Stadtgespräch

Sirenen heulen am bundesweiten Warntag

Am Donnerstag, 10. September 2026, findet der nächste Bundesweite Warntag statt. Auch die Stadt Oberhausen erprobt ab 11 Uhr den Ernstfall und aktiviert dazu die 43 Sirenen im gesamten Stadtgebiet.

Deshalb gibt es den jährlichen Warntag

Der bundesweite Aktionstag verfolgt ein wichtiges Doppelziel: Zum einen dient er der technischen Überprüfung der gesamten Warninfrastruktur. Nur durch einen regelmäßigen Belastungstest im Echtbetrieb können Schwachstellen im System rechtzeitig erkannt und behoben werden. Zum anderen hat der Tag einen wichtigen Lerneffekt für die Bevölkerung: Bürgerinnen und Bürger sollen für das Thema Warnung sensibilisiert werden, die Abläufe im Katastrophenschutz kennenlernen und wissen, wie sie sich im Ernstfall eigenständig schützen können.

03.09.2026

Umfangreicher Warn-Mix in Oberhausen

Pünktlich um 11 Uhr wird eine Probewarnung über das Modulare Warnsystem (MoWaS) ausgelöst. Um im Ernstfall so viele Menschen wie möglich zu erreichen, setzt die Stadt Oberhausen auf einen Mix aus verschiedenen Warnmitteln:

  • Sirenen: Im gesamten Stadtgebiet Oberhausens werden zeitgleich die 43 flächendeckend installierten Sirenen aktiviert.
  • Cell Broadcast: Mobile Endgeräte erhalten eine automatische Warnmeldung, ohne dass eine App installiert sein muss.
  • Warn-Apps: Probewarnungen werden über Applikationen wie NINA und KATWARN ausgespielt.
  • Radio & Fernsehen: Informationen werden in die Programme der Rundfunksender eingespeist. In unserer Region Radio Oberhausen und der WDR.
  • Digitale Anzeigetafeln: Warnungen erscheinen auf den städtischen Werbe- und Infotafeln.

Die Sirenensignale im Detail

Während des Probealarms sind im Stadtgebiet folgende Tonsignale über die 43 Anlagen zu hören:

  • 11:00 Uhr Entwarnung (Dauerton): Ein einminütiger, gleichbleibender Ton. Er markiert den Beginn des Tests. Im Ernstfall bedeutet dies: Die Gefahr ist vorbei.
  • 11:05 Uhr Warnung vor Gefahren (Heulton): Ein einminütiger, auf- und abschwellender Ton. Im Ernstfall signalisiert dies eine akute Gefahr. Bürger sollten sofort geschlossene Räume aufsuchen, Fenster schließen und Medien einschalten.
  • 11:12 Uhr Entwarnung (Dauerton): Erneut ein einminütiger Dauerton, der den Testlauf der Sirenen beendet.
  • Gegen 11:45 Uhr erfolgt über alle anderen Warnmittel (Apps, Cell Broadcast) die offizielle Entwarnung.

Im Anschluss daran testet das Unternehmen OXEA im Oberhausener Norden die eigene Sirene auf dem Werksgelände.

Begleitet wird der Morgen vor dem eigentlichen Test der Warnmittel durch Radio Oberhausen. Die Feuerwehren Oberhausen und Mülheim stehen dort zu den verschiedenen Themen des Katastrophenschutzes Rede und Antwort. Die Morgensendung wird live über das Notfallinformationsradio Oberhausen/Mülheim aus der Feuerwache Mülheim ausgestrahlt. Gesendet wird über die bekannte UKW-Frequenz 106,2 MHz, die Frequenz von Radio Oberhausen.

Weiterführende Informationen finden Bürgerinnen und Bürger auf der Webseite des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).

 


Stadtgespräch

Sirenen heulen am bundesweiten Warntag

Der nächste gemeinsame Warntag von Bund und Ländern findet am Donnerstag, 14. September 2023, statt. Neben der Sirenenalarmierung senden dabei auch Warnmedien wie Cell Broadcast und Warn-Apps wie NINA eine Testmeldung. Die Stadt Oberhausen beteiligt sich auch an diesem Warntag mit den städtischen Sirenen.

Das Warnschema

Der Probealarm wird nach einem festgelegten und einheitlichen Warnschema durchgeführt. Dieser beginnt pünktlich um 11:00 Uhr mit einem anhaltenden Warnton, der genau eine Minute andauert.In einer Gefahrenlage würde dieser Dauerton die „Entwarnung“ bedeuten.

Nach fünfminütiger Pause erfolgt dann eine Minute lang ein auf- und abschwellender Warnton. Dieser Warnton ist in einer Gefahrenlage auch das eigentliche Warnsignal. Dieser fordert im Ernstfall die Bevölkerung auf, sich in Sicherheit zu begeben und den Rundfunk einzuschalten.

Zum Abschluss des Probealarms erfolgt nach weiteren fünf Minuten die Entwarnung mit dem einminütigen Dauerton.

11.09.2023

Hintergrund

Seit dem Jahr 2020 sind in Oberhausen 43 Sirenen in Betrieb. Dank der Rückmeldungen der Bevölkerung nach den bisherigen Warntagen wurden einige Standorte der Sirenen bereits erweitert und verbessert, um sie noch besser im Gefahrenfall wahrzunehmen. Auch in Zukunft wird die Stadt Oberhausen am Ausbau des Sirenensystems der Stadt arbeiten. Weitere Korrekturen einzelner Standorte sind bereits in Planung.

Nach dem Test der städtischen Sirenenanlagen prüft die Werkfeuerwehr im OQ Werk Ruhrchemie die internen Sirenentöne mit ihrer eigenen Anlage. Für die Be-wohner in der näheren Umgebung, insbesondere im Stadtteil Holten, ist das eine wissenswerte Besonderheit. https://www.ruhrchemie.de/service/werkfuehrungen/verhalten-im-ereignisfall

Weitere Informationen zum Warntag gibt es auf der Website www.warnung-der-bevölkerung.de, in der Warn-App NINA, auf der Unterseite zum bundesweiten Warntag auf www.bbk.bund.de und auf den Social-Media-Kanälen des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, BBK.

Stadtgespräch

Bundesweiter Warntag am 8. Dezember 2022

Der gemeinsame Warntag von Bund und Ländern findet am Donnerstag, 8. Dezember 2022, statt. Er wurde ausnahmsweise vom 8. September auf den 8. Dezember verschoben, um Cell Broadcast als zusätzlichen Warnkanal zu testen und somit den Menschen in Deutschland das System erstmals in Form einer Testnachricht bekannt zu machen. Cell Broadcast soll nach der Testphase im Februar 2023 in Betrieb genommen werden.

05.12.2022

Was ist Cell Broadcast?

Cell Broadcast ist ein Dienst, den alle Mobilfunkbetreiber installiert haben müssen. Der Dienst versendet an alle empfangsbereiten Geräte in einer Funkzelle eine Warnmeldung. Zu einem Warnsignal wird eine SMS versendet, die konkret über die Art des Notfalls informiert.
Weitere Informationen unter dem Link: www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Warnung-in-Deutschland/So-werden-Sie-gewarnt/Cell-Broadcast/cell-broadcast_node.html

Neben Cell Broadcast werden auch über Warn-Apps wie NINA und Katwarn Testmeldungen versendet.

Infostand der Feuerwehr im Bero-Center

Die Stadt Oberhausen beteiligt sich mit den städtischen Sirenen und einem Infostand im Bero-Center am bundesweiten Warntag. Der Infostand wird sich in Höhe der Kreuzung Haupt- und Südstraße (vor Eingang Kaufland) befinden. Beschäftigte der Feuerwehr Oberhausen informieren dort über den Warntag und die verschiedenen Warnmittel.

 

Das Warnschema

Der Probealarm wird immer nach einem festgelegten und einheitlichen Warnschema durchgeführt. Pünktlich um 11:00 Uhr beginnt dieser mit einem anhaltenden Warnton, der genau eine Minute andauert.

In einer Gefahrenlage würde dieser Dauerton eine „Entwarnung“ bedeuten.

Nach fünfminütiger Pause erfolgt dann eine Minute lang ein auf- und abschwellender Warnton. Dieser Warnton ist in einer Gefahrenlage auch das eigentliche Warnsignal. Er fordert im Ernstfall die Bevölkerung auf, sich in Sicherheit zu begeben und den Rundfunk einzuschalten.

Zum Abschluss des Probealarms erfolgt nach weiteren fünf Minuten die Entwarnung mit dem einminütigen Dauerton.

43 Sirenen in Oberhausen

Seit dem Jahr 2020 sind in Oberhausen flächendeckend alle 43 Sirenen einsatzbereit.
Nach dem Test der städtischen Sirenenanlagen prüft die Werkfeuerwehr OQ Werk Ruhrchemie die internen Sirenentöne mit ihrer eigenen Anlage. Für die Bewohner in der näheren Umgebung, insbesondere im Stadtteil Holten, ist das eine wissenswerte Besonderheit.
Informationen hierzu unter dem Link: www.ruhrchemie.de/service/werkfuehrungen/verhalten-im-ereignisfall

Um die Warnung insbesondere bei der Einführung des neuen Warnkanals Cell Broadcast zu optimieren, spielt die Rückmeldung der Bevölkerung als Empfänger der Warnmeldungen eine wichtige Rolle. Aus diesem Grund wird die Bevölkerung am bundesweiten Warntag und in den darauffolgenden Tagen gebeten, ihre Erfahrungen mit Cell Broadcast und weiteren Warnmitteln im Zuge einer Umfrage mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) zu teilen. Weitere Informationen zum Warntag und die Möglichkeit zum Feedback gibt es auf der Website www.warnung-der-bevoelkerung.de, in der Warn-App NINA, auf der Unterseite zum bundesweiten Warntag auf www.bbk.bund.de und auf den Social-Media-Kanälen des BBK.

Die Unterstützung der Bevölkerung hilft dabei, die Einführung von Cell-Broadcast als Warnmittel schon während der Testphase zu verbessern und das Warnsystem insgesamt sicherer zu machen.

Social-Media-Kanäle der Feuerwehr Oberhausen

Wie in den vergangenen Jahren können sich die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Oberhausen auch in den Sozialen Medien der Feuerwehr Oberhausen aktiv beteiligen. Über die Sozialen Medien besteht die Möglichkeit, Rückmeldungen zum Probealarm zu geben. Für den Zeitraum des Probealarms wird das Social Media Team der Feuerwehr Oberhausen über Facebook und Instagram erreichbar sein.

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Landesweiter Probealarm der Sirenen in NRW am 8. September 2022

Nachdem im zurückliegenden Jahr ein Probelauf der Sirenen in NRW pandemie bedingt ausgefallen ist und der bundesweite Warntag auf den 8. Dezember 2022 verschoben wurde, hat das Land NRW entschieden, einen landesweiten Probealarm der Sirenen am 8. September 2022 durchzuführen.

19.08.2022

Dieser wird zukünftig an jedem zweiten Donnerstag im März wiederholt.
Der Probealarm wird immer nach einem festgelegten und einheitlichen Warnschema durchgeführt. Er beginnt pünktlich um 11 Uhr mit einem anhaltenden Warnton, der genau eine Minute andauert:

 

In einer Gefahrenlage bedeutet dieser Dauerton „Entwarnung“.

Nach fünfminütiger Pause erfolgt dann eine Minute lang ein auf- und abschwellender Warnton. Dieser Warnton ist in einer Gefahrenlage das eigentliche Warnsignal. Er fordert im Ernstfall die Bevölkerung auf, sich in Sicherheit zu begeben und den Rundfunk einzuschalten:

 

 

Zum Abschluss des Probealarms erfolgt nach weiteren fünf Minuten die Entwarnung mit dem einminütigen Dauerton:

 

Seit dem Jahr 2020 sind in Oberhausen alle 43 geplanten Sirenen einsatzbereit. Im Rahmen zweier bereits erfolgreicher Testläufe an den Warntagen wurde die Bevölkerung in den sozialen Medien um Rückmeldung gebeten. Diese Hinweise wurden durch die Feuerwehr und einem Fachplaner ausgewertet. Dadurch konnten jetzt elf Sirenenanlagen im Stadtgebiet erweitert und aufgerüstet werden, um die Bevölkerung noch besser warnen zu können.
Nach dem Test der städtischen Sirenenanlagen prüft die Werkfeuerwehr im OQ Werk Ruhrchemie die internen Sirenentöne mit ihrer eigenen Anlage. Für die Bewohner in der näheren Umgebung, insbesondere im Stadtteil Holten, ist das eine wissenswerte Besonderheit.
Auch dieses Mal kann sich die Bevölkerung beteiligen und in den sozialen Medien der Feuerwehr Oberhausen Rückmeldungen über den Warntag geben.

Der bundesweite Warntag findet, wie bereits erwähnt, dieses Jahr erst am 8. Dezember 2022 statt. Hier werden zusätzlich weitere Warnmittel getestet, wie z.B. Warn-Apps und das neue Warnmedium Cell-Broadcast. Ab dem Jahr 2023 soll dieser Warntag wieder am zweiten Donnerstag im September stattfinden.

Weitere Informationen zur Warnung der Bevölkerung erhalten Interessierte auf der Internetseite des Ministeriums des Inneren des Landes NRW unter nachfolgendem Link: www.im.nrw/themen/gefahrenabwehr/warnung.

Fotos: Sirenenanlagen. (Foto: Feuerwehr Oberhausen)