmachaktionen, internationale Spezialitäten und ein „Markt der Möglichkeiten“ bringen Menschen unterschiedlichster Herkunft zusammen und feiern das, was Demokratie ausmacht: Offenheit, Respekt und Zusammenhalt.

Das komplette Programm finden Sie hier: demokratieprog2026.pdf

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Stadtverwaltung begrüßt 146 Nachwuchskräfte

146 Nachwuchskräfte haben am 1. August beziehungsweise am 1. September ihre Ausbildung oder ihr Duales Studium in 25 verschiedenen Berufsbildern bei der Stadtverwaltung, den Servicebetrieben Oberhausen (SBO), den Wirtschaftsbetrieben Oberhausen GmbH (WBO) und dem Theater Oberhausen begonnen. Oberbürgermeister Thorsten Berg sowie Vertreterinnen und Vertreter von Stadt, SBO, WBO und Theater begrüßten sie im Rahmen einer Feier in der Luise-Albertz-Halle.

03.09.2026
Oberbürgermeister Thorsten Berg sowie Vertreterinnen und Vertreter von Stadt, SBO, WBO und Theater begrüßten Nachwuchskräfte. (Foto: Stadt Oberhausen/Tom Thöne)

In seiner Begrüßungsrede betonte Oberbürgermeister Thorsten Berg: „Wir brauchen junge Menschen, die neugierig sind, neue Perspektiven mitbringen und auch einmal fragen: ‚Warum machen wir das eigentlich so? Könnte es nicht auch anders gehen?‘“. Der für Personal zuständige Beigeordnete Michael Jehn ermutigte die Nachwuchskräfte, ihre Ausbildung mit Engagement und Freude anzugehen. Zudem wies er auf ihre ausgezeichnete Übernahmeperspektive nach erfolgreichem Ausbildungsabschluss hin.

Im Rahmen der Einführungstage erhalten die neuen Nachwuchskräfte in der ersten Woche viele wichtige Informationen zur Stadt Oberhausen und ihren jeweiligen Berufsbildern. Gleichzeitig stellen sich ihre für die Ausbildung beziehungsweise das Studium wichtigsten Ansprechpersonen vor. Zudem haben die Nachwuchskräfte Gelegenheit, sich untereinander kennenzulernen.

Bereits jetzt besteht für das Einstellungsjahr 2027 die Möglichkeit, sich über das Onlinebewerbungsportal der Stadt Oberhausen zu bewerben. Wer auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz für 2027 ist und Lust hat, Teil des Teams der Stadtverwaltung Oberhausen zu werden, kann seine Bewerbung dort online hochladen. Alle Informationen zur Bewerbung finden Interessierte unter www.oberhausen.de/ausbildung oder telefonisch über die Ausbildungshotline der Stadt unter 0208 825-3699.


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Sirenen heulen am bundesweiten Warntag

Am Donnerstag, 10. September 2026, findet der nächste Bundesweite Warntag statt. Auch die Stadt Oberhausen erprobt ab 11 Uhr den Ernstfall und aktiviert dazu die 43 Sirenen im gesamten Stadtgebiet.

Deshalb gibt es den jährlichen Warntag

Der bundesweite Aktionstag verfolgt ein wichtiges Doppelziel: Zum einen dient er der technischen Überprüfung der gesamten Warninfrastruktur. Nur durch einen regelmäßigen Belastungstest im Echtbetrieb können Schwachstellen im System rechtzeitig erkannt und behoben werden. Zum anderen hat der Tag einen wichtigen Lerneffekt für die Bevölkerung: Bürgerinnen und Bürger sollen für das Thema Warnung sensibilisiert werden, die Abläufe im Katastrophenschutz kennenlernen und wissen, wie sie sich im Ernstfall eigenständig schützen können.

03.09.2026

Umfangreicher Warn-Mix in Oberhausen

Pünktlich um 11 Uhr wird eine Probewarnung über das Modulare Warnsystem (MoWaS) ausgelöst. Um im Ernstfall so viele Menschen wie möglich zu erreichen, setzt die Stadt Oberhausen auf einen Mix aus verschiedenen Warnmitteln:

  • Sirenen: Im gesamten Stadtgebiet Oberhausens werden zeitgleich die 43 flächendeckend installierten Sirenen aktiviert.
  • Cell Broadcast: Mobile Endgeräte erhalten eine automatische Warnmeldung, ohne dass eine App installiert sein muss.
  • Warn-Apps: Probewarnungen werden über Applikationen wie NINA und KATWARN ausgespielt.
  • Radio & Fernsehen: Informationen werden in die Programme der Rundfunksender eingespeist. In unserer Region Radio Oberhausen und der WDR.
  • Digitale Anzeigetafeln: Warnungen erscheinen auf den städtischen Werbe- und Infotafeln.

Die Sirenensignale im Detail

Während des Probealarms sind im Stadtgebiet folgende Tonsignale über die 43 Anlagen zu hören:

  • 11:00 Uhr Entwarnung (Dauerton): Ein einminütiger, gleichbleibender Ton. Er markiert den Beginn des Tests. Im Ernstfall bedeutet dies: Die Gefahr ist vorbei.
  • 11:05 Uhr Warnung vor Gefahren (Heulton): Ein einminütiger, auf- und abschwellender Ton. Im Ernstfall signalisiert dies eine akute Gefahr. Bürger sollten sofort geschlossene Räume aufsuchen, Fenster schließen und Medien einschalten.
  • 11:12 Uhr Entwarnung (Dauerton): Erneut ein einminütiger Dauerton, der den Testlauf der Sirenen beendet.
  • Gegen 11:45 Uhr erfolgt über alle anderen Warnmittel (Apps, Cell Broadcast) die offizielle Entwarnung.

Im Anschluss daran testet das Unternehmen OXEA im Oberhausener Norden die eigene Sirene auf dem Werksgelände.

Begleitet wird der Morgen vor dem eigentlichen Test der Warnmittel durch Radio Oberhausen. Die Feuerwehren Oberhausen und Mülheim stehen dort zu den verschiedenen Themen des Katastrophenschutzes Rede und Antwort. Die Morgensendung wird live über das Notfallinformationsradio Oberhausen/Mülheim aus der Feuerwache Mülheim ausgestrahlt. Gesendet wird über die bekannte UKW-Frequenz 106,2 MHz, die Frequenz von Radio Oberhausen.

Weiterführende Informationen finden Bürgerinnen und Bürger auf der Webseite des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).

 


Stadtgespräch

Feierliche Ausstellungseröffnung: „Mythos Langemarck/straße – Von der nationalistischen Vereinnahmung zur Völkerverständigung“

Am Donnerstag, 17. September 2026, 18 bis 19:45 Uhr, wird die Wanderausstellung „Langemarkstraße – Missbrauchte Geschichte oder Gemeinsames Gedenken“ im Foyer des Bert-Brecht-Bildungszentrums feierlich durch Oberbürgermeister Thorsten Berg eröffnet. Die belgische Gemeinde Langemark-Poelkapelle, das „In Flanders Fields“-Museums Ypern und die University of Kent erarbeiteten in Kooperation diese Ausstellung, um die Schlacht von Langemarck im Ersten Weltkrieg und die Vereinnahmung dieser Geschichte – vor allem in der NS-Zeit – sowie den Wandel der Erinnerungskultur nach 1945 als ein Beitrag zur europäischen Völkerverständigung darzulegen.

03.09.2026
© Gedenkhalle Oberhausen, Clemens Heinrichs

Zur Eröffnung der Ausstellung wird eine Gedenktafel am Bert-Brecht-Haus, gelegen an der Oberhausener Langemarkstraße, angebracht, um die Geschichte und die Bedeutung des Straßennamens über die Laufzeit der Ausstellung hinaus zu beleuchten. Ein QR-Code führt zu einer ausführlicheren Erläuterung auf der Website der Stadt Oberhausen.

 

Der Vortrag „Langemarck“ im Ruhrgebiet und anderswo: Missbrauchte Geschichte oder gemeinsames Gedenken?“ von Professor Dr. Stefan Goebel von der Universität Kent, Kurator der Ausstellung, rundet die Eröffnung ab. Der Abend bietet eine wunderbare Gelegenheit für alle Interessierten der Geschichte der Stadt Oberhausen, aber auch der europäischen Geschichte, das Beispiel einer Geschichtserzählung und Geschichtsvereinnahmung und der daraus resultierenden Folgen näher kennenzulernen.

 

Die Veranstaltung ist Teil der gemeinsamen Reihe „Oberhausener Stadtgeschichte(n) entdecken“ von Stadtarchiv Oberhausen, Literarischer Gesellschaft Oberhausen e.V., Historischer Gesellschaft Oberhausen e.V., Gedenkhalle Oberhausen, der Geschichtswerkstatt, dem LVR-Industriemuseum Zinkfabrik Altenberg sowie der Volkshochschule Oberhausen. Sie findet im Rahmen der „Woche der Demokratie“ in Oberhausen statt.

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Oberhausener Jahrbuch ’26 ist jetzt online abrufbar

Das Oberhausener Jahrbuch ist seit mehr als vier Jahrzehnten ein zuverlässiger Begleiter durch das Stadtgeschehen und die Stadtgeschichte. Die Stadt Oberhausen hat die diesjährige Ausgabe „Oberhausen ‘26 – Das neue Jahrbuch“ nun online zur Verfügung gestellt und sie ist kostenlos auf der Internetseite der Stadt unter dem Link www.oberhausen.de/jahrbuch abrufbar. Hier sind auch die Jahrbücher der letzten vier Jahrzehnte – beginnend mit dem Jahr 1984 – zu finden.

03.09.2026
Anja Merl und Gustav Wentz, Mitwirkende des Oberhausener Jahrbuch, Veronique Meyer, Pressesprecherin der Stadt Oberhausen, sowie Apostolos Tsalastras, Erster Beigeordneter und Kämmerer der Stadt Oberhausen (Stadt Oberhausen/Tom Thöne)

Das Jahrbuch ist eine Gemeinschaftsproduktion Oberhausener Medienschaffender, der Stadt Oberhausen und der Stadtsparkasse Oberhausen sowie zahlreicher Unterstützer. Die nächste Ausgabe für das Jahr 2027 erscheint mit rund 200 Seiten und zahlreichen Abbildungen Ende 2026. Interessierte können ein gedrucktes Exemplar der Ausgabe des Jahres 2026 bei Jürgen Schnug, Verleger von schnugmedia, anfragen. Zu erreichen ist er unter der Rufnummer 0208 873485.

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KI-Dialog in der Stadtbibliothek am 7. September 2026

Am Montag, 7. September 2026, geht der KI-Dialog in der Zentralbibliothek Oberhausen in die nächste Runde. Von 17 bis 18:30 Uhr haben interessierte Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich bei dem Vortrag von Kassandra Philip Kienitz und Mustafa Eser von der Firma Sepisight zu informieren und in einer anschließenden Diskussionsrunde Fragen zu stellen.

03.09.2026

Unter dem Titel „Wasser, Strom und Menschen: der Hunger der KI“ geht es dieses Mal um das Thema Ressourcen und KI. Im praxisnahen Vortrag wird der spannenden Frage nachgegangen, wie viel Strom und Wasser das Training und die Nutzung von KI benötigen und welche Auswirkungen das auf uns Menschen hat. Im Anschluss sind die Teilnehmenden eingeladen, Fragen zu stellen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

 

Die Veranstaltung findet im Erdgeschoss der Zentralbibliothek im Bert-Brecht-Haus, Langemarkstraße 19–21, statt. Das Angebot ist kostenfrei und kann ohne vorherige Anmeldung besucht werden.

 

Stadtgespräch

Nein sagen mit Stil: Gesellschaft leben stärkt Ehrenamtliche

Ehrenamt soll Freude machen und guttun, auch denjenigen, die sich engagieren. Wie wichtig es dabei ist, die eigenen Grenzen zu kennen und auch einmal „Nein“ sagen zu können, zeigte das diesjährige Seminar für die Ehrenamtlichen von Gesellschaft leben am Dienstag, 25. August 2026.

03.09.2026
Das Western Balkans Youth Orchestra (WBYO). (Foto: Ulrike Schumann/WBYO) Plakat

Unter dem Titel Nein sagen mit Stil vermittelte Referentin Hiltrud Lohmann praktische Anregungen, wie man freundlich und selbstbewusst Grenzen setzen kann. Gerade im Ehrenamt gibt es immer viel zu tun. Damit Engagement nicht zur Überforderung führt und Ehrenamtliche ihre Freude an ihrer Tätigkeit behalten, möchte Gesellschaft leben ihnen mit solchen Seminaren hilfreiches Handwerkszeug und Unterstützung geben.

Das Seminar fand in den Räumlichkeiten der ASO-Alteneinrichtungen Oberhausen gGmbH im Elly-Heuss-Knapp-Quartier statt. Neben den fachlichen Impulsen bot die Veranstaltung Gelegenheit zum persönlichen Austausch und zur Vernetzung unter den Ehrenamtlichen. Die jährlich stattfindenden Seminare greifen wechselnde Schwerpunktthemen auf und orientieren sich dabei an den Wünschen und Bedarfen der Ehrenamtlichen.

Zeit schenken, Nähe schaffen

Gesellschaft leben ist ein seit 2012 bestehender, ehrenamtlich getragener Besuchsdienst für ältere und/oder mobil eingeschränkte Menschen in Oberhausen, die von Einsamkeit und Isolation betroffen sind. Ehrenamtliche und die jeweiligen Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner gestalten ihre gemeinsame Zeit ganz nach ihren Wünschen, Interessen und Möglichkeiten. Ob Spaziergang, Kaffeetrinken, gemeinsames Spielen oder einfach ein Telefonat – alles kann, nichts muss.

Dabei profitieren beide Seiten: Ehrenamtliche schenken Zeit, Aufmerksamkeit und Gesellschaft und bekommen oftmals ebenso viel zurück, durch Begegnungen, Vertrauen, Dankbarkeit und gemeinsame Erlebnisse.

Auch Menschen, die sich einsam fühlen oder sich mehr Kontakt und Gesellschaft wünschen, sind ausdrücklich eingeladen, sich an die Koordinatorinnen und den Koordinator von Gesellschaft leben zu wenden.

Gesellschaft leben ist ein Kooperationsprojekt der Stadt Oberhausen, der ASO Alteneinrichtungen Oberhausen gGmbH, des Seniorenzentrums Abendfrieden und des Neuapostolischen Seniorenzentrums Gute Hoffnung. Das Projekt wird an drei Standorten in Oberhausen koordiniert, sodass möglichst wohnortnahe Tandems entstehen können.

Kontakt:

Alt-Oberhausen: Mathilde Horsthemke, Seniorenzentrum Abendfrieden, Tel. 0208 99 86 90

Sterkrade: Inge Matthei und Sabine Matern, Seniorenzentrum Gute Hoffnung leben, Tel. 0208 88 25 3 251

Osterfeld: Andreas Bechert, ASO-Alteneinrichtungen der Stadt Oberhausen, Tel. 0208 999 77 77

Weitere Informationen: www.gesellschaft-leben.de

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Be Embraced – Seid umschlungen: Europäische Nachwuchselite eröffnet Konzertsaison in Oberhausen

Unter dem Titel Be Embraced – Seid umschlungen eröffnet das Western Balkans Youth Orchestra (WBYO) am Sonntag, 13. September 2026, um 17 Uhr in der Luise-Albertz-Halle, Düppelstraße 1, die neue Saison der Konzertreihe Internationale Sinfoniekonzerte der Stadt Oberhausen. Das Konzert bildet zugleich die Auftaktveranstaltung der Demokratiewoche der Stadt Oberhausen und findet im Rahmen der WestbalkanTage NRW 2026 statt. Die Schirmherrschaft hat der Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen Hendrik Wüst.

Mit dem WBYO gastiert eine junge europäische Nachwuchselite in Oberhausen, die musikalische Exzellenz mit einem starken gesellschaftlichen Anliegen verbindet. Das 2019 unter der künstlerischen Leitung des Dirigenten, Pianisten und Leiters des Bereichs Musische Bildung der Stadt Oberhausen, Desar Sulejmani, gegründete Orchester versteht Musik als verbindende Kraft. Junge professionelle Musikerinnen und Musiker aus den Ländern des Westbalkans, der Europäischen Union und weiteren europäischen Staaten kommen im WBYO zusammen, um gemeinsam auf höchstem Niveau zu musizieren und zugleich ein Zeichen für Dialog, Verständigung und Frieden zu setzen.

03.09.2026
Das Western Balkans Youth Orchestra (WBYO). (Foto: Ulrike Schumann/WBYO) Plakat

Das Konzertprogramm spannt einen Bogen von der europäischen Musiktradition bis zur Gegenwart. Den Auftakt bildet Richard Wagners Ouvertüre zur Oper Tannhäuser. Es folgt die Uraufführung von Stefan Heuckes Konzert für Akkordeon und Orchester mit der Akkordeonistin Yilin Han als Solistin. Nach der Pause stehen From Shkodra with love von Gerti Druga, George Enescus Rumänische Rhapsodie Nr. 1 und Ottorino Respighis Pinien von Rom auf dem Programm. Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Desar Sulejmani.

Das Konzert in Oberhausen bildet den feierlichen Abschluss einer 48-tägigen künstlerischen Reise durch den Westbalkan und Deutschland. Hinter den jungen Musikerinnen und Musikern liegen Orchesterresidenzen, Meisterkurse, Jugendbegegnungen, Konzerte und zahlreiche kulturelle Veranstaltungen in mehreren europäischen Ländern. Das gemeinsame Leben, Lernen, Proben und Musizieren schaffen Freundschaften über nationale, kulturelle und sprachliche Grenzen hinweg. Mit seinen Konzerten setzt das Ensemble ein sichtbares Zeichen für eine offene und friedliche europäische Gesellschaft und versteht sich als kulturelle Initiative einer neuen Generation, die Europa aktiv mitgestaltet und Brücken zwischen Menschen, Kulturen und Gesellschaften baut.

Diese Idee steht auch im Mittelpunkt des Oberhausener Konzerts. Be Embraced – Seid umschlungen eröffnet die Demokratiewoche der Stadt und macht eindrucksvoll erfahrbar, welche Rolle Kunst und Kultur für Demokratie, gesellschaftlichen Zusammenhalt und ein friedliches Miteinander spielen können. Mit dem letzten gemeinsamen Auftritt der Reise endet nicht nur ein außergewöhnliches internationales Musikprojekt, sondern auch eine intensive Zeit des gemeinsamen Lebens, Lernens und Musizierens. Die dabei entstandenen Erfahrungen, Freundschaften und künstlerischen Impulse sollen weit über das Projekt hinauswirken.

Das Konzert findet im Rahmen der WestbalkanTage NRW 2026 statt und wird von der Stadt Oberhausen, dem Goethe-Institut München, dem Auswärtigen Amt sowie der Landesinitiative Europa-Schecks des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt.

Mit großer musikalischer Energie, internationalen Klängen und einer starken Botschaft verspricht Be Embraced – Seid umschlungen einen außergewöhnlichen Konzertabend und einen stimmungsvollen Auftakt in die neue Saison der Internationalen Sinfoniekonzerte der Stadt Oberhausen.

Eintrittspreise: 13, 20 Euro, 25 Euro und 30 Euro

Ermäßigungen:

  • Studierende und OB-Pass-Inhaber: 50 Prozent
  • Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahren: 5 Euro – im Vorverkauf nur erhältlich über Theater Oberhausen und an der Abendkasse
  • Personen unter 16 Jahren: freier Eintritt (zzgl. 50 Prozent Ermäßigung in allen Preisklassen für bis zu zwei Begleitpersonen) – Reservierung über Theater Oberhausen erforderlich

Vorverkauf: Theaterkasse des Theater Oberhausen, Will-Quadflieg-Platz 1, Tel. 0208 8578-184, online unter www.theater-oberhausen.de

Tourist-Info am Hauptbahnhof Oberhausen, Willy-Brandt-Platz 2, sowie im Westfield Centro, Telefon 0208 82457-0

Karten sind auch an der Abendkasse erhältlich.