Stadtgespräch

Erfolgreicher Abschluss und Ausblick für die Kulturscouts Oberhausen

Rund 40 Jugendliche begeistern als Kulturbotschafter, das Kultur- und Schuldezernat ziehen eine überaus positive Bilanz und läuten das nächste Erfolgsjahr ein.

 

09.07.2026
Quelle: Stadt Oberhausen / Carsten Walden

Ein inspirierendes Projektjahr voller Kunst, Kultur und kreativer Entfaltung hat seinen feierlichen Höhepunkt gefunden. Gemeinsam mit rund 40 engagierten Schülerinnen und Schülern aus acht weiterführenden Oberhausener Schulen, Vertretenden der Kulturinstitutionen, Schulleitungen sowie kulturbeauftragten Lehrkräften haben Kulturdezernent Apostolos Tsalastras, Schuldezernent Jürgen Schmidt und Kulturagent Jens Niemeier das Kulturscouts-Projekt 2025/2026 offiziell abgeschlossen. Im Rahmen einer feierlichen Übergabe erhielten die Jugendlichen ihre Zertifikate – zeitgleich wurde bereits der Startschuss für die Fortsetzung dieses Erfolgsmodells im kommenden Schuljahr gegeben.

 

Fester und wertvoller Baustein in der Stadt

Das wegweisende Kooperationsprojekt des Kulturdezernats, des Kulturagenten sowie des städtischen Bildungs- und Kulturbüros hat sich als fester und wertvoller Baustein in der Stadt identifiziert. Es öffnet Jugendlichen der Jahrgangsstufen 8 und 9 gezielt die Türen zu den vielfältigen Kultureinrichtungen Oberhausens. In praxisnahen Workshops blicken die Schülerinnen und Schüler hinter die Kulissen, treten in den direkten Dialog mit Kunst und Kultur und werden so zu begeisterten Botschafterinnen und Botschaftern ausgebildet, die ihre Erfahrungen in ihre Schulen tragen. Insgesamt elf Kulturinstitutionen öffneten in diesem Jahr ihre Tore und zeigten sich von der Neugier und dem kreativen Potenzial der Jugendlichen tief beeindruckt.

 

Beeindruckende Videos und Performances

Wie intensiv, bereichernd und nachhaltig die Kulturscouts das Projektjahr erlebt haben, bewiesen sie bei der Abschlussveranstaltung, die am vergangenen Freitag, 3. Juli 2026, im Artoclub (Artothek) stattfand. Mit beeindruckenden Videos und Performances brachten die frischgebackenen Kulturscouts ihre Erlebnisse auf die Bühne. Die teilnehmenden Schulen – die Anne-Frank-Realschule, das Bertha-von-Suttner-Gymnasium, das Elsa-Brändström-Gymnasium, die Gesamtschule Weierheide, die Heinrich-Böll-Gesamtschule, das Heinrich-Heine-Gymnasium, das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium und die Schillerschule – durften stolz auf die künstlerischen Leistungen ihrer Schützlinge sein. Kulturdezernent Apostolos Tsalastras und Schuldezernent Jürgen Schmidt zeigten sich nachhaltig begeistert von der künstlerischen Qualität und den Jugendlichen. Sie unterstrichen in ihren Ansprachen nachdrücklich die herausragende Bedeutung kultureller Bildung.

 

Ausblick

Was im September 2019 begann und selbst den Herausforderungen der Coronavirus-Pandemie (mit einem erfolgreichen digitalen Abschluss im Jahr 2021) trotzte, ist nach einer intensiven Evaluations- und Pilotphase im Schuljahr 2022/2023 längst zu einer unverzichtbaren Institution gereift. Im kommenden Schuljahr startet die Erfolgsgeschichte bereits zum fünften Mal. Das zukunftsweisende Projekt steht auch weiterhin den Klassen 8 und 9 aller interessierten weiterführenden Schulen in Oberhausen offen und verspricht, auch in Zukunft junge Menschen für die Kultur vor ihrer Haustür zu begeistern. Schulen und Institutionen, die Teil dieses Projektes werden möchten, können sich für weitere Informationen an das Regionale Bildungsbüro der Stadt Oberhausen wenden.

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Abschluss für die Oberhausener Kulturscouts 2024/2025

Gemeinsam mit über 30 Schülerinnen und Schülern von sieben weiterführenden Schulen aus Oberhausen, Vertretenden der Kulturinstitutionen, Schulleitungen und kulturbeauftragten Lehrkräften haben Kulturdezernent Apostolos Tsalastras und Florian Koch aus dem Bildungsbüro gemeinsam mit dem Kulturagenten Jens Niemeier das Kulturscouts-Projekt 2024/2025 abgeschlossen.

09.07.2025

Im Rahmen der Veranstaltung, die am Mittwoch, 2. Juli 2025, im Artoclub (Artothek) stattfand, wurden Zertifikate an die über 30 Teilnehmenden überreicht und der Neustart des Projektes für das kommende Schuljahr ausgerufen. Das Projekt des Kulturdezernats in Zusammenarbeit mit dem Kulturagenten, dem Bildungsbüro und dem Kulturbüro lädt Schülerinnen und Schüler zu Workshops in die Kulturinstitutionen der Stadt ein, bringt ihnen Kunst und Kultur näher und bildet sie zu Botschaftern der Kulturinstitution aus.

 

Bei der Abschlussveranstaltung haben die ausgebildeten Kulturscouts auch eigene Performances mitgebracht, um zu zeigen, wie die Schülerinnen und Schüler der teilnehmenden Schulen (Bertha-von-Suttner-Gymnasium, Elsa-Brändström-Gymnasium, Fasia-Jansen-Gesamtschule, Gesamtschule Weierheide, Heinrich-Böll-Gesamtschule, Heinrich-Heine-Gymnasium und das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium) das Kulturscouts-Projekt erlebt haben. Apostolos Tsalastras und Florian Koch brachten nicht nur ihre Begeisterung für die künstlerische Arbeit der Jugendlichen zum Ausdruck, sondern betonten, wie wichtig die Arbeit kultureller Bildung für die Stadt Oberhausen und deren Schullandschaft ist. Das Projekt ist für alle Schulen mit SEKI/II offen und findet auch im kommenden Jahr statt In diesem Jahr waren mit der Malschule Oberhausen, der Schulbibliothekarischen Arbeitsstelle (sba), dem Bereich Urban Arts am Theater Oberhausen und dem Gasometer auch neue Kulturinstitutionen dabei.

 

Die erste Durchführung der Kulturscouts begann im September 2019 und musste mit Ausbruch der Coronavirus-Pandemie unterbrochen werden. Das Kulturscouts-Projekt wurde in 2021 digital abgeschlossen. Der Pilot wurde im Schuljahr 2022/2023 wiederholt und evaluiert. Im kommenden Schuljahr startet das Projekt dann zum fünften Mal mit Schülerinnen und Schülern der Klassen 8 und 9 aller interessierter weiterführender Schulen Oberhausens. Ansprechpartner für das Projekt ist das Bildungsbüro der Stadt Oberhausen.